Hardware-News KW 18: GTX470, Tablets und "neue" Notebookgrafik
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Dennis Ziesecke 29503 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C9,A8,J10
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13. Mai 2010 - 0:18 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Was bringt der Mai in Sachen Spiele-Hardware? NVidias GTX470-Grafikkarten erscheinen jetzt auch mit alternativen Kühlsystemen. ATI schaut sich ein paar Tricks bei NVidia ab, benennt also einige Notebook-GPUs um. Und, siehe da, es tut sich etwas im aufstrebenden Tabletmarkt. 

Augen auf beim Notebook-Kauf - ATI mit neuen Namen für alte Chips

Angesichts der Tatsache, dass bereits seit geraumer Zeit in fast allen Preisklassen moderne DX11-GPUs aus ATIs HD5000-Serie verfügbar sind, dürfte es für einige Notebookhersteller recht schwer sein, ihren Kunden Laptops mit älteren GPUs zu verkaufen. Da aber offenbar noch einige Chips in den Lagerhallen herumliegen und entsprechend ausgestattete Notebooks verkauft werden müssen, drängen einige OEM-Hersteller gerne auf sogenanntes Rebranding. Dabei wird ein älterer Chip ohne größere Änderungen mit einem neuen, verheißungsvoll klingenden Namen versehen. Meister dieser Disziplin waren bislang die Marketingstrategen bei NVidia, welche auch schon einmal komplette Grafik-Serien ohne Änderungen um eine Ziffer haben aufsteigen lassen. Noch immer fallen viele Kunden auf vermeidlich moderne 300er-Notebook-GPUs herein, die oft aber nur umbenannte 200er-Chips sind. Nun also ATI - aus der Radeon Mobility HD4300-Reihe wird aktuell die HD530v, die HD4500-Serie verwandelt sich hin die HD540v und aus der für Spieler zumindest halbwegs interessanten HD4600er mit immerhin 320 Shadereinheiten wird die HD560v. Bis vor kurzem konnte man sich noch darauf verlassen, dass bei ATI die erste Ziffer die Generation angibt und die zweite Ziffer für die grobe Leistungseinordnung stand. Jetzt verwässert sich dieses System stark, da die HD500v-Reihe weder die DX11-Funktionalität der HD5000-GPUs beherrscht noch auf andere Weise mit diesen Chips zu tun hat. Noch verwirrender ist dieses rebranding auch angesichts der erst vor wenigen Wochen bereits in HD5145 und HD5165 umbenannten HD4000er-GPUs.

Neofonie benennt das WePad um

Aus bislang noch nicht weiter erläuterten Gründen hat neofonie, der Hersteller des bislang als WePad bekannten Tablet-Computers, sich für einen Namenswechsel entschieden. Aus WePad wurde vor einigen Tagen WeTab - alle Webseiten und Anzeigen wurden bereits umgestellt. Auch die im Impressum entsprechender Webseiten genannte WePad GmbH wurde gestrichen und gegen neofonie ersetzt. Ob sich neofonie mit der Namensänderung gegen eventuelle Rechtsansprüche seitens Apple absichern möchte oder ob es andere Gründe für diesen Schritt gab ist bislang unklar. 

NVidias GTX470 bekommt alternative Kühlsysteme

Auch wenn der große Bruder GTX480 noch immer kaum im Handel erhältlich ist, die Verfügbarkeit der GTX470 schaut mittlerweile deutlich besser aus. So gut offenbar, dass erster Hersteller sich mit custom-designs dieser Karte auf den Markt wagen. So hat der Hersteller Galaxy eine GTX470 vorgestellt, welche neben einem kürzeren PCB einen effizienteren Lüfter bekommen soll. Dieser lässt sich zum Beispiel zur Reinigung der Kühlrippen seitlich aufklappen. Und natürlich verspricht der Hersteller auch eine verbesserte Kühlleistung mit deutlich geringerer Lautstärke als beim Referenzmodell. Preislich soll die überarbeitete GTX470 nicht teurer angeboten werden als andere Modelle aus der Serie.

Inno3D setzt hingegen auf einen Lüfter von Arctic-Cooling. Die Kühlerspezialisten liefern ein Modell mit gleich drei Ventilatoren - ein 90mm-Lüfter sitzt mittig und wird von zwei 80mm-Lüftern unterstützt. Erfahrungsgemäß arbeiten AC-Lüfter relativ leise, bei einer solchen Phalanx aus Kühlern dürften auch die Umdrehungsgeschwindigkeiten recht niedrig ausfallen. Ob Inno3D die Gelegenheit nutzt und die Karte serienmäßig übertaktet anbietet, ist bislang noch unklar. Vorgestellt werden dürfte dieses nicht uninteressante Modell auf der Computex im Juni.

Clamcase macht aus dem iPad ein Netbook

Mit dieser Hülle des gleichnamigen Herstellers soll sich das iPad in Handumdrehen in ein Notebook verwandeln. Das Tablet wird in den oberen Teil des Cases gesteckt, die untere Hälfte besteht aus einer per Bluetooth angebundenen Tastatur. Aufgeklappt erscheint das horizontal liegende iPad im Clamcase wie ein Notebook und lässt sich ähnlich bedienen, auch wenn die Maus oder ein Touchpad fehlen. Apples eigener iPad-Ständer mit integrierter Tastatur stellt das Tablet allerdings hochkant, während sich das Clamcase um einen notebookähnlichen Look bemüht. Leider existieren bislang nur Renderbilder und Designstudien, auch wenn das Case bereits im Herbst diesen Jahres auf den Markt kommen soll.

Video:

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 10. Mai 2010 - 7:25 #

Auch wenn es viele wieder nicht hören wollen - ich find das Clamcase sehr interessant :) ..

Sensei 10 Kommunikator - 358 - 10. Mai 2010 - 13:01 #

Ob das ding stehen bleibt wenn das hauptgewicht im deckel hängt? Außerdem wäre es schon, wenn sie dort noch USB, WebCam und SD-Kartenslott integrieren und automatisch mit iPAD verbinden würden.

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