Oculus Rift: Gründer entschuldigt sich für Preis-Aufregung

PC MacOS
Bild von Grundo
Grundo 793 EXP - 11 Forenversteher,R5,S2,A4
Alter Haudegen: Ist seit mindestens 3 Jahren bei GG.de registriertLoyalist: Ist seit mindestens einem Jahr bei GG.de dabeiVorbild: Hat mindestens 100 Kudos erhaltenSammler: Hat mindestens 50 Spiele in seiner SammlungProfiler: Hat sein Profil komplett ausgefüllt

8. Januar 2016 - 11:48 — vor 47 Wochen zuletzt aktualisiert
Oculus Rift ab 699,00 € bei Amazon.de kaufen.

Im Verlauf der Fragerunde zum Vorbestellungsstart von Oculus Rift hat sich Oculus-Gründer Palmer Luckey zur Aufregung um den Preis der Konsumenten-Version geäußert. Für viele war der Preis von 599 US-Dollar (741 Euro in Deutschland) eine herbe Überraschung, die nun mit „schlechter Kommunikation“ begründet wird. Die Aussage, Oculus werde sich „ungefähr in der 350 Dollar-Gegend – aber mehr“ befinden, sei aus Frustration um die damals kursierenden Preis-Gerüchte von 1500 US-Dollar seitens Oculus Rift entstanden:

Meine Antwort war schlecht vorbereitet und mental habe ich 349 Dollar mit 1500 Dollar verglichen, nicht mit unseren internen Einschätzungen von rund 599 Dollar. Deswegen habe ich gesagt, der Preis würde ungefähr in dieser Gegend liegen.

Ebenfalls entschuldigt Luckey die Überraschung mit der bisherigen Annahme, die Konsumenten-Version würde preislich der – technisch schwächeren – Entwicklungs-Kit-2-Version entsprechen:

Die Leute haben sich die viel schwächere Version des DK2 für 350 Dollar angeguckt und angenommen, dass die Konsumenten-Version von Rift ähnlich viel kosten würde. Das habe ich (und Oculus) nicht korrigiert. Dafür entschuldige ich mich.

Der hohe Preis wird von Luckey damit gerechtfertigt, dass Oculus einen Unterhaltungswert habe, der von Geräten in der gleichen Preisklasse kaum erreicht werde. Außerdem seien die beiden Displays des Oculus der allgemeine Faktor hinter dem hohen Preis, allgemein kritisierte Bundle-Beigaben beeinflussen laut Luckey den Preis nicht besonders. Eine Einschätzung der Kosten von Oculus Touch wollte Luckey nicht geben. Er habe „seine Lektion gelernt“.

endymi0n 16 Übertalent - - 5435 - 8. Januar 2016 - 12:04 #

Die (in Europa) verlangten 741€ mit Versand waren j auch wirklich nicht kommuniziert wurden, ich rechnete mit 499€ Preis maximal. Dann muss ich wohl oder über zur Vive greifen (Berichte abwarten) oder die Oculus später kaufen.

Weryx 18 Doppel-Voter - P - 10033 - 8. Januar 2016 - 15:36 #

So schauts aus, der Preis ist einfach nur frech

Sylar 13 Koop-Gamer - 1331 - 8. Januar 2016 - 17:27 #

Ich würde so oder so erst mal auf die Vive warten und dann schauen welches Produkt das bessere ist, selbst wenn es die Rift jetzt um 300€ zum vorbestellen gäbe

Qualimiox 13 Koop-Gamer - P - 1555 - 8. Januar 2016 - 21:14 #

Ich habe die Rift vorbestellt, weil das Geld erst eingezogen wird wenn die Rift auch tatsächlich versendet wird und ich mir so eine frühere Ankunft und eine Reservierung zur Touch-Hardware sichere.(Versendet wird meine wohl frühestens Ende April).

So kann ich immer noch abwarten, HTC will ja im Februar Vorbestellungen für die Vive starten, wenn die dann das bessere Angebot haben kann ich die Vorbestellung bei Oculus immer noch stornieren und umschwenken.

Mr. Potty 10 Kommunikator - P - 492 - 8. Januar 2016 - 18:55 #

Die Vive dürfte aber aller Wahrscheinlichkeit nach noch teurer werden.

Golmo 15 Kenner - P - 3277 - 8. Januar 2016 - 12:24 #

Bei dem Preis (vor allem in DE) wird VR mit Garantie nicht massentauglich. Meine Hoffnung liegt bei Sony und dem PlayStation VR vor allem weil dort auch kein sündhaft teurer PC benötigt wird und die Spiele maßgeschneidert auf die Hardware sind.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6558 - 8. Januar 2016 - 13:27 #

Allerdings ist die PlayStation Brille wieder total uninteressant für Bastler. Und aus der Ecke erwarte ich die besseren Ideen, was man damit machen kann. Und auf der Konsole laufen leider auch nicht die Spiele, für die mich VR interessiert (Elite und Star Citizen, diverse realistische Simulatoren).

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 10. Januar 2016 - 20:20 #

Die "Bastler" als sogar auch die Simulationsspieler sind aber eine extreme Nische.
Eine Konsole will ja gerade das Gegenteil sein. Anstöpseln und los.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6558 - 12. Januar 2016 - 15:01 #

Die Bastler sind aber wichtige Faktoren bei der Erschließung neuer Möglichkeiten einer Technologie.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 18. Januar 2016 - 19:42 #

Nö. Für Konsumgüter sind sie nur eine Randerscheinung. Die Bastlerzeiten sind lange vorbei.

firstdeathmaker 17 Shapeshifter - P - 6558 - 25. Januar 2016 - 21:38 #

Ich weis, dass dem nicht so ist.

Sp00kyFox 18 Doppel-Voter - 9932 - 8. Januar 2016 - 13:41 #

was ja auch nicht mehr leistung aus der PS4 rausholt. man wird da auch seine vorstellungen drosseln müssen, dass man die üblichen titeln in der grafischen qualität über VR nutzen kann.

Aladan 21 Motivator - - 28699 - 8. Januar 2016 - 14:49 #

Was ich gelesen habe, wird wohl auch die Releaseversion der OR nur auf 1080x1200 pro Auge kommen, von daher erst einmal abwarten. Letztendlich kommt es auch auf die Technik der Displays, das Spieleangebot usw. an.

euph 23 Langzeituser - P - 38745 - 8. Januar 2016 - 12:34 #

OR war für mich mangels entsprechende PC ja nie eine Option. Aber der Preis überrascht mich doch. Für üver 700 Euro wird das so schnell keine Verbreitung finden. Daher bin ich auch gespannt, was Sony für seine Brille aufrufen wird. Bei einem Preis von bis zu 349 Euro würde ich vielleicht schwach werden - aber nach OR bin ich mir nicht so sicher, ob nicht doch auch dort eine 5 am Anfang stehen wird.

gar_DE 16 Übertalent - P - 5790 - 8. Januar 2016 - 12:38 #

Aber immerhin, man kann sich ja ein wenig Geld wiederholen:

"The Xbox controller costs us almost nothing to bundle, and people can easily resell it for profit."

Wow, das lässt einen den Preissprung ja fast vergessen...

Lorin 15 Kenner - P - 3637 - 8. Januar 2016 - 15:35 #

Solange Oculus meine eBay Gebühren zahlt... ;)

gar_DE 16 Übertalent - P - 5790 - 8. Januar 2016 - 12:42 #

Ein kleiner Hinweis: Der Preis $1500 war der empfohlene PC inklusive OR ("we started officially messaging that the Rift+Recommended spec PC would cost roughly $1500").

Triton 16 Übertalent - P - 5289 - 8. Januar 2016 - 13:15 #

Auch wenn Herr Luckey anderweitig wieder gesagt hat das Oculus bei diesem Preis nichts verdient, glaube ich ihm nicht wirklich mehr was er von sich gibt. Aber bevor Star Citizen fertig ist gibt es sicher genug Feedback wie weit die Rift ist. Und dazu Test und Vergleiche mit anderen VR-Anbietern, also abwarten und Tee trinken.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18742 - 8. Januar 2016 - 14:46 #

Ja das mit dem nix verdienen klingt lustig wenn ich mir den Euro Preis anschaue.
Angeblich wird aus Europa versendet also fallen keine Zoll abgaben an. Ich frage mich daher warum nach Umrechnung dollar-euro und Aufrechnung der Steuern irgendwie eine Differenz von ca 80€ entsteht.
Da wurden zu viele Aussagen und Versprechungen gemacht die sich widersprechen als das nun genau diese Aussage glaubwürdig sein sollte,

Q-Bert 11 Forenversteher - 594 - 8. Januar 2016 - 16:19 #

599 Dollar netto ohne Porto kostet das Ding in USA. Das entspricht bei aktuellem Umrechnungskurs 553 Euro netto. Dazu kommen dann 19% Umsatzsteuer, also +105 Euro. Macht 658 Euro. Zum offiziellen Verkaufspreis von 699 Euro bleibt also eine Differenz von 41 Euro.

In diesen 41 Euro steckt der Transport per Containerschiff nach Europa. Bei der Einfuhr in die EU zahlt der Hersteller Zollgebühren (ca. 2%, ca. 11-12 Euro). Die Zwischenlagerung in Irland und die Logistik des Weiterversands innerhalb Europas erfordert Lagerräume, Büros, Mitarbeiter. Anpassen von AGBs, Anleitungen auf andere Sprachen. Rückstellungen für rechtliche Besonderheiten in der EU.

Ich finde den Preis insgesamt auch viel zu hoch, aber an den 41 Euro hängt`s mit Sicherheit nicht.

ChuckBROOZeG 19 Megatalent - 18742 - 8. Januar 2016 - 16:56 #

Ich bin immer noch de Meinung 741€ als Verkaufspreis in D gelesen zu haben.
Aber da ich ganz sicher nicht Early Adopter werde war ich nicht auf der Verkaufseite.

Und die ca80€ kommen halt von den ca660 die du auch ausgerechnet hast zu den von mir gelesenen 741€.

Mal abgesehen davon das ich für den Versand nach Europa 41€ ziemlich großzügig Kalkuliert finde. Da zahl ich ja kaum mehr wenn ich n großes CaseLabs Gehäuse bestelle. Das Paket ist mindestens 4 mal so groß wie ein OR und mindestens 5 mal so schwer so schwer.

Wenn die wirklich solche Zahlen offiziell rausgeben ist es ein weiterer Grund zu sagen "wir verdienen nix daran" einen Scheiss könnt ihr uns vorlügen!

gar_DE 16 Übertalent - P - 5790 - 8. Januar 2016 - 19:19 #

741€ waren schon mit Versand (42€), der bei den Amis übrigens auch mit $50 noch oben drauf kommt.
Der Versand wird sicherlich mit Express-Zuschlag usw. sein. Schau dir mal die Versandkosten mit DHL-Express oder UPS an, das ist halt so. Klar wäre die Option mit der normalen Post billiger, wird aber halt nicht angeboten.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 8. Januar 2016 - 19:51 #

Express kostet 5 Euro Aufpreis. Ok, als Prime-Kunde und auch nur bei Amazon. Aber hey, beim Thema VR vergleichen eh alle Äpfel mit Birnen, da fällt das auch nicht mehr auf :P .

gar_DE 16 Übertalent - P - 5790 - 9. Januar 2016 - 4:54 #

Jetzt vergleichst du die Volumen-Tarife von Amazon (die z.B. vieles auch als Brief verschicken können) mit den Tarifen von OR.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 9. Januar 2016 - 11:15 #

Lies noch einmal. Vor allem den Teil mit den Äpfeln und den Birnen. Ich dachte, der weist recht eindeutig auf Ironie hin.

blobblond 19 Megatalent - 17762 - 9. Januar 2016 - 2:55 #

Hinzu kommen ja noch Rücklagen für die 2 Jahre Gewährleistung.

MueKE 09 Triple-Talent - 332 - 9. Januar 2016 - 22:34 #

Correct me if i`m wrong, aber meines Wissens kommen bei den Verkäufen innerhalb der USA auch noch Steuern drauf, die man gerne vergisst (die ist in D schon eingerechnet). In Kalifornien sind das z.B. 7,5% also 643 US$

guapo 18 Doppel-Voter - 9878 - 9. Januar 2016 - 22:49 #

gibt aber auch Staaten mit 0%.

Xentor 14 Komm-Experte - 2164 - 8. Januar 2016 - 13:26 #

Tja wie war das noch einige Wochen vorher?
Dank Facebook wird es nicht sooo teuer.
Oder doch.....
naja ok nur ein weiter Grund das Teil nicht zu kaufen.

Zzorrkk 13 Koop-Gamer - - 1569 - 8. Januar 2016 - 14:13 #

Das Ding würde sich meiner Ansicht nach wie alles andere nur dann verkaufen, wenn es eine oder mehrerer exklusive Killer Apps dafür gibt. Oder über Porno Angebote. Und ich glaube, dann würde es aber eben weiter Nische bleiben. Nach dem, wie die Berichte waren, ist 3D in dieser Form zwar eine irre Erfahrung, aber auch sehr anstrengend. Und für kurze Nutzung ist der Preis dann eben sehr hoch und die Nutzung sehr eingeschränkt. Einen Race Seat mit Triple Monitor Setup haben ja auch wenige Leute, selbst wenn man nur in der Gruppe der Rennspiel Fans schaut (wobei die Kosten zugegeben noch mal deutlich höher sind).

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23298 - 8. Januar 2016 - 15:21 #

Wird die Oculus Rift überhaupt bei Media Markt, Saturn und Amazon verkauft werden?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 8. Januar 2016 - 15:29 #

Wahrscheinlich genauso wie iPhone und co: Wenn die Produktionszahlen groß genug sind um den freien Handel zuverlässig zu beliefern. Dürfte bei der Vive nicht anders laufen am Anfang.

Aber: Es braucht dringend einen Verkauf im öffentlichen Einzelhandel, alleine um die Dinger ausprobieren zu können. Die Argumente gegen VR-Brillen stammen fast ausschließlich von Leuten, die es nie ausprobiert haben. Mit denen lässt es sich dann auch schwer diskutieren.. Alleine der immer wiederkehrende 3D-Vergleich ist so hirnrissig, dass man eigentlich auch als VR-Hasser drauf kommen könnte.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 9. Januar 2016 - 1:45 #

Der 3D-Vergleich bezieht sich i.d.R. doch nicht auf das 3D-Erlebnis, sondern nur auf einen schnell wieder abflauenden Hype.

2008-2012 war 3D dank Avatar & Co stark gehyped, es gab 3D-Kompaktkameras, der 3DS hat es als Alleinstellungsmerkmal mitgebracht und alle wollten 3D-Fernseher. Heute ist davon eigentlich nur noch Kino geblieben. Und die Filme sind fast immer konvertiert und nicht mehr in 3D aufgenommen.

Ich und andere erwarten, dass es mit VR ähnlich kommen wird. Aktuell sind wir in der großen Hypephase. Ob es sich halten kann, muss sich zeigen. 2006 mit der Wii war ja auch mal Bewegungssteuerung die große Zukunftstechnologie. Heute ist das tot. Nicht jeder Hype überlebt.

Und ich hatte ein DK2 ein paar Tage in Nutzung und fand es nicht sehr beeindruckend. Allein die arg grobe Auflösung hat mich komplett ernüchtert. Vorher wollte ich unbedingt die CV am Tag 1 haben, jetzt warte ich lieber auf die ersten 4K-Modelle. Die Auflösung der CV ist mit 2160x1200 Pixeln ja nur wenig höher als die 1920x1080 der DK2.

Für alle, die sowas noch nicht aufhatten, hier der Oculus-Rift-Simulator:
http://vr.mkeblx.net/oculus-sim/
In Sachen Auflösung ist der leider recht nah an der Realität.

Und es bleibt halt auch das Problem der Software. Es gibt nette Techdemos aber keinen Systemseller bisher. 3D-Kino hatte wenigstens Avatar um den Hype zu starten. Was hat VR?

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14533 - 9. Januar 2016 - 2:15 #

Naja, da Jörg inzwischen bei Elite Dangerous dank 1.5x Oversampling alle Texte gut lesen auf der DK2, denke ich dass die Auflösung nicht so das Problem ist. Die Display-Technik und auch die Linsen der Rift CV wurden ja nochmal überarbeitet, und erste Berichte klingen sehr positiv. Das wird schon :)

Und 3D im Fernsehen ist eben gescheitert, weil viele den Aufwand scheuen, mehr Geld in die Hand zu nehmen und den Film richtig in 3D zu drehen. Die in aller Regel recht mauen Konvertierungen sorgen halt nicht für den WOW-Effekt eines Avatar. Und heutzutage ist doch in fast jedem Fernseher 3D. Und wäre ich nicht so ewig lange Student gewesen hätte ich auch vor Jahren schon einen 3D-Monitor gekauft. Leider sind die Autostereoskopischen Systeme nie wirklich gut gelaufen, aber ich hätte mir wohl auch ein Shutter-System "angetan". Ich habe nicht umsonst drei verschiedene rot/grün-Brillen in meiner Schreibtischschublade, die ich alle paar Monate rauskrame um mir ein paar entsprechende Bilder oder Youtube-Videos anzugucken ^^

Aladan 21 Motivator - - 28699 - 9. Januar 2016 - 9:21 #

Genau hier hast du den Kernpunkt erfasst. Wird es bei VR anders laufen oder trauen sich die Firmen, viel Geld in die Hand zu nehmen, um AAA Spiele rein auf VR zu programmieren? ;-)

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14533 - 9. Januar 2016 - 10:12 #

Naja, im Gegensatz zu Filmen lassen sich Spiele, da die meisten ja sowieso mit 3D-Grafik arbeiten, viel leichter für VR "umcoden". Mit VorpX kann man wohl fast jedes Spiel zum Laufen kriegen. Ja, zum Teil funktionieren dann einige Effekte nicht, und man soll wohl etwas aufpassen mit Spielen in der Ego-Sicht, die einem für Cutscenes o.ä. die Kontrolle über die Blickrichtung nehmen. Aber davon ab funktioniert VR bereits jetzt mit vielen Spielen besser als ein nachträglich reingerechnetes 3D in Filmen.

Aladan 21 Motivator - - 28699 - 10. Januar 2016 - 8:17 #

Umcoden bringt dir jedoch nicht viele neue Nutzer. Wenn die Spieler ein Spiel auch "normal" spielen können und es daneben noch eine VR-Version gibt, wird der Großteil einfach die normale Version spielen, statt hunderte Euro auszugeben, um die leicht geänderte Fassung zu spielen.

Dazu kommt, dass du für VR komplett neue Spielsysteme brauchst, da sich viele der normalen Spiele für VR gar nicht eignen.

Wenn, dann müssen die Entwickler viel Geld in die Hand nehmen und exklusive AAA Spiele bringen, die sich ausschließlich auf VR spielen lassen. Alles andere hat da auf Dauer keinen Sinn.

Just my two cents 16 Übertalent - 4360 - 9. Januar 2016 - 13:06 #

Nö, Avatar hatte den WOW Effekt im wesentlichen daher, dass es für viele das erste mal 3D war und Cameron für Avatar viel in Grundlagenforschung investiert hat, was man den Film auch deutlich anmerkt - er kommt trotzdem nur im Kino so richtig gut zur Geltung. 3D ist gescheitert, da am Ende niemand wusste, WARUM man das machen sollte und was es für den Film bringt. In jedem 3D Film (gerade im animierten Bereich) hast du DIE Szene für die du merkst, dass das jetzt extra für den 3D Effekt ist man sonst damit aber eigentlich nix anfangen kann.
3D im Kino ist heute reiner Selbstzweck der es rechtfertigt den Kunden nen Aufschlag aus der Tasche zu ziehen und so die Einnahmen zu erhöhen, daher wird auch konvertiert was das Zeug hält...

Und das wird auch die Messlatte für VR. Gibt es einen Mehrwert und ist der am Ende auch nutzbar? Wenn ja, Glückwunsch - ich glaube gegenwärtig nein...

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 9. Januar 2016 - 13:27 #

Das würde ich wieder weniger kritisch sehen. Man kann Spiele für VR nicht einfach anpassen. Ein Egoshooter wird z.B. immer problematisch sein, weil echter und virtueller Körper sich unterschiedlich bewegen.

Man muss eigene Spiele dafür schaffen und dann ist definitiv ein Mehrwert da. Wenn man ein VR-Set mal aufhatte, ist das beeindruckend.

Das Problem sehe ich eher darin, geeignete Szenarien für VR zu finden und den Leute zu verkaufen, damit es kein Rohrkrepierer wird. Aktuell sieht es da düster aus. Was man an Spieleankündigungen sieht, ist ähnlich langweilig und belanglos wie das Zeug für Kinect, Eye Toy und Wii Balancing Board.

Ich sehe die Zukunft von VR eher in sowas wie der Gear VR mit Smartphone. Sowas wie "Titans of Space" ist echt beeindruckend, dauert eine Viertelstunde und kostet 0-4 Euro für dieses Erlebnis. Und die Kernhardware hat man mit dem Smartphone schon, man zahlt nur 30-100 Euro für das umgebende Headset. Und es hat keine störenden Kabel.

Just my two cents 16 Übertalent - 4360 - 9. Januar 2016 - 15:28 #

"Man muss eigene Spiele dafür schaffen und dann ist definitiv ein Mehrwert da. Wenn man ein VR-Set mal aufhatte, ist das beeindruckend."
Glaube ich gerne. Da liegt aber der Hase im Pfeffer. Weiter vorne schrieb jemand, dass es ja relativ einfach wäre vorhandene Spiele an VR anzupassen.
Da fällt mir spontan die Fuchtelsteuerung der Wii ein. Das war zuerst auch beeindruckend, cool und neu. Irgendwie haben es aber nur Nintendo und im Ansatz Ubisoft geschafft dafür Spiele zu entwickeln, wo das ein Mehrwert war. Das waren am Ende alles Exclusivtitel. Ich finde Red Steel 2 auch heute noch beeindruckend und cool. Das war aber auch speziell für die Wiimote Plus entwickelt. Sonst war praktisch alles, was irgendwie Crossplattform war auf der Wii murks. Sah schlechter aus und irgendwas, was sonst per Knopfdruck intuitiv zu erledigen war musste nun geschüttelt oder gefuchtelt werden um irgendwas für die Wii zu bieten und das Thema war durch. Microsoft hatte sich dann mit Kinect dann schon total verspekuliert...
Ein Assassins Creed lässt sich nicht einfach mal eben so an VR anpassen. Es müsste ein AC für VR geben und die Möglichkeiten sinnvoll nutzen und da kommt dann das Henne Ei Problem. Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet Crytek einer der ersten "Spieleanbieter" ist. Die können nämlich beeindruckende spielbare Techdemos bauen - nur fand ich deren Spiele am Ende spielerisch eigentlich immer meh...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 9. Januar 2016 - 15:56 #

Ein Problem der Wii war, dass "ernsthafte Gamer" sie nicht ernst genommen haben. Die Steuerung wurde verteufelt, Bewegen ist für Gamer offenbar ein rotes Tuch. Kein wunder, wenn niemand Coregames entwickelt wenn die Gamingszene in einer Tour ihren Hass über die bescheidene Bewegungssteuerung vergießt. Kann auch bei VR passieren. Sorry, ich sehe die Gamingszene als erzkonservativ, hier lassen sich neue Technologien abseits der gewohnten CPU/GPU-Entwicklungszyklen nur sehr sehr schwer etablieren.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 10. Januar 2016 - 20:28 #

Ich mag meine Wii und auch Red Steel 1 und 2.
Aber, das ist halt schon sehr anstrengend auf Dauer. Für "normales" Zocken ist ein Pad einfach weitaus praktikabler. Die Wiimote ist halt ein nettes Gimmick für zwischendurch mal.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 9. Januar 2016 - 18:49 #

Ein Assassin's Creed dürfte nicht gut auf VR anpassbar sein. Aber ich kann mir schon VR-Spielekonzepte vorstellen, die gut funktionieren. Bei Rennspielen muss man praktisch gar nichts massen, das passt von alleine. Bei Space-Shooter ähnlich.

Sowas wie P.T. kann leicht angepasst auch gut funktionieren. Generell sehe ich bei Horror ganz gute Möglichkeiten. Die brauchen keine offene Welt und man kann Elemente wie ein Herumteleportieren à la P.T. ganz gut mit Sitzen im Stuhl vereinen. Ein VR-Horrorspiel im Rollstuhl bietet auch ganz nette Möglichkeiten.

Ein "Götterspiel" à la From Dust, wo man von oben auf die Miniaturwelt schaut, kann auch funktionieren. Vielleicht nur etwas schwierig mit der Nackenbelastung auf Dauer.

Das Problem ist nur, dass es bisher halt kein Spiel gibt, was sowas bietet. Die Klettersimulation von Crytek ist sicher interessant, aber die fesselt einen storymäßig ja nicht. Da sehe bei einer Art Silent Hill viel mehr Potential.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 10. Januar 2016 - 1:27 #

Warum sollte AC nicht funktionieren? Ich habe einige 3rd-Person-Spiele mit der Rift gespielt und die Perspektive funktioniert mit einem Gamepad als Eingabegerät super.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 10. Januar 2016 - 13:39 #

Aber was soll VR einem als Spieler da an Mehrwert bringen? Wo ist der Vorteil gegenüber z.B. stereoskopischem 3D, was auch schon keiner will?

Und wird einem nicht leicht übel, wenn dann eine der vielen Cutscenes einsetzt, wo man den virtuellen Kopf nicht mehr bewegen kann? Bei meinen Tests mit VR war alles, wo ich eine feste Perspektive aufgezwungen bekomme, ziemlich übel. Und AC hat ja viele In-Game-Cutscenes, die spontan einsetzen.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14533 - 10. Januar 2016 - 14:29 #

Stereoskopisches 3D - Dein Monitor wird zu einem Fenster, durch das Du in eine kleine 3D-Welt guckst.
VR - Du BIST in der Welt. Du schwebst hinter deinem 3rd-Person-Avatar, kannst Dich frei umschauen. Du bist halt einfach direkt dabei, eher ein Begleiter statt ein Beobachter...

Und guck doch mal auf Youtube, wie viele Leute wie viele unterschiedlichste Spiele spielen. Klar kommen verschiedene Leute unterschiedlich gut klar damit, aber es gibt offensichtlich Menschen, die mit 1st-Person und 3rd-Person-Spielen in VR/3D problemlos klarkommen und Spaß haben.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 10. Januar 2016 - 17:17 #

Der generelle Unterschied zwischen VR und S3D ist mir schon klar, ich bin ja nicht blöd.

Aber wo ist der Mehrwert bei einem 3rd-Person-Spiel wie AC? Sich da frei in der Welt umzuschauen, bringt mir ja keine bessere Immersion oder sowas, da das Spiel nicht auf Egosicht ausgelegt ist. Bei GTA V im 1st-Person-Modus verstehe ich das, aber bei AC nicht.

Dazu kommt ja noch, dass im Gegensatz zu S3D die Auflösung massiv sinkt und alles ziemlich pixelig wird. Es hat also auch noch Nachteile.

Es ging hier im Thread ja um Verkaufschancen und nicht um technische Machbarkeit. Technisch machbar ist viel, aber deswegen kauft es nicht jeder gleich.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14533 - 10. Januar 2016 - 17:52 #

Den Mehrwert muss natürlich jeder für sich selbst beurteilen, aber ICH finde es sehr verlockend, mit Lara zusammen durch die Gräber zu klettern. Und nicht, ihr auf meinem Monitor dabei nur zuzuschauen. 3D wirkt nunmal viel besser, wenn es direkt vor Dir, mit Dir stattfindet, also nur in diesem kleinen Kasten, der auf Deinem Schreibtisch steht.

Und die "massiv" gesunkene Auflösung... ähh, das betrifft ja alle Spiele. Und die Rift CV und die Vive Pre sollen auflösungstechnisch in einem akzeptablen Bereich sein, wo man keine Subpixel mehr sieht o.ä. Klar, es ist kein 1440p oder gar 4K Gaming, aber momentan geht technisch nunmal nicht mehr. Aber FHD reicht ja vielen Gamern auch, obwohl es höher auflösende Monitore gibt.

Die Verkaufschancen hängen zum größten Teil davon ab, dass man den potentiellen Kunden die Möglichkeit gibt, es auszuprobieren. VR und dessen Vorteile kann man sehr schlecht überzeugend beschreiben. Es funktioniert viel einfacher, den Menschen so ein Ding auf den Kopf zu setzen. Aber dazu müssen sich MediaMarkt/Saturn erstmal in den Vertrieb einklinken und dann auf eigene Initiative was aufbauen.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 9. Januar 2016 - 13:18 #

Die Auflösung ist eh nur ein temporäres Problem. In ein paar Jahren ist 4K mit der nötigen Power, das auch zu berechnen, bezahlbar.

Ich hab so einen 144Hz-Monitor mit 3D-Vision-Brille. Ist wirklich toll, aber auch anstrengend. Man muss das Zimmer abdunkeln, damit das Flackern nicht zu stark ist. Und die Brille ist ja auch störend. Ab und an nutze ich das und finde es auch cool, aber 95% der Zeit spiele ich ohne 3D, einfach weil es angenehmer ist.
VR hat ähnliche Probleme: man muss eine Art Helm und Kopfhörer aufsetzen, die einen komplett isolieren. Das Gewicht der Brille ist nach einer Viertelstunden auch eher störend. Für kurze Spieleerlebnisse sicher beeindruckend, aber dauerhaft?

Und nach drei Jahren VR gibt es halt nur nette Techdemos. Aber kein richtiges Spiel und v.a. keinen Systemseller, der die teuren VR-Sets richtig gut verkauft. Es fehlt einfach das, was Rebel Assault damals für CD-ROM-Laufwerke war.

Und es isoliert halt. Leute spielen auch gern zusammen mit dem Partner oder Freunden, wo der eine auch nur zuschaut, wo man miteinander redet. Das geht mit VR nicht mehr richtig.

Ich verstehe nicht, wie man da einen sicheren Hit sehen kann, der die Spielewelt revolutioniert.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 9. Januar 2016 - 14:57 #

Rift und Vive sind noch nicht einmal ausgeliefert. Wie viele AAA-Spiele gabs denn für die PS4 und die XBone einige Monate VOR dem Verkauf der Konsolen zu kaufen? Klar, da gabs Ankündigungen. Aber die gibt es auch für VR. Wenn ich auf Star Citizen hinweise, wird immer gesagt, dass das ja noch nicht auf dem Markt ist. Jau. Rift und Vive sind das auch nicht.

Eve: Valkyrie ist übrigens so gut wie fertig, schon länger in Entwicklung, schaut verdammt gut aus und bringt extrem viel Spaß. Wäre für mich als alten Wing-Commander-Fan absolut ein Kaufgrund. Erwähnt aber lustigerweise nie jemand.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 9. Januar 2016 - 19:00 #

Star Citizen ist halt kein VR-Spiel, sondern eher ein Space-Shooter, der auch VR uterstützt, wie Elite Dangerous ja auch. Das Problem ist, dass diese Spiele ohne VR-Set auch wunderbar funktionieren, man braucht es nicht. Das funktioniert dann nur bedingt als Systemseller. Ist halt wie ein Lenkrad - Rennspiele machen damit mehr Spaß, aber funktionieren auch ohne und die meisten spielen es nur mit Joypad.

Man bräuchte einen Titel, der nur mit VR richtig funktioniert. Wo die Kopfbewegung ein zentrales Spielelement ist. Und wo man richtig reingesaugt wird. Mit so Szenen wie der aus dem FarCry 3 Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=NwGEAEAEWAU

Ein schönes Beispiel ist das Kletterspiel von Crytek. Das wirkt nur mit VR gut. Aber ist das ein Systemseller? Ich bin recht schmerzfrei, Geld für Hardware auszugeben (kann man schon unter "Besitze" in meinem Profil sehen :-) ). Aber für das Kletterspiel würde ich kein VR-Set kaufen, nicht mal ansatzweise.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14533 - 9. Januar 2016 - 20:24 #

Naja, wenn Far Cry aufhören würde, den Kopf des Spielers absichtlich zu lenken (das ist wohl etwas, was sehr schnell zu Unwohlsein führt) und Du Dich stattdessen wirklich jederzeit frei umsehen könntest, dann wäre FC3 doch schon perfekt für 3D/VR. Ja, nicht für Roomscale, aber das wollen ja eh offenbar nicht so viele. Aber entspannt Sitzen, Gamepad in die Hand (oder Maus/Tastatur, den Großteil der wichtigen Tasten trifft man ja blind) und dann geht es los. Da spricht doch nix dagegen, dass man sich die Rift JETZT kauft und sobald man sie hat SOFORT losspielt. Keine "Techdemo", kein "Minispielchen", sondern einen ganz normalen AAA-Titel. Genauso Assassin's Creed/Tomb Raider. Nicht umsonst ist Edge of Nowhere, ein 3rd-Person-Action-Adventure, momentan für die Rift in Entwicklung. Und alle Berichte, die ich gelesen habe, waren sich darin einig, dass VR und 3rd-Person wunderbar funktioniert. Ja, natürlich müsste man bei den "alten" ACs und TRs vermutlich die Cutscenes umgehen (lässt sich vermutlich einfach rauspatchen oder modden), sodass die Kamera nicht zwangsweise bewegt wird bzw. sprunghaft ihren Standpunkt ändert. Aber der Rest - passt.
Ich muss nicht zwangsweise VR-only Titel haben. Mir reicht es, altbekannte Spiele endlich in vernünftigem 3D spielen zu können. Wenn dann mit der Zeit einmalige, VR-exklusive Sachen kommen (und dann bitte Roomscale! Ein Detektiv/CSI/Sherlock-Holmes-Adventure in Roomscale VR wäre DER HAMMER) freue ich mich um so mehr. Aber VR wertet auch klassische Spiele deutlich auf, wenn ich den glücklichen Menschen, die schon die Chance hatten so ein HMD auszuprobieren, glauben darf. Gibt nicht umsonst massig Videos bei Youtube, wie Leute H-L2, GTA5 oder sonstwas mit der Rift spielen...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 10. Januar 2016 - 1:32 #

Für die GearVR gibts schon Rätselspiele, zwar ohne Roomscale aber ach.. Dead Secret würde dir sicher gefallen.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14533 - 10. Januar 2016 - 2:27 #

Wuah, das sieht aber schon eher gruselig aus. In meinem Alter muss man auf seinen Herzkasper achten, da sind VR-Horrorspiele nicht unbedingt der ideale Zeitvertreib ^^

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 10. Januar 2016 - 13:44 #

Ich meinte nur die eine Cutscene bei FarCry 3, die wäre mit VR 10x unheimlicher, mit sowas lässt sich gut was machen.

Egoshooter mit VR sind hingegen eher nichts, weil sich virtueller und realer Körper unterschiedlich bewegen. Mir wird da nach 10min richtig schlecht und ich bin ansonsten gegenüber Motion Sickness völlig immun. Leider ist das auch die Art Übelkeit, die nicht nach ein paar Minuten wieder weg ist, sondern eine halbe Stunde bleibt. Wirklich unangenehm.

Es gibt ein Spiel, wo man einen Egoshooter im Rollstuhl spielt, da wird man durch den Level geschoben und ballert Gegner weg. Das könnte gut funktionieren, weil man virtuell und real sitzt.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14533 - 10. Januar 2016 - 14:30 #

Ich hab es zwar oben schon geschrieben, aber nochmal: Nur weil Dir (und sicherlich auch noch anderen Menschen) dabei übel wird, gilt das nicht für alle Menschen. Es gibt genug Youtube-Videos, in denen Leute Egoshooter oder andere First-Person-Spiele mit einer VR-Brille spielen. Und es toll finden.

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 10. Januar 2016 - 17:15 #

Sicher, aber wenn es nur z.B. der Hälfte Übelkeit verursacht, wird kein Hersteller so ein Spiel auf den Markt bringen können.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14533 - 10. Januar 2016 - 17:42 #

Ich rede von JETZT erhältlichen, NICHT für VR-ausgelegten Spielen, die dank externer Programme auf einer VR-Brille spielbar sind. Mit erzwungenen Kamerawechseln und suboptimaler Bewegung der Figur. Verwundert mich nicht, wenn da mehr Leuten übel wird.
Wenn ein Spiel aber von Anfang an mit Absicht für VR entwickelt wird, dann werden die Hersteller Rücksicht darauf nehmen. Jörg hatte doch auf der TGS auch diesen einen VR-Shooter mit Mechs ausprobiert, und ihm war nach 15-20 Minuten nicht mehr ganz so. Es ist leider biologisch so, dass einige Leute das besser/schlechter vertragen als andere. Auch wenn Spiele auf VR optimiert sind. Hilft nix, das muss jeder für sich selbst rausfinden. Deshalb wären Anspielstationen cool, damit man das Ding erstmal testen kann vor dem Kauf...

Bruno Lawrie 16 Übertalent - P - 4489 - 13. Januar 2016 - 23:09 #

Ich denke halt, dass das Problem bei VR größer ist. Ich hab mit einem Egoshooter bei 120 Hz und superfeiner Maus keinerlei Motion Sickness, kenne aber Leute, die dabei brechen würden.

Bei VR wird aber auch mir bei bestimmten Szenarien kotzübel. Aber eben nur bei bestimmten Szenarien, bei anderen kann ich eine halbe Stunde lang die Brille aufhaben und mir geht es noch einwandfrei. Und gerade Egoshooter sind ziemlich problematisch. Bei Elite hab ich hingegen keinerlei Probleme. Wenn sich realer und virtueller Körper unterschiedlich bewegen, ist das für das Gehirn problematisch. Und von diesem Aspekt liest man ja auch viel, ich bin da nicht die große Ausnahme.

Ich bin auf jeden Fall sehr auf den Rollstuhl-Egoshooter gespannt. Egoshooter in VR finde ich genial und bei der Rollstuhl-Idee kann es auch ohne Übelkeit funktionieren.

BrutusJuckus 14 Komm-Experte - 1891 - 13. Januar 2016 - 10:51 #

> "Ich verstehe nicht, wie man da einen sicheren Hit sehen kann, der die Spielewelt revolutioniert."

Ich habe nur das meiste überflogen, vllt kam dieser Einwand schon. Für mich muss es zum Anfang nicht gleich die super tollen 360 Grad Spiele geben. Mir würde es reichen, wenn es die Brillen mit einer Kamera gibt, welche mir meine Umgebung zeigt. Und in genau diese Umgebung zaubere ich mir schnell eine riesige Leinwand von den Ausmaßen 3 mal 2 Meter oder so ähnlich. Auf der kann ich die normalen 2D Spiele spielen oder Filme, Sportereignisse, etc. schauen. Dass das jetzt nicht Familienabend tauglich ist, ist logisch. Aber für den Anfang, sicherlich ganz nett.

Hermann Nasenweier 14 Komm-Experte - P - 2616 - 8. Januar 2016 - 16:44 #

Ich denke das faellt bestimmt noch im Preis, man muss ja nicht am Anfang dabei sein. Nach diversen Experimenten mit der DK2 warte ich einfach was an Spielen kommt. Auch mal abwarten was die anderen so bringen. Ich denke ist sicherlich kein Must have fuer 2016.

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 8. Januar 2016 - 17:33 #

Na, dann warten wir doch noch ein paar Jahre, bis die Technologie weniger unhandlich und preislich sympathischer wird. Ich habe nicht vor, in der naechsten Dekade zu sterben, also habe ich viiiiiel Zeit. ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 8. Januar 2016 - 18:17 #

Bin immer noch von einem Erfolg der VR-Technologie überzeugt und habe ein paar Worte darüber beim Mitbewerber schreiben dürfen. Auch als Antwort an Heinrich Lenhardt ;) .

Chakoray 12 Trollwächter - P - 1188 - 8. Januar 2016 - 18:33 #

Ich warte jetzt nochmal auf Testberichte von Leuten die jetzt die finale Version testen. Wenn diese Tests positiv ausfallen und dann, sollte der Preis fallen, werde ich mir einen Kauf überlegen.
Generell bin ich dem Thema offen gegenüber. Aber 700 Euro ist es mir nicht wert.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 8. Januar 2016 - 19:15 #

Sagen wir es mal so: Würde ich jetzt einen Test über das unfertige Entwicklermodell schreiben, dann wäre das Fazit überaus positiv. Wobei ich die Frickeligkeit beim Anschluss nicht bewerten kann. Aber vom Feeling her gibt es jetzt schon maximale Punkte. Schlechter wird die finale Version eher nicht ;) .

Wunderheiler 19 Megatalent - 19066 - 9. Januar 2016 - 9:47 #

Würdest du als Tester das Gerät zu dem Preis und trotz der unsicheren Marktlage (Konkurrent, fehlender Standard, unsicherer Support) wirklich empfehlen?

Und/oder selber kaufen (ohne die Konkurrenz abzuwarten)?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - 29504 - 9. Januar 2016 - 11:19 #

Stand heute würde ich die Vive auch privat kaufen, ja. Mit OpenVR gibt es einen Standard, sogar Rift-Spiele lassen sich darauf anpassen. Nvidia und AMD entwickeln VR-Treiber, die nicht nur für Rift oder Vive gedacht sind. Konkurrenz gibt es überall, fehlende Konkurrenz finde ich sogar schlimmer. Und warum ist der Support unsicher wenn mit Valve ein nicht wirklich kleines Unternehmen dahintersteht?

Trotzdem, wäre ich nur ein normaler Kunde, würde ich natürlich auch Tests abwarten, das ist vollkommen nachvollziehbar. Die Rift beispielsweise hätte ich sofort privat bestellt, wenn der Preis unter 500 Euro gelegen hätte. Bei der Vive geht meine persönliche Schmerzgrenze bis 800 Euro. Nach dem was ich von der Vive bisher gesehen habe würde ich sie tatsächlich empfehlen, ja.

Exocius 17 Shapeshifter - P - 7199 - 8. Januar 2016 - 19:53 #

Soviel bin ich nicht bereit für ein Stück Hardware auf den Tisch zu legen, wenn man noch nicht einmal sagen kann ob es Erfolg haben wird, mal abgesehen davon das die Htc Vive wahrscheinlich besser ist, wobei der Preis wahrscheinlich noch höher angesetzt wird.
Abwarten wie es sich entwickelt.

RomWein 14 Komm-Experte - 2102 - 8. Januar 2016 - 22:46 #

Gut, dass ich von dem in der News angesprochenen Interview nichts mitbekommen habe. Der Preis der Oculus Rift hat mich somit nicht überrascht, im Gegenteil, er liegt sogar im Rahmen dessen, was ich erwartet habe. Allerdings interessiert mich das Teil momentan auch nicht wirklich. Ich warte erst einmal ab, wie sich das Ganze entwickelt. Sollte sich VR durchsetzen, dann kann ich in ein paar Jahren immer noch die zweite oder dritte Revision zum vermutlich günstigeren Preis kaufen. ;)

Triforce (unregistriert) 9. Januar 2016 - 16:54 #

Den kann man doch nicht mehr ernst nehmen.

- Wir peilen 300 Dollar als finalen Verkaufspreis an.
- Ok, jetzt hat Facebook uns gekauft, aber das ist für euch toll. Das wird ganz sicher keine negativen Folgen haben.
- Ok, 300 Dollar war etwas knapp bemessen, aber etwa in der Region ...
- Am liebsten würden wir OR verschenken ...
- Wir werden beim anvisierten Verkaufspreis nichts an OR verdienen ...
- Ab heute könnt ihr OR für 750 Euro vorbestellen ...
- Warum es so teuer ist? Wegen Facebook und den neuen Möglichkeiten ...

Palmer Luckey erinnert mich immer mehr an Michael Pachter. Wobei ich den noch origineller finde. Da ist zumindest nicht immer sofort klar, warum er so einen Mist erzählt.

BrutusJuckus 14 Komm-Experte - 1891 - 13. Januar 2016 - 10:39 #

Bleibt nur die Frage offen, welche Variante der Rift zur Marktreife gebracht worden wäre, ohne zutun von Facebook. Eine DK 2.5 für 400$?

Freylis 20 Gold-Gamer - 20965 - 13. Januar 2016 - 15:58 #

Er muss sich nicht entschuldigen, er muss einfach nur den Preis um ein paar Hundert Dollar senken. Passt schon.

Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar abgeben
(Antworten auf andere Comments bitte per "Antwort"-Knopf.)
Mitarbeit
Old LionChrisL
News-Vorschlag: