HeyZap: Facebook-Spiele ohne Facebook

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Florian Pfeffer 25273 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C4,A10,J10
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26. März 2010 - 23:22 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Social Games wie FarmVille und Mafia Wars verzeichnen allen Unkenrufen seitens traditioneller "Hardcore Gamer" zum Trotz einen rasanten Anstieg in Sachen Kundenzahl und Umsatzerlöse. Nun möchte ein neu gegründetes Startup-Unternehmen aus San Francisco es Website-Betreibern erleichtern, diese Spiele auch auf ihren Seiten anzubieten. Das allein wäre nun keine Besonderheit, Browser- und Flashgames gibt es auch außerhab von Facebook wie den sprichwörtlichen Sand am Meer, darunter auch Varianten der beiden genannten und anderer beliebter Facebook-Spiele.

Anbieter HeyZap verspricht aber,  dass der so genannte "soziale Graph", also die Verknüpfung mit Freunden, die in den Spielen als Nachbarn oder Helfer auftauchen, auch außerhalb von Facebook nicht verloren geht. Die Firma setzt dabei auf ein Widget, das auf der Facebook Connect API aufbaut, und von Seitenbetreibern mit wenigen Zeilen Code eingebunden werden kann. Der Spieler kann nach dem Einloggen auf dieselben Güter und Freunde zugreifen, wie wenn er auf Facebook wäre.

HeyZap arbeitet bereits mit über 15 Partnern zusammen, darunter auch GameDuell aus Deutschland. Momentan bietet die Firma ca. 25.000 Spiele von 2.700 Herstellern an. Der Erlös, der sich aus dem Verkauf von virtuellen Gütern oder Gebühren ergibt, fließt zu 15% an den Publisher, 25,5% erhält HeyZap und 59,5% der Entwickler des Spiels.

Anonymous (unregistriert) 25. März 2010 - 13:41 #

Ist es eigentlich dämlich, sich im Internet virtuelle Güter zu
kaufen?
Wenn der Server in 5 Jahren stirbt ist das Geld futsch und
man hat keinen Gegenwert mehr.
Aber das gilt im normalen Leben ja genau so - der Sprit, den
ich verfahren habe, ist auch futsch. Das Auto, dass ich vor
12 Jahren gekauft habe, ist auch verschrottet und weg.

Was mich trotz dieser Analogie allerdings stört, ist die
Tatsache, dass Dinge kaufen soll, die so gar keinen
materiellen Gegenwert haben und eine Gewinnspanne,
die sich prozentual gar nicht ausdrücken
lässt - Division durch Null!
Aber auch hier gibt es natürlich eine Analogie: Nahrungsmittel.
Angebrochene Lebensmittel haben für den Benutzer selber einen
Wert, aber keinen Marktwert mehr.

Brauchen wir neue Gesetze - müssen virtuelle Güter so wie
die Sammelkarten bei Battleforge innerhalb des Systems
handelbar sein?
Muss der Anbieter einen Rückweg anbieten, um virtuelles
Geld wieder in reales Geld umzutauschen?
Wäre es nicht im Sinne des Verbrauchers, wenn man Spiele-Lizenzen
wie bei Steam weitergeben darf (kostenlos), so dass ich
meine ungenutzen Keys verschenken kann?

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 25. März 2010 - 14:26 #

newgrounds.com - kongregate.com

Mehr brauch und will ich nicht. Wenn es mir nach dem sozialen Element bei Spielen durstet, so unterhalte ich mich mit Freunden und Bekannten über Spiele - funktioniert prächtig, ganz ohne Spamming von unnützen Informationen auf Profilseiten & Co.

Henry Heineken 15 Kenner - 3569 - 25. März 2010 - 15:23 #

exactly

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