GC2016: Prey angeschaut – umgekrempeltes Spielprinzip, eigener Stil

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18. August 2016 - 12:39 — vor 15 Wochen zuletzt aktualisiert
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Lead Designer Ricardo Bare stellte uns Prey vor. Das ist ja ein wenig so der Yeti der modernen Computerspiele-Geschichte: Immer mal wieder gesichtet, immer wieder für verstorben gehalten, nun aber doch plötzlich wieder da und vielleicht ein ganz interessantes Spiel. Letzteres versuchen wir im Folgenden für euch etwas genauer einzuschätzen. Wie auch bei Dishonored 2 (siehe dazu unsere aktuellen Messe-Eindrücke) zeichnet Arkane Studios verantwortlich für den Titel.

Völlig umgekrempelt

Mit der Kopfgeldjäger-Handlung früherer Prey-Fortsetzungsversuche (der Autor dieser Zeilen denkt zurück an die E3 2013) hat der aktuelle Teil nichts mehr gemein. Vielmehr sind wir die namensgebende Beute. Prey spielt auf der Raumstation Talos-1, die kürzlich von einer außerirdischen Bedrohung überrannt wurde. Gut, das ist so ziemlich das Schema-F-igste, was man in Sachen Hintergrundhandlung für ein Videospiel ersinnen kann, die Besonderheiten aber liegen in der Art der Aliens sowie beim Helden.
 
Erstere gehören recht bizarren und unterschiedlichen Spezies an, so kann sich der „Mimic“-Typ in Gegenstände verwandeln. Wenn also eine Tonne auf euch zu rollt oder ein verdächtiger Schrank in eurem Weg liegt, schießt am besten mal drauf, nicht, dass euch der Mimic im Nahkampf angeht. Auch wabernde Schattenwesen namens Phantome, die uns sehr an die Kreaturen in Nier erinnern, schnellen mit Vorliebe auf euch zu. Und wenn ein Alientyp den Namen „Albtraum“ trägt, könnt ihr euch vorstellen, dass er nicht ungefährlich ist (in der Demo schien das ein großer Schatten mit Balrog-Anleihen zu sein).
 
Besonders dank Neuromod
Die Besonderheit unseres Helden: Wir haben an einem Experiment teilgenommen beziehungsweise waren das Experiment. Sobald wir, kurz nach Spielstart, das Neuromod-Gerät finden und an uns nehmen, können wir nicht nur im RPG-Stil unsere Fähigkeiten ausbauen oder neue erlernen, sondern dasselbe auch mit Alien-Skills tun. Wir erwähnten gerade den Mimic: Wie wäre es, wenn ihr selbst euch verwandeln könntet? Ob es wirklich Sinn ergibt, dass wir uns, wie demonstriert, in eine Kaffeetasse verwandeln können? Nach den Masse-Erhaltungsgesetzen, den entsprechende SF-Romane meistens folgen, eher nicht...
 
Unsere Aufgabe scheint es anfangs zu sein, einen Wissenschaftler der Station zu finden. Auf dem Weg zu ihm lernen wir erst mal unsere Fähigkeiten kennen, benutzen Schlagwerkzeuge und die spärlichen Waffen (mit anscheinend spärlicher Munition). Wie gut, dass wir schon bald die lustige Klebepistole unser Eigen nennen: Damit können wir beispielsweise Feinde am Boden festkleben, und die Klebeklumpen anschließend in Brand setzen. Oder wir wollen ein Stockwerk höher, haben aber keine Treppe – dann basteln wir uns eben eine eigene aus den großen, sofort verhärtenden Klebeklumpen!
 
Unsere Fähigkeiten können wir auch kombinieren, etwa „Kinetic“ mit „Blast“, was dann eine Art Energiewellen-Explosion beim Ziel hervorrief. Wir dürfen so ziemlich alles „recyclen“ und außerdem an speziellen Maschinen aus Ressourcen „neue“ Geräte herstellen.
 
Talos-1 von außen
Wenn wir es richtig kapiert haben, verlassen wir immer dann die Station und sehen sie von außen, wenn wir mit einer Mission fertig sind (oder vielleicht auch: nicht weiterkommen). Dann schweben wir an der Außenhülle entlang zu einem weiteren Schott, hinter dem sich dann zum Beispiel die Mission „Rette ein Crew-Mitglied“ verbirgt.
 
Prey soll 2017 für PC, Xbox One und PS4 erscheinen. Während es grafisch nicht überwältigend, aber zumindest individuell aussah, hat uns das neue Konzept gut gefallen: Während das „alte“ Prey-Remake relativ uninspiriert und wirr wirkte (auch wenn wir das Kopfgeldjäger-Prinzip mochten), scheint es sich nun um ein Actionspiel mit Sandbox-Elementen zu handeln. Die paar Alien-Typen, die wir gesehen haben, waren wirklich ungewöhnlich, und das Neuromod-Prinzip verspricht viel Abwechslung. Wir bleiben für euch an der Kaffeetasse, sozusagen!
Triton 16 Übertalent - P - 5285 - 18. August 2016 - 12:46 #

Mh... Mehr fällt mir gerade nicht ein.

Nudeldampfhirn 14 Komm-Experte - P - 2340 - 18. August 2016 - 12:54 #

Ich bleibe immer noch gespannt neugierig.

Ghusk 15 Kenner - P - 2898 - 18. August 2016 - 12:59 #

Fehler: lernen wir erst mal unsere Fähigkeiten kämpfen

Ist 'kennen' statt 'kämpfen' gemeint?

Specter 16 Übertalent - P - 4503 - 18. August 2016 - 13:06 #

Leider fehlt hier der "Fehler melden"-Bereich, daher hier:
- "zeichnet Arkane Studios verantwortlich für den Titel", da fehlt ein "sich", oder?
- "Hintergrundhaltung"

Mabeo 13 Koop-Gamer - 1613 - 18. August 2016 - 17:19 #

Da fehlt kein "sich", das ist richtig so.

Xentor 14 Komm-Experte - 2164 - 18. August 2016 - 13:04 #

Und was is da jetzt besonders?
Ich sehe in der Beschreibung kein alleinstellungsmerkmal, wie damals beim original Prey mit dne Portalen oder der Schwerkraft.
Klingt wien 0815 shoote rmit bisschen Skillzeug. Schon 1000 mal gesehen.

Specter 16 Übertalent - P - 4503 - 18. August 2016 - 13:11 #

Naja, Jörg hat doch die Besonderheiten (Gegner, Fähigkeiten des Helden) beschrieben. Ich habe das noch nicht 1000 mal gesehen...

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33743 - 18. August 2016 - 22:14 #

Man kann sich in eine Kaffeetasse verwandeln?!

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6525 - 18. August 2016 - 13:11 #

Klingt solide, mit Teil 1 hatte ich damals für wenig Geld viel Spaß.

Alte Hütte 10 Kommunikator - P - 500 - 18. August 2016 - 13:19 #

Bin durchaus neugierig geworden...

Maverick 30 Pro-Gamer - - 166181 - 18. August 2016 - 13:21 #

Ich bleibe weiterhin gespannt auf den Titel. ;)

Freylis 20 Gold-Gamer - 20960 - 18. August 2016 - 14:28 #

Hey, spätestens jetzt ist mein Interesse doch noch geweckt. Bethesda hat in jüngster Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass sie dank id Softwares Power das Shooter Genre beherrschen. Sie wissen, wie man Old-School-Feeling mit modernem Gamedesign in puncto Story, Skilltrees etc. verbindet. Jetzt bin ich doch wirklich mal gespannt. Vor allem die Gegnervielfalt, klingt prima. Da ist mir die banale Story eigentlich fast Wurscht.

Noodles 21 Motivator - P - 30135 - 18. August 2016 - 14:31 #

Für mich klingts immer noch nicht so spannend. Liegt wohl auch daran, dass ich Raumstationen öde finde.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20960 - 18. August 2016 - 14:53 #

Schau bei Gelegenheit mal auf Citadel Station oder Sevastopol vorbei.

Deepstar 14 Komm-Experte - P - 2657 - 18. August 2016 - 14:53 #

Warum nicht Startopia? ^^

Freylis 20 Gold-Gamer - 20960 - 18. August 2016 - 15:49 #

Ja gerne, jederzeit. Jetzt muss ich nur noch schnell Wikipedia anwerfen und nachschauen, was es damit auf sich hat. ;)

Noodles 21 Motivator - P - 30135 - 18. August 2016 - 14:57 #

Hab ich schon.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20960 - 18. August 2016 - 15:03 #

Dann machs nochmal. Und lass und mal die Baellchen flachhalten, bis wir sehen, was Beth wirklich damit anstellt. Ich wette, sie kreieren eine wirklich interessant aufgebaute Station a'la Dead Space 1 und 2.

Noodles 21 Motivator - P - 30135 - 18. August 2016 - 15:06 #

Lass mich einfach Raumstationen öde finden und gut ist.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20960 - 18. August 2016 - 15:26 #

Na, wir sind heute aber gar nicht negativ... Ja, gut ist. ;)

Labrador Nelson 27 Spiele-Experte - - 85959 - 18. August 2016 - 15:36 #

Spannend, aber noch nich wirklich aussagekräftig...

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33743 - 18. August 2016 - 22:15 #

Faszinierend. ich dachte, das wäre ein ganz alltäglicher Sci-Fi-Shooter, aber da scheinen ja fast andere Dinge wichtiger zu sein als Ballern. Ich bleibe gespannt.

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