Overwatch: Bisher über 1.500 Cheater gebannt // Blizzard gibt Verkaufszahlen bekannt

PC XOne PS4
Bild von Denis Michel
Denis Michel 146563 EXP - Freier Redakteur,R10,S1,C1,A8,J10
Platin-Gamer: Hat den sehr hohen GamersGlobal-Rang 25 erreichtGold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenExtrem-Schreiber: Hat mindestens 1000 News geschriebenTop-News-Meister: Hat mindestens 500 Top-News geschriebenSilber-Jäger: Hat Stufe 10 der Jäger-Klasse erreichtSilber-Reporter: Hat Stufe 10 der Reporter-Klasse erreichtBronze-Jäger: Hat Stufe 5 der Jäger-Klasse erreichtBronze-Archivar: Hat Stufe 5 der Archivar-Klasse erreichtLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiBronze-Reporter: Hat Stufe 6 der Reporter-Klasse erreichtDiskutierer: Hat 1000 EXP durch Comments erhalten

3. Juni 2016 - 14:11 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
Overwatch ab 28,98 € bei Amazon.de kaufen.

Trotz Blizzards Ankündigung, die Accounts von Spielern, die sich in Overwatch (im Test) unfaire Vorteile durch Cheats erschummeln, für immer zu sperren (Blizzard: „Cheater werden in Overwatch ohne Verwarnungen permanent gebannt“), wurden in China bereits kurz nach dem Launch erste Bots auf der Verkaufsplattform Taobao gesichtet (Overwatch: In China werden schon eine Woche nach dem Release erste Aimbots zum Verkauf angeboten). Nun hat das für den chinesischen Markt zuständige Partner-Unternehmen NetEase reagiert und mehr als 1.500 Accounts in der Region gesperrt. Vice President und Gaming Director Li Riqiang sagte dazu:

Jeder sollte die Account-Sperrungen gesehen haben, die heute erfolgten. Diejenigen, die mit NetEase und Blizzard vertraut sind, werden unsere Meinung über Cheating und Hacks kennen. Glaubt nicht, dass ihr unser Erfassungssystem austricksen könnt. Die Gerechtigkeit kommt manchmal spät, aber sie wird immer kommen. Zweifelt nicht an unseren Nachweisen oder unserem Urteilsvermögen und vertraut darauf, dass wir reichlich Beweise sammeln, bevor wir irgendwelche Accounts bannen. Diejenigen, die noch immer meinen, sich über ungerechte Sperrungen beschweren zu müssen: vergesst es.

Und nochmal an die alten und neuen Battlenet-Nutzer: Denkt bitte daran, dass wenn euer Account einmal gebannt wird, ihr diesen nicht mit einem neuen Konto verknüpfen könnt. Das heißt: solltet ihr euch einen anderen Account zulegen, dann werdet ihr weder eure Freundesliste noch irgendwelche Spiele von eurem alten Account transferieren können. Daher schätzt bitte euer Blizzard-Konto und unterlasst jegliche Formen von Betrug.

Auch außerhalb von China wurde fleißig gebannt, wie Blizzard kürzlich in einem offiziellen Statement bestätigte. Auf businesswire.com wurden unterdessen die aktuellen Verkaufszahlen des Team-Shooters bekanntgegeben. Demnach wurden bis heute weltweit bereits mehr als sieben Millionen Exemplare des Titels verkauft. Laut einer Nachricht von Li Riqiang auf Weibo (dem chinesischen Pendant zu Twitter.) schlägt sich das Spiel auch in China hervorragend und konnte die eine Million verkaufter Exemplare von Diablo 3 (Note im Test: 9.0) übertreffen. Keine schlechte Leistung, wenn man bedenkt, dass der chinesische Markt von Free-to-play-Spielen dominiert wird. Riqiang bedankt sich bei den Fans für den Support:

Wir dachten einst, dass ein Buy-to-play-Spiel in China niemals eine Million Kopien verkaufen könnte und dann kam Diablo 3. Und als wir dann dachten, dass dieser Rekord niemals gebrochen wird, kam Overwatch um die Ecke. Danke euch Helden für all eure Unterstützung.

Golmo 16 Übertalent - 4575 - 3. Juni 2016 - 14:18 #

Nein, sie geben die Verkaufszahlen eben nicht bekannt sondern nur die Anzahl der Spieler. Das ist nicht das Gleiche!

endymi0n 17 Shapeshifter - P - 6245 - 3. Juni 2016 - 14:21 #

Die Verkaufszahlen sollten mindestens des registrierten/eingeloggten Spielernnentsprechen.

Namen (unregistriert) 3. Juni 2016 - 14:49 #

Sie sind höher.
Wenn überführte Cheater sich das Spiel mehrfach (zum Vollpreis) kaufen, dann ist das nur gut für die Kasse von Blizz.

Aladan 22 AAA-Gamer - - 36422 - 3. Juni 2016 - 16:16 #

Und wie willst du ohne gekauftes Spiel spielen?

Tr1nity 28 Endgamer - P - 101027 - 3. Juni 2016 - 19:47 #

Illegale Kopie?

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11534 - 3. Juni 2016 - 19:50 #

bei SP-spielen sicherlich. bei solchen MP-spielen mit eigener server-infrastruktur in aller regel nicht möglich.

MrFawlty 17 Shapeshifter - P - 7123 - 4. Juni 2016 - 9:50 #

Und wenn sie mit einer illegalen Kopie auf einem illegalen Server spielen, kann Blizzard ja schlecht die Server-Statistiken auswerten^^

kommentarabo 14 Komm-Experte - 2473 - 4. Juni 2016 - 10:07 #

macht nix, denn von einem aktiven spieler kann man zwar auf eine verkaufte kopie schliessen, aber von einer gekauften kopie nicht auf einen aktiven spieler. :)

endymi0n 17 Shapeshifter - P - 6245 - 3. Juni 2016 - 14:20 #

Beides freut mich. Eine gute Userbase soll bei Multiplayertiteln ja nicht unwichtig sein.

Valeo 15 Kenner - 2785 - 3. Juni 2016 - 14:32 #

Ich denke, dass das Spiel das auch verdient hat. Ich wünsche ihm ein langes Leben :)

Cornerstone 14 Komm-Experte - 1850 - 3. Juni 2016 - 14:37 #

Die RL-Namen der 1.500 Cheater sind in China veröffentlicht worden. Ob das der richtige Weg ist? Ich bezweifele es! Und diese Information gehört für mich auch in die News, nicht nur "schön Wetter".

"Besonders drastisch geht übrigens der chinesische Blizzard-Partner Netease gegen Cheater vor. Er hat die Namen von 1.572 Personen im Netz veröffentlicht, die mutmaßlich in Overwatch betrogen haben sollen. In China ist das (leider) üblich, ähnliche Aktionen gab es unter anderem bereits bei Diablo. Gesperrt wurden die Spieler natürlich auch."

Quelle: http://www.golem.de/news/overwatch-blizzard-sperrt-cheater-dauerhaft-und-kontouebergreifend-1606-121277.html

Hyperlord 15 Kenner - P - 3758 - 3. Juni 2016 - 14:42 #

Hui, Danke!
Krasse Handhabung solche öffentlichen Pranger!

Brezel 11 Forenversteher - 599 - 3. Juni 2016 - 14:56 #

Mit Namen ist jedoch lediglich die Battlenetid gemeint, wie man im original Post von Blizzard sehen kann http://bbs.ow.blizzard.cn/forum.php?mod=viewthread&tid=523366&extra=page%3D1

Denis Michel Freier Redakteur - 146563 - 3. Juni 2016 - 15:05 #

So ist es. Die Account-Namen geben keinen Aufschluss über die Personen dahinter. Viel Aufriss um nichts.

Philley (unregistriert) 4. Juni 2016 - 3:58 #

Aber nicht ungewöhnlich auf den Asia- oder Korea-Clustern der meisten Spiele.
Eher im Gegenteil.
Allerdings haben die auch idR die größten Probleme mit Bot-Armeen.

Und selbst wenn: Sobald Cheater den Spielspaß anderer mindern, gefährden sie das Investment Blizzards. Cheater kosten also Geld. Dafür lässt man sie zur Strafe einfach das Spiel wieder und wieder und wieder kaufen. Schon bringen sie extra Umsatz.
Klappt bei CS:GO doch auch.^^

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11534 - 4. Juni 2016 - 9:36 #

bei CS:GO kaufen auch so viele das spiel neu wegen dem komischen ranking-system soweit ich weiß. spiel es selbst nicht, hab damals nach 1.6 aufgehört und bin zu fighting games gewechselt.

Triton 16 Übertalent - P - 5702 - 3. Juni 2016 - 17:29 #

Ist doch schön das sie die Nickname der Betrüger veröffentlichen. Und das sie an keine ihre Spiele in ihrem Account kommen ist genau die richtige Strafe. Da können sich andere Publisher / Entwickler eine Scheibe von abschneiden, statt diesen Betrügern nur das Spiel zu sperren in denen sie sich gegenüber anderen Spielern asozial verhalten haben.

blobblond 19 Megatalent - 18413 - 3. Juni 2016 - 17:30 #

Ob ChasteLove, dadadadadada, DizzyKnight RL-Namen sind, bezweifel ich mal stark...

Wobei für mich die Frage stellt, wie kommst du auf "RL-Namen"?
Selbst den Abschnitt den du zitierst, schreiben sie von Namen, aber nicht von RL-Namen.

DevilDice 12 Trollwächter - 825 - 3. Juni 2016 - 19:32 #

Ihr müsst euch mal die Übersetzungen der Namen angucken :-D

blobblond 19 Megatalent - 18413 - 3. Juni 2016 - 19:39 #

Mh, ich schwanke zwischen "暴雪我是你爸爸哟 = Blizzard Ich bin dein Vater yo", "北京地区约炮加我 = Beijing area über gun hinzufügen mich" und "触动忄丶触动爱 = Touch Touch Liebe Dian Xin"!

Cornerstone 14 Komm-Experte - 1850 - 4. Juni 2016 - 0:16 #

Wenn ich Name lese (und China ;)) gehe ich von RL-Namen aus. Wenn das hier nicht so war, dann nehme ich meine Aussage zurück.

Dennoch ist es ein unnötiges und unwürdiges Anprangern. Mit Sicherheit kennen sich einige der Spieler auch im RL. Und wenn man dann so konfrontiert wird......Ein Ban alleine reicht aus, nachtreten ist unnötig!

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11534 - 3. Juni 2016 - 19:49 #

dürfte die meisten cheater nicht die bohne interessieren. sind wie gesagt nicht die echten namen sondern nur nicknames. dann wird halt ein neuer verwendet.

Triton 16 Übertalent - P - 5702 - 3. Juni 2016 - 22:56 #

Das stimmt, aber es zeigt den Opfern das die gemeldeten Täter bestraft wurden. Schon daran scheitert es bei anderen Publishern, z.B. bei Ubisoft.

Goremageddon 13 Koop-Gamer - P - 1328 - 3. Juni 2016 - 14:55 #

Scheint als verkaufe sich in China einfach alles. Unbegreiflich.

SirCartman 14 Komm-Experte - P - 2272 - 3. Juni 2016 - 15:11 #

Komm, das kannst du besser!

TSH-Lightning 18 Doppel-Voter - P - 11579 - 3. Juni 2016 - 15:20 #

Stell dir vor es gibt sogar eine deutsche Firma, die solchen "Rotz" programmiert...

brundel74 14 Komm-Experte - 1975 - 3. Juni 2016 - 21:05 #

Finde gut dass jegliche Art von Betrug bei Spielen so gehandhabt wird. Das sollten alle machen, wer bescheißt gehört gesperrt. Anders ist der Seuche wohl nicht bei zu kommen.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15380 - 3. Juni 2016 - 23:11 #

Ordnung muss sein!

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11534 - 4. Juni 2016 - 9:37 #

scheiß templer! ;)

Hermann Nasenweier 15 Kenner - P - 3073 - 5. Juni 2016 - 11:10 #

Ich finde es sehr gut dass da durchgegriffen wird. Wer cheatet soll ruhig fuer immer von dem Spiel ausgeschlossen werden ;)

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit
News-Vorschlag: