Natal: Chip aus Kostengründen gestrichen

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7. Januar 2010 - 19:58 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Wie GameIndustry.biz berichtet, hat Microsoft einen Chip der kommenden Natal-Hardware gestrichen, um diese nächsten November zu einem erschwinglichen Preis – die Gerüchteküche spricht von unter 50 Euro – anbieten zu können. Dieser Chip soll für die Informationsverarbeitung des "Bone-Systems" zuständig gewesen sein, welche durch eine Softwarelösung ersetzt wurde.

Diese Aufgabe wird nun von einem der drei Prozessorkerne der Xenon-CPU durchgeführt, was natürlich Leistung kostet, die an anderer Stelle fehlen könnte. Die Seite NewScientist spricht hier von einer 10- bis 15-prozentigen Nutzung der Rechenkapazität der Xbox 360. Es bleibt daher fraglich, ob schon erhältliche, leistungshungrige Spiele ohne Einbußen an die Natal-Steuerung angepasst werden können. An der Eingabeverzögerung von 100 ms soll sich trotz der Softwarelösung allerdings nichts ändern.

Video:

Earl iGrey 16 Übertalent - 5042 - 7. Januar 2010 - 22:57 #

Ziemlich cool. Ist ja eigentlich klar, daß theoretisch jeder Chip auch von einer Software imitiert und dann von dieser erstetzt werden könnte.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29727 - 7. Januar 2010 - 23:23 #

Eher ziemlich uncool, bedeutet das doch, dass die Spiele entsprechend weniger aufwändig gestaltet werden können weil Rechenleistung fehlt.

maddccat 18 Doppel-Voter - 11605 - 8. Januar 2010 - 0:06 #

Da hat der gute Dod wohl recht...

Für den Spieler hat das Ganze einen negativen Beigeschmack.

Stefan1904 30 Pro-Gamer - P - 128500 - 8. Januar 2010 - 0:13 #

Rechenintensive Spiele sind meist 3D-Shooter und die sind glaube ich nicht für Natal prädestiniert. Für Casual Games und Sportspiele etc. reicht die restliche Leistung noch locker aus.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29727 - 8. Januar 2010 - 0:38 #

Ich erinnere an Rollenspiele oder Strategietitel. Hatte Mr. "Walk on Water" nicht mal was Fable-haftes als erste Präsentation im Hirn? Da wirds massiv an CPU-Power fehlen, wenn die arme und jetzt schon latent überforderte Box noch die Natal-Dinge mitberechnen muss.

andima 13 Koop-Gamer - P - 1613 - 8. Januar 2010 - 10:36 #

Sind 100ms Verzögerung für eine Steuerung nicht etwas viel- wieviele ms werden von einem Menschen als Verzögerung wahrgenommen?
Für Casual Games und Menüsteuerung sollte es kein Problem sein- aber funktioniert das dann auch für präzisere Eingaben?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29727 - 8. Januar 2010 - 11:13 #

Ab 100ms beginnt es für die meisten Leute sichtbar zu werden. MS arbeitet also wirklich auf einem sehr schmalen Grat und es wird sicherlich Leute geben, die die Verzögerung wahrnehmen (darunter sicherlich viele Sony-Mitarbeiter und Nintendo-Beauftragte ;)). Noch größer darf der Inputlag aber nicht werden, sonst beginnt die Masse Probleme mit der Eingabe zu bekommen. Und auch das könnte ein Problem beim Verzicht auf den Chip sein - wenn ein Spiel zu viel CPU-Last erzeugt und die Programmierer nicht aufpassen, könnte die Eingabe leiden.

bananenboot256 13 Koop-Gamer - 1241 - 8. Januar 2010 - 13:30 #

Wurden die 100ms eigentlich schonmal irgendwo offiziell bekanntgegeben? Wenn nicht kann der letzte Satz "An der Eingabeverzögerung von 100 ms soll sich trotz der Softwarelösung allerdings nichts ändern." so nicht stehen bleiben.

kj

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 8. Januar 2010 - 16:52 #

Naja, generell sehen erste Eindrücke stets zu gut aus, um wahr zu sein. Wer hat Zuhause denn schon eine vergleichbare Entwicklerstation aufgebaut, wie die Herren die (sicherlich nicht erst jetzt) bermekten, dass für ein verkaufsfähiges Produkt Abstriche gemacht werden müssen ;)

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