Hardware-News KW 14: NVidia-Gerüchte & GTX460, EEE-Keyboard
Teil der Exklusiv-Serie Hardware-News

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Dennis Ziesecke 29860 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C9,A8,J10
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15. April 2010 - 8:59 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert
Es gibt kein Entrinnen -- wo auch immer man im Gaming-Sektor hinschaut, es wird fast überall von NVidias Plänen, Karten und Problemen berichtet. Da ist es wenig verwunderlich, dass es diese Woche in den GamersGlobal-Hardware-News hauptsächlich um den kalifornischen Hardwarehersteller geht. 

Nvidia GTX460 bereits ab 1. Juni im Handel?

Bislang sind noch nicht einmal die Topmodelle der neuen Fermi-Generation im Handel aufgetaucht (allerdings wird allerorten vom 12. April gemunkelt) und auch die Produktionsausbeute soll nicht berauschend ausfallen. Doch angesichts der gut aufgestellten Konkurrenz von ATI kann man es sich auch im Hause NVidia nicht erlauben, lange mit neuen Produkten zu zögern. Der bereits seit einiger Zeit in den Gerüchteküchen herumgeisternde Chip GF104 scheint jetzt offenbar die Basis für ein neues Modell der 400er-Geforces zu werden. Eine wohl GTX460 benannte Grafikkarte stellt NVidia bereits für Anfang Juni diesen Jahres in Aussicht, um Feinheiten wie Platinenlayout und Lüfterdesign sollen sich die Boardpartner Gedanken machen - ein Referenzmodell wie bei GTX470 und GTX480 soll es nicht geben. Im Vergleich zu diesen großen Modellen wird jedenfalls stark in der Leistung reduziert. Statt 480 Shadereinheiten soll beim GF104 auf 256 Einheiten abgespeckt werden, bei den TMUs soll es laut Informationen von 3Dcenter.org bei 32 bleiben und auch die ROPs sollen nicht angetastet werden. Das Speicherinterface darf wohl weiterhin mit GDDR5 umgehen, wird aber auf 256 Bit verkleinert. Diese Karten sollen mit ATIs HD5850 konkurrieren - sowohl in der Leistung als auch beim Preis. Sollten die bei 3DCenter veröffentlichten Daten stimmen, könnte eine potentielle GTX460 tatsächlich ein sehr interessantes Performance-Modell werden. 

Weiter im Gespräch sind Mittelklassemodelle der Fermi-Generation. Grafikkarten mit dem Kürzel GTS stehen bei NVidia nicht für extreme Leistung sondern eher für ein passables Preis-Leistungs-Verhältnis. Klar ist, dass es Karten wie die GTS440 und GTS430 geben wird, unsicher sind indes die technischen Daten. Spekuliert werden 192 Shadereinheiten und 192 Bit Speicheranbindung für eine GF104-GTS430. Diese Karten sollen dann mit ATIs HD5770 in den  Ring steigen und auch preislich deren aktuelles Niveau halten. Angesichts der Konkurrenz von NVidia sind wohl auch erste ATI-Partner nervös geworden, Preissenkungen für die HD5850 scheinen in absehbarer Zeit bevor zu stehen - wenn denn ausreichend Karten lieferbar sind.

Verfügbarkeit, TSMC und die Mafia

Sprach NVidias CEO noch vor kurzem von 30.000 GTX400-Karten zum Start der Baureihe, heißt es jetzt nur noch vorsichtig "a lot" (eine Menge), wenn die Frage auf die ausgelieferten GPUs kommt. Andere Quellen sprechen deutlicher aus, was vielerorts befürchtet wird - extrem geringe Stückzahlen aufgrund weiterhin nicht behobener Probleme in der Chipfertigung bei TSMC. Dort in Taiwan arbeitet man bereits seit einem halben Jahr daran, den 40nm-Prozess in den Griff zu bekommen und vereitelte ATI schon eine bessere Bilanz bei den HD5800-Karten. Im Gespräch für die Menge an GTX400-Karten zum Verkaufsstart in der kommenden Woche sind Zahlen zwischen 5000 und 8000. Laut semiaccurate.com sollen zwei große Partner von NVidia für Europa jeweils nur 100 Karten liefern können. Wohlgemerkt, nicht pro Land in Europa sondern für den ganzen Kontinent. Sonderlich positiv dürfte sich das nicht auf die zu erwartenden Preise auswirken.

Um die Vorstellungen etwas in den Griff zu bekommen, scheint NVidia die Großhändler überreden zu wollen, nicht ausschließlich die Topmodelle zu bestellen. Wobei einige Händler wie der in Österreich sitzende Shop hi-tech.at andere Worte für "überreden" finden würden. In einem offenen Brief auf der Seite des Händlers findet sich der Hinweis, dass große NVidia-Partner verlangen, pro GTX470 mindestens zehn andere Karten aus dem Sortiment abzunehmen. Pro GTX480 sind es bereits 20 Karten aus anderen Serien - wohl die momentan nur schwer verkäuflichen GT2x0. hi-tech.at nennt diese Methoden "Geschichten aus der NVidia Mafiosi Familie", man zeigt sich schockiert. 


Asus EEE-Keyboard - moderner Tastaturcomputer fürs Wohnzimmer.

Tastaturcomputer von Asus erscheint im April


Über das EEE-Keyboard sprach man bei Asus schon vor über einem Jahr. Erste Ankündigungen des Tastaturcomputers sorgten zunächst für Stirnrunzeln beim Fachpersonal, später aber auch für gespanntes Warten auf die Hardware. Asus verbaut hier die Standardhardware eines Netbooks der letzten Generation (Intel Atom N270 1,6GHz, 1GB RAM, Intel GMA950, 32GB SSD) in eine etwas größer geratene Tastatur mit 5"-Touchdisplay auf der rechten Seite. Um flexibel zu bleiben, verfügt das Gerät über einen Akku, der bis zu vier Stunden Laufzeit garantieren soll. Das Display kann entweder als Schnellstarter für oft genutzte Programm eingesetzt werden oder als Bildschirm für den normalen Desktopinhalt.

GamersGlobal durfte das EEE-Keyboard auf der diesjährigen CeBIT genauer in Augenschein nehmen. Wir stellten dabei unter anderem fest, dass der Bildschirm eindeutig zu klein ist, um darauf ernsthaft Windows XP bedienen zu wollen. Bereits Ende April möchte Asus den Computer zu einem Verkaufspreis von 499 US-Dollar in den USA veröffentlichen. Interessant ist am EEE-Keyboard übrigens der integrierte Wireless-HDMI-Adapter, der auf eine Entfernung von bis zu zehn Metern das Bild des EEE-Keyboards an ein TV-Gerät funken kann. Leider beträgt die Auflösung nur 1280x720 (720p), dafür ist das Bild aber flüssig und gestochen scharf. Als Asus dieses Gerät vor über einem Jahr das erste mal präsentierte war die Idee eines Wohnzimmer-Computers noch neu und  unverbraucht. Die lange Entwicklungszeit hat allerdings dafür gesorgt, dass mit dem von Apple durch das iPad losgetretenen Tablet-Hype andere, sinnvoller erscheinende, Geräteklassen das Wohnzimmer zu erobern scheinen. Allerdings vermisst man bei allen bisher vorgestellten Tablets oder Slates die Möglichkeit, den Bildschirminhalt kabellos an den Fernseher übertragen zu können. Wireless-HDMI scheint also der wahre Höhepunkt des EEE-Keyboards zu sein. 
 

Video:

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29860 - 12. April 2010 - 14:53 #

Wenn die Gerüchte um die Fermis sich bestätigen, sollte man wohl zuschlagen - nur um des Sammlerwertes wegen ;) .

Faxenmacher 16 Übertalent - 4008 - 12. April 2010 - 15:36 #

Du willst mich mit deinen schlechten News über die GTX nur ärgern ;p! hehe

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29860 - 12. April 2010 - 16:16 #

Genau, ich hab NVidia bestochen um dich zu ärgern :D .

TSH-Lightning 18 Doppel-Voter - P - 12930 - 12. April 2010 - 23:11 #

"Paper-Launch"! *SalzinWundestreu*

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29860 - 13. April 2010 - 23:51 #

Tja, wenn das EEE-Keyboard von Commodore gekommen wäre - es hätte jeden interessiert. Asus, falsch gemacht ;) ..

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 15. April 2010 - 16:38 #

bleh, hoffentlich bekommen die die Yield-Rate bald in den Griff und bringen dann eine vernünftige 485er raus.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29860 - 16. April 2010 - 11:51 #

Schaut jetzt irgendwie nicht so aus, hm? Wäre schon schade - aber auch bei der 5800 hat erst die Folgegeneration für wirkliche Änderungen und Erfolg gesorgt.

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