WoW: Zu einfach? Ghostcrawler antwortet

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Razyl 9226 EXP - 18 Doppel-Voter,R10,S9,A8
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11. Dezember 2009 - 22:08
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Seit dem das Add-On Wrath of the Lich King zu Blizzards enorm erfolgreichen MMO World of Warcraft erschienen ist, diskutieren Fans weltweit, ob das Spiel, besonders die Schlachtzugsinstanzen, nicht zu einfach geworden sind. Die derzeit beste Gilde der Welt, Ensidia, hat innerhalb von nur vier Tagen nach Release Level 80 erreicht und alle damaligen Schlachtzugsinstanzen samt den Endbossen bezwungen. Viele der sogenannten "Pro-Gamer" oder auch "Hardcore-Gamer" äußern sich bis heute sehr besorgt über den Schwierigkeitsgrad, zu allem Übel haben sich auch noch einige der bekanntesten Gilden in den letzten Monaten aufgelöst. Die "Casual-Spieler" (oder einfach erfahrene Spieler, die sich nicht in WoW hineinsteigern) haben mit Wrath of the Lich King hingegen ein Add-on bekommen, das sie zufrieden stellen sollte: Sie können nahezu alle Schlachtzugsintanzen sehen und sogar deren Endbosse besiegen und gute Ausrüstung einsammeln.

Nun äußerte sich der Lead System Designer von World of Warcraft, Greg "Ghostcrawler" Street zu diesem umstrittenen Thema. Vor allem kommt er dabei auf die Hard-Modes zu sprechen, die einen Boss schwerer machen, aber eben nicht anders:

Wir glauben nicht, dass das Spiel zu einfach geworden ist. Sehr wenige Spieler haben zum Beispiel Anub'arak auf dem heroischen Schwierigkeitsgrad besiegt, oder Yogg-Saron in seinem schwersten Modus. Auch die Spitze der Arena ist nach wie vor eine Herausforderung. Wir haben einige Veränderungen gemacht, um einen leichteren Einstieg ins Spiel zu liefern -- was ich immer noch für eine gute Idee halte. Es ist fantastisch, dass WoW diese Spieltiefe hat. Aber wir glauben nicht, dass verwirrende komplexe Inhalte positiv zu dieser Tiefe beitragen. Es ist ein Spiel, dass man in einer Gemeinschaft spielen sollte, aber dies bedeutet nicht, dass man einen erfahrenen Mitspieler an seiner Seite benötigen sollte, der einem die komplexen Spielmechaniken erst erklären muss.
Auf der anderen Seite verstehen wir, dass die Spieler sich ihre Erfolge verdienen wollen. Es macht Spaß, herausgefordert zu sein, und diese Herausforderungen zu meistern. Dennoch profitiert das Spiel von der Größe seines Publikums. Durch den wirtschaftlichen Erfolg von World of Warcraft ist es uns möglich, sehr teure Inhalte ins Spiel zu bringen wie zum Beispiel Patch 3.3. Während es uns zweifelsohne hilft, neue Spieler anzuziehen und alte Spieler zu behalten, kommt es am Ende doch den Spielern zugute.

Ob das die Pro-Gamer auch so sehen? Allzu viele begeistern sich nicht für die Hard-Modes oder die Erfolge -- obwohl es immer noch einige der alten Hardcore-Gilden gibt darunter eben Ensidia (ehemals Nihilum und SK-Gaming).

Nun ist am Mittwoch Patch 3.3 erschienen und damit das neue "Suche-Nach-Gruppe" - Tool. Damit ist es nun möglich auch mit Spielern von anderen Server eines Realm-Pools in Instanzen zu gehen. Sobald man eine Gruppe gefunden hat, wird man automatisch in die Instanz hineinteleportiert und sie mit Spielern anderer Server zusammen meistern. Das lässt einige Spieler besorgt fragen, ob dadurch das Gefühl einer großen Welt verloren gehen könnte. Ghostcrawler gibt zu, dass man wisse bei Blizzard, dass die Teleportation nicht überall auf Gegenliebe stoße. Und weiter:

Aber hier muss man einen Schritt zurück machen und sich fragen, was besser für den Spieler ist. Hat der Spieler letzten Endes mehr vom Betreten der Instanz, oder vom eigentlichen Spiel innerhalb dieser, ohne unnötig Zeit zu verlieren?
Das Instanz-Suche-Tool ist ein neues Feature, auch für uns. Und wie alle unsere neuen Features müssen wir es weiter verbessern, bis wir zufrieden damit sind. Bisher ist das Feedback der Spieler aber großartig. Wenn ich mich recht entsinne, haben wir noch für kein neues Feature so viel Lob eingeheimst, seit ich hier arbeite, als für dieses Tool. Daher sind wir derzeit davon überzeugt, dass es richtig war, der Teleportation den Vorzug gegenüber dem realistischeren Laufweg zu geben. Das soll aber nicht bedeuten, dass wir künftig den Sinn für eine große, begehbare Welt vernachlässigen sollten. Es bedeutet aber, dass wir stärker daran arbeiten müssen, dieses Gefühl zu vermitteln, ohne dass Spieler unnötig Zeit verlieren. Das Spiel in Zufallsgruppen (Pugs) ist schon schwer genug. Wir möchten nicht, dass die Organisation der Gruppe und die Anreise zur Instanz schwerer wird, als den eigentlichen Boss des Dungeons zu besiegen.

Blizzard muss sicher daran arbeiten, das Gefühl einer großen Welt mit der Teleportation zu kombinieren, vor allem im Hinblick auf das kommende Add-on Cataclysm. Kein Spieler will, dass sich die neue Welt am Ende unterbesiedelt anfühlt.

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13404 - 11. Dezember 2009 - 21:37 #

Für manche IMHO Wahnsinnigen wird es selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad immer noch zu einfach sein. Gottlob orientieren sich die Spieldesigner nicht an dieser Handvoll Freaks.

Blizzard wird das herzlich egal sein, solange sie 11 Millionen Abonnenten haben, die mit dem Schwierigkeitsgrad prima zurechtkommen.

Anonymous (unregistriert) 11. Dezember 2009 - 21:01 #

Es geht nicht nur um die WoW Junkies, das Spiel IST einfach geworden. Zu einfach.

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13404 - 11. Dezember 2009 - 21:14 #

Und warum spielen es dann trotzdem so viele? Weil der Schwierigkeitsgrad halt doch nicht so eine große Rolle spielt.

Ansonsten müsste man konsequent sein und mit dem Spiel aufhören. Macht aber keiner, weil jeder denkt, dass er alleine sowieso nichts bewirken kann. Und so überweist man halt weiter brav seine 13 Euro im Monat an Blizzard und whinet in Foren vor sich hin ;-)

Razyl 18 Doppel-Voter - 9226 - 11. Dezember 2009 - 21:20 #

Weil der Casualanteil der nun mal größere ist - der wesentlich größere. Viele bekannte Gelden, wie z.B. Entropy, haben sich aufgelöst, weil es einfach keinen Spaß mehr gemacht hat.

Herms 10 Kommunikator - 506 - 14. Dezember 2009 - 21:21 #

Was ist mit den Hero-Modes? Die gab es doch für 10er und 25er, oder? Wenn ich den Text oben richtig verstanden habe, ist der Anteil der bewältigten Bosse in den Hardmodes nicht sehr hoch. Also bleibt doch eine Herausforderung für viele übrig. Vielleicht ist der Anteil der Gilden mit vollständig gemeisterten Hardmodes nicht höher als der Anteil gelegter Endbosse zu Zeiten von Classic und BC. Dann hätte Blizzard den Balanceakt gemeistert. Nur mosern die Enttäuschten wieder am Lautesten?

Grinzerator (unregistriert) 13. Dezember 2009 - 19:41 #

Ich habs so gemacht. War aber kein leichter Weg, WoW macht einfach süchtig und da rauszukommen ist mir zumindest nicht leicht gefallen. Aber zu BC-Zeiten (über die Zeit davor kann ich nix sagen) hat man sich einfach noch viel mehr gefreut, wenn man endlich den Endboss eines Raids bezwungen hatte (2 1/2 Monate für Lady Vashj...verdammt war die hart). Weil es einfach viel länger gedauert hat. Aber Wotlk bietet Hardcore-Zockern viel weniger als BC (und wohl auch WoW Classic). Jetzt gehts nurnoch um das Protzen mit Equip (wobei das nach vier Wochen jeder hat) und Achievments. Für Gelegenheitsspieler ist Wotlk aber unbestritten eine Offenbarung, weil sie die Chance kriegen alles zu sehen.

Aber das whinen in Foren (und auch im Teamspeak) ist tatsächlich eine merkwürdige Eigenheit von WoW-Spielern, ist mir von keinem anderen Spiel in solchem Ausmaß bekannt. Liegt wohl an der Identifikation mit dem Charakter, den man monatelang gespielt hat.

Naja, bin jedenfalls froh aus dem Hamsterrad raus zu sein.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12744 - 11. Dezember 2009 - 21:15 #

jap wenn man es mit andren spielen in dem bereich vergleicht ist WoW wirklich sehr einfach! und im gegensatz zu damals ist WoW auch einfacher da rede ich nun nur von instanzen von dem eigentlich vorcontent will ich gar nicht erst anfangen denn dieser ist nur noch lächerlich so schnell wie das geht....

was eigentlich nur dem ganzen genre schadet da man lauter unfähige leute bekommt, wenn sie das spiel wechseln (spreche hierbei aus eigener erfahrung)

Und man muss kein Freak/wahnsinnig oder sonstwas seit wenn man ein forderndes Spiel haben will....

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13404 - 11. Dezember 2009 - 21:38 #

Da hast du recht, hab meinen Kommentar mal etwas abgeändert. Jetzt steht das da, was ich eigentlich aussagen wollte.

Khayet 13 Koop-Gamer - 1300 - 11. Dezember 2009 - 21:54 #

Ohne jemals WoW gespielt zu haben, glaube ich, dass jedes Onlinespiel Teile braucht, die nur sehr sehr schwer zu meistern sind. Es trägt erheblich zu einer aktiven Community bei, wenn es ein paar 'Helden' gibt, die halt dafür bekannt sind alles mögliche im Spiel erreicht zu haben.
Als ich noch OGame gespielt habe, habe ich auch diejenigen bewundert, die mehrere Millionen Punkte hatten und sich im Forum durch spektakuläre Abfänge einen Namen gemacht haben. Da entstehen richtige Legenden von Spielern, die auch nach Jahren noch erzählt werden.

Bratwurstbubi 05 Spieler - 58 - 12. Dezember 2009 - 8:08 #

Die sehr schweren Teile gibts, laut Aussage des Devs, ja noch; bestimmte Instanzen/Bosse im Hardmode die nur vergleichsweise selten besiegt werden.

Aber das ist denke ich auch gar nicht das eigentliche Problem der selbsternannten "Pro-Gamer", denn um den mangelnden Schwierigkeitsgrad gehts ihnen in Wahrheit gar nicht, sondern darum das nun ein Grossteil der Spieler eine realistische Chance hat den kompletten Spielinhalt zu erleben und dementsprechend auch den Epicloot abzugreifen, wodurch ihre eigenen "Erfolge" geschmälert werden.

Das eigentliche Problem ist also das diese Menschen nun nicht mehr mit ihrem Epicloot rumprollen können und ihnen dadurch auch die letzte Möglichkeit zur Selbstbestätigung in ihrem kümmerlichen Leben verloren geht. Sicherlich dramatisch und auch traurig für sie, im Grossen und Ganzen aber völlig irrelevant, denn sie haben schon immer nur einen verschwindend geringen und dementsprechend auch unwichtigen Anteil der Spielerschaft ausgemacht, der viel zu lange bestimmte Spielinhalte einzig für sich reserviert hielt bzw. durch die Entwickler reserviert bekam. Die Unwichtigkeit dieser Spielergruppe hat Blizzard mitlerweile mitbekommen und sieht nun zu das jetzt auch der relevante Anteil der Spielerschaft, also die "restlichen" 97%, mit realistischem Zeitaufwand Zugang zu sämtlichen Spielinhalten erhält. Es wurde also ein Zustand hergestellt, der eigentlich schon seit Spielbeginn hätte bestehen müssen.

Nereil (unregistriert) 12. Dezember 2009 - 10:16 #

ich gebe dir absolut recht bei deiner meinung, stimme voll und ganz zu.
seit es allen spielern möglich ist equip zu erhalten, ist es nunmal so, dass die protzerei nicht lohnt.
ich kann mich noch erinnern, wie ich und andere lowies staunend vor equipstarrenden playern gestanden haben und dachten, man da komme ich nie hin.
jetzt aber hab ich auch die chance und das ist auch gut so.

helunker 05 Spieler - 55 - 12. Dezember 2009 - 3:23 #

Um was zu erreichen, braucht man fähige Leute, dass war damals so und ist es auch noch heute. Es war zu Classiczeiten auch schon so, dass Gilden den Kontent durch hatten und auf neuen gewartet haben.
Nur war das Spiel zu diesem Zeitpunkt noch nicht so present, dass man ne News über jeden umgefallen Sack Reis gelesen hat.

Heute hat sich das natürlich geändert. Die Spielerzahl ist deutlich höher und somit auch der alters/Fähigkeiten/...-Unterschied. Zudem ist das Spiel selbst viel umfangreicher geworden. Wie Ghostcrawler auch sagt...je mehr Kohle, desto mehr Möglichkeiten.

Früher haben sich die Spieler dem Spiel angepasst. Heute versucht sich das Spiel der Masse anzupassen.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12744 - 12. Dezember 2009 - 9:47 #

Sorry aber wenn ich zu meiner gilde schaue wir nehmen seit gut 1ner woche keine WoW spieler mehr auf weil die einfach unfähig sind richtig miteinander /freundlich) umzugehen, Teamarbeit/Hilfsbereitschafft so gut wie nie usw....

keine ahnung ob wir wirklich 8-9 mal nur Pech hatten aber das waren unsre erfahrungen mit den (aktuellen) WoW Leuten....
... die erfahrungen vor nem halben jahr wo ich mein WoWacc reaktiviert hab erwähn ich hier mal gar nicht!

und ja heute will man das spiel der breiten masse anpassen was schon bei star Wars Galaxie ein riesen fehler war....

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 12. Dezember 2009 - 16:36 #

Wie es in den Wald hineinruft...

McFareless 16 Übertalent - 5567 - 12. Dezember 2009 - 9:10 #

Ist doch gut, dass das Spiel neue Suchtis bekommt die sich nicht einmal auskennen müssen :)
Marktstrategie = top!

hoetz 10 Kommunikator - 537 - 12. Dezember 2009 - 10:00 #

Hier ein Tipp: Einfach mal einen Job suchen oder für die Schule was tun - dann muss man auch nicht über den Schwierigkeitsgrad von WoW "besorgt" sein.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12744 - 12. Dezember 2009 - 10:38 #

Wieder einer der die sache voll verstanden hat -.-

hoetz 10 Kommunikator - 537 - 12. Dezember 2009 - 13:30 #

Ihr macht mir Angst. Das kommt von jemandem der so ziemlich jedes große und kleine Spiel der Releaselisten der letzten zehn Jahre gekauft hat. Diese MMORPG Subkultur werde ich jedoch nie verstehen.

Gadreel (unregistriert) 12. Dezember 2009 - 10:24 #

Ist einfach nicht wahr das WoW zu einfach ist, das schreibt Ghostcrawler schon richtig manche Hardmodes sind verdammt heftig, nur werden diese nicht von allen angenommen. Warum das so ist beschreibt meiner Meinung nach Bratwurstbubi sehr gut, vielen geht es nicht um den Erfolg per se sondern um das Protzen mit ihren Items.
Zu BC Zeiten hab ich mir es auch angetan so richtig 5 Tage die Woche 4,5 stunden zu raiden. Doch ich würd das nie wieder machen, bin jetzt in einer kleinen Gilden wo es ganz klar heisst: Person> Skill.
So wie es jetzt ist haben auch wir die Chance alles zu sehen, auch wenn wir vermeindliche schlechtere Spieler im Raid haben, ist mal ein besseres Line Up zur Verfügung kann man ein zwei hard modes probieren.
Besser lösen als jetzt kann man das Ganze sowieso nimmer.

mfg
Gadreel

wowfan (unregistriert) 12. Dezember 2009 - 11:03 #

Klar gehts besser, das jetzige System hilft keinem:
Die "Hardcore" Spieler sind im Normalmode völlig unterfordert, die Hardmodes werden bis auf wenige Ausnahmen nach kurzem abgefarmt.
Die Casuals dürfen sich hingegen in Eiskrone auf 14(?)Bosse und unmengen an Trash freuen, ICC wird genau wie Ulduar für eine Gruppe aus normalen Spielern an einem Abend kaum clearbar sein.

Wer sich freut sind die schlechten Spieler (die sich selbst Casuals nennen...) die 3-4 mal pro Woche spielen können und sich so langsam durchwipen, bzw wenns zu schwer wird im Forum weinen und auf den Nerf warten.

Ergo würde ich leichte 10er, mit 5-6 storyrelevanten und mehreren zusätzlichen, optionalen Bossen designen, dazu noch Hardmodes für kleine Gilden die eine Herausforderung möchten.
Die großen und guten Gilden bekommen dann 25er Raids mit 10++ normalen bis schweren Bossen, dazu noch Hardmodes für die richtig guten.

Damit bekommen sowohl Casuals als auch "Pro's" ihre Content. Schließlich behaupten erstere ja immer, nur den Content sehen zu wollen, während letztere ihre Herausforderung und besseren Loot bekommen.
Ich kann aber sagen, dass nach so einer Instanz das Forum untergeht, vor whines und flames der selbsternannten Casuals.

mfg

ein hardcoregamer, dem 3 Stunden Content pro Woche zu wenig sind :(

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 12. Dezember 2009 - 16:50 #

3-4 Mal in der Woche ist nicht Casual sondern Hardcore! Alles was darüber liegt ist Extrem und sollte mal sein Suchtverhalten überdenken... ^^

wowfan (unregistriert) 12. Dezember 2009 - 17:01 #

Unter dem was die Leute als "Hardcore" bezeichnen verstehe ich gute Spieler.
Die, die 3-4 mal die Woche raiden, aber nix gebacken bekommen und sich selbst dann als Casual bezeichnen (als Ausrede!)sind einfach schlecht und haben den Begriff Casual zu dem gemacht, was er in WoW ist: eine Beleidigung.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 12. Dezember 2009 - 20:09 #

Quatsch mit Soße!
Ein Casualspieler ist jemand der nur gelegentlich spielt. Vielleicht ein paarmal in der Woche. Er ist jemand, der nicht wettkampfbetont spielt sondern locker flockig vor sich hin ohne sich Stress machen zu lassen (von den sogenannten Pro-Gamern).
Ich bin ein Casualspieler.
Alleine weil ich seit 25 Jahren Computer- und Videospiele zocke halte ich mich dennoch für besser beim Zocken als irgendwelche Leute, die ausschließlich WoW spielen. Die können nämlich nur WoW. Ich kann fast alle Spiele.

wowfan (unregistriert) 12. Dezember 2009 - 22:49 #

Ich hab nie was anderes behauptet, oder? Ich habe nur zwischen Hardcore Spielern, Casuals und schlechten Spielern unterschieden, freu dich doch, grade die letzteren beiden werden heutzutage gern zusammengeworfen.

Infernal 13 Koop-Gamer - 1685 - 12. Dezember 2009 - 11:18 #

Also ich haben WOW spielen begonnen da war Burning Crusade usw noch nicht mal angekündigt.. und ich finde das es schon mit dem ersten Addon zu leich geworden ist..wenn man sich nur ansieht was es für lächerliche aktionen ggeben hat. Z.B: das mit dem Freundeleveln usw

Phin Fischer 16 Übertalent - 4278 - 12. Dezember 2009 - 12:29 #

Habe mittlerweile auch aufgehört und bin zu anderen Spielen gewechselt.
Richtig ist, dass Blizzard fast den gesamten Endcontent auch für Casualspieler zugänglich gemacht hat. Ich sah es es Casual irgendwo nicht ein, mit 9 Millionen anderen Casuals 13 Euro im Monat zu blechen, nur damit der Content auf eine Handvoll Gilden zugeschnitten wird.

Allerdings haben jetzt auch die Hardcorezocker recht, was den Schwierigkeitsgrad betrifft. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen spendiert Blizzard den Bossen einfach 200% mehr HP und lässt sie 75% mehr Schaden austeilen. Daran sieht man mal wie beschränkt die Spielmechanik von WoW mittlerweile geworden ist. Dann mit so einer Politik kann man mit entsprechender Ausrüstung, genug Zeit und 3-4 Tasten jeden mangel von Fähigkeit wett machen. Und das kanns irgendwo nicht sein. Zu wissen wann man wo zu stehen hat und welche seiner 3-4 Tasten man zu drücken hat, mag zwar schwierig sein, aber eben nicht anspruchsvoll.

Flexibilität, Intelligenz und das Wissen über Stärken und Schwächen seiner Klasse, bzw des Gegners - das sind die Dinge, die die Spieler beherschen sollte, um erfolgreich zu sein. Keines davon ist aber zur Zeit notwendig. Items, Items, Items - das sind die Dinge, auf die man im WoW 2009 wert legt. Und davon habe ich die Nase voll.

Kommentar meiner Freundin: WoW passt sich seinem Clientel an

Bratwurstbubi 05 Spieler - 58 - 12. Dezember 2009 - 12:53 #

"Items, Items, Items - das sind die Dinge, auf die man im WoW 2009 wert legt."

Das ist aber nicht erst seit 2009 so, sondern war schon immer das Problem von WoW. Im PvP war das immer besonders offensichtlich. Haben beide ihren Char. in etwa gleich gut beherrscht, hat *immer* der mit den fetteren Items gewonnen.

Phin Fischer 16 Übertalent - 4278 - 12. Dezember 2009 - 16:03 #

Da hast du natürlich recht. Wobei heute im BG PVP noch zusätzliche Probleme dazukommen. Als ich 2006 60 wurde, und Alterac betreten hatte, hatte ich kaum Probleme mit den gut ausgerüsteten Spielern. Weil eben nur 5% aller Spieler in der Lage waren an das Highend-Equip rankamen.

Heute brauch man als frischer 80 kaum ein Schlachtfeld betreten, weil 90% aller Spieler mit Gegenständen jenseits Itemlevel 226 rumlaufen und im niedriglevligen Bereich (10-50) nur noch Leuchtschwerter zu sehen sind.

Instanzen-PvP und PvE zu trennen, ist das einzig sinnvollste.

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