Bill Gates immer noch reichster Mann der USA

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1. Oktober 2009 - 11:15 — vor 7 Jahren zuletzt aktualisiert

Am gestrigen Tage veröffentlichte das US-Nachrichtenmagazin Forbes eine neue Fassung seiner regelmäßig erscheinenden "Forbes-Liste", die Statistik darüber erhebt, wie es um den Wohlstand der reichsten Personen auf dieser Welt bestellt ist. Wenig verwunderlich: Auch dieses Jahr steht Microsoft-Mitbegründer Bill Gates mit einem geschätzten Vermögen von 50 Milliarden Dollar an oberster Stelle.

Generell scheint es sich zu lohnen, in der IT-Branche tätig zu sein. Lawrence Ellison erreicht mit 27 Milliarden Dollar Platz 3 -- er ist Mitbegründer des Unternehmens Oracle, die mit ihrer Oracle Database bekannt geworden sind. Sergey Brin und Larry Page, die Gründer von Google, sind auf dem elften Platz mit je 15,3 Milliarden Dollar zu finden. Michael Dell verfügt immerhin über 14,5 Milliarden Dollar (Platz 13) und Steve Ballmer, seit 2000 CEO von Microsoft, über 13,3 Milliarden Dollar (Platz 14).

Mit 25 Jahren der Jüngste in der Forbes-Liste ist Mark Zuckerberg, der die weltweit größte und bekannteste Community-Plattform Facebook gegründet hat. Er verfügt über stolze 2 Milliarden Dollar (Platz 158) -- ein Betrag, der im Vergleich zur letzten Erfassung um 500 Millionen Dollar gestiegen ist. Damit hat er innerhalb der Forbes-Liste im Vergleich zur letzten Erfassung den größten Sprung nach oben gemacht.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 142561 - 1. Oktober 2009 - 16:08 #

Das sind Dimensionen, die ich mir gar nicht vorstellen kann ...
Ist Gates nicht sogar wieder der reichste Mensch der Welt?

SynTetic (unregistriert) 1. Oktober 2009 - 16:10 #

Ich meine ja, weil der Mexikaner, der mit irgendeinem Telekommunikationsunternehmen sein Geld gemacht hat, aufgrund der wirtschaftlichen Lage Einbußen hat hinnehmen müssen. Der Arma verfügt möglicherweise nur noch über knappe 40 Milliarden...

rabauke 12 Trollwächter - 1056 - 1. Oktober 2009 - 16:18 #

Jörg wird sich die Geschichte von Bill Gates, Mark Zuckerberg und all den anderen IT-Milliardären genau angeschaut und sich dann gedacht haben: Was kann ich mir denn da mal ausdenken, um zu Ruhm und Reichtum zu kommen? Und dann kam Gamersglobal.

SynTetic (unregistriert) 1. Oktober 2009 - 16:21 #

Und wenn es klappt, erwarte ich mindestens die gleiche Begeisterung, wie das der liebe Stevie schon vorgemacht hat: http://www.youtube.com/watch?v=wvsboPUjrGc

bam 15 Kenner - 2757 - 1. Oktober 2009 - 16:26 #

Ist aber nun wirklich nicht so als ob die Leute diese Summen Bar zur verfügung hätten. Das sind eben größtenteils Anteile an Unternehmen und andere Anlagen. Wie man in der Krise gesehen hat, schwanken diese Summen dann auch ziemlich extrem wenn es den Unternehmen besser oder schlechter geht als zuvor.

SynTetic (unregistriert) 1. Oktober 2009 - 16:30 #

Klar, aber auch solche Anteile sind bares Geld wert. Und da die ja nicht plötzlich verkaufen müssen ("Ups, ich habe ja nur noch 2 Milliarden auf dem Konto. Wird ganz schön knapp diesen Monat, ich gehe besser mal eben Geld holen!"), ist das auch noch eine prima Geldanlage.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29735 - 1. Oktober 2009 - 16:33 #

Ich muss mal einen Buchvorschlag passend zum Thema loswerden : Andreas Eschbach - Eine Billion Dollar :) ..

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 142561 - 1. Oktober 2009 - 16:43 #

Absolute Zustimmung ... ein klasse Buch! "Eine Trillion Euro" fand ich zwar auch gut, aber an den Vorgänger kam es nicht ran.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29735 - 1. Oktober 2009 - 16:52 #

Zumal es sich dabei ja nur um eine Kurzgeschichte handelt, die zum Teil in der "Billion" schon angedeutet wurde.

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 142561 - 1. Oktober 2009 - 17:00 #

Gebe zu, dass ich das so genau gar nicht mehr weiß ...

SynTetic (unregistriert) 1. Oktober 2009 - 18:42 #

Kenne ich gar nicht. Worum geht's da?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29735 - 1. Oktober 2009 - 19:07 #

Taugenichts erbt viel Geld und soll wichtige Prophezeiung erfüllen, um der Menschheit ihre Zukunft wieder zu bringen.

Im Endeffekt wurde im Mittelalter eine gewisse Summe Geld angelegt und eine Rechtsanwaltsfamilie beauftragt, das Geld zu verwalten. Bei 4% Zinssatz und inkl. Zinseszins, etc. vermehrte sich das dann bis 1995, wo die Handlung beginnt, auf eine Billion Dollar. Anzulegen bitte, um der Menschheit ihre Zukunft wiederzugeben. Man bekommt beim Lesen einiges an wirtschaftlichen Zusammenhängen mal aus ganz anderen Gesichtspunkten mit - und wie immer bei Eschbach ist das Buch bis auf den letzten Punkt genau recherchiert. Wenn er also schreibt, wie das Wetter an demunddem Tag in New York war, dann war das auch so ;) .. Und trotz all den Details und dem teils recht trockenem Thema ist das Buch spannend und unterhaltsam, Kauftipp! :)

SynTetic (unregistriert) 1. Oktober 2009 - 19:19 #

Klingt echt super, muss ich mir unbedingt demnächst mal zu Gemüte führen. Danke für den Tipp!

ChrisL 30 Pro-Gamer - P - 142561 - 1. Oktober 2009 - 19:12 #

Und wenn wir schon beim Thema Eschbach und Kauftipps sind: "Das Jesus Video" kann ebenfalls bedenkenlos empfohlen werden.
Und bitte: Sollte jemals jemand die unfassbar dümmliche (Pro7-)Verfilmung in seinen Händen halten ... verbrennt sie. ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29735 - 1. Oktober 2009 - 19:25 #

Hab ich gestern erst im Erkältungs-benebelten Kopf gesehen. Brr. Kein Wunder, dass Eschbach sauer ist wegen dem Film. "Nach Motiven von Andreas Eschbach" ist aber passend, mehr als "Motive" haben die nicht übernommen. Und das bei einem so tollen Buch!
Aktuell ist auch "Ein König für Deutschland" sehr gut, sehr technisch teilweise allerdings - und toll für Rollenspieler, Nerds, etc..

Schreibende Programmierer sind halt immer noch am besten, wenn es darum geht, Technik realistisch darzustellen. Was hab ich den Kopf geschüttelt, als die im Jesus-Video-Film aus dem neuartigen Speicherkristall eine Festplatte gemacht haben. Klar, eine Festplatte überlebt 2000 Jahre sicher.

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 2. Oktober 2009 - 11:45 #

Wo sind den die ganzen Ölscheichs hin? ...ach so, das sind nur die reichsten Amerikaner...das verschleiert der Artikel aber ziemlich gut und somit ist der Satz:

...die Statistik darüber erhebt, wie es um den Wohlstand der reichsten Personen auf dieser Welt bestellt ist. Wenig verwunderlich: Auch dieses Jahr steht Microsoft-Mitbegründer Bill Gates...an oberster Stelle.

Einfach falsch.

SynTetic (unregistriert) 2. Oktober 2009 - 12:14 #

Also, dass es sich lediglich um Amerikaner handelt, steht erstmal so in der Überschrift. Außerdem sogar nochmal fett im Titelbild.

Und der von dir angesprochene Satz ist keinesfalls falsch, vielleicht hast du ihn lediglich falsch interpretiert. Die Aussage soll nämlich sein, dass die Forbes-Liste die reichsten Menschen der Welt aufführt (wozu man die genannten Amerikaner zweifelsohne zählen darf); dass es daneben auch außerhalb den USA noch weitere gibt (die ebenfalls zu den reichsten Menschen der Welt zählen würden, nur eben in einem anderen Land wohnen), steht dem nicht entgegen. Das Ganze soll also eine stilistische Variation sein, damit nicht immer überall der gleiche Teil ("...die Reichsten der USA...") steht.

Marco Büttinghausen 19 Megatalent - P - 19331 - 2. Oktober 2009 - 18:45 #

gut sorry, ich sollte mich besser ausdrücken, er ist nicht per se falsch, aber wenn du hinter "die reichsten Personen auf dieser Welt" direkt schreibst das diese Liste von Bill Gates angeführt wird, dann suggerierst du dem Leser ganz stark das Bill Gates der reichste Mann der Welt ist.

SynTetic (unregistriert) 4. Oktober 2009 - 21:17 #

Und meines Wissens nach ist er das (zufällig) sogar ebenfalls, und zwar ganz unabhängig von der USA- bzw. Welt-Sache.

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