Arcade-Check: Ironcast
Teil der Exklusiv-Serie Arcade-Check

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12. März 2016 - 15:00 — vor 24 Wochen zuletzt aktualisiert
Jede Woche stellt der Arcade-Check ein interessantes Downloadspiel vom Xbox-Marktplatz vor, egal ob Indie oder Vollpreis. Die Rubrik wird von unseren Usern mrkhfloppy, Old Lion und Vampiro betreut.

Man nehme das Baukastenprinzip der Mechwarrior-Reihe, verorte es in ein Steampunk-Szenario und setze es auf ein rundenbasiertes Fundament. Anschließend versieht man das Ergebnis mit einer Match-3-Mechanik und steckt es in ein Roguelike-Korsett. Fertig ist der Genre-Mix Ironcast, den wir euch im heutigen Arcade-Check vorstellen wollen.
Die meiste Zeit verbringen wir im Duell mit einem anderen Ironcast.
Lang lebe die Königin
Wir schreiben das (alternative) Jahr 1886. Die Grande Nation setzt alles daran, dem Viktorianischen Zeitalter ein blutiges Ende zu setzen und hat unlängst den Ärmelkanal überquert. An vorderster Front entscheiden Ironcasts – dampfgetriebene stählerne Ungetüme auf zwei Beinen – über den Ausgang des Krieges, der bereits vor den Toren Londons tobt. Im Dienste ihrer Majestät lenken wir fortan die Geschicke eines solchen Kolosses und versuchen die französische Invasion abzuwehren.

Für die Verteidigung Englands stehen wir stets einem einzelnen, gegnerischen Ironcast im rundenbasierten Duell gegenüber. Wir feuern unterschiedliche Waffen ab, setzen die Maschine für eine Chance zum Ausweichen in Bewegung, schützen den Rumpf mit einem Energieschild und führen Reparaturarbeiten aus. Die farbig kodierten Ressourcen dafür sammeln wir durch die Kombination von gleichartigen Steinen auf dem Spielbrett in der Mitte des Bildschirms auf. Je Runde können wir drei Züge darauf ausführen. Zufällig auftretende Sondersteine ermöglichen die Kombination unterschiedlicher Farben oder versehen das nächste aktivierte System mit einem Bonus.

Wir haben es dabei als nachteilig empfunden, dass unsere Waffen in der ersten Runde stets gesperrt sind und somit der Gegner die ersten Schüsse abgibt. Durch diese Einschränkung verläuft die Eröffnung der Partie meistens auf die gleiche Art und Weise.
Zwischen den Missionen rüsten wir unseren Ironcast auf.
Auf der Werkbank
In den seltensten Fällen verfügen wir über genügend Reserven, um offensiv als auch defensiv zu agieren. Wir müssen uns entscheiden, ob wir die Kühleinheiten für das Abfeuern einer Waffe oder eine zusätzliche Schildstufe aufwenden wollen. Oftmals zwingt uns der Zufall aber auch eine Taktik auf, etwa wenn die dringend benötigten Munitions-Orbs nicht auftauchen.

Mit jedem Sieg erlangen wir Schrottteile für die Reparatur unseres Kampfgefährts. Das Altmetall dient zudem als Währung für den Einbau neuer Komponenten, deren Blaupausen wir von besiegten Gegnern erhalten. Zusätzlich sammeln wir Erfahrungspunkte und können uns mit jedem Rangaufstieg für eine von drei zufälligen Fähigkeiten entscheiden.

So senken wir den Hitzeausstoß einer Waffe, schwächen kurzzeitig die Schilde des Feindes oder stehlen ihm Ressourcen. Zusammen mit der initialen Wahl des Piloten und des Ironcast-Modells entsteht peu à peu unser Wunschbegleiter. Einen Händler für die Teile gibt es nämlich nicht, alles ist dem Zufall überlassen.
Die nicht minder starke Lokomotive ist der einzige Gegnertyp neben den Ironcasts.
Roguelike-Kampagne
Ironcast setzt uns zeitlich unter Druck: Nach zehn Tagen treffen wir in Form eines französischen Asses auf den ersten Endgegner. Bis dahin können wir je Tag eine von drei Missionen absolvieren und uns für das große Duell rüsten. Wir zerstören gegnerische Kolosse innerhalb eines Knappen Rundenlimits, sammeln eine bestimmte Anzahl von Elementen auf dem Spielbrett oder müssen unser Überleben für einen bestimmten Zeitraum sichern.

Jeder Einsatz erzählt im Kontext des Krieges eine kleine Geschichte und spannt den narrativen Bogen ein Stück weiter. Nichtsdestotrotz variieren die unterschiedlichen Ziele das allgemeine Spielgeschehen unmerklich. Das Tuning der eigenen Kampfmaschine und die Duelle selbst motivieren zum Weiterspielen.

Bis zum ersten Aufeinandertreffen mit dem Bossgegner mussten wir viel Lehrgeld zahlen. Der Schwierigkeitsgrad von Ironcast steigt rapide an und bestraft bereits wenige Fehler konsequent. Zudem ist das Spiel als Roguelike angelegt, sodass eine Niederlage unweigerlich den kompletten Neustart bedingt. Dennoch ist jeder Kampf gleichsam fordernd wie spannend, obwohl es insgesamt nur fünf Gegnertypen gibt.
Je Tag haben wir die wahlen zwischen drei Missionen, nach zehn Tagen trifft der blaue Bossgegner ein.
Fazit
Ironcast ist ein cleverer Genre-Mix, der gekonnt spannende Rundenkämpfe mit einer Match-3-Mechanik verbindet. Es motiviert ungemein, die Ausrüstung des eigenen Kampfkolosses zu optimieren und im Kampf zu erproben. Aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrades und der Roguelike-Komponente wird zudem einige Zeit bis zum Abspann vergehen. Die Präsentation des Spiels geht dabei in Ordnung und verortet das Geschehen in einer netten Steampunk-Welt.
  • Solospiel
  • Rundentaktik mit Match-3-Mechanik
  • Für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Erhältlich seit 4.3.2016 für 12,99 Euro
  • In einem Satz: Rundenbasierte Mech-Action mit Match-3-Mechanik im Steampunk-Gewand.

Video:

Der Marian 19 Megatalent - P - 15838 - 12. März 2016 - 15:55 #

Das klingt ja ziemlich gut. Wäre wohl was für mich.

Cubi 17 Shapeshifter - P - 6065 - 12. März 2016 - 20:38 #

Ich hab mir das gekauft, als es mal im "Wir schweifen ab"-Podcast besprochen wurde. Fand schon PuzzleQuest eine coole Idee, da gefällt mir das sicher auch.
Wenn ich denn mal dazu komm... *festvornehm* :)

Olphas 24 Trolljäger - - 46563 - 12. März 2016 - 21:20 #

Ich hab es mir mal auf die Wunschliste gepackt. Das sieht echt interessant aus. Danke für den Bericht :)

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 31084 - 12. März 2016 - 21:39 #

Liest sich echt interessant und damit landet es auch auf meiner Wunschliste.

Jak81 16 Übertalent - 5002 - 13. März 2016 - 1:27 #

Ich frage mich immer noch, warum das Spiel zur Match3-Mechanik gezählt wird. Ich dachte das Merkmal davon wäre das Tauschen zweier Steine wodurch eine Reihe von 3 oder mehr Steinen entsteht. Das wird hier ja gar nicht gemacht, sondern man zieht ja eigentlich Linien durch die gleichfarbigen Steine, und zwar auch diagonal, was bei Match3-Spielen sonst ja nicht der Fall ist... :/

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