DRM-System: Telefoninterview mit Ubisoft (Übersetzung)

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20. Februar 2010 - 15:32 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert
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Gestern berichteten wir darüber, dass die PC-Version von Assassin's Creed 2 eine permanente Onlineverbindung benötigt. Wird diese unterbrochen, hat man als Spieler nicht die Möglichkeit weiterzuspielen und wird nach einigen Sekunden in das Hauptmenü zurückgeworfen. Unsere Quelle für die gestrige News war das Magazin PC Gamer, das die beiden Spiele Assassin's Creed 2 und Die Siedler 7 für Vorschau-Artikel von Ubisoft erhalten hat und auf diese Weise Gelegenheit hatte, die neuen DRM-Mechanismen des Publishers zu testen.

Da die Verfahrensweise von Ubisoft – unter anderem werden alle zukünftigen PC-Spiele eine ständige Onlineverbindung benötigen – nicht nur auf GamersGlobal für zahlreiche Kommentare gesorgt, sondern auch auf vielen anderen Spiele-Websites verärgerte Reaktionen ausgelöst hat, führte PC Gamer vergangene Nacht ein Telefoninterview mit Ubisoft. Im Folgenden stellen wir euch die Übersetzung der Fragen und Antworten zur Verfügung:

[PC Gamer]: Welchem Problem soll sich durch DRM angenommen werden?

[Ubisoft]: „Es [die PC-Piraterie] ist ein großes Problem – Sie wissen es, ich weiß es, alle anderen wissen es.  Es ist wirklich eine sehr wichtige Angelegenheit, dass sich alle seriösen Unternehmen damit auseinandersetzen. Der Gedanke hinter dem neuen DRM-System ist, dass wenn die Verkaufsfassung eines Spiels Eigenschaften bietet, die die Raubkopie nicht hat, die Leute das Spiel auch kaufen werden. Wir hätten das neue Online-System nicht erstellt, wenn wir wüssten, es würde unsere Kunden verärgern.“

[PCG]: Was springt für die Spieler dabei heraus?

[Ubisoft]: „Erstens: Du wirst keine Disk mehr benötigen. Zweitens: Das Spiel kann so oft auf unterschiedlichen PCs installiert werden, wie du möchtest. Und drittens: Der automatische Upload der Speicherstände auf die Server von Ubisoft.“

[PCG]: Versteht Ubisoft, dass wir nicht permanent online sein wollen?

[Ubisoft]: „Wir wissen, dass eine permanente Onlineverbindung für viele Spieler keine schöne Sache ist. Aber sie ist nötig, damit das System funktioniert.“

[PCG]: Welche PC-Spiele werden eine ständige Onlineverbindung erforderlich machen?

[Anmerkung von PC Gamer: Alle angekündigten PC-Spiele von Ubisoft werden die Online-Plattform enthalten, egal, ob online oder im Laden gekauft. Also zum Beispiel Splinter Cell - Conviction, Silent Hunter 5, Assassin's Creed 2, Prince of Persia - Die vergessene Zeit und das vor kurzem angekündigte Ghost Recon - Future Soldier.]

[Ubisoft]: “Wir können nicht definitiv sagen"Ja, von jetzt an bis zu dem Tag, an dem wir alle sterben, werden alle unsere Spiele die neue Online-Plattform benutzen.“ Aber die meisten werden es."

[PCG]: Wenn meine Internetverbindung während des Spielens zusammenbricht, werde ich meine Fortschritte verlieren?

[Anmerkung von PC Gamer: Die beiden Beispiele, die wir bisher getestet haben, sind Assassin's Creed 2 und Die Siedler 7 – beide haben unterschiedliche Mechanismen. In Assassin's Creed 2 startet man beispielsweise wieder beim letzten Checkpoint.]

[Ubisoft]: „Bei Siedler wird das Spiel genau dort wieder aufgenommen, wo du es verlassen hast.“

[PCG]: Woher weiß ich, was ich verpassen werde?

[Ubisoft]: „Du wirst auf die Reviews warten und abwarten müssen, was deine Kollegen sagen werden.“

[PCG]: Was passiert, wenn Ubisoft die DRM-Server für Wartungsarbeiten offline nimmt oder ein technischer Defekt eintritt?

[Ubisoft]: „Der Gedanke ist, diese Punkte so weit wie möglich zu vermeiden. Aber wir müssen uns von Anfang an darüber im Klaren sein, dass die Spiele eine Internetverbindung zum Spielen benötigen werden. Wenn also die Server eine Weile offline gehen sollten,  ja, dann wird man nicht spielen können.“

[PCG]: Versucht Ubisoft, das Spielen am PC zu zerstören?

[Ubisoft]: „Nein, wir versuchen nicht, den PC-Markt zu zerstören. Sind wir enttäuscht vom PC-Markt? Ich denke, jeder ist das. Am Ende geht es um eine einzige Wahrheit: Piraterie ist ein riesiges, brenzliges Problem. Es ist ein Markt, der sehr viel unter der Piraterie gelitten hat, und wir alle versuchen nur, herauszufinden, welcher Weg der beste ist, um damit umzugehen.“

[PCG]: Glaubt Ubisoft, dass die DRM-Mechanismen nicht hackbar sind?

[Ubisoft]: „Wir würden das alles nicht tun, wenn wir nicht daran glauben würden. Die Jungs die es erstellt haben, glauben daran. Denken wir, dass es das eine System ist, das Gott zur Erde geschickt hat und das niemals von niemanden gehackt werden kann? Wir können es nicht garantieren, aber wir glauben daran.“

[PCG]: Bedeutet das, dass Ubisoft unzufrieden mit anderen digitalen Rechteverwaltungsplattformen wie Steam ist?

[Ubisoft]: „Wir denken, was Steam getan hat, ist erstaunlich. Aber wurden nicht Steam-Spiele erstaunlich schnell geknackt? Es ist keine Frage der Unzufriedenheit, sondern eher so etwas wie 'Wir haben eine andere Idee, einen anderen Weg der Implementierung, und wir werden es so machen.'“

[PCG]: Was passiert, wenn es betriebswirtschaftlich gesehen ineffizient wird, die Server für all diese Spiele am Laufen zu halten? Wird Ubisoft die Server abschalten? Und wird das bedeuten, wir können die Spiele, die wir gekauft haben, nicht mehr spielen?

[Ubisoft]: „Angenommen, in fünf Jahren möchte jemand, der Assassin's Creed 2 gekauft hat, das Spiel spielen. Die Hoffnung, der Plan ist, dass wir dann, ich kann es nicht genau sagen, bei Assassin's Creed 3, 4 oder 5 sind und die Server nach wie vor vorhanden sind, um neue Spieler aufzunehmen. Es wird darüber hinaus möglich sein, alte Spiele zu spielen. Wenn aus irgendeinem Grund – es ist nicht geplant – aber wenn aus irgendeinem Grund die Server eines Tages abgeschaltet werden, dann können wir einen Patch veröffentlichen, der es ermöglicht, die Spiele im Einzelspieler-Modus ohne eine Onlineverbindung zu spielen. Aber das wird erst passieren, wenn kein Server mehr vorhanden ist.“

[PCG]: Wird Ubisoft eine feste Verpflichtung eingehen, für den Fall, dass die DRM-Server abgeschaltet werden? Bei dieser Frage wurde von PC Gamer die komplette Abschrift veröffentlicht:

[Ubisoft]: „Das System wurde von Leuten gemacht, die PC-Spiele lieben. Sie spielen PC-Spiele, sie sind eure Freunde.“

[PCG]: „Also können Sie verbindlich sagen, dass es im Falle der Server-Abschaltung einen Patch geben wird?“

[Ubisoft]
: „Das ist der Plan.“

[PCG]: „Ist das der Plan oder wird es definitiv stattfinden?“

[Ubisoft]
: „Das ist so im Gesamtkonzept festgelegt. Aber wir planen nicht, die Server herunterzufahren, wirklich nicht.“

SocialHazard 14 Komm-Experte - 2258 - 19. Februar 2010 - 22:00 #

Die Herren bei Ubisoft sollen jetzt mal nicht so tun als ob Piraterie ein reines PC Problem ist. Soweit ich weiß kommt das auch gerade auf der Xbox. Wirklich schade das sich UbiSoft mit diesem System bestimmt mal ins abseits katapultieren wird.

Aber ja UbiSoft ihr wollt bestimmt nicht das der PC als Spieleplattform ausstirbt... ;-)

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24390 - 19. Februar 2010 - 23:26 #

Auf Konsolen würden UbiSofts Serien wie Die Siedler, Anno und Silent Hunter sang- und klanglos untergehen, ein Sterben des PC-Marktes kann also nicht im Sinne UbiSofts sein.
Außerdem wäre es ja möglich das System auf die XBOX 360 auszuweiten, wenn Microsoft das Raubkopierer Problem nicht in den Griff kriegt.

Anonymous (unregistriert) 19. Februar 2010 - 22:16 #

Der PC als Plattform soll wohl so unattraktiv werden, dass alle schön brav auf die Konsolen wechseln.
Die von Ubisoft angeführten Vorteile des DRM-Systems hat der gemeine Cracker aber auch und nun auch noch mehr. Er braucht keine CD, kann das Spiel immer und überall spielen und installieren. Er ist weiterhin der Herr über seine Spielstände und kann offline spielen.

Wie wäre es denn mal, den Käufern greifbare Vorteile an die Hand zu geben? Schön aufgemachte Handbücher und Verpackungen zum Beispiel. Am wichtigsten wäre natürlich, dass erst einmal die Qualität des Produktes stimmen muss. Vielmehr als schicke Grafikdemos hat Ubisoft in letzter Zeit ja leider nicht fertigbekommen, Es muss natürlich zwangsläufig an den Raubkopierern liegen, wenn sich der selbstproduzierte Grafikblender am Ende schlecht verkauft.

Dass neue System wird bestimmt einige potentielle Käufer ins Crackerlager treiben. Die Folgen sind klar: Ubisofts Produkte verkaufen sich noch schlechter und die Schutzma´nahmen werden weiter verschärft und so weiter und so weiter...

Da kann Ubi das System noch so schönreden wie sie wollen. Diese zwangsweise Internetanbindung ist und bleibt der falsche Weg die Kunden wieder für sich zu gewinnen

CH64 13 Koop-Gamer - 1705 - 19. Februar 2010 - 22:16 #

Mal schauen wie lange das System dicht hält und wie sich die Verkäufe entwickeln. Wenn es gut läuft knicken sie wie bei Anno 1404 ein.

Clickmaster (unregistriert) 19. Februar 2010 - 22:21 #

Ich kaufe deren Casual-Dreck sowieso nicht mehr. Von daher können sie sich ruhig weiter unbeliebt machen. UbiSoft war schon immer ein Saftladen, daran wird sich auch nie etwas ändern. Die Franzosen sind halt rückständig, da kann man nix machen.

"Denken wir, dass es das eine System ist, das Gott zur Erde geschickt hat und das niemals von niemanden gehackt werden kann? Wir können es nicht garantieren, aber wir glauben daran."

Wie vermessen ist das denn bitte?

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 90565 - 19. Februar 2010 - 22:46 #

Ich weiß zwar nicht was Du gegen Franzosen hast, aber diese Denkweise ist etwas arg engstirnig ;).

Easy_Frag 14 Komm-Experte - P - 2332 - 19. Februar 2010 - 22:21 #

das hoffe ich doch mal so eine Kundenunfreundlichkeit muss bestraft werden!

Trey 12 Trollwächter - 961 - 19. Februar 2010 - 22:27 #

So eine gewisse Grundarroganz kommt da schon mit rüber ... Und, alle Argumente mal zusammengefasst, heißt das nichts anderes als "Macht die Augen auf: Alles wird schlimmer! Also akzeptiert den Kram!"

Und bei Fragen, die einen Zeitraum von mehreren Jahren behandeln, mit "das ist der Plan" zu antworten, scheint in der schnelllebigen Spielindustrie schon fast ein wenig naiv.

Kurzum: Das neue System ist furchtbar und zeigt, dass man immer noch in die falsche Richtung läuft. Geknackt wird immer, überall, jederzeit.
Aber anstatt sich, durch Verzicht auf derlei Maßnahmen, sein Grundkontingent an Käufern zu bewahren und eventuell sogar durch dieses "Vertrauen" in die Spielerschaft noch neue dazu zu gewinnen, setzt man wieder mal die Zange an und versucht einen Umstand zu erzwingen, zu dem es niemals kommen wird: keine Schwarzkopien.

Eher das Gegenteil: Erneut werden alle Spieler kriminalisiert, was einen, als eben solcher, stinkig macht und dazu veranlasst, dem Publisher den Rücken zu kehren.

Außerdem: Wie oft will man dieses "man braucht keine Disk" Argument noch breittreten? Das dient nur dazu, die Liste der vermeintlichen 'Vorteile' von 1 auf 2 zu erhöhen.
Unser ganzes Leben mussten wir CDs und Module einwerfen, wenn wir ein Spiel spielen wollten, es gehört(e) dazu und ist in 5 Sekunden erledigt - ja, schon so banal, dass man es eigentlich gar nicht erwähnen dürfte. Mir kann echt mal keiner erzählen, dass es ihn/sie SO sehr stört, dass er/sie das als ernsthaften (!) Grund vorbringen würde.

---
Ja, ein wenig frustgeladen der Comment, also sorry, will hier nicht wie'n Klugscheißer wirken. :p
Das ging mir nur durch den Kopf, wie bei jeder News dieser Art.

Anonymous (unregistriert) 19. Februar 2010 - 22:35 #

Also mich stört das mit den CD/DVDs schon sehr, zum einen muss ich diese erst rauskramen, wenn ich mal eben was spielen will, zum anderen rennt dann erstmal das Laufwerk auf Hochtouren etc.pp. - also so gesehen, ist das aus meiner Sicht schon ein Pluspunkt.

Trey 12 Trollwächter - 961 - 19. Februar 2010 - 22:45 #

Naja, vielleicht bin ich auf einfach 'n Retrokind, aber ich kann mir bis heute halt nichts Unwichtigeres vorstellen. Gehörte irgendwie immer dazu.
Will ich 'n Auto starten, dreh ich den Schlüssel, will ich 'n Spiel spielen, leg ich die CD ein. :p

Würde aber auf jeden Fall sagen, dass das Einlegen eines Datenträgers jeglicher Art von DRM vorzuziehen ist.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 20. Februar 2010 - 2:12 #

"Würde aber auf jeden Fall sagen, dass das Einlegen eines Datenträgers jeglicher Art von DRM vorzuziehen ist."

HELL YEAH!

Freeks 16 Übertalent - 5530 - 22. Februar 2010 - 2:11 #

Klassische Autoschlüssel werden durch Funkschlüssel und Autos mit Start/Stop-Knopf ersetzt, genau so wie die DVDs und CDs durch Downloads ersetzt werden. Ich finds nicht gut (beim Auto, da ich gern mal den Schlüssel in der Mittelkonsole vergess und bei DVDs da meine Leitung nicht der Hammer ist und somit meine Spiele und Demos immer in der FH runterladen muss) aber so gehts leider weiter...
Die Illusion, dass dieser Kopierschutz die Cracker-Szene beim ersten Release länger als 2 Monate aufhält wird schon dadurch zerstört dass sie selber angeben beim Runterfahren der Server einen Patch zu veröffentlichen der den Onlinezwang abschaltet. Wenn sie einen Patch veröffentlichen können, werden die Cracker das auch können. Seis auch nur darum um es zu geschafft zu haben... Wie heißt es so schön bei Aperture Science?
"We do what we must because we can"

Larnak 21 Motivator - P - 25931 - 20. Februar 2010 - 15:51 #

Früher - sprich, als es diese ganzen Kopierschutzmechanismen noch nicht gab - konnte man das "Problem" ganz einfach lösen: Eine (erlaubte!) Privat-Kopie in Form eines Images erstellen und mit virtuellen Laufwerken arbeiten.

Warum geht das nicht mehr? Wegen der Kopierschutzmechanismen. Wem verdanken wir die? Den Publishern.
Und WER möchte es uns jetzt als VORTEIL hinstellen, dass wir jetzt nicht mehr mit CDs spielen müssen?!
Ba!

Ich kann Schwarzkopierer ja wirklich nicht leiden, aber hier wünsche ich mir aus tiefsten Herzen, dass alle in Zukunft erscheinenden Ubisoftspiele noch vor Release im Internet zum Download erscheinen, damit wir diesen riesengroßen Müllhaufen von wahnwitzigem Wunsch nach Kundenkontrolle wieder loswerden.
Und vor allem wünsche ich mir, dass möglichst viele Spieler nicht die Originalversionen, sondern die aus dem Internet zum spielen nutzen.

Dieses System ist ja schon frech, aber das, was Ubisoft dazu alle Nase lang behauptet, verbreitet und uns weiß machen will ist nichts anderes als Kundenverarschung, wie ich sie so dreist noch nicht erlebt habe.

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 20. Februar 2010 - 17:36 #

CD raussuchen ist lästig und aktuelle Laufwerke drehen so hoch auf, das nervt wirklich, einer der Gründe warum ich immer mehr bei Steam kaufe.

Ich mag das neue System auch nicht besonders, aber das ist kein Grund diesen Pluspunkt klein reden zu wollen, das wäre genauso falsch wie der Versuch kleinreden zu wollen das man permanent online sein muss.

Cyberworm 10 Kommunikator - 430 - 19. Februar 2010 - 22:25 #

Ich weiß nicht. Ich möchte dieses System verteufeln. Aber ich kann es nicht. Ich kann nicht einerseits Ubisoft Vorwürfe machen und gleichzeitig fröhlich Steam starten und Spiele spielen.

Klar, es gibt Unterschiede zwischen Ubisofts Kopierschutz und Steam. Aber im Grunde sind beide Systeme gleich.

Trotzdem wünschte ich mir irgendwie, dass Ubisoft damit auf die Schnauze fliegt. Glaub ich.

Ich glaube das ganze ist alles irgendwie außer Kontrolle geraten. Irgendwie müssen die Publisher die Werke ihrer Entwickler schützen. Aber das wird nicht funktionieren. Es wird immer einen Weg geben, die Systeme zu knacken.

Selbst wenn die Spiele billiger, der Inhalt besser, die Stories spannender, das Gameplay innovativer werden, wird es noch Schwarzkopierer geben.

Ich persönlich kenne keinen Ausweg aus dieser Misere. Ein Kopierschutz muss so gut sein, dass er sehr schwer zu knacken ist, ohne dabei den ehrlichen Kunden in irgendeiner Form zu schaden. Wenn das Kosten/Nutzen-Verhältnis für das Umgehen des Schutzes zu groß ist, wäre das vielleicht eine Abhilfe. Aber wie soll so etwas realisiert werden?

Selbst wenn das Problem nicht die Schwarzkopierer sind, sondern eher die Gewinnsucht diverser Aktionäre, was könnte man dagegen tun? Wenn die Anzahl an verkauften Spielen unter den Erwartungen bleiben, wird oft die Raubkopiererkeule herausgeholt und der Zirkus geht wieder von vorne los.

Aber vielleicht regelt der Markt das auch selbst. Vielleicht gibt es wieder einen Crash. Ich weiß es nicht. Das Thema ist zu komplex für mich.

Oder vielleicht gibt es auch einfach nur wichtigeres im Leben. Ich weiß es nicht.

GamingHorror Game Designer - 968 - 19. Februar 2010 - 22:38 #

Steam Spiele sind, einmal geladen, nicht automatisch darauf angewiesen das du auch zum spielen online sein musst. Ich denke das ist der Unterschied, insofern darfst du guten Gewissens verteufeln.

Und der gilt auch beim Vergleich z.B. mit einem MMO: hier habe ich als Spieler Vorteile davon, das ich online spiele. Vielmehr bringt ein MMO oder ein Multiplayertitel Spielerfahrungen, die man offline gar nicht haben kann.

Ein AC2 muss ich jedoch online spielen, obwohl ich davon keinen Mehrwert habe. Auch hier ist der ehrliche Käufer meines Erachtens wieder der Dumme, denn die kopierte Fassung wird innerhalb von 3 Tagen nach (oder sogar vor) release den Online-Zwang weggepatched kriegen, während ehrliche Käufer wegen einem blöden Verbindungsabbruch rausgeworfen werden.

Und so einen Verbindungsabbruch habe ich derzeit mehrmals täglich. Normal ist das nicht, vielleicht liegts auch nur am Schnee, aber dann umso ärgerlicher wenn man nicht mal ein eigentliches offline Spiel spielen kann.

Vin 18 Doppel-Voter - 11829 - 19. Februar 2010 - 22:33 #

Wer weiß, vielleicht ergibt sich aus dem ganzen auch eine Chance für uns. Wenn Ubisoft mit diesem System richtig auf die Nase fliegt (und wenn ich mich so umhöre werden sie das auch wohl), wenn die Spieler wirklich auf die Barrikaden gehen, dann lernen vielleicht andere Publisher daraus und überlegen sich dreimal was für einen Schrott sie einbauen wollen.
Leid tut es mir nur für die Entwickler. Die können nichts dafür und sind am Ende die Leidtragenden

Cyberworm 10 Kommunikator - 430 - 19. Februar 2010 - 22:34 #

Oder die großen Publisher gehen zu Grunde, wodurch wir auf Indie-Games zurückgreifen müssen. Und der Kreislauf der Spielebranche fängt von neuem an.

Wäre wohl auch nicht verkehrt.

Tante Bernd (unregistriert) 20. Februar 2010 - 0:37 #

Publisher sind grundsätzlich nicht lernfähig, denn der Aufschrei damals beim EA-DRM, gepaart mit schlechter Presse und Unmut an allen Ecken, sollte doch eigentlich offensichtlich genug gewesen sein das die Kunden solchen Müll nicht haben wollen... und trotzdem führt Ubisoft jetzt einen noch abartigeren Kopierschutz ein.

Kann man nur hoffen das der Mist binnen kürzester Zeit gecrackt und ihnen ihr "gottgesandter, unknackbarer Kopierschutz" somit links und rechts um die Ohren geschlagen wird.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 19. Februar 2010 - 22:39 #

Ich finde das System zwar nicht besonders schön und auch das es keine definitive Aussage dazu gibt, ob die Spiele nach der Serverabschaltung weiterhin spielbar sind. Aber ich drücke Ubisoft die Daumen und hoffe das dieses System nicht hackbar ist. Stellt euch doch alleine mal vor, das euer Kumpel, der sich jedes Spiel runterlädt während ihr alle brav kauft, sich plötzlich euren Account ausleihen möchte, damit er es auch mal spielen kann.
Wenn das System funktioniert, kaufe ich mir gerne Splinter Cell Conviction. Selbst wenn die Server dann in 10 Jahren abgeschaltet werden, dürfte es mir relativ egal sein, da ich dann sowieso eher neuere Spiele spiele.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 90565 - 19. Februar 2010 - 22:45 #

Und Du bekämst in dem Fall von Ubsisoft einen Patch, damit Du das Spiel dann offline spielen könntest.

Cyberworm 10 Kommunikator - 430 - 19. Februar 2010 - 22:52 #

Theoretisch. Was ist, wenn Ubisoft Insolvenz anmelden muss und einfach keine Mittel mehr hat, um besagten Patch entwickeln zu lassen?

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 90565 - 19. Februar 2010 - 22:54 #

Ich bin mir ziemlich sicher, daß so ein (kleiner) Patch, gewiß keine große Entwicklung braucht, wenn ein 08/15-Cracker das theoretisch in 1-2 Tagen hinbekommen kann :).

bersi (unregistriert) 19. Februar 2010 - 23:37 #

Sorry Tr1nity, aber das ist Wunschdenken. Allein die letzten Tage haben vermehrt gezeigt, dass Publishern ihre Kunden, wenns drauf ankommt, am Arsch vorbeigehen. EA ist da zum Beispiel ein gutes Beispiel und die sind um einiges größer als Ubisoft.

Sollte der Tag kommen, da Ubisoft wirklich insolvenz anmelden muss (und wenn sie diese Tour weiterfahren, ist das gar nicht so abwegig), dann ist man ganz plötzlich pleite und entwickelt keine Patches mehr für Spiele, die vielleicht 3 oder 4 Jahre alt sind. Die Leute arbeiten auch nicht für Liebe und Glückseligkeit.

Was Cracker in wenigen Tagen schaffen liegt allein an ihrem Können und der Leidenschaft, die sie in so ein Projekt stecken. Arbeitest du aber für ein Unternehmen, dass dich für diese Arbeit nicht mehr bezahlt, sieht die ganze Sache schon etwas anders aus. Da setzt sich Herr Ubisoft nicht an seinen Rechner und entwickelt mal eben nen Patch.

Darum lässt sich Ubisoft ja auch nicht auf so eine Aussage festnageln, sondern steuert mit einem "Das ist der Plan" elegant drum rum. Ein Plan, der eben auch schiefgehen kann.

Ich für meinen Teil werde in Zukunft auf Ubisofttitel verzichten, oder sie wenn überhaupt nur noch auf Konsole spielen. Solche Machenschaften unterstütze ich jedenfalls nicht.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 90565 - 19. Februar 2010 - 23:47 #

Das Szenario muß ja nicht zwangsläufig eintreten. Wobei man in heutigen wirtschaftlich schwierigen Zeiten eh nicht mehr Jahre voraus denken kann/sollte. Es könnte ja auch gut sein, daß Ubisoft so einen Patch vllt. schon vorliegen hat, aber das natürlich nicht bekannt gibt, da ihn jeder potentielle Kunde sofort einfordern bzw. festnageln würde. Was EA mit den schließenden Servern angeht (ich denke, daß meintest Du), geht es da meines Wissens um reine Multiplayer-Spiele.

Timo 09 Triple-Talent - 315 - 20. Februar 2010 - 0:02 #

Ob sie dir den Hahn bei einem Singleplayer- oder Multiplayerspiel zudrehen ist doch mal wirklich einerlei...

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 90565 - 20. Februar 2010 - 0:20 #

Theoretisch schon. Praktisch kann man das eben mit einem Patch für den Singleplayer ausgleichen. Bei einem Multiplayer nicht.

bersi (unregistriert) 20. Februar 2010 - 2:27 #

Theoretisch kann man nachpatchen. Bei nem Multiplayerspiel kann man (die nötigen Kenntnisse vorausgesetzt) mit Hamachi entgegenwirken.

bersi (unregistriert) 20. Februar 2010 - 2:25 #

Stimmt, das Szenario muss nicht eintreten, aber sein wir mal ehrlich. Zu wie vielen Entwicklern kann man heutzutage noch wirklich Vertrauen haben? Selbst Activsion-Blizzard macht durch Abschaffung der Dedicated Server und einem fehlenden LAN-Modus in StarCraft 2 und Diablo 3 kein gutes Erscheinungsbild. Zu glauben so ein Patch würde im Falle einer Insolvenz wirklich noch nachgereicht werden ist meiner Meinung nach Wunschdenken. Stichwort: Hellgate London und Vampire Bloodlines?

Sollte Ubisoft so einen Patch wirklich bereits vorrätig haben, würde dies das System nur noch weiter ad-absurdum führen. Man will also Raubkopien mit einem "von Gott gesantem" Kopierschutz eindämmen, indem man dem Kunden ein System aufzwängt, dass ihm eine Internetleitung für einen Titel vorschreibt, der nicht im geringsten im Internet agiert? Dies wird einem dann als "Service" und "Nie zuvor dagewesene Spielerfahrung" verkauft. Eine Spielerfahrung, auf die man getrost verzichten kann, wenn du mich fragst. Was man stattdessen erreicht, ist eher die Zunahme an den so verhassten Raubkopien oder eben, dass die Kunden zu den Konsolen abwandern, was z.b. meine Freundin machen wird. Die bekommt ne hübsche 360 mit AC2. Allemal besser als so ein Spiel mitzumachen. Welcher Hund lässt sich schon gern in Ketten legen?

Ja, bei EA sind es Multiplayertitel die davon betroffen sind. Aber macht das so einen großen Unterschied? Herr der Ringe ist z.b. sehr stark auf Multiplayer ausgelegt. In einem Forum habe ich gelesen, dass es wohl einen Tag, bevor die Server abgeschaltet werden noch als Budgettitel erscheint. Wo ist denn da die Logik? Würden die Server sagen wir in einem halben Jahr abgeschaltet, hätte man genug Zeit die letzten Exemplare für wenig Geld und mit einer deutlichen Anmerkung rauszuhauen und den Rest halt vom Markt zu nehmen. Aber so? Gut, es gibt noch Hamachi, aber ohne LAN Modus wirds da auch schon komplizierter. Und der Trend scheint dahin zu gehen, diesen zukünftig auch abzuschaffen.

Ich denke einfach, dass viele Unternehmen sich überschätzen. Gerade die Tatsache, dass sie NICHT einige Jahre in die Zukunft planen (so scheint es zumindest) sorgt ja so oft für einen miesen Beigeschmack. Es reicht doch schon, dass man sich heute nicht mal mehr beim Kauf eines MMOs sicher sein kann, ob man es in einem oder gar einem halben Jahr noch spielen kann. Müssen wir jetzt auch noch um offline Titel bangen?

Timo 09 Triple-Talent - 315 - 19. Februar 2010 - 23:59 #

Die Dauer spielt da ja auch nicht unbedingt eine Rolle.
Geld regiert die Welt: im Falle einer Insolvenz wird für so eine "Nebensächlichkeit" in diesem Falle sicher kein Cent zur Verfügung stehen. Kundenfreundlichkeit dürfte da dann das Letzte sein, was Ubisoft interessiert.

bersi (unregistriert) 20. Februar 2010 - 2:29 #

Seh ich auch so. Sollte Ubisoft einmal Pleite sein interessiert die ihre Kundenbeliebtheit auch nicht mehr. Sind ja eh weg vom Fenster. Da müssen Investoren, Gehälter und Rechnungen bezahlt werden. Der Spieler steht da wohl als letztes auf der Liste.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 21. Februar 2010 - 18:01 #

Klar, Angestellte die gerade fristlos rausgeschmissen wurden, weil die Bude bankrott ging, setzen sich natürlich als erstes hin und fangen schnell noch an Patches zu programmieren und zu verteilen bevor das Licht ausgeht, statt stinkesauer und frustriert abzuhauen, wonach sie sich auf Arbeitssuche begeben müssen, nachdem sie sich wieder gesammelt haben. :D Genau so läuft das immer ab!
Hat man ja auch in der Vergangenheit bei so ziemlich jeder Softwareschmiede erlebt, dass sie nach der Schließung alles trotzdem noch fleißig supporten! Bis auf den kleinen Haken, dass das nie so war. :P

Deine Fähigkeit, solche Details der Zukunft schon jetzt genau zu kennen in allen Ehren, aber ich wende mich da lieber dem Zweifel zu. Das ist mein Produkt. :P

ronnymiller 12 Trollwächter - 881 - 19. Februar 2010 - 22:42 #

Ich werde keine Spiele kaufen, die diesen DRM Kopierschutz haben.

Zitat:
"Wir hätten das neue Online-System nicht erstellt, wenn wir wüssten, es würde unsere Kunden verärgern.“
Natürlich wird dieses System die Spieler verärgern! Allein die Ankündigung ist eine Provokation. Aber Ubi Soft ist sich ziemlich sicher “von jetzt an bis zu dem Tag an dem wir alle sterben werden, werden alle unsere Spiele die neue Online-Plattform benutzen.“

Wer die Spiele trotz dieser rotzfrechen Argumentation (wenn die Server offline sind, kannst Du eben nicht spielen - Pech für Dich) trotzdem noch Ubi Soft Spiele kauft, der tut dem Markt keinen gefallen. Dann werden die anderen Firmen schnell nachziehen. Nur wenn Ubi Soft damit gewaltig auf die Fresse fliegt, bleiben wir von Nachahmern verschont.

Soviele Installationen wie ich will? War mal Standard. Meine Spielstände gehören auf meine Festplatte und sonst nirgends hin. Und spielen will ich mein bezahltes Programm, wann immer ich will und Zeit dafür habe.

Easy_Frag 14 Komm-Experte - P - 2332 - 19. Februar 2010 - 23:00 #

Naja ich erinnere mich an Dragonage da stand bei Amazon "keine securom technologie" die haben erkannt das das ein verkaufsargument ist...sollte ubisoft auch mal machen...fakt ist ich will bei einem single player spiel keine ständige internetverbindung und das die saves sonstwo gespeichert werden is auch seltsam.

Arno Nühm 15 Kenner - - 2807 - 19. Februar 2010 - 23:06 #

Tjo, damit werde ich - so leid es mir um Silent Hunter 5 tut - wieder einmal mit meiner Brieftasche entscheiden und künftig solche Spiele nicht kaufen.
Wollen wir nicht hoffen, dass sich noch mehr Publisher von dieser bekloppten Idee infizieren lassen...

ShamHaa (unregistriert) 19. Februar 2010 - 23:16 #

Also Ubisoft möchte sicher nicht, dass alle auf Konsole wechseln, die Margen im PC-Geschäft sind (potenziell) besser und die haben da die volle Preiskontrolle. Die möchten halt einfach nicht mehr, dass da kopiert wird. Und dazu sind sie offensichtlich bereit, genau wie damals unsere Musikfreunde (nee, das gibt's nur als WMA zu kaufen, wegen DRM, das dürfen sie auch nicht auf mehr als 3 Abspielgeräten haben) dem zahlenden Kunden erstmal eine Menge zuzumuten.

Es wird also zu 95% so kommen wie immer: Irgendwer wird das aufbohren, und man wird quasi verpflichtet, die gecrackte Version zu spielen, weil man da eben nicht andauernd aus dem Spiel fliegt, wenn der Router mal Schluckauf hat. Als zahlender Kunde ist man halt in der Regel schlechter dran. Wenn die das Problem nicht in den Griff kriegen, wird das nix mehr mit dem PC-Markt.

Paddi 11 Forenversteher - 654 - 19. Februar 2010 - 23:22 #

Wenn ich mir die Vorteile anschaue sind das keine wirklichen Vorteile für den Spieler. Ich darf ein Spiel so oft installieren wie ich will. Wahnsinn, das ist für mich Standard. Mit dem System werde ich keine Spiele mehr von Ubisoft kaufen. Es gibt noch genügend andere gute Spiele.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24390 - 19. Februar 2010 - 23:33 #

[PCG]: Glaubt Ubisoft dass die DRM-Mechanismen unhackbar sind?

[Ubisoft]: „Wir würden das alles nicht tun, wenn wir nicht daran glauben würden. Die Jungs die es erstellt haben, glauben daran. Denken wir, dass es das eine System ist, das Gott zur Erde geschickt hat und das niemals von niemanden gehackt werden kann? Wir können es nicht garantieren, aber wir glauben daran.
...
Wenn aus irgendeinem Grund – es ist nicht geplant – aber wenn aus irgendeinem Grund die Server eines Tages abgeschaltet werden, dann können wir einen Patch veröffentlichen, der es ermöglicht, die Spiele im Einzelspieler-Modus ohne eine Onlineverbindung zu spielen."

Dann wollen wir mal hoffen, dass gewiefte Cracker nicht schon vorher einen "Patch" veröffentlichen.
Mal schaun wie lange es dauern wird, bis es das System von UbiSoft auch auf der 360 gibt. Die Raubkopien dort tun UbiSoft bestimmt deutlich mehr weh, der PC-Markt spielt ja in den meisten Regionen gar keine Rolle mehr.

eNBeWe 04 Talent - 21 - 19. Februar 2010 - 23:56 #

Ja, die Kombination der beiden Kommenare hat mich auch stutig gemacht.

Entweder ist das System nicht ohne weiteres mit einem Patch zu entfernen (unwahrscheinlich), oder es ist relativ simpel knackbar. Wobei relativ simpel auch für gute Cracker natürlich immernoch reichlich Arbeit bedeuten würde.

Es steht zu erwarten, dass dieses Spiel bald inoffizielle Patches erfahren wird.

Timo 09 Triple-Talent - 315 - 20. Februar 2010 - 0:07 #

Zwischen knacken und patchen besteht der kleine aber feine Unterschied, dass Ubisoft weiß, wie das System funktioniert.
Würdest du die Algorithmen gewisser Verschlüsselungen kennen, wäre es ein Leichtes diese auszuhebeln. So aber sind sie nur schwer zu knacken ;)

ganga Community-Moderator - P - 16137 - 20. Februar 2010 - 1:04 #

Mag ja sein, aber mir ist auch sofort die Diskrepanz dieser beiden Aussagen aufgefallen. Wenn Ubisoft es mal eben rauspatchen kann, werden es die Cracker nach kürzester Zeit auch draußen haben.Die meisten Spiele findet man ja auch schon vor Release als Download, obwohl die Publisher davor immer sagen, dass das nicht passieren wird..

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 20. Februar 2010 - 2:21 #

"Würdest du die Algorithmen gewisser Verschlüsselungen kennen, wäre es ein Leichtes diese auszuhebeln."

Security by Obscurity = FAIL

Rondrer (unregistriert) 20. Februar 2010 - 9:48 #

"Würdest du die Algorithmen gewisser Verschlüsselungen kennen, wäre es ein Leichtes diese auszuhebeln. So aber sind sie nur schwer zu knacken"

öhm, nein? Die Algorithmen aller weit verbreiteter Verschlüsselungen sind hinlänglich bekannt und jeder der sich dafür interessiert kann problemlos in Erfahrung bringen wie das genau funktioniert.
Verschlüsselungen sind nicht deswegen effektiv, weil der Algorithmus kompliziert und unbekannt ist, sondern weil er ohne Zusatzinformationen (wie nem Passwort, oder nem Key oder sonstwas) nicht anwendbar ist.

GrayFox 11 Forenversteher - 648 - 20. Februar 2010 - 10:57 #

Steam galt auch als unknackbar, aber das war ein Trugschluss. Selbst das Verschlüsselungsverfahren, welches für die Preload-Dateien von Day of Defeat:Source angewendet wurde, wurde noch während der Preloadphase geknackt, was bedeutete, dass man das Spiel schon vor offiziellem Release spielen konnte. *aber das war natürlich illegal, weshalb ich das nicht gemacht habe* :-)
 
Deshalb gehe ich davon aus, dass bald ein "Patch" erscheinen wird. Ich glaube auch gelesen zu haben, dass die Spielstände lokal zwischengespeichert werden, was den Crackern in die Hände spielen wird.

Spitter 13 Koop-Gamer - 1309 - 19. Februar 2010 - 23:40 #

Hm Es gab Früher auch solche Spiele , wenn ich mich an meinen Forenpost von eben erinnere : Master of Orion 2 . Tolles Game , war auch gut verkauft , Beliebig oft Installiert , Und bei full install war keine CD nötig.

Dieses nur 3 mal installieren system geht mir atm am Meisten auf den Sack . Ich kauf mir ein Spiel und keine Lizenz wie bei Microsoft ..
Die Onlineverbindung stört mich "Persönlich" am wenigsten , der Router ist sowieso permanent verbunden .
Nur möchte ich meine Savegames ungern Uploaden!

Ich verstehe die Spieleschmieden eh nicht mehr . Sollen se einfach Klasse games machen dann stimmen die Verkaufszahlen auch , Ein MASS Effekt verzichtet doch auch weitgehend auf den schrott und geht weg wie geschnitten Brot.

Leider (habe ich schonmal irgendwo geschrieben) können wir eh nix daran ändern , zu viele kaufen die games trotzdem und das System setzt sich doch irgendwo durch.

Früher war alles besser , Cd einlegen , installieren , Losdaddeln .

Anonymous (unregistriert) 19. Februar 2010 - 23:45 #

Öhm, wer hat die Übersetzung gemacht?
Nochmal Korrektur lesen, viele Sachen sind einfach falsch übersetzt!

Goddess 05 Spieler - 59 - 19. Februar 2010 - 23:51 #

Diese antworten sind an Frechheit kaum zu überbieten. Gäbe es keine monäteren Gründe, Gewinnmaximierung einmal außen vor gelassen, da dass das Ziel jeder wirtschaftlich agierenden Firma sein sollte, geht es nur um Ausschaltung des Second-Hand Marktes und anderer Plattformen. Die Mär des Raubkopierens vorzuschieben, um damit zum einen die Bindung der Spieler an eigene Download und Vertriebsplattformen zu forcieren, und das als Argument vorzuschieben, ist ein Affront gegen den Verstand.

Ubisoft wünsche ich eine kräftige Bauchlandung. Allerdings bin ich nicht so naiv, um mir nicht der Masse der Spieler bewußt zu sein, die selbst solche harschen DRM-Maßnahmen billigend Inkauf nehmen, und blind zugreifen. Sie müssen es eben auf die harte Tour lernen, was es bedeutet, ein spiel zu kaufen das möglicher Weise bei einem Netz oder Serverausfall nicht spielbar ist. Auf das gejammere diesbezüglich in Foren, auf Blogs, sowie auf Webseiten, freue ich mich jetzt schon ... ;-)

Annonüm (unregistriert) 20. Februar 2010 - 0:16 #

In den Lizenzvereinbarungen wird mit Sicherheit stehen, was Ubisoft so alles auf dem PC des Spielers erfassen darf. Durch das permanente Online sein (das außer bei MMOGs absolut sinnfrei ist) wird damit die vollständige Überwachung des Spielers Realität.

Unglaublich dabei: Alles was ihnen nutzt ist beschlossen, alles was dem Spieler helfen könnte ist erstmal Teil ihres "Plans". Gehts noch?

Was hier Piraterie-Schutz genannt wird ist nichts anderes, als die Zerstörung der Privatsphäre.
Wer nicht erkennt, wie sehr hier Rechte beschnitten werden, der ist total blind oder ignorant.
Klar, man muss ja die Spiele nicht kaufen. Allerdings sollte man die Trends, die hier sichtbar werden gut im Auge behalten und sich klar darüber werden, was man mit sich machen lassen will und was nicht.

Sonst darf man sich nicht wundern, wenn man später mal beim Kauf einer Packung Klopapier im Supermarkt an der Kasse seine Kreditverpflichtungen aufsagen, sein polizeiliches Führungszeugnis zeigen und seine Geschlechtskrankheiten zeigen muss. Wenn die bis dahin nicht eh schon überall bekannt sind.

Für mich ist UBISOFT ab heute gestorben.

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11169 - 20. Februar 2010 - 0:34 #

Knock out in der 1. Runde: "Wenn also die Server eine Weile offline gehen sollten, dann ja, wirst du nicht spielen können.“"
Klasse...da ist mein Modem kaputt, mein Router oder mein Netzabschnitt down oder deren Server nicht erreichbar und ich sitze auf dem trockenen. DAS ist NICHT kundenfreundlich.

Und noch dazu, wenn das Studio den Bach runter geht, dann wird kurz vorm großen Crash keine Horde von Entwickler da sitzen und >40 Patches schreiben und online stellen, damit man das Spiel noch nutzen kann. So ein Unsinn.

Die sollen nur so weiter machen, die schaufeln nicht den Raubkopierern ein Grab, sondern sich selbst.
Die Leute mit denen ich auf Servern, Xfire oder sonstwie rede werden immer mehr, die nur am diesem System an den Karren zu fahren die berüchtigten Seiten aufsuchen. Ist zwar auch ein Pseudo-Boykott, aber schadet trotzdem dem Entwickler/Publisher...

Anonymous (unregistriert) 20. Februar 2010 - 0:42 #

Viele vergessen, dass Splinter Cell: Chaos Theory erst nach über einem Jahr gecrackt wurde, so unvermeidlich ist das System also nicht, wenn man Raubkopien konsequent verhindern will.

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11169 - 20. Februar 2010 - 0:45 #

Geknackt ist geknackt. Dem gegenüber stehen tausenden ehrliche Käufer, die Probleme mit Software und Hardware auf dem Rechner hat, selbst wenn das Spiel lief!

Anonymous (unregistriert) 20. Februar 2010 - 1:02 #

Dem kann ich nur zustimmen. Ich empfand den Starforce "Schutz" immer eher als Schädling, der sich ins System eingegraben hat und unkontrollierbare Instabilität ausgelöst hat.
Ich habe das Spiel sogar 2 mal original, habe es mittlerweile aber auch gecrackt, da es etwa unter Windows 7 64 Bit im Originalzustand gar nicht erst läuft.

Anonymous (unregistriert) 20. Februar 2010 - 0:45 #

Druckt es Euch aus und hängt es an die Wand

Patch = Märchen

Der Patch existiert noch nicht und liegt nicht bei
einem neutralen Anwalt im Safe. Das sagt doch schon alles.
Und hier noch einmal für alle, die ein grösseres Schild
brauchen:

Geschlossene Studios machen keine Patches mehr

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11169 - 20. Februar 2010 - 0:46 #

/sign

Irgendwas muss bei dem System so mächtig schief gehen, dass sie es zurück nehmen. Wäre sonst nämlich wirklich schade um die Spiele.

Klar, Raubkopien schaden. Aber diese DRM tun es auch und führen noch zu einem Image schaden.
Solange man nicht in der Lage ist ein Handbuch >13 Seiten zu drucken und mehr als nur eine DVD in eine Hülle zu packen, haben Raubkopierer den besseren Service:
- günstiger
- einfacher
- genauso viel Extras

-.-

Deathlife 12 Trollwächter - 1168 - 20. Februar 2010 - 1:00 #

Ich kaufe ein Spiel, was will ich dann mit einem Handbuch? Oder anderen Extra die beiliegen? Das ist doch kein Mehrwert den ich habe. Klar früher waren noch extra "Bücher" mit Geschichten dabei, nur leider passt sowas ja nicht mehr mit in die Verpackung. Von daher kann man die Handbücher auch gleich so klein machen wie es geht.

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11169 - 20. Februar 2010 - 1:06 #

Ein ausführliches und nützliches Handbuch ist ein Mehrwert. Nur die Epilepsie-Warnung, den Haftungsauschluss und ein Screenshot vom Menü...dann brauch ich auch kein Handbuch.

Aber jetzt erklär mal einem Raubkopierer, wo der Unterschied zwischen deine nackten DVD und eine .iso ist. Dann stößt du mit Moral auf taube Ohren.

Deathlife 12 Trollwächter - 1168 - 20. Februar 2010 - 1:18 #

Ein ausführliches Handbuch braucht man aber nur wenn das Spiel komplizierter ist, und die ganzen zusammmenhänge nicht mehr im Spiel selber klären kann. Das sind auch die wenigsten Spiele. Früher war mir das auch wichtiger, heutzutage (was bestimmt auch an den heutigen Handbüchern liegt) schau ich es mir nichtmal mehr an.

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11169 - 20. Februar 2010 - 1:21 #

Nicht unbedingt.
Z.B. bei Forza Motorsport 3 sind mir verschiedene Symbole auf dem HUD oder im Menü nicht klar. Erklärt wird das nirgends...schwach.

Ich versteife mich ja gar nicht auf das Handbuch, aber ich will wieder was geboten bekommen, auch abseits vom Spiel und damit meine ich keinen DRM-Software-Marathon. ;)

roshi78 (unregistriert) 20. Februar 2010 - 1:04 #

Klingt schon echt Saudämlich was der Herr oder die Dame von Ubisoft da vom Stapel lässt. Klingt auch so als wäre ihnen selbst die Sache irgendwie verdammt peinlich. Zwar glaube ich das Ubi´s plan aufgeht komme aber immer häufiger zum Schluss mir keinen Ubititel mehr zu kaufen. AC2 interessiert mich schon sehr, aber ich könnte mir vorstellen das die technischen Schwirigkeiten ennorm sein werden. Spieler können nicht spielen weil die Server überlastet sind und und und. Ich bin sehr gespannt auf die erste Woche nach Verkaufsstart. Mal sehen wie sich das System schlägt. Ich wette aber das es keine volle Woche dauern wird bis der erste Crack auftaucht. was ein flotter Patch bewirken kann, dass kann auch ein Crack tun.
Wird wohl noch einige Spannende News in der Sache geben. Ring frei^^

grüße
Roshi

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11169 - 20. Februar 2010 - 1:09 #

Jeder "Crack"-Schreiber der von sich reden machen will, wird sich da dran setzen.
Da ist ein Regelrechter Wettbewerb, den die Publisher nicht gewinnen können und werden.

Aber ich verliere ihn. Wenn ich mich durch unzählige Account, Server-Verbindungs-Probleme usw. quälen muss. ;)

Larnak 21 Motivator - P - 25931 - 20. Februar 2010 - 16:01 #

Und ich hoffe, der Wettbewerb ist schnell vorbei. Sprich: Die SPiele werden schnell geknackt. Umso höher die Zahlen der Schwarzkopierer und umso schneller sind wir das System wieder los
(Wenn zusätzlich noch genügend Spieler auf einen Kauf verzichten würden. Werden sie nur wahrscheinlich nicht, denn dann müssten sie ja unter anderem z.B. auf AC2 verzichten.)

Anonymous (unregistriert) 20. Februar 2010 - 1:07 #

So viel Spaß ich auch mit Assassins Creed 1 und den ersten 3 Splinter Cell Teilen hatte, diese Maßnahmen des DRM gehen mir einfach zu weit.
Ich bin zwar über meinen Router ohnehin dauerhaft mit dem Internet verbunden, bin aber nicht bereit Freiheiten die bis vor wenigen Jahren Standart waren mir als angeblichen Vorteil verkaufen zu lassen. Mich stört es ja schon, dass Blizzard vor einiger Zeit per Patch ihr Überwachungssystem Warden in Warcraft 3 integriert haben.
Ich will einfach nicht, dass irgendwer darüber bestimmen kann ob, wann, wo und wie ich meine Spiele spiele.

Fyyff (unregistriert) 20. Februar 2010 - 1:21 #

*Kristallkugel rauskram und abstaub*

Ich sehe vorraus: der Mist ist spätens 2 Tage nach Release gecrackt. Der Raubmordkopierterrorist wird danach bequem vor sich hinzocken.
Etliche ehrliche Kunden werden nicht so viel Glück haben, die Supportforen von Ubisoft werden überquellen und nach einem Monat kommen dann die üblichen Krokodilstränen von wegen "mimimimi pöse Kopierer, deswegen hat sichs nicht verkauft, jawoll!".

Daraufhin beschließt Ubisoft sein Spiele nur noch mit Hardwaredongle zu verkaufen. Für den dadurch auf 150 Euro gestiegen Normpreis pro Spiel wird der ehrliche Konsumskla...äh Kunde sicher Verständnis haben.

*Kristallkugel wieder weckpack, nachdem ich noch 6 Monate weiter geschaut habe und vor Lachen über die vergeblichen ubisoftschen Versuche Securityleute in jede Packung zu zwängen, zu nichts mehr komme*

Spartan117 13 Koop-Gamer - 1298 - 20. Februar 2010 - 1:29 #

Ich lese das garnicht zuende nach den ersten Fragen ist mir das schon genug.. "Dann startet man halt vom letzten Checkpoint" ja super klar weil ich kein Internet habe.. ich ruf mein Provider an TJA internet für heute nichtmehr funktionstüchtig techniker muss was machen.. mmh was mache ich an dem Sonntag den noch zocken kann ich nicht.. morgen muss ich arbeiten SPITZE.. nur mal so ein Szenario

Ich finde das ja schön und gut das man seine Spiele schützen will aber dieser Onlinezwang das ist das was ich echt nicht abhaben kann. Und ehrlich gesagt das mit den Speicherständen die auf einem anderen Server gespeichert werden mag ich aucht nich so wirklich... ich speicher meine Savegames lieber gerne selber.

Ach wo soll das den einen bitte noch hinbringen?...

Social Network, Windows Live u.s.w kann ich nicht einfach mal ein Spiel installieren ohne diese ewigen Aktivierungen und was weiß ich.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 7369 - 20. Februar 2010 - 1:30 #

Ich gelobe hiermit feierlich kein Ubisoft Spiel zu kaufen, das einen solchen Kopierschutz hat. Entweder dann auf Konsole oder eben gar nicht. Aber einen solchen Müll unterstütze ich nicht. Damit gehen sie zu weit.

Anonymous (unregistriert) 20. Februar 2010 - 1:32 #

Wenn dann irgendwann die Zeit anbricht, in der ich nurnoch mittels Zeitbegrenzter Lizenz spielen darf (was weiss ich. Pro Tag 1 € oder so, quasi mmorpg mäßig) werde ich meine ganzen alten Perlen wieder aus dem Schrank kramen und meine Newsletter aller Gamerseiten beenden.
Spätestens dann werde ich mir keine Spiele mehr kaufen.
Die meisten meiner Spiele bieten auch einfach mehr Tiefgang als der Großteil der Spiele aus den letzten Jahren. Oder wer kann mir hier ein Strategiespiel nennen, dass es mit dem Spielspaß eines Heroes Of Might & Magic 3 aufnehmen kann ? Oder ein Actionspiel wie Soul Reaver, wo einem die eher schwache Grafik im Sog der erstklassigen Story und Charaktere vollkommen egal war ? Ich brauch auch keinen Shooter auf dem neusten Stand der Technik mit Selbstheilungskomfortfunktion, wenn es in Mafia einfach viel spannender war von Deckung zu Deckung zu laufen und auf Lebenspunkte und Munition zu achten.

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8351 - 20. Februar 2010 - 1:50 #

Also ich bin davon auch nicht begeistert und ich bin ständig Online also mir könnte es egal sein. Wieso soll ich bei nem Offline Spiel dauernd Online sein und dann können auch noch die Server ausfallen?

Da kann ich wirklich auf Ubisoft Spiele verzichten wollte ehweniger Titel kaufen da ich eh nicht soviel Zeit habe udn beschränke mich daher schon auf Blizzard Spiele. Hoffe Take 2 fängt nicht damit an bei Mafia 2.

Ich seh schon das die Verkaufszahlen zurückgehen und Ubisoft über den PC Markt meckert. Das mit dem Patch ist klar hatte EA ja bei einigen DRM Spielen auch versprochen mal sehen ob es was wird.

Koveras 13 Koop-Gamer - 1507 - 20. Februar 2010 - 2:18 #

Für mich ist Spiele spielen genau das, was ich am liebsten mache, wenn ich am Rechner bin und das Internet (warum auch immer) gerade mal ausgefallen ist.

Incanus (unregistriert) 20. Februar 2010 - 2:55 #

*gääähnnnnnn*

Eigentlich bn ja zu müde, um jetzt noch einen Kommentar abzugeben; aber schließlich habe ich brav alle Mitteilungen der User bis hier gelesen und *tatatatataaaaaaaaaaaaaaa* meine Meinung ist:

1.) Ubisoft ist ein Saftladen, das war schon immer so (und wird auch so bleiben!.

2.) Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass der Saftladen, also Ubisoft, mit den DRM-Maßnahmen bei Anno 1404 schon gewaltig auf die Nase gefallen ist und daher

3.) hoffe ich inständig, weshalb ich alle Gamer in mein Nachtgebet einschließe, dass Ihr so einen Unsinn nicht unterstützt, denn

4.) Steam ist schon schlimm genug, aber z. B. GOG beweist, dass es deutlich besser geht und

5.) wer jetzt noch wagt, z. B. das neue Drakensang (Am Fluss der Zeit) als Budget-Titel zu kaufen, die Entwickler also nicht unterstützt, weil die so einen Dreck nicht nötig haben, weil die
z. B. bald ein waschechtes Add-on entwickeln, ja, der gehört ebenso wie jene Geister, die Ubisoft-Mitarbeitern künftig unbedingt ihre Frühstücks-Brötchen finanzieren möchten, die übrigens wie Knüppel aussehen (wer hat so eine Schw***verlängerung eigentlich nötig), in eine Therapie.

So Leute, gute Nacht, schlaft gut!

Darkling (unregistriert) 20. Februar 2010 - 5:21 #

1. Die Herren können mich da lecken wo die Sonne nicht scheint
2. Wie immer wird das System spätestens wenige Woche nach Release gehackt sein.
3. Ubisoft wird wie andere Hersteller es schaffen mit sinnlosen DRM-Massnahmen ehrliche Kunde zu verbittern das sich nach alternativen Umsehen werden.
4. Die Hersteller werden früher oder später einsehen müssen das der Kunde am längeren Hebeln sitzt und keine Unterdrückungsmassnahme der Welt kann daran etwas ändern kann.
5.Ich werde so wie ich es immer tue(seit HL2) solche Hersteller in Zukunft boykottieren bis sie wieder zu Vernunft kommen. Von mir gibt kein kein Geld in eure Kassen, solche Rohrkrepierer zahlt ihr gefälligst aus eigener Tasche.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29654 - 20. Februar 2010 - 8:37 #

Kauft euch die Spiele. Ja, ernsthaft. Und gebt sie dann zurück mit dem Hinweis auf offensichtliche Mängel. Sagt dem Verkäufer/Amazon, dass der Spielfortschritt nicht gespeichert wurde, weil euer Netzwerk nur kurz ausgefallen war. Dass der Kopierschutz in Verbindung mit wackeligem WLAN Probleme macht. Testet, wie der Kopierschutz sich an einer analogen Modemleitung verhält (und beschwert euch, wenns Probleme gibt). Macht Druck bei den Händlern UND beschwert euch bei Ubisoft. Wenn der Handel die Dinger aufgrund zu vieler Rücknahmen aus dem Regal nimmt und bei Ubisoft retourniert, wird sich dort eher jemand Gedanken machen, als wenn sich einige Spieler in Foren beklagen. Vor allem, wenn der Handel die Rückmeldung hinterlässt: "Hat sich eigentlich sehr gut verkauft, wurde nur alles wegen dem Kopierschutz zurückgegeben".

Das sage ich euch als Händler. Ist zwar viel Mehrarbeit für die Kollegen im Softwarehandel, dennoch aber wirksam.

Bernd Wener 19 Megatalent - 13733 - 20. Februar 2010 - 9:04 #

Du hast vermutlich Recht, Dod. Nur wer betreibt denn wirklich diesen Aufwand? Ich verzichte da lieber auf das Spiel, als damit meine wenige freie Zeit zu verbraten. Ein paar Klagen wären vielleicht auch mal nicht schlecht, nur wer macht das schon wegen 50 Euro (obwohl, war da nicht erst kürzlich ein Typ, der wegen 7,99 bis zum EUGH ging? ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29654 - 20. Februar 2010 - 9:11 #

Es gehen auch Leute auf die Straße und demonstrieren gegen dieses und jenes. Das ist mehr Aufwand ;) ..

Bernd Wener 19 Megatalent - 13733 - 20. Februar 2010 - 9:20 #

Mist, jetzt ist mir die Antwort verrutscht.

Easy_Frag 14 Komm-Experte - P - 2332 - 20. Februar 2010 - 11:00 #

Bei amazon steht nen fetter Aufkleber "Ständiger internetzugang benötigt" also sind die rein rechtlich fein raus...

Bernd Wener 19 Megatalent - 13733 - 20. Februar 2010 - 9:20 #

Glaub mir, das habe ich schon gemacht. Da ging es aber um wirklich wichtige Themen, nicht um ein simples Computerspiel, mit dem ich keinen Ärger habe, wenn ich es einfach nicht kaufe (und damit auch nicht spiele, nur mal so zur Sicherheit ;)

Bei deinem Vorschlag kämpfe ich aber am Ende mit einem uneinsichtigen Händler, der das Spiel vielleicht nicht zurücknehmen will.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29654 - 20. Februar 2010 - 9:37 #

Kaufs im Saturn und begründe die Rückgabe gut. Das wird schon gehen. Notfalls lege denen einen Ausdruck mit den Kopierschutzmaßnahmen vor, das alleine ist ja schon fast ein Sachmangel.

Bernd Wener 19 Megatalent - 13733 - 20. Februar 2010 - 10:02 #

Ich bin heute zu blöd zum Antworten. Ich brauch wohl doch erst mal noch einen Kaffee.

Bernd Wener 19 Megatalent - 13733 - 20. Februar 2010 - 10:01 #

Dein Wort in Saturns Ohren ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29654 - 20. Februar 2010 - 10:19 #

Ich arbeite da, ich kann das abschätzen. Wird zwar sicher Kollegen geben, die sich da etwas anstellen, dennoch greift dieser Kopierschutz nun wirklich zu weit.

B4ck7p 14 Komm-Experte - 2511 - 20. Februar 2010 - 10:25 #

Als Konsolenspieler der Aufgrund von Internetzwang bei Spielen, wie Half-Life² (ich lebe im Nirgendwo, Steam ist keine Option für mich), vom PC auf Konsole umgestiegen ist sag ich das die einzige Möglichkeit diese Sache zu umgehen, der Boykott ist.
Aber als HL² gelauncht wurde haben auch alle gerufen das sie das nicht mitmachen. Das Ergebnis heute, die flächendeckende Durchsetzung von Steam, spricht leider Gottes eine eigene Sprache...
UbiSofts neuer Kopierschutz ist hier nur der nächste Schritt auf dem Weg hin zu OnLive & Co, und der Abgabe jeglicher Rechte über das was man spielt...

Nano 07 Dual-Talent - 107 - 20. Februar 2010 - 11:38 #

Ubisoft]: „Das System wurde von Leuten gemacht, die PC-Spiele lieben. Sie spielen PC-Spiele, sie sind eure Freunde.“

Für mich der Satz der Woche. Diese Wortwahl klingt wie Spott und Hohn in meinen Ohren...

John of Gaunt Community-Moderator - P - 62730 - 20. Februar 2010 - 11:45 #

Ich muss da gerade an "Das Leben des Brian" denken: "Rom ist euer Pruter!" (http://bit.ly/ll4cH 1:30)

Freunde am A****, das ist Hohn und eine freche und unverschämte Aussage.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 62730 - 20. Februar 2010 - 11:41 #

„Erstens: Du wirst keine Disk mehr benötigen. Zweitens: Das Spiel kann so oft auf unterschiedlichen PCs installiert werden, wie du möchtest. Und drittens: Der automatische Upload der Speicherstände auf die Server von Ubisoft.“

Nr. 1 ist mir egal, CD/DVD einlegen mache ich seit Jahren, warum sollte ich auf einmal den unbändigen Wunsch verspüren, damit aufzuhören?
-> kein Argument das bei mir zieht.
Nr. 2 ist ein lächerliches Argument, war früher mal Standard. Das jetzt als großen Vorteil anzupreisen ist fadenscheinig, insbesondere da andere aktuelle Titel komplett auf Installationsbeschränkung verzichten (Dragon Age, Mass Effect 2, ...).
-> noch ein Argument, das bei mir nicht zieht
Nr. 3 will ich nicht, ich will meine Spielstände auf meiner Platte haben. Dafür sind Festplatten heute wirklich groß genug, dass ich die nicht auslagern muss.
-> auch dieses Argument überzeugt nicht

Schade, Ubisoft, alle eure Pro-Argumente sind völlig irrelevant für mich und sicherlich auch viele andere Spieler. Der Mehrwert dieses neuen Kopierschutzes für den Spieler ist also gleich Null (außer für Leute, die keine CDs/DVDs mögen)! Ist zwar bei Kopierschutz eigentlich immer so, aber die Aussage von Ubisoft ist dann schlicht und ergreifend gelogen.

Naja, hab es schon mal gesagt und werde es gerne wiederholen: Ubisoft-Spiele sind für mich gestorben, bis dieser Mechanismus wieder abgeschafft wird. Zwar schade um AC2 und wohl auch Splinter Cell, das ich gerne gespielt hätte, aber auf diese Weise will ich mich nicht gängeln lassen. Hoffentlich fallen sie damit richtig schön auf die Schnauze!

Au revoir, Ubisoft! Es war eine schöne Zeit!

Nano 07 Dual-Talent - 107 - 20. Februar 2010 - 11:57 #

Lohnt nicht darüber zu Diskutieren, schließlich sind diese "Argumente" von Ubisoft an den Haaren herbeigezogen und letztendlich ein kläglicher Alibi-Versuch ihre Maßnahmen zu erklären.

Zum Glück habe ich in den naächsten Monaten genug andere gute Spiele auf der Liste. Bye bye Ubisoft.

Trey 12 Trollwächter - 961 - 20. Februar 2010 - 15:56 #

"Zweitens: Das Spiel kann so oft auf unterschiedlichen PCs installiert werden, wie du möchtest."

-> "Nr. 2 ist ein lächerliches Argument, war früher mal Standard."

Das fällt mir ja erst jetzt auf, wie Recht du damit hast :D
Die gesamte Spielegeschichte, die neuesten Entwicklungen der letzten Jahre mal ausgenommen, hätte ich meine Spiel-CD an die gesamte Straße verteilen können, und wäre nicht aufgehalten worden.

ABER: Das hat erstens keiner gemacht, und zweitens (noch viel wichtiger): Trotzdem sind Spieleentwickler groß geworden, haben verdient und bekamen neue Möglichkeiten.

Es spricht schon irgendwie für sich, dass in Zeiten, in denen all das noch gar kein Thema war, als man 'nen Key aufm Handbuch hatte und gut wars, Spielefirmen wie Unkraut aus dem Boden schossen.

Und jetzt, in einer Zeit, in der man etwas als Vorteil anpreisen muss, das vor 3 Jahren noch Standard war, Entwickler massenhaft dicht machen - und Schwarzkopien "beliebter" sind, als jemals zuvor.

Goddess 05 Spieler - 59 - 20. Februar 2010 - 18:37 #

"...Nr. 1 ist mir egal, CD/DVD einlegen mache ich seit Jahren, warum sollte ich auf einmal den unbändigen Wunsch verspüren, damit aufzuhören?
-> kein Argument das bei mir zieht..."

Mir geht es nicht anders. Ich besitze hunderte Spiele, Software, sowie Zeitschriften CDs und DVDs, die sich in den letzten gut 20 Jahren angesammelt haben. Alle funktionieren heute noch so, wie sie es damals beim Kauf taten.

Bisher ist mir auch nur eine einzige CD kaputt gegangen, weil sie auf den Boden fiel, und ich sie mit dem Schreibtischstuhl überfuhr. *lach* Die Lebenszeit der Laufwerke wird durch ständige Verwendung auch nicht reduziert. Meine DVD, damals CD, Laufwerke funktionierten ebenfalls über Jahre hinweg. Bequemlichkeit ist für mich, diesbezüglich, auch kein Argument. ;)

Wenn die Spieler bei diesem Punkt keinen erkennbaren Vorteil haben, dann doch über kurz oder lang die Publisher selbst. Die Publisher arbeiten zunehmend an eigenen Vertriebsplattformen, Social-Networks und Download-Inhalten, die nur digital bezogen werden können. Steam war der Vorreiter im PC Segment, Microsoft zieht langsam nach, und andere folgen diesem Beispiel.

Der Vorteil bei diesen Download-Plattformen für die Publisher ist, der Second-Hand Markt wird ausgeschaltet, bei digitalem Vertrieb fallen die Produktionskosten für Datenträger, Boxen, und Handbücher weg. Auch die Kosten für den weltweiten Vertrieb kann sich ein Publisher mit eigener Download-Plattform ersparen. Obendrein haben die Publisher noch Zugriff auf alle Daten der Spieler, Name, Adresse, Bankkonto, und können so ein gutes Zusatzgeschäft machen.

Allerdings gibt es für die Publisher immernoch ein Problem. Die Mehrzahl der Spieler greift immernoch lieber zu klassischen Spielen, mit Handbuch, einer DVD und CE Versionen mit Goodies. Sie gilt es, von den Vorteilen einer Download-Plattform zu überzeugen, und es zeigt bereits Früchte. Manche Spieler glauben bereits daran, dass es echte Vorteile bietet, beim spielen keinen Datenträger im Laufwerk haben zu müssen.

Wenn es den Publishern nun noch gelingt, die Spieler von folgenden "Vorteilen" zu überzeugen, hätten sie gewonnen.

Handbücher sind als .pdf ebensogut sind wie gedruckte. Die Freischalt-Codes, die an den Account gebunden werden, sind hingegen absolut sicher.

Boxen sind zwar hübsch anzusehen, aber überflüssig und nicht mehr als Staubfänger in den Regalen.

DVD sind überflüssig, da sie nur Platz wegnehmen, zerkratzen können, und man sie leicht vergessen kann. Spiele, die über die eigene
Downloadplattform bezogen werden, können überall da heruntergeladen werden, wo es Zugang zum Internet gibt.

Spielstände, die Online gespeichert werden, können nicht verloren gehen, und nehmen keinen Platz auf der Festplatte ein.

Egal was die Publisher als Vorteil für die Spieler anpreisen, am Ende suchen sie, wie alle guten Verkäufer, nur ihren eigenen Vorteil: höhere Gewinne zu erzielen, mit weniger Aufwand und wenig Kosten.

"...Nr. 2 ist ein lächerliches Argument, war früher mal Standard. Das jetzt als großen Vorteil anzupreisen ist fadenscheinig, insbesondere da andere aktuelle Titel komplett auf Installationsbeschränkung verzichten (Dragon Age, Mass Effect 2, ...)..."

Meinst du tatsächlich, Dragon Age und Mass Effect wären aus diesem Grund besser? Auch bei Dragon Age fällt der Weiterverkauf weg, da eine Anmeldung auf der EA eigenen Social-Networking Plattform nötig ist. Durch das herunterladen, installieren, und aktivieren der DLC, werden die Spiele "entwertet" und sind damit nur mehr schwer auf dem Second-Hand Markt verkaufbar. EA Bioware sind also auch keine Engel, ganz im Gegenteil. Sie agieren nur etwas geschickter, im Unterschied zu Ubisoft, allerdings hinterlassen ihre Methoden auch einen schalen Nachgeschmack. Es ist ein absolutes No-Go, in einem Single-Player RPG Titel, mitten im Spiel, von einem NPC auf DLC hingewiesen zu werden. ;-)

John of Gaunt Community-Moderator - P - 62730 - 21. Februar 2010 - 13:44 #

"Meinst du tatsächlich, Dragon Age und Mass Effect wären aus diesem Grund besser? Auch bei Dragon Age fällt der Weiterverkauf weg, da eine Anmeldung auf der EA eigenen Social-Networking Plattform nötig ist. Durch das herunterladen, installieren, und aktivieren der DLC, werden die Spiele "entwertet" und sind damit nur mehr schwer auf dem Second-Hand Markt verkaufbar. EA Bioware sind also auch keine Engel, ganz im Gegenteil. Sie agieren nur etwas geschickter, im Unterschied zu Ubisoft, allerdings hinterlassen ihre Methoden auch einen schalen Nachgeschmack. Es ist ein absolutes No-Go, in einem Single-Player RPG Titel, mitten im Spiel, von einem NPC auf DLC hingewiesen zu werden. ;-)"

Bei letzterem stimme ich dir voll umfänglich zu, das ist ein massiver Atmosphäre-Killer. Bei ersterem allerdings nicht. Wenn ich mich recht entsinne, muss man DA nicht aktivieren. Es läuft auch so, aber dann ohne DLCs, für die ist die Anmeldung Voraussetzung. Es bleibt also jedem selbst überlassen, ob er sein Spiel so "entwertet" oder nicht. Gleiches Bild bei Mass Effect, auch kein Aktivierungszwang (und da bin ich mir ziemlich sicher) und auch kein Zwang, das Cerberus-Netzwerk zu nutzen. Ist als Bonus mit drin, aber rein auf freiwilliger Basis.

Deiner anfänglichen Argumentation in Bezug auf Retail/Download-Kauf kann ich mich hingegen überhaupt nicht anschließen. Ich bin immer noch jemand, der lieber eine Packung in der Hand hält als nur die Daten auf seiner Platte zu haben. Ausnahmen mache ich da nur, wenn Steam ein extrem gutes Angebot hat, wie in letzter Zeit gerne mal geschehen. Und solange die Preise nicht angeglichen werden, fallen Download-Käufe definitiv flach. Wenn ich bei einem Spiel ohne Packung, Handbuch usw. genauso viel zahle wie ohne, dann kann irgendwas nicht stimmen.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12663 - 20. Februar 2010 - 12:36 #

Dieses "System" wird noch mehr Kaputt machen. Es wird zwar vielleicht die Raubkopierer daran hindern diese DRM versäuchten Games sich runterzuladen, doch genau so wird es auch die normalen Pc Gamer vergraulen.
Würde Ubisoft nur mit Pc Games ihr Geld verdienen, dann würden Sie sicher nach kurzer Zeit schon mit diesem DRM-System Pleite machen.

Alric 10 Kommunikator - 445 - 20. Februar 2010 - 15:31 #

"Versteht Ubisoft, dass wir nicht permanent online sein wollen?"
Warum sollten wir das nicht sein wollen?
Heute hat jeder ne Flatrate. Und wer keine hat, ist doof.

Naja, auf jeden Fall sehr gutes System, dass offensichtlich irgendwann in der Zukunft Standard sein wird.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29654 - 20. Februar 2010 - 15:47 #

Du sagst das nur weil du immer gegen alles sein musst oder? So dumm, dieses System gut zu finden, kannst nicht mal du sein - und ich habe schon keine wirklich gute Meinung von dir.

Trey 12 Trollwächter - 961 - 20. Februar 2010 - 16:04 #

Wenn ich das lese, bekomme ich so ein ganz kleines Kribbeln im Bauch und habe einfach unbändige Lust, auf das Niveau eines 10-jährigen zu fallen und dich mit diversen Ausdrücken zu bezeichnen. Aber hier muss ein BAHAHAHAHAHA reichen.

"Und wer keine hat, ist doof." ?!
Das ist ja ein NOCH schlimmeres "Argument" als alles, was Ubisoft von sich gegeben hat!

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29654 - 20. Februar 2010 - 16:32 #

Argumente wurden ja wohl schon genug genannt. Es gibt immer noch erschreckend viele Rechner ohne schnelles Internet, es gibt viele User mit instabilen Netzverbindungen (ob UMTS oder schwaches WLAN), es gibt Eltern, die ihren Kindern zwar ein paar Stunden Siedler erlauben aber kein Internet - pech. Einmal den 24h-Disconnect haben und *plopp* Hauptmenu? Geht gar nicht.

Trey 12 Trollwächter - 961 - 20. Februar 2010 - 16:41 #

Ich bin grad ein wenig langsam, weiß nich genau wem du jetzt antwortest. Aber ich meinte auf jeden Fall den Herrn Alric, keinesfalls dich. :p

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29654 - 20. Februar 2010 - 16:42 #

Ein Problem dieser Baumstruktur - man erkennt nie, wer wem antwortet. Ich auch nicht. Sorry.

GrayFox 11 Forenversteher - 648 - 20. Februar 2010 - 16:23 #

Nicht jeder kann ständig online sein - den manche wollen auch noch telefonisch erreichbar sein :(

Torian Raven 11 Forenversteher - 798 - 20. Februar 2010 - 16:18 #

Tja Ubisoft, dann kauf ich mir halt keine Spiele mehr von euch. Argumente wie dass man das Spiel so oft installieren kann wie man will sind doch wohl mehr als bescheuert. Früher war sowas mal Standard. Da kam einem gar nicht der Gedanke dass man ein Spiel vielleicht nur ein paar mal installieren kann. Möchte doch gerne mal wissen wieviel dieses Ganze System kostet: also Serverkosten, Personalkosten usw.

Joehnsson 13 Koop-Gamer - 1407 - 20. Februar 2010 - 17:17 #

Da wünscht man sich ja fast, die Konsolen würden auch mehr Ärger mit Raubkopien haben, vielleicht würde es ja dann die Publisher daran hindern, sich PC Spieler so zu vergraulen.

Fyyff (unregistriert) 20. Februar 2010 - 23:54 #

Haben sie doch schon. Fast alle AAA-Titel der letzten Jahre waren schon ne Woche vor Release im Netz. Meist vor der PC-Version (so es eine gab). Lange war es nicht mal ein Problem mit der kopierten Version die Multiplayerfeatures der Spiele zu nutzen.

Komischerweise ist das aber auf Konsolen anscheinend kein Problem für die Publisher. Ob das daran liegt, das man auf den Konsolen einfach mehr Spiele absetzt oder daran das Sony/Microsoft/Nintendo bei den richtig drakonischen DRM-Maßnahmen noch net mitmachen kann ich allerdings auch nicht sagen.

Von daher...ka. PC=pöse. Konsolen=krass gut. Was weiß ich. :P

j-d-s 06 Bewerter - 86 - 21. Februar 2010 - 19:01 #

Ich find zwei Passagen besonders lustig:
“Es ist hart für uns zu sagen, aber ja, von jetzt an bis zu dem Tag an dem wir alle sterben werden, werden alle unsere Spiele die neue Online-Plattform benutzen.“
Achja? 640 kB reichen auch für jeden, und es gibt weltweit einen Bedarf an vielleicht 5 Computern. Ja ne, is klar.
„Wir würden das alles nicht tun, wenn wir nicht daran glauben würden. Die Jungs die es erstellt haben, glauben daran. Denken wir, dass es das eine System ist, das Gott zur Erde geschickt hat und das niemals von niemanden gehackt werden kann? Wir können es nicht garantieren, aber wir glauben daran.“
Das ist noch lustiger. Leben die im Wolkenkuckucksheim? Kein achsosicheres System wurde bisher nicht geknackt. Ich wette, dass es maximal ne Woche dauert, bis Razor1911 auch dieses System gehäckselt hat.

Anonymous (unregistriert) 21. Februar 2010 - 21:09 #

Bitte lest den Originaltext einmal. Grade die Passage mit "an dem Tag an dem wir alle sterben" ist völlig falsch übersetzt und hat somit einen anderen Sinn bekommen.

Allgemein ist die Übersetzung sehr dilletantisch, wers nicht kann sollte es lassen.

Carsten 18 Doppel-Voter - 12133 - 21. Februar 2010 - 21:44 #

Du magst Recht haben, dass der Part falsch übersetzt wurde (ich habe es mittlerweile angepasst), aber vielleicht wirst du mir auch zustimmen, dass es im Text schlecht markiert ist, dass der Tag-an-dem-wir-sterben-Teil als eigenständiger Satz zu lesen ist.

Ein konkreter Verbesserungsvorschlg hätte deinem Kommentar mehr Wert verliehen. Aber gut, du fühlst dich jetzt besser. Hast es den Dilletanten auf GamersGlobal mal so richtig gezeigt, gelle? ;)

Anonymous (unregistriert) 22. Februar 2010 - 0:16 #

Lesekompetenz hilft auch bei "schlecht markierten" Text. Und ja, Qualität ist was anderes, nen gewissen Anspruch an sich selbst sollte man vielleich stellen. Aber anscheinend ist das hier ja nicht so wichtig ;)

Carsten 18 Doppel-Voter - 12133 - 22. Februar 2010 - 0:29 #

Ich bin beeindruckt! Du scheinst neben "Lesekompetenz" tatsächlich auch "Schreibkompetenz" zu besitzen. Eine sehr seltene Kombination. Daran kann sich ein Normalsterblicher natürlich nicht messen. Danke, dass du uns einen Teil deiner Zeit geschenkt hast, und uns im Zuge dessen auch noch über die Definition von Qualität aufgeklärt hast! ;)

Easy_Frag 14 Komm-Experte - P - 2332 - 26. Februar 2010 - 20:54 #

Eigentlich müsste man mal einen Flashmob starten und die service hotline von ubisoft mit anrufen bombardieren in denen man ubisoft mitteilt, dass man ACII wegen der dauerhaften internetverbindung nicht kaufen wird.

Fenrir (unregistriert) 2. März 2010 - 20:22 #

Nur mal ein kleiner Kommentar zu dem Kaufboykott der in dieser
Diskussion und vielen ähnlichen so oft erwähnt wird.

Natürlich stimmt es, dass es der einzige Weg ist den Publishern "weh zu tuen". ABER der Anteil der Spieler, die sich regelmäßig und ausführlich über das Thema Computerspiele, Kopierschutz usw. informieren ist, vor allem bei Singleplayer Spielen, relativ gering.
Ein Boykott dieser Käufergruppe ist daher zwar ärgerlich aber vertretbar solange die "breite Masse" weiter kauft. Ist traurig aber ist so.

Der einzige Hoffnungsschimmer am dunklen DRM- Himmel,dass sich viele Käufer der "breiten Masse" beschweren, wenn das Spiel hängt, weil die Inet Verbindung hakt.

overseer 14 Komm-Experte - 2277 - 4. März 2010 - 11:41 #

Wenn die Informationen im Internet stimmen, dann ist Silent Hunter 5 bereits gecracked und der Kopierschutz gängelt somit wieder nur die ehrlichen Käufer... Immer das gleiche...

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