TGS2017: Macht euch Summer Lesson: Chisato Shinjo zum Perversen?

PS4
Bild von Jörg Langer
Jörg Langer 347076 EXP - Chefredakteur,R10,S10,C10,A10,J9
Platin-Gamer: Hat den sehr hohen GamersGlobal-Rang 25 erreichtDieser User unterstützt GG mit einem Abonnement oder nutzt Freimonate via GG-Gulden.Wii-Experte: Sein Motto ist: Und es gibt sie doch, die Core Games für Wii!PC-Spiele-Experte: Spielt auf PC, dann auf PC und schließlich auf PC am liebstenStrategie-Experte: Von seinem Feldherrnhügel aus kümmert er sich um StrategiespieleAlter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtGold-Cutter: Hat 100 Videos gepostetArtikel-Schreiber: Hat 15 redaktionelle Artikel geschriebenGG-Gründungsfan: Hat in 2009 einmalig 25 Euro gespendetProphet: Hat nicht weniger als 25 andere User zu GG.de gebracht

22. September 2017 - 12:45 — vor 9 Stunden zuletzt aktualisiert
Dating Simulationen sind beliebt in Japan, und "Summer Lesson" ist eines in der virtuellen Dimension – und das bestverkaufte PSVR-Spiel in Japan. Jörg hat das neueste Mädchen kennengelernt..
Summer Lesson ab 59,00 € bei Amazon.de kaufen.
Summer Lesson ist ein bereits vor einem Jahr erschienenes PSVR-Spiel von Namco Bandai, bei dem man episodenartig als Tutor für mehrere Schulmädchen fungiert. Im Wesentlichen schaut man die Mädchen an, hört ihren Dialogen zu und trifft einfache Entscheidungen. Beispielsweise hilft man beim Sprachunterricht. Für den 12. Oktober ist ein neuer Inhalt (oder ein neuer Teil? Das haben wir nicht sicher verstanden) angekündigt: Chisato Shinjo – Shichiyou no Etude („Sieben Tage des Studiums“) angekündigt. Jedenfalls konnten wir es auf der Tokyo Game Show 2017 probespielen. Die schlechte Nachricht vorweg: Obwohl eine englische Version geplant ist, soll diese nicht im Westen erscheinen. Ihr müsstet aber mit einem japanischen PSN-Account das Spiel kaufen können.

Chisato Shinjo ist der Name eines weiteren Mädchens, deren Sensei („sensee“ heißt Lehrer) ihr seid. Sie wohnt in einem Herrenhaus und wirkt gleichzeitig hübsch, süß und seltsam. Die von uns gespielte Version war Japanisch, und wir haben nur wenige Worte wie „so ist es gut“ aufschnappen können. Die beschränkte Interaktion mit dem Spiel, die aus Ja-Nicken oder Nein-Kopfschütteln sowie dem Fixieren von Menüpunkten in der Spielwelt besteht, die dann nach einigen Sekunden gewählt werden, haben wir also nach gut Glück gemacht. Doch das ist auch gar nicht das Wesentliche dieses „Spiels“.

Das Wesentliche ist, dass sich ein japanisches Schulmädchen mit teils aufreizender Körperhaltung völlig auf uns fixiert, mit uns redet, uns anschaut, uns nahe kommt – sehr nahe kommt –, um uns herumgeht. Obwohl wir nicht von Photorealismus sprechen würden, wirkt die Computergestalt doch hinreichend überzeugend, inklusive Gestik und Mimik, Augen- und Mundbewegungen. Wir attestieren ihr sofort eine Persönlichkeit. Und das ist das Faszinierende an Summer Lesson.
 
Jetzt wird noch schnell die VR-Brille des Vorgängers geputzt, dann ist der GG-Autor dran.

Auch ohne sie wirklich zu verstehen, bekommen wir durch Tonfall und Mimik mit, dass die Kleine eine ziemliche  Zicke ist. Das mal gehauchte, mal spöttische „Sensee“ ist nur ein Indiz dafür. Aus einem Werbetext wissen wir, dass wir der sozial zurückgebliebenen Chisato allerlei beibringen müssen, etwa wie man Mangas oder Videospiele nutzt. Das haben wir aber in der kurzen Demo nicht erlebt. Wir saßen vielmehr auf einem Stuhl und konnten uns, natürlich, in dem gediegenen Raum samt Bücherwand frei umsehen. Nach ein paar Dialogzeilen steckte uns, und wer jetzt weiterliest, muss sich den Spoiler selbst zuschreiben, Chisato in eine typische „Magier-Schachtel“, die dann vom Las-Vegas-Zauberer mit Schwertern durchstoßen wird, ohne die oder den Eingesperrten zu töten.

Genau das passiert uns, und es ist wirklich ein seltsames Gefühl, „an sich selbst“ herunterzublicken und zu sehen, wie vorne ein Schwert in die enge, uns umgebende Schachtel hineingestochen wird, und hinter uns (wenn wir den Hals verrenken) wieder herauskommt. Wir erwarten, Blut spritzen zu sehen, aber da ist nichts. Allerdings betrachtet uns Chisato so kühl-distanziert, wie sie auch eine Fliege betrachten würde, der sie die Flügel rausreißen würde, insoweit ist die Szene dennoch etwas beängstigend. Noch zwei weitere Schwerter führt sie in die Box ein, mit dem zweiten fährt sie zigmal vor- und zurück, als ob sie unseren Brustraum ausschaben wollte. Bei alledem ist sie keinen halben Meter von uns entfernt. Wir starren abwechselnd sie und die halb verschwundenen Schwerter an.

Danach wird der Bildschirm (Entschuldigung, die VR-Brille) dunkel, und es kommt noch eine kurze Szene außerhalb der Box. Sensee Langer hat den Probetermin also offenkundig überlebt. Am ehesten als Dating Simulation könnte man Summer Lesson beschreiben. Doch die „räumliche“ Nähe zu unserer Schülerin, die Illusion, tatsächlich mit einer Person zu interagieren, ist dann doch sehr weit entfernt vom üblichen 2D-Manga-Stil. An der Grenze des eigenen Bewusstseins stellen sich Fragen wie „Bin ich womöglich ein Spanner/Chikan/Perversling, wenn ich so etwas interessant finde?“. Es ist ein langer Weg zurückgelegt worden, seitdem vor vielen Jahren im Little Computer People Project erstmals ein kleines Computermännchen von innen gegen die Monitorscheibe geklopft hat…

Video:

Jörg Langer Chefredakteur - P - 347076 - 22. September 2017 - 12:57 #

Auf eigenartige WEise faszinierend.

Sciron 19 Megatalent - P - 17444 - 22. September 2017 - 12:59 #

Also viel "perverser" als z.B. ein "Samantha Fox Strip Poker" oder die üblichen Hentai-Visual Novels finde ich das jetzt auch nicht. Eher im Gegenteil. Ich glaub hier geht's auch weniger um Erotisierung, sondern eher um die bloße Simulation von zwischenmenschlicher Nähe. Grade in Japan, in dem es doch eine vergleichsweise große Gruppe sogenannter NEETs bzw. Hikikomori gibt, ist so ein Spielkonzept mit den Möglichkeiten von VR, nicht überraschend.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 347076 - 22. September 2017 - 13:05 #

Ich ziehe doch keinen Vergleich zu irgendwelchen Fleischbeschau-Spielen. Das Perverse entsteht gegenenfalls im Kopf: Du sitzt da plötzlich 20 cm entfernt von einem Mädchen, das sich lasziv vorbeugt, um dir auf 5cm nahezukommen.

Sciron 19 Megatalent - P - 17444 - 22. September 2017 - 13:13 #

Bis auf 5cm? Da würden mich die groben Pixel aber arg aus der Illusion reissen ;). Naja, ist doch nicht verwunderlich, dass man die Möglichkeiten von VR da voll ausnutzt. Normalerweise geht das eben nicht, wenn ich nicht grade mit der Stirn am Monitor pappe. Wer sich so ein Spiel kauft, rechnet doch auch mit sowas ähnlichem. Auch wenn es kein plumpes Sexspielchen ist, dürfte jedem Käufer doch klar sein, dass man es hier nicht mit einer seriösen Nachhilfelehrer-Simulation zu tun hat.

Desotho 16 Übertalent - P - 4257 - 22. September 2017 - 13:26 #

Mag sein, aber wie viele Erscheinungen von blanken Busen haben in Game of Thrones wirklich Sinn für die Handlung gemacht?
Warum sind bei Mass Effect und Dragon Age so viele scharf auf die Beziehungen mit den Gefährten:)

Sciron 19 Megatalent - P - 17444 - 22. September 2017 - 13:54 #

Ich bin nicht sicher, worauf du nun hinaus willst. Bei Summer Lesson gibt's nun zumindest keine naggischen Tatsachen. Kann ich mir zumindest schwer vorstellen.

Die Beziehungen in Bioware-Titeln haben nun nicht die Immersion, wie ein VR-Spiel. Wenn man Glück hat gibt's ein paar gute Dialoge und dann eine obligatorisch peinlich-inszenierte, keusche Sex-Szene. Das ist dann nochmal ein ganz anderes Konzept.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12256 - 22. September 2017 - 14:17 #

Bei Summer Lesson ist das alles aber nicht enthalten.
Du kannst keine Art von persönlicher Beziehung (abseits platonischer Art) mit den Mädchen eingehen, du bleibst immer korrekter Lehrer.

Desotho 16 Übertalent - P - 4257 - 22. September 2017 - 14:47 #

Es nährt aber ähnliche Bedürfnisse :)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12256 - 22. September 2017 - 16:01 #

Nicht wirklich.
Die politisch korrekten von Insert Moin haben sich damals zum Test (mit dem ersten Mädchen) eine SJW Frau geholt und das mit ihr besprochen. Die war erstaunlich angetan von der Erfahrung. Weil eben anbaggern oder gar unter den Rock gucken und ähnliches überhaupt nicht funktioniert (und eine Warnung bei solchen Versuchen kommt) sondern es sich wirklich nur um eine alltägliche Interaktion handelt.

Desotho 16 Übertalent - P - 4257 - 22. September 2017 - 16:25 #

Du bist da auch grade auf einer falschen Ebene :)

Despair 16 Übertalent - 4964 - 22. September 2017 - 17:56 #

Ich würde gerne mal sehen, auf welchen Ebenen manche Spieler rumkriechen, um doch einen Blick in den Strafraum zu erhaschen. ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29790 - 22. September 2017 - 14:05 #

Die Pixel werden nicht größer wenn eine Spielfigur an dich herantritt, das war schon bei den ersten 3D-Karten besser. Das Pixelgitter wird ja nicht schlechter nur weil eine Spielfigur vergrößert wird. Dadurch rückt die Brille ja nicht näher ans Auge.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 7158 - 22. September 2017 - 13:01 #

Ich hätte lieber eine richtige Androidin, die kann dann auch kochen und sauber machen!
;)

Desotho 16 Übertalent - P - 4257 - 22. September 2017 - 13:11 #

In jedem steckt ein Spanner und ein Perverser. Mal mehr und mal weniger :)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29790 - 22. September 2017 - 14:05 #

Klingt jetzt auch schon wieder zweideutig :P .

Labrador Nelson 28 Endgamer - - 103196 - 22. September 2017 - 13:24 #

Nein, mit Perversion hat das nichts zu tun! :) Das ist eben das tolle VR-Erlebnis und wenns bei dir diese Gefühle oder Eindrücke auslöst, bzw. hinterlässt, dann hat die Technologie funktioniert. Ich finde das auch äußerst faszinierend. Man muss es erlebt haben!

Jörg Langer Chefredakteur - P - 347076 - 22. September 2017 - 13:33 #

Genau darum geht es mir doch. Ich halte das für Faszinierend, gerade weil man sich fragt: Moment, darf ich das jetzt spannend finden?

rammmses 19 Megatalent - P - 13010 - 22. September 2017 - 15:23 #

Das sind Elemente japanischer Kultur, die ich nicht so recht verstehen kann, ähnlich wie diese Hostess-Club-Geschichten. Irgendwie schwingt ja doch was sexuelles mit, aber man kann es nicht so recht greifen, was das soll.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 12256 - 22. September 2017 - 16:02 #

Wenn da bei dir was sexuelles mitschwingt solltest du lieber kein Lehrer werden.

rammmses 19 Megatalent - P - 13010 - 22. September 2017 - 16:25 #

Ich meinte in der Inszenierung.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 7351 - 22. September 2017 - 18:15 #

Ich denke, dass der Anteil an hebephilen Lehrern gar nicht so gering ist.

Ganon 23 Langzeituser - P - 38317 - 22. September 2017 - 22:37 #

Don't stand so, don't stand so, don't stand so close to me...

TheRaffer 16 Übertalent - - 4227 - 22. September 2017 - 16:05 #

Interessant: Ohne diese Überschrift würde das hier keiner diskutieren. :)

Erazerhead77 12 Trollwächter - 987 - 22. September 2017 - 18:05 #

Mich würde Summer Lesson grundsätzlich schon reizen, nur schreckt mich die fehlende Lokalisierung und der Preis ab.

Klar, es gibt eine Importversion mit englischen Untertiteln, aber zum Ausprobieren ist es mir trotzdem noch zu teuer und durch die Untertitel geht wohl auch viel von der Immersion flöten.

Dennoch finde ich das Konzept spannend, ich kann Jörg verstehen.

Ich kenne auch noch das Ur-Spiel "Little Computer People" auf dem C64, was wurde das damals von Manni Kleimann in der ASM gelobt und auch erste philosophische Gedankenspiele wurden damals aufgeworfen ("Was für eine Verantwortung man gegenüber dieser virtuellen Kreatur doch hätte", "Wohin wird es mit der künstlichen Intelligenz noch gehen, wird die KI irgendwann empfindsam sein, etc.?").

Da hat sich die letzten Jahre/Jahrzehnte doch einiges getan! ;-)
Vielleicht sollte ich Summer Lesson doch ausprobieren...

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5717 - 22. September 2017 - 20:26 #

Schade, dass es keine Demo gibt, ich würde das auch gern mal ausprobieren. Aktuell gibt es ja wenig VR-Spiele, die einen Menschen halbweg realistisch simulieren. Dabei kann gerade das beeindruckende Auswirkungen in VR haben, weil wir auf Menschen sehr speziell reagieren.

Für die Oculus Rift gibt es ein Sportspiel, wo man z.B. beim Basketball den Ball wirft und dann in den Spieler teleportiert wird, der ihn fängt. Dabei kommt dann oft ein gegnerischer Spieler in die eigene Komfortzone, um den Ball zu blocken. Das wirkt enorm intensiv (im negativen Sinn), sehr viel intensiver als die heranspringenden Alienspinnen aus Farpoint. Gar nicht im Sinne eines Jumpscares, sondern weil da eine fremde Person sehr nahe an einen herantritt.

Mich würde mal interessieren, wie das bei Summer Lesson wirkt, wenn die Figur sehr nahe kommt. Dürfte auch sehr seltsam sein.

Gibt übrigens mit "ProjectM: Daydream" ein sehr ähnliches Spiel für 5€ bei Steam (mit beeindruckender Grafik). Aber sowas in der Library zu haben, ist doch ziemlich abschreckend, ich verzichte lieber und hoffe, dass seriöser wirkende Spiele mit realistisch wirkenden Menschen mal kommen und mit deren Wirkung spielen. :-)

Erazerhead77 12 Trollwächter - 987 - 22. September 2017 - 20:52 #

Der Vergleich hinkt zwar etwas, aber hast du schon "Arkham VR" auf der PSVR ausprobiert? Die Personen wirken dort sehr real und lebensecht, zumindest grafisch. Leider gibt es kaum Interaktionen aber Alfred in der Bathöhle bzw. im Wayne-Mansion wirkt verblüffend echt! Auch das Intro, wo sich der Mörder deiner Eltern vorbeugt und dich bedroht, sehr geil gemacht. Und natürlich die Charaktere die man in der Bathöhle freischalten kann, die sind meines Erachtens Wahnsinn! So detailliert und lebensecht, sie folgen mit ihren Augen sogar deinen Bewegungen!

Schade, dass so etwas nicht besser genutzt wird, was wäre damit alles möglich!

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5717 - 22. September 2017 - 22:47 #

Ja, hab ich, wobei die so einen gewissen Plastiklook haben, der das für mich etwas kaputtmacht. Die Szene mit Robin im Käfig gegenüber fand ich auch interessant, kommt real rüber. Nur mit Haut hat die PSVR wohl so ihre Probleme. Auf der Oculus Rift sieht das meistens deutlich realistischer aus, z.B. bei "Lone Echo".

Aber zumindest auf den Screenshots sind "Summer Lesson" und "ProjectM" nochmal deutlich besser. Ich frag mich, wie es in VR ist. Manche Spiele sehen in 2D ja super aus, aber in VR total billig. Resident Evil 7 wäre so ein Beispiel. Alles sieht nach Pappe aus.

A propos... fies in Sachen "da kommt mir jemand zu nah" ist auch die VR-Demo von Resident Evil 7, wo man gefesselt auf einem Stuhl sitzt. Im richtigen Spiel ist diese Szene nicht enthalten.

Faszinierend ist auch das Motion Capturing von Farpoint. In den Rückblenden, wo man das verschollene Team sieht, sehen die Gesichter zwar wegen der unrealistischen Haut nicht gut aus, aber die Bewegungen und Größenverhältnisse sind sehr überzeugend. Da hab ich kurze Flashs, wo das Gehirn für Sekundenbruchteile denkt, dass es real ist. VR macht schon komische Dinge. :-)

Erazerhead77 12 Trollwächter - 987 - 22. September 2017 - 23:25 #

Ohja, die "Kitchen"-Demo, musste ich auf zwei Etappen probieren, die ist wirklich fies! ;-)

Plastik-Look stimmt auch, wobei mich das gar nicht sooo gestört hat. Wenn man ganz nah rangeht (z.B. bei Harley Quinn) dann sieht man jeden Leberfleck, jede Hautunebenheit, ja sogar die eingetrocknete weisse Schminke in ihrem Gesicht, das ist schon krass.

Bei Oculus Rift kann ich nicht mitreden, hab leider nicht den geeigneten PC dafür.

Und von der Immersion ist Farpoint wirklich ganz weit vorne. Mit dem Aim-Controller ist es ganz großes Kino! Selten so ein "Mittendrin"-Gefühl gehabt.

VR kann also ruhig so weitergehen!

Jörg Langer Chefredakteur - P - 347076 - 23. September 2017 - 5:21 #

Genau diese große Nähe fühlt sich sehr komisch an. Im echten Leben würde ich einen Schritt weggehen, hier geht das nicht.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 7351 - 22. September 2017 - 18:13 #

Da ich schon pervers bin, könnte ich ja direkt losschlagen. So langsam wird VR wohl doch interesant.

Namen (unregistriert) 22. September 2017 - 19:47 #

Japan ist (insbesondere bei jungen Menschen und noch mehr in den Städten) das Land der einsamen Herzen, auch bekannt als Singles.
Liegt auch am sehr konservativen Familiengedanken (Frau hat gefälligst zu Hause den Nachwuchs zu hüten und er schafft das Geld ran), das viele junge Frauen abschreckt, aber auch an der Firmenkultur, die dort zum Teil vorherscht.
Es wird ja nicht ohne Grund (halbherzig) gegen Selbstmorde wegen Überarbeitung vorgegangen.

Alles was soziale Interaktion außerhalb der Firmenherachie (Thema in der Nacht nach der Arbeit noch mit den Kollegen in die Bar) vorspielt. Oder was überhaupt soziale Interaktionen vorspielt, ist dort sehr willkommen.

Das wir Europäer da gedanklich gleich auf eine andere Schiene kommen ist klar. Es sind einfach komplett unterschiedliche Kulturen.
Egal wie viel man sich in Japan nach dem 2. Weltkrieg von den USA entlieh.

Und mal ganz ehrlich, in den Sommerferien Nachhilfe geben ist eine gradzu züchtige Idee, wenn ich mir ansehe, was sonst so aus Japan kommt.

Jörg, geh besser nicht in die ab 18 Abteilung eines Mangaladens ;)

mastermo316 19 Megatalent - 13702 - 22. September 2017 - 20:15 #

Dies ist das logische Endergebnis von Feminismus und Gynozentrismus. Moderne westliche Frauen sind so unterträglich in deren Verhalten geworden, dass Männer lieber Zeit mit virtuellen Frauen verbringen als sich mit den Zicken in der echten Welt rumzuärgern.

Die Idee, dass Optionen für Männer wie Virtual Reality "pervers" oder "krank" sind, ist nichts weiter als eine simple Shaming-Taktit mit dem Ziel, dass Männer "auf der Plantage bleiben" und immer mehr für Frauen arbeiten und zahlen ohne irgend eine Gegenleistung zu bekommen.

Optionen für Frauen, wie z. B. Sexspielzeugug wie Vibratoren, sind niemals "pervers" oder "krank" sondern "ermächtigend", aber Sexspielzeug für Männer ist pervers. Pornos sind krank aber Erotikbücher für Frauen wie "50 Shades of Gray" werden zu Riesenerfolgen und gefeiert.

In der Debate ob es "pervers" ist geht es nur darum, dass Frauen glauben, dass sie das Monopol und die Kontrolle über männliche Sexualität haben und wenn Männer einen Weg um das "Kartell" herum finden um ihre sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen ohne dass eine Frau davon materiell profitiert muss dieser Weg auf jedem Fall vernichtet werden.

Sciron 19 Megatalent - P - 17444 - 22. September 2017 - 20:57 #

Liegt Japan jetzt schon im Westen? Obwohl, wenn man die Verschwörungsheorie glaubt, dass die Erde eine Kugel ist, liegt wohl alles irgendwie im Westen, wenn man weit genug reist.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 347076 - 23. September 2017 - 5:07 #

Nicht ganz richtig, just auf einer Kugel kannst du immer weiter nach Westen reisen und kommst irgendwann in den Osten :-)

COFzDeep 19 Megatalent - P - 17397 - 22. September 2017 - 22:20 #

Oh toll, Danke Jörg dass Du das Spiel ausprobiert hast! Und schön, dass es Dir... gefallen hat?! Ich brauche wohl doch noch irgendwann eine PS4 samt VR. Oder ich muss mir die Vive kaufen und hoffen, dass das Spiel da auch Mal kommt, oder zumindest etwas vergleichbares :)

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit
Simulation
Lebens-Simulation
Tekken Project
13.10.2016 ()
Link
0.0
PS4
Amazon (€): 59,00 (Playstation 4)