Firefox Marketplace für kostenpflichtige Erweiterungen

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Spiritogre 12589 EXP - 18 Doppel-Voter,R8,S3
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14. Dezember 2009 - 13:07

Eine erschreckende Nachricht macht derzeit die Runde. Der „Add-ons Product Manager“ der Mozilla Foundation, Justin Scott, kündigte jetzt laut der Seite „The Register“ an, dass im kommenden Jahr das Pilotprojekt eines Marktplatzes für Add-ons für den beliebten Webbrowser eingeführt werden soll.

Genaue Details seien noch nicht geplant, so Scott, die Add-ons würden aber über keinerlei DRM-Maßnahmen geschützt werden. Ein freies Kopieren wäre also problemlos möglich, nur selbstverständlich dann illegal.

Zur Frage, warum die Add-ons einen Marktplatz benötigen, druckst Scott herum:

"Ich wünschte wirklich, dass wir mehr Rückschlüsse über die Wünsche unserer Kunden hätten. Wir bekommen nicht genug Feedback von den Konsumenten, die Add-ons wirklich kaufen würden, und haben das Thema noch nicht wirklich zur Diskussion gestellt. Aber, so wie wir es einschätzen, möchten alle Entwickler einen Shop haben. Wir haben nur keine Ahnung wie die Konsumenten darüber denken.“

Ein Marktplatz für Add-ons wäre wohl der Anfang vom Ende: Niemand will für einen Browser -- geschweige denn für dessen Add-ons -- bezahlen. Diese Erfahrung musste schon Opera schmerzlich machen. Dazu kommt, dass ein kostenpflichtiges Angebot dem Open Source-Gedanken – freie Software für jedermann – zuwider läuft. Wenn Open Source Geld kostet, dann muss es sich mit kommerziellen Angeboten messen lassen. Dies könnte sowohl für einige Entwickler, als auch Verfechter zu einem "überraschenden Erwachen“ führen. 

Sheak 13 Koop-Gamer - 1626 - 13. Dezember 2009 - 15:51 #

Sehe ich ähnlich. Ich kann aber nachvollziehen, dass sich die Firefox Fountation unabhängiger von Google machen will, die dieses Projekt zum übergroßen Teil finanziert. Über kurz oder lang werden diese sich zugunsten ihres eigenen Browsers aus dem Projekt zurückziehen.

ALF2097 10 Kommunikator - 547 - 13. Dezember 2009 - 17:24 #

Google Chrome hat noch keine nennenswerten Marktanteile, also ist Google immernoch auf Firefox angewiesen. Langfristig wird sich da auch nicht etwas ändern. Wenn Google Firefox fallenlässt, glaube ich kaum, dass alle zu Chrome wechseln.

Fohlensammy 16 Übertalent - 4208 - 19. Juli 2011 - 7:47 #

Ich schätze, du hast bis jetzt Recht behalten. Der Firefox steht nach wie vor gut da. ;)

Timbomambo (unregistriert) 13. Dezember 2009 - 15:58 #

kommt alle zu Opera ;D

Fohlensammy 16 Übertalent - 4208 - 19. Juli 2011 - 7:43 #

Damit habe ich es schonmal versucht, irgendwann ging aber gar nix mehr und ich wechselte zum Fuchs. ;)

Anonymous (unregistriert) 13. Dezember 2009 - 16:00 #

Woher kommt denn der Quatsch, dass Bezahlangebote nicht dem Open-Source-Gedanken entsprächen? Open Source und Freeware sind zwei paar Stiefel. Es gibt ganze Geschäftsmodelle, die auf Open-Source-Software basieren. Wenn Du außer der Mitteilung, dass es einen Marketplace für Bezahl-Plugins, keine Info hast, wie die Angebote aussehen sollen, was da verkauft wird, ob es vielleicht auch kostenlose Varianten gibt... wäre ich mit solchen Aussagen über den Untergang des Abendlandes eher zurückhaltend. Außerdem hat Deine Meinung da oben eigentlich nichts zu suchen, sondern hier unten.

Cyberworm 10 Kommunikator - 430 - 13. Dezember 2009 - 16:29 #

Ich pflichte dem bei. Der Gedanke bei freier und Open Source Software besteht darin, dass man mit dem Code machen darf, was man will und nicht, dass man das Programm kostenlos erhält. "'Free' as in 'free speech', not as in 'free beer'".

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 17:47 #

Wenn ich mit dem Code alles machen kann was ich will, dann darf ich ihn auch kostenlos weitergeben... ^^

ganga Community-Moderator - P - 17203 - 13. Dezember 2009 - 16:11 #

Ich denke ebenfalls nicht, dass man gleich den Untergang des Browsers heraufbeschwören muss. Evtl lockt das ganze ja auch Entwickler an die zum geringen Preis supergeile Addons anbieten?

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 13. Dezember 2009 - 16:35 #

Open Source ungleich Freeware - soviel zum persönlichen Statement der News.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 17:26 #

Open Source die Geld kostet ist in meinen Augen, also aus Anwender- und nicht aus Entwicklersicht, schlicht ein kommerzielles Produkt, das keinerlei Unterschied zu z.B. Software von Softmaker, Magix, Apple oder Purple Hill aufweist. Mag sein, dass die GPL das anders sieht, aber für mich zeichnet Open Source eben aus, dass es frei verfügbar ist - alles andere, siehe auch die Gedanken hinter einem Ubuntu, ist für mich keine freie Software.
Ich schaue mir als Anwender nicht den Sourcecode an, der interessiert mich gar nicht.

Olphas 24 Trolljäger - - 48741 - 13. Dezember 2009 - 16:52 #

Ich finde die Übersetzung von Open Source mit "freie Software für jedermann" auch sehr unglücklich gewählt, der Begriff Open Source hat mit dem Vertrieb/der Verteilung erstmal nichts zu tun.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 16:56 #

Mir ist schon klar, dass laut GPL durchaus das Verkaufen der Software gestattet ist. Mir ist auch klar, dass Open Source eben keine Freeware ist. Aber, die GPL ist nicht die einzige Lizenz für Open Source Software und auch Freeware ist Open Source Software.
Aber - und das ist das große aber dabei: Niemand der alle fünf Sinne beisammen hat kauft ein Heimwerker-Bastelprodukt, wenn er ein professionelles, kommerzielles Produkt für weniger bzw. günstiger bekommen kann!
Open Source und der Gedankte lebt, auch wenn auch anders möglich, durchaus davon, dass es kostenlos ist. So doch auch der Gedanke z.B. hinter Ubuntu - die Möglichkeit gute Software auch an Leute zu verteilen, die sich kein Kommerzprodukt leisten können.
Und bei aller Entrüstung hier über mein Statement. Seit mal ehrlich - wer von euch würde 5 Dollar für AdBlock Plus bezahlen? Und wozu vor allem? Dann nehme ich eben einen anderen wenn der Geld kostet. Weiterhin möchte ich bei aller Entrüstung hier noch anmerken, kennt jemand ein Open Source Projekt, dass kommerziell vermarktet wird und sowohl beim Gewinn als auch der Qualität mit kommerziellen Produkten zu vergleichen ist? Also ich nicht.
Davon ab ist es durchaus legitim einen Kommentar ans Ende einer Meldung zu schreiben.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 13. Dezember 2009 - 17:27 #

Gegen die Einbindung eines persönlichen Statements hat auch niemand was - nur muss man damit ja nicht einer Meinung sein ;)

Wer sich mit einem Programm intensiv auseinandergesetzt hat, den Nutzen erkennt und davon überzeugt ist, der ist meines Erachtens auch bereit dafür zu zahlen. Mir sind teilweise auch schon Projekte untergekommen dessen Werke ich eine Weile genutzt habe und so begeistert davon war, dass ich gerne 5 Dollar gespendet habe. Deshalb wirkt Dein Statement in der News auf mich leicht überreagiert.

Freeware ist nicht automatisch Open Source Software! Freeware kann jedoch als solche deklariert sein. Es gibt Unterschiede - wirklich :)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 17:32 #

D.h. erst kostenlos anfixen und dann Kohle für verlangen ist bei einem Produkt von einem Heimentwickler in Ordnung, wenn es ein großer Konzern macht, dann ist es aber böse?

Ich erinnere mich an die Zeit zurück wo Opera Geld gekostet hat. Kaum einer wollte ihn da haben. Selbst Werbebanner in der kostenlosen Version wurden nicht akzeptiert. Der Grund war, es gab neben dem Internet Explorer noch andere gute Browser wie Mozilla und Netscape, da haben die Leute dann die genutzt. Wieso sollte es einem Firefox (Addon) anders ergehen? Ich prophezeihe, die meisten werden den Browser ohne Addons nutzen, werden den Browser wechseln oder die Addons raubkopieren. Kaum einer wird bezahlen. Mit dieser Aktion würde man sich die "Kunden" vergraulen, denn es gibt kostenfreie Alternativen.

Anonymous (unregistriert) 13. Dezember 2009 - 18:49 #

Eine News ist keine Kolumne. Ein Redakteur sollte das eigentlich wissen. Was _deiner_ Meinung nach der Gedanke von Open Source sein sollte und wie er sich tatsächlich definiert, sind zwei vollkommen unterschiedliche Meinung. Eine News sollte außerdem möglichst wertfrei sein und sie sollte vor allem keine falsche Aussagen enthalten. Open Source automatisch mit kostenlos gleichzusetzen ist definitiv falsch und schlechter Journalismus. Du beeinflusst die Meinung anderer Leute und machst falsche Aussagen über eine Softwarelizenz. Sowas kann man vielleicht in einem Blog schreiben, aber für eine Newsseite ist die Formulierung nicht angemessen, selbst wenn du hier bei der Mehrheit offene Türen damit einrennst und sich die wenigsten deshalb dagegen wehren werden.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 19:48 #

Eine News - egal worüber - hat immer die Tendenz eine Meinung pro oder contra einem Thema zuzuweisen - alleine durch ihre Existenz indem über etwas berichtet wird. Ein Newsschreiber kann immer seine Meinung einfließen lassen, versteckt und subtil, sodass es kaum einer merkt, oder offen, so wie ich es hier gemacht habe. Sei also lieber froh, dass ich es so offen getan habe.
Meine News ist übrigens kostenlos und kein Open Source! Von daher überlasse es bitte mir welchen Wert ich was zukommen lasse...
Ich habe übrigens keine falschen Aussagen über eine Softwarelizenz gemacht. Das ist jetzt glatt eine gelogene Unterstellung!

PS: GPL ist nicht Open Source. Die GPL ist eine von mehreren möglichen Lizenzen unter die ein Programmierer seine Software stellen kann. Sie bezeichnet sich als Open Source, und könnte als kleine Schnittmenge von ihr gesehen werden. Und wie ich Open Source definiere ist meine Sache, da gibt es ja kein Gesetz für.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29926 - 13. Dezember 2009 - 19:50 #

Naja, immerhin ist deine News Creative-Commons ;) ..

Anonymous (unregistriert) 13. Dezember 2009 - 20:10 #

Deine News ist Creative Commons.

Wir können uns jetzt gerne auf Korinthenkackerei einlassen. Zum Beispiel, wenn ich die MIT-Lizenz in den Raum werfe, die ausdrücklich nicht dazu verpflichtet, Modifikationen wieder offen zu legen. Verkauf des neuen Produktes wird ebenfalls nicht ausgeschlossen. Gilt natürlich auch für die davon abgeleitete BSD-Lizenz. Auf diese Weise können wir das einzeln für alle Lizenzen durchgehen und mal schauen, welche Lizenz einen Verkauf der dadurch generierten definitiv ausschließt. Verwiesen sei auch auf den mehrfachen Verkauf von Wikipedia-Daten, die bekanntlich bis vor kurzem unter GPL stehen.

Deine Meinung darfst du gerne behalten, aber pack sie bitte in die Kommentare. Dass News nie zu 100% wertfrei sind, stimmt zwar durchaus (für wen soll diese Nachricht bspw. "erschreckend" sein? Muss man jetzt Angst haben?), aber man sollte sich zumindest die Mühe geben, es bestmöglich rauszuhalten. In dem Fall nutzt du die Autorität der Seite für eigene Meinungsmache. Das halte ich im vorliegenden Fall nicht für angemessen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 20:38 #

Meine News ist zunächst mal urheberrechtlich geschützt. Da ich sie verfasst habe liegen alle Rechte bei mir. Creative Commons ist sie nur dann, wenn ich sie selbst darunter stelle! (Was ich quasi gemacht habe, als ich sie hier veröffentlich habe).

Ich habe immer Bauchschmerzen wenn jemand mit Lizenzen um sich schmeißt. Diese ganzen Dinger, ähnlich wie die EULA, sind zunächst mal nichts weiteres als U.S. amerikanische Verträge. Diese haben allesamt in Deutschland erst einmal genau eine rechtlich bindende Bedeutung: Gar keine! Rechtlich bindend in Deutschland sind das BGB, das Urheberrecht, Kaufverträge und auch AGBs (sofern deren Inhalte rechtlich einwandfrei sind). Was irgendwelche GPL Anwälte dazu sagen interessiert erstmal nicht, das ist auch nur deren öffentliche Meinung.

Da der Begriff Open Source nicht rechtlich geschützt ist und es keine rechtlich beindende oder festgelegte Definition gibt, kann ich den Begriff also auslegen wie ich will.

Wenn dir meine Meinung nicht gefällt, dann steht dir frei eine News mit deiner eigenen Meinung zu verfassen...

Anonymous (unregistriert) 13. Dezember 2009 - 20:48 #

Die Gültigkeit der GPL wurde schon in einigen Verfahren bestätigt.

Ich müsste mich nur anmelden und deine News editieren. Durch Annahme der Site-AGBs stellst du sie unter Creative Commons. Ich kritisiere aber die Arbeitsweise, die ich für unsachlich halte und bei der sich jeder einzelne User Gedanken machen sollte, ob er sowas wirklich auf einer _redaktionellen_ Newsseite lesen will. Vielleicht ist diese News noch auf der eurer Wellenlänge. Aber wenn man dem erstmal die Tür öffnet, kann sich das auch ganz schnell ändern, wenn jeder anonyme User mit 6 Beiträgen anfängt, seine Sicht der Welt unter die News zu posten.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 21:11 #

Gültig kann die GPL sein, nur man muss sie auch erstmal akzeptieren! Außerdem hätte ich gerne belegt, wo Gerichte gegen Endanwender(!) die Gültigkeit der GPL bestätigt haben und nicht nur gegen Firmen, die einfach mal so Code genommen und mit ihren Produkten verkauft haben. Da liegen nämlich durchaus noch Unterschiede. Das müssen dann ggf. Gerichte entscheiden! Freue mich dann schon, wenn Hobbyprogrammierer Z. User P. verklagt, weil der sein 50 Cent Firefox Addon illegal runtergeladen hat. Wird bestimmt eine lustige Zeit.

Nun, der einzig wirklich anonyme User, der sich nicht traut mir hier mit seinem Usernamen entgegenzutreten bist derzeit du... Melde dich doch an und ändere sie, wenn du willst. Ich ändere sie dann halt zurück...

Anonymous (unregistriert) 13. Dezember 2009 - 21:11 #

Interessante Einstellung.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 21:14 #

Wenn ich wüsste wer du bist kann ich dann ja auch mal deine News ändern wenn sie mir nicht gefällt...
Deine Anonymität verschafft dir also durchaus Vorteile.

Anonymous (unregistriert) 13. Dezember 2009 - 21:33 #

Meine Person ist für die Bewertung dieser News unwichtig. Dass die Diskussion dadurch nicht in die Untiefen einer persönlichen Schlammschlacht gleiten kann, ist wahrscheinlich eher ein Vorteil, denn das würde vom eigentlichen Streitpunkt ablenken. Mir geht es auch nicht so sehr um dich als Person, aber du bist eben der Autor dieser News und musst daher Kritik hinnehmen.

Fakt ist, dass jeder neue User, egal wie gut oder schlecht er schreibt, wie ehrenhaft oder nicht, seine Meinung unter die News schreiben kann und nur auf diese hier verweisen müsste, um sein Vorgehen zu rechtfertigen. Diese News schafft den Präzendenzfall. Da man scheinbar bereits mit 5 News so viele Punkte hat, um News selbst freischalten zu können, liegt die Hürde auch nicht sonderlich hoch, so dass das hier bereits relativ schnell ohne Gegenkorrektur in die Veröffentlichung gehen kann. Das kann man, denke ich, kritisieren und in Frage stellen, ob das wirklich gewollt ist.

Was mir besonders missfällt, du hast eine Meinung mit Allgemeingültigkeitsanspruch formuliert. Du hast diese Ankündigung nicht kritisch in Frage gestellt, du regst auch nicht zum Nachdenken an, sondern du lieferst gleich die Antwort. Das ist eine Arbeitsweise, die eher im Boulevardbereich angewendet wird.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 22:14 #

Deine Meinung unbenommen bleibt sie eines, nämlich ausschließlich deine eigene Meinung! Das du es weiterhin vorziehst dies anonym zu tun spricht in meinen Augen Bände und schmälert den Wert deiner Meinung ungemein, bis hin zur absoluten unbedeutentheit.

Die Richtlinien dieser Seite sind klar, sie erlauben mir als User das schreiben und veröffentlichen meiner eigenen News. Das ganze Konzept dieser Seite beruht darauf. Dabei hebt Gamers Global explizit heraus, dass die News als "user generated content" durchaus anders sein können als schlichte News von DPA (die übrigens sehr, sehr subjektiv und meinungsbildend sind). Dabei ist unerheblich wieviele News ich hier geschrieben habe. Jeder fängt einmal an. Und ich gehe nicht davon aus, dass du eine journalistische Ausbildung hast, oder?

Vin 18 Doppel-Voter - 11829 - 13. Dezember 2009 - 22:40 #

Und du meinst, "Spiritogre" wäre weniger anonym?
Nix gegen deine Meinung, aber sie passt einfach nicht in eine News. Etwas subjektiv bzw. polarisierend darf es durchaus sein. Und das kommt schon am Anfang rüber: "Eine erschreckende Nachricht" "druckst Scott herum"...
Das was danach kommt ist, wie du es schon selbst nennst, "deine Ansicht" Also genauso viel wie vom Anonymus. Wäre das ganze in einem Kommentar geschrieben, wäre es wohl kein Problem, deine Meinung und fertig. In einer News wird das ganze aber offiziell. Nicht jeder liest die Kommentare und übernimmt das so 1 zu 1.
Und dass du ankündigst, Änderungen rückgängig zu machen finde ich mehr als arrogant.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 14. Dezember 2009 - 1:42 #

Mein richtiger Name steht in meinem Profil (inklusive Adresse, was aber für normale Nutzer hier selbstverständlich unsichtbar ist). Soviel zum Thema Anonym. Wenn du die Quelle gelesen hättest, dann wüsstest du, dass ich die Ausdrucksweise "druckst herum" 1:1 übernommen habe.

Der letzte Absatz ist als Kommentar geschrieben. Das zeigt eindeutig die Wortwahl "meiner Meinung nach".

Er hat gedroht meine News zu ändern weil sie ihm nicht gefällt. Dann habe ich das gleiche Recht seine zu ändern wenn sie mir nicht gefällt. Was ist daran arrogant? Weil du denkst ich bin ein "Newbie" und Mr. Anonym ist "Veteran"? Das ist erstmal nur seine Behauptung übrigens - schreiben kann er ja viel. Das macht ihn dennoch nicht besser oder professioneller geschweige denn wertiger als mich.

Anonymous (unregistriert) 13. Dezember 2009 - 23:38 #

Doch. Du kannst gerne versuchen mein Ethos durch den Aufbau eine Wertigkeit von anonym vs. angemeldet zu unterminieren. Die Anmeldung ergibt für mich allerdings keinen Sinn, wenn ich die Angebote für angemeldete User nicht nutze und es lediglich dazu dienen soll, eine scheinbare, aber an sich wenig aussagekräftige Namensidentität aufzubauen.

In der Diskussion hast du anhand deiner Argumentation bislang eher erkennen lassen, dass du a) dich mit Lizenzrecht und was Lizenzen sind nur oberflächlich beschäftigt hast, dass du b) die Begriffsdefinitionen wie sie zur Zeit Usus sind nicht kennst oder ignoriert hast, und dass du c) allein aus dem Sichtwinkel eines privaten Endanwenders auf den Diskussionsgegenstand geschaut hast und die Möglichkeit des Mehrwertes für den Unternehmensbereich gar nicht erst in Betracht gezogen hast. Dass dahinter möglicherweise ein Modell stecken könnte, neue Argumente für Firefox im Unternehmensbereich zu schaffen, in dem die Mozilla Foundation über ihre Tochtergesellschaft Mozilla Corporation gewerblich tätig ist, hast du zum Beispiel leider übersehen.

Aus meiner Sicht ergibt sich die Situation so: Du hast die News gelesen und eine Meinung dazu gehabt. Soweit noch nicht so schlimm, das dürfte jedem so gehen.
Ich werfe dir auch nicht vor, dass du dich auf dem Gebiet nicht auskennst oder dass du nicht erst noch zwei Stunden irgendwelche Grundlagentexte dazu durchgelesen hast. Eine gewisse Kontroverse, um zum Diskutieren anzuregen, hast du wohl auch beabsichtigt. Aber zusätzlich zum Informationswert eine feste Meinung innerhalb einer News zu veröffentlichen, das geht schon wesentlich weiter und sollte dann aber auch auf einem deutlich stabileren Fundament aufgebaut sein. Wenn die Grundthese bereits mit zahlreichen Beispielen widerlegbar ist, dann ist das immer problematisch.

Meinungen veröffentlichen kann jeder, begründete Meinungen sind die eigentliche Kunst. Dazu sollte man dann einen Gegenstand aber auch ausreichend untersucht haben. Ziel der Seite ist angeblich, journalistische Arbeitsweisen auf einem gewissen Grundniveau zu vermitteln und an diesem Anspruch mache ich meine Kritik fest. Ob die dpa sich immer daran hält, ist vollkommen egal, denn der Anspruch sollte sein, es besser zu machen. Vor diesem Anspruch ist die News in ihrer momentanen Form problematisch und das kritisiere ich. Mit dem Argument, user generated content dürfe anders sein, kann man das aus den zahlreichen genannten Gründen in der bisherigen Diskussion eigentlich nicht mehr rechtfertigen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 14. Dezember 2009 - 1:43 #

"Doch. Du kannst gerne versuchen mein Ethos durch den Aufbau eine Wertigkeit von anonym vs. angemeldet zu unterminieren. Die Anmeldung ergibt für mich allerdings keinen Sinn, wenn ich die Angebote für angemeldete User nicht nutze und es lediglich dazu dienen soll, eine scheinbare, aber an sich wenig aussagekräftige Namensidentität aufzubauen."

Mit anderen Worten du bist zu feige... du willst deinen "guten Ruf" nicht ruinieren und schreibst deswegen nicht mit deinem offiziellem Account. Ich brauche hier gar nichts zu unterminieren, das tust du ganz von allein. Du nimmst deiner eigenen Aussage die Wertigkeit.

"Ich werfe dir auch nicht vor, dass du dich auf dem Gebiet nicht auskennst oder dass du nicht erst noch zwei Stunden irgendwelche Grundlagentexte dazu durchgelesen hast. Eine gewisse Kontroverse, um zum Diskutieren anzuregen, hast du wohl auch beabsichtigt. Aber zusätzlich zum Informationswert eine feste Meinung innerhalb einer News zu veröffentlichen, das geht schon wesentlich weiter und sollte dann aber auch auf einem deutlich stabileren Fundament aufgebaut sein. Wenn die Grundthese bereits mit zahlreichen Beispielen widerlegbar ist, dann ist das immer problematisch."

Spekulationen sind eine Sache, Arroganz und Überheblichkeit eine völlig andere. Blöd nur wenn man sich den Falschen rauspickt. Ich habe nämlich irgendwie das Gefühl, dass deine großspurige Art nur verdecken soll, das du von Journalismus eigentlich nicht viel Ahnung hast. Unabhängig davon will Gamers Global das Sprachrohr vieler sein. Die haben alle eine andere, eigene Meinung. Ich sage es noch einmal. Dir steht es frei, deine eigene News zu Veröffentlichen.

"Meinungen veröffentlichen kann jeder, begründete Meinungen sind die eigentliche Kunst. Dazu sollte man dann einen Gegenstand aber auch ausreichend untersucht haben. Ziel der Seite ist angeblich, journalistische Arbeitsweisen auf einem gewissen Grundniveau zu vermitteln und an diesem Anspruch mache ich meine Kritik fest. Ob die dpa sich immer daran hält, ist vollkommen egal, denn der Anspruch sollte sein, es besser zu machen. Vor diesem Anspruch ist die News in ihrer momentanen Form problematisch und das kritisiere ich. Mit dem Argument, user generated content dürfe anders sein, kann man das aus den zahlreichen genannten Gründen in der bisherigen Diskussion eigentlich nicht mehr rechtfertigen."

Es ist durchaus ein journalistische Mittel ans Ende einer Meldung einen Kommentar anzufügen. Insbesondere in einem Forum wie diesem. Das habe ich getan. Wie man an dieser Diskussion sieht übrigens mit Erfolg. Gamers Global ist nämlich nicht die FAZ.
Übrigens, bei einer Newsmeldung von journalistischem Anspruch zu reden zeugt entweder von Größenwahn oder extremer Verklärung der Realitäten. Meldungen sind keine Artikel noch Reportagen und schon gar keine Essays. Etwas anspruchsloseres und langweiligeres gibt es eigentlich nicht. Mein Kommentar, und ich wiederhole mich, peppt das ganze auf - durchaus mit Erfolg, wie deine Aufregung beweist.

Earl iGrey 16 Übertalent - 5042 - 14. Dezember 2009 - 1:53 #

In der Sache muss ich der unbekannten Person voll und ganz zustimmen. Bezogen auf das Wesen einer News und die darin grundsätzlich nicht enthaltene eigene Meinung hat er/sie/es vollkommen Recht.
Es wäre eine Stilfrage den Beitrag ggf. nochmal einer Revision zu unterziehen und dann möglicherweise, und wenn es Dir die Mühe wert ist, einen Kommentar in Form eines User-Artikels nachzureichen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 14. Dezember 2009 - 15:26 #

Das ist seine und das ist deine Meinung. Ich habe eine andere Meinung. Wenn dir meine Meinung nicht passt, dann steht es dir zu, diese zu kommentieren oder eine eigene "Wunschnews" zu verfassen. Wie ich eine News schreibe, das musst du schon mir überlassen. Ich fürchte nämlich, ich habe etwas mehr Ahnung davon und mein Stil ist durchaus legitim.

Anonymous (unregistriert) 13. Dezember 2009 - 21:15 #

Die GPL ist kein Kaufvertrag und kann daher auch nicht Inhalt eines Verfahrens zwischen Vertreiber und Endkunden sein.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 21:18 #

Das bedeutet dann, dass sie für Endanwender keinerlei Bedeutung hat und ein Produkt, dass unter GPL steht für mich als Anwender nichts weiter als eine Freeware ist... interessant.

Anonymous (unregistriert) 13. Dezember 2009 - 21:48 #

Du übersiehst: Ein Firefox-Plugin ist nicht dazu verpflichtet, unter GPL zu stehen. Firefox kann durchaus kommerziell vertrieben werden. Man kann ihn sogar mit eigenen, proprietären Erweiterungen versehen, deren Code dann nicht freigegeben werden muss. So kann man eine kostenpflichtige Sonderanfertigung des Browsers anbieten, deren unbezahlte Verwendung durchaus zur Anzeige gebracht werden könnte, obwohl der Kern des Programms (Gecko, GUI, etc.) Open Source ist.

Der Unterschied zwischen der kostenlosen und der kostenpflichtigen Suse-Edition war bspw., dass Suse in der Bezahlpackung auch proprietäre Software mit angeboten hat, für die Lizenzkosten notwendig sind. Das Betriebssystem war immer frei, aber durch die Mehrleistung des Anbieters (u.a. auch Service) kann man Open Source problemlos auch verkaufen und wird vor allem von Unternehmen in Anspruch genommen. Durch den Kaufvertrag mit einem entsprechenden Dienstleister, der dem Käufer gewisse Rechte und Sicherheiten zugesteht, haben Unternehmen nämlich erst die Planungssicherheit und macht Open Source überhaupt erst für den kommerziellen Einsatz interessant.

Privatpersonen mag das egal sein, aber die Aussage, Open Source bedeutet grundsätzlich kostenlos, ist falsch. Es bedeutet, der Quellcode steht jedem offen, man darf ihn verändern, mit anderer Soft- und Hardware kombinieren, und (wenn man möchte) kostenlos weitergeben. Es ist eine Lizenz, die die Verwendung von Programmcode für Entwickler und IT-Anbieter regelt. Die kostenlose Verfügbarkeit vieler Anwendungen ist nur ein Nebeneffekt, aber nicht ausdrückliches Ziel dieser Lizenzen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 14. Dezember 2009 - 15:42 #

Ich sage es mal so rein vom Verständnis und auch um dir noch einmal die Situation klar zu machen. Ein Autor hat grundsätzlich das Urheberrecht über sein Produkt. Er kann damit also machen was er will. Er kann es verkaufen. Das ist sein gutes Recht. Aber: Dann ist das halt rein vom Verständnis kein Open Soruce mehr denn zu Open Source gehört nunmal auch, dass der Quellcode nicht nur einsehbar sondern frei - und zwar frei wie kostenlos - einsehbar und damit auch zwangsweise kopierbar ist! Ansonsten würde ich mir wünschen, das der inflationäre Gebrauch des Begriffes Open Source etwas zurückgeschraubt wird und man mal wieder anfängt Begriffe wie Public Domain und Freeware ins Spiel zu bringen. Open Source hat diese total verdrängt, was meiner Ansicht nach zu diesen Verständnisproblemen führt. Für mich als Endkunden ist Open Source halt das, was früher Freeware war. Wenn man Geld für etwas ausgibt ist es ein Kommerzprodukt und hat mit "Open" nichts mehr zu tun! Und da es keine allgemeingültige offizielle Definition des Begriffes Open Source gibt steht meine Definition. Wenn andere Leute etwas anderes meinen, dann ist es ihr Problem. Denn dann müssen sie immer sagen: "Also mein Produkt ist Open Source - aber es kostet Geld" weil sonst ein Großteil der Leute schlicht annimmt es sei kostenlos.
Es spielt also keine Rolle als was ein Autor sein Werk deklariert oder unter welche amerikanische Lizenz er es stellt. Unter welche Lizenz ein Autor was stellt ist seine Sache. Das dies für den Endanwender keine Rolle spielt ist eben eine andere.

Im übrigens habe ich langsam das Gefühl das deine ganze Aufregung daher rührt, das du einer dieser Programmierer bist, die gerne ihre 50 Cent damit verdienen möchten und dir nicht passt, das ich mit einem Begriff wie "Welterfahrung" das als Utopie abstempel.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 14. Dezember 2009 - 17:07 #

Ich glaub Du könntest Dir selbst einen Gefallen tun wenn Du die Vorwürfe, die Du manch (anonymen) Kommentar-Schreiber an den Kopf knallst, nicht weiter als Argumentationsbasis nimmst..

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 14. Dezember 2009 - 17:52 #

Anonyme Kritiker bieten halt eine breite Angriffsfläche, da man gut über sie spekulieren kann... ^^

Vin 18 Doppel-Voter - 11829 - 14. Dezember 2009 - 18:33 #

und nur weil bei dir ein anderer Name vorne dran steht ist bei dir alles bekannt? Ich glaube nicht...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 14. Dezember 2009 - 19:07 #

Wieso alles?

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11566 - 14. Dezember 2009 - 19:19 #

Kann es sein, dass ihr zwei euch im Kreis dreht und nicht wirklich was dabei rumm kommt?
Zudem müsst ihr euch nicht gegenseitig Dinge unterstellen. Manchmal ist es einfach sinnvoller eine Diskussion zu beenden, wenn sie auf Grund von zwei festen und zu unterschiedlichen Standpunkten zu keinem Ende und zu keiner Lösung kommen kann.

Gruß
Crizzo

Liam 13 Koop-Gamer - 1231 - 13. Dezember 2009 - 17:32 #

Wo du selber schon Ubuntu anbringst, von Linux gabs von jeher eine Vielzahl an Distributionen. Siehe z.b. Suse Linux die, das ganze dann durch sie modifiziert, durchaus bei Amazon offiziell verkaufen für ka 50 Euro glaub ich die Ecke.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 13. Dezember 2009 - 17:34 #

Ich wette das ist dann kein Open Source... *g*

Liam 13 Koop-Gamer - 1231 - 13. Dezember 2009 - 17:43 #

Vermutlich ändert aber wenig dran, dass ein Programm welches kostenlos existiert in verschiedenen Variationen sogar, immer noch Käufer finden kann, wenn der hinzugefügte Gegenwert für gut genug gehalten wird.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 17:45 #

Handbuch, Packung etc. - Man bezahlte bei Suse damals nicht die Software.

Liam 13 Koop-Gamer - 1231 - 13. Dezember 2009 - 18:01 #

Das etc. ist was genau deiner Meinung nach? :) Wenn man 50 Euro nur für Handbuch und eine Pappschachtel bezählt hätte, hätte man sich aber kräftig übers Ohr ziehen lassen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 18:04 #

Datenträger und Support waren auch enthalten. Insbesondere letzteres ist wohl der Hauptgrund für den Preis gewesen.

Liam 13 Koop-Gamer - 1231 - 13. Dezember 2009 - 18:23 #

Dazu kam wenn ich mich nicht ganz falsch erinnere, beigefügte andere Programmteile wie grafische Oberfläche und erleichterte Installationsroutinen.
Kurz gesagt die Leute haben im Endeffekt dafür bezahlt, dass das Programm für sie leichter zu installieren war und einige andere Funktionen mitbrachte, die man sich im Standard Linux erstmal selber zusammenfriemeln musste.

Bist du dir sicher, dass Leute dann nicht für eine erstklassiges Addon nicht 2-3 Euro bezahlen würden? Einerseits einfach weil es ihr Leben leichter macht und andererseits, weil manche Leute auch wirklich die Entwickler unterstützen wollen, die das in ihrer Freizeit machen?

Es gibt ja sogar gerüchteweise Leute die hier ein Abbo abschließen, obwohl sie die Seite auch kostenlos anschaun können ;).

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 18:41 #

Sicherlich gibt es immer ein paar Idealisten, die von einer Sache überzeugt sind und sie unterstützen. Dies ist zunächst einmal eine tolle Sache.

Aber, die Entwickler der Addons sollten sich keine Illusionen machen mit einmal von der Software Add-on Entwicklung leben zu können!
Die Menschen erwarten einfach, das insbesondere so kleine Sachen kostenfrei sind, da sie das meist ja auch sind! Man sieht ja schon an den iPhone Apps, das diese zu 90 Prozent raubkopiert sind - gerade weil die Leute den Wert gen Null einstufen. Selbst Preise von 1 Euro sind für viele dafür zuviel. Dazu passt im übrigen auch folgende Meldung: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Viele-Internetnutzer-wollen-nicht-fuer-Online-Inhalte-zahlen-883993.html

Meiner Ansicht nach ist der Kommentar bezeichnend, dass kein DRM verwendet werden soll. Man geht schlicht davon aus, dass die Nutzer im Zweifellsfall einfach die Raubkopie einsetzen (und hoffentlich nicht auf einen anderen Browser ausweichen). Genau das halte ich aber für gefährlich und das falsche Zeichen setzend.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29926 - 13. Dezember 2009 - 20:50 #

Edit: Seltsam, *hier* sollte der Kommentar nicht stehen.

Rondrer (unregistriert) 13. Dezember 2009 - 17:53 #

"So doch auch der Gedanke z.B. hinter Ubuntu - die Möglichkeit gute Software auch an Leute zu verteilen, die sich kein Kommerzprodukt leisten können."
Das ist eben nicht der Gedanke hinter Ubuntu... Das ist nur ein positiver Nebeneffekt:
"For Ubuntu, the 'free' in 'free software' is used primarily in reference to freedom, and not to price - although we are committed to not charging for Ubuntu."
(dazu auch http://www.ubuntu.com/community/ubuntustory/philosophy)

"Niemand der alle fünf Sinne beisammen hat kauft ein Heimwerker-Bastelprodukt, wenn er ein professionelles, kommerzielles Produkt für weniger bzw. günstiger bekommen kann!"
Ich kenne mehr als genug Leute, die Linux einsetzen obwohl sie eine/mehrere legale Windows Lizenzen zur Verfügung haben. Diese sind also für dich geistig nicht ganz zurechnungsfähig oder wie soll ich das interpretieren?
Und wer sagt überhaupt, dass kostenpflichtige Open Source Software teurer sein muss als kommerzielle?!?

Und letztendlich geht es hier doch nichtmal darum, dass Firefox kostenpflichtig wird, sondern nur darum, dass manche Addon-Entwickler gerne an ihren Addons etwas verdienen möchten. Dazu muss man beachten, dass viele Firefox Addons NICHT Open Source sind, sondern ganz "normal" proprietär.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 18:25 #

Es gibt immer Leute, die ein schlechtes Produkt kaufen und nicht das gute. Dies geschieht meist aus Unwissenheit. Bei Open Source geschieht dies oft nicht aufgrund der Qualität sondern aufgrund der Ideologie - oder ganz banal - schlicht weil es umsonst ist. D.h. die Leute nutzen wider besseren Wissens Linux, weil sie z.B. die Idee von Freier Software gut finden. Sollten sie Geld für bezahlen müssen, dann sähe die Sache sicher schon wieder ganz anders aus.
Linux setzt man ein, weil man Computerfreak ist, nicht weil es qualitativ als Desktopsystem besser ist. Ich habe auch ein Ubuntu auf einem Nebenrechner laufen (und vorher Suse). Ich nutze es aber nicht für die tägliche Arbeit sondern ausschließlich zum rumpfriemeln aus Spaß am Computern, da meine Anforderungen an Anwendungssoftware doch etwas höher ist als das, was mir die zur Verfügung stehenden (kostenfreien) Linuxprogramme bieten können. Dazu kommt, das die Windows 7 GUI technologisch doch schon etwas weiter ist als Gnome. Was meinst du wieviele der 1 Prozent Linuxnutzer auf Linux verzichten würden, wenn Linux mit einmal genausoviel kosten würde wie Windows? Was meinst du, wieviele der 1 Prozent Linuxnutzer ausschließlich mit Linux arbeiten? Und vor allem, wer sind diese Leute? Normale Nutzer sind jetzt schon kaum vertreten.

wenn Open Source kommerzialisiert wird, dann ist es dem Untergang geweiht!

Wie soll ein Gimp objektiv betrachtet gegen ein Photshop Elements ankommen? Wie soll ein Open Office gegen ein Softmaker Office ankommen? Alleine die Performance liegt meilenweit hinter den vergleichbaren kommerziellen Produkten (z.B. benötigt der Unscharf Maskieren Filter von Gimp zehnmal länger als der von Paint Shop Pro, Photoshop Elements und vergleichbarer Produkte - 40 anstelle 4 Sekunden für ein Bild). Dann ist die Bedienung und die Ergonomie schlechter, die Einarbeitung ist schwieriger. Wenn solche Produkte Geld kosten, dann können sie einpacken. Kein mündiger, klar denkender Kunde, der sich sein Geld hart erarbeiten musste gibt es für das schlechtere Produkt aus. Einzig Idealisten und Unerfahrene mögen dies tun.

Liam 13 Koop-Gamer - 1231 - 13. Dezember 2009 - 18:51 #

Dein Beispiel stimmt in sich schon, aber der Vergleich stimmt nicht.
Es geht ja jetzt nicht darum, dass Firefox gern in Zukunft 20 Euro hätte. Firefox ist und bleibt ja kostenlos, sie bieten ja nur eine Plattform an für Erschaffer von Addons ihre Produkte vielleicht zu verkaufen.

Um Gimp zu nehmen, stell dir vor es ist dein Standardprogramm welches du über Paint Shop Pro bevorzugst, aber dich hats immer geärgert, dass es langsamer war oder Funktion x fehlte und du deswegen doch auf PSP manchmal zurückgreifen musstest. Jetzt kannst du aber genau diese Funktion für ka 10 Euro nachkaufen als Addon.
Damit wäre es immer noch 40 Euro günstiger und du könntest mit dem arbeiten was dir besser liegt.

Aber auch das Beispiel stimmt noch nicht mal, weil ja beide kostenlos sind, ergo 2 kostenlose Programme treten gegeneinander an.
Das eine sagt "hey ich bin gut und kostenlos" und das andere sagt "ich bin gut und kostenlos (sowiso schonmal besser als das andere) und wenn du magst, kannst du mich gegen eine kleine Aufgebühr (dank fleißiger Hobbyentwickler) in den Bereichen die dir wichtig sind, noch besser machen".

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 19:58 #

Die Betonung liegt auf "vielleicht" verkaufen. Die Gefahr ist, das unter Umständen das nutzen von Raubkopien noch weiter hoffähig gemacht wird. Rest, siehe Antwort weiter oben zu deinem anderen Post.

Dein Beispiel mit Gimp ist jetzt aber mal übel... ^^

Gamaxy 19 Megatalent - P - 14541 - 13. Dezember 2009 - 17:20 #

Meiner Meinung nach kann eine News durchaus mal subjektiv gefärbt sein, aber das würde ich trotzdem versuchen, sachlich zu formulieren, also nicht "Meiner Ansicht nach wäre [...] der Anfang vom Ende", sondern sowas wie "es ist höchst fraglich, ob viele User für [...] bezahlen würden -- sollte tatsächlich ein Großteil der Addons kostenpflichtig werden, könnte dem Firefox im schlimmsten Fall ein Schicksal wie dem Opera drohen".

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 19:59 #

Wenn man zu "höflich" formuliert dann reagiert ja niemand drauf... ^^

Blair 10 Kommunikator - 356 - 14. Dezember 2009 - 15:09 #

"Im schlimmsten Fall ein Schicksal wie Opera"? Sprich das aus dem kostenlosen Browser mit kleiner Werbeeinblendung ein kostenloser Browser wird?
Der Satz ist in der News an sich ja schon missverständlich formuliert, als ob Opera komplett aufgegeben wurde oder sonstewas, aber noch schlechter kann man es ja bald nicht mehr formulieren.
Und überhaupt, sollten Firefox-Addons kostenpflichtig werden, wird das nur weiteren Zuwachs für Opera (oder auch Chrome, is kla) bedeuten, da der von Haus aus alles was man (sprich ich, eigene Meinung und so) braucht eingebaut hat.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 14. Dezember 2009 - 15:21 #

Bitte lies die News noch einmal: Dort steht: "Niemand will für einen Browser -- geschweige denn für dessen Add-ons -- bezahlen. Diese Erfahrung musste schon Opera schmerzlich machen". Opera musste man kaufen, alternativ gab es eine werbefinanzierte Version. Beide wollte niemand haben, weil niemand für einen Browser Geld bezahlen wollte. Genau das steht da. Die schlechte Formulierung entspringt also deinem Gehirn...

Blair 10 Kommunikator - 356 - 14. Dezember 2009 - 15:50 #

Lies bitte nochmal, was ich geschrieben habe, und versuche den Bezug zu Gamaxy zu sehen. Dafür habe ich ja auch extra den "Antworten" Button geklickt.
Das niemand Opera haben wollte, das hingegen entspringt schon eher einem Gehirn, jedoch nicht meinem, sondern wohl deinem, oder du hast einfach Spaß daran, Tatsachen zu verallgemeinern.
Dein "niemand" ist meiner Meinung nach eher ein "nicht jeder" oder ein "ich nicht", auf jeden fall aber kein "niemand". Egal, ob es jetzt in den Kommentaren oder in der News steht.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29926 - 14. Dezember 2009 - 17:18 #

Mindestens einen User hatte Opera auch als es noch werbefinanziert war. Ich sehe den täglich, wenn ich in den Spiegel schaue. Und, hey, ich kenne noch ein paar mehr. Ich finde übrigens auch, dass die News unnötig subjektiv geschrieben ist und so nicht den Standards von GG entsprach. Erfahrung vom Geistoger hin oder her.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 14. Dezember 2009 - 17:57 #

Wenn ihr jetzt anfangt Formulierungen wie "niemand" im wortwörtlichen Sinne und nicht als Verallgemeinerung zu interpretieren, nur um mich mies zu machen, dann beende ich jetzt jede Diskussion darüber meinerseits. Mit Korinthenkackern zu diskutieren, darüber habe ich nun wirklich keinen Bock. Ich habe eigentlich alles zum Thema hier in meinen Beiträgen gesagt. Wie gesagt, wenn euch das nicht gefällt, dann muss es das nicht. Langsam wird mir die Sache hier aber zu nivealos und albern. Danke für die Aufmerksamkeit.

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 14. Dezember 2009 - 18:06 #

Wie schnell Du zu vergessen scheinst, dass es sich hier immer noch um eine News dreht, in der es durchaus auf unmissverständliche Formulierungen ankommt..

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 14. Dezember 2009 - 19:09 #

Sie ist unmissverständlich formuliert. Wenn sich eigentlich intelligente Leute dumm stellen (um zu provozieren), dann ist das wirklich nicht mein Problem oder das Problem der News...

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 14. Dezember 2009 - 20:28 #

Ausgebildeter Redakteur durch und durch. ;) Na was soll es, gibt genug andere News...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 14. Dezember 2009 - 20:33 #

Weswegen Hobbyschreiberlinge aufpassen sollten wenn sie meinen mich belehren zu müssen... ;-P

Blair 10 Kommunikator - 356 - 14. Dezember 2009 - 20:41 #

Haha, oh wow! 8D

Gamaxy 19 Megatalent - P - 14541 - 14. Dezember 2009 - 16:10 #

Ich habe nur den ursprünglichen Newstext umformuliert, und wollte den Sinn dabei möglichst erhalten. Inwieweit der ursprüngliche Newstext richtig oder falsch war, steht auf einem anderen Blatt. Mir ging es nur darum, wie man eine derartige Meinung "newsgerecht" formulieren könnte. Dabei habe ich nicht recherchiert, ob sie begründet ist oder nicht, das gebe ich zu.

bam 15 Kenner - 2757 - 13. Dezember 2009 - 17:41 #

Man sollte wirklich jegliche Meinungsäußerung aus dem Artikel lassen, kann man ja gern als ersten Kommentar drunter setzen. News repräsentieren nunmal in erster Linie GG als ganzes und der Autor kommt da eben an 2. Stelle.

Zum Marktplatz: Gute Idee.
Die Frage ist doch immer: Wofür sind Konsumenten bereit Geld auszugeben?
Jetzige kostenlose Addons werden auch kostenfrei bleiben, denn niemand (leicht übertrieben) gibt Geld für etwas aus, was vorher kostenlos war.
Im Gegenzug heißt es aber: Es ist ein Anreiz für Entwickler da. Entwickler haben nun die Motivation (nämlich das Geld verdienen) Addons zu entwickeln, die entsprechenden Entwicklungsaufwand benötigen, welche vorher nicht da war.

Es lohnt sich nun X-Wochen Entwicklungszeit in ein Addon zu stecken, welches eine Qualität besitzt, die Geld wert ist.

Im Endeffekt entscheiden die Kunden was wieviel kosten wird. Es ist auch gut denkbar, dass das Modell nicht funktionieren wird, aber das weiß man erst, wenn man es ausprobiert. Vorher abblocken und schlecht reden nutzt niemanden etwas.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 20:02 #

"Die Frage ist doch immer: Wofür sind Konsumenten bereit Geld auszugeben?
Jetzige kostenlose Addons werden auch kostenfrei bleiben, denn niemand (leicht übertrieben) gibt Geld für etwas aus, was vorher kostenlos war."
Hast du die News gelesen? Die Autoren möchten gerne Geld für ihre Add-ons haben. Von künftigen Add-ons war keine Rede.
Und wie du selbst sagst, die Kunden entscheiden wieviel Geld sie ausgeben - ich prophezeihe also, dass der Marktplatz (langfristig) grandios scheitern wird!

bam 15 Kenner - 2757 - 13. Dezember 2009 - 20:26 #

Die Entwickler wollen einen Marktplatz. Da steht aber nirgends "wir wollen für unsere Addons in der derzeitigen Form Geld haben". Der Appstore funktioniert und dieser Marktplatz hat ähnliches Potenzial.

Es wird nicht alles auf einmal etwas kosten, sondern nur das, was das Geld wert ist. Bringt ein Entwickler ein Addon raus, welches das Geld nicht wert ist, dann wird es niemand kaufen. Kauft es niemand stellt der Entwickler das Ding wieder ein oder macht es kostenlos um z.B. durch Werbung Geld zu erhalten.

Prinzipiell ist so ein Marktplatz aber positiv zu sehen, auch aus Konsumentensicht.

Hinzu kommt eben noch, dass anders als beim Appstore, hier auch noch andere Browser mit dem Firefox konkurrieren. Soll heißen: Ein Addon/Feature welches es bei anderen Browsern kostenlos gibt, wird für den Firefox nicht auf einmal kostenpflichtig.

Auf so einem Marktplatz können kostenpflichtig nur Addons "überleben" die einen so großen Mehrwert bieten, dass der Kauf gerechtfertigt ist und da kann man dann mit einer Qualität und Support rechnen der über dem liegt, was bei kostenlosen Addons heute der Standard ist.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 13. Dezember 2009 - 20:35 #

Was nichts an meiner grundsätzlichen Aussage ändert. Die Entwickler werden durch so einen Marktplatz nicht viel Geld verdienen - eher fast gar nichts.

bam 15 Kenner - 2757 - 13. Dezember 2009 - 21:47 #

Das ist nur eine Vermutung. Das gleiche hätte man auch über Apples Appstore sagen können und hätte voll ins Klo gegriffen.
Abwarten und schauen was da auf uns zu kommt. Letztendlich hängt vieles davon ab, wie viel Potenzial die Entwickler darin sehen und wie viel Mühe sie sich geben da wirklich etwas auf die Beine zu stellen.

Sebastian Conrad 16 Übertalent - 4740 - 13. Dezember 2009 - 21:45 #

Die Entwickler werden keinen Marktplatz einbauen wenn sie damit nix verdienen würden. Die haben sicherlich die entsprechenden Marktforschungen betrieben und Background-Infos eingefahren, bevor sie sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Ich finde daher deine Aussage mehr als Falsch.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 14. Dezember 2009 - 1:47 #

Lies mal die Quelle, die ist etwas ausführlicher. Dort steht explizit drinne, das sie keine Ahnung haben und das ganze ein Testballon auf Wunsch der Add-on Programmierer ist, die gerne für ihre Arbeit entlohnt werden würden.

Sebastian Conrad 16 Übertalent - 4740 - 14. Dezember 2009 - 3:41 #

In der Quelle steht das einige Add-On-Entwickler einen Marktplatz wünschen. Ebenso steht in den Quellen der Hinweis, dass der AppStore von Apple gezeigt hat, dass solch ein Angebot wahrgenommen wird. Reaktion auf Anfrage und pure Berechnung durch den Erfolg von ähnlichen Angeboten wie der AppStore. Wer da immer noch von "Die werden kein Geld mit verdienen" redet, hat schlichtweg keine Ahnung von Marktwirtschaft, und sollte es daher tunlichst vermeiden groß seine Meinung dazu kundtun zu müssen.

Gecko 13 Koop-Gamer - 1518 - 14. Dezember 2009 - 9:47 #

Wenn sie es mal testen möchten wieso nicht, wenn es nicht läuft wird es halt wieder eingestellt.
Riskant ist es durchaus, es steht auch ein guter Ruf auf dem Spiel.
Man sieht woanders das es gut klappt, bei einem Browser könnte es schwierig werden, aber wer weiß..

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11566 - 14. Dezember 2009 - 19:27 #

Mir erscheint der Gedanke recht sinnvoll, aus der Sicht der Programmierer, die wirklich Zeit in die Addons stecken und, wie auch Frank Bültge schon mal festgestellt hat(http://bueltge.de/unzufrieden-als-digitaler-freizeitkaempfer/978/), nicht gerade mit Dank, Feedback und (Kleinen-)Spenden überhäuft werden, obwohl sie sich vor allem über Feedback sehr freuen würden.

Da macht es für mich durchaus Sinn, dass kleine Eurobeträge für Addons gefordert werden können. Inwieweit die die Nutzer diesen Wert dann auch zu schätzen wissen und bereit sind ihn zu bezahlen, kann man wohl mit Anzahl der Raubkopien von Spielen vergleichen. Deshalb räume ich der Sache nicht viel Erfolg ein.
Zudem könnten Gegner diesen Marktplatz schnell und einfach ausschlachten, um ihren "kostenlosen Browser" in besseres Licht zu stellen. ;)

Geld verdienen lässt sich nur da, wo die kostenlosen, gleichwertigen Alternativen fehlen. Braucht nur ein Browserhersteller Addons besser integrieren und kostenlos nutzbar machen wollen, schon könnten die Nutzer wechseln, wenn das Angebot stimmt.

Gruß
Crizzo

hmmm_42 (unregistriert) 14. Dezember 2009 - 21:45 #

Ob die Idee mit dem Bezahlsystem sich durchsetzten wird wage ich zu bezeifeln, trotzdem würde ich mir bei einer offiziellen News ein klein wenig mehr Objektivität wünschen.
Zu der Diskussion hier in den Kommentaren :

Was Open Source ist liest man am besten hier nach fsf.org .
Lizenzen sind auch in Deutschland rechtlich bindend, ansonsten wäre es z.B. legal jedes Spiel einfach zu kopieren, da man sich ja nicht an die EULA ( die dir eine Lizenz zur Nutzung des Programmes gewährt) halten müsste,wenn dies nicht so wäre.

Die GPL sagt einfach nur dass ein Distributor den Quellcode des Programmes liefern muss , und ihn andere Programierer weiterverwenden dürfen. (juristisch gesehen würde es sogar reichen wenn man den Quellcode auf Anfrage in gedruckter Form per Post senden würde , mal als humoristischen Einschub ^^ ) Daraus kann man eine sehr effiziente Form der Softwareentwicklung machen, da bei häufig/intensiv genutzten Programmen das Bugfixing wesentlich leichter wird. Am Beispiel von Linux ist das sehr gut zu erkennen.

Dazu ist Open source keine Freeware, z.B. kann man die Binaries von Open Source Software verkaufen. Siehe Red Hat Enterprise Linux, oder Suse Enterprise Linux, beides Produkte die man nur erwerben kann. (oder selbst compilieren)

Genug der Langen Texte ^^

aber ich denke man muss sich bei GG mal Gedanken über Objektivitätsrichlinien machen, als Kommentar ist so ein Text absolut in Ordnung, in News, Reportagen, oder ähnlichem sollte ein Objektiverer stiel angeschlagen werden ....

hmmm_42

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29926 - 14. Dezember 2009 - 21:50 #

Besonders mit deinem letzten Satz hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich finde auch, es wird Zeit für ein redaktionelles Machtwort, egal in welche Richtung es dann gehen sollte.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 15. Dezember 2009 - 14:33 #

"Besonders mit deinem letzten Satz hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich finde auch, es wird Zeit für ein redaktionelles Machtwort, egal in welche Richtung es dann gehen sollte."

Der Punkt ist doch gerade, dass Gamers Global anders sein will. Man will doch gerade nicht die "News" der Presseagentur oder von der Firma. In etlichen Blogs hat Langer immer wieder gesagt, dass es für ihn und das Team einfacher wäre einfach die zu benutzen. Und nun schau dir die meisten News an, die hier gepostet werden. Das sind leicht umgeschriebene Kopien von Gamestar, Heise und vielen weiteren Seiten. Diese News unterscheiden sich in keinster Weise von den "offiziellen". Gamers Global muss sich also überlegen was es will. Originelle News mit "eigenem" Touch oder bloss schlechte Kopien, die dazu noch später erscheinen, weil sie bloss von einer anderen Seite abgeschrieben sind?

Und das meine News mit Kommentar nicht so falsch gewesen sein kann, das zeigt schon die Aufregung darüber. Wenn ich den letzten Absatz weggelassen hätte, dann hätte man das kurz gelesen und abgehakt. So haben die, die nicht mit übereinstimmen einen Sturm der Entrüstung losgetreten - übrigens der Grund warum ich annehme, dass "persönliche Kommentare" von einigen hier so angefeindet werden. Wer nicht mit übereinstimmt regt sich drüber auf und schreit nach "Zensur".

Alle anderen kriegen immerhin einen Denkanreiz. Und das ist das was ich hier hoffe, dass die GG Besucher eben nicht der "Bild" Leser ist sondern jemand, der selbst denken kann. Umso erschreckender übrigens die Unwissenheit über Deutsches Recht - hier hat die Indoktrination der großen Konzerne wahre Wunder vollbracht. Gibt es doch durchaus viele Leute die meinen ein amerikanisches "Gesetz" (Lizenz) wäre in Deutschland gültig - gruselig!

Sebastian Conrad 16 Übertalent - 4740 - 15. Dezember 2009 - 16:17 #

Aber News mit eigener Meinung ist nun mal Bild-Niveau. Gerade solche News machen die Bild doch aus. Die packen nicht einfach die Informationen in den Text, sondern müssen sie auch noch durch die Art und Weise personalisieren bzw. eine eigene Meinung zum Thema bringen (was nicht zwingend durch die Verwendung der Formulierung "Meiner Meinung nach [...]" zu tragen kommt, sondern durch die Allgemeine Formulierung und der Gebrauch bestimmter, durchweg nicht neutraler Wörter).

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 15. Dezember 2009 - 16:49 #

Hast du mal DPA News gelesen? Da wird auch eigene Meinung verkauft. Nicht als Kommentar sondern indem einfach falsche Fakten behauptet werden. Bestes Beispiel und für uns am bekanntesten sind so Sachen wie "Das Killerspiel Final Fantasy".

Sebastian Conrad 16 Übertalent - 4740 - 16. Dezember 2009 - 15:12 #

Und deswegen müssen wir das jetzt auch machen? Also doch nur Einheitsbrei anstatt Ausbruch aus der Masse? Ergibt sich mir nicht ganz mit dem Rest deiner Argumentation.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 16. Dezember 2009 - 16:49 #

Nein, aber wenn man irgendwelche News irgendwo abschreibt, woher weiß man, das das korrekt ist?

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 15. Dezember 2009 - 16:20 #

Warum schreibst Du dann ein vorgekautes Statement in die News, wenn Du verlangst das die GG-Leser ihre grauen Zellen selber anstrengen sollen?
Und wenn sich darunter welche finden, die das tun und dies in den Kommentaren darlegen, dann ist es für Dich Klugscheisserei. Du springst hier durchweg hin und her, hast keinen wirklichen Standpunkt und weist vermutlich selber nicht, inwiefern sich Deine völlig daneben gegriffene Verallgemeinerung in der News überhaupt begründen lässt.

Im übrigen wäre es eine Überlegung wert, Dein "ausgebildeter Redakteur" in "eingebildeter Redakteur" zu ändern. So, wie Du hier die News anderer über einen Kamm scherst, merkt man nämlich wenig von Deiner Erfahrung.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 15. Dezember 2009 - 16:46 #

Du bist nur beleidigt, weil ich mir blöde Kommentare, auch von dir, nicht gefallen lasse...

icezolation 19 Megatalent - 19180 - 15. Dezember 2009 - 17:43 #

Ich schlussfolgere das Du nicht vor hast, weiter auf die Diskussion einzugehen.
Ich erkenne das Du nicht in der Lage bist, Dich mit Kritik auseinander zu setzen.
Ich bemerke Deine Vorwürfe von Inkompetenz gegenüber anderen Usern, aus völlig nicht nachvollziehbaren Gründen (weil sie nicht registriert sind, begründete Meinungen von sich geben oder auch beides).
Ich empfehle Dir Dich wieder an ein Online-Magazin in PDF zu beteiligen, dass auf Übersetzung basiert - da kannst Du Deinen Redakteur-Status besser ausleben.

Und ICH sollte beleidigt sein? :)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 15. Dezember 2009 - 18:35 #

Ach mein Lieber jesters.ice, meinst du mit deinen persönlichen Angriffen und Beleidigungen kannst du mich noch weiter aus der Reserve locken? Ich habe doch längst alles gesagt, was es aus meiner Sicht zu dem Thema zu sagen gibt. Immer wieder die gleichen ollen Kamellen auszuwälzen bringt weder dir noch mir was. So langsam nähern sich deine Beiträge gefährlich dem Trollen muss ich mal sagen.

Cyberworm 10 Kommunikator - 430 - 14. Dezember 2009 - 22:21 #

Ich könnte jetzt noch kleinlicher sein und behaupten, dass du mit dem Verweis auf fsf.org, was Open Source betrifft, falsch liegst :P.

Richtiger wäre wohl der Verweis auf die Open Source Initiative, http://www.opensource.org/, gegründet unter anderem von Eric S. Raymond (um das Konzept von Free Software besser vermarkten zu können).

Die Free Software Foundation hingegen wurde von Richard M. Stallman gegründet. Klar, im Grunde genommen sagen beide das selbe aus, aber die FSF ist eher "idealistisch" eingestellt und die OSI eher "kapitalistisch".

Aber gut, ich will ja nicht kleinlich sein :D.

hmmm_42 (unregistriert) 14. Dezember 2009 - 23:32 #

hmmmm, stimmt, Grade in Hinblick auf die Letzten Äußerungen von RMS im Gnome Projekt sollte man eher auf die moderateren Vertreter von Open Source hinweisen ^^

hmmm_42

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 15. Dezember 2009 - 14:21 #

"Lizenzen sind auch in Deutschland rechtlich bindend, ansonsten wäre es z.B. legal jedes Spiel einfach zu kopieren, da man sich ja nicht an die EULA ( die dir eine Lizenz zur Nutzung des Programmes gewährt) halten müsste,wenn dies nicht so wäre."
Sorry hier belehren zu müssen, aber das ist absolut falsch! Amerikanische Firmen möchten(!) gerne das der Konsument glaubt die Lizenzen wären auch hier gültig. Das sind sie aber nicht! In Deutschland gibt es das Urheberrecht, dort steht drinne, das man Software nicht kopieren darf! Dort steht auch drinne, das man sich eine DVD kopieren darf, sofern sie keine wirksame technische Sperre gegen das kopieren besitzt. Wenn das nicht da drinnen stehen würde, dann dürfte man das nämlich tatsächlich kopieren wie man lustig ist! Unabhängig davon was der Hersteller meint!

Zu Open Source habe ich schon mehrfach angemerkt, dass eine Organisation ähnlich einem deutschen e. V. kaum "vorschreiben" kann was Open Source ist. Sie können nur erklären, was ihrer(!) Ansicht nach Open Source ist. Wie das im Allgemeinen gesehen wird steht auf einem völlig anderen Blatt.

Und auch hier noch einmal der Hinweis: Irgendwelche amerikanischen Lizenzen sind in Deutschland absolut irrelevant, insbesondere für Konsumenten. Das einzige was in Deutschland für Konsumenten Gültigkeit besitzt sind: Urheberrecht, Kaufverträge (dazu zählt z.B. der Kassenbon) und das BGB. Alles(!) andere spielt wirklich keine Rolle! (Völlig egal was Microsoft, Electronic Arts oder sonstwer gerne behauptet! Das ist eine Lüge!)

Anonymous (unregistriert) 15. Dezember 2009 - 15:07 #

Die Definition von Open Source, wie sie der "Verein" definiert, ist allerdings auch in der Wissenschaft und in der Rechtssprechung anerkannt.

Die Bedingungen der GPL wurden von deutschen Gerichten mehrfach und bereits vor Jahren als gültig anerkannt.

http ://www .internetrecht-rostock.de/gpl-lg-muenchen.htm

Du verstehst leider immer noch nicht das Problem. Die GPL ist keine EULA. Eine Open Source Lizenz bezieht sich auf den unkompilierten Quellcode, nicht das daraus kompilierte Programm. Daher kann eine Open-Source-Lizenz niemals Teil einer Abmachung zwischen einem Anbieter und einem Konsumenten sein, wie es ein Kaufvertrag oder eben eine EULA wäre.

Freeware umschreibt die Nutzungsbedingungen für ein Programm, Open Source für den Quellcode. Open Source steht auch nicht für fertige Programme, sondern können auch lediglich Prozessroutinen oder Quellbibliotheken sein, die dann von anderen Programmen eingebunden werden können. Ein unter Open-Source-Lizenz freigegebener Quellcode kann kompiliert und als Programm von jedem verkauft werden und erfüllt immer noch die Bedingungen der Open-Source-Lizenz.

Ein Programm, das dagegen vom Inhaber der Urheberrechte als Freeware freigegeben wurde, darf beispielsweise nicht verkauft werden.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 15. Dezember 2009 - 15:37 #

Sorry aber was du da schreibst ist Quark!

Anonymous (unregistriert) 15. Dezember 2009 - 15:47 #

Beleg?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 15. Dezember 2009 - 16:47 #

Siehe obere Beiträge. Ansonsten hilft Google und mal ein Blick in die ct wo solche Themen öfter angesprochen werden.

Anonymous (unregistriert) 15. Dezember 2009 - 18:51 #

Die c't steht in ihrer Beurteilung leider nicht über einem ordentlichen Rechtsurteil zur Gültigkeit der GPL. Auf heise.de (zu denen die c't bekanntlich gehört) findet sich übrigens auch eine entsprechende News, die über das Urteil berichtet. Deutschland war demnach auch das erste Land, in dem die Gültigkeit der GPL gerichtlich anerkannt wurde.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 15. Dezember 2009 - 18:57 #

Für Firmen! Wie du selbst mehrmals anführtest hat die GPL keinerlei Bedeutung für Endkunden! Und darum geht es!

Anonymous (unregistriert) 15. Dezember 2009 - 19:35 #

Wenn du das auch mal so gesagt hättest, anstatt immer nur verkürzt zu behaupten "sie wären nicht gültig", nur um mir zu widersprechen. Wir wären viel schneller zu einem Ergebnis gekommen.

Fehlt nur noch die Zustimmung zu den folgenden drei Sätzen. Open Source definiert sich über solche Open-Source-Lizenzen, nicht allein über die Eigenschaft "kostenlos". GTA 2 ist beispielsweise kostenlos und darf auf nicht-kommerzieller Basis frei weitergeben werden, ist aber nicht Open Source. Red Hat Linux ist dagegen auch kostenpflichtig erhältlich und dennoch Open Source, denn Red Hat stellt jedem interessierten Nutzer den entsprechenden Sourcecode auf seinen Seiten zur Verfügung (woraus er sich bei entsprechender Befähigung und Sachkenntnis auch selbst ohne Kosten ein funktionierendes Programm zusammenzimmern könnte).

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12589 - 15. Dezember 2009 - 20:38 #

Ui, wir haben eine Übereinkunft getroffen! Es tut mir leid, das das mit dem "für Endkunden" nicht so deutlich war. Ich bin leider davon ausgegangen, dass es klar ist, das ich mich auf Privatleute beziehe und nicht auf Geschäftsvereinbarungen zwischen Firmen.

Fohlensammy 16 Übertalent - 4208 - 19. Juli 2011 - 7:45 #

Irgendwie ist das Thema damals vollständig an mir vorbeigegangen. Gar nicht mal uninteressant, in den Untiefen der News zu buddeln. ;)

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