Take Two : Fehlende GTA - Präsenz

Bild von Gecko
Gecko 1518 EXP - 13 Koop-Gamer,R8,S3
Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiBronze-Reporter: Hat Stufe 6 der Reporter-Klasse erreichtKommentierer: Hat 100 EXP mit Comments verdientVorbild: Hat mindestens 100 Kudos erhaltenTop-News-Schreiber: Hat mindestens 5 Top-News geschriebenSammler: Hat mindestens 50 Spiele in seiner Sammlung

7. Dezember 2009 - 17:01 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Geht es nach dem bekannten Analysten Michael Pachter von Wedbush Morgan verspielt Take-Two gerade einiges an Potential. Viele Investoren würden abspringen, ein Zeichen von schlechter Kommunikation auf Manager-Seite sei gegeben.

Erst letzte Woche hatte Take-Two die Verspätung von Max Payne 3 bekanntgegeben und die Umsatzerwartung auf 950 Millionen US Dollar gesenkt. Dadurch ging eben auch ein wichtiger Titel mit potentiellem hohen Umsatzerlösen zunächst verloren.

Take-Two sende die Nachricht aus, sie seien ein "One Hit Wonder", Pachter deutet aber auf das eigentlich starke Portfolio des Publishers, darunter aktuell Titel wie Borderlands oder Bioshock 2.

Das Problem sei, Investoren könnten auch durch die letzte Umsatzmeldung den Eindruck erhalten,
Take-Two habe nicht mehr anzubieten als das GTA-Franchise, für das sie ja besonders bekannt sind.
Letzten Endes habe das Unternehmen aber 8 "gesunde" Franchises und Potential diese auf 10 bis 12 zu erhöhen.

Take-Two müsse Ihre Franchises in einem stärker komprimierten Zeitplan anbieten, damit die Leute abseits von GTA diese auch stäker wahrnehmen. Die Einnahmen könnten sich daraus verdoppeln und Take-Two's Aktie einen viel höheren Wert als momentan erzielen. Letzten Endes müsste das Unternehmen versuchen, sich etwas vom Image des "GTA-Publishers" abwenden.

ichus 15 Kenner - 2987 - 7. Dezember 2009 - 17:51 #

Was heißt Potential 10 bis 12? Vllt. solltest du das noch erklären.

Lexx 15 Kenner - 3586 - 7. Dezember 2009 - 18:08 #

Das bedeutet, dass sie 8 "gesunde" Franchises haben, es aber auch 10 bis 12 sein könnten. Ist etwas unglücklich formuliert.

ichus 15 Kenner - 2987 - 7. Dezember 2009 - 21:19 #

Ach so, na dann:)

bam 15 Kenner - 2757 - 7. Dezember 2009 - 19:23 #

Dieser Michael Pachter zieht doch die Zahlen ausm Hut, die sind willkürlich und unbelegt. Der Mann kann sich gern Analyst schimpfen, aber er liegt mit seinen Voraussagen genauso oft falsch wie jemand, der raten würde.

Seine Aussagen machen hier wenig sinn. Investoren sind doch nicht blöd. Die werden genauer hingucken und nicht so oberflächlich wie hier beschrieben. Wenn Take Two ein "eigentlich starkes Portfolio" hat, dann werden Investoren auch genau dies sehen.

Die Schlussfolgerung mit dem "One Hit Wonder" versteh ich nicht, denn im selben Satz deutet er ja auf Borderlands hin, welches sehr erfolgreich ist.

Take Two hat viele starke Franchises und das nicht ohne Grund. Den Entwicklern wird Zeit und Freiraum gelassen. Genau deswegen lässt man eine Verschiebung von Max Payne 3 zu, weil damit ein wesentlich besseres Produkt rauskommt und kein halbgarer Mist.

Man kann die Entwicklungszeit von Spielen nicht komprimieren. Ein vernünftiges Spiel braucht mindestens 2 Jahre Entwicklungszeit, ein Spiel welches von Grund auf neu entwickelt wird 3 - 4 oder mehr Jahre.

Das was Michael Pachter hier vorschlägt funktioniert nicht langfristig. Man kann nicht jedes Jahr ein Bioshock oder ein GTA raushauen, über kurz oder lang nimmt da die Qualität deutlich ab und die Franchises "brennen" aus und die Marke wird wertlos. Bestes Beispiel: Need For Speed oder die ganzen Guitar Heroes.

Earl iGrey 16 Übertalent - 5042 - 7. Dezember 2009 - 23:56 #

Von dieser Strategie hat sich EA erst abgewendet und nun präsentiert er das Take two als Wundermedizin. *Klingeling*

bersi (unregistriert) 8. Dezember 2009 - 7:44 #

"Die Schlussfolgerung mit dem "One Hit Wonder" versteh ich nicht, denn im selben Satz deutet er ja auf Borderlands hin, welches sehr erfolgreich ist."

Und Borderlands ist? Richtig, Teil 1 eines möglichen neuen Franchises :)

Im Kern hast du aber Recht. Serien brauchen halt viel Liebe und Entwicklung. Dass es aber auch mit gerade mal 3 Franchises funktionieren kann, zeigt Blizzard (Activison mal außen vor) ja auch sehr gut. Gut, die haben durch WoW enormen Umsatz gemacht. Nichtsdesto trotz existieren seit über 10 Jahren nicht mehr als die drei Universen WarCraft, StarCraft und Diablo. Die alten 90er Serien mal außen vor.

Lieber Take2 konzentriert sich auf ein paar wenige, dafür aber sehr durchdachte und erfolgreiche Franchises, als das Portfolio weiter mit halbgarem Mist aufzustocken.

Gecko 13 Koop-Gamer - 1518 - 7. Dezember 2009 - 19:32 #

Anmerkung: Borderlands und Bioshock 2 sollten hier Beispiele sein, die kamen nicht von Pachter.

Porter 05 Spieler - 2981 - 8. Dezember 2009 - 12:25 #

Michael Pachter "News" sind keine!

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 37513 - 8. Dezember 2009 - 12:30 #

Der Titel der Newsmeldung ist irgendwie irreführend. Es geht ja nicht darum, dass zu wenig GTA präsent ist, sondern dass zu wenig AUßER GTA präsent ist.

Gecko 13 Koop-Gamer - 1518 - 8. Dezember 2009 - 13:04 #

Es geht ja darum, dass durch fehlende "GTA-Präsenz" Investoren dabei sind abzuspringen.
Da viele in Take 2 wohl mehr oder weniger nur GTA sehen.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit