GC 2017: Breakaway angespielt - Team-Multiplayer-Spiel von Amazon

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Thomas Schmitz 5362 EXP - Freier Redakteur,R8,S8,A8,J8
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23. August 2017 - 17:07 — vor 6 Wochen zuletzt aktualisiert
Amazon macht jetzt auch Spiele. Wir durften auf der gamescom die drei Maps des Team-Multiplayer-Sport-Shooters spielen.

Online, Global, Spaß - auf diese drei Schlagworte hat sich die Marketingabteilung bei Amazon geeinigt, um den PC-exklusiven Team-Multiplayer-Shooter mit Sportanleihen namens Breakaway zu beschreiben. Auf der gamescom durften wir die drei vorhandenen Maps der Pre-Alpha spielen - und hatten eine Menge Spaß im Duell mit zwei je vierköpfigen Journalistenteams.

Das Spielprinzip ist einfach erklärt. Gespielt wird Breakaway mit zwei Teams. In der Mitte der Karte thront eine Art Ball, der, weil das Spiel in einem Fantasy-Szenario angesiedelt ist, Relikt genannt wird. Ziel des Spiels ist es nun, dieses Relikt in die Grube des Gegners zu werfen oder zu bringen.

Zunächst wählen wir aus einer von vier Klassen unser Alter Ego. Zur Verfügung stehen Nahkämpfer, Tanks, Schützen und Unterstützer. Derzeit hat Amazon elf Krieger eingebaut. Natürlich können wir deren Aussehen noch aus einer vorgegebenen Palette anpassen - von Farbe der Rüstung bis hin zu den Waffen.

Die Krieger unterscheiden sich nicht nur im Kampfstil voneinander, sondern haben auch jeder spezielle Eigenschaften.  Mit der Taste 1 können wir eine besonders starke Eigenschaft hervorrufen, wir bauen entweder Geschütztürme, legen Fallen oder rollen einen stacheligen Eisenzylinder Richtung Feinde. Mit den Tasten Q, E, R und F hingegen aktivieren wir weitere Fähigkeiten, die sich nach Gebrauch erst wieder aufladen müssen. So können wir uns beispielsweise ein paar Meter vorwärts teleportieren, schleudern einen Blitz auf die Gegner oder verpassen ihnen einen wirkungsvollen Tritt, der sie kurz ausknockt.

Die drei Karten hatten zwar alle einen unterschiedlichen Grafikstil. Doch sie sind auf schnelle, actionreiche Duelle ausgelegt. Mit unseren Nahkämpfern wehren wir die Gegner ab und begleiten unseren Tank, der laut den Entwicklern am ehesten dazu geeignet ist, das Relikt zu transportieren.

Die Duelle waren durchweg spannend - besonders wenn es uns doch mit einer Spezialattacke gelang, den Gegner kurz vor dem Erzielen eines Tors das Relikt aus den Händen zu schlagen. Selbst in der Pre-Alpha macht Breakaway schon einen sehr guten und vor allen Dingen spaßigen Eindruck. Wann der Titel erscheint, ist übrigens noch unklar. Wir rechnen aber frühestens 2018 mit einer Veröffentlichung.

Wer sich selbst ein Bild von Breakaway machen möchte, kann das tun. An diesem Wochenende ist die Alpha frei spielbar, mehr dazu gibt es auf der Webseite von Breakaway.

Smutje 16 Übertalent - P - 4288 - 23. August 2017 - 18:18 #

Amazon... macht Spiele... merkwürdige Entwicklungen zeichnen sich ab oO

Kurt van Demon 13 Koop-Gamer - 1570 - 23. August 2017 - 18:49 #

Ist doch eigentlich nur konsequent. Mit Twitch im Hintergrund wird sicherlich ein langfristiges Konzept umgesetzt. Gängige "free to play"-Mechanismen aus bekannten und erfolgreichen Multiplayerspielen dieses Geschäftsmodells hinzugefügt und "game as a service" sollte passen.
Ich habe keinen Zweifel, dass Amazon sehr gezielt vorgehen wird, ob das bei den Spielern auch ankommt, steht auf einem anderen Blatt.

TheRaffer 16 Übertalent - - 4998 - 23. August 2017 - 19:01 #

Unterschätze niemals die Macht dummer Menschen, die einer Meinung sind...
Irgendwie setzt sich dieses ganze free to play und game as a service ja durch. :(

Punisher 19 Megatalent - P - 16022 - 23. August 2017 - 22:37 #

Ich persönlich empfinde Free2Play ja nicht pauschal "für Dumme Menschen" oder als schlecht. Solange ich nicht gezwungen bin, Geld auszugeben um meinen Spaß zu haben? Warum nicht? Beim Spielen gehts doch darum Spaß zu haben. Wenn ich umsonst ein gutes Spiel bekomme, das mich lange unterhalten kann, und mir optional die Möglichkeit bietet, den Spielspaß zu verlängern und die Entwickler mit dem Kauf zusätzlicher Maps oder Charaktere zu unterstützen, was ist daran schlimm bzw. schlimmer als an einer 60 Euro-Katze-im-Sack? Warframe und World of Tanks sind denke ich faire Beispiele, das F2P nicht immer schlecht oder dumm ist. Wie schon Forrest Gump sagte - dumm ist der, der dummes tut.

Ganon 23 Langzeituser - P - 39087 - 23. August 2017 - 23:30 #

Sehr richtig!

Harry67 16 Übertalent - P - 4425 - 24. August 2017 - 9:21 #

Volle Zustimmung.

TheRaffer 16 Übertalent - - 4998 - 24. August 2017 - 19:43 #

Okay, ich ziehe das "dumm" hiermit offiziell zurück. Damit bin ich eindeutig übers Ziel hinaus geschossen.

Aladan 23 Langzeituser - - 39234 - 24. August 2017 - 6:42 #

Ich bin schon gespannt, wann mal jemand einen Team-Shooter bringt, bei dem man 2 Teams aus Journalisten spielt, die einen Team-Shooter auf einer Spielemesse spielen.

Harry67 16 Übertalent - P - 4425 - 24. August 2017 - 10:00 #

Wir brauchen unbedingt mehr Niveaushooter! "Testers" "Durchdringe die Spielmechanik und werde zum singulärpositionalen Supertester! Meistere die abstrakten Gefahren der Metaebene und schieße dich vom Kleinpromi zum gefragten gesellschaftsphilosophischen Uberstar nach oben!"

Das Spiel ist gebongt. Du müsstest es nur noch finanzieren :)

Aladan 23 Langzeituser - - 39234 - 25. August 2017 - 6:47 #

Kommentar-Kudos! :-)

rammmses 19 Megatalent - P - 13168 - 24. August 2017 - 10:40 #

Klingt sehr nach einem Spiel, das niemand braucht. Der Markt ist doch völlig übersättigt mit solchen Spielen.

Flatinger 08 Versteher - 175 - 24. August 2017 - 15:42 #

Tatsächlich finde ich das Prinzip sehr interessant. Hört sich an wie Bombing run aus UT 2003? glaub ich

Thomas Schmitz Freier Redakteur - 5362 - 24. August 2017 - 16:32 #

Genau. Daran hat es mich auch erinnert.

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