Hardware-News KW 17: GTX480 im Notebook und Tabletpläne von HP
Teil der Exklusiv-Serie Hardware-News

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Dennis Ziesecke 29503 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C9,A8,J10
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3. Mai 2010 - 22:43 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert
Nvidia plant neue DX11-Grafikkarten mit neuen Chips und für Notebooks. HP scheint die eigenen Tablet-Pläne komplett zu überdenken. Und in China wird eine Webcam entwickelt, die bei Inaktivität die Linse mit einer Hand verdeckt -- willkommen zu einer etwas skurrilen Ausgabe der Hardware-News!

NVidias Befreiungsschlag: Kommen GF104 und GF108 bereits als "Fermi 2"?

Der als GTX470 und GTX480 bekannte GF100-Grafikchip hat bekanntlich das eine oder andere Problem. Die Yieldraten sollen noch immer recht niedrig sein (auch wenn man bei NVidia nicht müde wird zu betonen, dass die Ausbeute über den vielfach spekulierten 20% liegt), den Chip plagen Hitzeprobleme und ein unbändiger Energiehunger. Noch immer sind kaum GTX480 im Handel, verfügbare Modelle werden zu recht hohen Preisen weit über NVidia Preisvorstellungen verkauft. Schon seit einiger Zeit geistert der Sommer diesen Jahres allerdings als Erscheinungstermin für neue Mittelklassenmodelle der Fermi-Baureihe herum - im Gegensatz zur geplanten GTX460 sollen diese allerdings auf einem überarbeiteten Chip namens GT104 setzen. Laut der Website Fudzilla sollen diese GPUs nicht nur bei den reinen Funktionseinheiten abgespeckt werden sondern auch auf den internen Cachespeicher der GF100 verzichten müssen, was die Karten für professionelle Arbeiten weniger interessant machen dürfte. Das Augenmerk soll auf einer hohen Tesselation- und DX11-Leistung liegen -für Gamer sicherlich nicht verkehrt. Allerdings dürfte die Leistung der auf dem GF104 basierenden Karten wohl eher im Bereich von ATIs HD5770 liegen und anspruchsvolle Spieler mit hochauflösenden Bildschirmen oder NVision-3D-Brille eher nicht zufrieden stellen. Wie es dann um Energiebedarf und Abwärme der kommenden Modelle bestellt ist, wird sich unter Umständen bereits auf der Computex im Juni zeigen.


Powercolor zeigt ATI-Grafikkarte mit 12 Monitoranschlüssen


Eines der selten genutzten aber dennoch nicht uninteressanten Features der aktuellen ATI-Grafikkarten aus der 5000er-Serie sind die mindestens drei gleichzeitig nutzbaren Monitore. Spezielle Eyefinity-Versionen verbinden sogar maximal sechs Bildschirme gleichzeitig mit einer Grafikkarte, was interessante Monitorkonstruktionen ermöglicht. Jetzt ist im Facebook account von Powercolor ein Foto einer Grafikkarte des Herstellers aufgetaucht, welches eine ATI HD5970 mit satten 12 Mini-Displayport-Anschlüssen zeigt. Dieses Design soll laut Firmensprechern noch nicht final sein - entsprechende Karten werden aber über 2048 MB Grafikram pro GPU verfügen, insgesamt also über 4GB GDDR5. Problematisch dürfte für Powercolor wohl auch weniger die technische Seite dieser Grafikkarte sein. Interessanter wird dann schon eher die Frage des zu nutzenden Betriebssystems - Windows 7 verwaltet solche Mengen an Monitoren nicht gleichzeitig. Linux hingegen dürfte sich nach viel Fummelei zu einem 12-Screen-Setup überreden lassen. Ob der klassische Linux-Anwender aber eine derart leistungsstarke Grafikkarte nur wegen der zusätzlichen Monitorstecker kaufen wird, darf bezweifelt werden. Zumal mit Matrox ein weiterer Hersteller vergleichbare Setups anbieten kann. 


Powercolor HD5970 mit 12 Mini-Displayport-Anschlüssen.


Highend-Grafik im Notebook mit der NVidia GTX480m

Erste Hinweise auf kommende DX11-Notebookgrafiklösungen von NVidia sind durch den Webshop eines Notebookherstellers aufgekommen. Bei Eurocom listet der Konfigurationsmanager eine ominöse NVidia GTX480m mit 2GB GDDR5-RAM auf, welche im Vergleich zu einer GTX280m oder Mobility Radeon HD5870 einen Aufpreis von 270 Euro kosten soll. Als TDP gibt Eurocom satte 100 Watt an, was für ein Notebookmodell extrem hoch liegt - im Vergleich zu den Desktopversionen allerdings eher bescheiden anmutet. Der Speicherausbau von 2 Gigabyte weist auf ein Speicherinterface von 256 Bit hin, zu genutzten Shadereinheiten oder Taktraten sind keine Daten bekannt. Allerdings wird man bei NVidia für die geplante Energieaufnahme von maximal 100 Watt enorm aufs Bremspedal gestiegen sein müssen, die Desktopversionen genehmigen sich gerne mehr als das Doppelte. Wahrscheinlich ist auch, dass schon das Design der GF104-Chips genutzt wird.


HP kauft Palm und plant offenbar Tablets mit WebOS anstatt Windows

Jüngst investierte man bei HP schlappe 1,2 Milliarden US-Dollar in den Kauf der angeschlagenen Smartphone- und PDA-Schmiede Palm und schon brodelt es in der Gerüchteküche. Nur für das Know-How an einigen interessanten Smartphones wird man bei HP nicht das Scheckbuch gezückt haben, offenbar reizt das von Palm entwickelte WebOS, ein Betriebssystem für Smartphones und mit einigen kleineren Anpassungen wohl auch Tablet-PCs. Laut dem Hardwareblog TechCrunch kamen die Entwickler bei HP vor kurzem offenbar auf den Gedanken, dass Intels Atom-Plattform und auch Windows als Betriebssystem für Tablets wohl eher ungeeignet sei. Recht könnten sie haben, der Atom benötigt im Vergleich zu immer noch ausreichend schnellen ARM-CPUs deutlich mehr Energie und bringt eine für HD-Videowiedergabe ungeeignete Uralt-GPU mit. Windows benötigt allerdings x86-Hardware wie den Atom-Prozessor, während PalmOS oder auch Android problemlos mit ARM und anderen CPU-Architekturen umzugehen vermag. Da liegt der Gedanke natürlich nahe, auf Atom und Windows zu verzichten um ohne großen Aufwand passiv kühlbare Tablets produzieren zu können. Mit WebOS und dem Wissen der Palm-Entwickler könnte HP sich schon wieder auf einem guten Weg befinden im momentan stark umkämpften Markt der Tablets ganz vorne mitspielen zu können. Anbieter wie die deutsche Firma neofonie, welche vor kurzem mit dem WePad ein Atom-Tablet vorstellten und schon über akuten Ausverkauf bei Amazon frohlocken, dürften allerdings die zu befürchtenden Abwärmeprobleme zu spüren bekommen -- von der im Vergleich zu Apples iPad sehr geringen Akkulaufzeit wurde ja auch bei GamersGlobal schon mehrfach geschrieben.


Chinesische Entwickler sorgen sich um die Privatsphäre ihrer Kunden

Man könnte diese Tatsache hämisch mit "ausgerechnet" kommentieren. Trotzdem ist die "Anti-Peep"-Cam eine nette Idee für besorgte Nutzer. Wer hat noch nicht panisch auf die Cam geschielt, in der Angst, sie könnte doch noch private Videos des unaufgeräumten Schlafzimmers in russische Hinterzimmer senden? Die Anti-Peep-Cam verschließt züchtig die Augen, wenn sie gerade nicht genutzt wird. Passend dazu ist die Cam als Roboter designt und hebt bei Nichtbenutzung brav die Hände vor die Linse. Technische Daten, Preise und Europa-Erscheinungsdaten der Kamera sind leider noch nicht bekannt. Es wird sich aber voraussichtlich nicht um ein HD-Modell sondern um eine Webcam mit Standardauflösung (wohl 640x480 Bildpunkte) handeln.


Anti-Spionage-Cam in Form eines Roboters, der sich das Auge zuhält - wer hat's erfunden?



Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 2. Mai 2010 - 22:10 #

hmmm hmmmm

wollte mir ja ein Asus g73 zulegen für 1400 Euro zulegen. Aber da ich Nvidia doch bevorzug wart ich mal bis Test dafür online ist.

Aber atm stehen die Zeichen doch fürs Asus mit dem 5870 Chip

http://www.youtube.com/watch?v=LMDN-LdhVTk

Könnt ihr mal ein Test drüber schreiben was ihr so denkt über den Laptop@Redis

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29503 - 3. Mai 2010 - 10:11 #

Zumindest kurz erwähnt habe ich das Gerät im CES-Bericht http://www.gamersglobal.de/report/messe-report-ces-2010?page=0,2 - das Fazit besteht meiner Meinung nach noch immer - teuer aber auch flott wie nix. Die HD5870 ist potent, nVidia hat vorerst außer SLI nichts zum Kontern. Und ob die 480m wirklich im Sommer schon kommt und wie schnell sie dann wird (und ob das Book bei 3D-Anwendungen schmilzt ;)) ist auch noch nicht klar. Warten würde ich da ehrlich gesagt nicht. Das G73 ROG ist schon nett :) .

Alex Althoff 20 Gold-Gamer - 20742 - 3. Mai 2010 - 15:16 #

Bin halt echt am überlegen ob ich für 1400 Euro das ASUS G73 mit i5 halt kauf (der i7 kostet nochmal 400 Euro mehr) oder das von euch getestete Alienware für 840 Euro mit dem Dual Core..

ichbinder 08 Versteher - 159 - 3. Mai 2010 - 5:13 #

Hallo,
ich wollte bloß noch ergänzen das PalmOS und Android Linux Betriebssysteme sind. Finde ich, sollte man erwähnen, besonders wenn Windows nicht geeignet ist für den ARM CPU :).

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