Soundkarte Creative Sound BlasterX AE-5 angetestet

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Dennis Hilla 37772 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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4. Januar 2018 - 9:00 — vor 5 Tagen zuletzt aktualisiert
In Zeiten von Onboard-Sound, USB-Headsets und per HDMI an Fernseher angeschlossenen PCs verkommen dedizierte interne Soundkarten immer mehr zum Nischenprodukt für Genießer. Selbst die ehemals sehr beliebte Sound Blaster-Serie von Creative musste lange Jahre auf ein neues Produkt verzichten.

Mit der Sound BlasterX AE-5 hat das Unternehmen aus Singapur nun wieder eine Karte veröffentlicht, die für immerhin 150 Euro (aktueller Straßenpreis, etwa bei Amazon.de: 130 Euro) speziell Videospielern einigen Mehrwert bieten soll. In unserem Praxistest haben wir uns nicht nur ein Bild vom Klang der Soundkarte gemacht, sondern auch die Scout Radar-App genutzt, die laut Hersteller in (Multiplayer-) Shootern einen Vorteil bieten kann.

Schnelle Einrichtung, umfangreiche Software
Der Einbau der Sound BlasterX AE-5 ist denkbar einfach gestaltet, zumindest wenn ihr auf beiliegende optionale LED-Beleuchtung verzichten könnt. Ihr müsst das Gerät lediglich an einem freien PCI-Express-Steckplatz anschließen. Nach der Installation der Sound Blaster Connect-Software und einem Neustart ist die Karte für den Einsatz bereit. Wahlweise könnt ihr natürlich noch die Front-Audio-Anschlüsse eures Gehäuses verbinden. Wollt ihr außerdem, dass euer PC-Gehäuse in den verschiedensten Farben beleuchtet wird, so liegt ein LED-Streifen bei, den ihr über den ebenfalls mitgelieferten 4-Pin-Adapter mit der BlasterX AE-5 verbindet. Damit das Gerät selbst strahlt, muss es zudem über ein reguläres 4-Pin-Molex-Kabel mit dem Netzteil des Rechners verbunden werden.

Die Software bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, unabhängig vom Einsatzgebiet. Die BlasterX Acoustic Engine getaufte Technologie lässt euch beispielsweise festlegen, wie stark der Surround-Effekt sein soll, wie viel Bass ihr wollt oder ob sich die Lautstärke dynamisch selbst regulieren soll, um zum Beispiel bei zu lauten Filmszenen automatisch herunter zu regeln, so dass nicht die ganze Nachbarschaft etwas von eurem Filmabend hat. Für die Feintuner unter euch gibt es einen umfangreichen Equalizer in der Software, über den ihr die einzelnen Frequenzbereiche nach euren Vorlieben anpassen könnt.

Gut gefallen haben uns zudem die mitgelieferten Profile in der Software. Hier gibt es Voreinstellungen für Musikgenuss oder auch bestimmte Spiele wie Counter-Strike Global Offensive (im Test, Note: 8.0) oder Battlefield 1 (im Multiplayer-Test, Note: 9.0). Oder auch ein Profil, um nachts möglichst leise noch möglichst gut klingende Musik hören zu können. Die Profile kommen entweder vom Sound-Blaster-Team selbst oder aus der Community.
Die Oberfläche von Soundblaster Connect bietet alle wichtigen Infos auf einen Blick.
Feiner Klang
In unserem Musiktest konnte sich die Sound BlasterX AE-5 erwartungsgemäß gegen den Onboard-Sound unseres MSI Z270 PC Mate-Mainboards durchsetzen – mit dem wir wohlgemerkt nie unzufrieden waren! Sei es bei dem basslastigen Boat People von Stand High Patrol, oder dem knackigen Born to Roll von Masta Ace, nicht nur die Tiefen werden angenehm brummend wiedergegeben. Die Höhen lassen sich klar vernehmen und die Mitten dringen sauber durch unsere HD580-Kopfhörer von Sennheiser. Dieses Klangbild bleibt auch bei gitarrenlastigen Stücken wie Stagnant von Incite durchgehend erhalten.

Noch wichtiger als der Musiktest ist aber natürlich, wie sich die BlasterX AE-5 im Spielbetrieb schlägt. Bereits ohne die groß beworbene Scout-Radar-App können wir die Position unserer Gegner beispielsweise in Playerunknown's Battlegrounds (im Xbox-One-Test, Note: 7.0) oder Counter-Strike Global Offensive gut orten. Besonders beeindruckend ist der Unterschied zwischen dem Onboardsound und der Soundkarte in Hellblade – Senua‘s Sacrifice (im Test, Note: 7.0). Hat das Spiel schon im normalen Betrieb eine bedrückend-intensive Soundkulisse, so wird sie mit der Sound BlasterX AE-5 noch um ein gutes Stück immersiver. Das liegt zu großen Teilen an der Kopfhörer-Surround-Virtualisierung, aber auch der verbaute aktivierte Verstärker leistet ganze Dienste.

Nicht überzeugen konnte uns hingegen der Scout Mode. Dieser soll die Schüsse und Schritte unserer Gegner noch klarer in den Klangfokus rücken, allerdings konnten wir in den oben genannten Mehrspieler-Shootern keinen oder nur sehr wenig Unterschied wahrnehmen.

Die Scout-Radar-App
Auch die Scout Radar-App hielt zumindest in unserem Test nicht was sie verspricht. Auf dem Smartphone installiert, soll das Programm im Zusammenspiel mit der Sound-Blaster-Connect-Software Gegnerpositionen zeigen – frei nach dem Vorbild des Motion Trackers aus Aliens. Das sollte durchaus möglich sein, muss die Soundkarte ja zur Klangerzeugung die relative Position des Geräuschs (also etwa eines Schritts oder Schusses) zum Spieler mitgeteilt bekommen, um den Sound entsprechend zu positionieren. Um unser Smartphone mit der Software auf dem PC zu koppeln, müssen übrigens beide Geräte im selben WLAN sein.

Doch bei uns klappte die Funktion nicht, noch nicht einmal, als wir in Battlegrounds im selben Raum mit einem schießwütigen Gegner landeten. Das Radar blieb immer leer. Ob die App einen Bug hat, wir etwas falsch gemacht haben oder es schlicht nicht bei jedem Spiel funktioniert – das wissen wir nicht. Wir halten es aber nicht für die Aufgabe des Kunden, sich nun in die Problemlösung einzuarbeiten: Ein auf der Packung beworbenes Feature sollte funktionieren. Sicher ist das nicht das wichtigste Feature der Soundkarte, aber etwas enttäuscht waren wir schon.
Die gähnend leere Scout-Radar-App.

Unser Fazit
Die Creative Sound BlasterX AE-5 bietet in Kombination mit der zugehörigen Software ein gutes Paket für alle, die ihren PC zum Zentrum der medialen Unterhaltung machen wollen. Ob für Filme oder Spiele, durch einzelne, speziell angepasste Profile kann der Sound für theoretisch jeden einzelnen Titel ideal eingestellt werden. Gerade wer mit einem hochwertigen Kopfhörer oder einer guten Soundanlage spielt, sollte nicht unterschätzen, wie sehr guter Sound das Empfinden noch steigern kann.

Die Scout-Radar-App hat bei uns nicht funktioniert, und wenn sie funktioniert, handelt es sich dabei letztlich um ein vermutlich schwer von Servern oder Clients zu erkennendes Cheat-Tool. Durch den Umstand, dass der damit gekoppelte Rechner per WLAN statt LAN mit dem Internet verbunden sein muss, dürfte sie aber für viele Shooter-Spieler ohnehin uninteressant machen.

Ob ihr nun von eurem Onboard-Sound umsteigen solltet oder nicht, lässt sich pauschal nicht beantworten. Wir konnten starke Unterschiede zwischen unserem Mainboard und der BlasterX AE-5 hören, allerdings waren wir mit der Qualität unserer bisherigen Lösung nie unzufrieden. Doch gerade die Surround-Virtualisierung für Kopfhörer macht sich aber deutlich bemerkbar und schafft in Spielen verschiedenster Art nochmal ein ganz anderes Klangbild.
Aladan 23 Langzeituser - - 40532 - 4. Januar 2018 - 9:15 #

Danke für die Einblicke. Bei dem Preis würde ich persönlich jedoch eher zu einer externen Variante greifen.

TheronInc 12 Trollwächter - P - 1018 - 4. Januar 2018 - 9:20 #

Warum?

Aladan 23 Langzeituser - - 40532 - 4. Januar 2018 - 9:28 #

Da habe ich einfach sehr gute Erfahrungen mit gemacht, z. B. mit der Creative Xmod X-Fi. Bei der ZxR hatte ich damals leider mehrfach Störgeräusche, da sie sich nicht allzu gut mit der restlichen Hardware vertragen hat.

Und zumindest in meinem aktuellen Rig würde die interne Soundkarte auch mein Luftstromsystem stören. ;-)

TheronInc 12 Trollwächter - P - 1018 - 4. Januar 2018 - 10:54 #

Danke, ich behalt's mal im Hinterkopf.

Labrador Nelson 28 Endgamer - P - 109060 - 4. Januar 2018 - 15:19 #

Genau. Hab mich damals auch schon wegen dem kleinen Rechnergehäuse für eine externe SB X-Fi entschieden und nie bereut. USB 3.0 reicht für die Übertragung gut aus, PCIex ist gar nicht notwendig und man muss nichts extra einbauen. Der Sound der Creative Karten ist eh super!

andima 13 Koop-Gamer - P - 1625 - 4. Januar 2018 - 9:13 #

Danke für den Test. Wusste nicht, dass es für dezidierte Soundkarten noch einen Markt gibt. Aber: Wo ist der Gameport?

thepixel 15 Kenner - P - 2988 - 4. Januar 2018 - 9:17 #

Du meinst den Midi Port =)

Harry67 16 Übertalent - P - 4947 - 4. Januar 2018 - 15:47 #

Früher(!) gab es mal an jeder Soundkarte einen Gameport an den man den Joystick anschließen konnte ;)
Midiport gab es da für den PC eher nicht ...

Edit: Rechtschreibkorrektur am Smartphone ...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 4. Januar 2018 - 21:55 #

Der Gameport ist in der Regel gleichzeitig der Midi-Port, jedenfalls bei besseren Soundkarten, gewesen.

Heute ist er wegen USB überflüssig. Finds ja auch irgendwie schade aber es gibt Adapter, wenn ich meinen alten Microsoft Sidewinder Stick doch mal irgendwann rauskramen will, dann läuft der durchaus noch.

Harry67 16 Übertalent - P - 4947 - 5. Januar 2018 - 5:23 #

Stimmt. Hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Midi war für mich in den 80ern und 90ern mit Musikproduktion verknüpft und dafür hatten wir den Atari mit SMPTE Modul. PCs waren da in dieser Hinsicht noch lange nicht ernstzunehmen.

Da hat der gute legendäre Sidewinder ja lang überlebt ;)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 5. Januar 2018 - 9:47 #

Mein Sidewinder Joystick kam damals ja letztlich nur bei Titeln wie Wing Commander und der einen oder anderen Simulation zum Einsatz und liegt seit 20 Jahren oder so gut verpackt in einem Hardware-Karton zusammen mit dem Sidewinder Gamepad (exzellent verarbeitet und schön ergonomisch allerdings leider keine Analogsticks) und einigen anderen Billig-Sticks und -Pads aus den 90ern.

Wenn das Plastik nicht "vergammelt" ist, sollte das alles noch wunderbar funktionieren.

euph 24 Trolljäger - P - 49577 - 4. Januar 2018 - 9:31 #

Habt ihr denn versucht diese Scout-Radar-App zum laufen zu bringen?

Dennis Hilla Redakteur - P - 37772 - 4. Januar 2018 - 12:52 #

Ich verstehe die Frage ehrlich gesagt nicht. Aus dem Text geht doch klar hervor, dass wir sie versucht haben zu nutzen, sie aber schlicht nicht ging?

euph 24 Trolljäger - P - 49577 - 4. Januar 2018 - 15:12 #

Es geht aber nicht so eindeutig hervor, ob ihr versucht habt, es zum laufen zu bekommen. Manchmal liegt es ja an Kleinigkeiten und hinund wieder auch am Benutzer ;-)

AlexCartman 16 Übertalent - P - 4717 - 4. Januar 2018 - 17:15 #

Ich denke, er meint, ob Ihr Troubleshooting betrieben oder nach dem ersten Fehlversuch direkt auf weiteres Testen verzichtet habt.

euph 24 Trolljäger - P - 49577 - 4. Januar 2018 - 17:17 #

Danke, genau das meine ich. Im Text ist das IMO eher so zu verstehen, als ob Troubleshooting gar nicht probiert wurde.

eksirf 15 Kenner - P - 3195 - 4. Januar 2018 - 17:17 #

Du gehst also davon aus, dass Hr. Hilla die Karte und App installiert und dann _nicht_ versucht sie ans laufen zu bekommen. Anschließend schreibt er im Test, dass die App nicht geht. Das klingt...seltsam.

euph 24 Trolljäger - P - 49577 - 4. Januar 2018 - 17:24 #

Wäre da ein Satz als "trotz diverser Versuche das Feature zum Laufen zu bringen hat die App nie etwas angezeigt" wäre das eindeutig. So geht es nicht klar hervor, ob und in welchem Umfang da etwas probiert wurde. Im Gegenteil, für mich klingt es eher so wie bei meiner Frau "geht nicht, ist kacke" - ohne Troubleshooting. Daher interessiert mich als Leser, was versucht wurde um das ggf. doch zum Laufen zu bringen.

Edit: Gerade der Teil "wir wissen es nicht" in Kombination mit "ist nicht Aufgabe des Kunden" hat natürlich seine Berechtigung. Bei einem Test würde ich aber schon ein bisschen Einsatz erwarten, der das Problem eingrenzt bzw. ein bisschen Ursachenforschung zu betreiben. Würde hier ja möglicherweise gemacht, aber ich erfahre davon leider nichts. Und ich möchte als Leser da halt nicht gerne raten, was ggf.probiert wurde, sondern es lesen. Ist ja auch nicht böse gemeint, sondern nur eine Nachfrage, damit das deutlicher wird.

AlexCartman 16 Übertalent - P - 4717 - 4. Januar 2018 - 17:36 #

Klingt genau wie bei meiner Frau. :)

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11736 - 4. Januar 2018 - 17:50 #

Ich unterstelle den Jungs hier einfach mal, dass sie nicht nach 1min abgeschenkt haben. Das wäre doch recht ungewöhnlich, einen Test zu einem Spiel mit dem Fazit "Level 3 ging nicht, daher haben wir alles dadrüber nicht gespielt" las man hier nämlich noch nicht. ;)

euph 24 Trolljäger - P - 49577 - 4. Januar 2018 - 17:55 #

Wie oben gesagt, ich würde das gern lesen als darüber zu spekulieren. Ich glaube auch nicht, dass das nach einer Minute abgeschenkt wurde - aber in welchem Umfang was probiert wurde, wäre schon interessant.

Edit: Und zwischen einem Spiele und einem Hardwaretest besteht IMO schon ein Unterschied.

Punisher 19 Megatalent - P - 16537 - 4. Januar 2018 - 23:06 #

Die Frage ist ja nun wirklich - was willst du tun, wenn es nicht läuft? Die App im Auslieferungszustand debuggen geht schlecht, ebensowenig wohl die Soundkarte bzw. deren Treiber. Zeigt die App eventuell noch eine erfolgreiche Verbindung an... mir würde jetzt nicht sooo viel produktives Einfallen, was man tatsächlich probieren könnte.

euph 24 Trolljäger - P - 49577 - 5. Januar 2018 - 9:48 #

Als Tester würde mir auf jeden Fall zunächst mal einfallen, den Hersteller zu kontaktieren und nach einer Stellungnahme zu fragen. Dass das Ding nie auch nur irgendetwas angezeigt hat, spricht ja dafür, dass irgendwas nicht zu funktionieren scheint. Interessant wäre auch zu erfahren, mit wie vielen Spielen getestet wurde, evtl. auch mit einem anderen Rechner, einem anderen WLAN oder mit verschiedenen Treibern. Lauter so Dinge halt, die ein Kunde ggf. auch probieren würde.

blobblond 19 Megatalent - 18710 - 5. Januar 2018 - 14:12 #

"Interessant wäre auch zu erfahren, mit wie vielen Spielen getestet wurde, evtl. auch mit einem anderen Rechner, einem anderen WLAN oder mit verschiedenen Treibern. Lauter so Dinge halt, die ein Kunde ggf. auch probieren würde."

Als Kunde der 150€ für das Teil auf dem Tisch legt, erwarte ich das das Teil wie beschrieben funktioniert, wenn nicht wird es zurückgegeben. Für 150€ erwarte ich keine frickelhardware/app.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4987 - 5. Januar 2018 - 14:59 #

Einen anderen Rechner? Unwahrscheinlich bei den meisten Kunden, zumal hier ein Notebook keine Abhilfe schafft.

Anderes WLAN? Dazu müsste man den Rechner transportieren, was ziemlich viel Aufwand ist. Gute Frage ob es mit vom Handy erzeugtem WLAN (dasselbe, auf dem die App läuft) funktionieren würde.

Treiber: Kunde wählt den neuesten oder den auf der Original-CD (gibt es Treiber-CDs noch?).

Hyperlord 16 Übertalent - P - 4145 - 4. Januar 2018 - 9:45 #

Danke für den tollen Hardwaretest! Mir persönlich war und ist Sound in Spielen sehr wichtig und ich bin wohl Teil der Zielgruppe ...

Das Gerät macht einen guten Eindruck, Creative hat mich seit 20 Jahren nur ein Mal enttäuscht (Software der 2. Live!-Generation hatte wahnsinnige Latenz auf dem Line-In) und ich denke, beim nächsten Aufrüsten mir die Integration zu überlegen :-)

yagee 10 Kommunikator - P - 504 - 4. Januar 2018 - 9:46 #

Für die Nische mag das noch etwas sein, aber 150,- € kann ich auch für bessere Mainboards investieren. An einer Anlage schließt auch keiner mehr ein Analog-Signal an, wenn die Quelle digital vorliegt. Das geht über HDMI oder Toslink (mit Abstrichen) besser.
Creative war auch mal Grafikkarten-Hersteller. Meine Geforce-DDR war zum Beispiel eine Creative-Karte. Dass sie sich selbst nur noch als Nischenhersteller sehen und auf Gamer mit dicken Portemonnaies abziehlen wird denen Mittelfristig bestimmt nicht gut tun.
Meine letzte Sound-Karte von denen fiel durch schlechten Treiber-Support auf, wie sieht es da inzwischen aus?

Sgt. Nukem 15 Kenner - P - 3675 - 4. Januar 2018 - 9:58 #

"Meine letzte Sound-Karte von denen fiel durch schlechten Treiber-Support auf, wie sieht es da inzwischen aus?"
---
Das war's auch bei mir. Meine schnieke Audigy 2 überhaupt mal unter einem frischen Windows-7-System ans Rennen zu bringen war übel, da hab' ich mich beim neuen Rechner von Creative abgewendet.
Es gab nachher von irgend'nem Vogel gepatchte Treiber (!), die hatten tatsächlich besser funktioniert...

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11736 - 4. Januar 2018 - 11:55 #

Vor allem wurde dieser Hobbyist iirc später von Creative verklagt, weil er mit seinen Custom-Treibern Funktionen (wieder) einschaltete, die Creative bewusst deaktiviert hatte unter Win7, was rein zufällig einen Neukauf der neuen Generation begünstigte.

bolle 17 Shapeshifter - 7616 - 5. Januar 2018 - 10:08 #

genau wegen dieser Aktion bin ich von Creative abgerückt. Per Update Funktionen deaktivieren ist in meinen Augen Betrug.

Inso 16 Übertalent - P - 4017 - 4. Januar 2018 - 10:30 #

Also ich hab meinen Rechner für Musik immer noch analog an die Anlage angeschlossen. Als dedizierte Soundkarte rennt eine Asus Xonar Essence STX, bei der ich die Operationsverstärker nach Geschmack tauschen kann. Entsprechend ist der Stereo-Klang nicht nur (in meinem Fall) feiner aufgelöst, durch die Op-Amps ist das Klangbild auch allgemein besser an meinen Geschmack angepasst.
Der Verstärker macht ja im Endeffekt auch nix anderes als D/A-Wandlung des HDMI bzw (ggf. verlustbehafteten) Toslink-Signals. Bei Mehrkanal-Signalen hoch zu Dolby Atmos absolut zu empfehlen, aber bei Stereo sehe ich keinen Vorteil, das intern über den Verstärker zu wandeln.
Oft zielen Soundkarten eh primär darauf ab, bei Headsets guten Klang zu bieten - das dürfte für die meisten der vorwiegende Grund sein, sich eine SK zuzulegen.
Meine SK sitzt mittlerweile übrigens schon auf dem dritten Mainboard, weswegen ich eine Anschaffung einer teuren SK für gar nicht so verkehrt halte. Gute MBs haben nicht die gleiche Soundqualität, und sobald man sie tauscht, ist der Mehrwert direkt dahin.

Just my two cents 16 Übertalent - 4969 - 4. Januar 2018 - 10:29 #

Same here. Meine X-Fi machte unter Vista keinen richtigen Spaß mehr - leidlich halfen nur die PAX Treiber. Dennoch wurden regelmäßig die Kanäle vertauscht und alles musste neu eingestellt werden. Da sich das auch noch bis 7 und dann 8 zog und Creative bis dahin nicht in der Lage war wenigstens EINMAL vernünftige Treiber ohne Probleme anzubieten ist die dann rausgeflogen und gegen Onboard ersetzt worden. Der kurze Gedanke an eine neue Creative Karte scheitert jedesmal an den gemachtne Treibererfahrungen...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 4. Januar 2018 - 12:36 #

Ich habe eine X-Fi Gamer, die hatte immer dann für ein paar Tage Probleme, wenn ein neues Windows auf den Markt kam. Da halfen dann in der Regel recht schnell Fan-Treiber (eigentlich nur umgeschriebene alte Originaltreiber). Inzwischen gibt es aber selbst für die zehn Jahre alten X-Fi Karten durchaus gute Treiber für Windows 10 von Creative selbst.

Onboard tue ich mir nicht an, die Realtek Chips in Verbindung mit billigen Klinkensteckern verleiden einfach jeden Sound, spätestens wenn man mal einen Kopfhörer aufsetzt, der mehr als 50 Euro gekostet hat.

TSH-Lightning 19 Megatalent - P - 14221 - 4. Januar 2018 - 18:11 #

Hatte da kaum Probleme mit meiner X-Fi Titanium. Unter Vista (?) und Win7 x64 hab ich die Karte eingebaut und einfach alles von der Treiber-CD installiert. Da kommt dann natürlich vorerst kein Sound. Danach über die Updatefunktion alle Treiber und Funktionsprogramme aktualisiert und alles funktioniert, alles ist da (THX-Konsole usw.) und DDL Live + DTS-Connect sind auch installiert. Seit mehr als 6 Jahren läuft der Sound problemlos.

Just my two cents 16 Übertalent - 4969 - 4. Januar 2018 - 23:26 #

Tja Glück gehabt. Ich gehöre zu der Gruppe, bei denen die Soundkarte bei der angeschlossenen 5.1 Anlage regelmäßig die Kanäle vertauscht hat. Da kam der Center dann auf einmal von hinten rechts, der vordere linke Kanal hing auf einmal auf dem Subwoofer usw. oder es war bei Rechnerstart kein Sound verfügbar. Das trat ab Vista auf und zog sich dann zu 7 und 8 - dann hatte ich die Schnauze voll alle paar Tage die Einstellungen zu reseten. Man findet im Netz zig Hilfegesuche von Leuten, die diese Probleme hatten - nur keine Dauerhafte Lösung...

invincible warrior 13 Koop-Gamer - 1490 - 4. Januar 2018 - 11:44 #

Creative baut schon lange nicht mehr auf diese Kundschaft, die sind im normalen Consumerbereich beheimatet mit ihren externen Soundloesungen wie Soundbars und Headsets. Die Soundkarten sind imo nur ein Abfallprodukt ihrer externen Loesungen und weil das eben ihre Herkunft ist.

Labrador Nelson 28 Endgamer - P - 109060 - 4. Januar 2018 - 15:22 #

Das mit dem Treiber stimmt leider. Creative hat viel zu spät mit neuen Treibern für Windows 10 reagiert, so konnte ich Monate lang kein Anniversary Update ohne Bluescreen durchführen. Als sie es dann endlich hatten, war alles gut... :)

Inso 16 Übertalent - P - 4017 - 4. Januar 2018 - 10:26 #

Ich finde Hardwaretests sind eigentlich immer eine schöne Sache. Problem ist jedoch hier (wie auch bei dem ein oder anderen Usertest auch schon ;) ) für mich der fehlende Vergleich mit anderen Produkten im gleichen Preissegment. Sprich welche Verbesserungen hat man zu alten Creative-Karten, wie schlägt sie sich gegen die Asus-Reihe usw.
Die alten Creative-Karten haben imo immer recht künstlich geklungen was Musik anbelangte. Eine Onboard-SK (Realtek HD Audio usw) hat sie natürlich an die Wand gespielt, hatte aber im Gegensatz zu den Asus-Karten oder Vollverstärkern immer stark zur "Badewannen-Charakteristik" tendiert. Auch die Auflösung im Mittel- und Hochtonbereich war bei weitem nicht so fein, dafür hat sie beim Bass dann einfach doppelt aufgespielt^^.

Jac 17 Shapeshifter - P - 6074 - 4. Januar 2018 - 10:28 #

Vorweg: Ich freue mich über die Hardware-Tests in der letzten Zeit, das finde ich sehr gut. Und die Art der getesteten Hardware ist auch genau richtig. Den zwanzigsten Prozessor- oder Grafikkarten-Test müsst ihr nicht liefern, Tests davon gibt es schon genug, das bringt keine Vorteile. Dann lieber auf Gadgets für Spieler konzentrieren, das ist genau das was ich ab und an lesen möchte!
Dass die Scout-Radar-App nicht funktioniert freut mich ehrlich gesagt sehr, das ist auch kein guter (seriöser) Ansatz seitens Creative.

Zum Thema WLAN muss ich noch loswerden, dass man zumindest im 5 GHz-Band schon sehr gut und stabil damit spielen kann. Ich habe da eine Latenz zu meinem Router von 1-2 ms, das ist also absolut zu vernachlässigen. WLAN hat bei Spielern wegen der Instabilität im 2.4 GHz-Band und/oder unzureichender Kanalstärke einen schlechten Ruf. Ist die Kanalstärke da und man nutzt 5 GHz, ist es aus meiner Sicht absolut problemlos und eine gute Alternative, wenn man nicht verkabeln will bzw. kann.
Und ja, ich spiele sogar recht intensiv Shooter damit ;)

Cosmix 10 Kommunikator - P - 475 - 4. Januar 2018 - 10:37 #

Danke für den Test. Ich wundere mich etwas über dieses Scout-Radar. Im Prinzip ist das doch nichts anderes als Cheaten? Wenn auch die technische Herleitung dahinter durchaus interessant ist.

Was den 3D-Sound in Spielen angeht, habe ich die Erfahrung gemacht, das die Berechnung durch das Spiel oft besser ist als irgendwelche Modi durch die Soundkarte. Ich besitze eine Asus Xonar DX2. Die hat inzwischen 3 Rechner überdauert.
Ein guter Stereo Kopfhörer in Kombination mit einem Ansteckmikro oder Mikrofon-Mod ist meiner Meinung nach einem teuren Headset vorzuziehen.

vgamer85 16 Übertalent - 5416 - 4. Januar 2018 - 10:54 #

Ich habe mir 2010 eine Creative Soundblaster Karte geholt, die sich immernoch im Rechner befindet. Der Soundunterschied zur Onboard-Karte war vorhanden. Allerdings braucht man entsprechende Lautsprecher um den Unterschied auch besser wahrzunehmen. Ich werd in den Bereich aber nicht mehr investieren, lieber eine bessere Grafikkarte.

Zup 11 Forenversteher - 633 - 4. Januar 2018 - 11:52 #

Die vermehrten Hardware-Tests gefallen mir sehr gut Eine passende thematische Bereicherung für GG. Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal eine Soundkarte benutzt habe. Früher war eine "SB16-kompatible Karte" unverzichtbar ... genau so wie das Endstück einer Token-Ring-Verkabelung für eine LAN-Party in den 90s ... Zeiten ändern sich ;)

Crizzo 18 Doppel-Voter - P - 11736 - 4. Januar 2018 - 12:09 #

Wie viel Ohm hat der verwendete Kopfhörer? Ist die Soundkarte auch für 250 Ohm geeignet?

Aladan 23 Langzeituser - - 40532 - 4. Januar 2018 - 12:13 #

Wenn dir Englisch nichts ausmacht, hier ein kleiner Link: https://forums.guru3d.com/threads/sound-blaster-ae-5-review-long-read-grab-an-snack.416146/

Dort wird auch auf Gain Settings usw. eingegangen.

LegendaryAfanc 16 Übertalent - P - 5940 - 4. Januar 2018 - 12:15 #

Ich hab ne Asus Essence STX und eine STX 2, angeschloßen hab ich die Nubert A200 Aktivboxen und einen Sennheiser HD 650 mit 300 Ohm. Was soll ich sagen, es klingt super.

Inso 16 Übertalent - P - 4017 - 4. Januar 2018 - 13:13 #

Was würdest du zum Unterschied zwischen der STX I und II sagen?

LegendaryAfanc 16 Übertalent - P - 5940 - 4. Januar 2018 - 15:02 #

Wenn du schon eine STX hast lohnt sich die STX 2 nicht. Hab nur 2 PCs deshalb die 2 Soundkarten. Das Gute an der Stx 2 ist, das sie schon 3 OPs mitgeliefert hat, mit passender Zange zum Auswechseln. Das Treibermenü ist bei beiden Stx gleich. Und der Klang ist auch bei beiden sehr gut.

Berndor 09 Triple-Talent - 339 - 4. Januar 2018 - 12:19 #

Auch die akuelle PCGH hat einen Soundkartentest mehrerer Modelle anzubieten, wobei sich die hier beschriebene Soundblaster den Spitzenplatz sichert.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 4. Januar 2018 - 12:32 #

Onboard-Sound ist NICHT gut! Er ist brauchbar, wenn man keine bis niedrige Anforderungen stellt, immerhin besser als vor 15 - 20 Jahren, wo er komplett unbrauchbar war.
Der erste Onboard-Sound der wenigstens geringen Ansprüchen genügte war der NVidia NForce 2 (ab ca. 2002).

Die Unterschiede fallen naturgemäß erst auf, wenn man keine unter 50 Euro PC Speaker aus der Grabbelkiste anschließt. Mit billigen Brüllwürfeln ist das Ausgabegerät letztlich völlig egal.

Aber je besser die Boxen oder gar Kopfhörer, desto stärker fallen die Unterschiede auf und eine richtige Soundkarte ist eigentlich ein Muss. Allerdings braucht es jetzt auch nicht so ein 100 Euro und mehr Monster sein, schon bei Karten um 50 - 60 Euro hat man einen ordentlichen Mehrwert.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 68261 - 4. Januar 2018 - 13:05 #

Es kommt imo aber auch auf dein allgemeines Hörvermögen an. Meine Ohren sind durch Arbeitsdauerlärm trotz Gehörschutz so abgestumpft, dass ich feine Unterschiede absolut nicht wahrnehmen würde. Von daher tun es die billigen Brüllwürfel ganz gut. :)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 4. Januar 2018 - 13:23 #

Ich bin sicher absolut nicht audiophil und wahrscheinlich Aufgrund von lautem Musikhören auch nicht mehr mit sonderlich gutem Gehör gesegnet. Aber abgesehen vom Klang billiger Kopfhörer oder Lautsprecher höre ich dennoch deutliche Unterschiede teils schon durch die verwendeten Klinkenstecker selbst bei ähnlichem Soundchip.

Schlicht und alleine schon deshalb weil bei billiger Soundausgabe der Klang nicht nur dumpf ist sondern sogar rauscht, eben gerade durch schlechte Klinken.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 68261 - 4. Januar 2018 - 13:29 #

Klappt nicht bei mir. Alles schon ausprobiert.

Harry67 16 Übertalent - P - 4947 - 6. Januar 2018 - 16:13 #

Das Samsung S8 hat eine ziemlich coole Funktion, mit der man sein persönliches Akustikprofil erstellt und der Klang entsprechend geregelt wird. Da klingt plötzlich so einiges etwas frischer und knackiger ;)

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4987 - 4. Januar 2018 - 16:27 #

Wenn der Klang rauscht hat das aber doch nichts mit dem Soundchip zu tun und an sich auch nichts mit der Qualität der Stecker. Klar, man sollte keine Störgeräusche hören und auch Stecker sollten erstmal vernünftig sitzen. Aber das erfüllen eigentliche alle Onboard-Soundkarten und Billigkopfhörer erstmal ab Werk, letztere vielleicht nach längerer intensiver Benutzung nicht mehr.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 4. Januar 2018 - 22:09 #

Oh glaube mir, billige 3,5mm Buchsen sind eine absolute Klangkatastrophe. Und ja, das Rauschen kommt daher bzw. von billigen D/A Wandlern.

Wie sollen sonst auch digitale Musikquellen ab der guten alten Musik CD rauschen? Da rauscht an der Tonquelle gar nichts, die ist ja eben rein digital.

Ich habe ziemlich gute Denon Kopfhörer und die Unterschiede bei meiner Soundhardware sind teils gravierend. Am besten ist der gute alte Technics Verstärker, dann kommt der PC mit X-Fi, dann das HTC One M8 Smartphone, dann das neue Asus Tablet, dann das Asus Notebook danach das HTC One S Smartphone, dann der Desktop Onboard-Sound, der etwa auf Augenhöhe zu meinem alten und inzwischen kaputten Acer Tablet liegt und zuletzt mein altes Samsung Netbook, das einfach nur noch schlechten Sound produziert.

Da sind bei gleicher Musikquelle teils frappierende Unterschiede im Klang als auch der Klangqualität. Da viele der Geräte einen ähnlichen Realtek Chip haben, lässt sich das auch nicht nur dadurch erklären.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 30037 - 4. Januar 2018 - 14:40 #

Den Unterschied zwischen 0815-Realtek-Sound und einer guten Soundkarte hört man inzwischen aber sogar mit günstigeren Boxen und billigen Kopfhörern. Bin selbst erstaunt gewesen. Billige Brüllwürfel werden mit einer Soundkarte nicht zu tollen Boxen. Aber sie klingen mitunter nicht mehr ganz so beschissen wie vorher ;) .

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 4. Januar 2018 - 22:12 #

Kann durchaus angehen, ich vermeide es wo es nur geht meine alten Brüllwürfel (so ein Network 2.1 Teil von Media Markt, war mal für den Zweitrechner als ich immer noch zwei Desktops parallel am Laufen hatte) noch irgendwie zu nutzen.

Ghusk 15 Kenner - 3064 - 4. Januar 2018 - 20:27 #

Vorteil von on board ist allerdings die in den meisten Fällen sehr viel geringere Latenz. Gut, ich gebe zu, das ist für die meisten Anwendungen irrelevant. War für mich aber ein Grund auf ein Board mit brauchbarem on board sound zurückzugreifen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 4. Januar 2018 - 22:13 #

Hä?
Meine X-Fi hat keine Latenz. Dafür ist sie eine der letzten Karten, die die Soundberechnung selbst durchführt, in der Regel wird das ja heute in Software gemacht und auf der CPU berechnet.
Das kann in Theorie in Spielen schon 1 - 2 FPS Mehrleistung bringen.

Ghusk 15 Kenner - 3064 - 5. Januar 2018 - 0:34 #

Jede digitale Verarbeitung erzeugt Latenz und die Übertragung der Daten über einen Port ist in der Beziehung leider auch nicht verlustfrei. Und wenn man Instrumente verstärkt, macht es einen hörbaren Unterschied ob man 30 oder 100ms Verzögerung zwischen Input und Output hat.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 5. Januar 2018 - 9:50 #

Und wo ist der reale Unterschied ob der Soundchip in einem PCI Steckplatz steckt oder direkt auf dem Board verlötet ist? Als wenn die Leitungen auf dem Board für den Soundchip irgendwie besonders schnell angebunden wären, sorry, sind sie nicht.

Scheint bei dir eher ein Softwareproblem gewesen zu sein.

Ghusk 15 Kenner - 3064 - 5. Januar 2018 - 10:34 #

Hatte das problem auf zwei rechnern mit unterschiedlichen soundkarten (asus xonar und zwei sound blastern, einer davon x-fi). Habe das lange versucht softwareseitig zu lösen, bis ich den Tipp mit on board bekommen habe. Eine bessere Lösung geht leider nur mit professionellem und sehr viel teurerem Equipment.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 5. Januar 2018 - 14:42 #

Sprichst du jetzt eigentlich von Audio abspielen (Spiele, Musik etc.) oder Audiobearbeitung?

Ghusk 15 Kenner - 3064 - 5. Januar 2018 - 16:48 #

Mir geht es hier speziell um die Verstärkung von Gitarren.

Harry67 16 Übertalent - P - 4947 - 5. Januar 2018 - 19:21 #

Virtuelle Amps? Wie Guitar Rig und S-Gear? Brauchbare Audio Interfaces gibts doch bereits für um die 100?

Ghusk 15 Kenner - 3064 - 6. Januar 2018 - 0:54 #

Hatte damals nichts in der Preisregion gefunden, aber war dann auch einfach froh das es lief und habe nicht weiter in Richtung Interfaces recherchiert. Für mein bisschen Geklimper reicht es erstmal. Vielleicht rüste ich irgendwann mal auf ... wenn ich viel Zeit hab ... Rente und so :D

Harry67 16 Übertalent - P - 4947 - 6. Januar 2018 - 8:53 #

Ich gebe dir ungefragt einfach mal eine Empfehlung, weil ich die Probleme ganz gut kenne: Der Spaß beginnt mit niedrigen Latenzzeiten am besten <15ms und natürlich mit einem realistischem Sound.
Zum Beispiel:
https://www.thomann.de/de/presonus_audiobox_usb_96.htm

Das Presonus hatte ich früher selber, und da ist auch immerhin schon einiges an Audio-Software beigelegt. Gebraucht gibt es die wahrscheinlich noch günstiger, obwohl der Neupreis hier schon Top ist. Meine hatte ich damals gebraucht teurer verkauft.

Und natürlich:
https://www.scuffhamamps.com/product/s-gear

Guitar Rig ist ordentlich, und einige andere auch, aber S-Gear ist einfach klasse. Lebenslange Updates, die tatsächlich immer wieder auch z.B. in Form von herausragenden Speakeremulationen kommen, ein herausragendes Spielefühl - jeden Euro wert. Demo gibt es auch.

Falls du einen guten Startpunkt suchst, setze nicht zu niedrig an ;)

AlexCartman 16 Übertalent - P - 4717 - 6. Januar 2018 - 10:45 #

Ich hab nix verstanden, hört sich aber spektakulär an. ;)

Harry67 16 Übertalent - P - 4947 - 6. Januar 2018 - 11:25 #

Je nachdem, wie du gut du dann letztlich an der Gitarre bist ;)

Ghusk 15 Kenner - 3064 - 6. Januar 2018 - 11:37 #

Danke für die Tipps. S-Gear hatte noch nicht gar so richtig auf dem Schirm. Mit dem Startpunkt schaffe ich das bestimmt noch vor der Rente ;)

gyh6y (unregistriert) 4. Januar 2018 - 22:04 #

Also bei den unter 50€ Boxen muss ich doch das Wort erheben.
Es gibt Anbieter, die liefern wirklich sehr gute Boxenqualität für rund 50€. Man darf sich dort nur nicht auf die großen Markennamen verlassen.
Logitech für 50 bis 60€ kann man genau so in die Tonne kloppen wie Creative.
Aber es gibt auch Hersteller wie Genius oder Edifier. Und aktive 40Watt neutrale Holzboxen als 2.0 System haben von den Herstellern wirklich einen verdammt guten Klang, für den ich sonst weit jenseits der 100€ hinlegen müßte. Natürlich in der Hoffnung, dass das System dann nicht für dicken Bass optimiert ist (und dabei den Rest absaufen läßt).

Novachen 19 Megatalent - 13211 - 4. Januar 2018 - 15:10 #

Ich bin immer noch zufriedene Nutzerin der Titanium HD.

Leider finde ich das echt traurig, dass sich die ganze Industrie von der zeitweisen erzwungenen Abkehr vom Hardwaresound nie erholt hat und diese ganzen alten EAX4/HD Spiele immer noch eine bessere Soundkulisse bieten können als aktuelle Titel die allesamt ausschließlich auf Softwarelösungen bauen.

Vielleicht feiert der richtige Hardware Sound irgendwann mal ein Comeback... aber bis dahin wurde der Sound erstmal für ein ganzes Jahrzehnt zurückgeworfen.

Bratwurst 12 Trollwächter - P - 1069 - 4. Januar 2018 - 15:10 #

Schöner Test.

Ich habe die USB-Version am Notebook, und kann bereits Gesagtes bestätigen.
Die 3D-Wahrnehmung im Spiel ist besser, und Musik wird feiner aufgelöst. Und wer will, kann den Sound noch nach Belieben aufbrezeln.

Labrador Nelson 28 Endgamer - P - 109060 - 4. Januar 2018 - 15:41 #

Danke für den Test. Ich denke, auch heute noch ist eine richtige Soundkarte für einen Heimrechner unverzichtbar. Auch wenn die Creative Sound BlasterX AE-5 "nur" eine ESS-Sabre.32-DAC mit einem 122db Sound Core3D DSP Prozessor besitzt, gehört es zum Besten, was es zur Zeit so auf dem Markt gibt. Sie schafft dennoch problemlos eine Wiedergabe von 384 kHz bei 32 bit und mit den 4 ARM-Kernen kann sie 96 kHz bei 24 bit verarbeiten. Der Klang und die Soundqualität ist fabelhaft!

Ich habe mich damals (http://www.gamersglobal.de/text-gallery/89876/user-projekt-mini-gaming-pc-galerie) für eine externe Creative Sound Blaster X-Fi Surround 5.1 Pro USB entschieden, wegen sehr kleinem Rechnergehäuse und dem X-Fi Chip mit EAX 5.0 HD. Ich finde, solche Karten stecken alle Onboard-Lösungen mit Leichtigkeit in die Tasche. Wer aber dennoch mit solchen C.Media und Realtek Schrott zufrieden ist hat, frei nach Karl Lagerfeld, die Kontrolle über sein Leben verloren... ;)

Hier noch zwei ausführliche Tests der o.g. Soundkarte: https://basic-tutorials.de/test-creative-sound-blasterx-ae-5/ + https://www.hardwareinside.de/gaming-soundkarte-sound-blasterx-ae-5-von-creative-mit-rgb-controller-im-test-29599/

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 68261 - 4. Januar 2018 - 17:02 #

Ich finde eine interne verzichtbar. Hab seit zwei Jahren die USB Karte welche dem Syberia Elite 2 beilag im betrieb, bin damit sehr zufrieden.

Maik 20 Gold-Gamer - - 22268 - 4. Januar 2018 - 16:18 #

Habe hier noch eine ungenutzte Soundblaster Z liegen. Die hatte ich gerade bestellt, als mein Board die Grätsche machte. Dann hatte ich fix ein neues Board geholt, jedoch einen Formfaktor geringer, so dass jetzt der Slot von der Graka versperrt wird. Irgendwie hatte ich damals nicht mehr an die Soundkarte gedacht. :) Da ich mir diese Jahr wohl einen wirklich neuen Rechner gönnen werde, werde ich die Karte mal aufheben.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4987 - 4. Januar 2018 - 16:20 #

Interessanter, wenn auch leider wenig aussagefähiger Test.

In meinem Rechner vor über 10 Jahren hatte ich auch eine X-Fi, mein Freund mit Onboard konnte alles deutlich eher und besser hören, trotz der ganzen X-Fi-Exklusiv-Audio-Features die ein Battlefield damals mitbrachte. Warum? Er nutzte Kopfhörer, ich Lautsprecher. Irgendwann wurde die Karte dann wegen Treiberproblemen nur noch sporadisch erkannt und flog beim Rechnerupdate dann ersatzlos raus.
Danach habe ich mich etwas eingelesen und verstehe daher bis heute nicht, wieso eine Soundkarte angeblich "besseren" Klang produziert als ein Onboard-Chip (von Störgeräuschen, die eher etwas mit der Verbindung zu tun haben, mal abgesehen). Aber gut, es gibt auch Leute die auf Schallplatten schwören...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 4. Januar 2018 - 22:18 #

Sorry, aber irgendwas hast du da wohl falsch eingestellt gehabt. Das was du erzählst macht absolut keinen Sinn!

Und wenn du keinen Klangunterschied zwischen deiner XFi und Onboard gerade bei den alten Battlefields mit EAX gehört hast, dann hast du ein echtes Ohrenproblem.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4987 - 5. Januar 2018 - 15:12 #

Erklären kann ich es auch nicht, kann nur sagen dass es seltsamerweise so war.
Nein für Battlefield denke ich schon, dass EAX und was die X-Fi sonst noch konnte da einen Unterschied gemacht haben. Ob es unbedingt besser war, von der Ortung her zum Beispiel, kann ich nicht sagen.

Es ging mir eher um Musik, da hat man den Effekt des Crystallizers zwar sehr deutlich gehört und wollte nicht mehr ohne ihn Musik hören, aber andere (Onboard/USB) Soundkarten klangen dann standardmäßig genauso klar wie eine X-Fi mit diesem Effekt, da wundert man sich dann schon. So zumindest meine Eindrücke. Daher würde ich mir bei Soundkarten schon richtige Test mit Frequenzgängen und Untersuchung der Auswirkungen der Filter wünschen, aber die nötige Hardware hierzu lohnt sich halt kaum.
Bei Grafikkarten würde niemand einen Test akzeptieren mit der Aussage "Läuft schon schneller als Onboard, ist gefühlt noch etwas besser als ihr Vorgänger", da liefern alle FPS-Zahlen und Benchmarkpunkte, aber das ist halt auch deutlich einfacher.

schwertmeister2000 14 Komm-Experte - P - 2019 - 4. Januar 2018 - 16:34 #

...also die Asus Xonar für schlappe 30 Euro reicht locker für den normalen Film und Spielgenuss aus XonarDGX

Danke dennoch für den Test

AlexCartman 16 Übertalent - P - 4717 - 4. Januar 2018 - 17:23 #

Interessant wäre auch mal ein Soundvergleich zwischen Onboard, extra Soundkarte und Konsole. Bei mir hängt die PS4 beispielsweise an einer 5.1-Anlage mit HiFi-Boxen, und ich bin rundum (im wahrsten Sinne des Wortes) zufrieden. Ich bin aber zu faul, den PC ins Spielezimmer zu schleppen. ;)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 4. Januar 2018 - 22:20 #

Die PS4 hat auch einen richtigen Soundchip verbaut und nicht so einen Realtek-Schrott.

crux 14 Komm-Experte - 2303 - 4. Januar 2018 - 18:09 #

Ich schliesse mich denen an, die von Problemen mit aelteren X-Fi-Karten berichten. Meiner Erinnerung nach habe ich damals im Web gesucht, woran es liegen koennte, und Berichte gefunden, dass Creative schlicht die PCI-E-Spezifikation ignoriert hat. Ich habe dann weiter Onboard-Sound verwendet, und von wackligen Klinkensteckern abgesehen, behaupte ich, dass man (wenn nicht noch andere Fehler wie Stoergeraeusche vorhanden sind) keinen grossen Unterschied hoert.

Inzwischen habe ich einen Verstaerker mit S/P-DIF-Eingang, von daher ist die Quelle am PC sowieso egal :)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 4. Januar 2018 - 22:21 #

" behaupte ich, dass man (wenn nicht noch andere Fehler wie Stoergeraeusche vorhanden sind) keinen grossen Unterschied hoert."

Da bist du der einzige der das behauptet.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4987 - 5. Januar 2018 - 15:13 #

Nö, ich sehe das genauso

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 5. Januar 2018 - 16:26 #

Dann solltest du mal zum Ohrenarzt. Und nein, das ist ernst gemeint, da die Unterschiede sehr deutlich sind und du wahrscheinlich Probleme hast.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4987 - 5. Januar 2018 - 19:01 #

Kannst du denn erklären, woher dieser Unterschied kommen soll?

Nachtrag: Neben mir sieht das auch Tomshardware genauso: http://www.tomshardware.com/reviews/high-end-pc-audio,3733-19.html

Freie Übersetzung des Fazits: Alles, was über Onboard hinausgeht, fügt vielleicht noch Features und Komfort hinzu, verbessert aber nicht die Soundqualität.

Inso 16 Übertalent - P - 4017 - 6. Januar 2018 - 14:18 #

Wenn ich jemanden, der sein Leben nur auf Küchenradios Musik gehört habe, an eine gute Anlage setze, tut der sich erfahrungsgemäß schwer damit, die Unterschiede direkt aufzuzeigen. Man gewöhnt sich erst mit der Zeit an guten Sound - Details raus zu hören ist etwas, das man "lernt" während man es tut. Hat bei mir persönlich zwischen drei und sechs Monaten geduaert bis ich alle Details erfassen konnte und mittlerweile auch blind bestimmen kann. Kannst du einen Equalizer an einer fremden Anlage direkt auf deine Präferenzen abstimmen, bist du gut dabei - und das können die wenigsten.
Entsprechend überraschen mich auch die wenigsten Tests: "Features und Komfort" ist sehr weit ausgelegt. Die Soundqualität wird vielleicht in dem Sinne nicht besser, das eine Onboard-Soundkarte kein großes Rauschen aufweist, und grob alle Töne wiedergibt. Die Creative-Karten sind devinitiv schon besser, haben (zumindest zu X-Fi Titanium Zeiten) jedoch immer eine gewisse Künstlichkeit gehabt, die sich mit Effekten wie Christalizer nur noch gesteigert haben. Die Asus-Karten sind da wieder eine andere Liga, mit Onboard verglichen (auch schon die DX und Co), fällt ein entsprechender Unterschied dem geschulten Gehör schon "gewaltig" auf.
Voraussetzung ist natürlich, das der Kopfhörer auch von entsprechender Qualität ist. Mit 30€ wirst du da wenig Unterschied hören. Kopfhörer um die 150€ aufwärts (den Beats-Schrott einmal ausgenommen) bilden jedoch definitiv den Sound ganz anders ab.
Das geht damit los, dass mehrere Töne "nebeneinander" auch einzelne Töne bleiben, während sie bei Onboard schnell zu einem Brei werden. Auch die direkte Positionierung im Raum ist viel präziser, vor allem hörbar wenn man aktuell aufgenommenes Material mal in Ruhe hört - da kann man jede einzelne Base präzise im Raum orten, Töne kommen nicht aus einer Richtung, sondern von einer _Position_. Ausserdem werden die Töne an sich auch akkurater wiedergegeben - Töne und Instrumente hören sich "echter" an, klingen mehr wie in der Realität, während Onboard nur eine Annäherung erreicht.
Sicherlich ist der Sprung von einem billigen zu einem teuren Kopfhörer mit mehr Unterschied verbunden als von schlechter zu guter SK: ich würde bei der ersten Investition mit begrenztem Budget klar dazu raten, eher guten KH mit Onboard-Sound zu nutzen als High-End-Karten mit billigem KH.
Wer jedoch mit gutem KH / Anlage von einer Onboard-Soundkarte zuspielen lässt, verpasst mit der Zeit einiges.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 6. Januar 2018 - 15:51 #

Danke!

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4987 - 6. Januar 2018 - 15:56 #

Ich kann deinem Beitrag leider nicht wirklich folgen - erst gehst du auf Soundkarten ein und sagst einfach nur, der Unterschied fällt halt auf - wie, wodurch und vor allem warum? Dann schwenkst du auf einen völlig anderen Punkt um, nämlich die angehängten Lautsprecher und Kopfhörer, deren Wichtigkeit ich niemals bestritten habe. Und irgendwie werden dann die Merkmale dieser Kopfhörer wieder zu Merkmalen der Soundkarten.

Wieso können Soundkarten mehr als nur "grob" alle Töne wiedergeben, die die Software verlangt? Kannst du reproduzierbar Onboard im Blindtest erkennen und bist damit besser als die Tester im von mir verlinkten Test?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 6. Januar 2018 - 16:10 #

Oh, ich glaube Inso ist ziemlich audiophil, soweit ich mich erinnere hat er selbst ziemlich teures Audio Equipment a la Kopfhörer aus der 1500 Euro Klasse.

Ich selbst habe halt im Laufe der Jahre immer weiter aufgerüstet, da kommt vielleicht der Gewöhnungseffekt den er Ansprach zum Tragen. Wenn ich z.B. doch mal zufällig alte Billigkopfhörer anschließe, etwa Sennheiser aus der 100er Serie, dann wunder ich mich immer, wie ich das früher ertragen konnte. Die Klangunterschiede sind einfach gewaltig.

Aber wie gesagt, nicht nur Boxen oder Kopfhörer sorgen für anderen Klang sondern eben auch die Soundchips. Ob das am Chip selbst liegt oder einfach an schlechten Wandlern bzw. billigen 3,5mm Buchsen kann ich schwer beantworten, ich kann nur sagen, dass meine alte Soundblaster X-Fi bei der Klarheit im Klang jeden Onboardsound um Meilen schlägt.

Inso 16 Übertalent - P - 4017 - 6. Januar 2018 - 19:14 #

Sorry wenn das in einander verschachtelt ist, das mit den Kopfhörern sollte nur ein Einschub sein den ich nachträglich noch angefügt habe, der folgende Teil ist auf die Soundkarte bzw den Unterschied bezogen:
"Das geht damit los, dass mehrere Töne "nebeneinander" auch einzelne Töne bleiben, während sie bei Onboard schnell zu einem Brei werden. Auch die direkte Positionierung im Raum ist viel präziser, vor allem hörbar wenn man aktuell aufgenommenes Material mal in Ruhe hört - da kann man jede einzelne Base präzise im Raum orten, Töne kommen nicht aus einer Richtung, sondern von einer _Position_. Ausserdem werden die Töne an sich auch akkurater wiedergegeben - Töne und Instrumente hören sich "echter" an, klingen mehr wie in der Realität, während Onboard nur eine Annäherung erreicht."
Das sind die Abstriche, die du machen musst, wenn die D/A-Wandlung nicht sauber abläuft, wie bspw mit einer Onboard-Karte.
Dazu war mir halt wichtig zu erwähnen, das der Kopfhörer die Töne dann auch umsetzen muss - es bringt nichts, die saubersten Töne aus der Soundkarte zu bekommen, wenn der KH sie nicht zu Tönen machen kann. Ebenso kannst du aus schlechtem Ausgangsmaterial (Bspw mp3 128) nix mehr machen, egal wie teuer das Equipment danach ist. Der Ton ist immer höchstens so gut wie das schlechteste Glied in der Kette es zulässt.
Wenn du fragst "Wieso können Soundkarten mehr als nur "grob" alle Töne wiedergeben, die die Software verlangt?" - wie genau ist das gemeint?
Und ja, mit einem guten KH und dem gleichen Material (Material das es auch zulässt) bzw Lied(ern) die ich aussuche (da ich da weiss was vom Lied her möglich ist und was ich erwarten kann) kann ich dir problemlos Onboard- und eine gute Karte unterscheiden.
Ich hatte vor ein paar Jahren mal an einem ausgedehnten Wochenende den Test mit ein paar Freunden gemacht von denen die meisten selbst schon lange Musik machen - alle möglichen Kopfhörer, ein paar Boxen, Verstärker, gleiche Lieder in allen möglichen Qualitäten, und halt verschiedene Soundkarten. Dabei waren: Realtek HD-Audio (sprich Onboard), Asus Xonar DX und STX, Creative X-FI Titanium und irgendnen Laptop-Chipsatz. Nachdem wir uns damit eingehört hatten, wurden Realtek und Laptop (Katgorie günstig) von allen problemlos eingestuft - bei den anderen Karten wurde es dann schon interessanter.
Faustformel dabei war das der KH ~100€ min gekostet hat, und das Material allerallermindestens MP3 VBR 224 war, das war die allerunterste Grenze.
Mit einem "Creative Fatal1ty Pro"-KH (~30€) oder einem 128er MP3 war dann auch die Onboard nicht mehr wirklich auszumachen.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4987 - 6. Januar 2018 - 19:58 #

"Das sind die Abstriche, die du machen musst, wenn die D/A-Wandlung nicht sauber abläuft, wie bspw mit einer Onboard-Karte."
Hat genau das eigentlich mal irgendwer untersucht? Also im Endeffekt muss eine Soundkarte ja gar nicht mehr können als eine solide D/A-Wandlung (*). Und mein Stand ist halt, dass alle heutigen Soundchips (Soundkarte, Onboard, Handy,...) dazu ohne hörbare Defizite in der Lage sind (soweit ich weiß wird/wurde das iPhone ja immer für die gute D/A-Wandlung gelobt, und da steckt auch nur ein Chip drin, vielleicht nicht der Allerbilligste, aber zumindest keine komplette Soundkarten-Hardware).

Du schreibst oben, die Onboard-Karte würde nur "grob" alle Töne wiedergeben, darauf war die Frage bezogen. Vermutlich beziehst du das auf die unsaubere D/A-Wandlung.

Was mir aber auch nie klar ist: Welche Lautstärke braucht man dafür, um diese Unterschiede zu hören? Denn auf Konzertlautstärke höre ich selbst mit Kopfhörern nie und mit Lautsprechern sowieso nicht.

(*) Das ist zumindest meine Hypothese. Die Frage ist halt, ob Soundkarten manchmal "gefühlt" besser klingen, weil sie eben noch mehr machen, als das Eingangssignal möglichst 1:1 umzuwandeln. Das sollte aber nicht gewollt sein.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 7. Januar 2018 - 11:32 #

Das iPhone wie auch z.B. mein damals High End Smartphone HTC One M8 haben hervorragende Audiowiedergabe. Ich habe aber z.B. auch ein kleineres HTC One S und bei dem ist die Tonqualität schon merklich schlechter als beim M8. Von den meisten Tablets mal ganz abgesehen.

Und bei den Smartphones habe ich Tests gelesen, die eindeutig sagten, dass die Buchsen der High End Smartphones einen sehr niedrigen Klirrfaktor haben.

So oder so, es bleibt der Fakt, dass die Teile alle unterschiedlich klingen und man das deutlich hört, spätestens wenn man gute Kopfhörer anschließt. Von meinen über ein halbes Dutzend Audiowiedergabegeräten klingt mit gleichem Kopfhörer KEINES identisch, die klingen alle anders.

Inso 16 Übertalent - P - 4017 - 8. Januar 2018 - 18:57 #

Sorry das ich erst so spät antworde, das Wochenende hatte mich voll in Beschlag genommen ^^
Je weniger äussere Einflüsse vorhanden sind, je besser alles an Frequenzen, Spitzen usw, das andere Komponenten im PC verursachen herausgefiltert ist, umso besser sind SnR und Klirrfaktor - das klappt heutzutage alles relativ gut.
D/A-Wandler (+ die Opertationsverstärker die da ihren Teil zu bei tragen), haben damit nicht mehr groß was zu tun (zumindest weniger als die restliche Schaltung). Hier wird dann für eine akkurate Abbildung des Signals gesorgt. Vor allem wenn es dann darum geht, mehrere Signale parallel abzubilden, kommen günstige Lösungen da ins Straucheln, schaffen die Umsetzung nicht präzise, wodurch der "Brei" entsteht. Ein Ton alleine wird noch relativ gut von günstigen Boxen und Karten umgesetzt - je mehr es parallel werden, umso schneller erkennt man die Probleme, das ist zumindest meine Erfahrung.
Du musst immer überlegen, wie exakt so eine Wandlung sein muss:
eine CD zum Beispiel hat eine Auflösung von 16 Bit. Du arbeitest mit einer Spannung von maximal 4,8V als analoges Signal. 2 hoch 16 sind 65.536, also so viele Unterschiedliche Zustände musst du mit deinen 4,8V abbilden: damit liegen zwischen der Änderung zweier unterschiedlicher Werte (Klänge) rund 0,00007V.
Dann hat deine CD 44,1 KhZ, sprich das Signal wird 44.100 mal pro Sekunde abgetastet.
Wenn du dieses Signal nun in ein Analoges konvertieren willst, musst du in der Lage sein, 44.100 mal in einer Sekunde ein Signal zu erstellen, das so präzise ist, das es einen Unterschied von 70 Mikrovolt noch akkurat abbilden kann. Erst dann ist dein Signal so gut, das es genau dem entspricht, was der A/D-Wandler bei der Aufzeichnung als akustisches Material zur Verfügung hatte.
Selbst gute D/A-Wandler auf guten Soundkarten kommen da wenn du mich fragst nicht ganz hin - sie sind jedoch viel näher dran als die Onboard-Karte.
Auch kommen da noch Sachen wie Signalglättung usw zu, die auch noch mal den Klang verändern. Dazu müssen auch entsprechende Opoerationsverstärker verbaut sein. Je nach Op-Amp klingt das Lied dann eher "warm" oder "kalt", er beeinflusst den "punch" des Basses usw.
Dazu hat, wie auch jeder Player und Schallwandler, jeder auch noch einmal eine eigene Charakteristik was die Töne und Verstärkung in den Bereichen betrifft - oft auch künstlerisch begründet.
Primär sind es diese Komponenten, an denen gespart wird. Liegen nur "ein paar Euro" dazwischen, aber es ist ja heute alles auf günstig getrimmt.
Bei den guten Karten kommt nebenher noch dazu, das auch die Signalverarbeitung vor der Wandlung qualitativ besser ist, die haben dann oft noch Schilde zur Abschirmung von Induktion durch andere Komponenten usw.
Die Apple-Produkte haben im Normalfall auch die besseren Wandler und Operationsverstärker drinnen, weswegen die auch entsprechend besser klingen als Onboard, andere Handys usw.
Zu der Lautstärke: ich höre so, das es angenehm ist, meist Gesprächslautstärke. Je lauter man hört, desdo mehr Verzerrung hat man eh. Eine gute Anlage ist nicht laut, sie ist gut darin, bei geringer Lautstärke sehr gut, sehr präzise zu klingen.
Einer meiner "Aha"-Monente" seinerzeit war es, als ich mit der Kombination aus einem Cowon Z² (ein Android-basierender MP3-Player mit Fokus auf gute Audiowiedergabe, fein für unterwegs), dem Neutron Music Player (sehr analytischer Software-Player, klingt auf Telefonen gerne auch mal grausig^^), und einem AKG K701 Kopfhörer (der in Österreich gefertigte mit der originalen Abstimmung) bei relativ leisen aber konzentrierten Hören bei Genesis auf einmal die Samples hab rauschen hören. Kein Scherz, kurz bevor das Sample anläuft, gibt es da ein Rauschen, das mir Jahrelang nie aufgefallen ist.
Oder "Gotye - Somebody That I Used To Know" - um mal die "Schattenseiten" anzusprechen - war für mich unhörbar. Egal wo man das Lied kauft, es rauscht (zumindest die Version seinerzeit). Hat man auf günstigem Equip gar nicht wahrgenommen, über eine Xonar bekommst du bei konzentriertem Hören entweder zu viel oder du redest dir ein das es eine Platte ist XD.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15893 - 8. Januar 2018 - 19:02 #

Interessanter Beitrag +1

Tasmanius 17 Shapeshifter - P - 6980 - 8. Januar 2018 - 19:59 #

Sehr interessant, klasse Beitrag!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 8. Januar 2018 - 20:51 #

Super Beitrag, danke!

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4987 - 8. Januar 2018 - 21:17 #

Danke für die lange Antwort. Der Begriff des OP-Amps war mir tatsächlich neu. Also doch noch mehr Komponenten verantwortlich als ich dachte.

Die Frage nach der Lautstärke geht ja auch in Richtung SNR, bei mir werden hier z.B. 96dB angegeben, ich versteh das so, dass das bei "normalen" Lautstärken noch unterhalb der Hörschwelle liegt. Aber da ich kürzlich erst gelernt habe, dass das Gehirn auch auf Frequenzen weit über 22kHz reagiert, zählen hier vielleicht die Verbesserungen genauso (und ich muss meinen DAC wohl mal auf 96kHz oder höher upgraden statt maximal 48...).

Das Gotye-Stück hab ich grad mal bei YT gespielt, das Rauschen ist ja schon über meine Lautsprecher deutlich hörbar, da brauchte ich nicht mal die Kopfhörer für aufsetzen. Für Genesis (oder vielleicht kennst du auch noch andere Stücke) wäre ich für mehr Details dankbar. Ziel wäre hier mal das Testen und Vergleichen von Audio-Lösungen, also so wie du schreibst "Wenn man das hört, dann ist gut" (weiß nicht wieviel Sinn es macht; wahrscheinlich hört man sowas dann immer, wenn man es einmal gehört hat).

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 6. Januar 2018 - 15:56 #

Keine Ahnung was die da fabriziert haben, wahrscheinlich haben sie aber keine Musik gespielt, bei ihnen ging es ja auch eher um Frequenzen usw., sie sind von einem technischen Punkt herangegangen und geben ja auch selbst zu, dass sie eigentlich keine Ahnung von dem Thema haben.

Wie ich weiter unter schon schrieb, ich habe kein gutes Gehör höre aber deutliche Klangunterschiede bei allen meinen Geräten. Und je besser, desto klarer ist der Sound. Und die Realtek Onboardchips sind da ganz unten auf der Liste bei der Klangqualität (und ich habe einige PCs mit solchen Chips), die sogar von einigen Smartphones deutlich geschlagen werden.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4987 - 6. Januar 2018 - 16:10 #

Doch, genau das haben sie haben sie getan: Musik gespielt, verschiedene Genres im 4-Fach-Blindtest auf dem HD800.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 6. Januar 2018 - 16:17 #

Dann ist da irgend ein anderer Faktor, dass sie die Unterschiede nicht hören konnten.
Vielleicht sind die Soundchips an sich gut, dass nur in extremen Frequenzen die man normalerweise nicht mehr hören kann Unterschiede wirklich da sind. Der Punkt ist dann eben, wie gut ist das Drumherum, dass man auch auf einem Mainboard die volle Leistung des Chips am Ende hört und nicht zu viele Verluste sind!?

crux 14 Komm-Experte - 2303 - 5. Januar 2018 - 17:02 #

Ich vermute zunaechst einmal Einstellungsfehler: vielleicht hat die Soundkarte noch "klangverbessernde" Berechnungen, die das Resultat verzerren (ist vielleicht ein Kompressor drin?), oder der Pegel bei der Onboard-Soundkarte ist so hoch, dass du von da Verzerrungen hast (hatte ich auch schon, das muss man natuerlich richtig regeln).

Die naechste Vermutung sind schlicht unterschiedliche Lautstaerkepegel, die eine Menge zum subjektiven Hoerempfinden beitragen, und um wirklich sauber zu testen, muesste ein Doppelblindversuch her, bei dem bis auf ein paar Promille die Lautstaerke gleich eingestellt ist.

Ansonsten gibt's im audiophilen Bereich eine Menge Selbstbetrug und Einbildung. Du kannst auf Amazon auch Digitalkabel fuer 1000 EUR kaufen. Es gibt Leute, die auf so etwas schwoeren, aber in Doppel-Blind-Versuchen wird's dann schwieriger. Da kommt vieles von der Psychologie (teuer war's, also muss es auch gut sein).

Dinge, die ich hoeren kann (in abnehmender Staerke):
- Unterschiede zwischen verschiedenen Kopfhoerer/Lautsprechertypen
- Stoergeraeusche (Brummen, Wackelkontakte)
- Verzerrungen/Clipping bei zu hoher Lautstaerke.
- Starke Kompression (Youtube-Streams etc.)

Unterschiedliche DACs, solange sie korrekt betrieben werden - eher nicht.

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 6165 - 5. Januar 2018 - 8:00 #

Bei den meisten Leuten wird wohl sowieso der Soundchip der Grafikkarte genommen, weil Bild und Sound über HDMI laufen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12850 - 5. Januar 2018 - 9:52 #

Ähm, was?
Wie kommst du auf das schmale Brett?

Bluff Eversmoking 14 Komm-Experte - P - 2404 - 5. Januar 2018 - 10:02 #

Nö.

Inso 16 Übertalent - P - 4017 - 5. Januar 2018 - 10:08 #

Die Grafikkarte gibt nur das digitale Signal weiter, sprich die einsen und nullen, exakt so wie sie auch im Rohmaterial zu finden sind. Erst im Digital / Analog - Wandler findet der kritische Prozess statt - je akkurater das digitale Signal in ein analoges Übersetzt wird, um so mehr Informationen und Feinheiten kann der Schallwandler (Kopfhörer, Boxen) theoretisch umsetzen, je nach Qualität der Hardware natürlich. Sprich bei HDMI macht dein Verstärker oder Fernseher die D/A-Wandlung, greifst du am Rechner direkt das analoge Signal ab, (Cinch oder Klinke-Anschluss), wird da von der Soundkarte gewandelt.
Um die Verwirrung komplett zu machen: es gibt auch verlustbehaftete digitale Wege: den optischen Ausgang (S/PDIF, Toslink).
Ein entsprechendes HDMI-Kabel überträgt 7.1, 9.1, Atmos usw 1:1 wie bspw auf einer BD-Disk gespeichert. Der optische Ausgang schafft Stereo unkomprimiert, ab 5.1 muss schon das (verlustbehaftete) Dolby Digital Live o.ä. her, 7.1+ schafft er gar nicht.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4987 - 5. Januar 2018 - 15:15 #

Und was soll mein Monitor mit dem Sound anfangen? Bei HTPCs ist das vielleicht eher der Fall, aber bei den üblichen Aufbauten doch wohl eher weniger.

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 6165 - 6. Januar 2018 - 11:19 #

Jeder Monitor mit Audioausgang erledigt das. Ich hatte einen von so 2008 und jetzt einen von 2014 und beide können das problemlos. Ist i.d.R. dann nur Stereo, aber die wenigsten PC-Gamer werden wohl ein Surroundsystem um ihren Schreibtisch herum aufgebaut haben.

ADbar 16 Übertalent - P - 4001 - 4. Januar 2018 - 20:14 #

Schöner Test. Hat mich davon überzeugt, dass ich diese Karte nicht brauche ;)

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 6165 - 5. Januar 2018 - 7:58 #

Warum muss der PC für die App per WLAN verbunden sein? Die kommunizieren doch sicher über das lokale Netz und da ist es egal, wie die Geräte in dieses Netz kommen. Muss halt netzwerktechnisch nur der gleiche Switch sein und das ist bei fast allen Privatleuten der Fall. Problematisch wäre das nur in Firmennetzen, wo man gern separate VLANs für WLAN nimmt, um es sicherheitstechnisch von anderen Diensten zu isolieren.

Wolfen 14 Komm-Experte - P - 2563 - 5. Januar 2018 - 14:44 #

Genau das verstehe ich auch nicht ganz, warum WLAN? Das gleiche Netzwerk sollte eigentlich genügen.

Dennis Hilla Redakteur - P - 37772 - 5. Januar 2018 - 17:47 #

Ein Punkt den ich auch nicht verstanden habe. Habe es mehrfach per Kabel versucht, da es meiner Meinung nach eben gehen sollte. Jedoch konnte die App sich nie mit dem auf dem PC laufenden Programm verbinden, sondern nur wenn der Rechner über WLAN verbunden war.

Bruno Lawrie 17 Shapeshifter - P - 6165 - 6. Januar 2018 - 11:25 #

Sind die Netze bei euch im Büro vielleicht einfach getrennt oder haben Client-Isolation? Beides ist in Firmennetzen ja sehr typisch. Man will seine kritischen Daten nicht per Funk erreichbar machen und wenn, dann nur mit entsprechender Kontrolle.

In meiner Firma sind die Netzlaufwerke nur per LAN erreichbar, per WLAN kann man nur online gehen und im Gast-WLAN sind auch die WLAN-Clients voneinander isoliert.
Und zuhause hat die Fritzbox zwei WLANs: eines, was normal in's lokale Netz geht und eines für Gäste, was zwar online gehen kann, aber mit keinem anderen Gerät im WLAN kommunizieren kann. Und bei sowas würde die App den PC dann nicht finden.

Pliszcen 08 Versteher - 185 - 5. Januar 2018 - 9:38 #

Danke für den Test!

Ich finde aber es fehlen noch einige wichtige Dinge.

1. Wie ist es um den Micro-Eingang der Soundkarte bestellt?
Bei mir ist die Qualität des Microfoneingangs erschreckend.
Ich habe die Soundkarte zurückgeschickt und mir eine neue gekauft,
da ich dachte ich hätte eine defekte erwischt.
Die zweite Karte hatt aber ähnliche Probleme.
Ich habe mir jetzt eine 6€ USB Soundkarte dazugekauft, damit habe ich eine wesentlich bessere Sprachqualität

2.Wie schlägt sich die Soundkarte mit anderen Soundkarten im ähnlichen Preissegment.( Ich hatte vorher eine Ausus Xonar DGX und soundtechnisch liegt die Sounblaster, finde ich, vorne)

3. Die Software hat zwar Profile die ich auch sehr praktisch finde.
Es gibt aber auch noch viele Bugs, z.b. beim abspeichern eigener Einstellungen

4. Es wurde nicht erwähnt mit welchen Boxen/Kopfhörern/Headset getestet wurde. Das ist wie ich finde ein sehr wichtiger Punkt.
Wer ein 30€ Gaming-Headset hat, benötigt keine 130€ Soundkarte.
Also der Kauf lohnt sich nur bei entsprechendem KH/Boxen die den
Sound auch rüberbringen können.

Jac 17 Shapeshifter - P - 6074 - 5. Januar 2018 - 10:25 #

Zu deinem Punkt 4 steht doch im Text "HD580-Kopfhörer von Sennheiser".
So eine USB-Soundkarte habe ich auch (in meinem Fall von Sabrent), die Qualität des Mikrofon-Eingangs ist wirklich sehr gut. Soundausgang und Klang ist für diesen Preis auch prima, aber sicher nicht mit Soundkarten ab 30€ aufwärts zu vergleichen.

Bluff Eversmoking 14 Komm-Experte - P - 2404 - 5. Januar 2018 - 10:01 #

Läuft die Karte unter Linux?

bolle 17 Shapeshifter - 7616 - 5. Januar 2018 - 10:16 #

Interessant wäre gewesen, wie sich die Karte im Vergleich zu einer 30-50 Euro Karte von Terratec / Asus / Creative schlägt, am besten im Blindtest. Dann wäre wohl rausgekommen, dass auch diese Karten viel besser als Onboard sind, und dieses neue Creative-Produkt für die allermeisten User unnötig. Wer Geld ausgeben will für ein Produkt welches mit dem Label "Pro-Gaming" wirbt darf das natürlich machen und sich daran erfreuen ;) Aber so wie der Artikel da steht wirkt es auf mich wie hidden Marketing.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8453 - 5. Januar 2018 - 17:55 #

Ach was hab ich damals auf meine Creative Soundblaster geschworen und dann hat Creative nur noch Müll an Treiber fabriziert. Ständig ärger, nix funktionierte wie es sollte bis ich mir schwor: Creative kommt mir nicht mehr ins Haus.

Ich brauch auch gar keine Gimmiks wie 10-Millionen-Einstellungen und Zusatzapps, die fressen nur wieder Resourcen ... und am Ende wird es wieder ein Treibermolloch.

Ich will auch gar ned wissen wie das zusammenspiel mit VR-Brillen und deren Audioausgabe-Verläufen abgeht, ich bin eigentlich froh die Zeiten mit Treiberhustling hinter mir zu haben. :)

Alain 14 Komm-Experte - P - 1954 - 6. Januar 2018 - 7:56 #

Also ich würde ja gerne möglichst günstig einen optischen digital Ausgang mit vernünftiger Qualität nachrüsten, aber ich vermute doch stark das geht günstiger als diese Karte mit 130€?

akoehn 15 Kenner - P - 3201 - 7. Januar 2018 - 17:21 #

Korrekt. Da nimmst du eine beliebige Soundkarte, die das Signal direkt durchschleift. Erstaundlich viele Soundkarten nutzen einen A/D-Wandler, um das analog erzeugte Signal wieder zu digitalisieren (zumindest war dem früher so). Damit geht natürlich der Mehrwert flöten und man kann kein Dolby Digital durchleiten.

BruderSamedi 16 Übertalent - P - 4987 - 7. Januar 2018 - 17:39 #

Wie ist denn das mittlerweile mit den Codecs - ich meine früher gingen die Dinger dann nur für DVD, wenn also der Datenstrom nur durchgeschleift werden musste, aber encodieren im Sinne von Spielsound darüber abspielen ging nicht. Ist das noch ein Thema?

akoehn 15 Kenner - P - 3201 - 7. Januar 2018 - 18:51 #

SPDIF kann – im Gegensatz zu HDMI – Mehrkanalton nur komprimiert
übertragen, d.h. der Ton von Spielen muss nach Dolby Digital
konvertiert werden. Wenn man einen Realtek-Chipsatz hat, kann man
Treiber installieren, die das können. Wegen der Lizenzkosten werden
Treiber für viele Karten/Mainboards ohne dieses Feature ausgeliefert.
Eine kurze Suche nach „realtek dolby digital driver“ hilft weiter.

Alain 14 Komm-Experte - P - 1954 - 7. Januar 2018 - 19:34 #

Mhh..

Das mein Board leider kein SPDIF Ausgang hat, brauche ich wohl trotzdem eine eigene Soundkarte. Ich habe eine Terratec für 20€ gesehen - nun muss ich aber erstmal den Rechner öffnen und schauen ob ich überhaupt noch einen PCI (ohne e!) habe.

akoehn 15 Kenner - P - 3201 - 7. Januar 2018 - 21:55 #

Sonst kauf dir eine USB-Karte mit CM6206-Chip. Gibt eine von CSL bei Amazon für 23€. Gibt bestimmt auch noch andere, habe aber nicht weiter danach geschaut.

Alain 14 Komm-Experte - P - 1954 - 7. Januar 2018 - 22:22 #

Dachte, guter Tipp, werde ich testen!

akoehn 15 Kenner - P - 3201 - 8. Januar 2018 - 9:57 #

Und falls du bei Amazon kaufst: Nicht vergessen, den GG-Link oben zu nutzen :-)

Alain 14 Komm-Experte - P - 1954 - 20. Januar 2018 - 11:30 #

Benutzt, gekauft, getestet und für gut empfunden.

Guter Tipp.

Wenn Windows nun auch purpur auf mehr als einer Soundkarte gleichzeitig könnte... Naja, irgendwas ist ja immer.

B1ixX0r 12 Trollwächter - P - 1034 - 7. Januar 2018 - 21:38 #

Ich hoffe doch stark der Dennis hat "Sittin' on Chrome" original auf Musik CD zuhause. Einen Youtube stream würde ich, selbst mit 1080HD Quali, nicht als Grundlage für einen Tonwiedergabegeräte-Test hernehmen.
Eine selbst hergestellte Sicherungskopie auf LP Kassette wiederum schon, weil das Rauschen so schön charakteristisch ist und via onboard Sound einfach nicht "connected" :-)

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