Kickstarter: Über eine halbe Milliarde US-Dollar zur Finanzierung von Spieleprojekten

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2. Juni 2016 - 20:14 — vor 27 Wochen zuletzt aktualisiert

Mittels eines kurzen Eintrags im offiziellen Blog weist Kickstarter darauf hin, dass jener Betrag, der seit dem Bestehen der Finanzierungsplattform für die mehrere Bereiche umfassende Spielerubrik bereitgestellt wurde, kürzlich die Marke von 500 Millionen US-Dollar erreicht hat. Um ein Beispiel aus der Spielebranche heranzuziehen: Das entspricht circa der Summe, die Rockstar Games allein mit den Mikrotransaktionen von GTA 5 eingenommen hat.

Neben Computer- und Videospielen zahlreicher Genres gehören dem erwähnten Bereich unter anderem auch Mobile Games und Brettspiele an. Letztgenannte sind es auch, für die in den vergangenen Jahren mit etwa 265 Millionen US-Dollar der größte Anteil der jüngst erreichten Summe von den Backern zur Verfügung gestellt wurde. Es folgt die Rubrik der Videospiele mit 165 Millionen US-Dollar und schließlich der Bereich „Andere“, der mit 49 Millionen US-Dollar beziffert wird.

Die Summe jener, die Spiele-Projekte unterstützt haben, wird von Kickstarter mit 2,2 Millionen angegeben, was einen rein rechnerischen Durchschnitt von 227 US-Dollar bedeutet. Die Anzahl der erfolgreich finanzierten Projekte beträgt grob 8.000, so das amerikanische Unternehmen abschließend.

Triton 16 Übertalent - P - 5290 - 2. Juni 2016 - 20:38 #

Crowdfunding ist was feines, es hat mir gute Spiele geliefert und wird es sicher noch weiter tun.

startup 09 Triple-Talent - 299 - 2. Juni 2016 - 20:53 #

Habe mich bisher wenig damit beschäftigt. Sollte ich vielleicht mal tun. Scheint ja das ein oder andere brauchbare bei rauszukommen

Aladan 21 Motivator - - 28709 - 2. Juni 2016 - 21:19 #

Der nächste meiner finanzierten Kickstarter wird wohl "Die Zwerge" werden. Freu mich riesig drauf. Ach und natürlich meine Pebble Time 2 ;-)

Wunderheiler 19 Megatalent - 19067 - 3. Juni 2016 - 3:17 #

Die beiden Quellen verweisen auf den gleichen (PC Gamer) Link.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 137436 - 3. Juni 2016 - 11:37 #

Danke für den Hinweis, ist berichtigt.

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15120 - 3. Juni 2016 - 10:35 #

Ich habe da von Anfang an in das ein oder andere Projekt investiert. Klar gibt es auch Rohrkrepierer und Schwachsinn, aber Kickstarter hat die Verwirklichung von innovativen Ideen erleichtert. Nicht nur im Spiele Bereich.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 3. Juni 2016 - 12:36 #

Damit dürfte festehen, wer von Kickstarter am meisten profitiert: Kickstarter.

Q-Bert 11 Forenversteher - 594 - 3. Juni 2016 - 14:21 #

Kleine Entwicklerstudios kriegen etwas Luft zum Atmen zwischen Kreditklemme und Publisherdruck.

Spieler mit Nischen- oder Retrogeschmack bekommen gute Spiele zu günstigen Preisen. Spiele, die sonst nie das Licht der Welt erblicken würden oder keinerlei Öffentlichkeit bekämen. Einzelne Gurken oder Ausfälle hab ich selbst miterlebt, die ändern das positive Gesamtresultat aber kaum.

Und ja, Kickstarter verdient auch Geld dabei. Und das ist auch gut so! Sonst würde es diese Plattform ja nicht mehr lange geben.

Aus meiner Sicht eine klare WIN-WIN-WIN Situation.

Triton 16 Übertalent - P - 5290 - 3. Juni 2016 - 16:33 #

Naja. Ohne Kickstarter würde es viele Spiele nicht geben, somit viele Entwickler ihren Traum nicht verwirklichen können. Daher verdient Kickstarter schon sein Stück vom Kuchen. Kickstarter profitiert, die Entwickler profitieren und die Spieler profitieren, was will man mehr.

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 4. Juni 2016 - 15:28 #

Die meisten Spiele hätte es sicherlich auch so gegeben.
Die Kampagnen sind überwiegend PR-Gags, mit denen Aufmerksamkeit erzeugt werden soll und mit denen Leute rekrutiert werden, die auf Social Media Werbung für das Spiel machen sollen. Und die statt dafür bezahlt zu werden auch noch dafür zahlen und das sogar toll finden.
Kein Mensch wird auch ernsthaft glauben, dass Multimillionäre wie Peter Molyneux umbedingt das Geld auf Kickstarter einsammeln müssen, weil sie niemanden mit gengu Geld (wie sich selbst zB) kennen.
Das Kickstarter für Entwickler attraktiver als ein Publisher sein kann ist klar. Jemanden mit im Projekt haben, der guckt, dass man das Geld nicht für Nutten und Koks verprasst, der Zeitpläne will und sein investiertes Geld zurück und der nicht einfach jeden Mist zustimmt. Oder ein haufen Laien, denen man nur jeden Tag erzählen muss wie toll sie sind und das sie alles möglich gemacht haben und das sie bitte das Geld überweisen sollen. Das heißt aber noch lange nicht, dass das nicht auch ein Publisher finanziert hätte.

Aladan 21 Motivator - - 28709 - 4. Juni 2016 - 21:35 #

Bevor du vorschnell solche Sachen in die Welt setzt, wäre es vielleicht schön, dafür ein paar Fakten zu liefern?

burdy 14 Komm-Experte - 2688 - 5. Juni 2016 - 12:14 #

Fakten wofür? Das die Spiele auch selbstfinanziert werden könnten? Molyneux hat Bullfrog and EA und Lionhead an Microsoft verkauft, der hat Geld wie heu. Garriott hat Origin an EA verkauft und sich für 30 Mio $ einen Flug ins All gekauft. Glaubt wirklich jemand, dass die Leute nicht 1 oder 2 Mio für die Entwicklung eines Spiels selbst aufbringen könnten, wenn sie wollten? Oder das nicht ein kleiner Nischenpublisher bereit wäre den Betrag aufzubringen, wenn er dann solche Namen auf die Packung kleben kann?
Oder dass die Spiele letztlich von einem Invenstor/Publisher finanziert werden? Die wenigsten Spiele machen irgend einen hehl daraus, dass das Spiel längst finanziert ist und Kickstarter nur ein PR-Stunt ist (siehe zB Kingdom Come Deliverence oder die Zwerge) und die Leute als Alpha/Beta-Tester herhalten sollen.

Noodles 21 Motivator - P - 30222 - 5. Juni 2016 - 19:35 #

Es gibt mehr als genug Spiele bei Kickstarter, hinter denen kein großer Name oder ein Millionär steht. Nur bekommt man von denen halt kaum was mit, weil auf News-Seiten dann auch wieder nur die großen Namen ziehen. ;)

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15120 - 6. Juni 2016 - 7:09 #

Meine Meinung, ich schrub es oben.
Außer Eigenwahrnehmung und was nicht repräsentatives über Garriot kam da von burdy nichts überzeugendes.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 3. Juni 2016 - 15:43 #

Da wuerde mich mal der Altersdurchschnitt der Backer in Relation zur gespendeten Geldmenge interessieren. Haben nur wir alten GreisInnen die Faxen dicke vom Spielemainstream oder will Die-Koole-Joogand-Phon-Hoyte(TM) auch mehr als den x-ten Aufguss desselben Sequels und tut fleissig spenden tun?

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15120 - 6. Juni 2016 - 7:07 #

Äh, bitte?

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 6. Juni 2016 - 16:33 #

Danke.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14537 - 7. Juni 2016 - 8:31 #

Ouh, bis zu welchem Alter zählt man zur koolen-Joogand-phon-Hoyte? Ich will auch, ich will auch! ... glaube ich. obwohl... Früher war schon so manches besser. Und die Jugend von heute ist manchmal ganz schön komisch drauf, hab ich mir schon des öfteren gedacht. Also so... Kinder und Jugendliche... hmmm... hmmmmmmmmmmm. Aber ich bin doch kein alter Greis! ( ._.)

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 7. Juni 2016 - 15:01 #

Ach so schlimm sind die Tee-Nager nun auch wieder nicht. Im Durchschnitt ein bisschen döfer als wir damals, aber das könnte auch am Mangel von Altersweisheit liegen, mit der wir natürlich bis über beide Ohren gesegnet sind. ;) Um genau zu sein, stelle ich immer wieder fest, dass manche Kids smarter als ihre Mobile-süchtigen Eltern sind und sich allein schon aus Protest der Zombifizierung durch die verblödete Socialmedia-Gen entsagen. Da hat man richtig wieder Hoffnung. Und dass die Spielwelt nicht mehr so idealistisch und abenteuerlich ist wie damals, haben viele Teens inzwischen auch schon gemerkt und verleihen dem auf Youtube, Twitter, FB und Hastdunichtgesehen Ausdruck. Da möchte man die Kids am liebsten umarmen und ihnen sagen: Ich hoffe, dass später DU mir im Altersheim den Popo abwischt und nicht die anderen Nixmerker.

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