CES 2010: Externe Gamergrafik für Notebooks

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Dennis Ziesecke 29504 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C9,A8,J10
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9. Januar 2010 - 12:06 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Auch wenn Notebooks den klassischen Desktop-PCs in den Verkaufszahlen den Rang ablaufen, greifen Spieler doch oft lieber zu den aufrüstbaren großen Computern. Besonders Grafikkarten unterliegen einem sehr schnellen Wandel und lassen sich bei den mobilen Rechnern entweder gar nicht oder nur sehr schwer (und teuer) umrüsten. Von AMD/ATI wurde aus diesem Grunde eine Lösung entwickelt, die man dort XGP, eXternal Graphics Platform, nennt.

Der XGP-Port stellt einen PCIe 2.0 Anschluss mit maximal 16 Lanes bereit, über den per Kabel eine Box mit integrierter Grafiklösung angeschlossen werden kann. Diese basiert in der aktuellen Version auf einer mobility Radeon HD 5870, welche in 40nm Strukturbreite hergestellt wird und auf 1024 MB GDDR5-RAM zurückgreifen kann. Im Gegensatz zur Desktop-5870 ähnelt die Mobilvariante eher einer HD5770. So nutzt die mobile HD5870 nur 800 Shadereinheiten und ein 128 Bit breites Speicherinterface. Dem Energiebedarf kommt diese Einsparmaßnahme aber sehr entgegen, auch wenn die externe Grafikbox natürlich dennoch ein eigenes Netzteil benötigt. Insgesamt kommt die XGP-Box mit der mobility Radeon HD 5870 auf 50 Watt Energiebedarf unter Volllast.

Da man den XGP-Anschluss nicht nachrüsten kann, muss man beim Kauf des Notebooks bereits auf einen entsprechenden Port achten. Noch gibt im Handel kein Gerät mit einem XGP-Port, Acer hat allerdings auf der CES das Notebook Ferrari One vorgestellt, welches mit dieser Steckverbindung umgerüstet wurde und mit dem AMD/ATI die Leistungsfähigkeit der XGP-Technik demonstriert. 

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 9. Januar 2010 - 12:13 #

Bei den ebenso vorgestellten USB3.0-Grafikadaptern wird die Bandbreite wohl nicht reichen, um da wirklich anspruchsvoll zocken zu können..

AticAtac 14 Komm-Experte - 2127 - 9. Januar 2010 - 14:49 #

Ich habe die GTX280M in meinem Notebook und bin damit sehr zufrieden. Kann bis jetzt alles Spiele mit hohen Details in 1920x1080 flüssig spielen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 9. Januar 2010 - 14:58 #

Versuchs mal mit Crysis.. ;) DX11 kann dein Chip auch noch nicht. Und CPUs veralten mittlerweile bei weitem nich mehr so schnell wie GPUs.

AticAtac 14 Komm-Experte - 2127 - 9. Januar 2010 - 16:20 #

Crysis läuft auf "high" sehr flüssig. Das reicht mir ;)
DX11 interessiert mich (noch) nicht.

Anonymous (unregistriert) 9. Januar 2010 - 15:15 #

Ich hab mir jetzt auch erst einen neuen Rechner zusammengestellt, mit DDR3 Ram, AMD Phenom X4 auf 3Ghz, DDR3 Ram, und ner Radeon 5770. (Komponenten [auch Netzteil :P], sind aufeinander abgestimmt!). Und dennoch kann ich Crysis nicht auf einem 19" (!) Bildschirm auf 1440x900 auf "Very High" spielen. (Mit Kantenglättung). Auf High sind es dann ca. 32 FPS. Und trotz dieses enormen Hardware-Hungers finde ich die Grafik von Crysis gar nicht so doll.

(Habs mir erst vor ein paar Tagen gekauft)

Sag mal was dazu, Dod! :D

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 9. Januar 2010 - 15:19 #

Was soll ich dazu sagen? Is so ;) .. Kannst alternativ mal schauen, ob nicht zufällig noch Kantenglättung im Treiber aktiv ist, ein paar FPS mehr sollten es dann schon sein.

Houseputz (unregistriert) 9. Januar 2010 - 16:00 #

Was bedeutet das denn, "Kantenglättung im Treiber aktiv".

(War vorhin nur nicht angemeldet :D)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 9. Januar 2010 - 16:13 #

Im CCC (dem Treibermenü deiner Grafikkarte) kannst du noch einige Optionen einstellen - unter anderem lässt sich dort Kantenglättung erzwingen. Das kann gerade bei Mittelklassegrafikkarten enorm viel Leistung kosten, testweise kannst du das ja mal ausschalten. Crysis nutzt sowieso eine interne Kantenglättung, alles was da noch vom Treiber drauf kommt kostet enorm viel Leistung.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 9. Januar 2010 - 17:00 #

Gaming und Notebook sind für mich nach wie vor zwei Begriffe, die nicht zusammen gehören.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 9. Januar 2010 - 17:41 #

Geht ganz gut. Zombie Driver, Torchlight und ähnliches spiele ich sogar sehr gut auf nem ollen Thinkpad mit X300-Grafik, also nichts berauschendem. Und eine HD4650 reicht auch um NFS-Shift flüssig darzustellen, wenn man nicht gerade ein Full-HD-Display wählt. Geht also schon. Und der Trend, ein Notebook statt einem Desktop-PC zu nutzen ist ungebrochen. Desktop-Rechner sind IMO eine aussterbende Gattung.

Exodus 11 Forenversteher - 683 - 10. Januar 2010 - 19:58 #

Vor allem ist es extrem praktisch für Lan-Partys einfach den Laptop einzupacken, statt PC/Monitor/Peripherie immer ab- und wieder aufbauen zu müssen.

tobzzzzn 11 Forenversteher - 795 - 10. Januar 2010 - 20:53 #

Ich sag nur: Dell XPS-Notebooks!!

Da passt alles zusammen, Leistung, Mobilität und Design. Wahnsinn. Ich durfte mir zum Crysis-Release während einer Schulung anschauen, wie das Spiel auf höchsten Details (bei HD-Auflösung, ich glaube 1920 x 1080) aussieht.. werde ich nicht so schnell vergessen, gerade weil mein Rechner drei Wochen später nicht ansatzweise solche Ergebnisse erzielen konnte wie die mobile Kröte aus irischen Subventionsprogrammen.. ääh, Verzeihung.. aus dem Hause Dell!!!

Nicht vergessen darf man dabei allerdings, dass die Produktreihe mittlerweile von Alienware vertreten wird und die XPS-Notebooks je nach Ausstattung locker über 2.500,00 € gekostet haben. Mein Kollege, der mir damals freundlicherweise Crysis präsentierte, investierte selbst beim Aktionspreis deftige 2.900,00 € für ein Notebook. Wär ich doch nur von Beruf Sohn. :(

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 10. Januar 2010 - 21:18 #

Toshiba schafft das mit einigen Geräten der Qosmio-Reihe auch, da werden dann gerne mal zu extrem hohen Preisen Quadcore-CPUs und SLI-Grafiksysteme mit 2xGTX280M angeboten, gestartet wird von SSD, Daten speichert eine HDD. Ähnliches liefert Asus mit der ROG-Serie. Sind allerdings samt und sonders Modelle, die im herkömmlichen Laden eher Staub ansetzen und sich wohl die die Alienwaregeräte nur für den Onlinehandel rechnen. BTO (Build to Order) ist da sehr praktisch..

AticAtac 14 Komm-Experte - 2127 - 10. Januar 2010 - 21:47 #

Ich habe mir das hier gekauft und es bis jetzt nicht bereut:
http://www.notebookguru.de/de/Notebooks/Guru-EARTH.html

ChrisnotR (unregistriert) 11. Januar 2010 - 0:41 #

2900€!!! Da kriegt man ja schon fast einen guten Gebrauchtwagen...

Sorry aber dass ist mir dann doch vielzuviel Geld, hab noch keinen Goldesel gefunden. Genau von solchen Mondpreisen werden die Ottonormal-"Ich will mal dieses neue Game zocken" Spieler in die Konsolenecke gedrängt.

Trotz der gefallenen Hardwarepreise für einen Notebook 2900€ auszugeben ist irgendwie arm...

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 11. Januar 2010 - 13:45 #

Wer auf LANs fährt der hat gefälligst zu schleppen!! ;D
Na, bei den Preisen für "Gamer-Notebooks" stelle ich mir lieber weiterhin einen schönen Desktop-PC zusammen. Der hat dann eh seine meiste Arbeitszeit auf einem festen Platz zu verrichten - und wenn es dann einmal im Jahr auf eine LAN geht, davon werd ich schon nicht umkommen. Ein Notebook, welches ich zu 99% nur Zuhause rumstehen hätte, macht dann noch weniger Sinn. Und die Platzersparnis wäre jetzt auch nicht überragend.

ChrisnotR (unregistriert) 11. Januar 2010 - 16:31 #

Nun ja dank preisgünstiger LCD-Monitore muss sich ja keiner mehr einen Bruch heben.

Was ich vor allem beobachten kann ist dass sich vor allem Ältere Spieler Notebooks kaufen, welche nie auf eine Lan-Party gehen. Das Mobilitätsargument ist bei denen fehl am Platz, trotzdem wird gesagt "ich könnte wenn ich wollte".

Und dass ich für 600€ einen DesktopRechner kriege der die Leistung eines oben genannten Gamer-Notebooks für über 2000€ hat (aber nicht beim MMarkt!), sollte kein Geheimnis sein.

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