Strategie-Podcast 3MA: Würdevoll altern - oder auch nicht (u.a. Master of Orion, Rise of Nations, Imperialismus)

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7. April 2016 - 7:05 — vor 1 Jahr zuletzt aktualisiert
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In Folge 350 des Strategiespiel-Podcasts Three Moves Ahead sprechen mehr oder weniger alte Menschen über alte Spiele. Denn Gastgeber Rob Zacny hat Rowan Kaiser, Sean Sands und Troy Goodfellow eingeladen, um mit ihm über das würdevolle Altern von Spielen zu sprechen - und warum es einigen Titeln gelingt, anderen wiederum nicht.

Teilweise würde man Spiele noch durch die Nostalgiebrille sehen, hätte aber vergessen, wie schlimm etwa das Interface wirklich war. Gerade im Bereich der Strategiespiele, aber auch der RPGs, würde sich ungeachtet der Präsentation aber die Frage stellen: Hat man es mittlerweile besser gemacht? Ein mit Imperialismus 2 vergleichbares Spiel würde es bis heute nicht geben, auch Rise of Nations sei ein Evergreen. Laut Goodfellow sei aber beispielsweise Age of Empires 2 von etwa Age of Mythology überflügelt worden. Andere Genres, wie Egoshooter, würden hingegen tendenziell stets fortentwickelt, so dass meist allenfalls Meilensteine nachgespielt werden. Insbesondere erste 3D-Titel wie das damals auch grafisch bahnbrechende Max Payne seien nur noch schwer erträglich. Sie stellen aber auch fest, dass das eigentlich wegweisendere Master of Orion heute schwerer spielbar sei, als das weniger innovative, aber bis heute oft kopierte (und vielleicht nie erreichte) Master of Orion 2.

Wieder andere Spiele seien perfekt für ihre Zeit gewesen, etwa Everquest, Dark Reign oder Seven Kingdoms, heute aber nicht mehr wirklich gut spielbar. Ein weiteres Thema ist die Abhängigkeit von Online-Servern für bestimmte Features, etwa bei einigen Titeln der Need-for-Speed-Reihe oder Anno 2070, die ohne Server oder ausreichend Spieler Elemente verlieren.

Außerdem identifiziert Zacny noch zwei Sprünge in der Entwicklung, etwa Mitte der 90er wegen der Einführung der CD und der Möglichkeit mehr Inhalte zu transportieren und um 2000. Zu den weiteren angesprochenen Titeln gehören beispielsweise Final Fantasy 6 und Final Fantasy 7, Steel Panthers (zu dem man nicht mehr wirklich zurückkehren könne), Planescape Torment, Wizardry 7, Tie Fighter, Age of Rifles, Civilization 4, Vampire - The Masquerade oder die Elder-Scrolls-Reihe.

Den Link zu dem gut 70-minütigen Podcast findet ihr in den Quellen. In der nächsten Folge geht es dann um Pacific Fleet.

DocRock 13 Koop-Gamer - 1281 - 7. April 2016 - 10:23 #

An MoO 1 kann ich mich nur noch insofern erinnern, dass die Klackons auf einmal mit einer Flotte von zigtausend Schiffen über meiner Homeworld standen. ;) Manchmal sind wegweisendere und revolutionäre halt auch nicht das Gelbe vom Ei.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 33412 - 7. April 2016 - 20:54 #

Haha, Hardcore :-D Ich hatte zuerst MoO 2 gespielt (geilste Erinnerung: Die Antarians haben mir zweimal in den Arsch getreten, dann habe ICH IHNEN in den Arsch getreten!), eine Rückkehr zu MoO 1 war mir dann nicht möglich (mehrmals probiert).

Pomme 17 Shapeshifter - P - 6055 - 7. April 2016 - 10:59 #

Imperialismus fand ich auch vor ein paar wenigen Jahren noch sehr unterhaltsam. Oder war es der zweite Teil? Egal, gibt's für wenig Geld auch auf GoG.

Vampiro 22 AAA-Gamer - P - 33412 - 7. April 2016 - 20:52 #

Beide Teile sind imho genial, ich glaube Teil 2 hatte noch mehr mit Kolonien zu tun. Hammerspiel. Auch heute noch. Unsurpassed ;-)

Imperialismus (unregistriert) 10. April 2016 - 13:47 #

Zu Imp1: tolles Spiel! Aber es wurde etwas zu leicht wenn man zu Beginn eines Krieges dem Gegner die Handelsflotte binnen eines Turns wegfeuerte. Seine Niederlage war dann unabwendbar...

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