GC2016: Sniper - Ghost Warrior 3 angespielt: Snipern, Schleichen und Ballern in offenen Levels

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18. August 2016 - 16:52 — vor 51 Wochen zuletzt aktualisiert
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CI Games arbeitet derzeit mit Hochdruck an Sniper - Ghost Warrior 3, das euch mehr Freiheiten als die beiden Vorgänger bieten soll. Wir haben den Shooter auf der Gamescom anspielen können und verraten euch, ob die Polen ihr Vorhaben umsetzen können.

Bevor wir allerdings selber Hand anlegen können, führt uns Tomasz Pruski von CI Games eine Beispielmission vor. In dieser müssen wir mit unserem Helden Jonathan North, einem ehemaligen amerikanischen Marine, einen Bahnhof infiltrieren, dort Dokumente sicherstellen und anschließend zwei Züge zerstören. Mit denen nämlich sollen unsere Feinde geheime Waffen schmuggeln.

Überblick per Drohne
Gesagt, getan, es geht los. Sniper - Ghost Warrior 3 besteht aus mehreren Karten, die jeweils mehrere Quadratkilometer groß und generell frei erkundbar sind. Wir nähern uns dem Bahnhof daher aus einer Anhöhe. Schon auf den ersten Blick erkennen wir mehrere Feinde, Gewissheit über ihre genaue Anzahl verschafft uns aber die Drohne. Aus ausreichender Höhe fliegen wir mit dem Fluggerät über das Gelände, Gegner werden dabei automatisch markiert.

Einzelne Patrouillen nimmt unser Held danach gleich von hier oben ins Visier. Das Zielen und Schießen mit dem Scharfschützengewehr fällt vergleichsweise komplex aus, ist aber mit etwas Übung zu meistern. Achten müssen wir vor allem auf die Entfernung und den Wind. Erstere gleichen wir mit dem Visier aus, sodass wir nicht auf gut Glück über unser Opfer zielen müssen. Der Wind hingegen wird uns auf einer Leiste angezeigt. Bei einer leichten Brise müssen wir jedoch kaum korrigieren.

Feuer frei
Nachdem die ersten Feinde ausgeschaltet sind, wechseln wir in den Schleichmodus. Durch Schatten und Büsche nähern wir uns dem Gebäude mit den Dokumenten und steigen durch ein geöffnetes Fenster heimlich ein. Auf dem Weg zu den Gasventilen, über die wir die Züge sprengen sollen, werden wir erstmals entdeckt. Anders als in Sniper Elite 3 bedeutet das allerdings nicht, dass wir sofort Deckung suchen sollten, da wir sonst mit dem Tod bestraft werdet. In Sniper - Ghost Warrior 3 ist die offene Konfrontation nämlich ein valider und hin und wieder auch ratsamer Weg zum Ziel.

Die Züge sind kurz darauf zerstört, jetzt dürfen wir uns selbst von Sniper - Ghost Warrior 3 überzeugen. Wir wählen eine Mission, in der wir in einem typisch osteuropäischen Wohnblock eine Zielperson ausfindig machen und diese töten sollen. Als wir erstmals unser Versteck verlassen, sind wir überrascht. Die Distanzen zu den Einsatzorten sind teilweise riesig. Um den Plattenbau zu erreichen, bräuchten wir selbst im Auto mehrere Minuten, weshalb wir uns bei der zur Verfügung stehenden Restzeit für unseren Termin für die Schnellreise entscheiden.

Wenig motivierte Feinde
Wir wollen es dem CI-Games-Entwickler natürlich nachmachen und packen ebenfalls die Drohne aus. Was wir nicht bedenken: Wir fliegen zwar hoch genug für die am Boden befindlichen Feinde, einige Fenster auf den oberen Etagen sind aber mit weiteren Wachen besetzt. Unsere Drohne wird also entdeckt, und unser Plan, unentdeckt zu bleiben, scheitert schon nach der ersten Minute. Schnell packen wir das Sniper-Gewehr aus und geben noch zwei gezielte Schüsse ab, da werden wir auch schon von einer Patrouille aufgespürt. Wir verkriechen uns gleich in die Büsche und wechseln den Standort, was sich kurze Zeit später als gute Wahl herausstellt. Die Feinde besitzen nämlich einen Mörser, mit dem sie unserem ersten Sniperspot gleich mächtig einheizen.

Einmal aufgeflogen, können wir auch gleich das Shooter-Gameplay ausprobieren. Das macht in der Alpha-Version bereits einen guten Eindruck, die KI jedoch weniger. Unsere Feinde lassen sich nämlich viel zu leicht austricksen. Letztendlich reichte es aus, immer nur um einen der Wohnblöcke herumzulaufen und zwischendurch wieder in der Deckung in Form von Büschen zu verschwinden. Die Verfolgung nahmen Gegner nie auf, stattdessen blieben sie eher in einem vordefinierten Bereich. Auf diese Weise konnten wir einen Feind nach dem anderen ausschalten, bis wir die Mission erfolgreich gelöst hatten.

Das könnte was werden
Sollte CI Games die KI-Probleme allerdings in den Griff kriegen, sind wir guter Dinge, dass Sniper - Ghost Warrior 3 ein richtig guter Scharfschützen-Schleich-Shooter wird. Gerade die offene und unserem Ersteindruck nach gut designte Welt hinterlässt schon jetzt einen tollen Eindruck. Wer es jedoch realistischer mag, sollte sich lieber Sniper Elite 3 anschauen oder dessen ebenfalls in Entwicklung befindlichen Nachfolger abwarten.

Hyperlord 15 Kenner - P - 3758 - 18. August 2016 - 19:07 #

Ja cool!
Das mit den Konfrontationen könnte man noch um einen erklärenden Satz ergänzen, mir ist nicht ganz klar, was ich mir da vorstellen soll. Kann man mit den Feinden reden, "hab mich verlaufen"-mäßig?

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11201 - 18. August 2016 - 20:38 #

Also in Teil 1 habe ich eine Wache von einerm 2er Päarchen gekillt. Das Päarchen kam immer vorbeigelaufen und hat einen Dialog geführt. Nachdem einer weg war, ging der Dialog weiter, mit zwei verschiedenen Stimmen....der 2. hat nicht mal gesucht.

Hyperlord 15 Kenner - P - 3758 - 18. August 2016 - 22:58 #

Okay, ich verstehe, sehr ausbaufähige KI noch ...

Crizzo 18 Doppel-Voter - 11201 - 19. August 2016 - 6:31 #

Ich hoffe, die ist hier besser. :)

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