GC2016: Watch Dogs 2 Multiplayer angespielt – auf Kopfgeldjagd in San Francisco

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17. August 2016 - 14:56 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
Im ersten Teil konnten sich multiplayerfreudige Spieler lediglich ein Hacking-Spiel mit anderen Spielern liefern. Im neuen Teil in The City by the Bay erweitert Ubisoft das Open-World-Spiel um ein umfangreicheres Mehrspieler-Angebot, bei dem wir uns heute als Jäger und Gejagter im Bounty-Hunt-Modus gemessen haben.
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Wir stehen mitten in der Spielwelt San Francisco. Mittlerweile kann man mit einem Smartphone ja praktisch alles anstellen, im Falle von Watch Dogs 2 (zur E3-Preview) starten wir darüber auch mit wenigen Knopfdrücken eine Kopfgeldjagd. Natürlich wollen wir lieber selbst der Gejagte sein und unseren Häschern entkommen. Dummerweise entscheiden sich parallel alle in unserer Spielwelt befindlichen Spieler, die Jagd anzunehmen. Aber es wäre doch gelacht, wenn wir da nicht entkommen würden!

Verdammte Fernbedienung
Unser Standort wird bei der Kopfgeldjagd genau auf der Karte vermerkt, eine der möglichen Routen zu uns per GPS angezeigt. Prinzipiell würde es also reichen, wenn wir nur schnell genug das Weite suchen, um unseren Verfolgern zu entkommen. In der leicht künstlichen Testumgebung, in der wir uns alle relativ nahe beieinander befinden, ist das allerdings leichter gesagt als getan. Denn schon nach wenigen Sekunden ist der erste Verfolger zur Stelle, der seine Fernsteuerungs-Hackingfähigkeit nutzt, um unsere Karre kurzerhand lahmzulegen.
Nutzen wir parallel das Hacking, können wir die Fremdeinwirkung kurzzeitig unterbinden, allerdings hilft uns das nur so lange, bis die anderen beiden Verfolger ebenfalls zur Stelle sind. Dann steigen wir halt aus unseren Kompaktwagen aus, der sich wie alle der ansonsten von uns gefahrenen Vehikel im Spiel deutlich besser steuert als noch im ersten Watch Dogs, und gehen zu Fuß weiter.

Parcours für Coole
Nein, wir mögen diesen möchtegern-coolen Helden aus Watch Dogs 2 immer noch nicht wirklich. Aber seine Parcours-Fähigkeiten sind schon sehr nett anzuschauen. An Busstationen klettern wir durch Gedrückthalten der Parcours-Taste genauso flüssig und galant hoch wie über Mauern. Im Ansatz wie bei der Abfangbewegung von Faith in Mirror’s Edge Catalyst hilft uns die Taste auch dabei, einen Sprung aus größerer Höhe ohne gravierende Schäden zu schaffen. Bei unserem Fluchtmanöver geht uns das bisweilen zu weit, wenn wir uns aus einer Höhe von gut sieben oder acht Metern auf den blanken Asphalt fallen lassen.

Aber immerhin trauen sich unsere Häscher nicht, auf dem direkten Weg zu folgen. Also kapern wir in GTA-Manier  den nächsten Van, anstelle des Sportwagens daneben. Wir haben eben Respekt vor dem Eigentum anderer, selbst in der virtuellen Welt. Während die echten Spieler noch auf dem Weg nach unten sind, halten uns ihre KI-Unterstützer auf. Die Polizei kämpft nämlich mit auf der Seite der Jäger. Wir jagen hinter uns Dampfrohre in die Luft und schütteln die Cops auf diese Weise ab – die Manipulation der Ampelanlagen führt leider nicht zu einem Verkehrschaos, wie wir uns das gewünscht haben. Kaum ist der letzte Polizist weit hinter uns zurück gefallen, sind unsere menschlichen Verfolger wieder da. Einen schießen wir noch über den Haufen, der nächste allerdings jagt uns von hinten die Kugeln in den Rücken. Ende der Geschichte.

Als Jäger tendenziell zu leicht
Auf Seiten der Jäger wirken unsere ersten Duelle im Vergleich dazu etwas zu leicht – wobei eine ausgeglichene Anzahl an Jägern und Gejagten grundsätzlich zu einer deutlich größeren Chancengleichheit führt. Die Voraussetzung dafür ist jedoch die Kooperation. Anstatt uns im Auto mit an Bord zu nehmen, damit wir während der Fahrt aus dem Fenster ballern können – oder umgekehrt bei uns einzusteigen und die Funktion des Schützen zu übernehmen – ziehen die anderen auf eigene Faust los. Das ist wenig effektiv und führt meist einfach nur dazu, dass die Verfolgungsjagd ewig dauert. Der erste Praxistest im Bounty-Modus hinterlässt aber einen positiven Eindruck. Ein paar weitere Spielvarianten wird Watch Dogs 2 allerdings schon benötigen, um abseits der Solokampagne deutlich länger bei Laune zu halten als es im ersten Watch Dogs der Fall war.

Meinung Benjamin Braun
Mir gefällt Watch Dogs 2 von Mal zu Mal besser. Es gibt zwar noch ein paar technische Sachen beim Streaming der Spielwelt, aber es ist ja noch etwas hin bis zum Release. Ansonsten hat sich was die grundlegenden Spielmechaniken angeht, eigentlich alles verbessert, vom Waffenhandling über das Charaktermovement bis hin zum Fahrverhalten der Autos und Motorräder. Von der Story erhoffe ich mir weiterhin erst mal nicht allzu viel. Aber wenn Ubisoft die vielen Verbesserungen und Erweiterungen sinnvoll fürs Missionsdesign nutzt, dann kann Watch Dogs 2 seinen Vorgänger nur übertreffen.
Mersar 13 Koop-Gamer - P - 1565 - 17. August 2016 - 15:13 #

Ich hoffe wirklich, dass WD2 besser wird als der Vorgänger. Das Setting ist im Prinzip immer noch unverbraucht und es spricht mich sehr an.

NickL 13 Koop-Gamer - 1724 - 17. August 2016 - 15:43 #

Was habe ich den Multiplayer im ersten Teil gehasst. Aber abschalten wollte ich auch nicht, denn dann wäre erarbeitete der Fortschritt weg.
Gehasst habe ich daran das die Spieler nicht das gemacht haben was sie sollten. Die meisten haben statt versucht mich zu hacken, lieber versucht mich mit dem Auto zu überfahren oder sonstigen Blödsinn gemacht. Also alles nur nicht das was man sollte.
Schlimm fand ich auch, das man aus Kampagnen Missionen oder schlimmer bei gerade freigehackten Privatsphäreneinbruch raus fliegt wenn man von Spielern gehackt wird. Besonders beim Privatsphäreneinbruch ist es fatal, denn das meist skurrile was man sieht kann man sich danach nicht wieder anschauen. Und das man innerhalb Kampagnen Missionen gehackt werden kann, habe ich bis heute nicht verstanden. Laut Ubisoft soll das nämlich nicht gehen.

timb-o-mat 15 Kenner - P - 3323 - 17. August 2016 - 16:39 #

Der erste Teil hatte außer dem lahmen Hacken ein ganz nettes Koop-Feature. Wollte ich nur mal erwähnen.

Olphas 24 Trolljäger - - 48735 - 17. August 2016 - 17:05 #

Der Multiplayer interessiert mich bei Watch_Dogs 2 gerade mal gar nicht. Aber ansonsten freu ich mich drauf. Mir hat auch der erste Teil mit Abstrichen schon gut gefallen.

Labrador Nelson 28 Endgamer - - 104508 - 17. August 2016 - 18:48 #

Also seinen Vorgänger wird es sicher übertreffen.

Noodles 23 Langzeituser - P - 38083 - 17. August 2016 - 22:36 #

Der Multiplayer interessiert mich kein Stück, das war schon im ersten Teil so. Bin aber sehr gespannt auf Teil 2.

NickL 13 Koop-Gamer - 1724 - 18. August 2016 - 8:37 #

Mir wäre es lieber gewesen hätten sie den MP Part weg gelassen und in den Singleplayer gesteckt. Der Erste Teil hatte gerade mal 5 Verschiedene Missionsarten, die sich ständig wiederholten. Da wäre mehr Abwechslung schöner gewesen

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