Australische Studie unter 12.000 Schülern: Online-Spiele haben leichten positiven Noten-Einfluss

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9. August 2016 - 12:05 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert

Alberto Posso, vom Royal Melbourne Institute of Technology in Australien, hat eine Studie mit 12.000 australischen 15jährigen Schülern durchgeführt. Ziel war es, herauszufinden, wie sich das Online-Verhalten der Teilnehmer auf ihre Schulnoten auswirkt. Laut dem Australian Bureau of Statistics gingen 2013 bereits 97 Prozent aller 15-17-jährigen Australier regelmäßig online. Im Vergleich werden Zahlen aus den Vereinigten Staaten von Amerika (93 Prozent) und Europa (86 Prozent) genannt.

In der Studie wurde herausgefunden, dass sich das Spielen von Online-Spielen positiv auf mathematische und naturwissenschaftliche Fächer als auch auf die Lesekompetenz auswirken. Hintergrund sei das Anwenden des schulischen Wissens in den Spielen, um dort besser abzuschneiden. Wer täglich spielt, hatte bei den Pisa-Rechenaufgaben 15 Punkte mehr als der Durchschnitt, in Naturwissenschaften sogar 17 Punkte. Das Nutzen von sozialen Medien wie Facebook, Instagram oder Twitter hingegen, wirke sich negativ auf die Ergebnisse aus. So haben Teenager, die sich jeden Tag in sozialen Medien austauschen, 20 Punkte weniger in Mathematik als Schüler, die soziale Medien meiden.  Laut Posso sei allerdings das Ursache-Wirkung-Prinzip nicht eindeutig. Wer beispielsweise stundenlang WhatsApp-Nachrichten schreibe, habe zwar einerseits weniger Zeit für Hausaufgaben, andererseits sei es auch möglich, dass gerade schulisch schlechtere Jugendliche mehr soziale Kontakte mit anderen pflegen.

Dass Eltern ihren Kinden nun Facebook verbieten und World of Warcraft nahelegen sollten, verneint Alberto Posso jedoch auch -- so einfach sei die Sache natürlich nicht. Denn andere Faktoren wie etwa das Schulschwänzen oder ein Migrationshintergrund haben wesentlich höhere Auswirkungen auf die schulischen Leistungen. Online-Spiele und soziale Medien sind nur zwei von vielen Einflussfaktoren. Er empfiehlt Lehrern dennoch Spiele stärker in den Unterricht einzubinden -- vorausgesetzt diese seien nicht gewalttätig. Gleichzeitig sollten Schulen die sozialen Medien besser nutzen, um die Schüler zu einer Beteiligung zu ermutigen.

Die komplette Studie, in Form eines 26-seitigen englischen PDF, könnt ihr euch auf der Website des International Journal of Communication herunterladen. 

Lord Lava 18 Doppel-Voter - 10200 - 9. August 2016 - 2:38 #

Bei "schlechtere Jugendliche" würde ich noch einen Bezug zur Schule einbauen, klingt so etwas komisch. ;)

schlammonster 28 Endgamer - P - 110084 - 9. August 2016 - 8:40 #

War auch gleich das erste was mir auffiel, ein Bezug würde diesem Halbsatz gut stehen

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34303 - 9. August 2016 - 8:43 #

Danke euch beiden. Done. :)

Freylis 20 Gold-Gamer - 21791 - 9. August 2016 - 4:08 #

Das stimmt absolut. Als ich noch unterrichtet habe, haben bei mir Schüler, die zocken, auch immer automatisch mindestens eine halbe Note höher bekommen. Das ist doch Ehrensache!

Aladan 23 Langzeituser - - 38386 - 9. August 2016 - 6:14 #

Kommentarkudos :-D

schlammonster 28 Endgamer - P - 110084 - 9. August 2016 - 8:41 #

Vettern- *äh* Cousinenwirtschaft? Ich bin entrüstet!

Yoshua 17 Shapeshifter - P - 7530 - 9. August 2016 - 9:11 #

Bei dir hätte ich gerne Unterricht. ;)

vicbrother (unregistriert) 9. August 2016 - 7:52 #

Also nachdem ich die Matheaufgaben zum Abi aus Berlin neulich auf SPON in weniger als 30 Minuten gelöst habe mit Höhepunkten wie "Bilde aus den Ziffern 2,3,6 die größte Zahl" und in Hamburg Fragen wie "300m über der Meereshöhe und 500m unter der Meereshöhe - wie groß ist die Differenz" an dem Begriff "Meereshöhe" scheitert, gebe ich auf die Prüfungen nichts mehr. In Hamburg heisst es aus der Behörde zur Durschnittsnote 3,7 über alle Abiturienten in Mathe lapidar, dass dafür 60% der Schüler Abi machen. Traurig - die Quittung erfolgt in Uni und Ausbildung.

Zu den Punkten aus der Studie sagt Wikipedia: "PISA misst Schülerleistung in Punkten auf einer willkürlichen Skala. Interpretierbar werden die Punktwerte erst, wenn sie in einen Kontext gesetzt werden." Also sind die bis zu 20 Punkte Verbesserung aus der Studie eher ein unwesentliche Abweichung als aussagekräftige Daten?

Aber vielleicht kann man aus der heutigen Leistungsanforderungen und der Steigerung der Leistung durch kontinuierliches Spielen von Videospielen das Abitur radikal reformieren und zu einem Quizduell machen. Die App gibt es praktischerweise ja schon.

reversiL (unregistriert) 9. August 2016 - 14:50 #

Ich hatte in meiner Berliner Abiturprüfung in Mathematik ja auch eine Frage, bei der ich mir wegen ihrer Einfachheit leicht verarscht vorkam (Hat mich mehrere Minuten gekostet sie auf versteckte Fallen abzuklopfen), was du da durchgerechnet hast, war aber keine Abiturprüfung.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34303 - 9. August 2016 - 16:37 #

Ich empfehle dir mehr Online-Spiele zu spielen, vielleicht verbessert sich auch bei dir die Lesekompetenz. ;)

vicbrother (unregistriert) 9. August 2016 - 17:32 #

In welchen Spielen muss man heute denn noch lesen? Die Zeiten von Scrumm sind vorbei ;)

Aber im Umkehrschluss: Wenn die Studie zeigt, dass der Spieler durch Spiele lernt, dann ist natürlich auch die Frage erlaubt was. Gewalt ist in vielen Spielen oft mehr als eine mögliche Lösungsstrategie, Waffenkunde von Kleinwaffen bis zu Schlachtkreuzern,... ;)

blobblond 19 Megatalent - 18450 - 9. August 2016 - 18:35 #

Das heutige Abi wird doch immer mehr zum Realschulabschluß und zum Teil hat es man den Helikopter-Eltern zu verdanken. "Was? Mein Kind kommt nicht aufs Gymnasium= Ich verklag sie!" "Was? Eine 4 im Zeugnis? Ich gehe zum Anwalt!" und soweiter.

Mit der Problemlösenongs wollen wir erstmal nicht anfangen!^^
http://www.tagesspiegel.de/wissen/probleme-loesen-bei-pisa-ratlos-am-automaten/9702270.html

burdy 15 Kenner - 2749 - 9. August 2016 - 8:56 #

Da sollte vielleicht mal jemand den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität googeln.
Außerdem kann Ursache-Wirkung auch in die andere Richtung gehen. Woher weiß man, dass zB nicht der Bildungserfolg vom Verdienst der Eltern abhängt (wie zB in Deutschland). Und Kinder reicher Eltern haben eher eine Playstation zu Hause, während ärmere Kinder nur ihr Smartphone haben.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34303 - 9. August 2016 - 9:21 #

Räumt er doch ein:
"so einfach sei die Sache natürlich nicht. Denn andere Faktoren wie etwa das Schulschwänzen oder ein Migrationshintergrund haben wesentlich höhere Auswirkungen auf die schulischen Leistungen. Online-Spiele und soziale Medien sind nur zwei von vielen Einflussfaktoren."

burdy 15 Kenner - 2749 - 9. August 2016 - 17:34 #

Wer sagt, dass Online-Spiele ein Einflussfaktor sind?
Wenn ich zB die Korrelation feststelle, dass Leute mit Iphone intelligenter sind als Leute mit anderen Handys. (Was sicherlich stimmt, weil die Leute potenziell mehr Geld haben, was wiederum an besseren schulischen Leistungen liegt, woran auch immer diese nun wieder gelegen haben). Dann folgt daraus nicht, dass das Iphone einen Einfluss auf die Intelligenz hat.
Und das hier ist meiner Meinung nichts anderes. Der Zusammenhang Schulleistung/Videospiele/Facebook ist eine Korrelation, die kausal nichts mit Videospielen zu tun hat, sondern mit den sozialen Umständen der Kinder, die dazu führen, dass sie mehr Facebook oder Videospiele nutzen.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34303 - 9. August 2016 - 18:20 #

Die Studie sagt das. Falls du näheres wissen willst, kannst du dir die 26 Seiten gerne ansehen, dort wird alles haarklein erläutert.

Der Zusammenhang ist meines Erachtens auch schlüssig. Beispielsweise jemand der World of Warcraft spielt: Er erhält eine Rüstung/Waffe.... usw. das ihm 1,5% mehr Schaden bringt. Was das nun bedeutet kann er sich ausrechnen. Und exakt das schrieb der Studienleiter auch: Das Wissen aus der Schule wird in Computerspielen angewandt, wodurch sich ein Lerneffekt ergibt. Klingt für mich schlüssig.

burdy 15 Kenner - 2749 - 9. August 2016 - 18:52 #

Und wenn man Likes auf Facebook zählt, dann wird man besser in Mathe? Und korrigiere mich, aber werden nicht die Stat-Unterschiede angezeigt, so dass jeder, der nicht farbenblind ist in grün und schön angezeigt bekommt, was besser ist?
Das Beispiel von dir klingt wirklich geradezu so, als ob die Zahlen auf das gewünschte Ergebnis gezimmert wurden.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34303 - 9. August 2016 - 19:05 #

Nun, dann glaubst du eben nicht daran, das ist dein gutes Recht.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2491 - 9. August 2016 - 21:37 #

hast du sie denn gelesen? die studie stellt nur eine korrelation fest, keine kausalität. genauso wie bei social media. die kausalität scheint mir deine interpretation zu sein, und lässt sich mit so einer studie auch gar nicht belegen.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34303 - 9. August 2016 - 21:53 #

Ja, habe ich. Und ich habe in der News auch überhaupt keine Kausalität hineininterpretiert, ganz im Gegenteil! Ich schrieb doch, dass die Kausalität (Ursache-Wirkung-Prinzip) nicht geklärt ist.

Dass sich allerdings das Spielen von Computerspielen positiv auf Mathematik und Naturwissenschaften auswirken kann, klingt für mich plausibel. Nichts anderes habe ich behauptet.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2491 - 9. August 2016 - 22:55 #

du schreibst aber erst "In der Studie wurde herausgefunden, dass sich das Spielen von Online-Spielen positiv auf mathematische und naturwissenschaftliche Fächer als auch auf die Lesekompetenz auswirken.".

und damit beschreibst du eben eine kausalität ("auswirken"), die so nicht von der studie belegt wird. deshalb ist es deine interpretation.

das "Laut Posso sei hier allerdings das Ursache-Wirkung-Prinzip nicht eindeutig." bezieht sich wiederum nur auf den social-media-part ("..sei hier..").

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34303 - 9. August 2016 - 22:57 #

Das bezieht sich natürlich auch auf den Games-Part. Habe das hier entfernt, damit du glücklich werden kannst. :)

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2491 - 9. August 2016 - 23:03 #

mir gehts prima, danke. obwohl die falschen behauptungen weiter in der news stehen.

erst eine kausalität behaupten, und dann schreiben, "das Ursache-Wirkung-Prinzip (sei) nicht eindeutig", ist widersprüchlich.

ps: die kausalität behauptest du ja schon in der überschrift ("Online-Spiele haben leichten positiven Noten-Einfluss", und nicht etwa "online spielen und gute noten treten gehäuft zusammen auf")

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34303 - 9. August 2016 - 23:12 #

Ich bin allerdings so zufrieden mit der News, daher werde ich nichts mehr ändern. ;)

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2491 - 9. August 2016 - 23:14 #

wie du magst, dann bleibt der unsinn halt stehen. deine argumentation gegenüber burdy ist dann allerdings auch hinfällig.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34303 - 9. August 2016 - 23:19 #

Wenn du dich damit glücklicher fühlst, bitteschön!

burdy 15 Kenner - 2749 - 10. August 2016 - 17:33 #

Vorschlag, damit allen gedient ist: News-Titel ändern in
"Floppi: Online-Spiele haben leichten positiven Noten-Einfluss"
Damit wäre alles korrekt zugeschrieben.

floppi 22 AAA-Gamer - P - 34303 - 10. August 2016 - 21:47 #

Ich denke drüber nach.

RoT 18 Doppel-Voter - 10123 - 9. August 2016 - 10:32 #

ich würde die studie, die ja eine Metaanalyse von den Pisa Daten ist, auch eher als anhaltspunkt sehen, da mal tiefer empirisch drauf einzugehen und instrumente zu probieren, die tatsächlich nach gründen forschen.

ich könnte mir vorstellen dass dabei vieles mit interesse am lerngegenstand zu tun hat und viele lieber ausrechnen wieviel goldstücke sie noch für die nächste unique-rüstung eines MMO brauchen anstatt in der schule ne konstruierte aufgabe zu lösen, deren ergebnis bis auf die note keinerlei relevanz in meinem leben hat...

aber eben sowas sollte man herausfinden und besagte korrellationen als aufhänger nehmen, ist ja jetzt auch nur ein bauchgefühl von mir...

Gilgaesch 12 Trollwächter - 996 - 9. August 2016 - 9:10 #

Interessante Studie^^
aber dann kommt wieder die Frage, was ist gewaltätig und was muss noch im Spiel sein um das Ergebniss zu gewährleistenXD

Roboterpunk 16 Übertalent - P - 4479 - 9. August 2016 - 11:54 #

Kann ich jetzt aus persönlicher Erfahrung nicht unbedingt bestätigen aber das wäre ja ein atomistischer Fehlschluss.

Unregistrierbar 17 Shapeshifter - P - 6521 - 9. August 2016 - 12:25 #

Das kommt dabei heraus, wenn man aus reinen Koinzidenzen kausale Schlüsse zieht.
Möglich wäre auch die These, dass ein Mangel an sozialer Kompetenz sowohl zu einer Verlagerung des Interesses auf naturwissenschaftliche Fächer als auch auf Online-Spiele führt.

Dark Souls ist Gott 13 Koop-Gamer - 1344 - 9. August 2016 - 12:53 #

Gamer sind halt die klügeren Menschen!

Red Dox 16 Übertalent - 4321 - 9. August 2016 - 13:43 #

Ich dachte wir sind alle potenziell amoklaufende Killerspieler?

Ghusk 15 Kenner - P - 2958 - 9. August 2016 - 17:12 #

Schließt das eine das andere aus?

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9292 - 9. August 2016 - 18:08 #

Normal, aber eben auch die grausamsten. ^^

immerwütend 22 AAA-Gamer - P - 31845 - 9. August 2016 - 14:20 #

Mich würden die Noten von Schülern interessieren, die Bücher lesen... freiwillig ;-)

McSpain 21 Motivator - 27558 - 9. August 2016 - 14:28 #

404. ;)

blobblond 19 Megatalent - 18450 - 10. August 2016 - 7:10 #

Diese Studie gibt es!
Allerdings reicht es aus wenn die Bücher nur im Regal stehen!^^
"Der Schulerfolg wächst mit der Länge des Bücherregals Zuhause"
http://www.heise.de/tp/artikel/32/32710/1.html

Und es gibt diese Stubie zu Büchern:
Bücher lesen verlängert nur das Leben!

"Nach einer Studie sollen regelmäßige Bücherleser deutlich länger leben als Buchverächter"
http://www.heise.de/tp/artikel/49/49086/1.html

immerwütend 22 AAA-Gamer - P - 31845 - 10. August 2016 - 16:17 #

"Nach einer Studie sollen regelmäßige Bücherleser deutlich länger leben als Buchverächter"
Das sollte mich der Unsterblichkeit nahebringen ;-)

guapo 18 Doppel-Voter - 10814 - 10. August 2016 - 17:06 #

Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte. - war glaub ich Schopenhauer

immerwütend 22 AAA-Gamer - P - 31845 - 10. August 2016 - 17:44 #

Schopenhauer stimmt ;-)
Vollständig lautet es so: Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24956 - 9. August 2016 - 15:02 #

Ich habe mal im Fernsehen einen Bericht gesehen über eine Untersuchung von Hirnregionen beim Spielen. Titel wie Super Mario 64, welche das Orientieren in einer dreidimensionalen Welt voraussetzen, sollen demzufolge einen positiven Einfluss auf das Denkvermögen haben.

blobblond 19 Megatalent - 18450 - 9. August 2016 - 18:38 #

Nicht eher auf den Orientierungssinn bzw. die Auge-Hand-Koordination.
http://www.zeit.de/news/2013-02/27/medizin-studie-videospiel-konsole-macht-chirurgen-haende-geschickter-27230405

guapo 18 Doppel-Voter - 10814 - 10. August 2016 - 17:08 #

Alles was interaktiv ist und möglichst viele Hirnregionen anregt/nutzt

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9292 - 9. August 2016 - 18:07 #

Halte ich mal unverschämter Weise für Unfug. Umgekehrte Studien natürlich auch.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 24608 - 11. August 2016 - 0:48 #

Haaaaa! Friss das, de Maizière!

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2491 - 11. August 2016 - 0:55 #

als argument in der killerspiel-debatte taugt diese news nicht. im gegenteil, sie schadet sogar, weil hier eben genau so die korrelation als kausalität hingestellt wird.:}

burdy 15 Kenner - 2749 - 11. August 2016 - 7:48 #

Genau.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 24608 - 11. August 2016 - 12:30 #

Hast Du oben schon lang und breit durchkommentiert.

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2491 - 11. August 2016 - 19:46 #

da war kein bezug zur killerspiel-debatte.

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 24608 - 11. August 2016 - 22:59 #

Spielt keine Rolle, der Unterschied zwischen Korrelation / Kausalität trifft natürlich bei dieser Debatte genauso zu. Was mich nicht daran hindert, trotzdem Komentare wie oben zu schreiben.
:P

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