Computec-Verlag übernimmt Making Games Magazin

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14. April 2016 - 17:58

Das vor allem auf Spieleentwickler ausgerichtete Printheft Making Games erscheint künftig unter dem Label des Computec-Verlags in Fürth. Das hat der scheidende Chefredakteur des Magazins, Heiko Klinge, auf dessen Website bekannt gegeben. Er wird auch weiterhin für die Publikation schreiben, jedoch soll ansonsten eine neue Redaktion übernehmen. Den Wechsel begründet Klinge wie folgt:

Dennoch ist Making Games nach elf Jahren zumindest in unseren Händen an einem Punkt angekommen, der für unser Herzensprojekt kaum noch Entwicklungspotenzial zulässt. Man darf nicht vergessen: Die sechs Heftausgaben und vier Talents-Events pro Jahr, das Key Players Kompendium und die Website wurden und werden von gerademal zwei Managing Editors auf die Beine gestellt. Wenn Making Games auch in fünf oder zehn Jahren noch erfolgreich sein soll, dann braucht es dafür ein größeres B2B-Team.

Making Games  erscheint seit 2005 mehrmals pro Jahr – ursprünglich unter dem Namen /GameStar/dev – und wurde zunächst von den damaligen GameStar- und GamePro-Chefredakteuren Gunnar Lott und André Horn betreut. Später übernahm dann Heiko Klinge den Chefposten und behielt diesen auch nach der Übernahme der Entertainment-Sparte von IDG durch Webedia (IDG verkauft gesamte Entertainment-Sparte) inne. Laut Webedia-Verlag hatte Making Games zuletzt eine Druckauflage von 4.459 Exemplaren.

Hyperlord 15 Kenner - P - 3178 - 14. April 2016 - 18:07 #

Bin Abonnent seit der Erstausgabe :-)

Dre 13 Koop-Gamer - 1514 - 14. April 2016 - 18:11 #

Mit anderen Worten: "Wir können die Auflage nicht mehr steigern und da wir hier keine Synergieeffekte nutzen können, verkaufen wir es noch gewinnbringend" ^^

. 21 Motivator - 27826 - 14. April 2016 - 18:16 #

Webedia am aufräumen nach der Übernahme, dass es für Printprodukte eng werden könnte mit dem neuen Besitzer war abzusehen. Der Nächste bitte?

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5466 - 14. April 2016 - 19:26 #

Das wird wohl die GamePro werden, die hat ja auch nur noch eine winzige Auflage. Und deren Website spielt im Vergleich zur Gamestar auch keine nennenswerte Rolle.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24384 - 14. April 2016 - 20:26 #

Und die wird anders als die Making Games wohl keinen Abnehmer finden.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 12483 - 15. April 2016 - 6:06 #

Nur eine Frage der Zeit, bis die (endlich) komplett mit gamestar zusammengelegt werden. Die Trennung ist kaum nachvollziehbar, zu 90% das gleiche und ist ja nicht so, dass man bei gamestar nie etwas über Konsolen lesen würde.

endymi0n 16 Übertalent - P - 5941 - 15. April 2016 - 10:07 #

Auf der Website ist es ja schon fast zusammengelegt, auch wenn sich einige "PC-Rassisten" über jedes bisschen Konsole in den News aufregen
– oder über fehlende Erwähnung, dass etwas nur für Konsole gilt (was dann aber auch nachvollziehbar ist).

Im Heft kann ich auf Konsoleninhalte hingegen verzichten, außer die Seiten werden gegen einen geringen Aufpreis (50 Cent) drangehängt.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5466 - 15. April 2016 - 10:28 #

Wenn die GameStar mal über Konsolen berichtet, kommt das selten gut bei ihrem Publikum an. Warum soll man sich's mit denen verscherzen, wo die GamePro eh kaum noch Leser hat. Auf die wird man am Ende einfach verzichten.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 12483 - 15. April 2016 - 16:36 #

Ich glaube das ist eine lautstarke Minderheit. Die Hauptzielgruppe (insbesondere für Print) dürften Enthusiasten sein, die normalerweise auf mehreren Plattformen unterwegs sind, also PC und Konsole(n) haben oder sich wenigstens für den gesamten Spielemarkt interessieren.

Sleeper1982 14 Komm-Experte - 2489 - 16. April 2016 - 12:52 #

sehe ich auch so dass das eher eine minderheit ist. Die meisten spiele sind eh multi titel und von daher betrifft das nur exclusiv sachen und vielleicht hardware news.
Da werden die PC gamer mit leben können bzw könnte man es ja einstellbar machen das z.b. reine news zu konsolen ausgeblendet werden.
(übrigens wäre das auch eine gute option für Gamersglobal, hier gibt es ja auch einige spieler die halt nur news zu ihrer plattform angezeigt bekommen wollen)

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 12483 - 16. April 2016 - 13:48 #

Finde ich unnötig, man muss ja nicht auf alles drauf klicken. Man darf ja auch nicht vergessen, dass sich der absolute Großteil (fast) nie in Kommentaren äußert. Hier sind es ja auch dieselben 2 oder 3 User, die unter fast jeder Konsolen-News gezwungen sind zu schreiben, dass niemand solche Konsolen brauche und ähnlichen Käse.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 34164 - 15. April 2016 - 15:24 #

Auf der Website fänd ich eine Zusammenlegung okay, brauch die reinen Konsoleninhalte, welche mich kaum interessieren, ja nicht anklicken. Aber in der Printausgabe würde ich nicht wollen, dass Seiten für reine Konsoleninhalte draufgehen, denn die würde ich ja automatisch beim Kauf des Heftes mitbezahlen und sie würden Platz wegnehmen für andere für mich interessantere Sachen.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11505 - 14. April 2016 - 19:12 #

Das ist halt doch extrem "Special Interest". Und mit 27.000 gedruckten Heften im Jahr(!) kann man wohl kaum ein paar Redakteure und die Büros bezahlen.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5466 - 14. April 2016 - 19:24 #

Dafür kann man bei der Werbung ja deutlich mehr verlangen, würde ich mal vermuten. Und eine Ausgabe ist für die Anzahl Seiten auch ziemlich teuer. Rechnen wird sich das schon, aber es passt halt nicht zu Webedia.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11505 - 14. April 2016 - 19:27 #

Werbung? Wieso Werbung? Das Magazin richtet sich ja inhaltlich schon nicht an Konsumenten. Was soll da für Werbung außer vielleicht von Banken und Versicherungen drin sein?

Elfant 16 Übertalent - P - 4703 - 14. April 2016 - 21:56 #

Wenn ich von meinen Branchenmagazinen / - Zeitung ausgehe, würde ich Werbung zu Programmierumgebungen, Middleware, Kleinanzeigen (Suche Programmierer - Biete Käsetoast) und gelegentlich in der Tat Endkundenwerbung erwarten.

Neon 10 Kommunikator - 389 - 14. April 2016 - 22:03 #

Ich vermute mal vor allem Stellenanzeigen, evtl. Werbung für Middleware und Entwicklungstools, Dienstleistungen für Entwickler (Finanzierung, Outsourcing), private Bildungseinrichtungen...

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5466 - 14. April 2016 - 22:49 #

Bei der letzten Ausgabe, die ich mal gekauft habe (ist ne Weile her), waren das v.a. große Stellenanzeigen und wenn ich mich richtig erinnere auch Werbung für die CryEngine.

Ich kenn die Situation bei der Making Games nicht, aber ein Bekannter von mir betreibt die relevanteste deutsche Website zu einem kleinen Nischenbereich und der kann sehr krasse Werbepreise verlangen, da Werbung bei ihm für ein neues Produkt enorm wichtig ist. Ähnlich stelle ich mir das dann bei einem Branchenmagazin für Games vor, da gibt es ja nicht viel Konkurrenz und wenn du deutsche Spieleentwickler erreichen willst (z.B. für Middleware, Engines u.ä.), hast du nicht so richtig viel Auswahl bei den Werbeplattformen.

Elfant 16 Übertalent - P - 4703 - 14. April 2016 - 23:16 #

Anders herum wird ein Schuh draus. Der Streuungverlust (sprich Leser die diese Werbung / dieses Produkt nicht interessiert) ist in diesen Branchen - / Nischenpublikationen sehr gering.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 5466 - 15. April 2016 - 10:29 #

Das sage ich doch selbst.

patchnotes 14 Komm-Experte - 1844 - 15. April 2016 - 13:10 #

Die Making Games braucht keine wirklichen Redakteure. Die ganzen Artikel werden von Branchenleuten für lau geschrieben. Die Redaktion redigiert und setzt das nur noch. Deshalb haben das ja ein paar der GameStar Redakteure "nebenbei" gemacht.

Das Heft gibt es afaik auch nicht zu kaufen, sondern wird nur an Abonnenten geschickt, insofern ist das eigentlich eine sichere Nummer, zusammen mit der Werbung, dem Geld für das Key Player Dings und diesen Making Games Jobbörsen.

Worum man sich kümmern muss, ist immer Leute ranzukarren, die dir für die nächste Ausgabe Artikel schreiben. Deshalb auch B2B ausbauen :)

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11505 - 15. April 2016 - 13:41 #

Umsonst schreibt niemand. Entweder haben die ein Gehalt als freie Mitarbeiter bekommen oder das sind Werbetexte.

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6092 - 15. April 2016 - 14:16 #

Menschen schreiben umsonst, wenn sie sich dafür einen Image-Gewinn oder Publicity versprechen. Gunnar Lott hatte da ja auch mal den einen oder anderen Text drin. In einem erklärt er sogar, warum es eben Sinn macht, sich über solche Texte einen Ruf als Experten zu erarbeiten.

Und man braucht sogar sehr gute Redakteure, die solche Autoren an Land ziehen können und deren Texte in eine lesbare Fassung bringen können. Nur weil jemand fantastisch Programmieren und Spiele entwickeln kann, heißt das noch lange nicht, dass er auch einen halbwegs lesbaren Text schreiben kann.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11505 - 15. April 2016 - 18:28 #

Image und Publicity = Werbung ... ^^

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6092 - 16. April 2016 - 18:23 #

Na jaaaaaaaaa....! ;-)

patchnotes 14 Komm-Experte - 1844 - 15. April 2016 - 15:54 #

Nachdem ich schon mal was für die Making Games geschrieben habe, möchte ich dir widersprechen. ;)

Ist sinnvoll für Image und Publicity und trifft genau die Zielgruppe, in der man evtl. neue Mitarbeiter sucht.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11505 - 15. April 2016 - 18:29 #

Wie gesagt, für wen man Werbung macht ist ja relativ, wenn es für einen selbst ist, ist das ja auch was. Aber das macht man sicher eben nur mal und nicht regelmäßig.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24384 - 15. April 2016 - 17:52 #

Doch, das Heft gibt es zu kaufen. Beispielsweise in den Buchhandlungen größerer Bahnhöfe.

HamuSumo 10 Kommunikator - 473 - 14. April 2016 - 19:43 #

Wenn ich ein Spielemagazin noch kaufe, dann ist es meist die Making Games, weil mich mittlerweile das Gewusel hinter den Spielen oft schon mehr interessiert als die Spiele an sich. Freut mich dahingehend, dass lediglich der Verlag wechselt anstatt es zum Zeitschriftenfriedhof zu bringen.

Pro4you 18 Doppel-Voter - 12638 - 14. April 2016 - 20:22 #

Hätten sie sich lieber mal um die Gee gekümmert

Cornerstone 14 Komm-Experte - 1850 - 15. April 2016 - 13:09 #

ohhh ja :_-(((!

RAD ELITE (unregistriert) 15. April 2016 - 0:12 #

Hm... hat mich nie wirklich interessiert.Das hat sich bei mir auch zunehmend bei denregulären Spieleheften wie Gamestar und PCGames bemerkbar gemacht. Zu wenig - für mich - interessanten Inhalt boten sie mir. Von den getesteten Spielen interessierte mich meist maximal eines. Die News finde ich zeitnäher online, auf Previews gebe ich kaum mehr etwas, da die Bedingungen häufig kein umfassendes Urteil zu lassen oder mit geschöntem Material gearbeitet (von Publisher-Seite natürlich) wird. Tipps und Tricks (wie anno 1995 z.B.) gibt es kaum bis gar nicht mehr. Demos sind zu Sammlerstücken geworden.
Für einen Test zahle ich keine 7-10€, die die heutigen Print-Magazine zumeist kosten.

Allerdings muss ich zugeben, seit die ONE meine Spieleplattform geworden ist, gefällt mir die XBG-ONE-Games ganz gut. Hochglanz-Cover, mit unter gefärbte Seiten, lesbare Schreibe der Redakteure, interessante Zusatzberichte (aktuell: Faszination Dark Souls) und 2-Seiten-Tests auch bei Nischentiteln (UFC2 z.B.). Und der Preis liegt unter 5€.

Elfant 16 Übertalent - P - 4703 - 15. April 2016 - 0:27 #

Ich denke Du bist beim falschen Magazin oder wolltest du auf den GamePro Kommentar antworten?

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 34164 - 15. April 2016 - 1:25 #

Auch wenn du jetzt Xbox-Spieler bist, die Gamestar hat sich mittlerweile stark verbessert und ist weit weg von dem, was du kritisierst. Es gibt nur noch sehr wenige Previews, klar Tests gibts immer noch und da kann es immer noch passieren, dass dich die Spiele nicht interessieren, aber die Gamestar hat mittlerweile einen sehr starken Fokus auf Hintergrundberichte und Reportagen, die wirklich interessant sind und gut geschrieben. Ich kauf die Gamestar jedenfalls wieder sehr gerne, denn solche Reportagen sind im Internet leider ziemliche Mangelware. Und die Magazin-Ausgabe kostet 5 €, ist also ein Stück weg von den 7-10 €, die du aufführst.

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 36598 - 15. April 2016 - 1:29 #

Aus den Gründen habe ich sie auch wieder Abonniert.

Jonas -ZG- 18 Doppel-Voter - P - 9264 - 16. April 2016 - 2:31 #

Sollten sie mal das Magazin als Abo reinnehmen bin ich gerne dabei, aber die DVD Version brauche ich nicht mehr. Die hatte ich 5 Jahre lang.
Ich kauf sie mir derzeit immer im Kaufland da liegen immer 3-4 rum. :D

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 15. April 2016 - 2:38 #

Pr-int-Ma-ga-zin-e... Was ist das!?

Ernsthaft, wer kauft sowas noch im Jahr 2016!?

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15109 - 15. April 2016 - 5:06 #

Die Zielgruppen.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 15. April 2016 - 19:18 #

Generation "Internet-Ausdrucker"?

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15109 - 15. April 2016 - 20:24 #

Nein, die Anderen.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24384 - 15. April 2016 - 7:18 #

Menschen, die noch lesen? Gibt da etwas, das nennt sich B-ü-c-h-e-r. ;-)

. 21 Motivator - 27826 - 15. April 2016 - 7:21 #

Im Internet schaut man sich in dem Fall nur Bilder an. ;-)

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 15. April 2016 - 19:16 #

Bücher sind dezent etwas anderes als gehaltlose Print-Magazine, die man eh nach dem Lesen wieder wegschmeisst.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15109 - 15. April 2016 - 20:26 #

Ha, da haben wir schon die Erklärung, kauf doch einfach gehaltvolle Printmagazine, die finden dann ihren Weg nicht direkt in die blaue Tonne.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 16. April 2016 - 2:18 #

Ich habe vor Jahren mein letztes Zeitschriften-Abonnement gekündigt. Und ich vermisse nichts, vor allem da die Redaktionelle Qualität durch die Bank immer mieser wurde, bei gleichzeitig gestiegenem Werbeaufkommen. Und da Prinzipbedingt Zeitschriften eh bei Druck schon immer veraltet sind, fährt man mit Internet-Publikationen ohnehin besser.

Maulwurfn Community-Moderator - P - 15109 - 16. April 2016 - 15:23 #

Retro Gamer ist nie veraltet ;)

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 16. April 2016 - 16:45 #

Die ist per Definition schon veraltet ;)

Hedeltrollo 16 Übertalent - P - 5636 - 16. April 2016 - 16:15 #

Das ist aber ein enger Begriff von Zeitschrift. Es kommt eher auf die Ausrichtung einer Zeitschrift an ob Brandaktualität eine Rolle spielt. Maulwurfn bringt ein schönes Beispiel.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 16. April 2016 - 16:45 #

Der Informationsgehalt in Zeitschriften ist aber dennoch meist eher gering, selbst in Themenbereichen, die nicht dem Zeitgeist unterliegen. Der Nutzen solcher verknappten Inhalte erschließt sich mir nicht, erst Recht nicht, wenn man damit argumentiert, sich die Magazine erneut anzusehen. Das gelesene kenne ich ja schon. Ich will also eigentlich mein Wissen vertiefen, nicht das bereits bekannte, oberflächliche Wissen wiederkauen.

In jedem Fall wäre man also entweder in klassischer Form mit ausführlichen Büchern zum Sachthema oder mit Artikeln im Netz deutlich besser bedient.

Abgesehen davon sind Magazine wie die/das Retrogamer ja eher die Ausnahme. Die Mehrheit der "Fachzeitschriften" beziehen sich ja eher auf aktuelle Themen, und da treffen meine weiter oben aufgeführten Punkte eben voll zu.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24384 - 15. April 2016 - 22:40 #

Also ich hab alle meine M!Games- und GEE-Ausgaben behalten.

Monatlich erscheinende Videospielmagazine sind dezent etwas anderes als Tageszeitungen, die morgen kalter Kaffee sind.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 34164 - 15. April 2016 - 23:58 #

Ich hab hier auch noch die ganzen alten Ausgaben der PC Player und Gamestar. Und hin und wieder blätter ich gern darin rum und werd ein wenig nostalgisch. :D

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 16. April 2016 - 2:16 #

Nein, sind sie nicht. Was ist daran gehaltvoll? Die literarisch wertvollen Spiele-Tests? Ich bitte Dich.

Jonas -ZG- 18 Doppel-Voter - P - 9264 - 16. April 2016 - 2:33 #

Hast wohl schon lange keine GameStar mehr gekauft. ;)

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 16. April 2016 - 3:21 #

Zum Glück nicht, ja. Mein Bruder hatte das Käsblatt aber noch bis vor kurzem im Abo. Da hat sich nichts gebessert, wie weiter oben behauptet wurde, außer das wäre im letzten ~halben Jahr passiert.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 34164 - 16. April 2016 - 13:02 #

Nix gebessert? Dann bist du wohl nur zu blöd, die Unterschiede zu bemerken. Es hat sich so einiges getan.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 16. April 2016 - 16:46 #

Ach, werden wir jetzt beleidigend? Na wunderbar, dann hast Du wohl keine Argumente mehr. Danke fürs Gespräch.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 34164 - 16. April 2016 - 19:33 #

Und wo sind deine Argumente? Wenn du meinst, dass sich nix geändert hat, hast du jedenfalls nicht in die Gamestar geschaut. Naja, wozu auch, holst dir deine Meinungen ja eh immer woanders her.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 16. April 2016 - 20:04 #

Wie gesagt, bis vor einem guten halben Jahr habe ich noch gelegentlich in die Ausgaben meines Bruders geschaut. Bis zu diesem Zeitpunkt hat sich qualitativ definitiv nichts geändert. Solange es also nicht in den genannten paar Monaten passiert ist, kann ich eine qualitative Verbesserung absolut nicht feststellen.

Noodles 22 AAA-Gamer - P - 34164 - 16. April 2016 - 20:33 #

Das ist eine stetige Entwicklung, die jetzt aber schon länger als ein halbes Jahr andauert. Ich teile deine Meinung jedenfalls nicht, dass sich qualitativ nix getan hat. Es gab eine Zeit, da fand ich die Gamestar richtig furchtbar, das war irgendwann nach dem Weggang von Christian Schmidt und das hat dann ne ganze Weile gedauert, bis sich mal wieder was gebessert hat. Jetzt ist das schon ein ziemlich anderes Heft im Vergleich zu damals. Ich kauf mir die Gamestar jedenfalls wieder sehr gern und was ich hier auf GG sonst so gelesen hab, teilen viele die Meinung, dass sich die Gamestar geändert und gebessert hat. Woran machst du denn fest, dass sie für dich immer noch so schlecht ist wie vorher?

endymi0n 16 Übertalent - P - 5941 - 16. April 2016 - 21:43 #

Lustigerweise sehr in die Richtung, die Christian auch einschlagen wollte, aber weniger "krass".

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 17. April 2016 - 1:42 #

Schreibweise, Schreibstil, Niveau der "Witze", Themenauswahl etc.. Geschweige denn von dem offensichtlich schon seit Jahren fehlenden Lektorat. Das alles war zuletzt ziemlich Bodenlos. Der Niedergang fing schon Jahre vorher an. Grob würde ich behaupten spätestens mit dem Weggang von Jörg.

GG-Moderation Community-Moderator - 182 - 16. April 2016 - 17:46 #

Bitte nicht persönlich werden!

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3199 - 17. April 2016 - 10:21 #

Ich habe seit Mitte der 90er bis 2009 die Gamestar im Abo gehabt und hatte sie zuletzt wegen der hier angesprochenen Mängel abbestellt.
Hatte dann in den letzten Jahren immer wieder gelesen, die GameStar habe sich verbessert, alles sei neu und man hätte das Konzept gewandelt...

Habe dann in den letzten anderthalb Jahren immer mal wieder eine GS gekauft, um mich überzeugen zu lassen, dass das passiert sei. Leider konnte ich weder hochwertigere Schreibe noch eine inhaltliche Verbesserung feststellen. Das Cover hatte sich verschönert, war nicht mehr so übervoll. Und man hatte hier mal einen siebenseitigen Bericht zu Gamergate, dort mal einen Blick hinter die Kulissen einer Spieleproduktion.

Beim Lesen dieser Reportagen aber Ernüchterung: Simpelst-Aufbau im Nacherzähl-Stil, Wortwiederholungen, Satzbauschwächen. Auch war der transportierte Inhalt gemessen an sieben Seiten sehr banal. Hochwertige Reportagen sollen mich als Leser am Ende nicht mit offenen Fragen zurücklassen.

Mein Fazit: Schön, dass man sich Gedanken um ein neues Konzept gemacht hat, aber bei der GS scheint mir das mehr Blendwerk zu sein. Man möchte wirken wie "New Game Journalism", hat aber gleichzeitig Angst, das biedere Coregamer-Publikum zu vergrämen. Und am Ende fehlt es sicher auch am kompetenten Personal.

Für einen pfiffigen, kompetenten Jungjournalisten mit Spieleaffinität muss eine Karriere bei der heutigen Gamestar in etwa so sexy sein wie ein Job im öffentlichen Dienst. Die Coolness und Branchnaufbruchstimmung (die in einem kreativen Job so wichtig sind) spielen sich eben woanders ab. Das merkt der Leser dann letztlich an der Qualität des Inhalts...

Das gilt auch nicht nur für die Gamestar. Ich lese sehr viel - manchmal noch print, aber vorwiegend online. Die Gründe kenne ich nicht, aber die Fähigkeiten junger Journalisten im Game-Bereich haben sich wirklich stark gewandelt. Ein Heinrich Lenhardt hat sicher 1990 auch keine Pulitzer-Preis-Texte verfasst, aber beim Lesen alter Magazine gerät man doch regelmässig ins Schmunzeln über kluge Formulierungen und pfiffige Vergleiche. Und heute? Da stösst meine Filterbubble mich auf eine "Auseinandersetzung mit dem Feminismus in der Spielebranche", den ein freier Schreiber der N-Zone verfasst hatte. Und ohne ihm zu Nahe treten zu wollen: am Ende lese ich einen Text auf dem Niveau eines Schulaufsatzes. Ehrlich? DAS ist es, was Leute aus Themen machen, die sich dies zum Beruf erwählt haben...?

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11505 - 17. April 2016 - 13:09 #

Das große Problem insbesondere von Spiele- oder auch vielen Computerjournalisten ist, sie sind ja eigentlich gar keine Journalisten. Das sind einfach "Fans", die nicht so viele Rechtschreibfehler machen, ggf. noch eine Einarbeitung in die eigenen "Redaktionsstandards" bekommen und dann halt im Laufe der Zeit, wenn sie dabei bleiben, vielleicht noch ein paar Grundlagen etwa über Recht etc. kennenlernen. Das ist dann der Vorteil von Leuten wie Lenhardt oder Langer, die sich ihr Wissen dann bei der Arbeit über Jahre und sogar Jahrzehnte quasi life erarbeitet haben.

Außer dem Jörg Luibl von 4Players fällt mir jedenfalls kein Spieleschreiberling ein, der in dem Bereich ein Studium oder zumindest eine richtige Ausbildung gemacht hat. Wahrscheinlich auch ein Grund, warum der Luibl gerne mal auf seinen Magister Artium hinweist wenn ihm von Kritikern Unfähigkeit vorgeworfen wird.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 12483 - 17. April 2016 - 20:07 #

Genau genommen wirst du lange suchen müssen, um einen Spielejournalisten zu finden, der überhaupt irgendein Studium hat. Das heißt jetzt nicht, dass die alle keine Ahnung haben, aber wie du schon andeutest, jenseits von klassischen Tests, insbesondere bei Kolumnen und Reportagen trennt sich die Spreu vom Weizen. Das ist auch einer der Gründe, weshalb man lange einen tiefgründigeren Einschlag fordern kann, der sich kulturkritisch mit Spielen auseinandersetzt. Der Großteil der Leute sind dazu gar nicht in der Lage, selbst, wenn sie es wollen würden. Dummerweise ist das aber auch der Grund, warum sich die Branche seit Jahren Stück für Stück selbst abschafft, denn "Fans", die ihre Meinung verständlich äußern können, gibt es auch auf YouTube und co...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11505 - 17. April 2016 - 21:57 #

Jupp, gute Kolumnen und Reportagen sind so eine Sache. Reportagen habe ich z.B. immer sehr gerne gemacht, weil man da Infos und interessante Anekdoten schön verbinden kann. Kolumnen hingegen habe ich immer wie die Pest gehasst und lieber den Kollegen überlassen, die das wirklich gut konnten.

Despair 16 Übertalent - 4702 - 18. April 2016 - 11:45 #

Eine gute Schreibe von einem (Journalismus-)Studium abhängig zu machen, finde ich schon etwas vermessen. Ich meine, ein Großteil der Redakteure bekommt das schon relativ gut hin. Die Frage ist halt, unter welchem Zeitruck und welcher Fuchtel die Leute stehen - viele können vielleicht nicht immer so, wie sie gerne würden. Und im Onlinebereich dürfte es in Zeiten suchmaschinenoptimierter Texte noch 'nen Tacken schwieriger sein, eine eigene Note einzubringen.

Die zweite Frage ist, ob ein "literarisches Spiele-Quartett" bei der breiten Masse in Bezug auf Spieletests überhaupt ankommen würde. Kunst hin oder her - ein Großteil der Spiele benötigt doch keine tiefergehende Besprechung, weil ihnen spielmechanisch und/oder handlungstechnisch der eben jener Tiefgang fehlt. Da reicht oftmals ein "Dieses Spiel ist scheiße (oder auch super)!" in bester Reich-Ranicky-Tradition ohne großes Geschwafel drumherum. Und der Mann konnte bestens schwafeln, wenn er es für nötig gehalten hat...

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 12483 - 18. April 2016 - 14:29 #

Gut schreiben geht mit Sicherheit auch so, es ging mir eher um die Fähigkeit, Spiele auch akademisch zu analysieren, wofür ein Studium hilfreich wäre. Du findest das unnötig, ok, ich finde eher Tests, die zu 90% das Spiel beschreiben und Kritik mit Allgemeinplätzen begründen, unnötig.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3199 - 19. April 2016 - 8:38 #

Kommt halt darauf an, was man erwartet. Journalistische Medien haben auch immer ein wenig Bildungsauftrag, da gehört für mich auch zu, die Feinheiten und Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache zu zeigen und zu vermitteln. Wenn ich als Leser Texte vorgesetzt bekomme, die stilistisch aus der Feder eines mittelmäßig begabten Oberstufenschülers stammen könnten, dann macht sich bei mir Enttäuschung breit. Ich lese gern Texte, die mich mit gekonnten Formulierungen, Wortspielen und verständlichem Satzbau begeistern können. Und so etwas suche ich - natürlich - zuallererst bei Menschen, die sich dem Schreiben als Beruf hingegeben haben.

Das muss keine "Kunst" sein - im Gegenteil, es ist traurig, dass gutes Schreiben schon als Kunst angesehen (und dann von vielen sogar etwas verächtlich als "elitär" oder "hochgestochen" abgetan wird).

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 19. April 2016 - 15:53 #

Absolute Zustimmung. Vor allem zum letzten Absatz.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 18. April 2016 - 4:02 #

Ich glaube nicht, dass es wirklich notwendig ist, Journalismus studiert zu haben, wenngleich es natürlich sehr hilfreich ist. Gut schreiben kann man auch so lernen. Manche haben das Talent, manche nicht.

Aber ja, Leuten, die dieses Talent in die Wiege gelegt wurde, gibt es leider nicht oft, und ich vermisse tatsächlich die "alten", die stilistisch einfach deutlich gefestigter waren.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11505 - 18. April 2016 - 13:38 #

Gleiches gilt auch zum Post von Despair:

Gute Schreibe ist nicht abhängig vom Studium, das stimmt. Aber, wer Journalismus studiert oder zumindest gelernt hat, der weiß, welche Formulierungen verwendet werden, welche Wörter und Begriffe in Artikeln nicht verwendet werden "dürfen" etc.

Klar, das wird dann je nach Redaktion und deren eigenen Bestimmungen auch dem "Neuen" dann gesagt. Aber gerade als Journalist fällt mir halt unheimlich auf, das z.B. die freien Newsschreiber da oftmals überhaupt keine Ahnung haben und gerne mal Formulierungen benutzen, die eigentlich "Tabu" sind. Das mag kein Beinbruch sein, da es dem normalen Leser in der Regel halt nicht auffällt. Als Fachmann finde ich dann aber den Verfall des Wertes des Journalismus einfach schade und man muss ja auch feststellen, dass die Gehälter durch die Ungelernten extrem fallen.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3199 - 19. April 2016 - 19:11 #

Und letztlich wird die Qualität einer ganze Branche even auch durch jedes noch so kleine Zahnrad im Getriebe mitbestimmt.

Und bei journalistischen Medien, die die öffentliche Meinung mitprägen, wird letztlich auch ein wenig an der Auffassung des einzelnen Lesers über korrekte und hochwertige Nutzung von Sprache und ihren Feinheiten mitgewirkt. Ich halte das schon für eine Verantwortung in der sich die Branche sehen sollte...

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11505 - 21. April 2016 - 17:01 #

Stimme ich völlig mit dir überein. Ebenso zu dem, was du oben geschrieben hast. Ein wenig Anspruch sollte halt dabei sein. Leider ist Schreiben ja kein Fach an deutschen Hochschulen - ganz im Gegensatz zu anderen Ländern.

Ich merke es z.B. beim Chef meiner Frau, der hat in Harvard studiert und meine Güte, der kann sich gut ausdrücken und gut "diskutieren".

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 18. April 2016 - 4:00 #

Dem kann ich nichts mehr hinzufügen. Absolute Zustimmung.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24384 - 16. April 2016 - 20:02 #

Was ist an Videospielen gehaltvoll? Kann man auch drauf verzichten. Es ist einfach ein Hobby, da geht es nicht um große Literatur. Macht einfach Spaß in alten Ausgaben zu schmökern.

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 16. April 2016 - 20:06 #

Die sind immer noch gehaltvoller als der Stuss, den manche Redaktionen darüber verzapfen. Dieses unsinnige Geschwurbel brauche zumindest ich nicht. Erst recht nicht zum wiederholten Male. Wenn Du das toll findest, ist das Dein gutes Recht.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 24384 - 16. April 2016 - 21:22 #

Und Du findest die News hier haben ein höheres Niveau? Oder warum bist Du hier?

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 17. April 2016 - 1:46 #

Ich beklage mich regelmäßig über das Niveau hier. Aber abgesehen davon, kann ich es einem Nachrichten-Text noch halbwegs verzeihen, wenn er nicht gut geschrieben ist. Bei längeren Artikeln wird es aber dann zur Qual.
Und ja, ich bin eigentlich fast ausschließlich wegen der Nachrichten hier. Tests lese ich nicht, bestenfalls mal den Meinungskasten. Ich bilde mir lieber selber eine Meinung zum Spiel. Die gelegentlichen Previews und Interviews sind noch ganz nett. Und die Videos gucke ich auch ab und zu.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11505 - 16. April 2016 - 12:40 #

Ich hatte früher praktisch alle Computerspielezeitschriften und viele Videospielzeitschriften, ab ca. Mitte der 80er an. Tonnenweise Papier alle schön gesammelt. Vor ein paar Jahren habe ich dann alle weggeworfen, sogar die ganz alten, was schon schmerzhaft war. Aber insbesondere ab den frühen 2000ern war die "Qualität" einfach nicht mehr dieselbe und ich habe die Magazine irgendwann auch nicht noch einmal angeschaut, war auch einfach zu viel.

Aber der Platzverbrauch war unglaublich. Irgendwann hieß es dann Abschied nehmen. Die wichtigen Klassiker gibt es ja ohnehin bei Kultboy. Seitdem ist das mit dem Sammeln vorbei, wobei ich hier noch einen riesigen Stapel neuerer M! Games von vor zwei - vier, fünf Jahren rumliegen habe, die ich immer z.T. noch nicht gelesen habe ... (aber auch die landen irgendwann im Altpapier).

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 16. April 2016 - 16:47 #

Exakt so ist es.

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3199 - 17. April 2016 - 10:29 #

Auch ich habe vor kurzem alles weggeworfen. Videogames, Maniac, Gamepro, M-Games, Gamestar, N-Zone... War schon ein schmerzhafter Moment am Altpapiercontainer. Habe inzwischen auch alle Abonnements gekündigt (bis auf die Retrogamer, wobei auch die meist einmal durchgeblättert im Regal verschwindet) und mir als Ausgleich alle WASDs bis zur aktuellen Ausgabe nachgekauft. Die Texte dort liefern mir alles an Lesefutter, was ich im Rahmen meines Spielehobbies brauche. News und Tests konsumiere ich digital. Für ein Spielemagazin im klassischen Sinne ist einfach kein Platz mehr in meinem Alltag.

rammmses 18 Doppel-Voter - P - 12483 - 15. April 2016 - 8:30 #

Wundert mich jetzt nicht, dass du keinen Bezug zu Druckerzeugnissen hast;)

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 15. April 2016 - 19:17 #

Selten dämlicher Kommentar.

Despair 16 Übertalent - 4702 - 15. April 2016 - 10:44 #

Ich. Warum auch nicht?

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 36598 - 15. April 2016 - 10:56 #

Ich, das schöne ist, da trollt niemand rum. ;)

Maverick_M 18 Doppel-Voter - 10703 - 15. April 2016 - 19:21 #

Die Ironie dieses Kommentars, unter einer News zu Publikationen der IDG bzw. Computec Verlage...

immerwütend 22 AAA-Gamer - P - 31193 - 17. April 2016 - 17:58 #

Schöner Kommentar, komplett mit Treffer ;-)

endymi0n 16 Übertalent - P - 5941 - 15. April 2016 - 11:28 #

Ich, funktioniert auch ohne Akku und liest sich angenehmer.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11505 - 15. April 2016 - 13:47 #

Ich behalte sie im Auge aber dieses Jahr habe ich tatsächlich noch nicht eine einzige Zeitschrift gekauft und im vergangenen Jahr waren es auch nur noch vielleicht zwei, drei Stück.

Ich bin voll auf "elektronisch" umgestiegen. Mit PC, Notebook, Netbook, Tablet, Smartphone und eBook Reader. Bedrucktes Papier ist bei mir am aussterben.

Sogar meine "geliebten" Notizzettel werden langsam immer mehr durch netzwerkfähige digitale Notizen ersetzt, weil ich die dann in jedem Gerät und somit überall sofort und gut sortiert zur Hand habe.

Zaroth 16 Übertalent - P - 5473 - 15. April 2016 - 5:08 #

Ich gebe zu, dass ich die Gamestar-Sonderhefte und Ableger so gut wie nie gekauft habe. Die Gamestar selbst habe ich nach Kündigung meines Abos etwas über 4 Jahre nicht mehr angesehen. Mittlerweile gucke ich aber regelmäßig beim Kiosk nach, welche Reportagen enthalten sind und kaufe sie hin und wieder.

Lencer 14 Komm-Experte - P - 2609 - 15. April 2016 - 7:28 #

Mich würde ein BestOf der Making Games der letzten Jahre interessieren. Darf auch mehr Geld kosten, wenn es die Papierqualität der RetroGamer-Hefte erreicht. Inhaltlich waren die wenigen Sachen, die ich bisher gelesen habe, immer interessant. Aber vermutlich ist die Zielgruppe für ein Sonderheft einfach zu winzig.

yeahralfi 14 Komm-Experte - P - 1984 - 15. April 2016 - 8:26 #

"Managing Editor" - Noch so eine herrliche Berufsbezeichnung, die kein Mensch braucht.

Magnum2014 16 Übertalent - 4836 - 15. April 2016 - 9:56 #

Kann sich das der Computec-Verlag denn leisten oder war das so billig dass es kein Problem war? Ich dachte bei dem Computec-Verlag kriselt es auch wegen sinkender Zahlen bei PC Games etc etc.? Gab ja in letzter Zeit keine neuen Auflagezahlen oder doch? Mich wundert es dass es die Buffed noch gibt. Die ist ja eine reine Blizzard Werbezeitung mittlerweile geworden finde ich...kaum andere Inhalte die nichts mit Blizzard zu tun hat. Sind die direkt von Blizzard finanziert vielleicht - LOL?
Früher fand ich die Buffed echt gut...zu Zeiten von Heinrich Lenhardt etc. aber jetzt...

Khronoz 14 Komm-Experte - 1870 - 15. April 2016 - 16:46 #

Computec meldet ja nicht mehr beim IVW, deswegen nicht nachprüfbar was sie da verkaufen, sollte nicht über 10.000 hinausgehen. Und die Übernahme einer max. 5 Mann Redaktion wird wohl nicht so teuer sein. Außer natürlich die Redaktion der von Jungs von GamersGlobal, die lassen sich nicht kaufen ;).

Jonas -ZG- 18 Doppel-Voter - P - 9264 - 16. April 2016 - 2:43 #

Computec hat ja mehr als nur PC Games. Das Portfolio ist groß und auch digital wird ja mittlerweile vertrieben bzw. Geld verdient.

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