Transport Fever: Entwickler-Blog #5 – Gütersystem

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14. Juli 2016 - 8:50
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Wieder einmal präsentiert Tom Schrettl, Community- und Produktmanager bei Urban Games, in einem Entwickler-Blog, anhand von bewegten Bildern, neue Informationen rund um Transport Fever. Er weist aber extra darauf hin, dass das Material noch von der Alpha-Version des Spiels stammt und sich somit noch bis zur Veröffentlichung viel am Aussehen ändern könnte.

Im fünften Teil geht es dieses Mal um das Gütersystem. Im fertigen Spiel wird es – nach aktuellem Stand – 15 animierte Industrien geben, die mehrere Ausbaustufen besitzen. Diese produzieren oder verarbeiten die 20 Warentypen, von denen sechs Endprodukte darstellen, die in die Städte geliefert werden müssen. Das gesamte Warensystem ist komplex und soll detaillierter sein, als es beispielsweise noch bei Train Fever der Fall war. Die Güter verhalten sich ähnlich wie Passagiere: Sie besitzen auch einen bestimmten Startpunkt beziehungsweise ein bestimmtes Ziel und können auf der gesamten Strecke verfolgt werden.

Jede Rohstoff herstellende Industrie besitzt ein Ausgangslager, welches sich mit der Zeit füllt. Baut ihr in der Nähe eine Station und lasst diese anfahren, so wird der Rohstoff an dieser Station gelagert, bis er abgeholt wird. Geschieht dies regelmäßig und werden entsprechende Mengen abgeholt, baut sich diese Industrie irgendwann aus. Es entstehen zusätzliche Gebäude, das Ausgangslager hat eine höhere Kapazität und die Produktionsgeschwindigkeit steigt. Waren werden aber nur abgeholt, wenn sie auch zu einem passenden Ziel gefahren werden.

Weiterverarbeitende Industrien besitzen ein oder mehr Eingangslager sowie ein Ausgangslager. Wenn für eine Produktion mehrere Rohstoffe benötigt werden, so entsteht erst dann eine neue Ware, wenn von allen Rohstoffen etwas verfügbar ist. Der Zustand der Produktion wird hierbei nicht nur durch das Umwandeln der Waren vom Eingangs- zum Ausgangslager abgebildet. Auch Animationen und Partikel-Effekte wie beispielsweise rauchende Schornsteine (abhängig von der Produktionsgeschwindigkeit) zeigen euch, ob es bei der Industrie ein Problem gibt. Und auch hier gilt: Je mehr und regelmäßig angeliefert und abgeholt wird, umso mehr wächst diese Industrie.

In einem Beispiel zeigt Tom, wie aus Eisenerz und Kohle in einem Stahlwerk Stahl wird. Dies ist eine relativ einfache weiterverarbeitende Industrie. Noch simplere Industrien verarbeiten eine einzige gelieferte Ware zu einem neuen Gut weiter. Aber es sind auch noch komplexere Waren-Ketten möglich. So stellt die Maschinen- & Werkzeugfabrik aus Kunststoff und Stahl Maschinen her. Liefert ihr jetzt noch zusätzlich Holzbretter an, werden nicht mehr Maschinen, sondern Werkzeuge produziert.

Solche Endprodukte müssen dann in die Städte transportiert werden. Deren Bedarf richtet sich nach der Größe des Industrie- und Gewerbegebietes. Für den Wachstum der Städte ist nicht nur wichtig, dass Passagiere – also Arbeiter und Konsumenten – einen guten Zugang zu diesen Gebieten haben, sondern auch, dass die Versorgung mit entsprechenden Warentypen und -mengen vorhanden ist. Einen genaueren Blick auf die Städte in Transport Fever möchte Tom in einem der nächsten Entwickler-Blogs werfen.

Abschließend sei gesagt, dass Industrien und Waren-Ketten sehr moddingfreundlich sind. So können die Ausbaustufen und Kapazitäten angepasst, komplett neue Industrien und Warentypen erstellt und der Bedarf der Städte geändert werden. 

Video:

Triton 16 Übertalent - P - 5290 - 14. Juli 2016 - 10:23 #

Danke für diese News. Bei so vielen Blogs zu den verschiedenen Spielen auf die ich warte, übersieht man immer mal einen. Und dieser Blog ist wieder mal sehr Interessant.

Camaro 18 Doppel-Voter - 9797 - 14. Juli 2016 - 11:07 #

Gerne ;-)

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