PSN-Check: DeadCore - Kletterpartie für Speedrunner
Teil der Exklusiv-Serie PSN-Check

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OTK 968 EXP - 12 Trollwächter,R9
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31. Juli 2017 - 9:36
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Jede Woche stellt der PSN-Check ein interessantes Downloadspiel aus dem PSN-Store vor, egal ob Indie oder Vollpreis. Die Rubrik wird von unseren Usern Old Lion, Maverick und OTK betreut.

Der sogenannte Run-and-jump-Shooter Deadcore wurde vom französischen Indie-Studio 5 Bit Games entwickelt. Das setzt sich aus sechs Freunden zusammen, von denen einige auch für namhafte Firmen arbeiteten, unter anderem für Ubisoft oder Eidos. Nachdem das Spiel der Franzosen bereits seit drei Jahren PC-Spieler zur Verfügung steht, ist es seit wenigen Tagen auch für die Konsolen erhältlich. Wir klären im PSN-Check, ob sich der Titel lohnt.

Rauf, rauf, rauf, immer schön den Turm hinauf
Im Hauptmenü könnt ihr zu Beginn zunächst nur den „Story“-Mode auswählen. Der zweite Modus „Speedrun“ wird erst mit der Zeit freigespielt. Nach magnetischen Stürmen erwacht ihr plötzlich ohne Erinnerungen in einem merkwürdigen Gebilde. Nur eine im Raum geschriebene Schrift weist euch den Weg. Und der führt nach oben. Ihr müsst klettern, denn es geht in fünf Levels einen gigantischen Turm hinauf. Die in die Luft geschriebene Schrift erscheint im Spielverlauf immer mal wieder, um euch auf etwas hinzuweisen.

Im ersten Schritt lernt ihr, euch im Level zu bewegen und euren ersten Skill: Den Doppelsprung. Im Sprung könnt in der Luft einen zweiten Sprung vollziehen, um weitere Entfernungen zu überbrücken oder höhere Ziele zu überwinden. Das habt ihr bald verinnerlicht, denn ohne Doppelsprung kommt ihr nicht weit. Bald erhaltet ihr auch die so genannte Switch Gun. Ein Gewehr, mit dem ihr jedoch keine Monster oder dergleichen wegschnetzelt, sondern Apparaturen aktiviert oder deaktiviert, zum Beispiel flammenähnliche Gebilde, die euch in gewünschte (oder ungewünschte) Richtungen katapultieren. Auch manche Sicherheitssysteme, die euch mit der Zeit das Leben schwer machen, könnt ihr für kurze Zeit abschalten. Gegner in Form von Selbstschussanlagen oder herumfliegende Kuben legen euch nicht direkt um, sondern versuchen, euch von der Plattform, auf der ihre gerade steht, in den virtuellen Tod zu stoßen. Rote Laser, die bald überall auf der Map sind, sorgen bei Berührung für euer sofortiges Ableben.

Der Weg nach oben führt euch durch teils fiese Passagen mit knackigen Sicherheitssystemen, die es zu überwinden gilt. Gelegentlich lässt euch das Spiel wählen, welchen Weg ihr nehmen wollt – Pest oder Cholera. Aufatmen könnt ihr dann wieder, wenn ihr einen Checkpoint erreicht habt, ab dem ihr ab sofort respawnt, solltet ihr das Zeitliche segnen.

Solche Hinweisschriften gibt es häufig. Hier sollt ihr auf die Spitze des sich drehenden Hindernisses schießen, um es für kurze Zeit zu deaktivieren.

 

Sammler und Statistiken
In jedem Level gibt es auch eine gewisse Anzahl Fundobjekten. Damit schaltet ihr etwa neue Spielmusik frei oder erfahrt in Logs mehr über die Spielwelt. Wie ihr es aus anderen Spielen kennt, liegen die auch in Deadcore nicht offensichtlich herum. Am Ende eines Levels wird alles zusammengefasst, wie viel ihr gefunden habt, und wie viel ihr hättet finden können. Außerdem zählt das Spiel eure Tode, Respawns, die benötigte Zeit und einiges mehr. Wer sich also gerne weit oben in Bestenlisten wiederfindet, darf sich besonders herausgefordert fühlen.

Das Spiel lässt euch oft die Wahl, welchen Weg ihr nehmen wollt.


Technik und Fazit
Timing ist bei Deadcore das A und O. Flinke Finger am Controller kommen euch sehr zugute. Beim Voranschreiten des Spielfortschrittes verlangt Deadcore alle dazugelernten Skills ab; nicht selten auch alle zugleich. Die Steuerung ist zunächst gewöhnungsbedürftig, etwa weil ihr mit L2 springt. Die Steuerung ist aber recht präzise. Optisch wird das in Unity3D entwickelte Spiel seinem Zweck gerecht. Toll sieht es nicht aus, von hässlich ist der Titel aber ebenfalls weit entfernt. Die schnelle elektronische Musik im Spiel empfand ich als anstrengend und hektisch. Das muss aber natürlich jeder für sich entscheiden. Die Wiederspielbarkeit ist bei Deadcore auf jeden Fall gegeben, wenn ihr den Ansporn habt, als Speedrunner eure eigenen Zeiten zu knacken oder gar global zu den Schnellsten zu gehören.

Fakten:

  • Mixtur aus Geschicklichkeits-Jump-and-run und Shooter (auch für PC, Xbox One)
  • Singleplayer
  • Für Fortgeschrittene + Profis
  • Preis 7,99 Euro (Stand: 19. Juli)
  • In einem Satz: Forderndes JumpSpiel für Leute ohne Höhenangst
DieLegende 12 Trollwächter - 843 - 2. August 2017 - 12:52 #

Hört sich interessant an. und 7,99€ ist eigentlich nicht teuer...aber wahrsch. in 1-2 monaten wieder im Sale zu haben.;-)
Kann man eigentlich aus der 3. person perspektive spielen?

OTK 12 Trollwächter - P - 968 - 2. August 2017 - 13:03 #

Denke ich auch. Oder mal für lau für PS Plus Mitglieder. :)
Nein, nur in First-Person spielbar.

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