Tatort China: Hackerangriffe auf US-Firmen

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20. Februar 2010 - 16:19

Bereits im vergangenen April wurden mehre amerikanische Firmen von Hackern attackiert. Bis zu 34 Unternehmen waren betroffen, Ziel war der Diebstahl von Firmengeheimnissen. Populär wurde der Fall im Januar als Google mit der Geschichte an die Öffentlichkeit ging. Die Hacker hatten anscheinend versucht an E-Mail-Konten von chinesischen Dissidenten zu gelangen.

Während sich die Spuren zuerst nur zu einem Computer-Knotenpunkt in Taiwan verfolgen ließen, hat man sie inzwischen zur chinesischen Eliteuniversität Schanghai Jiatong sowie der Berufsschule Lanxiang zurückverfolgen können. Dies wird als Indiz dafür gedeutet, dass möglicherweise die chinesische Regierung hinter der Hackerattacke steckt. Der Berufsschule werden gute Verbindungen zum chinesischen Militär nachgesagt. Es gibt jedoch auch Spekulationen über die mögliche Beteiligung eines ausländischen Geheimdienstes, Industriespionage oder die Tat eines Einzelnen.

Der Informatikstudiengang der Eliteuniversität gilt als einer der Besten im Land. Im 2010 von IBM veranstalteten "Battle of the Brains" konnten sich die Studenten in einem Programmierwettbewerb gegen mehrere amerikanische Universitäten durchsetzen. Laut Aussage eines Professors von Schanghai Jiatong seien Hackerangriffe ihrer Studenten nichts ungewöhnliches, allerdings normalerweise die Tat Einzelner.

Tr1nity 28 Endgamer - P - 101046 - 20. Februar 2010 - 16:32 #

Geniales Teaserbild :-).

Joehnsson 13 Koop-Gamer - 1407 - 20. Februar 2010 - 17:21 #

Ich denke in Zukunft wird das Thema der Hackerangriffe immer weiter an Brisanz zu nehmen. Das die Angriffe aber speziell die Menschenrechtsaktivisten im ziel hatten zeigt nochmals, wie die Bevölkerung in China unterdrückt wird, sodass sogar Email Konten von ausländischen Firmen gehackt werden, nur um Beweise gegen mögliche Dissidenten zu bekommen.

tobzzzzn 11 Forenversteher - 795 - 20. Februar 2010 - 19:07 #

... die dann unwürdig und vollkommen zu Unrecht Qualen über sich ergehen lassen müssen, von denen die chinesische Bevölkerung selbst weniger erfahren (kann / will) als ein Holzfäller in Alaska, widerwertiges Drama der modernen Welt. In China wird es wohl nie Freiheit und Gerechtigkeit geben, seit Jahrhunderten, gar Jahrtausenden, zerstört sich das Land immer wieder selbst.

hoschi 13 Koop-Gamer - 1485 - 21. Februar 2010 - 0:12 #

ist doch klar dass die chin. Regierung sowas unterstüzt. Schließlich provietiert China ja dadurch. Das letzte was die machen würden, wäre dagegen vorzugehen. Mal abgesehen davon, wir Deutsche Verbraucher stecken Geld ohne Ende in dieses chinesische System/Wirtschaft und unterstützen dadurch auch sowas. Wenn wir das Geld was wir für billig Schrott aus China in deutsche Produkte investieren würden, wären diese qualitativ hochwertigeren Produkte billiger und wir würden acuh volkswirtschaftlich davon provitieren. Aber das ist ein anderes Thema... (was leider keiner versteht). Aber hauptsache blöd gucken wenn eine Firma nach der anderen in Dtl dicht macht und sich über den Staat aufregen wenn er keine Kohle mehr hat wie früher.

Earl iGrey 16 Übertalent - 5042 - 21. Februar 2010 - 11:20 #

Tja. Spannende Entwicklung.

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