Planet M.U.L.E.: Offizielles Remake des Kultklassikers zum Download

PC
Bild von Alex Althoff
Alex Althoff 20742 EXP - 20 Gold-Gamer,R10,S3,C6,A10,J10
Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertDebattierer: Hat 5000 EXP durch Comments erhaltenIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenSilber-Jäger: Hat Stufe 10 der Jäger-Klasse erreichtSilber-Archivar: Hat Stufe 10 der Archivar-Klasse erreichtSilber-Reporter: Hat Stufe 10 der Reporter-Klasse erreichtBronze-Jäger: Hat Stufe 5 der Jäger-Klasse erreichtVielspieler: Hat 250 Spiele in seine Sammlung eingetragenBronze-Archivar: Hat Stufe 5 der Archivar-Klasse erreicht

6. Dezember 2009 - 23:50 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Die Nachkommen der verstorbenen Dani Bunten kündigten vor Monaten bereits an, Remakes ihrer Werke zu entwickeln. Dani Bunton entwickelte unter anderen M.U.L.E. und  7 Cities of Gold, beide übrigens noch Dan Bunton, also als Mann.

Nun ist das erste Remake-Spiel fertig: Planet M.U.L.E. ist nun gratis hier erhältlich. M.U.L.E. ist eine Wirtschafts- und Handelssimulation. Bis zu vier Spieler können übers lokale Netzwerk oder im Internet spielen.  Die Urversion von dem Spiel wurde vor 26 Jahren veröffentlicht. 1983 kam es auf dem C-64 von Electronic Arts raus. Unten findet ihr ein Video der C-64-Version.

Wir behaupten: Diese C64-Version macht bei aller spartanischen Grafik auch heute noch mit drei Mitspielern mehr Spaß als die allermeisten anderen Multiplayer-Spiele -- Schadenfreude, Triumph und Wehklagen liegen so eng beieinander wie bei kaum einem anderen Spiel.

Die Idee des Spiels ist einfach: Vier Kolonisten landen auf dem Planeten Irata (lest das Wort mal rückwärts...) und wollen reich werden. Zu Beginn jeder Runde darf sich jeder ein Stück Land aussuchen, deren Wert sich daran ermisst, ob ein Fluss hindurchführt (gut für Nahrung), dort Berge sind (gut für Erz und manchmal auch Edelsteine) oder ob sie leer sind (leidlich Nahrung, wenig Erz, viel Energie) -- und außerdem vom Abstand zu dem genau in der Mitte des Bildschirms (=Spielkarte) gelegenen Basiscamps. Pro Runde wird meist auch noch eine Parzelle auktioniert, sodass man gleich das simpel-geniale Handelssystem kennenlernt: Oben stehen die Verkäufer, meist andere Spieler, oder auch der Computer. Unten stehen die Bietenden. Die bewegen nun den Joystick nach oben und erhöhen so den Preis. Die Verkäufer kommen ihnen entgegen oder lassen sie beliebig den Preis hochtreiben -- doch vielleicht schert kurz vor Ablauf der Auktion jemand aus und kommt den Bietern entgegen, und erhält so den Zuschlag -- solange sein Vorrat reicht. Oder, alle Verkäufer rennen gleich nach unten, um ja die ersten beim Bieter zu sein.

Das Spiel hat seinen Namen ("Muli") von dem Roboter-Arbeitsgerät, mit dem ihr den Planeten urbar macht. Ihr kauft euch ein solches Mule und rüstet es aus, um eine von vier Ressourcen zu fördern, eben Nahrung, Energie, Erz und Edelsteine. Die ersten drei Rohstoffe sind wichtig für die Allgemeinheit und euch selbst: Mit zuwenig Energie produzieren eure Parzellen weniger, wenn das Basecamp kein Erz hat, werden die Mules teurer, et cetera. So versucht ihr also, Monopole aufzubauen und geschickt zu handeln -- doch häufig machen euch Zufallsereignisse (Piraten stehlen alle Nahrung, der Energieoutput verdoppelt sich, ...) die Planung zunichte. Ihr spielt ständig gegen die Zeit -- wer nicht aufpasst, dem läuft das Mule davon, bevor er es in einer weit abgelegenen Parzelle installieren konnte. Flinke Spieler hingegen installieren in einer Runde 2 oder gar 3 Mules und schaffen es sogar noch in die Kneipe, die einen kleinen Cash-Bonus bekommt. Ihr könnt auch Mules umrüsten oder Land verkaufen.

Ein ganz großer Spaß (allerdings nur im Multiplayer-Modus), den wirklich jeder einmal erlebt haben sollte. Wenn Planet Mule einfach nur das Spielprinzip 1:1 umgesetzt hat (wir konnten es noch nicht selbst spielen), braucht es gar keine sonderlich verbesserte Grafik. Zusätzlich aber finden die Partien auf einer riesigen Sektorenkarte statt, also anscheinend ein schüchterner Persistent-world-Ansatz -- wie und ob das funktioniert, können wir noch nicht sagen.

Empfehlung: Unbedingt mal anschauen! Der Download ist für Windows, MacOS und Linux möglich.

Video:

Ninfea 05 Spieler - 57 - 6. Dezember 2009 - 23:29 #

Lustige Erinnerungen.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 11342 - 7. Dezember 2009 - 0:39 #

Ich kenne es nicht mal,aber da es auch für mac ist werde ich es mir mal anschauen.

melone 06 Bewerter - 1512 - 7. Dezember 2009 - 16:11 #

Ich hab's ehrlich gesagt nie so gern gespielt, aber die Musik fand ich immer super.

Porter 05 Spieler - 2981 - 8. Dezember 2009 - 11:20 #

als die pixel noch laufen lernten...

Knight 13 Koop-Gamer - 1307 - 8. Dezember 2009 - 15:05 #

Ein Klassiker, der mir damals entgangen ist.

monokit 14 Komm-Experte - 2099 - 8. Dezember 2009 - 22:21 #

Goil! Das haben wir in der Schule damals immer gezockt...

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit
Gucky
Strategie
Wirtschaftssimulation
nicht vorhanden
nicht vorhanden
Turborilla
Blue Systems
06.12.2009
Link
8.0
LinuxMacOSPC