Valve von Ex-Mitarbeiterin aufgrund von Diskriminierung auf 3,15 Millionen US-Dollar verklagt

Bild von Denis Michel
Denis Michel 139226 EXP - Freier Redakteur,R10,S1,C1,A8,J10
Platin-Gamer: Hat den sehr hohen GamersGlobal-Rang 25 erreichtGold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtIdol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenExtrem-Schreiber: Hat mindestens 1000 News geschriebenTop-News-Meister: Hat mindestens 500 Top-News geschriebenSilber-Jäger: Hat Stufe 10 der Jäger-Klasse erreichtSilber-Reporter: Hat Stufe 10 der Reporter-Klasse erreichtBronze-Jäger: Hat Stufe 5 der Jäger-Klasse erreichtBronze-Archivar: Hat Stufe 5 der Archivar-Klasse erreichtLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiBronze-Reporter: Hat Stufe 6 der Reporter-Klasse erreichtDiskutierer: Hat 1000 EXP durch Comments erhalten

25. Mai 2016 - 14:51 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert

Eine ehemalige Valve-Angestellte hat eine Klage gegen das Unternehmen eingereicht, in der sie mehr als drei Millionen US-Dollar Schadensersatz wegen Diskriminierung am Arbeitsplatz und unberechtigter Kündigung verlangt.

Die Klägerin war laut eigener Angaben bis 2012 bei Valves Hauptstelle in Washington als Übersetzerin tätig, wollte dann allerdings nach Los Angeles umziehen, um sich dort einer Geschlechtsumwandlung zu unterziehen und sich anschließend zu erholen, während sie weiterhin ihrer Tätigkeit nachgeht. Valve stimmte dem unter der Voraussetzung zu, dass sie in den Status einer freiberuflichen Mitarbeiterin wechselt. Als solche war sie noch bis Frühjahr 2016 für das Unternehmen tätig, bis sie im April schließlich eine Beschwerde beim Personalmanagement einreichte, in der sie darauf hinwies, dass Valve Minderjährige, die sich für ihre Produkte interessieren, für kostenlose Übersetzungsarbeiten ausnutzt, indem die jungen Leute „mit falschen Versprechungen“ gelockt werden (und wodurch der Klägerin offenbar Aufträge entgingen). Wenige Tage später wurde sie von ihrem Arbeitgeber gefeuert.

Valve begründete das Ganze damals damit, dass der Job wieder in die Hauptstelle integriert werden soll, doch als die Klägerin anbot, wieder nach Washington zu ziehen, um ihre Stelle zu behalten, lehnte das Unternehmen das Angebot ab. Sie sei daher der Meinung, dass Valve sie aufgrund ihrer Beschwerde feuerte und weil ihr ehemaliger Vorgesetzter ein Problem damit hatte, mit einer Transgender-Frau zusammenzuarbeiten. Dieser habe laut ihrer Aussage ein feindliches Arbeitsumfeld geschaffen, in dem er sie stets als „es“ bezeichnete.

Die Klage setzt sich somit aus einer Million US-Dollar für den allgemeinen Schadensersatz, einer Million für den besonderen Schadensersatz und einer Million Schadenersatz für die entgangenen Gewinne zusammen. Hinzu kommen noch 150.000 US-Dollar für unbezahlte Löhne. Die Klägerin fordert darüber hinaus, dass auch die Gerichtskosten von Valve getragen werden. Das Unternehmen meldete sich am 20. Mai 2016 mit einer schriftlichen Antwort zurück, in der man jegliche Vorwürfe bestritt und das Gericht darum bat, die Klage abzuweisen.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12684 - 25. Mai 2016 - 15:22 #

"150.000 US-Dollar für unbezahlte Löhne". Ich denke sie ist die letzte die das Geld gebrauchen kann. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Ghusk 15 Kenner - P - 2953 - 25. Mai 2016 - 16:04 #

Wieso "die letzte"?

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 36777 - 25. Mai 2016 - 15:28 #

Da scheint einiges im Argen zu liegen, aber die Diskriminierungskarte zu ziehen, scheint mir hier eher Schwachsinn zu sein. Genau wissen kann man es als Außenstehender natürlich nicht.

Punisher 19 Megatalent - P - 15682 - 25. Mai 2016 - 16:23 #

Nuja, sofern es stimmt, dass ihr Chef sie wegen der Geschlechtsanpassung als "es" bezeichnet hat würde ich sagen, das ist eine sehr klare Diskriminierung. Die Frage die man stellen muss ist freilich, warum hat sie sich das gefallen lassen und erst geklagt, als sie nicht weiter beschäftigt wurde?

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 63492 - 25. Mai 2016 - 15:30 #

Die Amis und ihre absurden Ersatzforderungen....

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3241 - 25. Mai 2016 - 17:55 #

naja das Gegenteil hat man in DLand.
Je nach Thema finde ich da die USA deutlich besser; kommt eben nur darauf an ob die Klage auch einen "Sinn" hat.

Punisher 19 Megatalent - P - 15682 - 25. Mai 2016 - 18:02 #

... zumal die Forderung ja auch nicht so 1:1 zugesprochen wird in USA. Meistens endet sowas auch dort mit einem Vergleich, der dann einigermaßen im Rahmen ist - durch die hohe Ursprungsforderung wird halt verhindert, dass der Beklagte sich mit einer lächerlichen Vergleichszahlung aus der Affäre ziehen kann. Hat beides seine Vor- und Nachteile

Lorin 15 Kenner - P - 3738 - 25. Mai 2016 - 18:42 #

Reden wir denn von einer Klage vor Gericht oder von einer Verhandlung auf einem Basar? Ist doch total verrückt, dass man erstmal solche "Phantasiebeträge" einfordert, damit man sich dann irgendwo anders einigt. Schon verrückt wie sich so etwas in einem Rechtssystem festsetzen kann.

Punisher 19 Megatalent - P - 15682 - 25. Mai 2016 - 19:11 #

Ähm, Vergleiche sind auch im deutschen Rechtssystem an der Tagesordnung, z.B. gerade im Arbeitsrecht, bekommst du halt eine Abfindung, die ausgehandelt wird. Ohne wären die Gerichte völlig überlastet, sich aussergerichtlich (also ohne Urteil) zu vergleichen legen einem teilweise schon die Richter nahe. Die Phantasiebeträge sorgen nur dafür, dass der Betrag auf den man sich vergleicht nicht lächerlich niedrig wird, aus Angst vor einer Niederlage... bei uns, wenn du einen Schadenersatz von 5000 forderst und vergleichst dich auf die Hälfte, zahlste davon noch die Anwaltskosten und ggf. anteilig die Gerichtskosten, dann haste am Ende viel Ärger für 1000 Euro Ergebnis gehabt, nur weil das Risiko zu groß war, dass du verlierst und NUR draufzahlst.

Jadiger 16 Übertalent - 5268 - 26. Mai 2016 - 2:02 #

aber hier forderst du nicht 3 Million und bekommst dann 1 Million was auch total übertrieben ist. Das so etwas überhaupt möglich ist das Problem und nicht selten wurden Million ausgezahlt für absoluten Bullshit. Gerade mit der Diskriminierung Schiene versuchen es doch massenhaft Leute dort, weil man viel zu oft damit durch kommt.
Brauchst ja bloß mal das Beispiel nehmen mit MC wo die Frau sich am heißen Kaffee verbrannt hat. Sie bekam 2,86 Million Dollar vom Gericht zugesprochen nach dem vergleich bekam sie "nur" 640 000 Dollar! Das ist absurd für die eigene Dummheit über eine halbe Million zu bekommen, bring mal so etwas vor ein Deutsches Gericht.
Schwimmbad Betreiber verklagen weil am Kiosk ausgerutscht ist auch so ein gutes Beispiel auf 50 Million. Tatsächlich bekommen 500 000 Dollar das steht in keinem Verhältnis zu dem was passiert ist.
USA Gerichte sind mit solchen Forderungen total überfühlt weil es sehr leicht möglich ist das man gute Geschworne bekommt und hat dann praktisch 6 richtige für irgend einen quatsch.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95835 - 26. Mai 2016 - 10:56 #

"Das ist absurd für die eigene Dummheit über eine halbe Million zu bekommen..."

Mal so aus Neugier, wo lag denn da die eigene Dummheit bei der Frau? Oder warum läßt du das Wichtigste weg, daß sie sich Verbrennungen 3. Grades aufgrund des viel zu heißen Kaffees zuzog, den man so nicht mal hätte verkaufen dürften, was der Grund der Klage war? Zudem war sie nicht die einzige Klägerin, die sich aufgrund der zu heißen Getränke Verbrennungen zuzog (ca. 700). Seitdem muß McDonald übrigens "Vorsicht heiß!" auf die Pappbecher drucken.

Daß die Summen bei so Klagen utopisch sind ist klar und lassen wir mal außen vor.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 12:26 #

Du scheinst dir ja oft den heißen Kaffee zu verkleckern ...

1. Die Summe ist albern hoch, in Deutschland hättest du maximal ein paar Tausender bekommen (und die Behandlungskosten), wenn ein McDonalds Angestellter dir den Kaffee über den Schoß gekippt hätte und du dir dadurch Verbrennungen zugezogen hättest.
Wenn du so doof bist und dir die Brühe selbst rüberkippst fällt das unter "eigene Dummheit" und du kriegst nirgendwo auch nur einen Cent sondern hast Unkosten - wie bei jedem anderen von dir selbst verursachten Schaden auch.

2. Was ist heiß? Mehr als 100 Grad geht nicht. Das Wasser wird in der Maschine verdampft und die Tropfen (also wieder unter 100) laufen dann durch den Filter.

3. Seitdem kriegst du in den USA nur noch lauwarme Brühe auf der "Vorsicht heiß" steht...

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6101 - 26. Mai 2016 - 13:34 #

Na ja, Unfälle passieren. Haben nicht immer etwas mit "eigener Dummheit" zu tun.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 14:50 #

Und das ist dann wessen Schuld?

Wenn einem Heimwerker der Hammer auf den Fuß fällt, ist dann der Hersteller des Hammers schuld?

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95835 - 26. Mai 2016 - 16:29 #

Der springende Punkt ist, verkleckert oder nicht, der Kaffee wurde zu heiß verkauft und deswegen die Klagen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 22:03 #

Nenne mir das Gesetz das besagt, wie heiß Kaffee maximal verkauft werden darf ...

Just my two cents 16 Übertalent - 4694 - 26. Mai 2016 - 14:48 #

Die Summe ist nicht albern, die US haben ein unterschiedliches Rechtsystem und ein fundamental abweichendes Verbraucherschutzsystem. So zahlt auch der Gewinner seine Gerichts- und Anwaltskosten selbst und die Anwälte rechnen nicht nach Streitwert sondern Zeit ab, In dem McD Fall konnten die Anwälte der Klägerin beweisen, dass McDonalds weiter viel zu heißen Kaffee verkauft hat obwohl sich schon vorher Kunden verbrüht hatten.
Die Trinktemperatur von Kaffee liegt bei ca. 60 Grad. Mc Donalds verkaufte den Kaffee bei 85 Grad - deutlich heißer als in anderen FastFood Restaurants.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 14:51 #

Was Sinn macht, dann hält er nämlich länger warm.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95835 - 26. Mai 2016 - 16:36 #

Dich will ich sehen, wenn du dir drinnen einen Kaffee kaufst und sofort bei 85°C trinken willst. Vermutlich sitzt du erstmal eine halbe Stunde am Tisch, pustest kräftig, bis er trinkbar ist. Ob nämlich zum sofort trinken oder mitnehmen, das Gesöff kommt aus der gleichen Maschine.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 22:04 #

Natürlich muss ich warten, schön ist aber, ich kann ihn eben auch mitnehmen, ohne dass er nach fünf Minuten nur noch lauwarme Brühe ist.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95835 - 26. Mai 2016 - 22:46 #

Na also.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95835 - 26. Mai 2016 - 17:01 #

Nein, ich verkleckere meinen Kaffee nicht. Wie kommst du eigentlich da drauf?

Zu 1: Daß die Summen extrem hoch sind, habe ich bereits angemerkt.
Zu 2: Wenn der Kaffee schon Verbrennungen 3. Grades verursacht, würdest du den auch gleich trinken wollen? Wenn du erstmal mind. 30 Minuten warten mußt, bis das Gesöff überhaupt trinkbar ist, liegt was im Argen.
Zu 3: Ich nehme an du warst da in den USA vor Ort und hast nicht nur einen McD diesbezüglich getestet?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 22:05 #

Ne, ich bin seither nicht mehr in den USA gewesen, ich mag meinen Kaffee halt heiß ...

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95835 - 26. Mai 2016 - 22:46 #

Der ist auch bei 65°C heiß.

Makariel 19 Megatalent - P - 13952 - 26. Mai 2016 - 19:40 #

Warst du dabei als der Kaffee verschüttet wurde?

https://www.youtube.com/watch?v=PAzMMKIspPQ

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 22:08 #

Warst du dabei?

Du Kommentare unter dem Video sind übrigens Ausnahmsweise auch mal lesenswert.

Punisher 19 Megatalent - P - 15682 - 26. Mai 2016 - 11:41 #

Der Vorteil des amerikanischen Systems liegt einfach darin, dass man sich als Händler/Anbieter von irgendwas zweimal überlegt, ob man zur Ersparnis von ein paar Euro die Sorgfaltspflicht vernachlässigt. Dort passiert es dir nicht, dass du dich lang machst, weil mal wieder jemand zu Faul war, das "frisch gewischt"-Schild aufzustellen. Sicher, das treibt teilweise kuriose Blüten, gerade wenn einzelne Zeitgenossen gezielt nach diesen Verletzungen der Sorgfaltspflicht suchen.

Im McDonalds-Fall z.B. wurde der Kaffee mit einer zum Verzehr völlig ungeeigneten Temperatur verkauft. Was nicht schlimm ist, unter Umständen, aber ein Hinweis darauf ist auch durchaus angebracht. Auch bei uns sagt dir ein Kellner optimalerweise z.B. dass der "Hot Stone" auf dem dein Steak serviert wird, sehr heiss ist und du aufpassen sollst. Es war ja auch nicht nur EINE Person die sich dran verbrannt hat - siehe den Post von Trinity.

Letztlich steckt ein völlig anderes Rechtsempfinden und eine andere Rechtsphilosophie dahinter, die wesentlich mehr auf den Schutz des Einzelnen bedacht ist - dass diese Philosophie nicht perfekt umgesetzt ist steht ausser Frage. Es aber komplett als Humbug abzutun und aufgrund der nicht selten tendenziösen Berichterstattung hier zu bewerten ist nicht angebracht. Die hohen Forderungen sollen zunächst eine wirkliche Abschreckung sein.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 12:28 #

Kaffee ist heiß, Kaffee muss heiß sein!

Wenn ich mich recht entsinne ist ihr der Kaffee vom Armaturenbrett gekippt, als sie losfuhr. Unabhängig von der Temperatur ist das schlicht und ergreifend eigene Dummheit.

Punisher 19 Megatalent - P - 15682 - 26. Mai 2016 - 12:47 #

McD hat den Kaffee damals mit über 85° Temperatur verkauft. Die Trinktemperatur von Kaffee liegt bei ca. 65-70°. Die Frage ist jetzt, muss ich damit rechnen, als Verbraucher, dass ein Nahrungsmittel in einem Zustand verkauft wird, der es zum Konsum ungeeignet werden lässt? Oder ist dann ein Hinweis angebracht? Die Folge waren ja nicht einfache Verbrennungen, wie wenn ich mir an meinem 65°-Kaffee die Zunge verbrenne, sondern Verbrennungen dritten Grades - d.h. irreversible Zerstörung der Nervenenden und mehrerer Hautschichten.

Ob die Frau jetzt eine Mitschuld trifft oder ob die Summe, die sie letztlich bekommen hat, zu hoch ist mal aussen vor gelassen - grundsätzlich sehe ich hier durchaus einen Anbieter in der Pflicht, bei starken Abweichungen von der zu erwartenden Norm eines verkauften Nahrungsmittels darauf hin zu weisen. Tut er das nicht und jemand kommt dadurch zu Schaden wird er dafür - ggf. Teilweise - zur Verantwortung gezogen.

Im Grundsatz kann ich wie gesagt also nichts Fehlerhaftes an einer Entschädigung für die gute Frau und die 700 anderen "Opfer" erkennen. Höhe etc. sind dann wieder die Frage der dahinter stehenden Rechtsphilosophie und dem Rechtsempfinden. Für mich persönlich greifen die USA hier eindeutig zu hoch, bei uns in Deutschland wird regelmäßig zu niedrig gegriffen, gerade bei körperlichen und seelischen Schäden - das gilt allerdings imho für Zivilrecht hier zu Lande ebenso wie fürs Strafrecht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 14:54 #

Ja ich weiß, in den USA sind die Leute alle unfähig selbstständig zu denken und zu leben, deswegen immer diese ganzen Schutzhinweise.

Vielleicht sollten die mal was an ihrem Erziehungssystem tun?

blobblond 19 Megatalent - 18302 - 26. Mai 2016 - 15:30 #

Wie schon gesagt:
Sinnloses US-Bashing eines Bild-Lesers...

Welche "ganzen Schutzhinweise"?
Die Geschichte mit, je nach Auslegung, mal war es eine Katze, mal war es ein Hund, mal war es ein Hamster, ist eine Urbane Legende, die sich nich so zugetragen hat, interessanterweise gibt es dazu auch keine Quellen in den Akten der US Recthsprechung, obwohl die Frau ja den Hersteller verklagt und man dewegen ja "ganzen Schutzhinweise" anbringen musste.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 22:10 #

Sinnlose Phrasendrescherei eines Nicht-Bild-Lesers, der sich deswegen für was besseres hält.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95835 - 26. Mai 2016 - 16:24 #

Sieh doch einfach ein, daß nicht die Frau Schuld war, sondern McD ihren Kaffee einfach viel zu heiß verkauft hat. Das ist der springende Punkt.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 22:09 #

Aber ausgeschüttet hat sie ihn schon noch selbst ... (also hat sie auch Schuld). Da kannst du dich noch so sehr winden, denn das ist unabhängig von der Temperatur eigenes Versagen.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95835 - 26. Mai 2016 - 22:47 #

Nee, das war letztendlich die Fliehkraft des Fahrzeugs.

guapo 18 Doppel-Voter - 10397 - 26. Mai 2016 - 22:52 #

Eigentlich die Trägheit des Kaffees ^^

blobblond 19 Megatalent - 18302 - 26. Mai 2016 - 13:34 #

Das es Schaumpolystyrol-Becher sind und das die Dinger nicht gerade stabil sind, wird von dir bewusst verschwiegen?

Das die Warung "Vorsicht Inhalt heiß" gab es schon lange vor dieses Vorfall, die Frage, um die es auch, im Prozeß ging, wie heiß, wie bei anderen Fast-Foot-Ketten, ist der Kaffee, wie stabil ist Becher, ob sich der Betreiber bewusst ist, das er durch Sparmaßnahmen die Verbraucher schädig.

Steht alles hier drin:
Die Katze in der Mikrowelle? Recht der Internationalen Wirtschaft
http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=470321

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 14:52 #

Was für hanebüchene Kleinkariertheit. Jeder weiß, dass die Pappbecher nicht sonderlich stabil sind.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95835 - 26. Mai 2016 - 16:20 #

Sie saß a) auf dem Beifahrersitz und b) hatte ihn zwischen den Beinen um Milch und Zucker reinzutun.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 22:09 #

Genauso dumm.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95835 - 26. Mai 2016 - 22:51 #

Nee, höchstens ungeschickt. Dumm ist die Behauptung es sei dumm. Wenn du dir beim Essen schnippeln in den Finger schneidest, würdest du dir auch sagen, das war ungeschickt und nicht gleich, ich bin zu dumm zum kochen und geh in Zukunft ins Restaurant essen.

blobblond 19 Megatalent - 18302 - 26. Mai 2016 - 12:09 #

Ach unsere Jadiger mal wieder, von nix ne Ahnung, aber dafür reichlich...

Manman, wo soll man bloß anfangen...

"Sie bekam 2,86 Million Dollar vom Gericht zugesprochen nach dem vergleich bekam sie "nur" 640 000 Dollar!"

Sie hat bloß 160.000 US-Dollar zugesprochen bekommen in der ersten Instanz, aufgrund des zwanzigprozentigen Mitverschuldens.
Davon darf sie ihren Anwalt und ihre ganzen Arzt/Karankhaus-Rechnung bezahlen...
Den Strafschadenersatz Punitive damages von 2,7 Millionen US-Dollar hat nicht sie festgelegt, sondern die Jury Aufgrund des Gewinns vom Verkauf des Kaffees inzwei Tagen.
In zweiter Instanz wurde der Strafschadensersatz vom 2,7 Millionen US-Dollar auf 480.000 US-Dollar reduziert.
Außerdem werden die Anwaltshonorares in den USA nicht nach Streitwert, sondern nach Zeitaufwand abgerechnet.
Und da bei Zivilprozessen in den USA grundsätzlich kein Kostenerstattung vom Verlierer an den Gewinner des Prozesses stattfindet, muss die gute Frau von ihren knapp 640.000 Dollar alle ihre Kosten selbst tragen...
BTW, eigentlich wollte sie von McDonalds nur 20.000 US-Dollar haben, für den mehrtägigen Krankenhausaufenthalt, für die wochenlange Rekonvaleszenz zu Hause, für die Hauttransplantationen die durchgeführt mussten, für die Schmerzen dadurch und durch die Verbrennungen, dazu noch eine längere Zeit praktisch bewegungsunfähig und alles was McDonalds anbot waren 800 US-Dollar.
Und schon vorher gab es über 700 Beschwerden wegen Verbrühungen des Kaffees...
Und die 480.000,00 US-Dollar ist kein Schadeersatz, sondern ein Strafe für Leichtfertigkeit des Beklagten.

"Schwimmbad Betreiber verklagen weil am Kiosk ausgerutscht ist auch so ein gutes Beispiel auf 50 Million. Tatsächlich bekommen 500 000 Dollar das steht in keinem Verhältnis zu dem was passiert ist."

Quelle bitte oder ist das auch nur eine Urbane Legenden, die durch die Medien mal extrem Verzerrt worden ist?
Scheisse ne?
Soviele Fakten und dein billiges Lügengerüst bricht, wie so oft, auseinander...
Jaja, ohne US-Bashing betreiben und dann bloßgestellt werden!

Und noch was: Das BILD auf der BILD-Zeitung steht nicht für Bildung...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 12:35 #

20.000 wäre noch irgendwie so gerade in Ordnung gewesen für die eigene Dummheit, wegen der Verletzungen.

So wie es aussieht hat sie dennoch 640.000 Dollar bekommen, schreibst du selbst. Sehe also nicht, wo er da gelogen hat.

Dass Problem in den USA sind die Jurys, da geht halt alles nach Nasenfaktor, bist du sympathisch hast du fast schon gewonnen.

blobblond 19 Megatalent - 18302 - 26. Mai 2016 - 12:57 #

Sinnloses US-Bashing eines Bild-Lesers...
Auch die 640.000 hat sie nicht bekommen...
Im Anschluss an den Prozeß einigten sich beide Parteien auf einen Vergleich, über dessen Höhe nichts bekannt ist. Man vermutet ewta weniger als 600.000.

Georg Wenglorz, Patrick S. Ryan: Die Katze in der Mikrowelle? Recht der Internationalen Wirtschaft, Band 8, S. 598–610, 2003 (Artikel über punitive damages; der Fall von Stella Liebeck wird auf den Seiten 601–604 dargestellt.)
http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=470321

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 13:10 #

Zunächst, ich lese keine Bild.

Ob 640.000 oder "unter 600.000" spielt keine Rolle, die Summe ist ein schlechter Scherz!

Ich mag die USA aber gerade das Rechtssystem dort ist so mit das übelste, was man in einer Demokratie finden kann. Das hat nun wirklich nichts mit US Bashing zu tun.

blobblond 19 Megatalent - 18302 - 26. Mai 2016 - 13:32 #

Der Punitive damages ist auch viele mehr eine Strafe für das fahrlässige Verhalten des Beklagten als ein Schadenersatz für das Opfers.

Punisher 19 Megatalent - P - 15682 - 26. Mai 2016 - 12:54 #

Die Tatsache, dass sie von den 640.000 die gesamten Gerichts- und Anwaltskosten zahlen musste blendest du grad gepflegt aus, oder? Die Anwaltshonorare in den USA sind grad bei medienrelevanten Fällen astronomisch und werden bei den zugesprochenen Summen mit eingepreist.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 13:11 #

Und?
Sie wollte doch nur 20.000 und hat sich ja von irgendwem zu dem "Großverfahren" überreden lassen.

Punisher 19 Megatalent - P - 15682 - 27. Mai 2016 - 10:45 #

Echt Leute, bevor ihr über das Rechtssystem anderswo sprecht, informiert Euch mal ein bisserl mehr als über die Boulevard-Medien und Twitter. Ich gebs derweil auf, hat offensichtlich keinen Zweck.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95835 - 26. Mai 2016 - 16:26 #

Könnt ihr mal von der "eigenen Dummheit" weggehen? Oder sollen wir jetzt auch sagen, wenn du morgen früh zur Haustür rausgehst und vom Bus überfahren wirst, daß es deine eigene Dummheit war, weil du überhaupt erst das Haus verlassen hast?

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 63492 - 26. Mai 2016 - 17:45 #

Wenn du nicht auf die Strasse achtest ist es tatsächlich eigene Dummheit.

Tr1nity 27 Spiele-Experte - P - 95835 - 26. Mai 2016 - 19:29 #

Der Fahrer könnte ja besoffen sein und über den Gehweg brettern...

Und wenn man einen Kaffee verschüttet, ist es nicht eigene Dummheit. Ungeschicktheit vielleicht. Zudem zieht man sich bei einem normalen Kaffee keine Verbrennungen 3. Grades zu.

Aber ich merk schon, den eigentlichen Kern verstehen hier ein paar nicht.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 63492 - 26. Mai 2016 - 19:54 #

"Der Fahrer könnte ja besoffen sein und über den Gehweg brettern..."
Die Chance dafür stehen wohl eher 1 zu 1 mio.
Und selbst dann ist ein Bus nicht flüsterleise.
"Und wenn man einen Kaffee verschüttet, ist es nicht eigene Dummheit. Ungeschicktheit vielleicht."
Da stimm ich dir zu.
"Zudem zieht man sich bei einem normalen Kaffee keine Verbrennungen 3. Grades zu."
Du hast noch nie meinen Kaffee probiert...nein Spaß, stimmt natürlich.

guapo 18 Doppel-Voter - 10397 - 26. Mai 2016 - 22:48 #

Lass es einen E-Bus sein ^^

zfpru 15 Kenner - P - 3616 - 28. Mai 2016 - 9:29 #

Bei den USA Summen ist aber nicht gesagt, dass das Geld auch fließt. Der Beklagte muss die Kohle erstmal haben (dürfte bei Valve der Fall sein). Oftmals gehen solche Prozesse durch die Instanzen (Hinweis: im Recht ist eine Instanz was anderes als in einem MMO). Da bleibt von der Anfagssumme in der Klage nicht ganz so viel oder es wird sich verglichen

iUser -ZG- 27 Spiele-Experte - P - 76415 - 25. Mai 2016 - 15:44 #

Liest sich für mich nicht so, als hätte sich Valve mustergültig verhalten. Andererseits, ist Amerika auch ein Entwicklungsland in Sachen Arbeitnehmerrechte. Irgendwie muss sich der Einzelne durchsetzen können, und sei es mit absurd hohen Forderungen.

blobblond 19 Megatalent - 18302 - 25. Mai 2016 - 16:06 #

Du kennst durch die News nur die Seite der Frau, die andere Seite der Medaille nicht, muss ja nicht Stimmen was die Frau erzählt.

Nudeldampfhirn 14 Komm-Experte - P - 2416 - 25. Mai 2016 - 16:11 #

Die Firma auf der anderen Seite (hier Valve) fährt bei so etwas eigentlich taktisch auch immer klüger, indem man einfach gar nichts öffentlich sagt.
Weil die Firma so oder so von einer der Pro/Kontra-Seiten zerissen wird - völlig egal ob sie nachher vor Gericht Recht bekommt oder nicht.

Nudeldampfhirn 14 Komm-Experte - P - 2416 - 25. Mai 2016 - 15:58 #

Ohne jetzt die genaueren Details zu kennen, klingt für mich der Klagegrund ziemlich absurd - erst recht die hohen und völlig aus der Luft gegriffenen Schadensersatzanforderungen.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3714 - 25. Mai 2016 - 16:45 #

Ach, die USA... da finde ich, hält es sich noch im Rahmen.
Mit den Augen rollen musste ich aber dennoch bei der 1 Mio.$ für entgangene Gewinne. Wie viel verdient man denn als Übersetzer bitte bei Valve? Oder wie viele Jahrzehnte meint die Dame, im Normalfall noch bei Valve beschäftigt worden zu sein?

Despair 16 Übertalent - 4756 - 25. Mai 2016 - 19:40 #

"Oder wie viele Jahrzehnte meint die Dame, im Normalfall noch bei Valve beschäftigt worden zu sein?"

Vielleicht wurde sie ja für die Übersetzung von Half-Life 3 eingestellt..?^^

Wesker 14 Komm-Experte - P - 1882 - 25. Mai 2016 - 16:36 #

Man gut, dass es nicht EA ist, sonst würden die Kommentare anders aussehen... ;)

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3714 - 25. Mai 2016 - 16:46 #

Ja, aber bei EA wäre man auch sicher, dass die Anschuldigungen zutreffen. :D

Toxe 21 Motivator - P - 28907 - 25. Mai 2016 - 16:50 #

EA hat vor ein paar Jahren erst Auszeichnungen bekommen, weil sie wohl einer der LGBT-freundlichsten Arbeitgeber sind.

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3714 - 25. Mai 2016 - 18:06 #

Ich hate hier munter drauflos und du störst mich mit Fakten? Schäm dich!

lady8jane 11 Forenversteher - 761 - 25. Mai 2016 - 18:06 #

Die Auszeichnung hat EA sogar einige Jahre in Folge bekommen, zusammen mit einer Listung bei "Bester / Meist gesuchter Arbeitgeber." Gibt auch einige Videos und Bilder wo EA an der "It Gets Better" Aktion teilnimmt oder Leute wie Peter Moore bei der Prideparade mitlaufen.

Toxe 21 Motivator - P - 28907 - 25. Mai 2016 - 18:16 #

Jo das stimmt. Apple hat übrigens auch schon mal so eine Auszeichnung bekommen.

Toxe 21 Motivator - P - 28907 - 25. Mai 2016 - 16:48 #

Jupp, Valve sind ja Die Guten und machen ja bekanntlich keine Fehler. ;-)

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 35154 - 25. Mai 2016 - 17:21 #

Ne, das war CD Projekt. ;)

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19230 - 25. Mai 2016 - 17:25 #

Das sind ja auch wirklich die Gutmenschen :-D.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 11176 - 25. Mai 2016 - 18:41 #

war das nicht paradox? ^^

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19230 - 25. Mai 2016 - 23:20 #

Nee das sind nur die makelbehafteten guten.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 36777 - 26. Mai 2016 - 11:16 #

Pssst, das Wort darf man doch nicht mehr benutzen, das gilt doch heutzutage als Beleidung.

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6101 - 26. Mai 2016 - 13:36 #

Schon immer gewesen.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19230 - 26. Mai 2016 - 21:35 #

Mal ne grobe Beschreibung des Wortes Gutmensch:
"Diesen wird, aus Sicht der Kritisierenden, ein übertriebener, nach äußerer Anerkennung heischender Wunsch des „gut sein“-Wollens in Verbindung mit einem moralisierenden und missionierenden Verhalten und einer dogmatischen, absoluten, andere Ansichten nicht zulassenden Vorstellung des Guten unterstellt. In der politischen Rhetorik wird Gutmensch als Kampfbegriff verwendet."

Jaja schon immer eine Beleidigung.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 19230 - 26. Mai 2016 - 21:33 #

Pssssst das ist mir egal!

Und ja Ironie, Sarkasmuss und ähnliche Stilmittel sind schriftlich leicht überlesbar und doch erkennbar ^^.

Hendrik -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 63492 - 26. Mai 2016 - 17:46 #

Valve sind nur die Guten. Aber Sony ist der Heilsbringer !

Darth Spengler 18 Doppel-Voter - 9237 - 25. Mai 2016 - 16:38 #

Sehr clever soviel Geld zu verlangen. Das wird der Diskriminierung einen Riegel vorsetzen!

Unregistrierbar 16 Übertalent - 5778 - 25. Mai 2016 - 17:56 #

Wenn sie beweisen kann, dass der Vorgesetzte sie diskriminiert hat, sieht es schlecht für Valve aus. Sie als "es" zu bezeichnen, ist schon mal daneben.

Mr. Skullverton 06 Bewerter - 73 - 25. Mai 2016 - 19:41 #

Hmm...Moment mal....die zusammengesetzte Summe ergibt 3 Millionen Dollar...? Ha! Half-Life 3 confirmed! Das da noch niemand drauf gekommen ist... ;)

blobblond 19 Megatalent - 18302 - 25. Mai 2016 - 23:46 #

3,15 Millionen US-Dollar!
Die Zahl entspricht π!
Die amerikanische Datumsangabe ist 3/15, addiert man 3 und 15 ist das Ergebnis 18, das heißt am 3/15/18 oder nach unserer Datumsangabe 15.3.18!
Das Releasedatum von Halflife 3!
Das ganze kann kein Zufall sein!

Golmo 16 Übertalent - 4342 - 25. Mai 2016 - 19:52 #

3,15 Millionen ist für Valve ungefähr soviel wie für uns 3,50 Euro.

Matthe 12 Trollwächter - 1037 - 25. Mai 2016 - 20:35 #

trotzdem würde ich ihr/ihm nix geben.

SPrachschulLehrer 10 Kommunikator - 357 - 25. Mai 2016 - 21:09 #

Falsche News

Qualimiox 13 Koop-Gamer - 1718 - 25. Mai 2016 - 21:56 #

Mal ganz vom Fall abgesehen halte ich das Steam Translation Server-Programm (für das Sie jahrelang gearbeitet hat) einfach für Ausbeutung von Arbeitern: http://translation.steampowered.com/

Dort übersetzen Fans für Valve den Steam-Client und ihre Spiele kostenlos(!) und mindern somit den Wert von bezahlten Übersetzern. Ich kann verstehen, dass man für ein kleines Indie-Studio einfach als Fan mal was übersetzt, weil es einem am Herzen liegt. Aber Valve sollte es sich doch wirklich leisten können, ihre Übersetzer ordentlich zu bezahlen. Natürlich sind die Übersetzer auch selbst Schuld, wenn sie das freiwillig machen, aber kommt schon Valve...

MicBass 19 Megatalent - 14459 - 25. Mai 2016 - 22:07 #

Vielleicht macht es ihnen aber auch einfach Spaß. Ist hier auf GG ja vom Prinzip nicht anders.

FliegenTod 12 Trollwächter - 1172 - 28. Mai 2016 - 2:12 #

Das ist tatsächlich mal ein guter Vergleich.

timb-o-mat 15 Kenner - P - 3257 - 26. Mai 2016 - 9:59 #

Kann mir kaum vorstellen, dass jemand mit der Berufsbezeichnung Übersetzer an diesem Programm teilnimmt. Kann natürlich sein, dass ich mich hier irre, aber das werden doch ausschließlich Fans sein. Kenne zumindest keinen Kollegen, der sein Handwerk kostenlos anbieten würde, nur weil es Spaß macht. Und seien wir mal ehrlich: Die Übersetzung der meisten Spiele macht nicht wirklich so viel Spaß. Mache das jetzt seit 6 Jahren und auf jedes wirklich spaßige Projekt kommen zwei bis drei langweilige. Als ich das erste Mal von dem Programm gehört habe, dachte ich aber auch nur: Toll! Danke, Valve!
Aber man muss halt einsehen, dass sich die Branche verändert. Fanübersetzungen sind da ja das kleinere Übel, wenn man sie überhaupt so bezeichnen kann. Der Fortschritt bei maschinellen Übersetzungen ist für die Zukunft des Spieleübersetzers das viel größere Problem.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11720 - 26. Mai 2016 - 12:47 #

Wenn Fans etwas kostenlos machen, dann ist das nicht die Schuld der Arbeitgeber. Als solcher würde ich mich auch freuen, wenn die Leute umsonst für mich schuften. Schuld sind diejenigen, die diese Sachen kostenlos (mit)machen und somit anderen im Zweifel um deren Job und Einkommen bringen (Praktikanten ist da ein beliebtes Stichwort).

Wobei natürlich die Frage ist, ob Indiespiel X sonst überhaupt übersetzt worden wäre. Wenn nicht, hat der prof. Übersetzer auch nichts verloren.

Steam selbst sollte natürlich seine Inhalte in den 26 Sprachen selbst übersetzen.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit
ChrisL