Overwatch: Laut Superdata 269 Millionen US-Dollar Umsatz in der ersten Woche durch digitale Verkäufe

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24. Juni 2016 - 23:12 — vor 23 Wochen zuletzt aktualisiert
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Für Blizzard ist das im letzten Monat veröffentlichte Overwatch (Note im Test: 9.5) wirtschaftlich ein voller Erfolg. Nachdem erst zuletzt gemeldet wurde, dass sich mittlerweile mehr als zehn Millionen Spieler im Multiplayer-Shooter spannende Gefechte liefern (siehe dazu auch unsere News: Overwatch: Dt. Patchnotes zum Update 1.0.4 // 10 Millionen Spieler erreicht), bietet das Marktforschungsinstitut Superdata nun ein paar Einblicke in die digitalen Verkäufe des Spiels.

Demnach soll der Titel nach seinem Release am 24. Mai 2016 innerhalb einer Woche 269 Millionen US-Dollar Umsatz allein durch digitale Verkäufe generiert haben. Dazu zählen neben der Download-Version des Spiels (für PC, Xbox One und die PS4) natürlich auch die Erlöse durch die Item-Verkäufe. Blizzard bietet hier Lootboxen an, die zufällige Skins, Emotes, Siegerposen, Sprays, Highlight-Intros oder Geld enthalten. Die Preise bewegen sich dabei zwischen 1,99 Euro (für zwei Lootboxen) und 39,99 Euro (für 50 Lootboxen). Im Vergleich: Take-Two konnte laut Superdata mit dem Anfang Mai veröffentlichten Battleborn (Note im Test: 8.0) durch digitale Verkäufe bisher rund 18 Millionen US-Dollar erwirtschaften.

Aladan 21 Motivator - - 28623 - 24. Juni 2016 - 23:15 #

Scheint wohl gut aufzugehen, wobei von der Summe sicherlich der Großteil von den Spielverkäufen selbst stammt.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5790 - 25. Juni 2016 - 0:58 #

Selbst wenn man davon ausgeht, das das Spiel sich 20 Millionen Mal verkauft hat (das doppelte der Spielerzahl von neulich), zum Preis von $60 (Preis der "Origins Edition" also nicht die günstigste Variante), gehen über die Hälfte des Umsatz für andere Sachen drauf... Schon böse.

matthias 13 Koop-Gamer - 1249 - 25. Juni 2016 - 9:14 #

versteh ich nicht.
genannte spielerzahlen und spielpreis pendeln sich ziemlich genau bei der genannten summe ein. von daher isses schon sehr wahrscheinlich, das hier einfach 1+1 gerechnet wurde, zumal sie irgendwie schlecht an die verkaufzahlen von lootboxen kommen. die gibs vielleicht im quartalsbericht.

Aladan 21 Motivator - - 28623 - 25. Juni 2016 - 9:19 #

Keine Ahnung, welche Rechnung du da aufstellst, aber selbst wenn du nur 5 Mio Käufe zu 40 Dollar nimmst bist du beim reinen Umsatz schon bei einer Summe, die locker in das Bild von Superdata passt... und das ist niedrig angesetzt.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 25. Juni 2016 - 8:20 #

Das bedeutet, immer mehr Inhalte werden in Zukunft ausgelagert werden. Der Konsument scheint es so zu wollen.

Sonyboy 11 Forenversteher - P - 734 - 25. Juni 2016 - 8:35 #

Wer kauft sowas? Das Spiel ist total überbewertet. Viele Spieler werden das Interesse schneller verlieren als es Blizzard lieb ist. Eine Stammspielerschaft bleibt aber als Marke wird es sich nicht durchsetzen.

Aladan 21 Motivator - - 28623 - 25. Juni 2016 - 9:13 #

Komisch, bisher spielen alle in meinem Bekanntenkreis immer noch gern ein paar Ründchen. Von Müdigkeit oder ähnlichen ist weit und breit keine Spur.

Otto 09 Triple-Talent - 231 - 25. Juni 2016 - 9:30 #

Das Ding ist doch gerade mal 1 Monat "alt".

Aladan 21 Motivator - - 28623 - 25. Juni 2016 - 14:16 #

Jo und derjenige, auf den ich geantwortet habe, hat es bereits für tot erklärt ;-)

brundel74 14 Komm-Experte - 1975 - 25. Juni 2016 - 12:02 #

Als Marke wird sich das sowas von durchsetzen, warum auch nicht? Man muss Blizzard zu gute halten dass sie den Charakteren durch Videos und Comics Leben einhauchen. Wenn sie das Spiel wie Diablo 3 über Jahre mit Content pflegen könnte es eine neue Ära einleuten.

DocRock 13 Koop-Gamer - 1215 - 25. Juni 2016 - 8:46 #

Ich finde sowas ja immer einfach nur Mist. Firmen wie Blizzard machen den Hauptteil der Kohle mittlerweile mit so einem Schrott. Ich kann das einfach nicht leiden. Warum es mir nicht egal ist? Weil darunter alles leidet. Bestes Beispiel: WoW. Blizzard macht soviel Kohle mit Servertransfers, Pets und Mounts, dass sie sich keinen Deut um Geisterserver kümmern. Warum auch, gibt ja schön viel $$$ wenn alle kostenpflichtig wechseln. Und Inhalte? Wozu.. ein paar kopierte Mounts für den Pöbel, die neuen aufwendigen Pets (lol) und Mounts gibts für nen Zwanni im Shop.

Und Schuld daran sind die "Gamer"! Wer erfolgreich sein will, macht heutzutage mobile Games mit Microtransactions oder hat immerhin nen Shop für schön viele kostenpflichtige Extrainhalte. Core Games und Co machen dagegen doch kaum Gewinn. Wenn Paradox oder auch From Verkaufszahlen präsentieren, dann lachen ein Supercell oder Blizzard doch nur.

Und somit wird es auch immer mehr Spiele geben, die so aufgebaut sind.

Hermann Nasenweier 14 Komm-Experte - P - 2615 - 25. Juni 2016 - 9:11 #

Ja leider ist das so. Aber solange die Spieler da mitmachen, wird es sich nicht aendern. Aber die Entwicklung in die Richtung war ja schon laenger abzusehen :(

Aladan 21 Motivator - - 28623 - 25. Juni 2016 - 9:15 #

Du tust ja gerade so, als würde Overwatch irgendeinen Inhalt bieten, der ausschließlich per Kauf im Spiel möglich wäre.

Das System ist genauso wie in GTA5 und es funktioniert scheinbar tadellos. Ich sehe keinen der Käufer darüber meckern, sondern ausschließlich Leute, die sich eh nicht damit beschäftigen..

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10032 - 25. Juni 2016 - 10:46 #

Seh ich auch so, davon ab das man in Overwatch recht schenll an Lootboxen kommt.

DocRock 13 Koop-Gamer - 1215 - 25. Juni 2016 - 14:09 #

Ok, das war jetzt nicht direkt auf Overwatch bezogen, das Spiel interessiert mich nicht. Aber was meint ihr denn, was Blizzard diese Zahlen sagen? Das sie mehr Spielinhalte produzieren sollen? Oder lieber mehr Kostüme und was es sonst noch tolles für den Shop gibt?

Aladan 21 Motivator - - 28623 - 25. Juni 2016 - 14:17 #

Dir ist schon bewusst, das Overwatch nach WoW, Hearthstone und Heroes of the Storm das 4te Spiel von Blizzard ist, das einen Ingameshop bietet, oder? Die wissen schon seit Jahren, wie das fair und übersichtlich funktioniert.

matthias 13 Koop-Gamer - 1249 - 25. Juni 2016 - 14:58 #

ich denke es geht mehr um die spiele ansich. die entwicklung weg von den sp und mp krachern diablo, starcraft und warcraft hin zu reinen mp titeln hearthstone, overwatch und heroes of the storm, welche einfach nurnoch flach sind ( auf den inhalt bezogen ) und einnahmen aus ingamekäufen generieren sollen.

Aladan 21 Motivator - - 28623 - 25. Juni 2016 - 16:02 #

Flach sind die Spiele nur für Spieler, die kein Interesse an Multiplayer haben. Blizzard macht es halt nicht jedem Spieler Recht, sondern machen das, worauf sie gerade Bock haben und fahren damit sehr erfolgreich. Mal sehen was sie als nächstes ankündigen.

DocRock 13 Koop-Gamer - 1215 - 25. Juni 2016 - 17:57 #

Ja Wow, Hots und HS sind auch Musterbeispiele des Abzockens. Genau aus dem Grund hab ich mir ja Overwatch gar nicht mehr angeguckt.

Aladan 21 Motivator - - 28623 - 25. Juni 2016 - 18:56 #

Jo, dann sag das den Millionen zufriedenen Spielern, das sie alle dumm sind und sich laut deiner Meinung wie auch immer abzocken lassen.

Ich spiele bis auf Wow jedes Blizzard Spiel aktiv und sehe nicht, wo man da abgezockt werden kann.

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 25. Juni 2016 - 9:28 #

Das sehe ich ähnlich.

Zumal es auch eine Verschlechterung der Spielequalität bedeutet. Denn Dinge, die vorher einfach freispielbar oder freischaltbar (oder einfach auswählbar) waren, dürfen nun gekauft oder ewig lang gegrindet werden.

Vor allem in Vollpreisspielen ist dieses Gebaren eigentlich eine nicht-tolerierbare Plage.

Aladan 21 Motivator - - 28623 - 25. Juni 2016 - 14:19 #

Und was genau soll das in Overwatch sein? Es gibt ausschließlich Lootboxen, die es für jeden der ca. unendlich vielen Levelaufstiege gibt. Das Element motiviert mich als Spieler, weil es etwas gibt, was ich freispielen kann ohne das es irgendeinen Einfluss auf das Gameplay hat.

Und andere haben halt Spaß daran, mal Geld rein zu schmeißen und zu schauen, was bei rauskommt.

Goremageddon 12 Trollwächter - P - 1173 - 25. Juni 2016 - 9:27 #

Aha, dann gibt es also doch die Möglichkeit nachträglich einen ansehnlichen Grafikstil zu erwerben... ;p

Phin Fischer 16 Übertalent - 4076 - 25. Juni 2016 - 18:08 #

Wie mans macht ist es falsch. Finanziert man die Weiterenwticklung durch optionalen und kostenlos freispielbaren Schnickschnack, wird sich drüber aufgeregt. Finanziert man die Weiterentwicklung durch DLC und Addons, wird sich drüber aufgeregt. Finanziert man die Weiterentwicklung durch einen Nachfolger, wird sich drüber aufgeregt. Entwickelt man gar nicht weiter und macht die Server nach ein paar Jahren dicht, wird sich drüber aufgeregt. Viele Spieler möchten heutzutage einfach für nichts mehr bezahlen.

Koffeinpumpe 15 Kenner - 3222 - 25. Juni 2016 - 20:20 #

Mod-freundliche Spiele, bei denen die Kunden selbstständig Multiplayer-Server aufsetzen können waren kein Traum. Der HL Mod CS mit Hammer-Editor oder Desert Combat, aus dem die weitere Battlefieldserie erwuchs. Heute kommt der Verkauf bunter Hüte bei den Leuten an. Darüber Meckern tun nur ein paar alte Säcke, die wissen wie anders es laufen kann... :D

Phin Fischer 16 Übertalent - 4076 - 26. Juni 2016 - 11:57 #

Es geht ja um die Finanzierung des Entwicklerstudios. Und solange Modder keine Gebühren zahlen, nutzen Mods den Entwicklerstudios nur als PR Schub und sorgen dafür, dass das Produkt länger überlebt. Jedenfalls solange, bis die Mod wie CS oder Desert Combat als Standalone bzw. als Fortsetzung kostenpflichtig veröffentlicht wird und sich die Modder und Entwickler dann anhören müssen, was für "geldgeile Säcke" sie mittlerweile geworden sind.

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