Greenpeace-Studie: Nintendo und Microsoft erneut Schlusslichter (Update)

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10. Januar 2010 - 19:08 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Update vom 11. Januar 2010 (Danke an unseren User John of Gaunt für den Hinweis)

Wie in der Ursprungs-News zu lesen, landet Nintendo im aktuellen „Guide to Greener Electronics“ auf dem letzten Rang. Gegenüber Eurogamer.net äußerte sich das Unternehmen nun zu den Vorwürfen seitens Greenpeace. In der Stellungnahme heißt es unter anderem, dass die Wii die energieeffizienteste Spielekonsole ihrer Generation sei und auch das Design des DS auf niedrigen Verbrauch ausgelegt ist.
Weiter heißt es:

„Unseren Kunden möchten wir versichern, dass wir unsere Verantwortlichkeiten gegenüber der Umwelt ernst nehmen und uns daran halten, allen wichtigen Gesetzen in Bezug auf Umwelt- und Produktsicherheit – inklusive der Vermeidung von gefährlichen Substanzen während der Herstellungsprozesse sowie der sicheren Entsorgung und dem Recycling der Materialien – nachzukommen.“

Laut Nintendo achte man bereits während der Produkt-Planungsphase auf die Umweltfreundlichkeit von Verpackungen und denke frühzeitig an die Möglichkeiten von Recycling und Entsorgung. Ebenso werden schädliche Substanzen bereits in frühen Stadien der Materialwahl ausgeklammert.  Des Weiteren habe man strikte Umweltkontrollen eingeführt, die auch für die über 340 Produktions-Partner gelten.

Ursprüngliche News vom 10. Januar 2010

Neue und weiterentwickelte Computer, Fernseher oder Spielekonsolen sind bei Konsumenten heiß begehrt. Doch wie steht es um Energieeffizienz oder schadstoffarme Produktion dieser Produkte? Greenpeace veröffentlicht seit August 2006 alle drei Monate den „Guide to Greener Electronics“, um durch das Anprangern umweltschädlicher Elektronikprodukte (beziehungsweise ihrer Hersteller) die Industrie dazu zu bringen, beispielsweise weniger chemische Substanzen wie PVC oder giftige Flammschutzmittel einzusetzen. Zweitens sollen die Hersteller auf die Energieeffizienz achten, und drittens Transparenz beweisen, wenn es um Umweltbelange geht.

Auf der diesjährigen Consumer Electronic Show wurde nun die aktuelle Version der Studie mit Stand vom Dezember 2009 vorgestellt: Nintendo und Microsoft – beides erfolgreiche Unternehmen im Bereich Spiele-Hardware – landen erneut weit abgeschlagen auf den letzten Plätzen. Nintendo erreicht dabei gerade mal 1,4 von 10 möglichen Punkten (zuletzt ebenfalls 1,4), Microsoft erhält 2,4 Punkte (zuletzt 2,7). Beide Konzerne stehen besonders im Bereich Elektronikschrott sehr schlecht da: Nintendo versagt dort laut Studie auf ganzer Linie, während Microsoft ein „teilweise schlecht“ einsammelt.

Ein deutlich besseres Ergebnis kann dagegen Sony vorweisen, die 5,1 Punkte bekam. Seit dem Jahr 2000 konnte das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen um immerhin 17 Prozent senken, was sicher auch zur Platzierung im Mittelfeld beigetragen hat. Und auch die Bewertungen in den Bereichen Elektronikschrott und Energie fallen deutlich positiver aus als bei den beiden anderen Konsolenherstellern.

Angeführt wird das aktuelle Ranking von Nokia (7,3 Punkte) und Sony Ericsson (6,9), mit etwas Abstand gefolgt von Toshiba (5,3) und Philips (ebenfalls 5,3). Ebenso wie Sony erhielten Apple, LG Electronics, Motorola und Samsung eine Wertung von 5,1 Punkten. Unter fünf Punkten blieben Unternehmen wie beispielsweise Panasonic (4,9), HP (4,7) oder auch Dell (3,9).

Die einzelnen Bewertungen der Unternehmen oder auch die genauen Kriterien der Punktevergabe findet ihr im entsprechenden PDF-Dokument von Greenpeace (siehe Quellenangabe). Auf der dazugehörigen Website kann man sich darüber hinaus mittels einer interaktiven Flash-Animation den Verlauf der Platzierungen seit 2006 anschauen.

Sephix 13 Koop-Gamer - 1452 - 10. Januar 2010 - 15:06 #

Nintendo landet nur so weit hinten, weil diese grünen Deppen keine Infos von denen bekommen... Wozu auch? Denen würd ich genauso wenig sagen, was bei mir los ist...

Vidar 18 Doppel-Voter - 12256 - 10. Januar 2010 - 16:09 #

jop seh ich genauso

Klausmensc (unregistriert) 11. Januar 2010 - 0:45 #

Ja wirklich, diese bescheuerteum Umweltschützer... wer brauch sowas schon, pah!

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58766 - 10. Januar 2010 - 16:26 #

Wenn ich nichts zu verbergen habe, kann ich Greenpeace auch Informationen geben. Scheint bei Nintendo dann wohl nicht der Fall zu sein.
Schade, wenn eine Organisation wie Greenpeace, die sich wirklich für die Umwelt und die Zukunft der Erde einsetzt, als Deppen bezeichnet werden. So wird das natürlich nix mit einer Einschränkung der Erderwärmung.

Sephix 13 Koop-Gamer - 1452 - 10. Januar 2010 - 16:45 #

Ich wusste, dass dieses Argument kommt...
Wenn man jemanden keine Infos geben will, dann macht man es einfach nicht. Welche Gründe dahinter stecken, gehen prinzipiell niemanden etwas an. Es geht mir auch nicht um Nintendo, sondern generell um diese arrogante Haltung, die Greenpeace mit diesem Ranking an den Tag legt. Keine Infos -> letzter Platz.

Und ja, es sind Deppen. Umwelt hin oder her, mit ihren Aktionen machen sie sich einfach lächerlich. Außerdem hat die Erde auch ohne den Verein eine Zukunft, nur vermutlich ohne die Menschheit.

bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 11. Januar 2010 - 18:56 #

Stimme ich zu, Greenpeace ist für mich von einer coolen Organisation zu einem Haufen technophober Alternativ-Veganer verkommen

Ob das daran liegt dass ich Master Mikrosystemtechniker bin?

Vidar 18 Doppel-Voter - 12256 - 10. Januar 2010 - 16:46 #

warum soll ich eigene daten weitergeben an leute die nur nachschnüffeln wollen?
zumal wenn man es wirklich wissen will macht man es wie andere institutionen und nimmt die teile auseinander und prüft es nach fertig!

Exodus 11 Forenversteher - 683 - 10. Januar 2010 - 17:01 #

Warum man die eigenen Daten weitergeben sollte?
Ganz einfach: Image.
Sicher, bei Nintendo sitzen Profis, die werden schon genau wissen wie groß der Image-Schaden sein mag. Anscheinend aus Nintendos Sicht nicht groß genug - aber es gibt ihn mit Sicherheit.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12256 - 10. Januar 2010 - 17:05 #

naja ich geb auf den greenpeace haufen nichts!
und der imageschaden sit minimal weil es eh keinen interessiert!
von medienseite wird mittlerweile der bericht auch sogut wie ignoriert weil er eben nur auf infos basiert aber nicht(!!) auf fakten da nichts nachgeprüft wird!

Image könnte man nur verlieren wenn greenpeace die materialien untersuchen würde und dann was findet (ähnlich wie bei spielzeug) dann dürfen sie sich auch beschweren anders nicht!
zumal gibts auch bei elektrogeräte prüfungen also wenn irgendwas zu hoch wäre wär es auch schon lange rausgekommen

Exodus 11 Forenversteher - 683 - 10. Januar 2010 - 18:58 #

Oh, ich glaube nicht, dass niemanden interessiert, was der "Greenpeace Haufen" so sagt. Welche Medienmacht Greenpeace hat, zeigen doch zahlreiche Beispiele in der Vergangenheit, allen voran das Shell/Brent Spar-Debakel. Shell wurde damals von vielen Autofahrern boykottiert, dabei waren sie noch nicht mal alleine für die geplante Versenkung der Bohrinsel verantwortlich. Esso hing da auch mit drin. Hat aber niemanden gejuckt, weil Greenpeace eben hauptsächlich Shell angeprangert hat.
"Fakten" sind also nicht immer ausschlaggebend. Greenpeace arbeitet viel mit Emotionalisierung - und das sehr erfolgreich.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73384 - 10. Januar 2010 - 17:08 #

Wenn ich niemandem meine Schuhgröße nicht mitteilen will, nur weil der das neugierigerweise wissen will, heißt das ja noch lange nicht, ich habe was zu verbergen :). Da könnte ja jeder kommen.

Außerdem ist diese Studie im Verhältnis sowieso für die Katz. Klar haben Handys weniger "Elektroschrott" also Konsolen etc., allein schon von der Menge/Größe her.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137334 - 10. Januar 2010 - 17:27 #

So wie ich es verstanden habe, geht es nicht hauptsächlich darum, welche Mengen an Elektroschrott beispielsweise produziert werden (den Dritte-Welt-Ländern wird es ziemlich egal sein, ob 100 Handys oder 30 Konsolen bei ihnen landen ...).
Viel mehr sollen die selbst(!) gesetzten Strategien der Unternehmen im Umgang mit Chemikalien, Elektroschrott, Wiederverwertbarkeit etc. geprüft werden:
http://www.greenpeace.org/international/campaigns/toxics/electronics/how-the-companies-line-up

Wenn ein großer Konzern tolle Lösungen herausposaunt, sich aber nicht oder kaum an selbige hält, ist das durchaus eine Erwähnung wert.

Tr1nity 26 Spiele-Kenner - P - 73384 - 10. Januar 2010 - 17:34 #

Das ist richtig. Es sollte aber für so eine (freiwillige) Studie legitim für eine Firma sein, ein gewisses Berufsgeheimnis zu wahren und dafür nicht "abgestraft" zu werden.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137334 - 10. Januar 2010 - 17:42 #

Das kommt darauf an: Wenn Unternehmen direkt damit werben, wie sehr sie sich für die Umwelt einsetzen, dann sollten sie sich auch der Realität stellen bzw. dann geht so eine Studie in Ordnung. Auf diese Weise wird sich recht schnell herausstellen, was Marketing(taktik) ist ... oder eben tatsächlich umgesetzt wird.

Deathlife 12 Trollwächter - 1168 - 10. Januar 2010 - 20:09 #

Dann geht die Eiszeit halt mal zuende, da gibt es andere Sachen um die man sich sorgen sollte. Der Erde hat es nicht geschadet als es in der Vergangenheit wärmer war, und es wird ihr auch nicht schaden wenn es wieder so warm wird.

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 10. Januar 2010 - 21:42 #

Der Erde nicht. Den Lebewesen schon.
Wie jemand weiter oben schon schrieb: Die Erde wird es so oder so noch ein Weilchen geben, die Frage ist, ob mit oder ohne Menschen/ diversen Tieren + Pflanzen.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23151 - 10. Januar 2010 - 21:47 #

Nintendo hinkt beim Thema Umweltbewußtsein hinteher, wie in so vielen anderen Punkten.
Die Aussage "Unsere Produkte gehen nicht kaputt, daher müssen die Konsolen auch nicht recyclet werden" zeugt einfach von Arroganz.

Wunderheiler 19 Megatalent - 18958 - 11. Januar 2010 - 7:43 #

Aber so falsch ist es nicht.
Im Gegensatz zu Sony und Microsoft hatte ich noch nie eine defekte Nintendokonsole...

Basti51 14 Komm-Experte - 1984 - 11. Januar 2010 - 11:12 #

@ Sephix & Vidar:

Tolle Einstellung! *würg* Die armen Megakonzerne...

Felix 11 Forenversteher - 657 - 10. Januar 2010 - 17:14 #

Nintendo auf dem letzten Platz. Uiuiui ...
Da hoffe ich doch nicht, dass die ihre Spiele aus zerkleinerten Walen herstellen. :D
Nokia und Sony Ericsson stattdessen stellen ihre Mobiltelefone
scheinbar aus mehrfach recycelten Coladosen her? °_°

Im Ernst, Umweltschutz ist schon sehr wichtig,
aber sonderlich objektiv wirkt dieser Report leider nicht.
Mir fehlt eine transparentere Vergleichbarkeit; sprich nur Handyhersteller unter sich
wie zum Bsp. Nokia & Samsung Mobile oder Spielehersteller wie Nintendo & Sony Playstation.

Habe auch subjektiv das Gefühl, dass der Hersteller das bessere Ranking bekommt,
der progressiv das bessere "Umweltmarketing" betreibt.

Vielleicht irre ich mich auch ... hoffentlich.

Fischinator 08 Versteher - 199 - 10. Januar 2010 - 17:31 #

In der Liste sind auch viele Computerhersteller. Da frage ich mich mit was für einem Computer sie das geschrieben haben. Vielleicht mit einem Computer aus Holz?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 10. Januar 2010 - 18:25 #

Asus stellt Notebooks her, die bei den Materialien der Außenhülle auf Bambus setzen. Ändert nur nichts daran, dass Holz verdammt schlecht Eigenschaften als elektrischer Leiter hat ;) .

tobzzzzn 11 Forenversteher - 795 - 10. Januar 2010 - 18:24 #

Greenpeace - arrogante Deppen? Wenn ich mich nicht irre, halten viele nichts von Walfang, dem Verseuchen der Umwelt durch profitgeile Konzerne oder Bohrvorhaben, die es schaffen ganze Ökosysteme nachhaltig zu zerstören, oder etwa doch?
Es gibt zahlreiche Unternehmen, gerade in Deutschland, die sich bezüglich des Umweltschutzes weniger ignorant zeigen und u.a. durch ihre moderne Haltung (Pflichtbewusstsein gegenüber unseren Nachfahren zeugt nicht von Arroganz oder Naivität) einen ausgezeichneten Ruf haben. Das ist zwar nur ein Teil der gesunden Außendarstellung, allerdings wird das alles durch (Umwelt-) Normen und Zertifikate unterstützt, die jährlich überprüft und ausgestellt werden.
Hoffentlich lernen das auch amerikanische und japanische Unternehmen, denn Qualität (bspw. Six Sigma oder TQM) alleine reicht heute nicht mehr aus, es geht auch um Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.

Orxus 13 Koop-Gamer - 1436 - 10. Januar 2010 - 20:05 #

Und in China kippt.....

ich halte von solchen studien nichts ;)
ich mein sollen wir jz salzwasser als leiter nehmen anstatt kupfer ...

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323796 - 10. Januar 2010 - 20:35 #

Ich finde solche Studien gut. Nicht, weil ich sie im Einzelfall seriös finde -- das "keine Infos = letzter Platz"-Gehabe finde ich unerträglich. Aber dass es sie gibt, dass man immer mehr auch über solche Dinge nachdenkt, finde ich wichtig. Wenn ich mir anschaue, was wir im GG-Büro mit einigen Computern, einem Großbildfernseher und den Konsolen so an Strom saugen, wird mir teilweise schlecht (und richtig schlecht wird's mir dann bei der Stromrechnung, vor allem im Sommer mit zusätzlich dauerlaufendem Klimagerät...).

Orxus 13 Koop-Gamer - 1436 - 10. Januar 2010 - 21:09 #

ich sage ja nich das eine ökonomische denkweise schlecht ist oder durch solch studien negativ oder positiv beinflusst wird aber solch liste sind oft nach subjektiven punkten stark beeinflusst.

die studie würde besser ankommen wenn sie die einzelnen bestandteile offen legen würde. z.b. 21g verbrauchtes kupfer 33g verbrauchtes eisen
dadurch würde man einige punkte erkennen können warum nintendo , ms so schlecht sind

ehm zum thema strom sparen - die klimaanlage kann man auch vertrinken :P mit lauwarmen tee ;P

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137334 - 10. Januar 2010 - 21:17 #

Ich weiß gar nicht, woher das "keine Info = letzter Platz" kommt. Im PDF-Dokument gibt es nur zwei Bereiche, zu denen Greenpeace keine Informationen vorliegen. Für fast alle anderen Punkte gibt es Verweise auf die entsprechenden offiziellen Nintendo-Dokumente.

Wie weiter oben schon angedeutet: Kann es sich ein Unternehmen heutzutage überhaupt noch leisten, zum Thema Umwelt(schutz) keine Infos herauszugeben ...? Dieses Thema ist enorm wichtig - sich bedeckt zu halten kann für das Image nicht wirklich förderlich sein.

Alric 10 Kommunikator - 445 - 10. Januar 2010 - 20:37 #

oh gott, was haben hier so prollgestalten wie vidar und sephix nur verloren?!

"das "keine Infos = letzter Platz"-Gehabe finde ich unerträglich. "
wo soll man sie sonst bitte einordnen?? in die mitte, auf den ersten platz?
ist doch selbstverständlich, dass es der letzte platz ist.. jesus.

Sephix 13 Koop-Gamer - 1452 - 10. Januar 2010 - 21:16 #

Prollgestalt? Weil ich keine Lobhymne auf diese sinnlose Einordnung in das Greenpeace-Ranking singe?
Wie man sie sonst einordnen sollte? Gar nicht! Wenn man keinerlei Infos hat, um sie mit den anderen zu messen, gehören sie nicht rein. Fertig. Oder stehst du bei der Olympiade ständig aufm letzten Platz, weil du nicht mitgemacht hast?

Die sollten mal eine Studie machen, wie Umwelt bei der Produktion deines geliebten Uncharted 2 verpestet wurde...

Larnak 21 Motivator - P - 25537 - 10. Januar 2010 - 21:44 #

Wenn man in der Schule ein leeres Blatt abgibt, bekommt man 0 Punkte - und wird nicht einfach nur "nicht bewertet" ;)

Grundsätzlich ist das mit dem keine Infos = letzter Platz zwar nicht wirklich richtig, was die allgemeine Vergleichbarkeit der Studie angeht, allerdings wäre es ein falsches Zeichen, jemanden einfach nicht einzuordnen, der keine Infos ausgibt. Warum sollten dann diejenigen, die sowieso auf die hinteren Plätze kommen, noch Infos rausrücken, wenn sie bei nicht vorhandenen Infos mit einem "nicht bewertet" belohnt werden?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 11. Januar 2010 - 0:55 #

Das stimmt nicht!
Wenn man ein leeres Blatt abgibt wird die Arbeit nicht gewertet (zählt als Arbeitsverweigerung). Voraussetzung für eine Note ist, dass man etwas schreibt. Z.B. Aufgabe 1: 2+2=5. Erst dann bekommt man eine 6.

Anonymous (unregistriert) 11. Januar 2010 - 12:59 #

Ich weiss zwar nich ob und auf was für ne Schule du gehst, gegangen bist, aber wenn man ein leeres Blatt abgibt ist das nicht erbrachte Leistung > 6.

Iceman 10 Kommunikator - 374 - 11. Januar 2010 - 15:50 #

Arbeitsverweigerung ist nichts anderes als die Note 6.

Iceman 10 Kommunikator - 374 - 11. Januar 2010 - 15:52 #

Der Begriff "Prollgestalt" bezog sich wohl eher auf solch wenig eloquente Betitelungen wie "grüne Deppen".

hoschi 13 Koop-Gamer - 1464 - 10. Januar 2010 - 20:41 #

die Leute richten sich doch eh nicht daran also was soll diese liste oder kauft sich jmd die neue super hard oder software nicht wenn sie von einem Umweltsünder kommt ?

Exodus 11 Forenversteher - 683 - 10. Januar 2010 - 20:49 #

Ich denke, dass es durchaus solche Leute gibt. Zumindest die von Greenpeace. ;)

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6525 - 11. Januar 2010 - 13:00 #

Vor allem muss ich beim "Sieger" Nokia schmunzeln. Als ob ich von denen ein Handy kaufe, was sie billigst im Ausland herstellen lassen, während die deutschen Beschäftigten geblutet haben.

Rondrer (unregistriert) 11. Januar 2010 - 17:57 #

Dann darfst du dir überhaupt kein Handy kaufen. Und auch keinen PC und schon garkeine Spielekonsole.

Wir leben in einer globalisierten Welt, komm damit klar!
99% (grobe schätzung) unserer Unterhaltungselektronik wird in Billiglohnländern hergestellt.
Und selbst WENN das Endprodukt in einer Industrienation endmontiert wird (was kaum noch der Fall ist) dann kommen die einzelnen Komponenten trotzdem aus China, Malaysia und co.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58766 - 11. Januar 2010 - 19:01 #

Nein, das ist ein Unterschied. Was Blacksun meint ist, dass Nokia vor ein paar Jahren ein deutsches Werk geschlossen, alle Mitarbeiter entlassen und dann ein neues Werk in Rumänien eröffnet hat. Vorher hat Nokia aber schön mehrere Milliarden Euro Subventionen in D abgegriffen, von denen kein müder Cent zurück in die Staatskasse geflossen ist. Und wir dürfen jetzt die Zeche zahlen und die Entlassenen unterstützen. Und genau deshalb kaufe auch ich keine Handys von Nokia mehr. Konzerne, die den Staat abzocken, gehören boykottiert!

hoschi 13 Koop-Gamer - 1464 - 12. Januar 2010 - 12:03 #

Dummerweise geht die Rumänien Rechnung von Nokia nicht auf. Die werden dort auf sehr lange Zeit rote Zahlen schreiben. Wenn sie in Dtl geblieben wäre würden sie sogar Gewinn erwirtschaften. Tja selber Schuld... Ach ja die Manager die den Standortwechsl veranlasst haben gibts übrigens auch nicht mehr.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58766 - 12. Januar 2010 - 12:08 #

Recht so! Sowohl die roten Zahlen ("dummer" würde ich übrigens durch "lustiger" ersetzen, sowas nennt man glaub ich Ironie des Schicksals :-D) als auch die Entlassung der Manager. Dass das eine kapitale Fehlentscheidung ist, hätte sogar ich als absoluter Wirtschaftsnoob denen sagen können.
Das zu hören freut mich wirklich sehr. Vielen Dank dafür!

rated-cm 09 Triple-Talent - 281 - 10. Januar 2010 - 21:05 #

ich will gar net wissen, wie viele von Greenpeace eine Wii haben xD

aber irgendwelche Daten muss Nintendo doch abgegeben haben, oder wie kommt man sonst auf einen Wert von 1,4? Greenpeace kann sich doch keine Infos aus dem Ärmel ziehen.

Ben 13 Koop-Gamer - 1745 - 10. Januar 2010 - 21:59 #

Und mal wieder ein Kabarett der Seltsamkeiten in den News ...

Phin Fischer 16 Übertalent - 4076 - 11. Januar 2010 - 6:45 #

Nintendo gibt keine Infos preis und landet deswegen auf dem letzten Platz? Wo steht denn dass Nintendo keine Infos zur Verfügung stellt?
Wenn das wirklich wahr ist, dann ist das ja mal mehr als bedenklich. Wenn ich als Greenpeace keine Daten zum auswerten habe, wie kann ich denn entscheiden, ob ein Unternehmen umweltbewusst produziert, oder nicht?

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6525 - 11. Januar 2010 - 9:58 #

Ich bin ehrlich: Von mir aus kann Nintendo für das Steigen des Meeresspiegels um 10 Meter schuld sein, wenn sie nur irgendwann wieder ein Zelda rausbringen, das an den Gottstatus von OoT anknüpft - TP war ja schon nahe dran.

Basti51 14 Komm-Experte - 1984 - 11. Januar 2010 - 11:19 #

Oh Mann,

dann wird es leider niemanden mehr geben, der das gute Stück spielen kann. Wie kann man nur so einen scheiß denken? Dann kannst du Bioshock live in deinem Wohnzimmer nachspielen.

Swissvoice (unregistriert) 11. Januar 2010 - 14:22 #

Die Aktionen von Greenpeace als lächerlich zu bezeichnen, ist Schwachsinn
Wenn sie nicht solche radikalen Aktionen machen würden würde keiner sie beachten
Klar kann einen in Deutschland der Klimawandel wurscht sein und Pseudo Wissenschaftler prognostizieren Horrorszenarien, aber trotzdem sollte man sich mit dem Thema beschäftigen und keine Hummer fahren

Hannes El Pirato 04 Talent - 26 - 11. Januar 2010 - 16:15 #

OH Nintendo das ist ja so armselig!!!!
So gute Spiele und dann auf die Umwelt scheißen!

Einmal bei Nokia nachsitzen bitte, Danke!

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6525 - 11. Januar 2010 - 17:04 #

Stimmt. Also los Nintendo, verlagert noch mehr Produktion in Billiglohnländer und schmeißt die Arbeiter in den Industrieländern raus. Von Nokia lernen heißt siegen lernen.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58766 - 11. Januar 2010 - 21:54 #

Nintendo hat sich im übrigen zu dieser Rangliste geäußert: http://www.gamona.de/games/nintendo,antwortet-auf-greenpeace-vorwuerfe:news,1652906.html
Ob das freilich alles so stimmt, kann man nur schwer nachprüfen.

@ChrisL, vllt. als Update in die News mit einbauen?

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137334 - 11. Januar 2010 - 22:28 #

Besten Dank für den Hinweis, News ist aktualisiert.

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