Adblock Plus: Laut OLG Köln ist Anzeigen-Blockierung erlaubt, Whitelisting-Bezahlmodell jedoch unzulässig

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26. Juni 2016 - 23:52

Vergangene Woche berichteten wir darüber, dass sich die Bundesregierung der Thematik der Ad-Blocker angenommen hat. Unter anderem weist die Bund-Länder-Kommission darauf hin, dass „[...] eine zeitnahe Prüfung durch den Bund und die Länder erforderlich ist, ob im Hinblick auf die wirtschaftlichen Auswirkungen und damit verbundenen medienpolitischen Risiken, gegebenenfalls eine gesetzliche Flankierung geboten ist“.

Um mögliche wirtschaftliche Konsequenzen hinsichtlich des Blockierens von Online-Werbung geht es auch der Axel Springer AG (Klägerin), die jüngst vor Gericht einen Teilerfolg gegen die Eyeo GmbH (Beklagte) erzielen konnte, die den Werbeblocker Adblock Plus vertreibt. Im Detail geht es hierbei um die sogenannte Whitelist, in die Unternehmen durch das Erfüllen bestimmter Voraussetzungen aufgenommen werden können und auf die in den Filtereinstellungen des Programms unter „Einige nicht aufdringliche Werbung zulassen“ zugegriffen werden kann (eine entsprechende FAQ dazu findet ihr bei Adblock Plus selbst).

Die Firmen, die auf der Whitelist vertreten sind, zahlen an Eyeo zudem eine Umsatzbeteiligung. Dieses Geschäftsmodell hält die Axel Springer AG für „eine unlautere Behinderung des Wettbewerbs“. Als Argumente werden unter anderem aufgeführt:

Durch den Werbeblocker würden der Inhalt der Website und die Werbung voneinander getrennt, was mit dem Abreißen von Plakatwerbung vergleichbar sei. Die Werbung sichere aber die Finanzierung des Medienangebotes, was den Nutzern bekannt sei und von diesen stillschweigend gebilligt werde. Da die Beklagte durch den Abschluss von Whitelisting-Verträgen Einkommen erziele, habe sie ein Interesse an der Aufrechterhaltung von Werbung.

Whitelisting-Bezahlmodell ist unzulässig
Die Richter des 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln stimmten dieser Begründung zum Teil zu. Demnach stelle zwar das Blockieren von Werbung allein „keine gezielte Behinderung des Wettbewerbs“ dar, das beschriebene Whitelisting-Modell hingegen schon. Folglich sei „die Software unzulässig, wenn und soweit die Werbung nur nach vorgegebenen Kriterien und gegen Zahlung eines Entgelts nicht unterdrückt wird“.

In Bezug auf die Deaktivierung der Anzeigen weist das Oberlandesgericht darauf hin, dass „eine Schädigungsabsicht der Beklagten nicht vermutet werden [könne]“ und „nicht physisch auf das Produkt des Anbieters eingewirkt [wird]“. Darüber hinaus bestehe „kein Anspruch, dass ein Angebot nur so genutzt wird, wie es aus Sicht des Absenders wahrgenommen werden soll“. Des Weiteren gebe auch „die Pressefreiheit nicht die Befugnis, dem Nutzer unerwünschte Werbung aufzudrängen“.

Beklagte verfügt über eine „erhebliche Machtposition“
Seine Entscheidung zum Whitelist-Geschäftsmodell erläutert der Zivilsenat damit, dass sich die Eyeo GmbH „aufgrund der Blacklistfunktion in einer Machtposition [befindet], die nur durch das von ihr kontrollierte ‚Whitelisting‘ wieder zu beseitigen sei“. Die vollständige Begründung der Richter im Wortlaut:

Mit dieser technisch wirkenden Schranke hindere die Beklagte die Klägerin, ihre vertraglichen Rechte gegenüber den Werbepartnern auszuüben. Das Programm wirke nicht nur gegenüber den Inhalteanbietern wie der Klägerin, sondern auch gegenüber deren Werbekunden. Als ‚Gatekeeper‘ habe die Beklagte durch die Kombination aus ‚Blacklist‘ und ‚Whitelist‘ eine so starke Kontrolle über den Zugang zu Werbefinanzierungsmöglichkeiten, dass werbewillige Unternehmen in eine Blockadesituation gerieten, aus der diese sich sodann freikaufen müssten. Dass das Programm im Ergebnis einem Wunsch vieler Nutzer nach werbefreiem Surfen im Internet entgegen komme, ändere daran nichts. Im Ergebnis würde die Entscheidungsfreiheit werbewilliger Unternehmen erheblich beeinträchtigt. Jedenfalls größere Webseitenbetreiber und Werbevermittler würden zu Zahlungen herangezogen. Dass die Machtposition erheblich sei, zeige das Beispiel von großen amerikanischen Internetkonzernen, die nach unstreitigem Vortrag der Parteien beträchtliche Zahlungen für ein ‚Whitelisting‘ leisten.

Derzeit ist das Urteil nicht rechtskräftig. Da es „um Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung geht“, hat der Zivilsenat die Revision zum Bundesgerichtshof zugelassen – laut heise.de wird die beklagte Eyeo GmbH diese Möglichkeit wahrnehmen. Käme es zu einem rechtskräftigen Urteil dürfte das Programm in Deutschland nicht mehr vertrieben oder bereits ausgelieferte Versionen nicht mehr gepflegt werden, sofern Websites von Springer betroffen sind.

blobblond 19 Megatalent - 18415 - 26. Juni 2016 - 15:02 #

Naja Springer hat nur "Recht" bekommen, weil sie ein neuen Paragrafen über einen Hilfsantrag geltend gemacht haben.
§ 4a Aggressive geschäftliche Handlungen
Der ist neu.

http://www.golem.de/news/urteil-zu-adblock-plus-olg-koeln-erlaubt-adblocker-verbietet-bezahltes-whitelisting-1606-121737.html

vicbrother (unregistriert) 27. Juni 2016 - 11:19 #

Die aggressiven geschäftlichen Handlungen mit Aufdrängung von Werbung begeht doch Springer?

Sonnenschirme können im Sinne der Sonnenöl-Industrie ebenso als aggressive geschäftliche Handlung gelten oder? ;)

immerwütend 22 AAA-Gamer - P - 31831 - 26. Juni 2016 - 16:00 #

Der Artikel sollte schleunigst Top-News werden!

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 39303 - 26. Juni 2016 - 23:05 #

Da hast du recht.

joker0222 28 Endgamer - - 100031 - 26. Juni 2016 - 23:50 #

es fehlt ja auch nur noch eine stimme.

Brezel 11 Forenversteher - 599 - 26. Juni 2016 - 23:51 #

Aber nur für Premiumenten.

Tr1nity 28 Endgamer - P - 101045 - 27. Juni 2016 - 0:14 #

Nö, die darf jeder lesen.

Dre 13 Koop-Gamer - 1531 - 26. Juni 2016 - 16:30 #

Dann soll die Firma ihren Sitz ins Ausland verlegen und dann geht das Whitelisting weiter :)

De Legibus (unregistriert) 26. Juni 2016 - 16:39 #

Diese Firma kann ihr Unternehmen auch gerne auf die Sonne verlegen. Es wird Zeit, daß dieser Schutzgelderpressung durch Till Faida und seine Kumpelinnen endlich ein gerichtliches Aus beschert wird.

Aladan 22 AAA-Gamer - - 36440 - 26. Juni 2016 - 20:31 #

Dem Stimme ich komplett zu.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11538 - 26. Juni 2016 - 20:37 #

währenddessen zur selben zeit bei adblock-user hans peter:
einige nicht aufdringliche werbung zulassen? nein.

Aladan 22 AAA-Gamer - - 36440 - 26. Juni 2016 - 21:14 #

Ne, Hans-Peter hat keine Ahnung davon und weiß sehr wahrscheinlich nicht einmal, wieso da immer mal wieder Werbung angezeigt wird, obwohl er den von seinem Kumpel installierten Adblocker nutzt...

hans peter (unregistriert) 26. Juni 2016 - 23:47 #

hans peter ist vielleicht gar nicht so doof, wie du ihn hinstellst und installiert sich einfach einen anderen adblocker. und da dieser im vergleich zu abp leicht abgewandelt funktioniert und noch nicht so groß und bekannt ist, blockt er wieder alle werbung, so wie hans peter sich das wünscht. und das internet ist für ihn wieder wunderbar werbefrei...

Aladan 22 AAA-Gamer - - 36440 - 27. Juni 2016 - 6:30 #

Hans Peter fragt sich gerade, wie das funktioniert. Sorry das ich den so hinstelle, aber wir haben jeden Tag tausendfach mit genau diesen Personen zu tun. Da ist es schon ein Erfolg, wenn man klar machen kann, was ein Browser ist..

hans peter (unregistriert) 27. Juni 2016 - 8:29 #

findest du es nicht befremdlich, "den nutzer" so allgemein als trottel hinzustellen? es mag ja sein, dass du, in welchem umfeld auch immer, die erfahrung gemacht hast, dass viele nicht so prima mit adblockern, browsern oder von mir aus dem pc umgehen können, wie man es sich 2016 vielleicht wünschen würde, aber deshalb so eine pauschale aussage zu treffen, halte ich, vorsichtig formuliert, für verfehlt.

und ich kann dir auch das gegenbeispiel liefern, denn in meinem umfeld, was sich zugegebenermaßen nicht auf das arbeitsumfeld bezieht, sind tatsächlich (fast) alle von abp auf ublock gewechselt. und zwar ohne, dass dazu irgendeine "schulung" notwendig gewesen wäre. gut, es war auch nicht wegen der nicht aufdringlichen werbung, sondern weil ublock mitunter "besser" werbung blockt. auch das ist natürlich eine persönliche wahrnehmung, aber darauf kommt es doch am ende sowieso an, wenn der nutzer entscheidet.

so, beispiel, gegenbeispiel. und wer hat jetzt recht? (darauf kommt es mir übrigens gar nicht an. mich störte nur die pauschalisierte aussage. nichts für ungut. ich wünsche einen schönen wochenanfang!)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 29. Juni 2016 - 12:43 #

Es gibt durchaus mehr Menschen, die sich heute mit Windows einigermaßen auskennen als früher. Aber es gibt leider immer noch viele Leute, denen selbst ein Android Tablet mit Touch und Tastatur zu kompliziert ist und die da manchmal sogar relativ panisch sind und richtig Angst vor haben und deswegen die Nutzung überhaupt nicht auf die Reihe kriegen. Bei vielen ist es natürlich auch nur schlichtes Desinteresse.

steever 17 Shapeshifter - P - 6127 - 27. Juni 2016 - 10:13 #

Das ist der, der immer die Prinzessin entführt.

Werbungnixgut (unregistriert) 26. Juni 2016 - 20:42 #

Ad Blocker bleibt, egal obs erlaubt ist oder nicht. Wann und wo ich Werbung sehe bestimme nur ich, wäre ja noch schöner wenn man das Zeug auch noch zwangsverordnet bekommen würde.

Harry67 15 Kenner - P - 3815 - 27. Juni 2016 - 11:01 #

Ein dummes Argument. Du bekommst Werbung nämlich nicht zwangsverordnet, sondern gehst ja freiwillig auf die entsprechenden Seiten. Vornerum Freigeist, hintenrum Schmarotzerdenken. Lässt tief blicken.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11995 - 29. Juni 2016 - 12:47 #

Tief blickend lässt, wer andere als Schmarotzer bezeichnet und sich den durch die Adserver gelegentlich verbreiteten Viren und Trojanern freiwillig aussetzt. Von Overlays welche die Seite blockieren oder lauter Musik die plötzlich lösbrüllt mal ganz abgesehen.

Wenn die Seiten vernünftig und sicher Werbung darstellen, kein Problem. Dann kann der Adblocker auch aus. So denke ich, denken die meisten. Wenn ich jedoch bombardiert werde, die Adserver mich tracken und mir gelegentlich Malware unterschieben, dann wäre es geradezu grob fahrlässig ohne Werbeblocker zu surfen.

Admiral Anger 24 Trolljäger - P - 49439 - 27. Juni 2016 - 0:04 #

uBlock anyone?

Nokrahs 16 Übertalent - 5772 - 27. Juni 2016 - 1:42 #

Sehr lange Zeit als ich noch Firefox benutzt habe.
Dann habe ich das hier für mich entdeckt: https://adguard.com/en/welcome.html

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11538 - 27. Juni 2016 - 5:24 #

jup, aber ublock origin. bin sehr zufrieden damit. ist effizienter als ABP und blockt auch sachen womit dieser nicht klar kommt, wie dynamisch generierte werbebanner die erst nach dem eigentlichen laden der seite auftauchen.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3314 - 27. Juni 2016 - 7:40 #

Ja, ich bin auch umgestiegen. Adblocker sind leider nötig, aber das Geschäftsmodell von Eyeo lehne ich ab.

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 2152 - 27. Juni 2016 - 15:23 #

Seit die Sache mit SEDO und dem Sitekey bekannt wurde, bin ich auch sofort auf uBlock Origin umgestiegen.

http://www.mobilegeeks.de/artikel/adblock-plus-porno-gewinnspiel-scam-viruswarnung-acceptable-ads/

Wesker 14 Komm-Experte - P - 1962 - 27. Juni 2016 - 0:26 #

Es gibt wirklich Leute, die diese Masche unterstützen und Adblock nutzen?
Mich hat es schon gestört, dass ich das Add-In in meinem Browser auf der Arbeit zwangsweise habe.
Wenn es nach mir ginge, würde ich das bei jedem deinstallieren.

Als ich von den "Machenschaften" der Firma gehört habe, kam mir fast die Galle hoch und ich habe mir geschworen nie wieder den Adblocker zu installieren. Hat bisher gut funktioniert.

Desotho 16 Übertalent - 4129 - 27. Juni 2016 - 1:52 #

Seit die Whitelisting Sache damals bekannt wurde habe ich keinen AdBlocker mehr verwendet.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 7009 - 27. Juni 2016 - 14:19 #

Und ich bin einfach auf den freien Fork 'AdBlock Edge' umgestiegen.

Politician 12 Trollwächter - 1160 - 27. Juni 2016 - 0:36 #

Mal sehen wie die Sache ausgeht und inwieweit ein bestätigtes Urteil eine Änderung der Entwicklung bewirken wird. Ich werde jedenfalls weiter Adblocker nutzen, da für mich normales Surfen nur so erträglich ist.
Ich würde für einen ordentlich gepflegten Adblocker auch ein wenig zahlen um ungestört von Popups und vorallem Soundwerbung surfen zu können.
Wie GG zeigt, können Webseiten Adblocker erkennen und Content für Adblocknutzer verstecken wenn sie wollen. Ganz ohne Adblocker ist für mich allerdings die Internetnutzung nicht möglich.

Der kollektive Hass der Adblock+ hier entgegenschlägt hinterlässt für mich aber einen bitteren Beigeschmack wenn auf der anderen Seite Springer steht, die mit ihrer konstanten Hetze in ihrem Hauptorgan sicher für mehr realen Schaden sorgt als es eine Adblockfirma je könnte, selbst dann wenn ihr Finanzierungsmodell zweifelhaft ist.

helba1 13 Koop-Gamer - P - 1730 - 27. Juni 2016 - 2:39 #

"Wie GG zeigt, können Webseiten Adblocker erkennen und Content für Adblocknutzer verstecken wenn sie wollen."

GG zeigt im uebrigen auch gut, wie man Werbung einbinden kann ohne zu stoerend aufzufallen.

Cat Toaster (unregistriert) 27. Juni 2016 - 5:43 #

Naja, diese Videos die hier ab und an plötzlich im Fließtext auftauchen und dann schön mit Ton losbrüllen sprechen eine andere Sprache. Dafür habe ich den AdBlocker hier eigentlich nicht deaktiviert.

marshel87 16 Übertalent - 5689 - 27. Juni 2016 - 11:05 #

Die sind aber noch nicht so alt... ich selber hatte diese Art der Werbung erst 2 oder 3 mal... aber ja, die ist schon sehr unschön, da stimme ich dir zu!

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11538 - 27. Juni 2016 - 5:27 #

wobei davon wohl in erster linie auch nur ABP betroffen ist. je nach adblocker und settings wird auf solchen seiten auch gar nichts geblockt, trotz nicht vorhandener ausnahme. schätze mal, da schießen sich auch alle nur auf ABP ein. was ja auch sinn macht, solange dieser der überwiegend genutzte ist. wobei ich gar nicht weiß, ob das überhaupt der fall ist.

Sensiflow (unregistriert) 27. Juni 2016 - 7:35 #

Mein AdBlocker wird auch aufjedenfall anbleiben, sehe keinen Grund dazu, diesen auszuschalten.
Ich würde sogar eher für einen guten Adblocker der wirklich alles rausfiltert im Monat bezahlen, als nur eine Sekunde diese verblödete Werbung zu sehen.
Bei diesem Urteil sieht man doch, Werbund zu blocken ist erlaubt! Daher brauch ich mir auch keine Gedanken machen über ein schlechtes Gewissen. :)
Das schöne ist auch zu sehen, wenn man einen AdBlocker bei einem Arbeitskollegen oder Freund installiert, wie happy der auf einmal ist.
Zitat: Wau, da sehe ich ja keine Werbung mehr, geht das im TV auch?"
Werbung ist generell viel zu hoch bewertet und zum Glück bekommt man immer weniger Geld pro Klick.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3772 - 28. Juni 2016 - 9:40 #

Was bitte hat denn Legalität mit Gewissensentscheidungen zu tun?

Sensiflow (unregistriert) 28. Juni 2016 - 11:00 #

emmm sehr viel, falls man ein Mensch mit Gewissen ist.
Das ist natürlich vorraussetzung.

Unregistrierbar 17 Shapeshifter - P - 6035 - 27. Juni 2016 - 8:10 #

Das mit der Umsatzbeteiligung ist ja im Grunde die Quadratur des Kreises aus moralischer Sicht."Wir finden Werbung lästig und stellen diese Software her, mit der man sie blockieren kann. Aber wenn uns ein Werbender Geld zahlt, finden wir dessen Werbung irgendwie nicht mehr so lästig.".

Werbung nervt aber dennoch, und ich kann die User solcher Software durchaus verstehen.

Esketamin 15 Kenner - P - 3576 - 27. Juni 2016 - 18:34 #

Adblock selbst finde ich persönlich unnötig. Cookies ablehnen und Skripte nicht ausführen filtert schon einen gehörigen Teil der Werbung aus dem Netz. Wenn man dann noch nen Trackerblocker nutzt, dann ist das Netz auch einigermaßen sauber ;-)

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9291 - 27. Juni 2016 - 19:07 #

Sehe ich auch so. Bezahlt werden fürs nichts tun ist immer problematisch.

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