GDC16: Stellaris angeschaut

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Jörg Langer 323799 EXP - Chefredakteur,R10,S10,C10,A10,J9
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16. März 2016 - 23:05 — vor 37 Wochen zuletzt aktualisiert
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Für 4X-Alt-Experte Langer war die GDC 2016 die erste Gelegenheit, das Weltraum-Strategiespiel Stellaris zu erleben. Rede und Antwort stand ihm Henrik Fåhraeus, der Game Director.
 
Interessant fanden wir, dass die Rassen wirklich zufällig generiert zu werden scheinen. Wenn wir also einer anderen Partei begegnen, wissen wir so ziemlich gar nichts über sie: Sie erhält einen Namen, und per "Projekt" können wir sie erforschen, doch erst danach haben wir eine Ahnung, ob es sich um irgendwelche "Remnants" (Übriggebliebene) handelt oder um Minenroboter oder um eine andere Fraktion. Wenn ihr dann aber diplomatischen Kontakt hergestellt habt, verrät dem geübten Auge bereits die Darstellung der Rasse per Standbild einiges: Aus der "Kleidung" (oder auch Fell- oder Panzerfarbe), dem Raum und dem im Hintergrund zu sehenden Heimatplaneten lassen sich allerhand Infos ablesen, etwa ob es sich um pazifistische Individualisten oder faschistische Eroberer handelt.
 
Jeder Planet besteht in Stellaris aus mehreren Slots, die leer, mit einem "Hindernis" (das man erst mal beseitigen muss, was unter Umständen Forschung erfordert) oder bereits mit Bevölkerung gefüllt sind. Die kleinsten Planeten haben wohl 2 mal 2 Slots, die größten 5 mal 5, wobei es auch nicht-quadratische Layouts wie 4 mal 3 gibt. Jede Bevölkerungseinheit in einem solchen Slot kann über eigene ethische Überzeugungen verfügen, mehrere Bevölkerungseinheiten auch über Planetengrenzen hinweg Fraktionen bilden. Diese Fraktionen wiederum können im Spielverlauf Unabhängigkeitsbestrebungen entwickeln, oder besser gesagt: Sie werden diese entwickeln. So plant Paradox nämlich, das Late Game herausfordernd zu halten. Ein netter Trick, so Henrik Fåhraeus, sei es, bei Wahlen innerhalb von demokratischen Sternenreichen den Anführer einer unzufriedenen Fraktion gewinnen zu lassen: Die politische Teilhabe mache die Fraktion zumindest eine Weile lang zufriedener. Na, ob das mal gut geht in der Praxis...
 
Was uns ziemlich geschockt hat: Wir werden nur fünf Kernplaneten tatsächlich selber kontrollieren dürfen, also beispielsweise die wichtigsten Planeten unseres heimischen Sonnensystems, oder je einen Planeten in fünf Sonnensystemen. Alles, was darüber hinaus geht, muss in eine "Verwaltungsregion" gesteckt werden, der man einen Anführer gibt, und die fortan weitgehend autark von uns ist, aber "rechtlich" immer noch zu unserem Sternenreich gehört. Genaue Vorgaben à la "Wir wollen drei Sternenkreuzer" können wir ihnen nicht machen, aber sie schicken uns beispielsweise Mineralien, damit wir unsererseits mehr Schiffe bauen können. Eine Designidee, die sicherlich endloses Mikromanagement verhindert, die wir aber höchst fraglich finden. Immerhin lassen sich jederzeit die fünf direkt gesteuerten Planeten neu bestimmen.
 
Ansonsten bekamen wir die Erforschung des Weltalls gezeigt, die sich wirklich nach Erforschung des Unbekannten anfühlen soll. Ein nettes Detail war, dass ein Wissenschaftler (den man einem Science-Ship zuweist) durch ein Versagen in einer Mission nicht nur sterben, sondern auch wahnsinnig werden kann. Andere Auswirkungen von Critical Failures beim Erforschen von Anomalien können auch sein, dass sich etwa ein Asteroid aus seiner Umlaufbahn löst und auf einen eigenen Planeten kracht. Zurück zum wahnsinnig gewordenen Wissenschaftler: Setzen wir diesen danach in der Technologieforschung ein (dabei werden jeweils drei Technologien "gezogen" und man darf eine weiterverfolgen, der Rest kommt zurück in den "Stapel"), können wir entsprechend abgedrehte Entwicklungen freischalten. Denn die Forschung beruht nicht auf einem Tech Tree, sondern auf den Eigenschaften der Rasse und vor allem den Traits des jeweiligen Wissenschaftlers.
 
Wie alle Paradox-Titel findet das Spiel in pausierbarer Echtzeit statt, es dauert also je nach Zeitbeschleunigung ein paar Sekunden oder Minuten, bis ein Schiff mit Unterlichtgeschwindigkeit von einem Planeten zum nächsten geflogen ist. Zwischen Sonnensystemen wird per FTL gereist, wobei man sich zu Beginn für eine Überlichttempo-Technik entscheidet. Zur Wahl stehen beispielsweise typische "Sternenstraßen", aber auch Wurmlöcher. Für letztere muss eine entsprechende Einheit erst eine Wurmloch-Station errichten, was eine Weile dauert (außerdem können Gegner die Station auch wieder zerstören). Ist sie aber gebaut, ist die Reichweite einer das Wurmloch benutzenden Flotte größer als bei anderen Fortbewegungsarten.
 
Wer sich über die Designentscheidung bei Master of Orion (siehe Preview) ärgert, statt Rundentaktik auf Echtzeit zu setzen, wird bei Stellaris bitterlich weinen: Hier könnt ihr wirklich gar nichts steuern, außer in Notsituationen zum Rückzug zu blasen: Die Gefechte laufen in Echtzeit (und recht nett animiert) ab. Allerdings dürft ihr beim Design der Schiffe "Verhaltensmodule" einbauen und so zumindest indirekt etwas Einfluss nehmen.
 
Was uns im Vergleich zu Master of Orion hingegen besser gefällt: Während dort sofort jeder Planet von jeder Rasse besiedelt werden kann (nur das Bevölkerungsmaximum und die Produktion verändert sich je nach Planet), siedelt in Stellaris jede Rasse nur auf zwei der möglichen Planetentypen. Will man also andere Welten kolonisieren, ist man auf andere Rassen, Roboterwesen oder aber per "Uplift" mit Intelligenz ausgestattete, auf ewig einem selbst verbundene Tiere angewiesen.
 
DBGH SKuLL 12 Trollwächter - 1142 - 16. März 2016 - 23:49 #

Hmm, ist zwar nur ein angeschaut, aber die Eindrücke enttäuschen mich doch schon. Muss ich doch wohl noch MoO im Auge behalten.

Sylar 13 Koop-Gamer - 1331 - 16. März 2016 - 23:51 #

es sollte noch erwähnt werden, dass der Release Termin 9.5. jetzt offiziell ist :D
(bin schon ganz aufgeregt)

Stonecutter 19 Megatalent - - 15392 - 16. März 2016 - 23:55 #

Das klingt nicht so toll, vorm Kauf werd ich wohl den Test hier abwarten.

Grohal 13 Koop-Gamer - P - 1658 - 17. März 2016 - 0:22 #

Das mit den 5 Planeten stört mich, aber da wirds sicher Mods geben die das ändern. ^^

No use for a name (unregistriert) 17. März 2016 - 0:27 #

Ui, klingt gar nicht mal so spannend. Uff'n Tablet würde ich ihm aber ne Chance geben. Die Interaktionsmöglichkeiten wirken limitiert genug und das drum herum komplex um auf dieser Plattform zu zünden. Bis dahin Tee trinken.

Zaunpfahl 19 Megatalent - P - 14325 - 17. März 2016 - 1:24 #

Liest sich interessant, würde ich gerne nochmal in ausführlicher erklärt bekommen zum Release.
Wobei ich jetzt eh erstmal mit Factorio und in Kürze Planet Coaster beschäftigt bin ;)

Solo Morasso 08 Versteher - 186 - 17. März 2016 - 6:48 #

Wird blind gekauft, genauso wie HOI 4!

15th03 15 Kenner - P - 2730 - 17. März 2016 - 7:27 #

Wirklich du kaufst HoI 4 nach HoI 3 blind? Mutig,mutig!

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6526 - 17. März 2016 - 8:32 #

Manche Menschen mögen halt knallharte Risiken.

Grohal 13 Koop-Gamer - P - 1658 - 17. März 2016 - 18:06 #

Hearts of Iron 3 ist doch - mit Black ICE mod - genial. :D

DocRock 13 Koop-Gamer - 1214 - 17. März 2016 - 7:37 #

Das mit den 5 Planeten finde ich gar nicht schlecht, meistens hat man doch ab 20-30 Planeten soviel mit relativ langweiligen Planeten Micro um die Ohren. Das war ja selbst bei MOO2 einer der ganz wenigen Kritikpunkte. Neuer Planet ok, Klonzentrum, Biosphären, Automatische Fabrik... puh. Wenn einem neue Planeten trotzdem genug Vorteile bringen, find ich das also gut.

Bei Civ 5 funktioniert es ja auch mit wenigen Städten, wenn man Tradition spielt.

Das mit den Kämpfen geht mir allerdings wieder komplett gegen den Strich, war schon bei Endless Space einfach nur mies. Ist es denn so schwer....

Vampiro 21 Motivator - P - 30535 - 17. März 2016 - 8:00 #

Das klingt ernüchternd.

Gerade das mit den 5 Planeten. Mikromanagement verhindern OK. Aber man könnte dann doch wenigstens mehr Einfluss auf ein zb sternensystem haben statt dass es autark läuft. Mal abwarten.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58766 - 17. März 2016 - 8:49 #

Klingt für mich sehr interessant. Das mit den Kämpfen war doch zu erwarten, ist eben ein Paradox-Spiel, hab da kein Problem mit, eigentlich gefällt mit das sogar. Dass alle direkt bei den fünf Planeten aufschreien versteh ich auch nicht ganz. Wenn es auf denen genug zu tun gibt, reicht doch eine kleinere Anzahl. Und da man wohl jederzeit entscheiden kann, welche fünf die eigenen sind, kann man ja dennoch alles mikromanagen, wenn man möchte.

Ich freu mich jedenfalls drauf! Das wird toll.

Vampiro 21 Motivator - P - 30535 - 17. März 2016 - 8:54 #

Meine sorge ist: wenn es sinnvoll ist zu wechseln nd es dafür kein penalty gibt ist man als Spieler der alles optimieren will gezwungen ständig zu wechseln. Aber dann kann man es gleich freigeben, dass man alle managen kann.

Jörg Langer Chefredakteur - P - 323799 - 17. März 2016 - 9:02 #

Exaktomente.

Gulu 10 Kommunikator - 543 - 17. März 2016 - 9:09 #

Das erinnert stark an Crusader Kings 2, wo man auch nur sehr eingeschränkt eigenen Landbesitz haben konnte und den Rest auf Vasallen aufteilen musste. Natürlich konnte man seinen Vasallen Ländereien wieder entziehen, aber das endete dann regelmäßig in Bürgerkriegen und "Unfällen" meines Herrschers.

Olphas 24 Trolljäger - - 46961 - 17. März 2016 - 9:11 #

An das System hatte ich auch gleich gedacht. Und das funktioniert eigentlich ziemlich gut und bringt Dynamik in die wachsenden (und dann gerne mal wieder zerfallenden) Reiche.

Ich bin als großer CK2-Fan weiterhin optimistisch :)

yeahralfi 14 Komm-Experte - P - 1935 - 17. März 2016 - 11:15 #

Gut beschrieben, Vampiro. Genau das habe ich auch gedacht. Das klingt in letzter Konsequenz irgendwie nach nerviger Arbeit. Klar, keiner zwingt einen dazu, es so zu machen. Aber Rundenstrategen sind ja nun mal oft Optimierungsjunkies. :-)

player69 08 Versteher - 169 - 17. März 2016 - 11:22 #

stellaris ist keine rundenstrategie.

John of Gaunt Community-Moderator - P - 58766 - 17. März 2016 - 11:19 #

Hm, so hatte ich es gar nicht betrachtet... Stimmt aber, ohne Bestrafung für einen Wechsel wäre es nur eine nervige Hürde. Aber ich denke mal, sie werden sich da schon was gutes einfallen lassen.

vicbrother (unregistriert) 17. März 2016 - 17:23 #

Hallo Vampiro,

das wird wohl in Stellaris nicht funktionieren: quill18 zeigt auf YouTube seinen Besuch bei Paradox und dort haben Sie 44 andere Fraktionen auf der Karte. Multipliziert mit fünf Planeten unter direkter Kontrolle kommen da mal eben 220 Stück zusammen. Klar, ein paar weniger damit es Konflikte gibt, aber letztlich ein zu großes Universum um es noch selbst zu managen. Daher sicherlich auch die automatisierten Raumkämpfe (die man aber direkt ansehen kann).

PS: 3MA mit einem Podcast zu 25 Jahren Civ-Geschichte. Bin gespannt auf deine Zusammenfassung!

Vampiro 21 Motivator - P - 30535 - 18. März 2016 - 16:07 #

Hi :)

Vielen Dank melde mich später nochmal länger :)

News ist in Arbeit sprich bin am hören und schalte ich nach Mitternacht frei :)

Grohal 13 Koop-Gamer - P - 1658 - 17. März 2016 - 18:08 #

Wird wohl später auch die Möglichkeit geben per Forschung mehr als 5 Planeten direkt zu managen.
Und selbst wenn ich das falsch verstanden habe: Mods werden es richten.^^

Red Dox 16 Übertalent - 4110 - 17. März 2016 - 9:10 #

Mmmhh Planeten nur 5 selbst steuerbar, dafür praktisch X Sektoren unter unserer Kontrolle die "Rechenschaft" ablegen klingt interessant. Wenn wir halt MoO als Beispiel nehmen, alle Planeten sehen am Ende gleich bebaut & transformiert aus. Und baut man die "manuell" auf wirds irgendwann dröge, weil man z.b. den Schiffsbau ja eh nur auf seinen 3-4 "Top-Planeten" laufen lässt. Das ein "unzufriedener" Sector aus meinethalben 4 Planeten nun irgendwann die Diktatur durch den Spieler abstreifen möchte könnte ein wenig Pepp in die alte ausgelutschte Formel bringen. Imperator Palpatine hat ja schließlich auch nicht jeden Planetenbebauungsplan selbst entworfen und alle Gebäude persönlich in Auftrag gegeben, wozu gabs denn Grossmoffs & Moffs ;) Mal abwarten wie das ganze in der Praxis taugt.

Negativ klingen dafür imo die Kämpfe. Wenn man wirklich garnichts bei einer Raumschlacht beisteuern kann, wirds ja noch schlimmer als bei MoO :( Mag vielleicht auch eher dem "Imperator" Anspruch dienen, der seine Admirale die Sache regeln lässt anstatt selber Befehle zu erteilen aber diejenigen von uns die selber gerne die Flotte um ein Asteroidenfeld herum steuern statt automatisch mitten durch freuts halt nicht. Mal schauen wie sich das System in der Praxis bewährt aber irgendwie denke ich das sie hier den ersten Knackpunkt haben der via Patch/DLC/Mod für viele rausfliegen wird.

Bin trotzdem weiter gespannt auf Stellaris und drück ihm die Daumen das es mehr richtig als falsch macht.

Gustel 14 Komm-Experte - P - 2480 - 17. März 2016 - 10:03 #

Also ich freue mich immer noch sehr auf Stellaris, ich hab mich aber auch auf keinen MoO Konkurrenten gefreut sondern auf ein vor allem auch diplomatisch interessantes Großstrategiespiel im Weltall.

Seit dem ich andere Paradoxspiele gespielt habe weiß ich auch das über nicht alles unter Kontrolle zu haben für so ein Spiel eine wohltat sein kann. Es passieren einfach interessante Geschichten, manche davon sind mitunter irre komisch. Man kann diese Spiele auch sehr RP-haft spielen oder doch auf gewinnen. Aber wie in der richtigen Geschichte passieren halt einfach gewisse Dinge.
Ich finde es von Paradox gut das sie eben keine komplexen Schachspiele machen wollen. Sie sind meist grundsätzlich unfair, aber gerade das macht mir an Ihnen soviel Spaß.

Es ist eben ein völlig anderes Konzept, einigen wird das sicher nicht gefallen. Aber es gibt ja noch tausend andere Weltall 4X Spiele und das finde ich sehr gut. Für mich klingt es echt interessant. Gerade weil die diplomatischen Sachen so komplex und vielschichtig klingen. Dafür "leiden" halt das Mikromanagment und die Schlachten. Wird wohl nie eine eierlegenden Wollmilchsau geben in dem Genre. Dafür vielleicht einen interessanten neuen Ableger der einen anderen Fokus hat.

Vidar 18 Doppel-Voter - 12256 - 17. März 2016 - 10:20 #

Das man nur 5 Planeten direkt kontrollieren kann finde ich nun auch nicht so schlimm. Man muss besser planen und abschätzen welcher Planet wichtiger ist, auch kann es so innerhalb des Reiches schneller zu Konflikten kommen ähnlich wie bei Crusader Kings 2 was im Grunde das selbe System hat ^^
Was auch wiederum besser fürs Spiel ist da es den Spieler durchaus vor zusätzlichen Herausforderungen stellen könnte, meistens wenn man nicht damit rechnet.

Das man ihnen gar nichts vorgeben kann ist natürlich schade aber ich verwette meinen Arsch darauf das dies kommen wird, wohl als DLC.

Gulu 10 Kommunikator - 543 - 17. März 2016 - 10:25 #

Ich freu mich schon auf den "Songs of the Tezhnid Confederation" DLC

Gustel 14 Komm-Experte - P - 2480 - 17. März 2016 - 11:03 #

Ja das ist aus meiner Sicht auch das größte Kritikpunkt an der Paradox DLC-Politik und hält mich tatsächlich noch bissel ab Stellaris am Releasetag zu kaufen.

DBGH SKuLL 12 Trollwächter - 1142 - 17. März 2016 - 11:27 #

Aber die Spiele bieten auch ohne DLCs genug. Sei Ihnen die zusätzlichen Einnahmen gegönnt.

Gulu 10 Kommunikator - 543 - 17. März 2016 - 12:14 #

Ich fand daran eigentlich nichts auszusetzen. Die Inhalts-DLCs haben sich für mich alle ausgezahlt ("Way of Life" hab ich dabei ausgelassen) und die Musik-DLCs muss man ja auch nicht kaufen, wenn man nicht will. Zugegeben, ich bin vielleicht etwas subjektiv - ist doch CK2 einsamer Playtime-Spitzenreiter in meiner Steam-Liste.

Stonecutter 19 Megatalent - - 15392 - 17. März 2016 - 13:14 #

Was ich gut finde, die DLCs sind recht flott recht günstig zu haben. Bei CK2 und HOI3 hab ich sie mir meist zum Release gekauft, um die Entwickler zu unterstützen, da ich in beide Spiele bereits dreistellige Stundenzahlen gesteckt habe.

Thomas Seiler 13 Koop-Gamer - P - 1365 - 17. März 2016 - 19:13 #

Ich finde den Ansatz auch sehr interessant, man ist halt kein Gott-Kaiser mit uneingeschränkter Macht, sondern ein Akteur unter vielen. Der internen Machtkämpfe waren für mich immer eines der Highlights von CK2, v.a. weil die Allianzen immer wieder schwankten und stark von den Beziehungen der Fraktionen untereinander abhingen. Dabei entstand bei mir immer wieder das Gefühl ein "echtes" Reich zu führen. Ich bin sehr gespannt wie stark der Aspekt in Stellaris ausgeprägt sein wird.

Übrigens, das Dev Diary der Entwickler ist sehr lesenswert

https://forum.paradoxplaza.com/forum/index.php?threads/stellaris-developer-diary-archive.882950/

player69 08 Versteher - 169 - 17. März 2016 - 11:23 #

warum wird hier eigentlich mit master of orion nur verglichen? ich glaube nicht dass das die richtung ist in die paradox geht. das einzige was die gemeinsam haben ist das weltraum setting. der vergleich sollte zu eu und ck erfolgen in ermangelung ernst zu nehmender alternativen im globalstrategie sektor.

Sylar 13 Koop-Gamer - 1331 - 17. März 2016 - 15:35 #

Der Vergleich mit der MoO Reihe ist schon berechtigt, weil ihre Fans schon seit 20 Jahren auf einen würdigen Nachfolger warten und jetzt mit Stellaris ein potentieller Kandidat dafür erscheint.
Der Vergleich mit EU und CK kommt mir hier allerdings auch zu kurz, gerade einige Mechanismen die hier kritisiert werden (5 Planeten Limit, keinen direkten Einfluss auf die Schlachten, ...) bin ich schon aus anderen Paradox Spielen gewohnt (z.B. Sengoku).
Einflüsse von MoO sehe ich mehr als nur das Weltraum Setting, wobei ich es nur mit MoO1 vergleichen kann das ich länger gespielt habe.

Gustel 14 Komm-Experte - P - 2480 - 17. März 2016 - 16:07 #

Der Vergleich mag berechtigt sein, aber ich glaube kaum das Stellaris irgendeinen MoO Fan begeistern kann als Nachfolger von MoO sondern im Bestfall als eigenständiges Spiel. Genau da könnte auch das Problem von Stellaris liegen, typische X4 Spieler werden ewige Flamewars auslösen das sie doch unbedingt jeden Planet und jedes Raumschiff per Hand steuern wollen und wenn das nicht drin ist bekommt Stellaris halt niedrigste Kritiken überall ohne darauf zu achten ob dies wirklich Spielspaß förderlich wäre.

Nicht desto trotz fände ich es auch extrem kritisch wenn es kein Strafen für das Planeten wechseln gibt. Aber vermute mal das es ähnlich wie das wechseln der Grafschaften bei CK 2 gelöst ist.. der entsprechende Verwalter wird nicht sehr glücklich darüber sein und eventuell eine Rebellion anfangen.

vicbrother (unregistriert) 17. März 2016 - 18:01 #

MoO hat als Hauptinhalt die Schlacht und Ausdehung. In Stellaris ist es wohl mehr die Erkundung und Erforschung. Interessanter Ansatz. Wenn das Uniersum noch so vielschichtig wird wie das aus Perry Rhodan, dann wird es ein großartiges Spiel :)

Sylar 13 Koop-Gamer - 1331 - 18. März 2016 - 22:19 #

Perry Rhodan ist eine Klasse für sich, dessen Universum als Messlatte zu nehmen finde ich schon heftig

KanoFu 10 Kommunikator - P - 520 - 17. März 2016 - 16:44 #

Ich denke auch, dass MoO nicht der korrekte Vergleich ist. Da liegt meiner Meinung nach Europa Universalis doch deutlich dichter dran.
Und 5 direkt verwaltete Planeten in meinem rieigen Sternenreich? Das wird geil! Kein Planetengrind mehr!

Dominius 17 Shapeshifter - P - 6906 - 17. März 2016 - 19:32 #

Ich bin weiterhin begeistert, auch weil es mal eine Abweichung von der üblichen 4X-Formel ist. Gerade das Forschungssysteme und die unbekannten anderen Fraktionen wirken doch extrem spannend.

Das wird auf jeden Fall irgendwann gekauft.

SonicBlade (unregistriert) 18. März 2016 - 9:24 #

Ich empfehle einen Blick auf das Spiel Polaris Sector zu werfen, das am 22.3. aus Steam erscheinen soll. Mit pausierbarer Echtzeit und taktischen Raumkämpfen sieht dach nach einer gelungenen Mischung aus Master of Orion und Europa Universalis aus und macht auf mich auf Basis der Videos, die ich bislang gesehen habe, einen vielversprechenderen Eindruck als das neue MoO oder Stellaris.

Faith 13 Koop-Gamer - - 1457 - 19. März 2016 - 13:46 #

Inzwischen gibt es einige Eindrücke auf Youtube / Twitch, z.B. hier:

https://www.youtube.com/watch?v=shoiYDp7EEA

Das Spiel hat ganz andere Schwerpunkte als MoO - was ich bisher sehe gefällt mir aber sehr gut :D

ak... 13 Koop-Gamer - P - 1239 - 16. Mai 2016 - 22:57 #

Hört sich der Soundtrack für noch jemanden so an, als wenn er von Hans Zimmer wäre ?
Ist aber von Andreas Waldetoft.
Klingt im Spiel aber auf jeden Fall gut.

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