GC2016: Resident Evil 7 Lantern-Demo gespielt: Auf der Flucht vor der irren Lady

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18. August 2016 - 19:07 — vor 35 Wochen zuletzt aktualisiert
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Als uns Capcom vor wenigen Wochen ankündigte, dass es auf der Gamescom 2016 neues Material zu Resident Evil 7 geben würde, stand für uns fest: Das müssen wir unbedingt sehen! Denn anders als beispielsweise EA mit Battlefront VR, Warner mit Arkham VR und Square Enix mit Tomb Raider VR ist Capcom der erste große Entwickler, der den nächsten Teil einer ihrer bekanntesten und beliebtesten Marken komplett an VR anpasst. Vor Ort haben wir dann zwar erfahren, dass die sogenannte Lantern-Demo zu Resident Evil 7 noch nicht in VR bereitstehe, doch das sollte unsere Freude nur kurz trüben – denn auch ohne entsprechendes Headset präsentiert sich der rund 15-minütige Horrortrip als äußerst gelungen.

Die Verrückte und ihre Laterne
Wir steuern eine junge, nicht näher benannte Frau. Uns ist lediglich bekannt, dass sie bereits in einem der Videotapes, die wir in der für alle veröffentlichten Beginning Hour-Demo finden und abspielen konnten, einen Auftritt hatte. Nun sollen wir diesen Abschnitt in einer erweiterten Fassung nachspielen. Wir starten vor einem verlassenen Haus, hinter uns nähert sich eine ältere Lady mit einer Laterne, die uns unentwegt etwas zuruft. Wie wir von dem Capcom-Mitarbeiter neben uns erfahren, handelt es sich um Marguerite Baker, einer der Bewohnerinnen des Herrenhauses in Beginning Hour.

Diese Info ist zwar interessant, überlebenswichtig ist sie aber nicht. Denn dass sie nicht alle Tassen im Schrank hat, steht außer Frage. Wir flüchten Richtung Gebäude und denken kurz, dass wir einen sicheren Abstand aufgebaut haben. Das Innere des Hauses ist grundsätzlich linear, aber dennoch verwinkelt aufgebaut. Als wir etwa einen kleinen Umweg laufen, kommt uns Marguerite plötzlich entgegen. Sie entdeckt uns, lässt ihre Laterne fallen und stürmt auf uns zu. Wir zucken kurz zusammen – und werden von ihr getötet.

Ganz ruhig bleiben
Beim nächsten Versuch läuft es besser. Wir wissen ungefähr, was zu tun ist und verstecken uns hinter einer Kiste. Die wenigen Sekunden, in denen die Irre direkt hinter unserer Deckung eine weitere Tür öffnet, uns aber jederzeit entdecken könnte, wenn sie ihre Laterne in unsere Richtung dreht, kommen uns wie Minuten vor. Danach flüchten wir wieder. An einer Stelle erleben wir auch ein kleines Rätsel, wie es typisch für Resident Evil ist. Eine kleine Statue müssen wir solange drehen und wenden, bis ihr Schattenwurf eine Spinne darstellt.

Nach etwas weniger als 15 Minuten endet die Lantern-Demo mit einer kurzen geskripteten Sequenz. Wie uns versichert wurde, sollte uns der kurze Ausschnitt einen Eindruck dazu vermitteln, welche Art von Survival-Horror Resident Evil 7 bieten wird und auf welche Weise wir im fertigen Spiel in Deckung gehen können. Anstatt nämlich auf Knopfdruck durch eine Cover-Mechanik hinter einer Kiste zu kauern, bewegen wir uns wie in einem gewöhnlichen Shooter einfach dahinter.

Dichte Atmosphäre, mittelprächtige Grafik
Wir waren jedenfalls sehr angetan von der neuen Demo, für die es übrigens im Gegensatz zur Beginning Hour aktuell keine Pläne gibt, sie im Nachhinein für alle im PSN zur Verfügung zu stellen. Insbesondere die Atmosphäre konnte uns wieder überzeugen – trotz recht linearem Spielablauf. Die Grafik enttäuschte uns hingegen ein wenig, was allerdings nicht damit zusammenhängt, dass sie mit einer Art VHS-Filter versehen ist.

Wie uns auf Nachfrage noch mal bestätigt wurde, soll der starke Fokus auf die Fluchtsequenz jedoch keinesfalls darauf hindeuten, dass wir im fertigen Spiel keine anderen Möglichkeiten haben werden, uns gegen Feinde zu wehren. Resident Evil 7 werde den Actionanteil zwar gerade im Vergleich zu Resident Evil 6 enorm zurückfahren, trotzdem werden wir auf irgendeine Weise kämpfen können.

Die VR-Entschädigung
Fünf Minuten waren von unserem Termin noch übrig, und dann wurden wir übrigens doch noch mit einem kurzen VR-Erlebnis entschädigt. Wie schon auf der E3 2015 konnten wir erneut die Kitchen-Demo erleben, die bei genauer Betrachtung bereits ein Jahr vor der offiziellen Ankündigung von Resident Evil 7 auf das Projekt hindeutete. Und obwohl wir genau wussten, was uns erwartet, waren wir erneut schwer beeindruckt. Selbst nach dutzenden VR-Demos und -Spielen können wir behaupten, dass uns bisher keine intensivere (und grausamere) VR-Erfahrung untergekommen ist.

TheBlobAlive 15 Kenner - P - 3418 - 18. August 2016 - 19:53 #

Freue mich und habe nun schon bammel, es zu zocken "G"!

steever 16 Übertalent - P - 5581 - 18. August 2016 - 19:54 #

Hört sich einerseits ziemlich gut an, aber andererseit... nie im Leben werde ich das hier in VR spielen. Nie!

Oranje 13 Koop-Gamer - 1299 - 18. August 2016 - 20:00 #

Ich auch nicht! ;)

Pitzilla 18 Doppel-Voter - - 11412 - 19. August 2016 - 10:45 #

Das würde mich in VR reizen. Das Game wird auf jeden Fall gekauft, mal schauen, ob auch die VR-Brille Ihren Weg zu mir findet.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5384 - 18. August 2016 - 22:22 #

Klingt ein bißchen nach Alien: Isolation, cool! Vielleicht kann man die verrückte Oma ja auch mit dem Flammenwerfer kurzzeitig verscheuchen. :-)

Aladan 22 AAA-Gamer - - 32561 - 18. August 2016 - 22:47 #

Hört sich nach wie vor gut an. Freue mich drauf.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12271 - 21. August 2016 - 2:55 #

Beim kauf der PS4 VR für 199€ bin ich dabei

FEUERPSYCHE (unregistriert) 17. September 2016 - 20:14 #

Herrliche Demo... würde mich nur interessieren, ob es tatsächlich eine Möglichkeit gibt, zu entkommen? Eine Axt findet man ja mit etwas Mühe und zu schlagen kann man damit auch... Nun ja, ich bin jedenfalls durch diese Demo ziemlich gespannt auf die Vollversion.

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