4K-Capturekarte Elgato 4K60 Pro angetestet

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Dennis Hilla 40195 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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19. Dezember 2017 - 13:16 — vor 5 Wochen zuletzt aktualisiert
Update 10.1.2018: Wir haben nun auch Version 1.02 angetestet

Alle Bilder stammen von GamersGlobal


In Zeiten von YouTube, Facebook, Twitter und vielen weiteren Plattformen wollen viele nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Erlebnisse aus verschiedensten Videospielen präsentieren. Zu diesem Zweck bieten die aktuellen Konsolen selbst Funktionen, mit denen ihr Spielszenen aufnehmen könnt. Jedoch kranken die internen Optionen an Problemen wie zu starker Kompression – beispielsweise ist das 4K-Capturing der Xbox One X ein Trauerspiel, die PS4 Pro erlaubt erst gar keine 4K-Aufnahmen.

Mit der 4K60 Pro bietet Elgato, ein Hersteller verschiedener Capture-Karten, nun ein Gerät an, das es euch ermöglicht, Aufzeichnungen mit 2160 Zeilen bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde zu erstellen. Im Gegensatz zu anderen Elgato-Lösungen wie der 1080 HD und viele Konkurrenzprodukte handelt es sich bei der 4K60 Pro um eine PCI-Express-Karte zum Einbau in einen freien Slot eures PCs. Das ist vermutlich aufgrund der Datenmenge gar nicht anders möglich, außerdem wird so die Verzögerung des Bilds reduziert, wenngleich nicht beseitigt.

Der Preis von knapp 400 Euro mag auf den ersten Blick als sehr hoch erscheinen, liegt aber tatsächlich deutlich unter dem von professionellen 4K-Capturegeräten. Wir hatten das Gerät einige Tage im realen Redaktionseinsatz und konnten uns ein Bild von der Handhabung, Videoqualität und Software der 4K60 Pro machen.

Simple Installation, Grundkenntnisse vorausgesetzt
Die Elgato 4K60 Pro benötigt einen freien PCI-Express-Steckplatz mit mindestens vier Lanes, aber keine extra Stromversorgung. Allerdings sind die Hardware-Voraussetzungen nicht ganz ohne: Ihr braucht Windows 10 in der 64-Bit-Version, zudem ein Intel Core i7 aus der sechsten Generation oder ein AMD Ryzen 7. Die Grafikkarte muss laut Elgato mindestens der Geforce-GTX-10- oder Radeon-RX-Vega-Serie angehören.

Nach Download und Installation der Software inklusive Treiber und einem Neustart ist die 4K60 Pro einsatzbereit. Jetzt noch das HDMI-Kabel der Wunschplattform anschließen (das geht auch mit dem PC, in dem die Elgato steckt) und mit einem zweiten Kabel zum Fernseher oder Monitor durchschleifen. Theoretisch könntet ihr auch mit Vollbild in der Elgato-Software spielen, doch dafür ist die Verzögerung des angezeigten Bilds doch zu groß. Mehr als die beiden HDMI-Ports bietet die Karte nicht.

Wenig Einstellungsmöglichkeiten
Als Capture-Software könnt ihr entweder die von älteren Geräten wie dem Elgato HD60 bekannte Game Capture HD verwenden oder das neue 4K Capture Utility. Wir haben natürlich letztere benutzt.

Das Programm ist übersichtlich gestaltet, bietet im Gegenzug aber auch kaum Möglichkeiten zur Feinabstimmung der Einstellungen. Wir können festlegen, um welches Spiel es sich handelt und welchen Titel wir dem Video geben wollen. Diese Angaben helfen vor allem, wenn ihr die Mediathek der Software zur Verwaltung eurer Aufnahmen nutzt, diese sind fein säuberlich nach gespieltem Titel sortiert.

Bei der Videoausgabe könnt ihr zunächst wählen, welche Auflösung bei welcher Bildrate ihr anstrebt. Von 720p bei 30 Bildern pro Sekunde bis hoch zu den im Produktnamen enthaltenen 4K mit 60fps könnt ihr wählen, über einen Regler legt ihr zudem die gewünschte Bitrate fest. Bei 1080p-Aufnahmen mit 60 fps beträgt diese maximal 35 Mbps, in 4K steigt sie auf 140 Mbps. Zum Vergleich: Das aktuellste 1080p-Modell von Elgato, das HD60 Pro, nimmt mit maximal 60 Mbps (1080p, 60 fps) auf, das Profigerät Atomos Shogun Inferno (4K, 60 fps) mit 880 Mbps. Typische GamersGlobal-Videos geben wir nach dem Schnitt in 1080p mit 6 bis 10 Mbps aus und laden sie dann hoch, YouTube staucht diesen Wert dann wieder zusammen.
Die Software: übersichtlich und selbsterklärend.

Gute Bildqualität
Unsere Testaufnahmen haben wir mit der höchstmöglichen Bitrate aufgenommen. Die festgehaltenen Szenen können sich sehen lassen und sind ideal für YouTube-Videos. Bei Livestreams solltet ihr die kleine Verzögerung zwischen Eingangssignal und Verarbeitung berücksichtigen. An dieser Stelle sei außerdem erwähnt, dass wir kein Bildsignal von der 4K 60 Pro in das beliebte Streamingprogramm OBS Studio speisen konnten.

Allerdings sind die Aufnahmen merklich farbärmer als die tatsächlichen Spiele. Besonders im Vergleich mit dem (deutlich teureren) Shogun Inferno macht sich dieser Umstand bemerkbar. Ebenfalls in der direkten Gegenüberstellung zeigt das 4K 60 Pro etwas verwaschenere Details, dieser Umstand liegt vermutlich an der stärkeren Kompression des Elgato-Geräts.

Ein Phänomen, das wir außerdem beobachten und bereits von der HD60 kennen, ist ein minimal zu dunkles Bild auf der Aufnahme. Während das Signal sauber durch die 4K 60 Pro geschleift wird und am Fernseher keine Defizite zu sehen sind, müsst ihr die Bildhelligkeit eurer Videos manuell nachjustieren. Interessant ist, dass dieses Problem bei der Xbox One X nicht auftritt, die Aufnahmen von der PS4 Pro, Nintendo Switch und einem angeschlossenen PC aber allesamt zu dunkel sind.
before
after
Rechts: Das Shogun Inferno liefert ein kräftigeres Bild und auch die geringere Kompression ist sichtbar. (zum Originalbild in 4K)

4K60 Pro lässt Aufnahmen stumm
Die gute Bildqualität der Elgato 4K60 Pro wird jedoch von großen Problemen bei der Tonaufnahme überschattet. Es ist nicht so, dass die Videos schlecht klingen würden oder mit unangenehmen Artefakten belastet sind. Wenn die Karte richtig aufzeichnet, dann klingt alles einwandfrei. Vielmehr besteht das Problem, dass die Karte den Ton manchmal abgehackt aufzeichnet. So war bei mehreren unserer Testaufzeichnungen der Sound an sich hörbar, machte aber sekundenweise Sprünge, was die ganze Aufnahme ruinierte. Während der Aufnahme zur Stunde der Kritiker zu Xenoblade Chronicles 2 (im Test) war die Aufnahme 50 Minuten lang makellos. Doch wir brauchen mindestens 60 fehlerfreie Minuten, und im ersten Drittel der Aufnahme fehlte zehn Minuten lang jeglicher Ton.

Im Software-Update 1.01 werden zwar beide Probleme (kein Ton, springender Ton) als "gelöst" geschildert, aber genau diese Version war Grundlage unseres Tests. Mittlerweile ist Software-Update 1.02 erschienen, das weitere Neuerungen und Behebungen bringt; dieses haben wir nicht für den Test berücksichtigt. (Zur englischen Übersicht der Versionen.)

Eine nicht der Karte anzulastende Fehlerquelle ist, dass der Treiber ein neues Windows-Ausgabegerät namens „Elgato Sound Capture“ einrichtet. Solltet ihr vergessen, dieses zu wählen, bleibt die Aufnahme auf jeden Fall stumm – obwohl ihr natürlich via Fernseher dennoch Ton hört. Erklärt wird diese notwendige Konfiguration allerdings an keiner Stelle.

Kurzfazit
Die Elgato 4K Pro hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Auf der einen Seite steht die gute Videoqualität in Kombination mit einer Verzögerung, die geringer ist als bei den externen Aufnahmegeräten von Elgato, aber immer noch merklich. "Erkauft" wird die gute Bildqualität mit entsprechend großen Dateien. Eine Stunde 4K-Aufzeichnung bei 30 fps benötigt etwa 31 GB.

Von der Bildqualität her sind zwar professionelle Lösungen wie das Atomos Ninja Inferno (rund 1000 Euro) zwar sichtlich überlegen, dennoch ist die Qualität auch bei 4K gut und reicht für typische YouTube-Zwecke aus – wobei ihr je nach Capture-Quelle möglicherweise Helligkeit und Farbanteil nachjustieren müsst.

Dass wir aktuell nicht auf die Elgato bauen würden, liegt an den Problemen bei der Tonaufnahme, die für uns nicht nachvollziehbar sind und noch bei Software-Version 1.01 auftraten. Sollten diese Probleme mit der aktuellen Fassung 1.02 oder einer späteren beseitigt werden, können wir die Capture-Karte für ambitionierte YouTuber und (mit kleiner Einschränkung aufgrund der Verzögerung) Live-Streamern empfehlen – bedenkt aber die naturgemäß bei hohen Auflösungen oder fps-Werten steigenden Filegrößen beziehungsweise Datenraten.

Firmware 1.02 (Test-Update vom 10.1.2018)
Wir haben die Elgato 4K60 Pro in Kombination mit der auf Version 1.02 aktualisierten Software erneut getestet. Sowohl die Zeitsprünge in der Audiospur wie auch Tonaussetzer bei längeren Aufnahmen konnten wir nicht mehr feststellen. Allerdings trat ein anderes Problem auf, eine Asynchronität zwischen Bild und Ton. Diesen Effekt konnten wir unabhängig von der verwendeten Konsole und Auflösung beobachten. Nach einem Neustart der Software (4K Capture Utility) war das Problem allerdings verschwunden.

Durch das Update der Software können wir für die Elgato 4K60 Pro nun eine Empfehlung aussprechen für den im ursprünglichen Fazit genannten Kundenkreis. Wir hatten, vom beschriebenen kurzzeitigen Problem, weder mit der Nintendo Switch, PS4 Pro noch der Xbox One X Probleme – sowohl in 1080p als auch (wo möglich) in 4K. Ebenfalls erfreulich: Nun muss das Ausgabegerät „Elgato Sound Capture“ nicht mehr als Windows-Standardgerät definiert sein, damit Ton aufgezeichnet wird, womit ein weiterer Kritikpunkt von uns beseitigt wurde.
Dennis Hilla Redakteur - P - 40195 - 19. Dezember 2017 - 13:16 #

Viel Spaß beim Lesen!

stylopath 16 Übertalent - 4767 - 19. Dezember 2017 - 13:33 #

Schön, danke für den Einblick. Wie sieht es bei hd-Aufnahmen aus? Funktioniert die fehlerfrei?

Aladan 23 Langzeituser - - 40991 - 19. Dezember 2017 - 13:35 #

Danke für die Einblicke. Interessantes Ding mit einem echten Handicap in Sachen Tonaufnahme, hm.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 358704 - 19. Dezember 2017 - 13:37 #

Kann mir nicht vorstellen, dass sie das nicht hinbekommen (oder mit 1.02 vielleicht schon hinbekommen haben), aber wir können nur schreiben, was wir erlebt haben.

vgamer85 16 Übertalent - 5763 - 19. Dezember 2017 - 13:36 #

Vielen Dank für den Test :-) Boah, 31 GB in 4K, bei mir dauert schon ein 720p-Video(35 Mbps oder so) mit 3,5 GB ca. 1 Stunde um es auf youtube hochzuladen :-)

Desotho 16 Übertalent - P - 4882 - 19. Dezember 2017 - 13:52 #

Hat Youtube nicht auch eine 20GB Grenze beim Upload?

Boris 16 Übertalent - P - 4045 - 19. Dezember 2017 - 14:06 #

Hatte:
https://support.google.com/youtube/answer/71673?hl=en
"The maximum file size you can upload is 128GB or 12 hours"

vgamer85 16 Übertalent - 5763 - 19. Dezember 2017 - 15:12 #

Cool, danke für die Info. Wusste ich gar nicht, nicht mal wie begrenzt das ist.

SirVival 16 Übertalent - P - 5745 - 19. Dezember 2017 - 18:34 #

Du meine Güte... wo speichern die das denn bloss alles hin ? (0.0)

vgamer85 16 Übertalent - 5763 - 19. Dezember 2017 - 19:08 #

Irgendwo auf dem Nordpol unter Wasser :-) Akte X ...

Desotho 16 Übertalent - P - 4882 - 19. Dezember 2017 - 20:10 #

Gar nicht. Die Let's Plays schaut eh keiner, von daher fällt es nicht auf wenn am ende nur der Thumbnail gespeichert wird.
Klickt wider erwartend jemand das an, wird die Datei randomdudeplayingpubg.flv abgespielt.

Desotho 16 Übertalent - P - 4882 - 19. Dezember 2017 - 13:55 #

Habe mir vor einer Weile die Avermedia Live Gamer Portable 2 geholt, die für meine bescheidenen Zwecke voll ausreicht.
Vor allem kann ich damit auch einfach direkt auf eine MicroSD schreiben.

Tasmanius 17 Shapeshifter - P - 7337 - 19. Dezember 2017 - 14:15 #

So wirklich überzeugen tut das Ding dem Text nach jetzt nicht. Ich bin verwirrt grade, habt ihr euch die Elgato von dem Weihnachtsgeld gekauft?

Jörg Langer Chefredakteur - P - 358704 - 19. Dezember 2017 - 14:23 #

Nein, das war ein Testgerät.

Tasmanius 17 Shapeshifter - P - 7337 - 19. Dezember 2017 - 16:41 #

Danke für die Klarstellung :-)

NathCim 12 Trollwächter - P - 854 - 19. Dezember 2017 - 15:08 #

Danke für den Bericht!
Cooler Einblick, interessiert mich doch schon sehr das Thema.

rexcel 07 Dual-Talent - P - 106 - 19. Dezember 2017 - 17:20 #

Von Blackmagic Design gibt es noch den "Video Asist 4K" für ca. 800 Euro brutto. Aber solche Geräte inkl. Shogun, Ninja, usw. benötigen auch noch teure SSDs bzw. extrem schnelle SD-Karten um in 4K mit 60p aufnehmen zu können.
Allerdings sind aus meiner Sicht keine 60p notwendig. Fürs Spielen vielleicht, aber für die Wiedergabe auf YouTube etc. ist 4K mit 60p eine technische Herausforderung. Nicht nur das wenige Zuschauer einen 4K Monitor haben... 2440p ist ja auch schon toll, aber auch die Wiedergabe bei 60 fps stockt recht oft in diesen Auflösungen. Hier braucht man einen Highend-PC, Highend Bildschirm und auch eine Highend-Internetverbindung damit das alles Sinn macht.
Zudem ist der Videoschnitt in 4K auch kein Vergnügen, wenn man HD gewohnt ist. Dann arbeiten man am besten mit Proxys.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 12326 - 20. Dezember 2017 - 7:59 #

das abspielen von youtube-videos dürfte ja auch GPU-unterstützt ablaufen, also ist da die CPU auch nicht sonderlich gefordert. jup, gerade mal getestet. hier ein beispiel-link:

https://www.youtube.com/watch?v=Xf-u6CDgwgE

CPU: i5-7600 @ 3.50 GHz
GPU: GTX 1060 6GB
Browser: Firefox v57.0.2 64bit

auslastung laut task-manager:

CPU: ~10%
GPU: ~50%

benötige bandbreite liegt bei ungefähr 2.8MB/s. also ab ner 24Mbit-leitung sollte das problemlos gehen.

4k-videos zu sehen macht übrigens auch auf einem 1080p-monitor sinn, denn youtube gewährt höheren auflösungen überproportional größere bitraten zu. selbst wenn man als uploader eigentlich natives 1080p-material hat, macht es daher sinn es auf 4k zu skalieren um schlussendlich eine bessere bildqualität auf youtube zu erzielen. macht sich besonders bei "flachen" bildbereichen bemerkbar (etwa gras, textilien, holz, wolken usw), die bei 1080p gerne regelrecht zermatscht werden von youtube.

gamalala2017 (unregistriert) 20. Dezember 2017 - 9:50 #

Was machen deine Videos wenn die schon in ein paar Jahren keine große Hardware-Voraussetzungen mehr benötigen? Die guten Teile also geläufig/günstiger sind?

Vorsorge ist niemals schlecht.

Hedeltrollo 18 Doppel-Voter - P - 10664 - 20. Dezember 2017 - 16:17 #

Ist das so?

Ich habe die Blackmagic Intensity Pro 4K in einem separaten Rechner mit einem Raid 0 (2x WD blue - also etwas langsameres) und nehme aber auch nur 1080p60 auf. Wenn ich das mitgelieferte Aufnahmetool verwende, werden die Dateien sehr groß, die Bitrate ist also ziemlich hoch. Die Platten kriegen das aber gerade noch hin. Verwende ich Virtualdub mit dem MagicYUV-Codec, werden die Dateien immer noch sehr groß, die Platten haben da aber keine größeren Probleme mehr.

Wie ist das nun, wenn man 4K mit 30 oder 60 FPS aufnimmt und fürs RAID 0 wirklich schnelle Festplatten einsetzt? Damit müssten ja auch schon Datenraten in die Richtung 500-600 MB/s zu erreichen sein. Ich hab mich damit nicht beschäftigt. Welche Bitraten benötigen lossless-codecs wie bspw. MagicYUV für 4K denn?

Chucky13 10 Kommunikator - P - 372 - 19. Dezember 2017 - 19:55 #

Danke für Deinen Test.
Wollte mir diese Karte selbst kaufen,so hab ich jetzt einen fundierten Test erhalen.
Hoffe mal auf Besserung beim Ton.

Kotanji 12 Trollwächter - 1370 - 20. Dezember 2017 - 7:30 #

Wannimmer ein Mensch daa Wort 4k benutzt, weiss ich, dass ich mit so jemandem nie mehr was zu tun haben möchte.

Jürgen -ZG- 22 AAA-Gamer - P - 37538 - 20. Dezember 2017 - 10:44 #

4K? Was hast Du gegen 4K? Oh. Hab ich gerade 4K gesagt? Wusste gar nicht, dass 4K ein Wort ist.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 358704 - 20. Dezember 2017 - 10:52 #

Auch wenn ich fürchte, dass du wie immer nur Mist erzählst, die Verheißung erscheint mir zu groß. Also: 4K.

Tasmanius 17 Shapeshifter - P - 7337 - 20. Dezember 2017 - 15:07 #

4k, vierKa, fourK, 2160p@60, 4k, vierKa, fourK, 2160p@60, 4k, vierKa, fourK, 2160p@60, 4k, vierKa, fourK, 2160p@60, 4k, vierKa, fourK, 2160p@60, 4k, vierKa, fourK, 2160p@60, 4k, vierKa, fourK, 2160p@60, ...

FastAllesZocker33 14 Komm-Experte - P - 2535 - 20. Dezember 2017 - 19:58 #

8k !!!!!

Brennst Du nun oder weinst, oder so?

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 12326 - 20. Dezember 2017 - 8:01 #

bei den blassen aufnahmen sieht es so aus, als ob die karte einen falschen dynamikbereich verwendet. vlt kann man das in der aufnahmesoftware umstellen? hat damit zu tun ob als lumabereich 0-255 oder 16-235 angenommen wird. wenn das zwischen quelle und aufnahme nicht übereinstimmt, kommt es zu solchen helligkeitsverfälschungen. ggf muss man das auch am spielsystem ändern. auch bekannt als begrenzter bzw voller dynamikbereich.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 358704 - 20. Dezember 2017 - 10:53 #

Vermutlich ja, dafür spricht auch, dass es nicht bei jeder Quelle ein Problem war.

FastAllesZocker33 14 Komm-Experte - P - 2535 - 20. Dezember 2017 - 20:01 #

Das habe ich mir auch gedacht. Die Unterschiede sind enorm, wenn man das falsch einstellt. Z.B. dunkle Szenen im Film werden bei falschem Dynamikbereich so dermaßen dunkel, dass man fast gar nichts mehr erkennt: alle Details sind dann weg. Das ist aber gleichzeitig der optimale Test, um schnell herauszufinden, ob der Bereich korrekt eingestellt ist.

Hedeltrollo 18 Doppel-Voter - P - 10664 - 20. Dezember 2017 - 16:26 #

Apropos OBS: Nach anderen Quellen sollte es einen DirectShow-Treiber für die Karte geben und diese entsprechend als Quelle in OBS auswählbar sein.

hoschi 13 Koop-Gamer - 1598 - 10. Januar 2018 - 19:02 #

Super Artikel. Auch wenn ich an 4K-Aufnahmen kein Interesse habe, HW-Artikel lese ich aber immer gerne.

hex00 16 Übertalent - 4200 - 11. Januar 2018 - 7:26 #

Super Artikel, danke. Einige Fragen stelle ich mir dazu.

Wenn die Hardwareanforderungen für die Karte so hoch sind, warum brauch ich dann die Karte? Dann könnte ich das doch auch alles mit dem PC und der guten Grafikkarte schaffen?

Weiterhin verstehe ich noch nicht so ganz, warum es immer 4k Aufnahmen sein müssen. Bei Twitch oder Youtube stelle ich meistens auf 360p ein. Das reicht mir in der Regel, um in den Genuss zu kommen. Ja, mir ist durchaus bewusst, dass 4k Vorteile bei dem Bild hat usw., aber ist es wirklich notwendig, dafür extra teure Geräte anzuschaffen? Ist natürlich auch nur eine Sache der Betrachtung. ;-)

Wolfen 14 Komm-Experte - P - 2578 - 11. Januar 2018 - 8:13 #

Also auf einem 1080p oder 1440p Monitor möchte ich nichts unter 720p schauen, wobei es natürlich auch auf die Bildschirmgröße ankommt. Auf meinem 1440p 5.5' Smartphone macht mir meist selbst 480p nichts aus, andererseite möchte ich auf meinem 27' 1440p PC-Monitor wenn möglich immer >=1080p schauen.

Wenn natürlich die Internetleitung nicht fix genug ist, gehts so oder so nicht höher. Für ein YouTube 4k Video z.b. belege ich unsere 30MBit Leitung daheim quasi komplett, also schalte ich da lieber runter auf 1080p, damit der Rest der Familie auch noch was übrig hat - so groß ist gerade auf YouTube der Qualitätsgewinn auch nicht, zumindest nicht bei Kanälen, die sowieso eine sehr hochwertige Aufnahme verwenden.

Generell finde ich aber 4k Aufnahmen heutzutage durchaus sinnvoll. Wie Jörg öfters schon erwähnte, sehen solche auf 1080p runterskalierte Aufnahmen meist schärfer aus, als die äquivalenten nativen Varianten. Gerade mit PS4 Pro und XBox One X ist ja 4k DAS (Un)Wort des Jahres 2017/18, also warum da nicht auch in die Zukunft investieren.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12872 - 11. Januar 2018 - 13:19 #

Also ich weiß nicht, 360p tue ich mir nicht mehr an, selbst auf dem Smartphone nicht. 460p ist im Notfall noch erträglich bei kürzeren Sachen. Bei mir ist die Grenze zum normalen Schaugenuß 720p wobei ich Streams wegen der ohnehin meist niedrigen Bitrate dann in 1080p durchaus vorziehe. 4k brauche ich schon mangels entsprechendem Display allerdings auch nicht, aber in 5 bis 10 Jahren kann das natürlich anders aussehen.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 12326 - 11. Januar 2018 - 20:08 #

musst mal bei gameplay-videos auf youtube zwischen 1080p und 4k vergleichen. da sieht man auch schon alleine aufgrund der anderen bitarten-verteilung seitens youtube einen unterschied. du hast deutlich weniger block/blur-artefakte. ist halt etwas dumm, dass größere auflösungen übervorteilt werden, anstatt dass jede auflösungen vernünftig viel bekommt. das führt dann dazu, dass leute absichtlich 1080p auf 4k upscalen, weil es dann trotz nicht-nativem 4k besser aussieht auf youtube.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12872 - 12. Januar 2018 - 15:33 #

Das liegt aber auch teilweise schon am Quellmaterial. Wenn das mit relativ niedriger Bitrate aufgezeichnet wurde und YT das dann nochmals umwandelt kommen halt solche Artefakte zustande. Oder noch schlimmer, Software die anbietet das aufgenommene Material für YT aufzubereiten, dann hast du dein Original, dann konvertiert der Uploader das und YT so oder so automatisch noch ein drittes Mal.

Wenn du hingegen auf kommerziellen Seiten bist, dann merkt man oft, dass die tatsächliche bei Audio und Video teilw. höhere Bitraten nutzen können als der Normalanwender. Und dort hast du praktisch nie Artefakte und ähnliches.

Was mir tatsächlich aber aufgefallen ist beim Schauen von 4k Videos, die wirken auf mich auf 1080p vom Monitor runterskaliert dann oftmals wie Fotos, wo man in der Bildbearbeitung den Scharfzeichner zu oft gedrückt hat.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 12326 - 13. Januar 2018 - 16:21 #

den effekt kannst du auch beobachten, wenn du dein videomaterial lossless auf youtube hochlädst. gerade kontrastarme bereiche wie landschaftsoberflächen, himmel, textilien, wände usw verlieren in 1080p im vergleich zu 4k deutlich an details. dass kommerzielle youtube-channels bessere videoqualität haben, liegt da vermutlich eher an einer bitraten-basierten bevorzugung entsprechend zuschauer-trächtiger kanäle.

Desotho 16 Übertalent - P - 4882 - 11. Januar 2018 - 12:14 #

Klingt nach wie vor etwas hakelig. Für meine bescheidenen Anforderungen die sicher kein 4k beinhalten bin ich mit meiner Avermedia Live Gamer Portable 2 sehr zufrieden.

Pro4you 19 Megatalent - 13402 - 13. Januar 2018 - 23:57 #

Kenne mich zwar nicht mit solcher Hardware aus, aber ist es nicht unpassend ein 400€ mit einem 1250$ Produkt zu Vergleichen?

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