Onlinespiele in China: ohne Ausland

Bild von Razyl
Razyl 9226 EXP - 18 Doppel-Voter,R10,S9,A8
Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenSilber-Reporter: Hat Stufe 10 der Reporter-Klasse erreichtTop-Verlinker: Linkt mit Grafik auf GamersGlobal.deBronze-Archivar: Hat Stufe 5 der Archivar-Klasse erreichtLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiBronze-Schreiber: Hat Stufe5 der Schreiber-Klasse erreichtBronze-Reporter: Hat Stufe 6 der Reporter-Klasse erreichtDatenbank-Geselle: Hat 100 Steckbriefe angelegtStar: Hat 1000 Kudos für eigene News/Artikel erhaltenTop-News-Veteran: Hat mindestens 50 Top-News geschrieben

12. Oktober 2009 - 10:42 — vor 8 Jahren zuletzt aktualisiert

Dass in China viele MMOs und Onlinespiele existieren und gespielt werden, ist nichts neues. Jedoch will China nun den Markt von der restlichen Welt trennen, denn ab sofort soll es in dem Land ohne staatliche Kontrolle verboten sein, als ausländisches Unternehmen in Onlinespiele zu investieren oder technischen Support anzubieten.

So teilte das Informationsministerium und das Ministerium für Urheberrecht von China mit, dass Unternehmen oder Privatpersonen, die in China ein Onlinespiel betreiben, dies erst beim Staat anmelden müssen. Wenn der Staat das Spiel genehmigt, darf es auch in China online gehen. Auf diese Art möchte China erreichen, dass kein westliches Onlinespiel ohne Überprüfung auf dem chinesischen Markt landet. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, sind selbst Kooperationen mit ausländischen Unternehmen untersagt.

Bis vergangenen Donnerstag wurden 200 Spiele genauer unter die Lupe genommen, ganze 45 davon stammen aus dem Ausland und sollen, mangels offizieller Genehmigung, sofort geschlossen werden. Kou Xiaowei, Vize-Direktor des chinesischen Informationsministerium, befürwortet diese Verordnung und sieht dies als einen neuen Start im Onlinegeschäft Chinas, denn nur so könne man diese Spiele im gesetzlichen Rahmen halten.

SonkHawk 14 Komm-Experte - 2251 - 12. Oktober 2009 - 12:49 #

Den Bericht könnte man gerne etwas schärfer formulieren und mit Verweise auf die Unterdrückung in China auffüllen.

Scheiß Kommunistendrecksäcke!!!

Razyl 18 Doppel-Voter - 9226 - 12. Oktober 2009 - 13:05 #

Könnte man, aber ich denke, die News soll noch zum Thema passen und nicht vollgefüllt sein mit scharf formulierenden Aussagen.

SynTetic (unregistriert) 12. Oktober 2009 - 13:26 #

Da muss ich Razyl zustimmen: Eine News soll doch in erster Linie informieren. Eine persönliche Meinung kann sich dann jeder selbst bilden bzw. diese dann in den Kommentaren kundtun.

bolle 17 Shapeshifter - 7614 - 12. Oktober 2009 - 17:25 #

Nein, das ist genau richtig so. Das darf jeder denken, aber keiner schreiben. Wenn man Leuten ihre Meinung in den Mund legt, dann ist das nicht anders als in China. Wer auf scharfe Formulierungen steht darf gerne entsprechende Zeitschriften (Bild, Bund gegen Anpassung, den Stürmer) lesen.

BiGLo0seR 21 Motivator - 29236 - 12. Oktober 2009 - 13:03 #

"[...] im gesetzlichen Rahmen halten", also hat die Regierung wohl Angst dass man so Informationen weiterleiten kann und es eine freie Meinungsäußerung geben könnte......das wäre ja wirklich ein enormer Rückschritt für China...

Dazu fällt einem einfach nichts mehr ein außer kopfschütteln.

bolle 17 Shapeshifter - 7614 - 12. Oktober 2009 - 17:27 #

Man sieht auch immer wieder hier im Studentenwohnheim ältere Chinesen, die die jungen Volksgenossen auf dem Zimmer besuchen. Natürlich wird da gemunkelt, dass da schön geachtet wird, dass die auch Parteitreu bleiben. Keine Ahnung ob das stimmt, aber bei politischen Diskussionen sind Chinesen im allgemeinen auffallend zurückhaltend. Maul auf - Karriere weg heißt es da leider. In diesem Zusammenhang müssen der Partei MMORPGs natürlich ein Dorn im Auge sein, wo junge Leute mit der ganzen Welt kommunizieren können.

Übrigens sind Vermutungen immer noch das Beste, um Argwohn gegen ein anderes Volk zu schüren. Meinen Post also bitte nicht als "das ist so" sondern als "das sieht irgendwie danach aus" lesen.

Nochmal Übrigens, wer gibt uns das Recht, zu behaupten, dass unsere Weltanschauung richtig wäre? Vielleicht gehören Frauen hinter den Herd, Kinder in der Schule mit dem Stock verhauen und politische Meinungen zu den Politkern. Nicht dass ich irgendwie diese Ideen vertete oder unsere Grundrechte anzweifle, aber woher wissen wir, dass nicht wir die Gesellschaft sind, die es zu ändern gilt, die im 18. Jahrhundert stehen geblieben sind, während die Chinesen sich weiterentwickelt haben?

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)