Wochenend-Lesetipps KW18: PC-Spiele, Mobile Games

Bild von Johannes
Johannes 39095 EXP - 23 Langzeituser,R10,S3,A8,J10
News-Redaktion: Hat von der Redaktion weitere Rechte für das News-Redigieren erhaltenDieser User unterstützt GG seit vier Jahren mit einem Abonnement.Alter Haudegen: Ist seit mindestens 5 Jahren bei GG.de registriertGold-Jäger: Hat 75 Erfolge erreicht -- Wahnsinn!Gold-Gamer: Hat den GamersGlobal-Rang 20 erreichtAlter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertDieser User hat uns zur TGS 2017 Aktion mit einer Spende von 5 Euro unterstützt.Idol der Massen: Hat mindestens 10.000 Kudos bekommenTop-News-Meister: Hat mindestens 500 Top-News geschriebenSilber-Jäger: Hat Stufe 10 der Jäger-Klasse erreichtDieser User hat uns an Weihnachten 2016 mit einer Spende von 5 Euro unterstützt.Silber-Reporter: Hat Stufe 10 der Reporter-Klasse erreicht

30. April 2016 - 9:15

PC-Spiele – seit etwa 25 Jahren totgesagt und doch sind sie immer noch überraschend lebendig, wie unser Kolumnist Mick Schnelle kürzlich feststellte. Sie sind heute das Hauptthema unserer Lesetipps, in denen wir untersuchen, wie sie durch Konsolentitel beeinflusst werden und ob sie früher tatsächlich besser waren. Außerdem geht es noch um Videospiele im Schulunterricht und um Mobile Gaming.

"PC-Games im Unterricht"
Swr.de am 23. April, Franziska Glatt, Audio (23:20 Minuten)

Dieser ausführliche Radiobeitrag beschäftigt sich damit, wie Computerspiele im Unterricht zum Einsatz kommen. Es wird ein Lehrer vorgestellt, der seine Schüler austüfteln lässt, wie eine Szene von Heinrich von Kleist als Spiel gestaltet werden könnte. Er erläutert: "Die Schüler sollen so ein bisschen in die Rolle des Produzenten kommen, sich mal überlegen, wie sind solche Spiele eigentlich aufgebaut, was zeichnet so ein Spiel aus, was gibt es für Schnittmengen mit Literatur, mit Film und sie sollen dazu gebracht werden, einfach mal selber mit Medien zu arbeiten."

"PC-Gaming 1996 vs. 2016 – Was hat sich verändert?"
Gamer83.de am 25. April, Dennis

War früher wirklich alles besser? Diese Frage stellte sich Dennis von Gamer83.de und vergleicht den PC-Spiele-Markt von heute mit dem von 1996 in verschiedenen Kategorien. Zum Beispiel kosteten neue Titel damals zwischen 90 und 100 DM, heute 50 - 60 €: "Berücksichtigen wir aber die jährliche Teuerungsrate der letzten 20 Jahre, sind die Preise der Computerspiele eigentlich ziemlich konstant geblieben. Vor allem sind im gleichen Rahmen – ungefähr! – die Gehälter gestiegen."

"Warum Konsolen PC-Spiele kaputt machen"
Game-2.de am 27. April, Johann von Ti

Wenn Videospiele primär für Konsolen entwickelt und auf dem PC nur portiert werden, bleiben letztere Versionen oft hinter ihrem Potential zurück und schaden damit diesem als Spiele-Plattform, meint Johann von Game-2.de: "eine Konsole bietet eben eine ganz andere Spielerfahrung als ein PC, wird dann aber so entwickelt, dass alle Titel konform auf allen Plattformen funktionieren, haben wir PC Spieler meist das Nachsehen."

"Atari co-founder: mobile games make me want to throw my phone"
Theguardian.com am 28. April, Will Freeman (Englisch)

Nolan Bushnell, einst Mitbegründer von Atari, spricht in diesem Artikel des Guardian über Mobile Games, die er mit früheren Arcade-Titeln vergleicht. Zum Beispiel bemängelt er bei ersteren oftmals schlechtes Spieldesign. Zitat: "Allgemein ist eine erschreckend große Anzahl mobiler Spiele erbärmlich designt. [...] Manchmal war ich von einigen Mobile Games so genervt, dass ich einfach mein Handy in die Ecke werfen wollte, auch wenn ich damit natürlich nur meinem Handy und nicht den Spielen schaden würde."

Im heutigen Video: Kylo Rens Outtakes aus Star Wars - Das Erwachen der Macht.

Wenn ihr selbst interessante Links oder unterhaltsame Videos zum Thema Computerspiele entdeckt, freut sich der Autor über eine PN oder einen entsprechenden Kommentar. Dieses Mal bedanken wir uns bei GG-User Green Yoshi!

Video:

RAD ELITE (unregistriert) 30. April 2016 - 9:44 #

Es juckt mich spontan in den Fingern auf diesen reißerischen und dummen Titel "Warum Konsolen PC Spiele kaputt machen", mit einer Antwort nach dem Motto "Warum solche Titel grundlos die Spielerschaft spalten" zu reagieren...

Meine Güte, manche lernen es einfach nicht mehr.

Den Artikel zum Vergleich (96/16) werde ich mir noch im Laufe des Tages geben. Gerade was den Preisvergleich angeht, gehe ich damit nämlich nicht wirklich konform. Die Spiele sind teurer geworden, die Lebenshaltungskosten auch - dahingehend sind die Gehälter (zumindest in vielen Bereichen) nicht genug angestiegen um das auszugleichen. Nicht um sonst müssen heute beide Partner arbeiten gehen - 96 reichte es aus, dass damals mein Vater arbeitete.
Aber mal schauen, wie differenziert der Autor das ganze letztlich rüberbringt.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 66823 - 30. April 2016 - 10:04 #

Hier verallgemeinerst du zu sehr.
Auch heute müssen mitnichten beide arbeiten gehen.
Es kommt immer auf den Verdienst des Hauptversorgers an.
Zudem ohnehin auf das allgemeine Einkommen, und in Relation dazu die Erwartungen an den persönlichen Lebensstandard. ;)

zuendy 14 Komm-Experte - 2344 - 30. April 2016 - 11:49 #

Puuh, auch du verallgemeinerst mit dem zweiten Satz, um ihn ab dem Dritten komplett zu demontieren.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 66823 - 30. April 2016 - 11:56 #

Was verallgemeinere ich denn mit dem zweiten bzw demontiere ich mit dem dritten Satz ?
Rein statistisch verdient meist ein Partner mehr wie der andere, in der Regel die Männer. Ergo Hauptversorger. Wenn der dann genug verdient müssen nicht beide arbeiten gehen wie oben behauptet wird. Dort heisst es dass es heute unumgänglich ist dass beide arbeiten.
;)

Epic Fail X 15 Kenner - P - 3802 - 30. April 2016 - 10:28 #

Das ist eine zutiefst subjektive Beobachtung. Tatsächlich sind die Reallöhne in den letzten 20-25 Jahren relativ konstant geblieben.

Janosch 21 Motivator - - 29920 - 30. April 2016 - 12:44 #

Das ist zumindest für die Mehrheit der Beschäftigten eine korrekte Aussage, auch wenn ich jetzt mal bewusst den Niedriglohnsektor aussen vor lasse. Aber eine Kausalität herzustellen, wie es der Vorredner gemacht hat, dass die Lohnentwicklung Frauen zum Arbeiten zwingt. Meine Fresse in welchem Jahrhundert leben wir denn? Arbeit hat immer etwas mit Selbstverwirklichung zu tun und dies Frauen vorenthalten zu wollen, nach dem Motto Papi geht arbeiten und Mutti kümmert sich gefälligst um die Kinder, die Küche und ev. die Kirche, ist für mich nahezu unerträglich. Die Entscheidung, ob Frau arbeiter oder nicht, sollte immer allein bei ihr liegen! Der eigentliche Skandal heute in Dtl. ist, dass Frauen im Durchschnitt fast 20 Prozent weniger Gehalt für die gleiche Arbeit bekommen!

Mazrim_Taim 15 Kenner - 3311 - 30. April 2016 - 23:02 #

Passt schon.
Unter dem Strich ist alles wie beim alten nur das man heute mehr € / Geld als vor 20+ Jahren (da ggf. Schüler / Student).
Früher haben Leute 120DM ausgegeben für Spiele die man woanders 80DM bezahlt hatte. Heute bei Steam 60€ zu Key Seller.
Alles irgendwie gleich geblieben...

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 40262 - 30. April 2016 - 23:07 #

Spiele sind heute doch eher (viel)günstiger als damals, dank der vielen Sales sind doch Spiele als Beigabe zu Zeitschriften so gut wie obsolet geworden.

Hendrik -ZG- 26 Spiele-Kenner - P - 66823 - 30. April 2016 - 10:02 #

Sehr interessante Auswahl diese Woche. Mir gefiel an besten der Früher - Heute Artikel. :)

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8321 - 30. April 2016 - 12:42 #

Konsolen Artikel - auch runtergebrochen auf "Ich mag keine Controller - also suckt alles!". Wobei er auch ein paar Punkte bringt die nicht völlig falsch sind (langsameres Gameplay, Animations waiting Overkill und schlechtes UI). Aber am Ende des Tages ändern sich halt die Zeiten, stehenbleiben tut dann weh.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 37521 - 30. April 2016 - 13:22 #

Ist ja auch furchtbar, wenn Entwickler sich keine Mühe beim Umsetzen der Steuerung für Maus und Tastatur geben. Aber da sind natürlich die Entwickler Schuld und nicht die Konsolen.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8321 - 30. April 2016 - 13:39 #

Als PC Gamer denk ich eigentlich immer: Jedes Spiel hat seine beste Art der Bedienung, eben weil ich alles benutzen kann vom Lenkrad über den Flightstick zum Controller oder halt klassisch Maus & Tastatur.

Wenn man dann versucht auf Teufel komm raus ein Spiel mit einer Peripherie zu benutzen, die dafür nicht gedacht ist, endet das immer im Dilemma. Keiner würde versuchen Doom mit einem Lenkrad zu Spielen oder Tomb Raider mit einem Flightstick, wieso denkt dann mancher das alle Spiele mit Maus + Tastatur gut funktionieren müssen? Verstehe ich nicht.

Was nicht heisst, das ich ein hingerotztes Interface mit Controller bedienen will auf dem PC, das ist richtig und sachen wie "Ich zeige Controller Schematik" bei eingestellter Tastatur ist auch ein NoGo.

Der Gedanke aber: "Läuft auf dem PC daher muss auch alles in diesem Spiel perfekt mit M+T funktionieren!" - macht in meinen Augen keinen Sinn.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 37521 - 30. April 2016 - 14:17 #

Naja, deine Beispiele sind natürlich extrem übertrieben, aber es gibt genügend Genres, die für Controller UND für M+T geeignet sind und selbst bei solchen Spielen versauens manche Entwickler oft genug. Zum Beispiel Shooter: Sind für beides geeignet, aber wenn der Entwickler dann nicht deaktivierbare Mausbeschleunigung reinhaut oder so einen Mist, dann versteh ich nicht, was das soll. Und mir Controller-Buttons anzuzeigen, wenn ich mit M+T spiele, ist auch absoluter Schwachsinn. Macht ja z.B. Castlevania Lords of Shadow 2 so. Völlig unverständlich, denn ansonsten ist die M+T-Steuerung tadellos.

Jamison Wolf 17 Shapeshifter - P - 8321 - 30. April 2016 - 17:20 #

Da haste recht, mit beiden (übertreibung & shooter). Mir gings auch eher um dieses "muss immer".

Aber es gibt ja noch mehr Kardinalssünden bei nem Port... Riesige Schrift, minimale GFX Optionen, miese Texturen, nicht konfigurierbare Bedienung und mein liebling: "Bitte schalten Sie ihren PC nicht aus, wenn dieses Symbol erscheint!". :)

immerwütend 22 AAA-Gamer - P - 31845 - 30. April 2016 - 13:40 #

Ich habe da ein sehr einfaches Prinzip: Wenn sich ein Hersteller eine vernünftige PC-Umsetzung spart, dann spare ich mir das Spiel.

Anon6 (unregistriert) 16. Mai 2016 - 0:28 #

Naja, so einfach macht es der Artikel aber nicht. Wie Du schon sagst: Es wird viel mehr angesprochen, was durchaus richtig ist. Und ich hoffe nicht, dass die Zukunft so aussieht. In der Vielfalt liegt doch die Kraft des Martkes. Ich zocke auf der Konsole extrem gerne, aber manche Titel funktionieren am Ende auch nur auf dem PC.

Slaytanic 23 Langzeituser - P - 40262 - 30. April 2016 - 20:20 #

Ich kann Nolan Bushnell sehr gut verstehen. ;)

Marulez 15 Kenner - P - 3506 - 30. April 2016 - 22:35 #

Interessante Berichte dabei

Sven Gellersen Community-Moderator - P - 24803 - 1. Mai 2016 - 1:21 #

Der gute Johann sollte vielleicht mal seine Fähigkeiten in Rechtschreibung und Grammatik überprüfen.
Davon ab hätte der Artikel lieber "Warum Entwickler PC-Spiele kaputt machen" heißen sollen. Die Ursache für schlechte Portierungen sind nämlich die Studios, nicht die Konsolen. Aber um das zu erkennen muss man ja nachdenken. Gott bewahre!

Anon6 (unregistriert) 16. Mai 2016 - 0:23 #

Ja, der Titel steht natürlich auch über dem Inhalt. Viele angesprochene Punkte zeigen ganz deutlich, dass es die Studios bzw. die Publisher sind, die durch den Gedanken Geld zu sparen, für die angesprochene Problematik sorgen. Jetzt kann man sich über den Titel aufregen, aber dann müsste man sich im Internet oder großen Zeitungen über fast jede Überschrift aufregen.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit