Crackdown 2-Entwickler: "Spiele sind zu einfach"

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27. April 2010 - 17:28 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Billy Thompson, Chef des Entwicklerstudios Ruffian Games, lies in einem Interview mit der Branchen-Seite Develop verlauten, aktuelle Spiele seien zu leicht. Sein aktuelles Projekt Crackdown 2 soll ein Kontrastprogramm gegen solche Titel werden.

[...] Ich ärgere mich darüber, dass wir aktuell damit beginnen, Spiele zu entwickeln, die vielleicht schon zu leicht zu beenden sind. [...] Ich blicke gerne zurück in die Zeit der frühen Spectrum-Spiele, wo Spiele manchmal höllisch schwer durchzuspielen waren.

Doch auch Thompson muss zugeben, dass sich die Zeiten geändert haben:

Ich weiß wir können nie mehr so schwere Spiele machen. Wir wollen so ein großes Publikum, das es finanzieller Selbstmord wäre, aber trotzdem sehne ich mich ganz eigennützig nach der Möglichkeit ein Spiel zu entwickeln, was auch für die Leute anspruchsvoll ist, die es gemacht haben.

Crackdown 2 ist ein Open-World-Spiel in dem ihr diesmal auf Infizierten-Jagd geht. Der Titel im Comic-Look erscheint am 9. Juni 2010 exklusiv für die Xbox 360.

Anonymous (unregistriert) 27. April 2010 - 17:36 #

Wie recht er doch hat. Selbst die anspruchsvollen Spiele von heute ringen den alten Hasen doch bestenfalls ein müdes Gähnen ab.

Farang 14 Komm-Experte - 2456 - 27. April 2010 - 17:38 #

wie wahr, wie wahr !

Farang 14 Komm-Experte - 2456 - 27. April 2010 - 17:36 #

recht hat er meiner meinung nach.....aber der markt nimmt es so einfach nicht mehr an. alles muß leicht zu kapieren und zu spielen sein. herausforderungen nehmen immer mehr ab.
was wünsche ich mir manchmal noch richtige rollenspiele wie aus den 80 und 90er . ein spiel so schwer und komplex wie ein ultima bis teil 7 (+ teil 7 teil 2) das wäre wirklich was.

es ist schon erschreckend das die leute beim gamen nicht mehr denken möchten , nicht mehr herausforderungen stellen.

die entwicklung ist schon echt traurig :(

Anonymous (unregistriert) 27. April 2010 - 17:37 #

Wie recht er doch hat. Selbst die anspruchsvollen Spiele von heute ringen den alten Hasen doch bestenfalls ein müdes Gähnen ab.

Vin 18 Doppel-Voter - 11829 - 27. April 2010 - 17:59 #

Ich bin ja eher ein Freund von leichten Spielen (man daran liegen, dass ich überhaupt keine Frustrationstoleranz habe) zumindest nicht bei jedem Spiel. Ab und zu so ein richtig knackiges Spiel ist dann aber trotzdem gut. Ich würde mir ja einfach einen optionalen Hardcore-Modus für viele Spiele wünschen, einfach mit 20% Leben und Schaden :D

Wi5in 14 Komm-Experte - 2695 - 27. April 2010 - 19:30 #

Bin auch ein Fan von leichten Spielen.....hab eine Frustrationstolerzanz wie der Simon bei GameOne....für genaueres bitte das Ende vom Halo 3 Beef gucken^^ So bin ich auch xD

fragpad 13 Koop-Gamer - P - 1524 - 27. April 2010 - 18:08 #

Tja, darum wurde wohl Multiplayer erfunden. Schwierigkeitsgrad frei einstellbar ;)

Ditze 13 Koop-Gamer - 1270 - 27. April 2010 - 18:57 #

Ich dachte immer dafür macht man verschiedene Schwierigkeitsgrade.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8323 - 27. April 2010 - 19:13 #

Demons Soul's zeigt ganz gut, das auch schwere Spiele durchaus eine Existenzberechtigung haben. Wer allerdings unter Schwer nur mehr Hitpoints für doe Gegner, Cheatende Gegner oder einfach nur Massen an Gegnern meint, der kann natürlich nur verlieren.

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 27. April 2010 - 19:48 #

Viele Spiele von früher sind nicht schwer, sondern unfair, die es zum Durchspielen erforderlich machen, ein und dieselbe Stelle zigmal zu spielen.

Ich wünsche mir keine schwereren Spiele (Was ist meinetwegen am Veteran-Modus von CoD: MW 2 zu einfach? Meines Erachtens nach ist auch er eher Marke "Unfair"), aber gameplaytechnisch anspruchsvollere Titel. Gestern habe ich mal wieder ein paar der Gameplayschätze der Rundenstrategie/-taktik angespielt wie Jagged Alliance (2) und Incubation. Dass es solche Spiele nicht mehr gibt, das ist schade.

NanoBurn 10 Kommunikator - 515 - 27. April 2010 - 20:18 #

Einfach einen Hardcoremodus spendieren basta... kann doch nicht so schwer sein

Bernd Wener 19 Megatalent - 13733 - 28. April 2010 - 9:21 #

Ich weiß nicht recht, was das soll. Meine Frustrationstoleranz war damals auch nicht höher, ich habe einige Spiele wegen zu hohem Schwierigkeitsgrad dann nämlich einfach liegen lassen (erinner mich da noch gut an Dungeon Master 2). Ich frage mich bis heute, wie man gewisse Spiele auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad durchspielen kann. Ich persönlich habe jedenfalls keine Lust, eine Stelle 100x spielen zu müssen, damals nicht und heute schon erst recht nicht. Obwohl, auf Super Meat Boy bin ich schon gespannt ;)

Technisch ist es halt leider schwer, einen Hardcore-Modus einzubauen, der neben mehr Hitpoints der Gegner bzw. schlichtweg mehr Gegner bietet. Stellt euch ein Jump&Run vor. Da müssten die Levels extra umgestaltet werden. Höchstens vielleicht ein Modus, wo die Figur nicht ganz so hoch/weit springen kann, damit man Sprünge genauer setzen muss. Aber ob das wirklich mehr Spaß bieten würde?

Ich bin bei den meisten Spielen mit dem Balancing eigentlich recht zufrieden.

Hoschimensch 14 Komm-Experte - 2099 - 28. April 2010 - 12:53 #

Man solte eher die Mitte zw. leicht und schwer finden. So schwer wie ganz früher will ich's dann auch net haben. Außrdem sind heutzutage auch nicht alle Spiele so einfach. Finde schon das von allen als Casual-Game genannte Splinter Cell Conviction schwer, vor allem im Koop obwohl ich und mein Bruder selbsternannte Profis sind.

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 28. April 2010 - 14:02 #

Die Idee mit der verschiedenen Schwierigkeitsgraden ist absolut richtig, aber statt ein einfaches Spiel zu designen und dann auf "hard" einfach die Gegner um den Faktor5 nach oben zu skalieren, sollten Entwickler hingehen und ein Bockschweres Spiel designen das dem Spieler auf "easy" einfach intelligenter hilft, z.B. dadurch das evtl. automatisch geblockt wird, Buffs nicht selber gecastet werden müssen etc. oder ähnlich wie in Rennspielen eine "Ideallinie" angezeigt wird.

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