E3 2017: Strange Brigade angespielt – Solo/Koop-Action in Afrika

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Christoph Vent 135669 EXP - Redakteur,R10,S10,C10,A10,J10
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19. Juni 2017 - 9:15 — vor 4 Wochen zuletzt aktualisiert
Rebellion dürfte den meisten Spielern vor allem durch seine Sniper Elite-Reihe und vielleicht auch noch durch Zombie Army Trilogy ein Begriff sein. Mit Strange Brigade betreten sie nun erneut Action-Terrain, allerdings in einem neuen Setting: Als Teil eines Forscherteams begeben wir uns im Afrika der 1930er Jahre auf Schatzsuche. Dumm nur, dass allerlei Untote etwas dagegen haben.

Wer nun allerdings ein ähnliches Schlachtfest wie in den oben genannten Spielen erwartet, dürfte von Strange Brigade enttäuscht sein. Zwar schießen wir die Untoten im Sekundentakt über den Haufen, auf derbe Splattereffekte oder gar eine Killcam verzichtet Rebellion aber. Stattdessen steht das an Horde erinnernde Gameplay im Vordergrund. Wahlweise im Solomodus als auch im Zusammenspiel mit bis zu drei Mitspielern schlagen wir uns von Arena zu Arena durch, töten alle Standardgegner sowie mit der Zeit immer stärkere Feinde und hin und wieder einen Zwischenboss.

Könnt ihr mit diesem Spielprinzip nichts anfangen, dann könnt ihr Strange Brigade ohne schlechtes Gewissen gleich wieder von eurer Liste möglicher Käufe streichen. Solltet ihr für Horde-Modi jedoch anfällig sein, bietet es alleine schon durch den unverbrauchten Schauplatz in Afrika einen interessanten Ansatz. Auch die Präsentation ist unserem ersten Eindruck nach sehr gelungen. Neue Missionen etwa werden von einem Erzähler im Wochenschau-Stil eingeleitet.

Die von uns gespielte Mission enthielt auch einige Rätsel – wobei dieser Begriff eigentlich schon viel zu wohlwollend gewählt ist. Letztendlich ging es nur darum, auf einzelne Amulette zu schießen. Hatten wir alle von ihnen auf diese kreative Art und Weise aktiviert, öffnete sich der Zugang zum nächsten Abschnitt.

Euer Team besteht, abhängig von der Zahl der Mitspieler, aus bis zu vier Teilnehmern. KI-Unterstützung wird es aller Wahrscheinlichkeit nach nicht geben. Die einzelnen Charaktere sind in Klassen aufgeteilt, unter anderem ist ein typischer Soldat sowie ein Ingenieur mit von der Partie. Ihre besonderen Fähigkeiten beschränkten sich in der Messe-Demo jedoch auf die Art der mitgeführten Granate sowie einen Spezialangriff. Einer der Charaktere etwa kann ein Amulett für einen mächtigen Flächenangriff aufladen. Weitere taktische Möglichkeiten ergeben sich durch zahlreiche interaktive Objekte in den Levels, darunter etwa Stachel- oder Feuerfallen.

Bisher konnte uns Strange Brigade lediglich in Ansätzen überzeugen. Das Gunplay ist zwar durchaus gelungen, doch spielen sich die zwei von uns ausprobierten Charaktere zu ähnlich. Darüber hinaus befürchten wir, dass das Spielprinzip trotz der Story-Bemühungen schnell eintönig werden könnte. Über den Umfang wollte uns ein Mitarbeiter von Rebellion auf Nachfrage darüber hinaus keine Infos geben. Bis zum Release – bisher ist lediglich von 2018 die Rede – ist allerdings auch noch ein wenig Zeit, und Strange Brigade befindet sich aktuell noch in einer frühen Phase der Entwicklung. Es ist also gut möglich, dass einige geplante Funktionen noch nicht ins Spiel integriert waren.
xan 15 Kenner - P - 3761 - 19. Juni 2017 - 9:28 #

Und ich dachte ihr macht Urlaub?

Vielleicht kann man ja Bayek von Assassin's Creed Origins ausbuddeln als Easter Egg

AlexCartman 15 Kenner - P - 3207 - 19. Juni 2017 - 20:40 #

Schießen ist Schießen. Und das Gunplay in Destiny ist ziemlich perfekt, von daher scheint mir Strange Brigade eine Marktlücke besetzen zu wollen, die zumindest bei mir nicht vorhanden ist.

AlexCartman 15 Kenner - P - 3207 - 20. Juni 2017 - 12:24 #

Das scheint allen hier so zu gehen. Zwei Kommentare ...

Doktorjoe 11 Forenversteher - P - 791 - 21. Juni 2017 - 7:34 #

Das reizt mich null...wenn sie sich eine spannende Geschichte einfallen lassen, das Prinzip "Arena, Arena, Boss" umkrempeln und variieren und die Einbettung in die 30er hinbekommen, schau ich es mir gerne wieder an.

TheRaffer 15 Kenner - - 3679 - 21. Juni 2017 - 22:50 #

Ich finde das Setting unheimlich spannend und man könnte tolle Geschichten damit erzählen, aber das Spiel an sich klingt todlangweilig. :(

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