UDK: Kostenlose Edition der Unreal Engine 3

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5. November 2009 - 21:06

Epic Games hat heute das Unreal Development Kit (UDK), eine kostenlose Edition der Unreal Engine 3, veröffentlicht, die für den nicht-kommerziellen Einsatz gedacht ist. Mit dem UDK hat nun jeder, der an der Nutzung von 3D-Game-Engine-Technologien interessiert ist, die Möglichkeit, die gleichen Tools und Technologien wie die großen Videospiel-Entwickler- und Publisher zu nutzen – prominente Beispiele sind unter anderem Gears of War und Batman: Arkham Asylum. Die Unreal Engine 3 ist eine sich konstant weiterentwickelnde Game-Engine und das UDK beinhaltet alle der zuletzt hinzugefügten Features und Technologieverbesserungen, von denen viele noch in keinem Unreal-Engine-Spiel eingesetzt wurden. Darüber hinaus wird Epic Games fortlaufend aktualisierte Builds des UDKs kostenlos veröffentlichen.

Das 562 MB große Unreal Development Kit kann auf der offiziellen Seite heruntergeladen werden (dort finden sich auch weitere Download-Mirrors). Die Systemanforderungen sehen laut Hersteller folgendermaßen aus:

Minimum:

  • Windows XP SP2 oder Windows Vista
  • 2.0+ GHz Prozessor
  • 2 GB RAM
  • SM3-kompatible Grafikkarte
  • 3 GB freier Festplattenspeicher

Empfohlen für die Entwicklung von Inhalten:

  • Windows Vista 64 SP2
  • 2.0+ GHz Mehrkern-Prozessor
  • 8 GB RAM
  • Grafikkarte der NVIDIA 8000-Serie oder höher
  • Reichlich Festplattenspeicher

Video:

Stefan1904 30 Pro-Gamer - P - 128500 - 5. November 2009 - 15:46 #

Das ist dann wohl die Ankündigung, die von Epic Games kurzzeitig geteasert wurde.

zeiteisen 11 Forenversteher - 705 - 5. November 2009 - 16:06 #

Schade, dass mein Rechner zu lahm ist :(

stupormundi 13 Koop-Gamer - 1576 - 5. November 2009 - 18:09 #

Wenn das tatsächlich alles war, was kommen sollte, bin ich enttäuscht. Ich persönlich entwickle keine eigenen Spiele - über ein neues Unreal von Epic hätte ich mich mehr gefreut.

AticAtac 14 Komm-Experte - 2128 - 5. November 2009 - 18:51 #

Finde ich grossartig. Unreal Tools gehören zu den besten in der Branche. Ich werde es auf jeden mal ausprobieren.
Danke für die Info!

Porter 05 Spieler - 2981 - 5. November 2009 - 21:23 #

Klinkt fair, und wenn beim basteln doch noch was "wertvolles" entsteht wird Epic ein angemessenes Stück vom Kuchen fordern wollen.

hoschi 13 Koop-Gamer - 1465 - 5. November 2009 - 21:50 #

kann man eigentlich mit der Engine selber auch komplette Spiele programmieren oder kann man damit "nur" 3D Welten erschaffen ?

Loco 17 Shapeshifter - 8092 - 6. November 2009 - 10:39 #

Die Engine ist das Gerüst von einem Spiel, natürlich müssen sachen auch programmiert werden. Es ist ja kein GameMaker etwas c++ muss man schon können, sonst würden alle Spiele ja gleiche Features haben.

AticAtac 14 Komm-Experte - 2128 - 5. November 2009 - 22:34 #

Man kann damit komplette Spiele programmieren!
Für die Spielelogik beinhaltet es eine mächtige Skriptsprache.
Viele sehr gute kommerzielle Spiele wurden mit dieser Engine erstellt.

Antariuk 05 Spieler - 41 - 6. November 2009 - 13:29 #

Sehr interessante News, danke schön!
Finde das schon merkwürdig, das Epic ihr Baby jetzt so rausgeben... bin aber auch derbst uninformiert was auf dem Sektor der Engines die letzte Zeit so passiert ist. Dürfte alle Hoobymodder und Programmierer jedenfalls freuen, vielleicht setzen sich ja genug ergrimmte CoD4-Fans zusammen und schrauben sich ihr eigenes CoD6 mit gescheitem MP zusammen ;)

Loco 17 Shapeshifter - 8092 - 6. November 2009 - 13:40 #

Ich denke das ist vor allem als Werbung zu verstehen, je mehr leute sie testen... kaufen sie vielleicht irgendwann... je mehr die Engine optischer standard wird... desto mehr verkauft sie sich... je mehr Entwickler sie schon vorab mal in Form des UDK testen können je mehr entschließen sich vielleicht sie zu kaufen und so weiter... mich freuts, ich hoffe auf tolle kostenlose Spiele mit Unreal Engine... vielleicht hat ja auch das ein oder andere Projekt so die Chance ein Vollpreistitel zu werden... Publisher wird aufmerksam, wandelt die UDK Lizenz zur richtigen um und verkauft das ehemals kostenlos geplante Projekt... du siehst am Ende gewinnt Epic ;) hehe

Inko Gnito (unregistriert) 6. November 2009 - 13:53 #

Wenn ich mich recht erinnere, stand in einer der letzten Gamestars, dass der Kaufpreis für die kommerzielle Nutzung bei 500.000 $ läge. Einfach mal so kaufen ist da nicht.
Ich denke, Epic schielt eher darauf, dass die Hobbyprogrammierer von heute die Grafiker in den Entwicklungsstudios von morgen sind. Die kennen dann den Unreal Editor und müssen sich nicht erst groß in die Unreal Engine 3 oder einen der wahrscheinlich relativ ähnlich zu bedienenden Nachfolger einarbeiten, was ungemein Zeit und damit Geld spart. Also kaufen alle Studios die Unreal Engine ein und alle Spiele der Zukunft sehen gleich aus.

Loco 17 Shapeshifter - 8092 - 6. November 2009 - 15:20 #

Naja dein Gedanke ist wirklich (auch) denkbar, allerdings musst du folgendes bedenken: Wenn sagen wir mal EA ein Spiel von einem unbekannten Indi Studio kauft oder einem Hobby Entwickler... dann kostet das EA wirklich wenig, dazu machen sie dann aus der non Commercial eine Commercial Lizenz und das hat dann schon durchaus Finaziellen Reiz. Natürlich werden sie kein dummes Spiel kaufen, aber ich denke es werden durchaus große Projekte entsehen immerhin gehts auch um eine große Technik und ein World of Goo braucht keine Unreal Engine ;)

Creasy (unregistriert) 6. November 2009 - 14:09 #

Ich kenn mich damit nicht aus, aber heisst dass, nun könnten Hobbyentwickler (zumindest in der Theorie) Spiele machen, die die UE3 bekannte Grafik haben? Das wäre ja irgendwie.. unglaublich und grandios, da die Engine ja selbst heute noch die beste ist (Die Figuren sehenbis heute nur in der Engine wie "echte" Menschen aus, sprich haben Masse)

Lexx 15 Kenner - 3461 - 6. November 2009 - 14:28 #

So ist es. Das bedeutet aber nicht, dass sich jeder jetzt mal eben ein hoch poliertes AAA+ Spiel aus den Rippen schneiden kann. Skills in den entsprechenden Bereichen werden natürlich immer noch benötigt.

Loco 17 Shapeshifter - 8092 - 6. November 2009 - 15:22 #

Figuren sind auch nicht wirklich Sache der Unreal Engine sondern des 3D Artist und dem model und 3ds Max etc. nicht zu vergessen Texturen etc. Aber die Unreal Engine liefert vieles schon mit das stimmt.

Anonymous (unregistriert) 6. November 2009 - 14:35 #

Hm also die Gears of War Stampfer sehen für mich nicht wirklich wie realistische Menschen aus. Vor allem mit den fetten Rüstungen. Aber vielleicht bin ich nicht Komerz genug um das zu verstehen...

AticAtac 14 Komm-Experte - 2128 - 6. November 2009 - 19:01 #

Content creation ist hier das Schlagwort, egal mit welcher Engine. Man braucht fähige Grafiker/Designer und jede Menge Zeit/Talent um etwas ansprechendes auf die Beine zu stellen.

zeiteisen 11 Forenversteher - 705 - 6. November 2009 - 19:37 #

Es gibt da ein Haufen kostenloser open source Engines. Am bedeutenden ist da wohl Ogre3D und Irrlich. Torchlight wurde mit Ogre3D gemacht. Für gewöhnlich sind sie mit C++ geschrieben. Das hat den Vorteil der Geschwindigkeit und Plattformunabhängigkeit.
Dann gibt es noch SDK von Spielen für Modder. Um diese zu benutzen muss man das Spiel haben. Groß wären da Source und CryEngine.
Dann gibt es noch die nix kosten für nicht kommerzielle Produkte. Da wären Microsofts XNA, Unity und jetzt auch UDK.

Schon vor vielen Jahren konnte man so tolle 3D Modelle bauen wie man sie heute in zB Uncharted 2 sieht. Nur die Rechner konnten das nicht in Echtzeit rendern. Schau sich zB mal die Videos von Diablo 2 an. Tolle 3D Modelle aber vorgerendert.

Die Lizenzbedingungen für UDK sind bei kommerziellen Produkten 99$, aber einem Umsatz von 5.000$ muss man 25% Lizenzgebühren zahlen.

AticAtac 14 Komm-Experte - 2128 - 6. November 2009 - 20:22 #

Ogre3D und Irrlicht sind nur Render-Engines und nicht vergleichbar mit kompletten Game-Engines wie UDK oder Unity3D.
Die Grosszahl der Leute, die sich für solche Engines interessieren werden eh nie ein Spiel rausbringen. Für sie ist es eher ein "Rumspielen" mit den Engines und deswegen sind Lizenzgebühren auch nicht so wichtig.

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