Amazon Kindle ab 19.10. in Deutschland // 244 € Gesamtkosten

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7. Oktober 2009 - 12:53 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Der weltweit agierende Versandhändler Amazon gab heute bekannt, dass sein Lesegerät Kindle bald weltweit zu kaufen sein wird. Bisher gab es das Produkt nur in den USA, und auch Importe brachten nichts, da der Kindle seine Bücher per "Whispernet" (eine eingebaute Telefon-Datenverbindung) erhält.

Den Amazon Kindle könnt ihr ab 19. Oktober auch in Deutschland bestellen, für 279 US-Dollar. Wieso Dollar? Weil euch das Gerät aus USA zugeschickt wird, es handelt sich um eine spezielle Fassung, die auch deutsche Telefonnetze unterstützt. Wie schon in den USA müsst ihr euch um Details wie Datentarif oder Vertrag nicht kümmern, ihr bezahlt die (eh sehr geringen ) Datenübertragung beim Download eines eBooks über dessen Preis mit, um alles andere kümmert sich Amazon. Für das Übertragen eigener Dateien (etwa PDFs) auf den Kindle fallen Kosten von 99 Cent pro MByte an. Übrigens funktioniert der neue Amazon Kindle nicht nur in Deutschland, ihr könnt also auch in vielen Urlaubsländern (mit ausgebautem UMTS-Netz) Bücher kaufen und gleich lesen.

Zwei Einschränkungen

Leider wird nicht das Luxus-Modell "DX" international angeboten, das ein 9,7-Zoll-Display hat und 3.500 Bücher speichern kann (das aber auch deutlich teurer ist), sondern nur die alte Version mit einem 6-Zoll-Display und Kapazität für 1.500 Bücher, die nun eben um den Empfang weltweiter Netzfrequenzen erweitert wurde.

Zweite Einschränkung: Ihr könnt ausschließlich englischsprachige eBooks downloaden, wie sie auf Amazon.com für den Kindle zu finden sind. Davon gibt es freilich bereits rund 200.000 Stück, dazu kommen 85 Zeitungen, die ihr abonnieren könnt, darunter die elektronische Ausgabe der deutschen FAZ.

Echte Kosten: 244 Euro

Was kostet euch das Gerät nun aber wirklich? Auf die 279 Dollar kommen 21 Dollar Versandkosten und von Amazon geschätzte 57 Dollar "Zollkosten-Deposit" drauf. Dabei handelt es sich aber unseren Recherchen nach (siehe Comments) nicht um Zollkosten, da der Kindle zollfrei bleiben müsste (wie z.B. Laptops und PDAs), sondern es handelt sich dabei um die 19% Einfuhrumsatzsteuer auf Warenwert + Versandkosten (300 Euro, davon 19% sind 57 Dollar). Macht insgesamt 357 Dollar, was beim aktuell sehr günstigen Dollarkurs knapp 244 Euro entspricht. Dazu kommt pro eBook ein Preis, der dem der Paperback-Ausgabe entspricht oder auch deutlich darunter liegt.

Ob es in absehbarer Zeit auch deutsche eBooks für den Kindle geben wird, steht noch in den Sternen: Nach Ansicht des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels fallen auch E-Books unter diese Regelung, zumindest, wenn die Inhalte zum normalen Buch identisch sind. Letztendlich werden aber wohl die Gerichte darüber entscheiden müssen, ob die Preisbindung auch für eBooks gilt.

Timbomambo (unregistriert) 7. Oktober 2009 - 9:23 #

Ich denke in ein paar Jahren, wenn die Geräte extrem dünn, leicht und sehr billig sind, könnten sie schon die klassischen Handbücher, Sachbücher und evtl. auch Zeitungen verdrängen.

Bücher (Romane etc.) werden, so glaube ich, nie aussterben, da allein schon das Haptische etwas einzigartiges ist beim Lesen.

Ich stehe diesen Readern auch sehr skeptisch gegenüber allerdings hab ich neulich mal einen getestet (Sony glaube ich) und war echt angetan von der Lesbarkeit des Displays.

Porter 05 Spieler - 2981 - 7. Oktober 2009 - 9:33 #

nene ich finde die Entwicklung ja gut, die Dinger werden wirklich immer besser und besser.
Die Lesbarkeit ist dank Schriftgrößen wechsel für jedermann klasse, die Augen strent es immer weniger an (je nach Modell) und Handlicher wird das alles auch werden.

Ich finde den Technischen Fortschritt geil!

bald wird man um sich rum nur noch Displays und Kameras haben!

Timbomambo (unregistriert) 7. Oktober 2009 - 9:43 #

Und in 200 Jahren werden die Historiker keine Quelle mehr aus der Zeit haben, weil alles digital war und später nicht mehr ausgelesen werden kann. Dann wird unser tolles 2.0-Zeitalter das "Dark Age" genannt werden. Believe me :D

bersi (unregistriert) 8. Oktober 2009 - 11:47 #

Weil Papier ja auch ein Material ist, das die Menschheit überdauert. Sicherlich ist die digitale Speicherung von Daten von vielen Problemen belastet, aber auch Papier hält nicht ewig.

Wenn man in 200 Jahren keine Datenträger von heute mehr auslesen kann ist das kein Problem der Technik, sondern eins der Menschheit. Warum kann man heute nichts mehr mit Floppys anfangen? Weil keiner mehr ein Laufwerk dafür hat. Aber dafür können die Floppys ja nichts. Die funktionieren wohl wie eh und je.

Bücher aus dem Mittelalter würden auch nicht so "gut" erhalten sein, würden sie nicht dementsprechend behandelt werden. Es ist der Mensch, der mit diesen Informationen einfach unsauber umgeht.

Gamaxy 19 Megatalent - P - 13400 - 12. Oktober 2009 - 0:25 #

Also meine C64-Disketten funktionieren auch zu einem Großteil nicht mehr, obwohl das Laufwerk noch intakt ist. Von daher bin ich grundsätzlich schon der Meinung, dass Papier ein sehr dauerhafter Datenträger ist - ob da Disketten und DVDs mitkommen, wird sich zeigen.

Bin auch mal gespannt, wie sich Solid-State-Festplatten entwickeln, aber ich bin skeptisch, ob irgendeins dieser Medien das Zeug hat, in 500 Jahren noch lesbar zu sein.

Man wird wahrscheinlich die Daten mehrfach kopieren müssen, um sie über lange Zeit zu erhalten. Da das trotzdem noch ziemlich aufwendig ist, werden wohl viele Daten dabei auf der Strecke bleiben - was aber auch nicht unbedingt schade sein muss ;-)

rabauke 12 Trollwächter - 1056 - 7. Oktober 2009 - 9:32 #

Zuzeit ist das für deutsche Kunden noch sehr unattraktiv. Das Gerät kostet inklusive Versand und Steuern um die 300 € und es gibt überwiegend englische Bücher und Zeitschriften dafür. Ganz abgesehen davon, ob man sich überhaupt für diese Art von Technik erwärmen kann.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 332951 - 7. Oktober 2009 - 12:04 #

Das stimmt nicht, siehe meine Rechnung in der News oben. Ich hab's über den Versandkorb von Amazon.com ermittelt, das sollte doch wohl stimmen...

BayLander 11 Forenversteher - P - 678 - 7. Oktober 2009 - 13:07 #

Der Import wird wohl doch 300€ kosten.

Laut Spiegel.de (und deren Anprechpartnerin Amazon-Sprecherin Christine Höger) kommt noch die deutsche Einfuhrumsatzsteuer von 19% dazu, die nicht im Import Fees Deposit inbegriffen ist.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,653634,00.html

Mich hätte der Reader durchaus gereizt, allerdings wird man durch das DRM und dem Amazon eigenen propritäre Format dermassen gegängelt, das ich lieber noch auf eine bessere Alternative (EBook mit UMTS) warte.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 332951 - 7. Oktober 2009 - 13:26 #

Okay, daran habe ich nicht gedacht. Ich danke ich dir für den Hinweis und korrigiere die Newsmeldung entsprechend. Allerdings komme ich immer noch nicht auf "rund 300" Euro, wie vom Spiegel behauptet: Die Einfuhrsteuer wird ja wohl nur auf den Warenwert draufgeschlagen, und das sind die 190 Euro, plus 19% = 226 Euro. Macht einen Gesamtpreis von rund 279 Euro. 279 und 300 Euro sind in meiner Geldbörse schon ein Utnerschied.

faldnd 12 Trollwächter - 971 - 7. Oktober 2009 - 14:56 #

Versteh ich immer noch nicht. Hab noch nie Zoll und Steuer gleichzeitig bezahlt wenn ich etwas aus den USA hab schicken lassen bzw. mitgebracht hab, sondern nur die 19% Einfuhrzoll oder hat sich da etwas geändert? Hab gerade mal gegoogelt. Der Amazon Deposit kommt oben drauf damit z.B. FedEx davon den Zoll direkt bezahlen kann (dann geht die Abwicklung schneller) und wird am Ende zurückerstattet. Also nur einmal Zoll bzw. Steuer und gut ist.

Rondrer (unregistriert) 7. Oktober 2009 - 14:57 #

Also irgendwas stimmt da vorne und hinten nicht...

Also erstmal: Die Einfuhrumsatzsteuer wird auf den Warenwert + Versandkosten + evtl Zollgebühren fällig!
Siehe http://www.zoll.de/faq/postverkehr/internethandel/index.html#internethandel1

Zum Thema Zollgebühren:
laut
http://www.zoll.de/faq/reiseverkehr/einreise_nicht_eg/index.html#einreise_nicht_eg2
werden für "Notebooks, Handhelds, PDAs" (wo ich den Kindle jetzt einfach mal dazuzählen würde) keine weiteren Zollgebühren fällig.
Damit wären nur die 19% EUSt fällig auf $279 Warenwert + $21 Versandkosten. Und damit würde man auf die $57 kommen, die Amazon ja als Zollkosten angibt. Warum dann zusätzlich nochmal die EUSt draufkommen sollte ist mir ein Rätsel. Ich glaube da hat sich irgendwo (auch bei Spiegel Online) ein Missverständnis eingeschlichen.

faldnd 12 Trollwächter - 971 - 7. Oktober 2009 - 15:00 #

Ja weil die von Amazon DE und von SPON mal überhaupt keinen Schimmer haben wie das geht.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 332951 - 7. Oktober 2009 - 15:19 #

So: Laut eines aktuellen Interviews von IGM mit einem Zollamtsrat Michael Schwarzer...

ist 1. bei Elektronik vieles zollfrei;

sind 2. für Spiele aus USA für PC, Xbox, PS3 3,5 Prozent Zoll zu zahlen;

wird 3. die Einfuhrumsatzsteuer von 19% tatsächlich auf Frachtkosten + Warenwert erhoben;

werden 4. aber bei Privatempfängern (also keinen gewerblichen Empfängern) die Frachtkosten nicht besteuert, wenn sie nicht auf der Rechnung stehen;

macht 5. sich jedoch strafbar, wer wissentlich Frachtkosten zahlt, und er dies dem Zoll nicht mitteilt in dem Fall, dass sie nicht auf der Rechnung stehen.

Für unsere News sind nur 1. (unterstellt man, dass der Kindle zu den vielen Elektronikwaren gehört) und 3. interessant. Demnach hätte Rondrer Recht.

Dem entgegen steht die Aussage des Spiegels, Amazon.de habe auf Nachfrage verneint, dass die Einfuhrumsatzsteuer in den 57 Dollar enthalten sei.

Ich glaube jedoch, dass Amazon.de sich täuscht, und ändere den Wert wieder auf den ursprünglichen zurück in der News.

Floyd Ryan (unregistriert) 7. Oktober 2009 - 15:26 #

Schön, dass amazon.de und amazon.com widersprüchliche Aussagen machen.

Floyd Ryan (unregistriert) 7. Oktober 2009 - 15:27 #

Du hast Recht. Der von Amazon.com angegebene Preis enthält schon die Steuern. Die $57 werden beim Checkout als "Import Fees Deposit" bezeichnet.

Dazu Zitat Amazon.com:
"With respect to each item for which Import Fees have been calculated, you authorize Amazon Export or Merchant (as applicable) to designate a carrier ("Designated Carrier") to act as your agent with the relevant customs and tax authorities in the destination country, to clear your merchandise, process and remit your actual Import Fees for such item.

"Import Fees Deposit" represents an estimate of the Import Fees that will be levied on the items in your order for shipment to countries outside of the US. By placing your order, you agree to allow Amazon Export and/or Merchant (as applicable) to collect the Import Fees Deposit for the applicable items in your order. This deposit will be used, on your behalf, to reimburse the Designated Carriers for the import fees that they have paid on your behalf to the appropriate authorities of the destination country."

Quelle:
https://www.amazon.com/gp/help/customer/display.html?ie=UTF8&nodeId=14309551

Neon 10 Kommunikator - 388 - 7. Oktober 2009 - 15:04 #

Die Einfuhrumsatzsteuer würde auch auf die Versandkosten aufgeschlagen, nicht nur auf den Warenwert.

Unklar ist mir, was amazon da als Zollkosten berechnet, wenn nicht die Einfuhrumsatzsteuer. Verdächtigerweise entsprechen die 57$ Zollkosten genau 19% von den 279$ Warenwert + 21$ Versandkosten.

Ich tippe deshalb darauf, dass die Einfuhrumsatzsteuer schon in den Zollkosten enthalten ist. Das wären dann 357$ oder 243,37€.

EDIT: Zu spät :(

Vidar 18 Doppel-Voter - 12461 - 7. Oktober 2009 - 10:48 #

also romane und soweiter will ich nicht unbedingt mit dem lesen!
was passieren kann hat das zeug ja schon gezeigt wo Romane ohne wissen des kunden gelöscht wurden obwohl man sie bezhalt hat...
da ist ein buch doch besser...

Anonymous (unregistriert) 7. Oktober 2009 - 11:21 #

ist doch ein fortschritt für unsere demokratie. endlich können verfassungsfeindliche dokumente in echtzeit zensiert werden..

:D

[Achtung Ironie..]

Timbomambo (unregistriert) 7. Oktober 2009 - 11:33 #

also der is cool :D

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29588 - 7. Oktober 2009 - 12:04 #

In Zeiten von erhöhtem Umweltbewusstsein ist so eine Bücherverbrennung ja auch moralisch nicht mehr durchführbar. "Delete" ist also auch gut für das Klima! ;9

Raven 13 Koop-Gamer - 1526 - 7. Oktober 2009 - 12:43 #

Wieso Ironie? ;)

Selbiges Argument wie bei der PSP-Go: Proprietärer Shop & Killswitch - NEIN DANKE! *weiter bücher schlepp* :D

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 7. Oktober 2009 - 13:18 #

Bei anderen Geräten stellt sich dieses Problem nicht. Ich benutze seit gut zwei Jahren den eReader von Sony, der löscht nichts.

Neon 10 Kommunikator - 388 - 7. Oktober 2009 - 15:06 #

Der Kunde hat dann aber ordentlich Geld von amazon bekommen...

Floyd Ryan (unregistriert) 7. Oktober 2009 - 15:18 #

Ja, 150.000$ hätte ich auch gerne für nicht gemachte Hausaufgaben bekommen. Damit ist aber immerhin ein abschreckender Präzedenzfall geschaffen.

Finde übrigens gut, dass solche News bei GG landen!

Solidus 10 Kommunikator - 434 - 7. Oktober 2009 - 11:29 #

Wenn es ein genügend großes Angebot, an juristischer Literatur gibt, dann werde ich mir einen Kauf überlegen.
Toller fände ich aber so ein Teil, wie dieser Microsoft Courier Tablet-PC.
Auf einer Seite Gesetzestext E-Book, auf der anderen so ne Notiz oberfläche, die man mit Touchpen beschrifften kann.
Ne Taskleiste um schnell mal ins Internet oder nen anderes E-Book zu wechseln, Tageszeitung lädt man sich Morgens schnell runter und und und...
Das wäre mal nen nütliches Gerät, immer alles dabei, kompakt, schnell.
Ich hoffe, dass die das bald mal offiziel vorstellen und dann auch schnell auf den Markt bringen.
Ich wäre dann einer der ersten, der sein Geld zusammenkratzt und sich das Teil holt.

Armin Luley 19 Megatalent - 13655 - 7. Oktober 2009 - 11:44 #

Der Vorteil eines eBook-Readers ist, daß das Display nicht strahlt und daher weniger anstrengend für die Augen ist. Mit Notebooks / Tablet und ständig beleuchteten Displays kann man das nicht ersetzen.

An der Stelle sei auf die Sony-Geräte verwiesen. Die haben zwar keinen integrierten Online-Anschluß an das Amazon-Buchsortiment, können aber pdfs darstellen und funktionieren mindestens genauso gut. Vor allem sind sie mit SD-Slots ausgestattet.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29588 - 7. Oktober 2009 - 12:05 #

Und es bringt durchaus Spaß, mit so einem Ding zu arbeiten. Werde mein getreues Eheweib demnächst mal als Versuchsobjekt missbrauchen und ihr testweise die Touchscreen-Version vom Sonyreader in die Hand drücken. Mal sehen, wie sich das Ding dann im Uni-Alltag macht.

bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 7. Oktober 2009 - 12:12 #

Bücher und Übungsblätter an der Uni wären super darzustellen mit dem Gerät. Und man müsste nicht dauernd Papier verschwenden für Zeug das man eh nur einmal braucht.
Aber solange Amazon mir nicht erlaubt, auf dem Gerät pdfs zu lesen, sondern nur proprietäre Amazon-Formate, muss ich leider passen. Auch wenn es sonst ne sehr geile Technik ist...

Hier der technische Hintergrund. Erklärt warum das Display viel besser ist als das LCD eines Notebooks
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronisches_Papier

Floyd Ryan (unregistriert) 7. Oktober 2009 - 12:13 #

Ist die FAZ die einzige deutsche (Tages)Zeitung? Denn Süddeutsche und ZEIT würde ich sehr gerne auf einem Reader lesen.
Zumindest die ZEIT gibts auch als PDF-Abo, was aber uninteressant ist, solange Sony noch den alten Reader in Deutschland vertreibt.

Wie auch immer, klingt nach einer Weihnachtsinvestition. :)

ganga Community-Moderator - P - 15904 - 7. Oktober 2009 - 12:17 #

Laut den Artikeln die ich gelesen hatte ist die FAZ bisher die einzige deutschsprachige Zeitung. Ich denke aber, dass Zeit, Süddeutsche, Rundschau usw. schnell nachziehen werden, sobald Kindle in Deutschland weiter verbreitet sein wird.

Ehtyar 10 Kommunikator - 369 - 7. Oktober 2009 - 12:33 #

Das Übertragen von eigenen Daten ist allerdings nur kostenpflichtig, wenn man sie per Whispernet überträgt. Die Übertragung per USB ist kostenlos.
"Fees are rounded up to the next whole MB and apply to each personal document wirelessly delivered to each Kindle. You can transfer personal documents to your Kindle via USB for free at anytime."
Wird jedenfalls im Artikel oben nicht so richtig klar.

Creasy (unregistriert) 7. Oktober 2009 - 13:21 #

GamersGlobal macht jetzt einen auf Gizmodo, hu

SamFischer 11 Forenversteher - 646 - 7. Oktober 2009 - 15:06 #

Ich warte erst mal noch ab bevor ich mir sowas zulege.

M___K 10 Kommunikator - 458 - 7. Oktober 2009 - 15:27 #

Wenn es jetzt noch deutsche Zeitungen / Zeitschriften gibt und das Ding direkt in Deutschland gekauft werden kann (ich sag nur: Garantie) dann wird es mein sein :D

Matt 08 Versteher - 212 - 7. Oktober 2009 - 15:51 #

Hmm über 200€ find ich etwas zu teuer, wären es unter 200€ wäre es evtl. mal eine Überlegung wert^^

Auxan 11 Forenversteher - 812 - 8. Oktober 2009 - 7:30 #

Wenn es den Reader für 19,90 EUR geben würde, wäre es eine Überlegung wert. Gerade bei den Mondpreises für die Software.

Aus meiner Sicht sind auch die Preise für die elektronischen Bücher aber immer noch absolut überzogen. Die 24 Lockangebote auf der Startseite sind natürlich verlockend. Dan Brown für $9,99... Ähnlich wie bei anderen Lockangeboten haben die aber nichts mit dem tatsächlichen Preisgefüge zu tun.

Schaut mal in den normalen Kindle-Store. Da sehen die Preise schon ganz anders aus.
Nehmt als Beispiel den Suchbegriff "Star Trek". Ihr werden nicht ein Buch finden, was in der Printfassung nicht billiger ist als in der Kindle-Version.

Zudem muß man die wesentlichen (nur auf den Preis bezogenen) Nachteile bedenken:
- ein Kindle Buch kann ich nicht verleihen
- ein Kindle Buch kann ich nicht wieder verkaufen

Solange elektronische Bücher mehr als die Hälfte des Paperback Preises kosten sind sie für mich völlig uninteressant. Vor allem da ich ja auch noch um die 250 EUR in die Lesehardware investieren muß.
Interessant wäre evtl. auch ein Modell, wo ich zu meiner Printversion die Kindle-Version kostenlos (oder für $1,50) dazu erhalte.

Bei der elektronsichen Fassung wird der Druck und die Logistik komplett eingespart und trotzdem soll ich mehr bezahlen? Der Leser kann sein Buch nicht weitergeben.. jeder muß sein eigenes Exemplar kaufen.. und trotzdem soll ich mehr bezahlen? der Gebrauchtmarkt wird
völlig trocken gelegt.. ich darf mein Buch nicht wieder verkaufen... und trotzdem soll ich mehr bezahlen?

weitere Nachteile:
- ein Kindle Buch gehört nicht mir und kann von Amazon im Extremfall aus meiner Sammlung entfernt oder inhaltlich verändert werden.
- ich kann nur Kindle Bücher auf dem Kindle haben.. binde mich also an _einen_ Anbieter

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29588 - 8. Oktober 2009 - 8:54 #

Ich würde mir ja immer noch wünschen, dass Buchclubs wie Bertelsmann z.b. den Sony-Reader für ein Club-Abo preiswert herausgeben. Wenn man eh vertraglich verpflichtet ist, monatlich eine gewisse Menge Bücher abzunehmen, sollte es für den Anbieter ja kein so gigantisches Risiko mehr darstellen, den Reader zu subventionieren, klappt im Handybereich doch auch.

bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 8. Oktober 2009 - 12:04 #

Ich glaube die Verlage sind noch etwas gegen diese Technik, weil sie auf lange Sicht ihre Druckereien damit gefährden. Darum unterstützen sie diese Entwicklung nicht.

Und vergeben so meiner Meinung die Chance, selbst von Anfang an dabei zu sein und überlassen Anderen das Feld, da die Entwicklung so oder so kommen wird. Andererseits werden die in der Chefetage schon wissen was sie tun...

Auxan 11 Forenversteher - 812 - 8. Oktober 2009 - 12:09 #

Zitat:
[Andererseits werden die in der Chefetage schon wissen was sie tun]

DER war gut :-D

Flo_the_G 14 Komm-Experte - 2098 - 8. Oktober 2009 - 13:13 #

Die Verlage selbst haben in der Regel keine Druckereien. Was sie aber damit gefährden, ist ihr horrend großer Anteil an den Einnahmen der Bücher. Was der Autor davon bekommt ist geradezu lachhaft wenig, der Löwenanteil geht an den Verlag. Mit Ebooks lässt sich der Mittelsmann aber sehr leicht ausschalten, deshalb sind die Verlage von der Technologie weniger begeistert.

bolle 17 Shapeshifter - 7613 - 8. Oktober 2009 - 15:04 #

Das Selbe wie in der Musikindustrie also

Anonymous (unregistriert) 28. Februar 2010 - 9:05 #

Guten Tag,
hat hier jemand den Kindle DX schon gekauft ?
Und was waren die wirklichen Gesamtkosten (US Preis + Versand + deutsche Steuer + deutscher Zoll) ?
Ist das Gerät wirklich gur ?
Ich mußte wegen Augenproblemen die FAZ abbestellen und möchte sie nun mit dem Kindle lesen.

ganga Community-Moderator - P - 15904 - 28. Februar 2010 - 19:24 #

In einer relativ alten News wird wohl kaum noch jemand antworten. Wenn dich die Thematik interessiert mach dir doch einen Account und frag mal in unserem Forum nach, da kannst du eher mit Reaktionen rechnen :)

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