Microsoft patentiert empfehlungsbasiertes DLC-System

Bild von Florian Pfeffer
Florian Pfeffer 30010 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C4,A10,J10
Dieser User unterstützt GG mit einem Abonnement oder nutzt Freimonate via GG-Gulden.iPhone-Experte: Kann aus 10.000 iPhone-Apps jederzeit die 10 besten Games nennenCasual-Game-Experte: Springt, klampft, singt für sein Leben gern!Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtArtikel-Schreiber: Hat 15 redaktionelle Artikel geschriebenGG-Gründungsfan: Hat in 2009 einmalig 25 Euro gespendetDieser User hat am GamersGlobal Grillfest 2017 teilgenommenAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertMeister-Tester: Hat 10 Spiele-/Technik-Tests veröffentlichtIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommen

16. März 2010 - 17:34

Unter der Patent-Nr. 20100056268 wurde bereits im August 2008 ein Patent von Microsoft eingereicht, das ein automatisches Kaufsystem für Downloadable Content (DLC), also Zusatzinhalte für Spiele, die nachträglich heruntergeladen werden können, umfasst.

Das zum Patent angemeldete System wurde auf den Namen ATDDC ("automated direct transaction and delivery system for digital content", dt. etwa: "Automatisches Direktsystem für den Kaufabschluss und die Auslieferung von digitalen Inhalten") getauft und soll es ermöglichen, dem aktuellen Spieler ein Fenster mit Kauf- und Downloadmöglichkeit für DLC anzuzeigen, sobald ein Freund eine Einladung zu einem Spiel schickt, das diesen DLC voraussetzt. In der Patentschrift wird dieses Prinzip anhand eines Rennspiels näher erläutert:

In einem Mehrspieler-Netzwerk könnten ein oder mehrere Spieler eine Einladung an einen anderen Spieler senden, der einer Partie bei einem Rennspiel beitreten soll. Die einladenden Spieler könnten bereits den Inhalt für den Grand-Prix-Kurs von Melbourne gekauft haben, und der Eingeladene hat diesen Inhalt noch nicht. Nun wird der Eingeladene normalerweise mit einer Fehlermeldung konfrontiert, dass er den entsprechenden Inhalt nicht habe. Er müsste dann die Multiplayer-Session verlassen, den gewünschten Inhalt manuell suchen, kaufen, installieren, die Freunde wieder suchen und seinerseits einen Versuch starten, dem Spiel beizutreten, das schon längst begonnen hätte.

Diese Schritte seien für den Eingeladenen aufwändig und mit einem hohen Frustfaktor behaftet. Dies hofft Microsoft mit dem patentierten Verfahren zu vereinfachen. Obwohl in der Patentschrift keine bestimmte Technologie direkt angesprochen wird, deutet einiges auf eine Einführung auf dem hauseigenen Xbox-Live-Netzwerk hin. Ein Termin dafür steht allerdings noch nicht fest.

Johannes Mario Simmel 13 Koop-Gamer - 1626 - 16. März 2010 - 18:00 #

schlaue kerlchen

Oynox Slider 14 Komm-Experte - 2108 - 16. März 2010 - 18:03 #

Was man sich schon alles patentieren lässt... vielleicht patentiere ich bald mal meine Methode mir dei Haare zu föhnen ^_^

rapidthor 14 Komm-Experte - 2668 - 16. März 2010 - 18:32 #

das wäre zu einfach du musst eine methode patentieren die dir einen neuen föhn empfiehlt sobald du zum gruppenföhnen eingeladen wirst, und dein föhn nicht die funktionen der geräte deiner freunde beherrscht. :D

bolle 17 Shapeshifter - 7614 - 16. März 2010 - 19:21 #

Fred: Bolle, let's play Grand Prix. Do you have the Melbourne Track?
Bolle: Shut up, Fred, DLCs suck. The few tracks are enough for me.

Anonymous (unregistriert) 16. März 2010 - 20:12 #

:D

Ich glaube bei mir wäre es eher ein "Warum bist du nie online!?!"
Soziale Vernetzung über Spiele. Bah...

BiGLo0seR 21 Motivator - 29236 - 16. März 2010 - 22:17 #

Wirklich praktische und für den Benutzer gute Sache, die das ganze vereinfacht und wer den DLC nicht kaufen will, sagt halt seinem Kumpel, dass er ne andere Strecke nehmen soll ;).

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit
ChrisL