Dell leistet erste Hilfe bei ausgebremsten Notebooks

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6. Dezember 2009 - 20:21 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Notebooks sind schnell geworden und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Der PC-Hersteller Dell, einer der größten Notebookanbieter weltweit, setzt tausende Modelle z.B. aus der Latitude-Reihe monatlich um. Doch Notebooks aus genau dieser beliebten Reihe haben sich in der jüngeren Vergangenheit als Problemfälle erwiesen.

Die Modelle Dell Latitude E4200, E4300, E5400, E5500, E6400 und E6500 sowie die Dell Precision M2400, M4400 und M6400 leiden an Hitzeproblemen. Da bei Notebooks nur sehr kleine Lüfter, die zumeist auch noch auf der Unterseite des Geräte angebracht sind, die komplette Abwärme aus dem Gehäuse schaffen müssen, kein wirklich unbekanntes Problem. Aktuelle Prozessoren kennen einen Trick, "Termal Throttling" genannt, um dauerhaften Schäden durch Überhitzung zu entgehen. Wenn der Prozessor eine kritische Temperatur überschritten hat, schaltet diese Funktion einfach einen Gang respektive einige Taktstufen herunter. Normalerweise wird das Gerät auch wieder auf den Ursprungstakt zurückgeschaltet, wenn die Temperaturen wieder im grünen Bereich sind. Bei den oben genannten Dell-Modellen war dieses aber offenbar nicht der Fall. Nur ein Neustart oder Tools wie RMClock sorgten dafür, dass das Notebook wieder gewohnt schnell arbeiten konnte. Throttling kann nämlich unter Umständen das Gerät so weit heruntertakten, dass an sinnvolles Arbeiten nicht mehr zu denken ist.

Um dieses Problem zu beheben, wurde ein BIOS-Update veröffentlicht. Sollte das Problem auftreten, der Link findet sich in den Quellenangaben. Allerdings berichten User in den Foren von Dell, dass das Update das Problem nicht vollständig behebt sondern nur die Temperaturschwelle zur Taktdrosselung um einige Grad anhebt. Der User "tinkerdude" wurde zwischenzeitlich wegen seiner kritischen Äußerungen sogar von Dell gesperrt, ist mittlerweile aber wieder freigeschaltet.

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Vin