Pachter: Call of Duty Online mit monatlichen Gebühren in Planung

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4. Mai 2010 - 19:21 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Wieder einmal sorgt der US-Analyst Michael Pachter für Zündstoff unter Spielern. Diesmal analysiert er die Situation bei Activision Blizzard in Bezug auf die Marke Call of Duty. Seit Anfang März verlassen Mitarbeiter das hauseigenen Studio Infinity Ward um zu Respawn Entertainment zu wechseln, dem neuen Studio ihrer ehemaligen Bosse Jason West und Vince Zampella (wir berichteten). Des Weiteren laufen Rechtsstreitigkeiten zwischen Activision Blizzard und den Infinity Ward-Mitarbeitern (wir berichteten). Allerdings bezeichnet Pachter die Angelegenheit als:

von der Presse aufgeblasene Story, bei der Activision wie ein böses Imperium dastehe, in dem Rechtsstreitigkeiten mit Mitarbeitern an der Tagesordnung stünden. Doch das Gegenteil sei der Fall. In gut neun Jahren, in denen er Activision als Finanzanalyst beobachte, habe es noch nie eine gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Activision und Firmenmitarbeitern gegeben.

Doch warum kam es dann zum großen Debakel im Hause Activision? Laut Pachter entzweiten sich Activision und die Mitarbeiter aufgrund von Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf die Zukunftsstrategie. Damit bezieht sich der Analyst auf die Ankündigung Activisions das Franchise Call of Duty zur Erprobung neuer digitaler Geschäftsmodelle zu nutzen (wir berichteten). Im Detail erwartet Pachter innerhalb der nächsten zwei Jahre ein Call of Duty Online mit monatlichen Gebühren. Dies sei auch der Grund dafür dass sich West und Zampella von Activision entfernt haben.

Dafür hat Michael Pachter kein Verständnis. Eine Transformation vom Geschäft mit Ladenversionen zum Abogeschäft wäre rentabel. Abhängig von der Gebührenhöhe könnte Activision mit einem Call of Duty Online das Umsatzlevel im dreistelligen Millionenbereich halten, und das nur mit zwei bis fünf Millionen Abonnenten. Gleichzeitig würde die Gewinnmarge deutlich wachsen. Pachter sagt der Marke Call of Duty Umsatz- und Gewinnsteigerungen für die nächsten Jahre voraus. Des Weiteren rät Pachter potentiellen Investoren:

Die Marktreaktionen auf die Klagen lassen jedoch vermuten, dass die Investoren gegenteiliger Meinung sind und das schafft nach unserer Meinung eine Kaufgelegenheit.

DerMitDemBlunt 14 Komm-Experte - 2483 - 4. Mai 2010 - 20:20 #

CoD Online mit monatlichen Gebühren ?! suprise suprise xD

Larnak 21 Motivator - P - 25931 - 4. Mai 2010 - 20:39 #

"von der Presse aufgeblasene Story, bei der Activision wie ein böses Imperium dastehe, in dem Rechtsstreitigkeiten mit Mitarbeitern an der Tagesordnung stünden."
Na, und wenn es so ist, dann ist es doch OK - die Publisher können ein bisschen Gegenwind ganz gut gebrauchen ;)

Orxus 13 Koop-Gamer - 1436 - 4. Mai 2010 - 20:40 #

also schmunzeln musste ich schon ;D

JackhammeR 09 Triple-Talent - 292 - 4. Mai 2010 - 21:35 #

Wo bleibt die Kolumne von Harald Fränkel über das "Pachtern", welches anscheinend dem "Pfeiffern" ähnelt :D

Henry Heineken 15 Kenner - 3569 - 4. Mai 2010 - 21:44 #

Naja, nicht wirklich. Pfeiffern beschreibt ja die Eigenschaft Spiele zu verteufeln, Pachtern eher die Eigenschaft abstruse Analysen zu wagen.

JackhammeR 09 Triple-Talent - 292 - 4. Mai 2010 - 22:11 #

Stimmt, da muss ich mich selbst korrigieren und zusätzlich noch das Heinrich Lenhardt die Kolumne über das Pfeiffern geschrieben hatte. Komisch, ich hatte irgendwie Harald Fränkel damit in Verbindung gebracht :)

Klausmensch 14 Komm-Experte - 2206 - 4. Mai 2010 - 22:11 #

Hallo, ich bin WahrsagÄÄÄÄH... ich meine Analyst :)

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