Steam: Indie-Entwickler äußern sich zu Änderungen am Review-System

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15. September 2016 - 14:38 — vor 40 Wochen zuletzt aktualisiert

Am Dienstag hat Valve aufgrund Missbrauchsverdachts das Bewertungssystem für ihre Plattform Steam geändert (Steam: Änderung des Steam-Review-Systems). Benotungen von Spielern, die ihren Key nicht direkt von Steam bezogen haben, fließen seitdem nicht mehr in die angezeigte Spielenote ein. Auf diese Weise soll der Tausch von Zugangs-Keys gegen positive Reviews verhindert werden.

Es dauerte nicht lange, bis sich die ersten Entwickler, vornehmlich aus dem Indie-Bereich, meldeten und ihrem Ärger über die sozialen Medien Luft machten. Rob Fearon, Macher des Arcadespiels Death Ray Mantra, weist etwa über Twitter auf seine Abhängigkeit von Direktverkäufen und Crowdfunding hin. Simon Roth, Entwickler des Indie-Weltraum-Kolonial-Spiels Maia sieht sogar seine berufliche Existenz bedroht. Auf Twitter schreibt er zu den Änderungen:

Das bedeutet für mich wohl die Aufgabe meines Geschäfts. Ich hatte gehofft, meine Wertung durch Crowdfunder und Direktverkäufe zu verbessern.

In einem Artikel der PCGamesN, in dem sich zahlreiche Entwickler zu der Änderung äußern, erläutert Roth genauer, was eine mittelmäßige bis schlechte Bewertung für die Entwickler bedeutet:

Vom wirtschaftlichen Standpunkt her sinken deine Verkaufszahlen drastisch, sobald dein Spiel weniger als 50 Prozent positive Bewertungen erhält. Die meisten Leute geben mittelmäßigen Spielen zumindest eine Chance, aber wenn du tiefer fällst, fangen sie an, dich komplett zu ignorieren. Also steckst du fest, da du nichts mehr verkaufst. Was an sich nicht so schlimm wäre, würde es sich bei den Reviews um eine konstruktive Aufzeigung der Mängel des Spiels handeln. Nicht ernstzunehmende oder Bewertungen aus einem einzigen Satz sind dagegen ziemlich schädlich.

Es gibt von Seiten der Entwickler jedoch durchaus Verständnis für die Änderungen des Bewertungssystems, besonders um möglichem Missbrauch einen Riegel vorzuschieben. Ein Großteil der befragten Hersteller sieht sich nicht allzu negativ von den Änderungen betroffen. Gary Chambers von Introversion (Prison Architect) hält die Änderung hingegen für die Lösung eines Problems, das nie eines war.

In der Tat scheint die neue Situation aber vor allem Indie-Entwickler zu betreffen. Steamspy veröffentlichte kürzlich eine Liste von 427 Spielen, die seit Dienstag teilweise um mehr als 80 Prozent in der Wertung abfielen. Produktionen namhafter Studios oder Publisher befinden sich darunter allerdings nur wenige.

euph 23 Langzeituser - P - 42275 - 15. September 2016 - 14:43 #

Mmmh, warum sinken denn die Bewertungen auf einmal so dramatisch? Weil es vielleicht doch nicht so gute Spiele sind und vorher wirklich getrickst wurde oder hat das andere Gründe?

Kirkegard 19 Megatalent - 15759 - 15. September 2016 - 14:46 #

Ich denke noch drüber nach, welche Verschwörungstheorie ich da zusammen zimmern könnte ;-)

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34073 - 15. September 2016 - 17:21 #

Danke Merkel!

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11731 - 15. September 2016 - 14:48 #

Na ja, wenn man schaut, dass da so Titel von 88 Prozent auf 14 abgefallen sind - und das sind alles Indietitel.

https://twitter.com/Steam_Spy/status/775979532251791360/photo/1

Also da wurde sicher schon ziemlicher Schmu getrieben.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19234 - 18. September 2016 - 16:34 #

Das hat unter anderem auch was mit dem preis zu tun.
Wie oft liest man sowohl auf Steam als auch auf Webseiten Preisverknüpfte Wertungen.

Jemand der ein Spiel aus einem Bundle zB hat sagt nicht 5€ sind dafür zu viel ^^.

Es gibt diverse gründe dafür.

Kirkegard 19 Megatalent - 15759 - 15. September 2016 - 14:45 #

Ich halte diese Steam Entscheidung für durchaus fragwürdig. In meinem Zocker und Kollegenkreis würden fast alle Bewertungen wegfallen. Da eigentlich fast jeder Gamer den ich persönlich kenne Keys nur in Ausnahmefällen (Sale) bei Steam direkt kauft. So verhält es sich bei mir auch.

euph 23 Langzeituser - P - 42275 - 15. September 2016 - 14:51 #

Aber warum sollten die, die die Spiele direkt bei Steam gekauft haben, ein Spiel viel schlechter bewerten, als es die Masse getan hat? Wenn ein Spiel von 80 auf unter 20 fällt, dann ist doch eine von beiden Noten nicht richtig. Die Frage ist nur, welche.

Kirkegard 19 Megatalent - 15759 - 15. September 2016 - 14:55 #

Keine Ahnung, echt. Ich arbeite ja auch noch an der Verschwörungstheorie. Aber du verstehst meine Standpunkt, wer billiger kauft, bewertet besser. Ist doch eigentlich logisch ;-) Wer den Vollpreis löhnt erwartet halt auch was für den Sack Kohle.

euph 23 Langzeituser - P - 42275 - 15. September 2016 - 15:06 #

Grundsätzlich verstehe ich deinen Standpunkt, natürlich ist man ggf. etwas milder im Urteil, wenn man weniger für ein Spiel bezahlt hat. Wenn ein Spiel aber vorher 80er Bewertungen hatte und plötzlich nur noch irgendwas um 20, dann kann es daran alleine nicht liegen. Denn wenn ein Spiel so ein Schrott wäre, dann gibt es die Wertung von mir sogar dann, wenn ich es geschenkt bekommen habe.

Kirkegard 19 Megatalent - 15759 - 15. September 2016 - 15:20 #

Wie gesagt, meine Theorie war nicht wirklich ernst gemeint. Aber vielleicht kommt noch jemand in der News drauf woran es wirklich liegen könnte. Ich grübel da gerade wirklich ernsthaft drüber nach, obwohl ich mich eigentlich mit was "dafür werde ich bezahlt" auseinandersetzen sollte ^^

McSpain 21 Motivator - 27465 - 15. September 2016 - 15:30 #

Also es gibt so viele Leute die Indie-Publisher um Keys anbetteln und versprechen dafür gute Reviews zu schrieben, dass ich nicht ausschließen möchte das der ein oder andere Indie-Entwickler da einfach denkt: "Jau. Verteil ich mal ein paar Keys".

Eigentlich doch ziemlich klar, oder wo sehe ich da den Haken nicht?

Kirkegard 19 Megatalent - 15759 - 15. September 2016 - 15:32 #

Ich verweise mal dreist auf meinen Ausgangspost.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 15. September 2016 - 15:42 #

Ach da muss man nicht einmal betteln, für gute Wertungen bei Metacritic und Steam geben die gerne Keys raus, kostet sie ja nix. Einfach ein paar Reviews schreiben, einen Indie-Entwickler anschreiben und die Links zu den Reviews als Referenz zeigen, schon bekommt man die Keys und eine Aufnahme in den "Presse-Verteiler".

euph 23 Langzeituser - P - 42275 - 15. September 2016 - 15:43 #

Du bringst mich da auf einen Gedanken :-)

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 15. September 2016 - 15:48 #

Jetzt sag nicht das hast du noch probiert? Das geht sogar bei größeren Publishern, wenn man eine gewisse Reichweite hat. Ein spezialisierter Blog über eine Plattform und schon ist man im Presse-Verteiler. ;)

euph 23 Langzeituser - P - 42275 - 15. September 2016 - 15:49 #

Nein, bisher habe ich das noch nicht probiert und werde das bestimmt auch nicht tun. So nötig habe ich es nicht :-)

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 15. September 2016 - 15:55 #

So nötig hatte ich es auch nicht, ich wollte nur wissen wie die Industrie funktioniert und ob man Reviews wirklich noch trauen kann. Jetzt weiß ich: Nein, kann man nicht. ;)

Kirkegard 19 Megatalent - 15759 - 15. September 2016 - 16:03 #

Ok, dann macht das scheinbar wirklich einen Unterschied, auch wenn die "nicht bei Steam Key Käufer" wegfallen.
Wieder was gelernt ^^

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 36809 - 15. September 2016 - 16:06 #

Dann traust du Spieleredaktionen wie GG oder GS auch nicht, weil die ihre Testmuster vom Hersteller bekommen? ;-)

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 15. September 2016 - 16:14 #

Den größeren, insbesondere GG, traue ich, die sind unabhängig genug und werden mit stark durch die User finanziert, einer Seite wie PS4-Magazin.de, Play3.de oder Xboxdynasty.de würde ich aber nicht trauen.

Kirkegard 19 Megatalent - 15759 - 15. September 2016 - 15:47 #

Ach so geht das? ^^

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 15. September 2016 - 15:54 #

Für keines dieser Spiele hatte ich Geld bezahlt:
https://secure.metacritic.com/user/Pestilence

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34073 - 15. September 2016 - 17:31 #

Meines Wissens ist es so, dass Steam keine Provision für eingelöste Keys nimmt. Ein Entwickler, der also Keys verschenkt, hat dadurch keinerlei Kosten. Hierdurch kann das Bewertungssystem massiv beeinflusst werden, respektive konnte. Mit Fake-Steam-Accounts oder mit Key für gute Bewertung -- Siehe Thomas Barth.

Ein Spiel, das auf Steam gekauft wird, verursacht auf jeden Fall Kosten und ein Entwickler wird kaum mehrere seiner eigenen Spiele kaufen um damit zu tricksen. Schon gar kein Indie-Entwickler, der an seiner Existenz knabbert.

Ich habe mir aus der Liste, die oben verlinkt ist, mal wahllos 3 Spiele herausgesucht. Eines, das von >80 auf <20 gesunken ist, eines von 50 auf 5 und eines, dass von >80 auf 50 gesunken ist. Habe mir dann Videos und die Reviews dazu angesehen. In allen drei Fällen kann ich die neue Note vollkommen nachvollziehen, die alte in keiner Weise.

Für mich als Kunde sehe ich der Änderung damit wohlwollend entgegen, denn bislang konnte ich mit Steam-Reviews -- mit Ausnahmen -- nicht viel anfangen.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3721 - 16. September 2016 - 0:41 #

Die ganz große finanzielle Barriere sehe ich da immer noch nicht. Nehmen wir als Beispiel das Spiel, das mit 74 Punkten am meisten verloren hat: Simple Ball: Extended Edition. Das kostet auf Steam 1€. Selbst als am Hungertuch nagender Indie-Entwickler kann ich hergehen und mir für nen 20er 20 Keys zu holen, 20 Fake-Steam-Accounts aufsetzen und 20 positive Reviews schreiben. Und plötzlich hat das Spiel statt 1 positiver Bewertung von 7 (14% Score), plötzlich 21 von 27 (78% Score). Und das alles mit dem Einsatz von 20€.
Insgesamt ist das sicher eine sinnvolle Maßnahme von Steam, aber irgendwie auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

invincible warrior 13 Koop-Gamer - 1386 - 16. September 2016 - 4:08 #

Aber als Entwickler kannst auch 500 Keys generieren und dann als legal an Steam funken und dann bewerten lassen. = 0 Euro und NICHT traceable. Valve merkt ja natuerlich nicht, wenn da stets mit der gleichen Kreditkarte etc bezahlt wurde, oder finde mal 20 Bezahlmoeglichkeiten.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3721 - 16. September 2016 - 7:48 #

Ja, mehr Aufwand ist es schon. Stimmt! Aber nur weil es ein wenig umständlicher ist, sind Wertungsmanipulationen alles andere als ausgeschlossen. Im Zweifelsfall eben 20 Steam Cards à 5€ besorgen...

Kirkegard 19 Megatalent - 15759 - 16. September 2016 - 7:45 #

Wenn du Spiele nimmst die so extrem gefallen sind, hast du automatisch die schwarzen Schafe erwischt. Klingt ja auch nachvollziehbar, wenn man sich die Titel mal genauer anschaut.
Würde mich mal interessieren wie das bei "echten" guten Spielen ist.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11202 - 15. September 2016 - 18:42 #

es ist ja nicht nur eine note sondern eine menge von wertungen die wegfällt. wenn man eine wählergruppe nach einem bestimmten kriterium aufspalten würde, müsste man sich über ein womöglich sehr verschiedenes wahlergebnis ja auch nicht wundern.

und auch ohne beschiss kann das hier der fall sein, weil zB der großteil der externen käufer den key aus einem bundle hatte und sich daher der preis positiv auf die wahrnehmung des spiels ausgewirkt hat. da muss keine gruppe gelogen haben.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8205 - 15. September 2016 - 19:00 #

Hmmm.. Na wenn ich zB nur 5€ statt 25€ zahle, bin ich bei weiten nicht so kritisch mit einem Titel.

Dazu ist kaufen bei Steam bequemer - mit Keys hast du einen Zwischenschritt - sprich, wer sich einen Key holt, hat (wahrscheinlich) echtes interesse an dem Titel, da wäre es für mich logisch, das die dann auch Positiver dem Spiel gegenüber stehen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11731 - 15. September 2016 - 14:52 #

Ich nehme mal an, das anders zu machen ist einfach sehr schwierig. Wenn man z.B. die Spielzeit nimmt. Einige Spiele sind nur 2 Stunden oder weniger lang, außerdem kann man einfach das Spiel ein paar Stunden an lassen ohne zu zocken.

Die neue Steam-Spy Statistik zeigt jedenfalls, dass da etliche Hundert Games sehr auffällige Wertungsänderungen nach der Umstellung haben. Und ich denke schon, dass dort ordentlich betrogen wurde. Bei großen Herstellern gibt es nämlich fast gar keine Änderung.

AsyxA 12 Trollwächter - P - 1067 - 15. September 2016 - 15:54 #

Mit den Auswirkungen auf einzelne Titel habe ich mich zwar nicht befasst, aber je höher der Key-Anteil ggü. dem Store-Anteil ausfällt, umso drastischer kann natürlich die nun auftretende Abweichung ausfallen.

Ich meine mich da im Falle von No Man's Sky an ein Verhältnis von grob 31:1 Store:Key-Verhältnis zu erinnern. In dem Fall spielt es überhaupt keine Rolle ob die Key-Reviewer mit 90/100 oder 10/100 bewertet haben.

Ein Verhältnis von 2:1 sinkend, wie es manche Indietitel aufweisen, kann sich drastisch verändern ... ob durch Pech oder andere Gründe, das hilft dem Entwickler nicht.

Lorion 17 Shapeshifter - 7631 - 15. September 2016 - 19:51 #

Ich vermute, wie andere hier ja auch schon, das der Kaufpreis des Spiels auch einen (grossen) Einfluss auf die Wertungen hat.

Hab die Liste da jetzt nur mal überflogen, aber der überwiegende Anteil scheinen mir Spiele zu sein, die in diversen Bundles zum Preis von ein paar Cent oder im unteren einstelligen Eurobereich verhöckert wurden.

Also auch viele "Daumen hoch"-Wertungen unter dem "fürn Eurofuffzig wars in Ordnung"-Motto liefen, wohin gegen beim 10 € - Steampreis eher der Daumen runter geht, weil Preis/Leistung dann nicht mehr hinhaut.

CBR 20 Gold-Gamer - P - 20793 - 16. September 2016 - 18:55 #

Der letztere Punkt klingt gerade im Indie-Bereich sehr plausibel. Mir erginge es mit vielen meiner Spiele, die ich aus Bundles habe, genauso.

Grombart 15 Kenner - P - 2868 - 15. September 2016 - 14:46 #

Also wenn da Spiele auf einmal bis zu 80% in der Bewertung abfallen deutet das doch durchaus darauf hin, dass die bisherigen Bewertungen nicht so ganz sauber waren, oder? Oder bewerten Leute die direkt über Steam kaufen grundsätzlich alles schlecht im Gegensatz zu den super fairen Retail/Fremdshop-Käufern..? ;)

Christoph Vent Redakteur - P - 134283 - 15. September 2016 - 14:51 #

Theoretisch ist es möglich, dass 40 Backern das Spiel gefallen hat, etwa weil sie das Spielprinzip generell mögen und dadurch auch über Schwächen hinwegsehen können. Die geben im Durchschnitt 80 Prozent. 10 normale User lassen sich dadurch zum Kauf verleiten, merken aber, dass es ihnen so gar nicht gefällt. Sie fühlen sich womöglich sogar veräppelt und wollen diese Note nun mit bösen 15 Prozent drücken. Macht im Schnitt dann 67 Prozent. Fallen die 40 Backer dann raus, weil sie ihren Key nicht direkt bei Steam gekauft haben, bleiben nur noch die 10 User mit ihren bösen Wertungen und am Ende steht da 15 Prozent. Was natürlich nicht ausschließt, dass die 80 Prozent Durchschnitt der Backer nicht auch durch Sympathie für den Entwickler entstanden sind. Nur heißt es eben auch nicht gleich, dass die Wertungen vom Entwickler gekauft waren.

Alles sehr theoretisch, und mein Fall zeigt natürlich auch "nur" einen Fall von 78 Prozent.

AsyxA 12 Trollwächter - P - 1067 - 15. September 2016 - 16:04 #

Das Beispiel finde ich sehr gelungen, schließlich haben die Backer sich vorher mit dem Gamedesign/-features auseinander gesetzt und sich bewusst für die Unterstützung entschieden. Eine überwiegend positive Resonanz überrascht da nicht.

Wenn es sich jetzt um einen Nischentitel handelt der nicht jedermann anspricht, werden viele der Spontankäufer des Stores eher enttäuscht reagieren.

Insbesondere was Kickstarter und ähnliche Angebote angeht sehe ich da ein großes Problem, da man jetzt ggü. dem Greenlight-/EarlyAccess-Modell als Entwickler benachteiligt ist.

matthias 13 Koop-Gamer - 1355 - 16. September 2016 - 0:14 #

gekaufte wertung gehört wie symphatiewertung gestrichen. was interessiert es mich, ob es da mal backer gab, die vom konzzept überzeugt waren? ich habe den shop offen und will wissen, ob sich der nächste mausklick lohnt.

Bastro 15 Kenner - 3484 - 15. September 2016 - 14:46 #

"Das bedeutet für mich wohl die Aufgabe meines Geschäfts. Ich hatte gehofft, meine Wertung durch Crowdfunder und Direktverkäufe zu verbessern."

Mir erschließt sich nicht, warum der Wetungsschnitt ohne Crowdfunder/Direktverkäufe objektiv niedriger sein soll, wenn denn "ehrlich" rezensiert wird. Schließlich spielen alle Renzensenten das gleiche Spiel.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11731 - 15. September 2016 - 14:49 #

Tja, diese Aussage des Entwicklers war schon sehr bezeichnend...

euph 23 Langzeituser - P - 42275 - 15. September 2016 - 14:52 #

Eben, deswegen verstehe ich das auch nicht und sieht irgendwie so aus, als ob da vorher wirklich getrickst wurde.

Thomas Barth 21 Motivator - 27682 - 15. September 2016 - 15:33 #

Alle spielen dasselbe Spiel, zahlen aber nicht dasselbe. Einem Spiel das ich quasi geschenkt bekomme oder geholfen habe überhaupt erst zu entstehen, bin ich auch wohlwollender gestimmt, als einem für das ich den vollen Preis gezahlt habe.

Ist wohl so etwas ähnliches wie das Stockholm-Syndrom, nur eben bei Gamern.

euph 23 Langzeituser - P - 42275 - 15. September 2016 - 15:35 #

Aber auch einem geschenkten Spiel, das Grütze ist, gebe ich doch keine 80 - außer der Deal war: Umsonst dafür aber hohe Wertung.

Der Marian 19 Megatalent - P - 18150 - 15. September 2016 - 15:51 #

Aber bei den Steam-Reviews gibt es ja nur Daumen hoch oder runter. Ich denke, da kann das viel schneller kippen, auch gerade bei einer größeren Stichprobe.

vicbrother (unregistriert) 15. September 2016 - 16:43 #

Stockholm-Syndrom? Eher: "Einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul"

vicbrother (unregistriert) 15. September 2016 - 16:42 #

Sein Geschäftsmodell war vielleicht Steamkritiken zu manipulieren? Denkt denn mal irgendjemand an all die Manipulatoren, die jetzt keine Geschäftsgrundlage mehr haben? Jedem Abmahnanwalt wird geholfen, aber so.... Die Regierung muss da einschreiten!1!!

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 36809 - 15. September 2016 - 14:59 #

Beschweren die sich wirklich öffentlich, dass sie bei den Bewertungen jetzt nicht mehr schummeln können? Äh...

Nudeldampfhirn 14 Komm-Experte - P - 2417 - 15. September 2016 - 15:30 #

Genau so verstehe ich die Aussage des Entwicklers auch. Schönes Eigentor...

McSpain 21 Motivator - 27465 - 15. September 2016 - 15:31 #

Irgendwo wird es jemand als Verstoß gegen die Meinungsfreiheit deuten, dass er für verschenkte Keys keine guten Reviews mehr tauschen darf.

NickHaflinger 16 Übertalent - 5216 - 15. September 2016 - 15:52 #

Er wird es eher als Verstoß gegen die Meinungsfreiheit deuten, dass die Meinung aller Kickstarter-Backer nun nicht mehr zählt. Obwohl die ein Spiel zumeist am besten kennen.
"Between direct sales, Kickstarter, indiegogo I have 16000+ users who will never be able to leave me a review that matters to the score."
https://twitter.com/SimoRoth/status/775628858112483328?lang=de

McSpain 21 Motivator - 27465 - 15. September 2016 - 16:54 #

Naja. Will ich den die Meinung von Leuten die sich (evtl zu) lange mit einem Projekt beschäftigt haben? Letztlich bestimmt Steam die Hausregel. Zudem könnte man dann auch argumentieren das alle Sony Mitarbeiter auf Amazon und Co jeden Fernseher hochvoten sollten, da die ja besser als andere wissen wie gut das Teil ist. ;-)

NickHaflinger 16 Übertalent - 5216 - 16. September 2016 - 1:41 #

Ich rede ja nicht von Mitarbeitern sondern von Käufern. Wem würdest Du denn eine negative Bewertung von Civilization Beyond Earth eher glauben. Jemandem der es 2 oder jemandem der es 50 Stunden gespielt hat?

McSpain 21 Motivator - 27465 - 16. September 2016 - 6:59 #

Dem der besser argumentiert. Spielzeiten sind genauso wenig aussagend wie eine Angabe wie viele Spiele derjenige schon gespielt hat oder wie lange er schon die Entwicklung verfolgt.

Just my two cents 16 Übertalent - 4694 - 15. September 2016 - 20:58 #

Kleiner Realitätscheck - mal ein paar Kickstarterspiele im Vergleich Steam Reviews vs. Keyreviews:
Divinity Original Sin: 10997/51
Pillars of Eternity: 7199/612
Wasteland 2: 6349/263
Broken Age: 5053/262
Baphomet 5 1168/37
Die Keys sind ja nicht nur die Backer, sondern auch Slacker Backer, Keystores wie Humble, Greenmangaming, Gamersgate und alles andere externe. Das ist wirklich übersichtlich und damit fliegt ihm das Argument um die Ohren...
Am auffälligsten finde ich da Divinity. Das muss sich bei Steam wirklich hervorragend verkauft haben wenn man aus den Zahlen sowas hochrechnen kann.

ThokRah 14 Komm-Experte - P - 2196 - 15. September 2016 - 15:04 #

Korrekturhinweis:
- "aufgrund Missbrauchsverdachts"
- "schreibt zu"

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 96926 - 15. September 2016 - 15:33 #

"aufgrund Missbrauchsverdachts" = ist korrekt.

"schreibt zu" -> "schreibt er zu" = korrigiert

NickHaflinger 16 Übertalent - 5216 - 15. September 2016 - 15:43 #

"Produktionen namhafter Studios oder Publisher befinden sich darunter allerdings nicht."
STAR WARS - Rebellion und STAR WARS Galactic Battlegrounds Saga (Disney), SHOGUN: Total War (SEGA), Mighty No. 9 (Deep Silver), Blitzkrieg 3 (Nival)

Christoph Vent Redakteur - P - 134283 - 15. September 2016 - 16:31 #

Ich sollte noch mal zum Augenarzt, die habe ich beim Scrollen alle übersehen. Wobei bei den von dir genannten die Wertung seit der Änderung ja meist sogar gestiegen ist.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95852 - 15. September 2016 - 16:02 #

"Das bedeutet für mich wohl die Aufgabe meines Geschäfts. Ich hatte gehofft, meine Wertung durch Crowdfunder und Direktverkäufe zu verbessern."

Liefere ein gutes Spiel, dann dürfte eine positive Wertung kein Problem sein.

AsyxA 12 Trollwächter - P - 1067 - 15. September 2016 - 16:22 #

Wenn man sich so manche der Nutzerbewertungen so ansieht, unter Umständen schon. Den gekauften Meinungen einen Riegel vorzuschieben finde ich notwendig und richtig, aber im Grunde sind die Manipulationen von Nutzerbewertungen auch nur Marketing in der Grauzone. Die gibt es ja leider überall und in jeder Branche.

Nachvollziehen (ohne jetzt böse Absichten zu unterstellen) kann ich die Aussage aber, schließlich verdient der Mensch mit seiner Arbeit Geld und investiert ggf. seine Existenz. Wenn dann der eigene Titel ohne triftige Gründe oder aufgrund von Fehlern mit Frustbewertungen abgestraft wird, der Titel im Store nicht mehr gekauft wird und die Teufelsspirale einsetzt, man auch nicht mehr mit Keys (ggf. verbesserter/gepatchter Spielversion) Einfluss auf die Wertung nehmen kann ... da spielt man zu jedem Release russisches Roulette mit der eigenen Existenz.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6941 - 15. September 2016 - 16:41 #

" da spielt man zu jedem Release russisches Roulette mit der eigenen Existenz."

Es hat keiner gesagt, dass Indie-Entwickler ein risikofreier Beruf ist.

NickHaflinger 16 Übertalent - 5216 - 15. September 2016 - 16:48 #

Das Problem ist ja gerade, dass positive Bewertungen von allen, die das Spiel außerhalb von Steam erworben haben, sei es als Crowdfunding-Backer oder Retail-Käufer nun als Bewertungen zweiter Klasse gelten. Das hat ja mit der Qualität des Spiels nichts zu tun. Das Prinzip "Unschuldig bis zum Beweis der Schuld" wird hier ins Gegenteil verkehrt. Weil es einige schwarze Schafe gibt werden alle unter Generalverdacht gestellt.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11202 - 15. September 2016 - 18:56 #

die bewertungen von denjenigen werden ja auch noch angezeigt. aber wohl besser mit der holzhammer-methode und es somit komplett unterbinden als nur hier und da einzelfälle zu entdecken. das hatte ja valve bisher so gemacht und es hat kaum funktioniert, wie man ja jetzt sieht.

matthias 13 Koop-Gamer - 1355 - 16. September 2016 - 0:04 #

entschuldigung aber du hast da etwas missverstanden. es fallen nicht nur positive bewertungen von extern erworbenen keys weg, sondern auch die negativen. jeder, der sich nun beschwert, spricht aber nicht über die negativbewertungen, eben weil es diese auf wundersame weise oft nicht, oder nur selten, gab.
ja, bewertungen von keykäufern gehören in die 2. klasse. ich bin im steam shop und ich will bewertungen von käufern sehen, die dort gekauft haben. wer das spiel woanders kauft kann dort gern seine meinung über die qualität des titels kundtun.

Elfant 16 Übertalent - P - 4794 - 16. September 2016 - 0:06 #

Das könnte lustig werden, wenn ich im Laden herumschreie und Zettel auf die Packungen klebe. ;-)

matthias 13 Koop-Gamer - 1355 - 16. September 2016 - 0:19 #

ungefähr so erfolgreich wie im moment auf steam.
also dürfen sich gerne alle über fehlende bewertungsmöglichkeiten bei media markt, saturn und co aufregen.

Elfant 16 Übertalent - P - 4794 - 16. September 2016 - 0:48 #

Nicht ganz da mir Letztere nie diese Art der Meinungsäußerung nicht gewährten, während Steam nun das Konzept der Sippenhaft vollzieht.

Zottel 16 Übertalent - 4306 - 15. September 2016 - 16:14 #

Ich finds weiterhin gut. Ja sicherlich schade für die Entwickler, die auf gute Reviews angewiesen sind, aber wenn die Bewertungen fälschlicherweise besser sind als sie sein sollten, kann mir die Änderung als Kunde, der auch auf diese Reviews schaut, nur recht sein. Wenn ein Spiel wirklich gut ist, dann wird es auch auf Steam gut bewertet. Und das sollte im Sinne aller, auch der Entwickler sein.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6941 - 15. September 2016 - 16:32 #

Ich finde das System gut, wie es jetzt ist.
Eine gute Wertung muss man sich durch ein gutes Produkt verdienen!

Triton 16 Übertalent - P - 5639 - 15. September 2016 - 16:53 #

Ich verstehe den Frust der Entwickler. Das kleinste Problem in einem Spiel sorgt schnell zu einer schlechten Bewertung. Wenn man es dazu auf Steam teuer gekauft hat, bewerten viele ein Spiel schneller schlecht. Da schwingt immer der Ärger über den Preis mit. Bei einem günstigen Preis ist der Frust geringer.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6649 - 15. September 2016 - 17:25 #

Ich finde Bewertungen bei Early-Access Titeln generell schwierig. Zum einen gibt es Entwickler, die Early-Access quasi als einen sehr lange andauernden Entwicklungszustand sehen, der erst beendet wird, wenn sie die Arbeit am Spiel komplett einstellen wollen. Das ist zwar ok, aber ein Vergleich mit einem wirklich in einer echten Alpha-Version steckendem Titel (nach traditionellem Verständnis) wäre ziemlich unangebracht.

Eine Lösung wäre es, bei Early-Access Titeln vor allem die neueren Bewertungen einfliessen zu lassen, die den aktuellen Entwicklungsstand representieren. Das wird aber auch schon bei Steam gemacht.

Auf der anderen Seite sollen die Bewertungen ja den Interessenten einen Eindruck davon vermitteln, welchen Zustand das Spiel gerade hat. Und wenn es gerade eben noch Mist ist, dann sollte das auch klar erkennbar sein. Bei Nischentiteln schau ich mir auch schlechte Bewertungen an, um mal abzuschätzen, ob die auch gerechtfertigt sind. Aber das tun nun mal nicht alle.

Verschenkte Spiele aber können wirklich zu einer "erkauften" besseren Bewertung führen. Das sollte nachvollziehbar sein. Und dagegen sollte auch vorgegangen werden.

Novachen 19 Megatalent - 13031 - 15. September 2016 - 17:55 #

Videospielentwicklung ist halt mittlerweile ein Hauen und Stechen.
Vor Jahren gab es dieses Indie-Phänomen gar nicht, da konnte man Spiele auf solchen Plattformen gar nicht vertreiben, sondern brauchte einen entsprechenden Partner.

Das entfällt und jetzt ist da der Konkurrenzdruck entsprechend hoch.
Dadurch steigt aber auch allgemein der Druck ein gutes Spiel machen zu müssen, um sich einfach von Millionen anderen Spielen, die innerhalb des selben Monats erscheinen, abzuheben.

Ist halt kein Zuckerschlecken das ganze. Mache ich ein gutes Spiel, werde ich auch nicht vom Sturm weggefegt, sondern bin der Fels in der Brandung schlechter Spiele.

Man muss auch nicht wirklich darum herum reden, viele Indie-Spiele sind einfach nur höchstens mittelmäßig und sprechen vielleicht höchstens Fans an, sehr viele sind qualitativ auch schlechter.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11202 - 15. September 2016 - 18:43 #

indie-spiele sind ja auch diejenigen, bei denen überhaupt beschissen wurde. ist natürlich klar, dass die bei den im vergleich zu großen titel vergleichweise geringen review-anzahlen besonders stark betroffen sind. das ist aber erst mal nichts negatives.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9237 - 15. September 2016 - 18:44 #

Wertungen sind Nutzlos wenn sie gekauft sind. Das Problem bemängeln wir schon an den Zeitungen mit ihren Anzeigenkunden und bei Tests der Stiftung Warentest. Also kann man die Änderung verstehen.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34073 - 15. September 2016 - 20:54 #

Tests bei der Stiftung Warentest kann man kaufen? Quelle?

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6941 - 15. September 2016 - 21:39 #

Vielleicht meinte er den ADAC?

Kirkegard 19 Megatalent - 15759 - 16. September 2016 - 7:48 #

Die würde mich auch interessieren.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34073 - 16. September 2016 - 14:07 #

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es keine valide Quelle gibt. War sicher nur unwissend dahergesagt.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9237 - 16. September 2016 - 17:48 #

Direkt und legal kaufen natürlich nicht. Aber beeinflussen in die richtige Richtung.

http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/pruefer-auf-dem-pruefstand-stiftung-warentest-in-der-kritik/9845970.html

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34073 - 16. September 2016 - 18:40 #

Ich sehe da nun nichts Schlimmes in dem verlinkten Artikel. Die Stiftung Warentest beurteilt schlecht und der Hersteller geht dagegen vor. Mal zu Recht, mal nicht zu Recht. Wo ist da das Problem? Dass da auch Fehler passieren, wo Menschen arbeiten, ist nun nicht verwunderlich. Aber die Transparenz der Stiftung-Warentest-Tests lässt doch jeden Konsumenten selbst darüber urteilen, was wichtig für einen gewertet ist und was nicht.

Dein Vorwurf, die Stiftung Warentest sei käuflich, ist also völlig aus der Luft gegriffen. Wird durch deine Quelle auch in keiner Weise belegt.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9237 - 16. September 2016 - 20:07 #

Dann bin ich ja beruhigt.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34073 - 17. September 2016 - 1:30 #

Beunruhigend finde ich, dass bereits im Vorfeld von Tests, bekannt wird, was getestet wird. So kam es beispielsweise schon vor, dass bekannt wurde, die Stiftung Warentest würde demnächst Orangensaft testen. Daraufhin hat ein Safthersteller seine komplette Produktion umgestellt um ein besseres Produkt deutschlandweit in die Regale zu bekommen. Nach dem Test wurde die Produktion wieder auf Sparen zurück umgestellt. Es wurde nie bekannt um welchen Hersteller es da ging.

So etwas ist auch bei anderen Produkten denkbar, da die Stiftung Warentest ihre Waren für den Test im ganz normalen Einzelhandel selbst bezieht und keine Testmuster vom Hersteller nimmt. Was ja grundsätzlich begrüßenswert ist. Oder glaubt wirklich jemand, dass beispielsweise Autos bei Autotests, die bei Events vom Hersteller gestellt werden, tatsächlich Fahrzeuge sind, wie sie jeden Montag vom Band laufen? Ne, das ist ein ausgesucht gutes Exemplar, meist mit guter Ausstattung. ;)

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9237 - 17. September 2016 - 2:45 #

Jo es wird halt getrickst wo es geht. Das ist denke ich hinlänglich erwiesen, und macht unabhängig von "Beweisen" ja auch einfach Sinn.

Just my two cents 16 Übertalent - 4694 - 17. September 2016 - 7:48 #

Gibt es für die Sache mit dem Safthersteller auch eine Quelle?

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34073 - 17. September 2016 - 12:19 #

Ja, gibt es. Ich habe kürzlich einen Artikel darüber gelesen, der sich plausibel anhörte. Wenn ich ihn wieder finde, werde ich ihn verlinken.

Edit: Die Verlaufsuche ist schon eine tolle Sache. Kannte ich bisher noch gar nicht. :D

Quelle 1, FAZ: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/stiftung-warentest-hersteller-sollen-produkte-vor-tests-gezielt-verbessert-haben-11965672.html
Quelle 2, Blog: https://www.testfieber.de/article/46/Sind-die-Ergebnisse-der-Stiftung-Warentest-manipulierbar

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9237 - 17. September 2016 - 21:23 #

Solltest den Verlauf immer mal wieder löschen je nachdem ob du in einer Beziehung bist ^^

roxl 11 Forenversteher - P - 696 - 16. September 2016 - 15:39 #

Ein gutes Spiel bleibt auch im Steamverkauf ein gutes Spiel. Die durchschnittliche Bewertung sollte sich nicht ändern. Die Menge an Kundenbewertungen wird allerdings beim Indiegame drastisch sinken und damit die Gewichtung einzelner Trollreviews zu Beginn steigen.
Aber man informiert sich doch vorher auch ein wenig ausserhalb von Steam über ein Game, oder?

Punisher 19 Megatalent - P - 15688 - 16. September 2016 - 15:57 #

Kann mir gut vorstellen, dass grad bei den günstigen Indie-Spielen auch gern mal jemand zuschlägt, ohne lang drüber nach zu denken. Um dann zu bemerken, dass das nicht sein Spiel ist und es negativ zu bewerten. Grundsätzlich finde ich das von Steam allerdings auch okay.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11202 - 16. September 2016 - 20:12 #

meiner erfahrung nach haben ja gerade kleine noname-indie-games beschissen durch solche fake-reviews. da gab es doch eine menge schrott-games wo die ersten par dutzend reviews alle positiv sind mit einer entsprechend tollen durchschnittsbewertung. das dürfte jetzt glücklicherweise nicht mehr vorkommen.

roxl 11 Forenversteher - P - 696 - 17. September 2016 - 0:59 #

Sehe ich ähnlich.

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