Spiele-Hardware: News-Roundup der KW 51
Teil der Exklusiv-Serie Hardware-News

PC
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Dennis Ziesecke 29501 EXP - Freier Redakteur,R10,S10,C9,A8,J10
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20. Dezember 2009 - 23:11 — vor 6 Jahren zuletzt aktualisiert

Auf zum Endspurt -- der vorletzte Hardware-Newsroundup auf GamersGlobal für dieses ereignisreiche Jahr. Und dann gleich mit einer ganzen Menge interessanter Newsschnipsel. Wer mit einem Notebook liebäugelt, sollte angesichts der kommenden mobilen DX11-Grafikchips eventuell noch etwas mit dem Kauf warten. Auch bei den CPUs tut sich etwas und dank SSDs und USB3.0 erleben auch Massenspeicher wieder Beachtung im Newsteil -- das war ja nicht immer so.

Erste Testergebnisse einer Notebook-HD5650 

Bereits im Januar des Jahres 2010 will man bei AMD/ATI eine neue Generation mobiler Grafikchips für den Notebookeinsatz auf den Markt bringen. Obwohl die aktuellen GPUs der HD4000-Reihe bei den Notebookherstellern aufgrund hoher Energieeffizienz und überzeugender Leistung sehr beliebt sind, werden wir also wohl sehr bald schon Modelle mit mobilen DX11-Chips in den Läden sehen. Dass man bei AMD/ATI dem Ziel offenbar sehr nahe ist, zeigt ein Luxusnotebook von DevilTech, welches von Notebookjournal.de in einer Version mit HD5650 getestet wurde. Obwohl das Gerät noch auf einem frühen Entwicklungsstand ist und auch der Grafiktreiber weit von einer finalen Version entfernt sein soll, ist die Leistung des Mittelklassegrafikchips beachtlich. In Verbindung mit einem mobilen Core i7 720QM aus dem Hause Intel, 4 GiB DDR3-RAM und einem 15,6" Display mit Full-HD-Auflösung (1920x1080 Pixel) erreicht der Grafikchips teils bis hin zur nativen Displayauflösung spielbare Frameraten, was bislang eher den Topmodellen der Grafikhersteller vergönnt war. 

Auch wenn die Frameraten bei maximalen Details und im DX11-Modus bei Spielen wie Stalker - Call of Pripyat oder Dirt 2 in 1920x1080 unter 25 Bildern pro Sekunde liegen, sind diese Spiele mit mittleren Details und/oder niedrigeren Auflösungen problemlos flüssig spielbar. Hier wird wohl auch zugeschaltete Tesselation zu viel Leistung kosten, wer also auf maximale Details und hohe Auflösungen wert legt, sollte sich nach Erscheinen der GPUs eher nach den Highendmodellen umschauen. Aktuell liegt die HD5650 im Vorabcheck mit noch verbesserungsfähigen Treibern knapp unter der Leistung einer Geforce GTS250m und schlägt den eigenen Vorgänger, die HD4650, um bis zu 30%. CoD 6 zum Beispiel ist in maximalen Details sogar in der Full-HD-Auflösung noch flüssig spielbar, solange man auf Antialiasing verzichtet. 

Erfahrungsgemäß werden Mittelklasse-GPUs aber auch seltener mit Full-HD-Displays kombiniert, zumal diese Auflösung bei 15,6" Diagonale auch nur sehr wenig Sinn ergibt und wenig ergonomisch ist. Die deutlich öfter anzutreffenden Auflösungen 1366x768 und 1600x900 Pixel (15,6 respektive 17,3" Diagonale) meistert die HD5650 aber in den meisten aktuellen Spielen offenbar flüssig. 

SSD-Updates - mehr Kapazität und neue Firmware

Laut Fudzilla.com plant Intel bereits im vierten Quartal 2010, SSDs (Solid State Disks) mit einer Kapazität von 600 GiB anbieten zu können. Bislang liegt die maximale Kapazität der als sehr schnell und zuverlässig bekannten Intel-SSDs bei maximal 128 GiB; Modelle mit 320 GiB sind für die kommenden Wochen angekündigt. Allerdings werden die Einstiegspreise von SSDs dieser Kapazitäten wohl im Bereich der 1000 Euro liegen. Viele Anwender aber warten auf preiswerte SSDs, um zumindest das Betriebssystem und wichtige Programme auf einen flotten Datenträger auslagern zu können. Die neuen Fertigungsmethoden in Strukturbreiten von weniger als 34 nm dürften sinkende Preise ermöglichen, so dass bezahlbare SSDs in greifbare Nähe rücken. Die preislich auch jetzt schon halbwegs interessanten SSDs aus Intels X25-V-Reihe ("V" für "Value") werden im Jahre 2010 wohl in der Kapazität von 40 GiB auf 80 GiB verdoppelt. Zu welchen Preisen ist bislang leider noch nicht bekannt.

Wer schon eine SSD besitzt, sollte sich trauen, die Firmware des Speichermediums zu aktualisieren. Immer mehr Hersteller bringen momentan neue Firmware-Versionen mit Unterstützung für sogenannte TRIM-Funktionen an. Damit wird verhindert, dass die SSD mit zunehmendem Datenfüllstand massiv an Geschwindigkeit verliert.

Immer mehr USB3.0-Geräte im Zulauf

Auch wenn es bislang nur wenige Mainboards mit integriertem USB3.0-Controller zu kaufen gibt, werden in steter Regelmäßigkeit neue Produkte für diese Schnittstelle angekündigt und teilweise auch schon aktiv verkauft. Mittels einer PCIe1x-Adapterkarte für 40-50 Euro lassen sich die neuen und erfreulich schnellen externen Datenträger auch jetzt schon an den PC anbinden.
So zum Beispiel die Laufwerke aus Buffalos neuer Festplattenserie für USB3.0, welche in Kapazitäten von 1.0 TiB, 1.5 TiB und 2.0 TiB angeboten werden. Im Gegensatz zu älteren Produkten mit USB2.0 bremst nicht mehr die Schnittstelle auf maximal 35 MBytes/sek. herunter, so dass die Festplatten ihre theoretische Maximalgeschwindigkeit von bis zu 125 MBytes/sek. nutzen können. Der Preis, den erste Onlinehändler für diese Geräte verlangen, bewegt sich noch knapp 20-30% über dem eines vergleichbaren USB2.0-Modells. So ist die Variante mit 1.5 TiB Kapazität für unter 150 Euro erhältlich, die kleinere 1.0 TiB-Platte gibt es für ca. 100 Euro.
Auch Zubehörspezialist LaCie steigt in den Ring und kündigt ein RAID-System für USB3.0 an. Wie fast jedes in den letzten Roundups vorgestellte Produkt wird dieses Laufwerk auf der CES2010 im Januar 2010 vorgestellt. Das 2-Platten-System "LaCie2Big" wird bei Kapazitäten von bis zu 4 TiB die RAID-Modi 0 und 1 unterstützen. Dem Anwender bleibt so die Wahl zwischen höherer Geschwindigkeit und höherer Datensicherheit. Geschwindigkeitsfans werden im RAID 0 laut LaCie Burst-Datenraten von bis zu 275 MBytes/sek. erreichen, die Dauertransferraten dürften immer noch deutlich über 140 MBytes/sek. liegen.

Noch mehr Notebooks - AMDs mobiler Phenom II bereits im Mai?

So interessant für viele Anwender die AMD-CPUs im Desktopbereich auch sein mögen, auf dem Notebookmarkt kann AMD momentan nicht mit Intel mithalten. Höherer Energiebedarf bei geringerer Leistung im Vergleich zu Intels Core2Duo-Prozessoren sorgen eher für den Einsatz in preiswerten Einsteigernotebooks und für eine sehr geringe Marktabdeckung. Dem mobilen Core2Quad oder gar Core i7 hat AMD aktuell nichts entgegenzusetzen. Im kommenden Mai könnte sich das ändern. Neben den bereits vor einiger Zeit vorgestellten Turion-II-CPUs sollen im kommenden Jahr auch endlich Quadcore-CPUs für den Notebookmarkt erscheinen. Die unter dem bekannten Namen Phenom II laufenden Prozessoren takten bis zu 2,3 GHz und konsumieren bis zu 45 Watt elektrischer Energie. Dieser hohe Stromverbrauch betrifft aber nur das Topmodell Phenom II X920BE, die kleineren Versionen Phenom II N920 und N930 mit 1,6 GHz und 2,0 GHz kommen mit 25 Watt und 35 Watt aus, was dem Energiebedarf aktueller Core2Duo-Notebookprozessoren entspricht. Um noch mehr Energie sparen zu können, wird AMD offenbar auf DDR3L-RAM setzen, welches im Gegensatz zu aktuell gebräuchlichem DDR3-RAM nur 1,35 Volt statt 1,5 Volt benötigt.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 20. Dezember 2009 - 21:55 #

USB 3.0 scheint eSATA offenbar recht schnell überflüssig zu machen. Gut gut ... :)

Stefan1904 30 Pro-Gamer - P - 128500 - 20. Dezember 2009 - 22:09 #

Welche Bewandtnis hat es mit TiB, GiB? Geht es da um die Basis der Angabe?

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11022 - 20. Dezember 2009 - 22:12 #

Das ist die korrektere Angabe.

Du kaufst eine Festplatte mit 320GB und Windows zeigt nur ca. 280GB. Da steht jetzt zwar GB ist aber GiB gemeint und deshalb meint beides das Gleiche.
Ein System setzt auf 2^x und das andere auf 10^x. Deshalb der Unterschied.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 20. Dezember 2009 - 22:13 #

Irgendwie sind da einige Quellenangaben verschwunden.. Dort befand sich die Erklärung :D ..

http://de.wikipedia.org/wiki/Binärpräfix

Als Angabe für Speichermengen ist MB oder GB nämlich eigentlich falsch, kennt jeder, der sich schon einmal über die gering wirkende Kapazität einer neuen Festplatte gewundert hat.

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11022 - 20. Dezember 2009 - 22:09 #

Kommt die Technik auch bei den internen Anschlüssen mit oder bremsen die bald USB3.0 aus?
Teilweise hört sich ja fast so an "kündigt ein RAID-System für USB3.0" als würde man die interne Platte dann auch per USB3.0 versorgen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 20. Dezember 2009 - 22:14 #

Nein, intern wird SATA genutzt, zusammen mit einem RAID-Controller auf der Wandlerplatine gehts dann per USB 3.0 raus in die Welt. SATA ist dann doch noch schneller ;) ..

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 20. Dezember 2009 - 23:37 #

Habe ja schon vor ein paar Tagen begonnen, meinen Chef zu nerven, so schnell wie möglich ein Notebook mit ATI-DX11-Grafik anzubieten. OK, etwas eigennützig, will ich mir das Ding doch mal übers Wochenende ausleihen und durchtesten. Nur sind noch keine konkreten Ankündigungen von den großen Notebookherstellern erschienen, geschweige denn, dass Bestellungen aufgenommen werden. Schade.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323799 - 21. Dezember 2009 - 22:43 #

Dann aber bitte mit Testbericht für GamersGlobal :-)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 21. Dezember 2009 - 23:58 #

Wenns erwünscht ist, kann ich nach dem Weihnachts- und Neujahrstroubel gerne den einen oder anderen Hardwaretest liefern. Momentan mangelt es nur an Zeit leider. Wird sich aber zum Februar ändern. Und CeBit ist ja auch noch..

Knight 13 Koop-Gamer - 1307 - 21. Dezember 2009 - 11:27 #

Wieder mal, prima News Dod! :)

Ich hab beruflich ja mit der IT-Hardware Welt zu tun (speziell IBM / IBM labeled), die da allerdings nicht den Consumer-Bereich, sondern eher mittelständliche Firmen bis Großunternehmen abdeckt. Es ist an Deiner News interessant zu vergleichen, welche Entwicklungen dort im Storage-Bereich vorangetrieben werden (grössere aber vor allem schnelle SSDs) und welche eher weniger Relevanz besitzen (USB 3.0).

Interessehalber mal ne Frage:
Wie siehst du die Entwicklung von schnelleren und besser ausgelagerten SAS-Platten statt SATA für den Consumer-Bereich, und vor allem RAID-Controllern die ein RAID5 oder sogar RAID6 ermöglichen? In Zeiten von dringend empfehlenswerten Datensicherungen sicherlich eine interessante Alternative zu dem doch sehr langsamen und anfälligerem externem Storage via USB (2.0)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 21. Dezember 2009 - 12:11 #

Datensicherung ist im Privatbereich immer noch arg vernachlässigt. Viele sichern einmal im Jahr auf DVD, wovon ich allerdings abrate. RAID ist kein großes Thema bei Privatkunden, RAID1 wird nur sehr sehr selten verkauft. Wir haben hier ein Netzwerkspeichersystem von LG mit zwei SATA-Platten und integriertem BluRay-Brenner sowie eSATA, USB, etc., welches auch RAID1 unterstützt. Interessiert kein Schwein. Noch teurere Lösungen mit SAS und/oder gar RAID5/6 werden sich im Privatbereich sicher nicht so schnell durchsetzen. Man bekommt "Datensicherung" nicht in die Köpfe rein. Sogar Unternehmen vernachlässigen das ja teilweise.

Knight 13 Koop-Gamer - 1307 - 21. Dezember 2009 - 12:21 #

Ich denke viele haben in der Hinsicht auch noch keine grossen Verlust-Erfahrungen erlitten, sondern sind auf "grösser, schneller" aus. Datenkapazität die man direkt nutzen kann. Spätestens dann wenn tatsächlich mal die Urlaubs- oder schlimmer noch die Baby-Photos weg sind und nur noch gegen teuer Geld rekonstruiert werden können fangen die ersten an sich über eine vernünftige, hardware-basierende Datensicherung Gedanken zu machen. Und dann ist auch die 2. Platte die kapazitiv effektiv nicht nutzbar wäre (RAID1) oder bei einem RAID5 die 3. Parity Platte mit sinnvollerweise eingesetzter 4. Hot Spare Platte auf einmal Gold wert.

In der Hinsicht kann ich das nur verstehen, wenn so ein an sich prima NAS System wie das was du von LG beschreibst, ein Ladenhüter bleibt.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 21. Dezember 2009 - 12:38 #

Du musst aber auch bedenken, dass die meisten Leuten ihr Wissen aus der Computerbild haben und sich sogar nach einem Datenverlust nicht für sowas interessieren.. RAID-Systeme liegen wie Blei im Regal. Aber ok, ohne massive Beratung verkaufen sich auch SSDs nicht. Und die tollen 3D-Techniken wie Notebooks mit Polfiltertechnik oder nVidias 3D-Vision MUSS man vorführen. In den Massenmedien berichtet da ja keiner drüber.

Knight 13 Koop-Gamer - 1307 - 21. Dezember 2009 - 12:53 #

Da hast du nicht unrecht. Ausserdem spielt da auch immer der Kostenfaktor eine Rolle - viele werden da schon direkt abgeschreckt wenn sie nicht wirklich die Sinnhaftigkeit hinter einem Produkt verstehen und diesem einen angemessenen Wert dagegenstellen können. Da gibt es halt diese psychologischen Grenzen.

Ich gehe noch einen Schritt weiter und behaupte, dass selbst ich für mich betrachtet um die Themen die den heimischen PC anbetreffen auch nicht wirklich auskenne. Mag Paradox klingen, aber da ich beruflich genug mit der Materie auf Business-Ebene zu tun habe, bringe ich privat selten die Lust auf mich da noch weiterhin in den Consumer-Bereich schlauzumachen. Da habe ich beispielsweise auch keinen Plan, welche CPU und GPU unter welchem Mainboard gerade angesagt ist bzw. das beste Preis/Leistungsverhältnis für welchen Zweck bietet. Oder auch so Spielereien mit offenen Linux-Distributionen. Ist sicherlich eher ungewöhnlich im IT Bereich, aber ich bin froh einen Teil der Arbeit auf der Arbeit lassen zu können.

Rondrer (unregistriert) 21. Dezember 2009 - 17:26 #

Ein RAID zur Datensicherung einzusetzen halte ich für keine wahnsinnig tolle idee (wenn das die einzige Sicherungsstrategie ist). Man ist zwar relativ sicher gegen den Ausfall einzelner Platten geschützt, dafür gibt es aber trotzdem noch genug andere Gefahren:
Da kann der Raid-Controller ausfallen, was das Wiederherstellen der Daten auch extrem umständlich macht und durchaus ordentlich Kosten verursachen kann. Zum anderen können Fehlerhafte schreib-/löschzugriffe Daten vernichten, wogegen weder RAID1 noch RAID5 helfen würde.
Auch gegen mechanische einwirkungen auf den kompletten PC hilft RAID wenig (man denke an Feuer, Wasserschäden etc).
Nicht vergessen darf man auch, dass durch ein RAID-System die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalles eines einzelnen Laufwerkes sogar steigt (was aber selbstverständlich durch Redundanz ausgeglichen wird).

Letztendlich bin ich der Meinung, dass RAID-Systeme aus Leistungsgründen und für kurzfristige Ausfallsicherheit durchaus Sinn machen, aber eine ordentliche Backupstrategie können sie nicht ersetzen.

Knight 13 Koop-Gamer - 1307 - 22. Dezember 2009 - 9:32 #

Für eine heimische Datensicherung sollte das Einsetzen von redundanten Datenplatten über ein RAID sicherlich ausreichen und dabei reichen auch locker SATA Platten, es sei man ist rund um die Uhr mit den Daten am Arbeiten, so dass die Spindeln auch entsprechend in Anspruch genommen werden. Und du musst auch berücksichtigen, dass selbst normal laufende Platten immer über einen HDD-Controller laufen, der im Mainboard integriert ist. Ganz vorsichtige Naturen können dann ja Platten mit 2 Datenpfaden zusammen mit 2 SATA Controllern einsetzen und entsprechend LUNs einrichten um so 2 verschiedene Volume Groups zu haben die man dann entsprechend über ein RAID führt ;p

Ein RAID ist sicherlich auch nicht das non-plus-Ultra, die von dir genannten Performance-Steigerung ist ja auch wieder von der gewählten Art des RAID und der Anzahl an Platten abhängig, und ob wir Lese- oder Schreibzugriff betrachten.

Und einen absoluten Schutz gibt es natürlich nicht, den gibt´s nirgendswo.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29501 - 22. Dezember 2009 - 9:37 #

Mit viel Redundanz kommt man dem aber recht nahe ;) .. Ich sichere zumindest den unwiederbringlichen Teil meiner Daten (Familienfotos, Texte, etc..) auf einer externen USB-Festplatte, auf dem NAS, einem USB-Stick und unregelmässig auf USB. Die Dinger sind mir einfach zu wichtig, um sie zu verlieren - und spätestens als uns die Netzwerkplatte aus zwei Metern Höhe im laufenden Betrieb auf den Boden knallte hatte ich Panik.

Knight 13 Koop-Gamer - 1307 - 22. Dezember 2009 - 9:45 #

Ebend - was glaubste wohl was meinen Job rechtfertigt, sonst kaufen die Firmen ja nix mehr hehe ;) Und das kannst du sicherlich auch schnell für den Consumer-Bereich übernehmen ^^

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