World Of Warcraft: Legion mit 3,3 Millionen Verkäufen in den ersten 24 Stunden

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8. September 2016 - 17:12
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Blizzard scheint mit World of Warcraft: Legion (zum Test: Note 9.0) bei vielen Spielern den richtigen Nerv getroffen zu haben. Nachdem Blizzard vor wenigen Tagen noch von den höchsten Spielerzahlen seit Jahren sprach (siehe auch Legion sorgt für die höchste Spielerzahl seit Jahren), nennen sie nun auch erste Verkaufszahlen der Erweiterung. Mit 3,3 Millionen verkauften Kopien in den ersten 24 Stunden weltweit reiht sich Legion in die Erfolge der Vorgänger-Addons Warlords of Draenor (zum Test: Note 8.5) und Cataclysm (zum Test: Note 9.5) ein, die in derselben Zeit genauso häufig über die Ladentheke gingen.

Bereits angekündigt ist der erste Content-Patch Return to Karazhan, der aus einem Fünf-Spieler-Dungeon mit den neun Bossen aus der ehemaligen Karazhan-Raid-Instanz besteht. Dieser wird zeigen, ob Legion den zweiten Frühling für World of Warcraft bringt, den es nach diesem starken Start verspricht.

maddccat 18 Doppel-Voter - P - 11214 - 8. September 2016 - 17:40 #

Wieso werden die Wertungen in der News gespoilert?

roshi 13 Koop-Gamer - 1610 - 8. September 2016 - 18:00 #

Wertungsspoiler? was ist das denn? ich werd alt^^

MaverickM 17 Shapeshifter - 7451 - 8. September 2016 - 22:22 #

Weil das irrelevante Phantasiezahlen sind.

Aladan 21 Motivator - - 28525 - 8. September 2016 - 18:34 #

Addons ziehen immer noch ziemlich stark :-D

MaverickM 17 Shapeshifter - 7451 - 8. September 2016 - 22:23 #

Da es derzeit kaum Alternativen gibt, kein Wunder. Entweder man steht auf den Stil der vielen asiatischen MMOs, oder man sucht etwas klassisches. Und bei letzterem bleibt derzeit nur Legion übrig, wenn man auch tatsächlich Endgame-Content haben will.

Aladan 21 Motivator - - 28525 - 9. September 2016 - 5:06 #

Oder man spielt eh seit Jahren nur noch die Addons durch und ist danach direkt wieder weg oder man spielt einfach schon lange gar keine MMO mehr, was wohl den Großteil der Spieler ausmacht.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7451 - 9. September 2016 - 18:27 #

Naja, was "Casuals" machen ist aber eigentlich eh irrelevant.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 9. September 2016 - 19:23 #

Hat sich Wildstar auch gedacht...

MaverickM 17 Shapeshifter - 7451 - 10. September 2016 - 21:31 #

WildStar erfreut sich, soweit ich weiß, bester Gesundheit.

Und die "Casuals" springen doch eh bei MMOs meist sehr schnell wieder ab. Es bleibt der harte Kern.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 11. September 2016 - 8:01 #

Wildstar hat mit Abomodell kläglich versagt, weil es auf "Hardcore-Inhalte" gesetzt hat, also nichts für Casuals. Es scheinen viele zu vergessen, dass die Casuals den Grundstock an Spielern bilden, solange sie genug zu tun haben. Raidspieler insbesondere auf der höchsten Schwierigkeitsstufe machen einen geringen Prozentsatz der Gesamtspielerzahl aus.

Deswegen ging die Abozahl bei WoD auch wieder so extrem runter: Es fehlten Inhalte abseits der Raids.

Die "Hopper" gibt es lediglich bei F2P-Spielen und zum Release eines neuen MMOs.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7451 - 11. September 2016 - 14:07 #

Die Masse ja, aber nicht die Spieler, die über Jahre lang abonnieren und spielen. Die Casuals sind in aller Regel nach ein paar Wochen wieder beim nächsten Spiel. Davon kann aber kein MMO leben. Siehe SWTOR.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 12. September 2016 - 9:26 #

Ne, die Spiele, die sich mit Abo halten konnten, haben sich hauptsächlich aufgrund der Masse gehalten und nicht aufgrund der Hardcore-Raider. Die Casuals, die höchstens (wenn überhaupt) auf normalem Schwierigkeitsgrad raiden gehen, machen den Großteil der Spieler aus.

SWTOR hatte eine Menge Probleme (z.B. auch veraltete Spielmechanik, mangelhaftes PvP) und natürlich muss es auch weiterhin Raidinhalte geben. Aber Raider stellen eben nur eine Minderheit dar.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7451 - 13. September 2016 - 0:41 #

Noe, kein Casual (Ausnahmen bestätigen die Regel) abonniert über Monate hinweg ein Spiel, dass er nicht mehr spielt, bzw. bei dem für ihn die Luft raus ist.

Bei F2P Spielen wird auch nicht mit dem Abo, sondern mit den Cash-Shops das Geld gemacht.

Außerdem kann ich nur immer wieder meine Aussage wiederkauen, die ich schon oft unter News dieser Art geschrieben habe: Das Spiel wird von den Hardcore Spielern getragen. Die sind zwar nicht die Masse, die Geld bringt, aber die sind es, die gute Mundpropaganda machen, die neuen Spielern helfen, die das Spiel am Leben erhalten. Kein Neuling wird in ein Spiel viel Zeit oder gar Geld investieren, wenn er sieht, dass im Endgame (Dass er vielleicht zwar selbst nie erreicht, aber offensichtlich ja ein Qualitätsmerkmal ist.) nichts los ist, und die Server sozusagen tot.

Bei SWTOR ist genau das eingetreten. Um Weihnachten rum, wurde mir das hier noch abgestritten. Auf den Servern ist durchaus noch etwas los im Sinne von gleichzeitig aktiver Spieler. Aber auch nur für die paar Tage, nachdem ein neues Kapitel veröffentlicht wurde. Und diejenigen, die sonst noch spielen, spielen auch eher alleine vor sich hin. Die Community ist quasi tot. Das passiert, wenn man den harten Kern zu sehr vernachlässigt.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 13. September 2016 - 9:00 #

"Noe, kein Casual (Ausnahmen bestätigen die Regel) abonniert über Monate hinweg ein Spiel, dass er nicht mehr spielt, bzw. bei dem für ihn die Luft raus ist."

Genau das ist doch der Grund, warum WoD scheiße war und Blizzard es nun besser machen will. Inhalte für Casuals! Warum gibt es den verschiedene Raidschwierigkeitsgrade? Warum gibt es LFR? Warum gibt es Pet Battles? Warum wurde das Spiel insgesamt, gerade im Solobereich einfacher? Das ist nichts für die Hardcore-Raider, das sind Casual-Inhalte, um die Masse zu halten. Das sind alles Gründe, warum sich WoW überhaupt so lange gehalten hat.

Wildstar hat nur auf schwere Dungeons und Raids gesetzt und konnte damit das Abomodell nicht durchbringen. Die Casuals, die Masse fehlte, weil es für sie keine/zu wenig Inhalte gab. In WoD sind die Subscriber unter 5 Mio. gefallen, tendenz sinkend. Ausgehend von 10 Mio. im ersten Quartal nach Addonrelease.

MaverickM 17 Shapeshifter - 7451 - 14. September 2016 - 2:15 #

Die Casuals, also die breite Masse aller Spieler, erreicht statistisch gesehen noch nicht einmal das Endgame, sprich nicht einmal das Max Level.

Warum Blizzard das macht, ist auch nicht neu, schließlich ist man seit Classic dabei, das Ding immer mehr zu "casualisieren".

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 8. September 2016 - 23:09 #

Das Addon vor WoD war eigentlich Mists of Pandaria.

Und zum Vergleich: Die Abos lagen nach WoD kurzzeitig bei 10 Mio. Ist die Frage, ob Legion das schafft oder ob nach den 3,3 Mio. Verkäufen nicht mehr viel kommt.

Thor's Hammer (unregistriert) 9. September 2016 - 7:07 #

Nein, nein, du verstehst das falsch!

Warlords of Dreanor hätte gut werden können. Zumindest die Ankündigung war Klasse! Endliche wieder War in Warcraft! Aber die Umsetzung war ein einziger Cataclysm :D

Ernsthaft: Alle AddOns for Legion sind Vorgänger-AddOns. Pandaria hat sich nur nicht so gut verkauft.

BTW: Warum wird das Spiel eigentlich noch als MMO bezeichnet, wenn es doch inzwischen faktisch ein MSO ist? :D

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6317 - 9. September 2016 - 8:57 #

Die aktuelle Stimmung im Netz zu Legion ist durchaus vergleichbar, wenn nicht sogar besser als bei WoD.

DomKing 18 Doppel-Voter - 9233 - 9. September 2016 - 10:15 #

Find ich nicht. Es war so gut wie kein Hype vorhanden, im Gegensatz zu WoD und dem inoffiziellen "Back to the roots"-Slogan.

Klar, aktuell ist die Stimmung positiv, weil Legion an sich ganz gut ist. Aber im Freundes- und Bekanntenkreis bin ich der Einzige, der Legion spielt. Auch in meiner alten Gilde sind weit weniger online, als zum WoD-Release.

Aber Abozahlen wird man eh nicht mehr von Blizzard bekommen. Ich glaube aber z.B. nicht, dass sie annähernd an 10 Mio kommen. Vielleicht 5 Mio, wobei das natürlich immer noch unangefochten die Nummer 1 wäre.

Baumkuchen 15 Kenner - 2789 - 9. September 2016 - 11:02 #

Ich zum Beispiel habe bei jedem Addon wieder ~2 Monate lang in WoW hinein gesehen. Aber bei diesem Addon, bei dem die Legion irgendwo auf einem Niemandsland von Azeroth einfällt? Interessiert mich ehrlich gesagt kein Stück.

Dämonenjäger? Ja wäre ganz nett gewesen, aber vom Hocker haut es mich auch nicht mehr. Die Luft ist seit WoD irgendwie raus. Und dann bekommt noch jeder Hans Wurst-Paladin den Ashbringer? Das legendäre Schwert aus Classic-WoW schlechthin? Das war, komischerweise, wohl das K.O.-Kriterium für mich, nie wieder WoW zu spielen.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 6317 - 9. September 2016 - 11:58 #

Ich spiele es selber (noch) nicht, aber alle Reviews, die ich gelesen haben waren unterm Strich positiv. Auch Metacritic macht einen mit WoD vergleichbaren Eindruck:

http://www.metacritic.com/game/pc/world-of-warcraft-legion
Meta 86 / User 8.2
http://www.metacritic.com/game/pc/world-of-warcraft-warlords-of-draenor
Meta 87 / User 5.9

Ich kann mir gut vorstellen, dass es einen kurzen Höhenflug mit ca. 10 Millionen aktiven Spielern gibt und nach 2-3 Monaten wieder runtergeht.

Es fangen auch immer noch neue Leute mit WoW an. Ich schätze von den Classic-Spielern sind weniger als 500.000 im aktuellen Spieler-Pool.

AlexCartman 14 Komm-Experte - P - 2317 - 10. September 2016 - 0:25 #

Dann wollen wir hoffen, dass der Hype nicht auch so schnell stirbt wie bei WoD. Da war allenthalben die Rede von "BC in schön", und die Ernüchterung um so größer. Aber ich gönne Blizzard den Erfolg.

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9209 - 9. September 2016 - 14:22 #

Steigende Spielerzahlen bei einem neuen Add On gibt es alle 2 Jahre. Wie lange die aber bleiben ist die Frage.

Guldan 17 Shapeshifter - P - 8309 - 9. September 2016 - 16:31 #

Verdient, mal sehe wieviele bleiben.

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10029 - 9. September 2016 - 17:21 #

Sehr schönes Addon!

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