Arcade-Check: The Flame in the Flood
Teil der Exklusiv-Serie Arcade-Check

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3. März 2016 - 13:07 — vor 25 Wochen zuletzt aktualisiert

Jede Woche stellt der Arcade-Check ein interessantes Downloadspiel vom Xbox-Marktplatz vor, egal ob Indie oder Vollpreis. Die Rubrik wird von unseren Usern mrkhfloppy und Old Lion betreut.

Nachgeschobene Überlebens-Modi zu bereits existierenden Titeln sind im Kommen, siehe Rise of the Tomb Raider (Neuer Ausdauermodus lässt Lara verhungern underfrieren) oder Fallout 4 (Details zum Survival-Modus bekannt), ebenso Titel, die von Anfang an auf Survival setzen, etwa This War of Mine - The Little Ones (lest hier den Arcade-Check) oder eben The Flame in the Flood. Ob letzerer Titel selbst am Markt zu überleben weiß, erfahrt ihr im heutigen Arcade-Check. Immerhin stammt er von ehemaligen Mitarbeitern der Studios Bungie, Harmonix und Irrational Games.

Der Startpunkt eurer Reise: Camp Pinewood.

Mein Stab, mein Hund und ich
Ihr spielt das Mädchen Scout, das mit ihrem Hund Aesop aus Camp Pinewood entkommen muss. In diesem Fall droht mal ausnahmsweise keine Zombie-Apokalypse oder ein Krieg, vielmehr wurdet ihr durch eine Überschwemmung von der Außenwelt abgeschnitten und sollt nun auf dem vorbeifließenden Fluss entkommen. Im Basiscamp ist eure erste Mission, ein Radiosignal zu installieren.

Auf dem Weg zum Floß, das zu Beginn von nicht mehr als ein paar Brettern zusammengehalten wird, sammelt ihr einige Gegenstände ein, die ihr entweder sofort verbrauchen oder später zur Herstellung komplexerer Item nutzen könnt. Euer Hund ist dabei eine gute Hilfe, weist er doch mit seinem Bellen auf Gegenstände. Aber Vorsicht, ihr habt nur begrenzt Platz, und nicht alles ist zu Beginn nützlich. Später erhöht sich eure Rucksackkapazität, trotzdem solltet ihr immer ein Auge darauf haben, was ihr bereits herstellen könnt und was nicht, um keinen Ballast mitzuschleppen.

Das Manövrieren des Floßes geht intuitiv von der Hand, an einigen Stromschnellen müsst ihr per Knopfdruck den Kurs halten. Nebenbei solltet ihr, wie bei jedem klassischen Survivor, auf die Anzeigen achten, die den Hunger oder Durst, die Körpertemperatur oder die Ausdauer widerspiegeln. Fällt ein Bereich auf Null heißt es Game Over und bedeutet im Spielmodus "Überlebenskünstler" den dauerhaften Tod.

Sobald ihr die ersten umliegenden Stege erreicht habt, erlebt ihr schnell eine Schwachstelle des Survival-Genres: öde Wiederholungen. Denn jedes Mal sammelt ihr Dinge ein, rüstet euch oder euer Floß auf, craftet Werkzeuge oder Kleidung, nehmt Nahrung zu euch oder schlaft. Ist ein Ort abgegrast, geht es zum nächsten, und so weiter. Die Spielwelt zwar schön bunt, allerdings auch abwechslungsarm, was mit dazu führt, das das Erkunden bald mehr Mühe als Spaß bereitet.

Per Floß gelangt ihr über die Wassermassen zu Anlegestellen. Rechts: Der böse Wolf.

Nachts sind alle Wölfe grau
All diese Dinge könnt ihr tagsüber erledigen. Wenn es aber Nacht wird, kommt der sprichwörtliche böse Wolf und will euch ans Leder. Sobald er auftaucht, nehmt am besten die Beine in die Hand und rettet euch auf das sichere Floß: Erstens fehlen euch zu Beginn die nötigen Fertigkeiten, um Fallen zu bauen, und zweitens könnt ihr nicht kämpfen. Sollte Isegrimm euch erwischen, hat euer Abenteuer ein schnelles Ende gefunden.

Technisch weist The Flame in the Flood noch einige Macken auf. So sind die deutschen Texte meist viel zu lang für die vorgesehen Boxen; auch der Übersetzung selbst hätte ein Muttersprachler sehr, sehr gut getan. Die Story, wenn wir sie denn so nennen wollen, will ebenfalls nicht so recht zünden, zumal wir bisher nicht so recht rausbekommen haben, wonach wir eigentlich, bis auf den Erhalt des eigenen Lebens, hinarbeiten.

Fazit
The Flame in the Flood ist mit seinem hübschen und eigenen Zeichentrickstil definitiv ein Hingucker. Auch die Hintergrundmusik von Folkmusiker Chuck Ragan passt wunderbar zur Spielwelt und sorgt für Lagerfeuerromantik. Wenn dazu jetzt noch eine packende Story und weniger monotone Aufgaben gekommen wären, würden wir wahrscheinlich ein tolles Survivalspiel in den Händen halten. So verkommt es allerdings zu einem 08/15-Ableger des Genres und ist nur bedingt zu empfehlen.

  • Survival-Adventure
  • Einzelspieler
  • Für alle Skillstufen geeignet
  • Preis am 2.3.2016: 19,99 Euro
  • In einem Satz: Nett anzusehendes Wildwasser-Survivalspiel mit öden Sammelaufgaben.
mrkhfloppy 21 Motivator - P - 29631 - 3. März 2016 - 13:23 #

Hurra, ein Survival-Spiel!

Ghusk 14 Komm-Experte - P - 2320 - 3. März 2016 - 14:55 #

Oh, schade. In den Trailern sah das ganz sympathisch aus.

skybird 13 Koop-Gamer - P - 1290 - 4. März 2016 - 1:25 #

Danke für den Test! Der Trailer sah echt vielversprechender aus.
Dann doch auf 'nen Steam Sale warten.
Oder die Musikauskoppelung kaufen :-)

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9171 - 4. März 2016 - 14:04 #

was zumindest auf steam leider nicht geht. dort sind sountracks leider immer nur als DLC verfügbar und benötigen daher das eigentliche spiel.

Der Marian 19 Megatalent - P - 15838 - 4. März 2016 - 7:24 #

Da hatte ich mir etwas mehr von erhofft.

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