WHO: Videospielsucht als Krankheit anerkannt

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8. Februar 2018 - 11:15 — vor 18 Wochen zuletzt aktualisiert

Seit Januar 2018 nimmt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die sogenannte Videospielsucht offiziell in den Katalog der psychischen Erkrankungen auf.  Dies bestätigte der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, kürzlich in Genf. Die Videospielsucht wird demnach im International Classification of Diseases Nummer 11 (ICD-11) zu finden sein, auf dessen katalogischer Grundlage heutige Mediziner weltweit Diagnosen treffen. Zurzeit überarbeitet die WHO den Katalog und schätzt, dass dieser Mitte 2018 auf dem aktuellsten Stand sein wird. Mit der Überarbeitung des Katalogs gibt die WHO für behandelnde Mediziner Richtlinien für therapeutische Maßnahmen an die Hand.

Die WHO stützt ihre Datengrundlage auf die Rückmeldungen und Public-Health-Programme verschiedener Nationen und die damit in Zusammenhang stehenden Diagnosen und Präventionsprogramme. Obwohl die WHO angibt, dass nur ein sehr geringer Anteil von Menschen in einem pathologischen Ausmaß betroffen ist, sollten Spielzeiten stets im Auge behalten werden.

Sofern soziale Aktivitäten des täglichen Lebens wie Arbeit, Familie, Freundschaften, Schule oder Ausbildung mehr und mehr vernachlässigt werden und sich darüber hinaus psychische und/oder physische Veränderungen ergeben, können diese als Indikatoren für eine Videospielsucht in Betracht gezogen werden. Damit sind, wie es für eine Suchterkrankung typisch ist, Menschen gemeint, die ihr eigenes Videospielverhalten nicht mehr eigenständig regulieren können.

Im Hinblick auf nähere Details hat die WHO ein Frage-und-Antwort-Video (Englisch) veröffentlicht, das genaue Hinweise auf die Erkrankung gibt und offene Fragen beantworten soll. In diesem Zusammenhang wird klar zwischen Gaming-Behaviour, also dem Spieleverhalten, und der Spielesucht unterschieden.

Video:

ElCativo 14 Komm-Experte - 2022 - 8. Februar 2018 - 8:52 #

Meiner Meinung nach wurde das auch Zeit das es anerkannt wird das macht es für Betroffene auch Einfacher einen kostenträger zu bekommen. Das war bis jetzt gar nicht so einfach.

Elfant 20 Gold-Gamer - P - 23330 - 8. Februar 2018 - 12:34 #

Beim der letzten AeB - Sonntagsfolge meinten die beiden Experten, jenes wäre in Deutschland kein Problem. Wenn ich mich recht erinnere war es schlicht die fehlende Impulskontrolle zur Begründung der Kostenübernahme der Kassen.

Tai Chi Chi Kung 09 Triple-Talent - 307 - 8. Februar 2018 - 15:13 #

Die Kostenuebernahme war bis jetzt moeglich weil die Betroffenen meist wegen anderer Dinge behandelt wurde. Der grosse Vorteil ist, dass man es nun angeben kann und dadurch auch Statistiken bekommt bzw nun 'offiziell' fuer Forschung anwendbar ist.

Elfant 20 Gold-Gamer - P - 23330 - 8. Februar 2018 - 16:21 #

Letzteres ist nümir schon bewusst. Mich wunderte nur der Punkt der schwierigen Kostenübernahme.

Hendrik 26 Spiele-Kenner - P - 71876 - 8. Februar 2018 - 8:57 #

Super. Endlich darf ich dauerhaft zu Hause bleiben.

FastAllesZocker33 15 Kenner - 3061 - 8. Februar 2018 - 13:02 #

Moment, es gibt noch versteckte Auflagen. Wie zockt es sich denn so in Zwangsjacke? ;)

Elfant 20 Gold-Gamer - P - 23330 - 8. Februar 2018 - 13:07 #

Die stört Hendrik doch nicht, solange er eine Tanzmatte auf dem Boden hat.

Hendrik 26 Spiele-Kenner - P - 71876 - 8. Februar 2018 - 14:16 #

Kinect bitte. Tanzmatte ist mir zu oldschool.

Elfant 20 Gold-Gamer - P - 23330 - 8. Februar 2018 - 16:38 #

Nein dann ganz modern mit Sprachsteuerung.

Harry67 16 Übertalent - P - 5776 - 8. Februar 2018 - 16:41 #

"Kurt will jetzt tanzen!"

stylopath 16 Übertalent - 5045 - 8. Februar 2018 - 16:49 #

You made my day! XDXDXD

TheRaffer 18 Doppel-Voter - - 9308 - 8. Februar 2018 - 23:07 #

Gleich mal wieder anhören! :)

FastAllesZocker33 15 Kenner - 3061 - 9. Februar 2018 - 13:50 #

Stimmt, damit kann man ja bekanntlich Dark Souls durchzocken!

Elfant 20 Gold-Gamer - P - 23330 - 9. Februar 2018 - 15:46 #

Ich wollte ihm ja erst einen Flöten - Controller geben, aber dann dachte ich mir, daß Hendrik vielleicht nicht mehr gelenkig genug ist, um ihn mit den Füßen zu benutzen.

Xentor 14 Komm-Experte - P - 2509 - 8. Februar 2018 - 9:31 #

Da die meisten, vorallem nicht chemisch induzierte Süchte nur eine Ersatzhandlung für ein ansonsten beschissenes Leben sinst. Sollte man sich vielleicht ehe rgedanken machen warum das Leben von sovielen Leuten beschissen ist, daß man diese Ersatzhandlungen jetzt als Wahrnehmbare Krankheit anerkennen will.
Abe rne, d amüsste man ja die Gesellschafft Menschenfreundlicher machen... das würde ja Profite schmälern, oder man müsste was gegen da sMobbing in Firmen oder an Schulen übernehmen, oder der imme rKinderfeindlicheren Umgebung (vorallem in großstädten, wo können Kinder da noch spielen?) , oder dr Tatsache das immer mehr ELtenr ihr Kind von kleinauf vor der videospielkonsole parken weil sie keine Zeit haben wegen 2 Jobs, oder gegen die Perspektivlosigkeit der nicht benötigten/gewollten "Human Resources"...
ne lasst uns lieber viel geld für das behandeln einer unbehandelbaren Ersatzhandlung ausgeben.
Wie immer in der Schulmedizin: Kuriert die Symptome aber bitte nicht die Krankheitsursache.

euph 25 Platin-Gamer - P - 57682 - 8. Februar 2018 - 9:32 #

Am Handy geschrieben?

Hendrik 26 Spiele-Kenner - P - 71876 - 8. Februar 2018 - 9:52 #

Ähm, hast du Kinder? Das hier liest sich gerade wie ein Rant von jemandem, der sein Wissen nur aus der Zeitung hat, nichts für ungut.

Xentor 14 Komm-Experte - P - 2509 - 8. Februar 2018 - 10:01 #

Nein ich habe selbst keine Kinder. Aber ich kenns aus genügend befreundeten Familien. Und naja die die statistischen erhebungen sind ja recht aufdringlich.

Hendrik 26 Spiele-Kenner - P - 71876 - 8. Februar 2018 - 11:24 #

Die Sichtweise ändert sich jedoch nach meiner Erfahrung mit eigenem Nachwuchs. Deine Ausführungen mögen zudem auf dein Umfeld zutreffen, hier kann ich sie nicht bestätigen. Und Statistiken geben bestenfalls einen groben Überblick, werden aber eben auch gerade deshalb gerne so interpretiert wie es grad passt.

Harry67 16 Übertalent - P - 5776 - 8. Februar 2018 - 9:54 #

Emotional verständlich, aber bisher weiß man ja noch nicht mal warum manche Menschen z.B. problemlos mit dem Rauchen aufhören können und andere nicht.

Unregistrierbar 17 Shapeshifter - 7319 - 8. Februar 2018 - 9:55 #

guter Kommentar, seh ich genauso, was die Ursachenbekämpfung angeht. Aber es geht azch um die Signalwirklung in Bezug auf eine normalisierte Sicht auf Computerspiele als Kulturprodukt und menschliche Handlung.
Leider besteht immer noch die Sichtweise, dass Computerspiele etwas völlig Neuartiges seien, für das neuartige Regeln der Einordnung und Bewertung seitens der Antropologie herrschen. Dabei haben Menschen schon immer gespielt, mit allem und alles konnte, exzessuv betrieben, zur Sucht werden. Bei Glücksspiel hatte man das schon lange erkannt und entsprechend versucht, Ursachen zu analysieren und zu bekämpfen. Bei Computerspielen hat man dies sträflich vernachlässigt und immerhin könnte dies ein Schritt sein in Richtung Ursachenbekämpfung - müssen halt viele Leute lange genug darauf hinweisen, dass Prävention genauso wichtig ist wie symptomatische Behandlung.

ganga Community-Moderator - P - 19314 - 8. Februar 2018 - 11:55 #

Allein die Einleitung halte ich für ne sehr steile These.

Aixtreme2K 12 Trollwächter - 1107 - 8. Februar 2018 - 12:10 #

So gesehen ist das eine sehr oberflächliche Meinung die jeden tieferen Einblick entbehrt.

MaxMoon 15 Kenner - P - 3724 - 8. Februar 2018 - 19:09 #

Da kann ich dir nur die kürzliche Folge von "auf ein Bier" empfehlen, in welcher zwei Kinder- und Jugendpsychiater zu Gast sind.

Deinen Denkansatz kann ich gut nachvollziehen, jedoch halte ich deinen Ansatz für viel zu grob.
Die Fälle von denen Du redest gibt es natürlich in Form von Ersatzhandlung bei anderweitigen Problem.
Es gibt jedoch auch Menschen, die über eine Sucht, egal ob Stoffgebunden oder zB in Form von Videospielen, ein bis dato "intaktes Leben / Umfeld" zerstören, sich sozial zunehmend zurückziehen, die Kontrolle über ihr Hobby verlieren.

Gucky 22 AAA-Gamer - P - 34383 - 8. Februar 2018 - 9:43 #

Hmmm, das ist aber schon länger bekannt...

vgamer85 17 Shapeshifter - 8520 - 8. Februar 2018 - 9:52 #

Verdammt jetzt ist es offiziell, ich bin krank :-(

FastAllesZocker33 15 Kenner - 3061 - 9. Februar 2018 - 13:52 #

Ich auch (ein bisschen). Als Gegenpille verschreibe ich mir selbst eine Dosis 3DS, DS reicht da nicht mehr.

XAN_PLAY 10 Kommunikator - 361 - 8. Februar 2018 - 9:54 #

Ach ja, bald ist jede von der Norm abweichende Tätigkeit als Krankheit anerkannt. Dann kann sich jeder auf seiner persönlichen Insel ausruhen. Die Kosten für die jeweilig korrekte benötige Form der Rehabilitation darf indes der Normalbürger, der die Zähne zusammenbeißt, tragen. Juhu!

Was kommt als Nächstes? Handysucht? Zuspätkomm-Sucht? Für alles wird es irgend wann eine durch Krankheit geartete Ausrede geben damit künftig das Wort Eigenverantwortung nur noch eine hohle Phrase ist.

Unregistrierbar 17 Shapeshifter - 7319 - 8. Februar 2018 - 9:56 #

Also der Unterschied zwischen Kranken und "Normalen" ist der, dass die einen die Zähne zusammenbeißen, die anderen nicht?

Xentor 14 Komm-Experte - P - 2509 - 8. Februar 2018 - 9:59 #

Der unterschied ist wohl eher der, daß es sich nur durch die Mengenverteilung ergibt.
Der Zustand des großteils einer Bevölkerung ist was als normal gilt, alles andere ist krank.
Wodurch natürlich der Zustand der angeblich gesunden Leute nicht zwingend gesund ist.

Elfant 20 Gold-Gamer - P - 23330 - 8. Februar 2018 - 10:30 #

Nein da ist man mittlerweile schon etwas weiter, als jede Abweichung von der Norm als Krankheit zu bezeichnen und die wenigen Ausnahmen sind durchaus sinnvoll.
In der Regel wird ein Psychiater oder ein Psychotherapeut bei jedem Menschen eine Störung feststellen. Daraus ergibt sich aber noch lange nicht der Behandlungsbedarf einer Krankheit.

MaxMoon 15 Kenner - P - 3724 - 8. Februar 2018 - 19:12 #

Hat doch gar nichts mit einer "Norm" zu tun.
Oft suchen Patienten auch selbst Hilfe.
"Viel zocken" entspricht ja nicht der Definition von Videospielsucht.

Labrador Nelson 29 Meinungsführer - P - 116760 - 8. Februar 2018 - 10:00 #

Die News hatten wir doch schon! Wieso passt denn da niemand auf?? -> http://www.gamersglobal.de/news/139258/who-computerspielsucht-wird-offenbar-als-krankheit-anerkannt

Wegen dem Video hätte man vielleicht ein Update machen können, aber nicht das ganze Ding nochmal! Mannomann, olle Kamellen! Entscheidet bitte ob wir das so lassen ausnahmsweise oder ob wirs off nehmen. Ist ja an sich gut geschrieben, dennoch überholt...

Roland 18 Doppel-Voter - 11086 - 8. Februar 2018 - 11:23 #

Stimmt. Da war es jedoch noch im Entscheidungsprozess. Nun hat die WHO sich dazu entschieden. Sorry, das habe ich nicht gesehen. Da ich öfters, u. a. berufsmäßig bei der WHO-Seite reinschaue fiel es mir nun auf.

Dennis Hilla Redakteur - P - 51781 - 8. Februar 2018 - 11:23 #

Es gibt eben einmal das Video der WHO und zum anderen die Bestätigung von Tedros Adhanom Ghebreyesus. Dementsprechend ist Videospielsucht nun wirklich offiziell eine anerkannte Krankheit, daher hat die News durchaus ihre Daseinsberechtigung.

Gucky 22 AAA-Gamer - P - 34383 - 8. Februar 2018 - 12:27 #

Es ist erst eine offiziell anerkannte Krankheit in Deutschland, wenn der ICD-11 in Deutschland veröffentlicht wird, was bis jetzt noch nicht der Fall ist. Soll aber angeblich noch 2018 erfolgen.

Pro4you 19 Megatalent - 13856 - 8. Februar 2018 - 10:16 #

Bald ist jede Minderheit von der WHO als Krank eingestuft..

zuendy 14 Komm-Experte - 2567 - 8. Februar 2018 - 14:32 #

Ich glaube Homosexuelle hat man wieder von der Liste genommen. *Sarkasm*
Sei erstmal wirklich spielesüchtig, so sehr dass du kaum noch Essen und Trinken zu dir nimmst, alles Andere irrelevant wird. Klar ist auch nur eine Form der Depression, nun aber endlich mal definiert und über die Kassen abrechenbar.

Elfant 20 Gold-Gamer - P - 23330 - 8. Februar 2018 - 16:19 #

Ich dachte bis vor Kurzem, daß sie noch enthalten sind... Also wenn die Person selbst unter ihrer Homosexuellität leidet und nicht nur weil sie homosexuell ist.

Despair 16 Übertalent - 5717 - 9. Februar 2018 - 9:16 #

Aber leiden diese Personen nicht eher unter einem homophoben Umfeld statt unter ihrer Veranlagung?

Elfant 20 Gold-Gamer - P - 23330 - 9. Februar 2018 - 9:54 #

In meiner falschen Annahme wäre dem nur bedingt so, aber natürlich spielt es zum Teil mit rein, weil es ja auch um das geprägte Weltbild geht, welches derjenige akzeptiert und erfüllen möchte.

Arrr 17 Shapeshifter - P - 6040 - 8. Februar 2018 - 11:44 #

Es fällt mir schwer einige Kommentare nachzuvollziehen.
Jeder Mensch hat seinen ganz persönlichen Rucksack, den er Tag für Tag mit sich durchs Leben trägt. Manchen fällt es leichter ihn zu tragen und anderen schwerer. Und warum sollte man denen nicht helfen, denen es schwerer fällt?
Zumal es immer mehr Hinweise darauf gibt, dass die Suchtanfälligkeit einer Person auch eine genetische Komponente hat.
https://www.nzz.ch/angeborene_anfaelligkeit_fuer_sucht_erkennen-1.15740056

In diesem Sinne...weniger verallgemeinern und vorverurteilen.

Maik 20 Gold-Gamer - - 22891 - 8. Februar 2018 - 12:36 #

Also ich war mal Betroffener, konnte mich aber selbst raus navigieren. Ich kenne die Auswirkungen und die wünsche ich keinem. Habe 4 Jahre verloren - zwar schöne Spiele gezockt, doch vieles andere verloren. Aus meiner Sicht ist die Anerkennung längst überfällig.

Green Yoshi 21 Motivator - 26729 - 8. Februar 2018 - 12:43 #

Darf man fragen welche Spiele das waren? Viele sind ja nur nach einem Spiel süchtig, beispielsweise World of WarCraft. Weil dort ja anders als bei reinen Singleplayer-Spielen der soziale Druck da ist, wenn man gemeinsam mit anderen Vielspielern zockt.

Maik 20 Gold-Gamer - - 22891 - 8. Februar 2018 - 13:06 #

Erst Mechwarrior 4 online massiv gespielt, dann wurde es Dark Age of Camelot (MMO), also ist deine Einschätzung schon korrekt. Ein Extremfall in meiner DAoC-Gilde hat mir die Augen geöffnet und ich habe mein Tun hinterfragt. Der war noch extremer als ich. Als er dann psychatrisch behandelt wurde und nach Wochen nur noch online war, um zu sagen: "Das wars. Ich bin weg." war meine Grenze ebenfalls gezogen. Beide Spiele sind trotzdem toll gewesen. :)

FastAllesZocker33 15 Kenner - 3061 - 8. Februar 2018 - 13:04 #

Wieviel Stunden pro Tag/Woche waren es denn?

Maik 20 Gold-Gamer - - 22891 - 8. Februar 2018 - 13:12 #

Nicht mehr zählbar. Dürften mindestens 12 Stunden/Tag gewesen sein. Irgendwann nicht mehr zur Arbeit gegangen, in die Arbeitslosigkeit gerutscht (damals noch ohne Hartz4), fast obdachlos geworden. Ist in der Nachbetrachtung eine üble Zeit gewesen, die auch in eine wirklich krasse Richtung gegangen wäre, wenn ich mich nicht beim Schopfe gepackt hätte und mich herauszog. Seitdem bin ich beruflich wieder voran gekommen und alles ohne "Hilfe" eines Psycho-Docs. Genau DAS hat mich charakterlich extrem voran gebracht.

Harry67 16 Übertalent - P - 5776 - 8. Februar 2018 - 13:21 #

Selbst herausgezogen ist unbezahlbar. Dieses Selbstbewusstsein wird dir immer bleiben.

hex00 16 Übertalent - 5962 - 8. Februar 2018 - 15:35 #

Respekt dafür, dass du den Sprung "zurück" geschafft hast.

Hendrik 26 Spiele-Kenner - P - 71876 - 8. Februar 2018 - 17:13 #

Respekt dass du es aus eigener Kraft gepackt hast. Wie ist es denn heute?

Maik 20 Gold-Gamer - - 22891 - 8. Februar 2018 - 18:02 #

Ich zocke noch häufig, habe jedoch mein Hirn seit damals deutlich ausgemistet und mir paar Regeln auferlegt. Dazu kommt, dass ich inzwischen deutlich entspannter beim Zocken bin. Vor allem meide ich MMOs, weil gerade die durch den sozialen Aspekt wieder in dieses Loch führen können. Gerade aktive WoW-Spieler wissen das genau. :) Ich weiß, wie mein Körper tickt, wenn das wieder passieren sollte, daher kann ich gegensteuern. Es treten sogar Zeiten auf, wo ich absolut 0 Bock auf Zocken habe, das war früher deutlich anders.

Hendrik 26 Spiele-Kenner - P - 71876 - 8. Februar 2018 - 20:55 #

Dann mal weiter so! :)

Sven Gellersen 21 Motivator - P - 29505 - 9. Februar 2018 - 1:58 #

Wow. Meinen Respekt hast Du.

Lars 18 Doppel-Voter - P - 9306 - 10. Februar 2018 - 9:58 #

Auch von mir größten Respekt! Danke, dass Du das hier teilst!

viamala 13 Koop-Gamer - 1256 - 8. Februar 2018 - 14:31 #

Natürlich können moderne Games in Verbindung mit Online Funktionen süchtig machen. Und es ist genau richtig da die Sucht zu bekämpfen wo die Sucht ist. Manche können wohl eher schlecht begreifen was mit Sucht gemeint ist(kein Vorwurf). Eigentlich wollte ich gar nicht die Kommentare lesen, weil ich mir schon dachte das vereinzelnde Leser sich angegriffen fühlen, weil es ja um ihr Hobby geht. So schlimm waren die Kommentare dann doch nicht wie befürchtet, halt die GG Community :)

Meiner Meinung nach ist das genau richtig Computerspielsucht anzuerkennen und es war sehr lange überfällig dies zu tun. Und ich habe trotzdem genauso viel Spass beim zocken. Also wo ist das Problem.

ganga Community-Moderator - P - 19314 - 8. Februar 2018 - 14:09 #

Zur Info:
Wir werden keine anonymen Kommentare freischalten, die zum größten Teil aus kopierten Forenbeiträgen bestehen.

vgamer85 17 Shapeshifter - 8520 - 8. Februar 2018 - 14:56 #

Auf die Idee muss man erstmal kommen, einfachmal was aus einem Forum kopieren :D Sachen gibts, hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht dass Leute von anderen Seiten andere Meinungen reinkopieren.

Maik 20 Gold-Gamer - - 22891 - 8. Februar 2018 - 15:01 #

Meinungen kopieren ist doch gerade generell in. Vor allem, wenn man keine eigene hat. :)

Flammuss 17 Shapeshifter - P - 8463 - 8. Februar 2018 - 15:25 #

Wurde dafür nicht sogar eine eigene Plattform erfunden, Facebook oder so?

DanceingBlade 11 Forenversteher - 577 - 8. Februar 2018 - 16:51 #

Habe einmal einen interessanten Artikel über den Vietnamkrieg und dem Suchtproblem gelesen.
Viele Soldaten nahmen im Krieg Drogen wie blöde und waren in den USA eben NICHT süchtig.
Anscheinend hängt bei einer Sucht vieles damit zusammen wie das Umfeld auf die Sucht reagiert und ob ein sozialer Abstieg stattfindet.

Aufjedenfall ein heikles und schweres Thema.

Unregistrierbar 17 Shapeshifter - 7319 - 8. Februar 2018 - 18:42 #

Das macht Sinn, danke für den Kommentar.

Olipool 16 Übertalent - 4445 - 8. Februar 2018 - 23:20 #

Der fade Beigeschmack bleibt trotz aller eventuellen Vorteile für ernstlich Betroffene bestehen, dass hiermit eine neue Verdienstquelle aufgetan wurde.
Andre von AeB hatte mal einen schönen Cast dazu gemacht. Es wurde oben ja auch schon die Kompensationskomponente angesprochen, wie z.B. auch bei "Fresssucht" vorhanden (möglicherweise).

Sven Gellersen 21 Motivator - P - 29505 - 9. Februar 2018 - 2:00 #

Längst überfällig.

marshel87 16 Übertalent - 5770 - 9. Februar 2018 - 9:11 #

Okay so, süchtig kann man nach vielem sein, nicht nur nach Drogen

theoriginalrock 10 Kommunikator - 356 - 9. Februar 2018 - 12:46 #

Ich finde es quatsch!

Goremageddon 14 Komm-Experte - 2059 - 13. Februar 2018 - 13:53 #

Besser spät als nie würde ich sagen. Gerade in einer Zeit in der Kinder und Jugendliche mit "Free to play Titeln" aufwachsen. Wenn an der Entwicklung teils Psychologen mitwirken um möglichst effektive Trigger einzubauen die den "Spieler" zum weiterspielen und Geld investieren motivieren ist wohl spätestens Vorsicht geboten. In der Spielebranche läuft es teils ja schon wie bei den Herstellern von Spielautomaten.

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