Lenhardts Nachtwache vom 02.01.16
Teil der Exklusiv-Serie Lenhardts Nachtwache

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Heinrich Lenhardt 9092 EXP - Freier Redakteur,R8,S3,A1
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2. Januar 2016 - 2:58
Die Neujahrs-Nachtwache mit Themen zur Vergangenheit, Zukunft und höchst gegenwärtigen Suchterscheinungen in Sibirien.

Live aus Vancouver für GamersGlobal: Während Deutschland friedlich schläft, grummelt Heinrich Lenhardt an der fernen Westküste in seine Tastatur und kommentiert aktuelle Spielegeschehnisse. „Lenhardts Nachtwache“ erscheint (fast) jeden Samstagmorgen und ist die Gute-Nacht-Geschichte für Rotaugen beziehungsweise der Muntermacher für Frühaufsteher.

Abt. „Datensicherung“: 
Jahr für Jahr

Die ersten Tage des neuen Jahres verbringt man zu einem beträchtlichen Teil damit, dessen Existenz zu verinnerlichen. „Was heißt hier ‚neues Jahr‘? Ich bin mit dem Alten noch lange nicht fertig!“ reklamiert Lucy in einem klassischen Peanuts-Comic-Strip. Mit zunehmender Lebenserfahrung wächst das Verlangen, den einen oder anderen Monat im Kalender anzudocken, um sich all dem Unerledigten und Aufgeschobenem zu widmen. In Gedenken an noch nicht zu Ende gezockte Spiele gäbe es naheliegende Namen für diese Bonusmonate, sagen wir mal „Witchember“ und „Starcraftuar“.
 
Zum Gefühl der temporalen Schwerelosigkeit dieser Jahresanbruch-Periode passt eine Meldung aus Japan. Ein hingebungsvoller Twitter-User namens Wanikun veröffentlichte Fotos seiner Super-Nintendo-Konsole, die seit rund 20 Jahren nahezu ständig eingeschaltet ist. Nicht etwa, um die Langlebigkeit von Nintendo-Hardware zu testen oder mit der Stromrechnung anzugeben, sondern um den Zwischenstand beim Rollenspiel Umihara Kawase zu bewahren. Wie seinerzeit üblich, werden die Save-Files im SRAM des Moduls gespeichert, nicht auf der Konsole. Eine eingebaute Batterie sorgt dafür, dass diese Daten nicht verloren gehen. Alles hat ein Ende, auch Batterie-Lebensdauer und damit der Heldenfortschritt. Doch Wanikun mochte sich nicht mit diesem Schicksal abfinden und ließ einfach seine Konsole an.
 
Die größte Bedrohung für den konservierten Spielstand war ein Umzug, für den das Super Nintendo kurzzeitig vom Stromnetz getrennt werden musste. Doch die letzten Batteriesaftreste im Modul reichten, um diese bangen Momente zu überstehen. Von größeren Stromausfällen blieb Wanikuns Wohnung verschont und so konnte er bis heute seinen Fortschritt konservieren, auch wenn dabei der Modulschacht seines Super Nintendo stets mit dem gleichen Titel blockiert war. Man könnte sich fragen, warum er Umihara Kawase nach zwei Jahrzehnten nicht ausreichend durchgespielt hat. Aber ab einem gewissen Durchhaltepunkt wird die Aufrechterhaltung  wohl zum Selbstzweck, eine Art Ausdruck des Überlebenswillens und Symbol der Beständigkeit.

Abt. „Zukunftsmusik“: 
Virtueller Optimismus

Irgendwie habe ich das dumpfe Gefühl, dass mir das Thema Virtual Reality 2016 eine Menge Nachtwachen-Steilpässe liefern wird. Das ging ja schon an Silvester los: Oculus verschob die Markteinführung seines Touch-Controllers auf die zweite Jahreshälfte, um diesen zu „perfektionieren“. Das klingt ähnlich größenwahnsinnig-optimistisch wie diese Twitter-Aussage von Chet Faliszek, dessen Arbeitgeber Valve an der Entwicklung des VR-Systems Vive beteiligt ist: „Dank VR werden wir im neuen Jahr eine Wiederbelebung von Heim-High-End-PCs erleben“.
 
Faliszek geht also fest davon aus, dass viele Leute sich nur wegen Virtual Reality neue PC-Hardware anschaffen. Der Kern seines Tweets ist eigentlich die Aussage, dass für den Betrieb der angekündigten VR-Geräte ziemlich leistungsfähige und teure Computer nötig sein werden. Weniger euphorische Naturen könnten daraus den Schluss ziehen, dass dieser Umstand die Marktchancen der Technologie verschlechtert. Also mal abwarten mit der High-End-PC-Sektkorkenknallerei, bis wir wissen, wie viele Tausender es den Leuten wert ist, Dinge wie Lucky’s Tale zu spielen.

Abt. „Suchtleiden“: 
Der Fall Fallout

Wenn rund um Weihnachten die Spielewelt in einen News-Winterschlaf verfällt, fahndet man in fernen Gefilden nach Nachtwache-Material. Sibirien hatte da einen Schatz auf Lager, wegen dem sich russische Gerichte im neuen Jahr mit Fallout 4 und dessen heimtückischer Suchtwirkung beschäftigen müssen. Was war geschehen? Ein 28jähriger aus dem schönen Krasnoyarsk wollte eigentlich nur ein paar Tage spielen, aber draus wurden mehrere Wochen. Jeder Fallout-Spieler kennt das Gefühl. Aber nicht jeder hat den kühnen Plan, wegen der „Suchtwirkung“ des Programms Anbieter Bethesda zu verklagen.
 
Der Mann aus Sibirien hätte gerne 500.000 Rubel (rund 6.300 Euro) wegen der „seelischen Belastung“, die ihm widerfuhr. Da er nicht von Fallout 4 lassen konnte, verlor er seinen Arbeitsplatz, vernachlässigte Schlaf, Ernährung, Freundeskreis und wurde von seiner Gattin verlassen – das nenne ich mal Gründlichkeit. Diese Tragödie entfaltete sich in einem schwindelerregenden Tempo, wenn man bedenkt, dass das Spiel erst Mitte November erschien. Die Klage des willensschwachen Zockers beruht auf einer rührenden Behauptung: „Wenn ich gewusst hätte, dass dieses Spiel so suchterregend sein kann, wäre ich viel vorsichtiger gewesen. Ich hätte es nicht gekauft oder damit bis zu meinem Urlaub oder den Neujahrs-Feiertagen gewartet“.
 
Im russischen Rechtssystem gibt es anscheinend keinen Präzedenzfall. Muss vielleicht bald ein Gesundheits-Warnwapperl auf die Fallout-4-Packung, Aussage etwa „Vorsicht, das Spiel ist zu gut?“. Das wäre ja besser als jede Werbekampagne. Doch ist es schwer vorstellbar, dass unser sibirisches Schlitzohr mit dieser kuriosen Klage durchkommt. Denn dann bräuchte man auch „Sucht“-Warnungen für alles andere, was das Leben lebenswerter macht, aber halt nicht 24 Stunden am Tag genossen werden sollte: Schokolade, Kaffee, heiße Duschen, und so weiter. Wenn man schon keinen gesunden Menschenverstand hat, dann wenigstens einen Rechtsvertreter. Frohes neues Jahr.

kawie 13 Koop-Gamer - 1326 - 2. Januar 2016 - 3:18 #

Da hat sich das wach bleiben ja gelohnt.

Maverick 30 Pro-Gamer - - 166332 - 2. Januar 2016 - 6:10 #

Schöner Start ins neue Jahr mit dieser Ausgabe. :)

Wanikum dürfte sich mit seiner Aktion einen Eintrag in die Ausgabe der Guinness Gamers World Records sichern können. ;)

Trax 14 Komm-Experte - 2503 - 2. Januar 2016 - 8:32 #

Der Russe ist sehr bescheiden. In den USA hätten sie wahrscheinlich 6 Millionen gefordert ^^

Lorin 15 Kenner - P - 3633 - 2. Januar 2016 - 8:43 #

So wenig. Verklagt man in den USA wirklich noch 1-Stellig?

iUser -ZG- 25 Platin-Gamer - P - 62817 - 2. Januar 2016 - 9:14 #

Wegen eines Spielstandes die Konsole anlassen?! Gibt es keine Möglichkeit diesen zu extrahieren?
Der Russe toppt alles. In den USA hätte die Klage natürlich Erfolg ;) allerdings nicht mit solchen Kleckerbeträgen.

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 6664 - 2. Januar 2016 - 11:31 #

Gibt es, z.B. mit einem Retron 5. Aber dazu müsste man auch erstmal die Konsole bzw. das Modul vom Strom trennen :)

Der Marian 19 Megatalent - P - 17285 - 3. Januar 2016 - 16:49 #

Da der Spielstand auf einem flüchtigen Speicher, der nur (noch) mit externer Stromversorgung funktioniert, gespeichert ist, wäre das Extrahieren wohl ein interessantes Bastelprojekt, ähnlich einer Operation am offenen Herzen.

Green Yoshi 20 Gold-Gamer - 23256 - 2. Januar 2016 - 11:10 #

Das passiert also wenn man die negativen User-Reviews bei Metacritic ignoriert. Job weg, Frau los, Freunde weg.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6526 - 2. Januar 2016 - 11:29 #

Ich bin entsetzt, dass Bruder Vladimir nicht schon längst zum Thema Sucht nach westlichen Computerspielen eingeschritten ist, natürlich mit freiem Oberkörper und grantelndem "Deswegen haben wir die Krim besetz...äh...befreit.".

D43 15 Kenner - P - 3581 - 3. Januar 2016 - 2:33 #

Vll macht obama ähnliches in Afghanistan?

pbay 16 Übertalent - P - 5804 - 3. Januar 2016 - 21:04 #

Ist Afghansitan jetzt US-Bundesstaat? Da habe ich wohl was verpasst.

Onwine 11 Forenversteher - P - 774 - 2. Januar 2016 - 11:38 #

Gutes neues, fängt ja wieder gut an ;-)

Faerwynn 17 Shapeshifter - P - 6664 - 2. Januar 2016 - 12:05 #

Na zum Glück scheint er sich noch nicht fortgepflanzt zu haben...

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 2. Januar 2016 - 12:13 #

Dass ich nicht Heinrichs Meinung bin was das VR-Thema angeht, brauchen wir wohl nicht weiter zu besprechen ;) . Einem Wing Commander traute auch niemand zu, 386er verkaufen zu können. Einer Wii traute man nicht mal zu überhaupt verkauft zu werden. Grafikkarten der >250-Euro-Klasse sind für Nicht-Gamer so absurd, dass sie sich vor Lachen schütteln wenn sie davon hören. Und jetzt Hand hoch, wer hier hat sich schon einmal eine Grafikkarte für den PC gekauft, die nicht der Einstiegsklasse entsprach? Wer eine hochwertige Maus? Vielleicht ein Gaming-Monitor? Huh, euch gibt es gar nicht, wisst ihr. Und was ist mit all den Leuten, die hier immer wieder sagen "Für dieses Spiel hat sich der Kauf der PS4/XBox One gelohnt"? Nein, niemand gibt freiwillig Geld aus um eine tolle Spielerfahrung zu machen. Eine beeindruckende.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6526 - 2. Januar 2016 - 12:22 #

Warten wir es ab, die Diskussion ist ja auch auf Heinrichs Kolumne bei Gamestar hin schon zig Seiten lang. VR muss sich in 2016, spätestens 2017, endlich mal beweisen und das am Ende auch zu einem bezahlbaren Preis mit Spielen, die nicht nur Minigames sind. Vor allem in Zeiten, in denen ich mit einem PC für tausend Euro fünf Jahre und mit einer PS4 für 300 Euro nicht weniger Jahre Spaß haben kann, sollte VR verdammt gute Argumente liefern.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 2. Januar 2016 - 12:57 #

Playstation VR gibt doch auch noch. Ist dann wie ein Konsolenkauf, quasi eine neue Plattform, die die alte Plattform benötigt. Und mit einem im April gekauften PC für 1000 Euro wird eine HTC Vive oder Oculus Rift auch in fünf Jahren noch funktionieren, aufgrund von Softwareoptimierungen vielleicht sogar besser als heute. Für GTA V haben auch viele Leute aufgerüstet. Und die Diskussionen, welche Hardware den Witcher am besten auf den Monitor zaubert waren auch gigantisch. Offenbar haben da sehr viele Leute nur für ein Spiel aufgerüstet. Für Exklusivtitel beim Start von PS4 und XBox One wurde sogar eine Konsole neu angeschafft, das machen sogar Nintendo-Fans wenn ein neues Mario oder Zelda für eine Nachfolgekonsole erscheint. Aber wenn man für ein VR-Headset aufrüsten soll, das ist dann böse und unrealistisch ;) .

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6526 - 2. Januar 2016 - 13:08 #

Aber bei der Zusatzhardware sind wir doch genau bei dem Punkt, den ich meinte. Ich habe heute einen PC und eine WiiU, auf beiden Geräten bekomme ich tolle Spiele. Es muss also einen guten Grund geben, warum ich für eine VR-Apparatur nochmal x hundert Euro in die Hand nehme, nur um Minispiel x zu zocken. Und da denke ich nicht, dass die nächsten 2-3 Jahre ernsthaft ein Fortschritt zu sehen ist, aber es gibt sicher genug Fans, die als Vorreiter viel Geld in die Hand nehmen. Nur gehöre ich sicher nicht dazu.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 2. Januar 2016 - 15:49 #

Aber die WiiU hast du dir ja auch gekauft. Warum denn, du hattest doch vorher sicherlich auch schon spieletaugliche Geräte.

Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 6526 - 2. Januar 2016 - 18:01 #

Mario und Link waren Gründe dafür, nur was soll mir VR bieten? Außer Ärger mit meiner Partnerin, noch mehr Geld für mein Hobby rauszuhauen?

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 2. Januar 2016 - 18:17 #

Schenk ihr halt auch ne VR-Brille, dann ist sie glücklich ;) .

Mantarus 16 Übertalent - P - 4724 - 2. Januar 2016 - 12:35 #

@Dennis

Hier auf dieser Seite wird es wahrscheinlich viele Leute geben die ordentlich Geld für ihr Hobby in die Hand nehmen.

Die Frage ist halt ob es weltweit genügend Leute gibt die bereit sind ihren Rechner zu tauschen bzw. aufzurüsten. Das kann man, glaub ich, im Moment noch nicht richtig abschätzen.

Ich glaub, dass Spiele PCs trotz allem noch ein Nischenprodukt sind.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 2. Januar 2016 - 13:07 #

Wie praktisch dann, dass VR für Spiele auch nur ein Nebeneffekt ist. Ein sehr toller und spannender Nebeneffekt aber nicht elementar für den Erfolg von VR. Da sind es eher die alltäglichen Anwendungen - VR beim Makler, im Autohaus, beim Frisör, dem Modegeschäft, den sozialen Medien (so sehr man sie auch ablehnt, obwohl ja eigentlich sogar diese Kommentarspalte hier ein soziales Medium ist), bei Konzert- und Theaterübertragungen, als Lehrmedium in Schulen und der Universität, als Konferenzsystem für Unternehmen, Arbeitserleichterung und -erweiterung für Ingenieure und Ärzte, für Museen und so weiter. In all diesen Bereich gibt es bereits Ankündigungen, VR zumindest zu testen. Teure Tests, die ein Unternehmen ohne gewisse Hoffnungen auf Erfolg nicht machen würde. Die neue Wohnungseinrichtung maßstabsgetreu in einer VR-Umgebung zu planen ist nicht nur spannend sondern auch höchst praktisch und viel übersichtlicher als mit Lineal und Bleistift auf einem 2D-Plan. Für solche Anwendungen wird auch gar nicht so viel Leistung benötigt. Der dicke SLI-PC ist auch in Zukunft die Nische für Gamer, sicher. Samsung und Oculus reicht aber für viele Alltagsanwendungen schon ein Smartphone. Ein aktuelles Highendgerät zwar aber wir wissen ja alle, dass die Highendleistung des letzten Jahres spätestens zum Jahresende auch in der Mittelklasse ankommen wird. Daher sehe ich auch bei Playstation VR kein Leistungsprobleme, die Entwickler können halt nur nicht so opulente Welten zaubern wie auf dem PC. Aber das sollten sie gewohnt sein.

Watchboy (unregistriert) 2. Januar 2016 - 15:52 #

VR beim Frisör? Stell ich mir schwierig vor. Soziale Medien? Nutz ich jeden Tag, aber profitieren null von VR. Schulen und Universitäten? Haben immer noch zu wenig PCs und dann soll aufeinmal das Geld für VR da sein? Wird nur bei privaten Hochschulen wie SAE der Fall sein.

Wo wird den überall im Alltag Kinect genutzt? Da gab es vor einigen Jahren die gleichen Prognosen und das hat sich alles ziemlich im Sand verlaufen. VR ist ja noch weniger alltagstauglich als Gestensteuerung.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 2. Januar 2016 - 18:19 #

Oh Sand ist klasse, auch mit Kinect. Ich bastel dieses Frühjahr einen solchen Sandkasten. Meine Kids waren begeistert als sie damit beim CCC spielen durften.

https://www.youtube.com/watch?v=j9JXtTj0mzE

Allerdings habe ich auch nie behauptet, dass Kinect ein Gegenstand des Alltags geworden ist. Ich habe nur orakelt, dass das bei VR der Fall sein wird.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 2. Januar 2016 - 18:27 #

Ich habe früher Tausende in PC Hardware versenkt. Die Zeiten sind aber lange vorbei, vor allem weil Hardware generell viel günstiger geworden ist.

D.h. ich muss dir widersprechen, ich kaufe seit Jahren keine teuren Grafikkarten mehr, mein Limit liegt bei 250 Euro und diese Karte hält drei bis vier Jahre durch! Am Ende des Zyklus muss ich dann zwar ein wenig die Grafik runterschrauben und habe auch nicht mehr so hohe FPS aber die "Enthusiasten-Zeit" ist bei mir einfach vorbei.

Statt ständig eine neue 500 Euro Karte + neuen Gaming-Monitor hole ich mir gelegentlich lieber stattdessen mal eine neue Konsole oder halt neue Games.
Bin z.B. gerade am überlegen mir doch mal einen 3DS zu kaufen, weil es da einige schöne Titel gibt, die ich gerne hätte.

Und das ist DER Knackpunkt mit dem VR im Gaming-Bereich(!) steht und fällt: Kommen exklusive, große, spezielle VR Titel!?

Oder wird VR vielleicht eher sowas wie die Wii, interessant für "Nicht-Zocker" um damit Sportveranstaltungen und Konzerte zu schauen, sobald die Preise in annehmbaren Regionen liegen, aber abseits von Spartengamern (Elite: Dangerous und Co.) halt völlig uninteressant für Zocker, schlicht weil es keine besonderen Games gibt.

Dann werden die Einen vom großen Erfolg sprechen, wie eben viele Leute bei der Wii auch, die anderen, die Durchschnitts-Zocker, die können nur mit dem Kopf schütteln weil es für sie schlicht uninteressant ist.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 2. Januar 2016 - 20:52 #

Auch Durchschnittszocker werden mit VR Spaß haben, das zeigen die bisherigen Präsentationen. Bisher wollte bei den Vorstellungen keiner den Raum verlassen wenn die Präsentationszeit vorbei war. Die GearVR ist mir auch nach drei Wochen (Langzeittest läuft :)) nicht in der Versenkung verschwunden und lockt immer wieder Leute her, die es begeistert ausprobieren.

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 3. Januar 2016 - 14:01 #

Sicherlich werden sie - bei Freunden! Denn zum Selbstkaufen wird es ihnen (anfangs) zu teuer sein. Viele werden dann, wenn der Preis bei 200 Euro liegt zuschlagen und es selbst gelegentlich nutzen, die meiste Zeit wird die Brille aber nur als Staubfänger dienen.

Wenn nämlich keine Spiele kommen, dann ist die Faszination bei den meisten Leuten nach ein paar Stunden wieder vorbei. VR muss Inhalte liefern und das heißt für den Gamingbereich nun einmal umfangreiche Triple A Games. QTE und Simpelspiele wie das Bergsteigen mögen faszinieren, solange es neu ist, sie sind also letztlich Demos. Wenn da nicht mehr kommt, dann wird das nichts.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 3. Januar 2016 - 19:51 #

Du gehst immer fälschlicherweise davon aus, dass VR ausschließlich für PC existiert und teuer sein muss. Mein aktuelles Lieblingsbeispiel GearVR zeigt doch, dass es auch anders geht. Zugegeben, die Gear funktioniert nur mit der S6-Serie, es sind aber bereits ähnliche Geräte in Entwicklung, die nur um die 60 Euro kosten sollen und fast beliebige Smartphones aufnehmen können. Und dank eigener Sensoren und hochwertigerer Linsen ein deutlich besseres VR-Gefühl vermitteln als Cardboard. Das ist zwar nicht die Klasse einer Vive oder Rift, sorgt aber für einen preiswerten Einstieg in VR und die Lust auf mehr.

Und wie kommst du darauf, dass die Faszination bei den meisten Leuten nach ein paar Stunden vorbei sein sollte? Konnte ich bisher weder an der mir noch an meiner Familie oder dem Freundeskreis beobachten. Im Gegenteil, da wird bei jedem Besuch mit Hundeblick ganz lieb gefragt, ob sie nicht noch ein wenig VR ausprobieren dürfen.

Und was macht dich so sicher, dass eben keine Spiele erscheinen, die wirklich langfristig überzeugen können? Es ist ja nicht so, dass wie bei frühen DKs bevorzugt Simulatoren gezockt werden müssen. Im Gegenteil, die von den Verkaufszahlen her ja offenbar sehr beliebten Action-Adventures wie Assassins Creed oder Tomb Raider funktionieren in VR extrem gut und sogar mit gar nicht so extrem vielen Anpassungen. Nur noch faszinierender als auf dem Monitor, am Rundumblick kann man sich nämlich tatsächlich kaum sattsehen. An der deutlich besseren Übersicht..

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 4. Januar 2016 - 14:54 #

Ich gehe nicht davon aus, dass VR nur für PC oder nur für Gamer ist. Aber das ist der Bereich, der für uns Zocker / mich relevant ist. Und da hängt der Erfolg nun einmal entscheidend von den verfügbaren Spielen ab.

Dass es für Konsolen, Smartphones / Tablets oder TV-Boxen vielleicht reine VR Unterhaltungslösungen gibt, wo dann Konzerte, Musik und Sportereignisse geschaut werden können und das es dort bei vernünftigem Preis durchaus ein Erfolg werden könnte und in den kommenden zehn Jahren etwa die Verbreitung von BR Playern heute erreicht, halte ich für gar nicht so unwahrscheinlich. Allerdings wird die Nutzung aufgrund der Brillen nicht regelmäßig stattfinden sondern eben nur gelegentlich, etwa wenn man alleine zu Hause ist.

Was deine Bekannten und ihre Begeisterung angeht, darüber habe ich mich ja schon ausgelassen. Mag sein, dass sie Gear VR und das VR Erlebnis generell toll finden. Aber auch bei ihnen ist es noch etwas neues. Magic Eye war in den 90ern auch mal für ein bis zwei Jahre ein lustiger Partyknaller ... werden deine Bekannten aber bereit sein auch in einem Jahr noch z.B. mehr Geld für ein extra Gear VR Konzert auszugeben nachdem sie es ein paar Mal erlebt haben oder sagen die sich dann, dass lohnt sich nicht und schauen das Konzert dann lieber wieder normal in 2D auf dem Wohnzimmer TV!? Meine Vermutzung bzgl. "Casual"-Nutzern tendiert da eher zum zweiten Fall.

Aber wieviele Leute kennst du, die bereit sind 1000 Euro hinzulegen, um ihren PC aufzurüsten und sich eine Vive oder OR zu kaufen? Dieser Anteil wird nur dann steigen, wenn es auch tolle richtige Games gibt. Für Tomb Raider oder Assassin's Creed wird sich keiner zu so einer Ausgabe hinreißen lassen sondern die dann eben konventionell spielen. Der Mehrwert muss halt wirklich da sein. Es kaufen eben nur sehr wenige Leute eine GeForce 980 und / oder einen 120 Hz Monitor um solche Games mit Ultra-Details und 100 FPS+ zu zocken. Die meisten geben sich mit erheblich weniger zufrieden. Weil sie sagen, dass sich die Mehrausgabe für sie nicht lohnt, solange sie das Spiel irgendwie auch so zocken können. Ergo benötigt VR richtig gute Killer-Applications, die etwas bieten, etwas wirklich tolles, das man bei normalen Games so nicht haben kann.

COFzDeep 19 Megatalent - P - 14525 - 5. Januar 2016 - 23:42 #

Naja, zwischen meinem 60 Hz Monitor und 120 Hz erwarte ich mir auch keinen spürbaren Unterschied, das trifft ja höchstens Hardcore-FPS-Spieler und eventuell noch Rennsimulationen. Für alles andere sind stabile 60 fps doch absolut ausreichend. Und um bei FHD 60 fps zu erreichen, musste ich jetzt nur 360€ ausgeben für die 390. Wenn dann endlich die Vive hier ist, werde ich schauen was alles geht und was nicht, und notfalls wird dann die 390 an meine Freundin abgetreten und ich brauche was schnelleres. Aber das lohnt sich dann wenigstens auch - denn zwischen flachen 60Hz und echtem-3D-mit-frei-Umsehen-und-optional(!!!)-frei-im-Raum-rumlaufen sehe ich persönlich einen deutlichen Unterschied, der mir das Geld locker wert ist. Und ich weise nochmal auf die drei Ausrufezeichen hin - OPTIONALES Herumgelaufe. Als erstes werde ich mich auch einfach nur hinsetzen, Tomb Raider anmachen und Lar... ääähhh die Umgebung in 3D bewundern. Und Skyrim. Boah, Skyrim... verdammt, spätestens dann muss ich mich wirklich mit dem ENB auseinandersetzen ^^

Also, Du siehst, es gibt durchaus Leute die VR haben wollen. Zum Spielen. Und die dafür noch nicht einmal neue Spiele benötigen ^^

Spiritogre 18 Doppel-Voter - 11042 - 6. Januar 2016 - 16:08 #

Dass du bereit bist etliche Hundert Euro oder Tausend Euro und mehr zu investieren ist ja schön. Du bist aber nicht der Massenmarkt.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 8. Januar 2016 - 18:37 #

Allerdings könnten dir das tausende von Leuten schreiben und du würdest immer noch drauf bestehen, dass das nicht der Massenmarkt ist. Und: Muss es denn der Massenmarkt sein? Du argumentierst mit AAA-Spielen - wenn aber zigtausend Käufer die Rift auch ohne AAA gut finden, ist das nicht auch schon ein Erfolg? Wir dürften uns einig sind, dass VR im Jahr 2016 nicht den Monitor ablöst. Auch 2017 nicht. Aber was macht dich so sicher, dass es keinen fließenden Übergang gibt? Notfalls halt ohne die träge Gamingszene.

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 2. Januar 2016 - 23:26 #

"Und jetzt Hand hoch, wer hier hat sich schon einmal eine Grafikkarte für den PC gekauft, die nicht der Einstiegsklasse entsprach? Wer eine hochwertige Maus?"

Punkt für dich! 1:0. Jetzt bin ich dran: Hand hoch, wer von euch würde sich eine hochwertige Maus kaufen, die nur funktioniert, wenn man dabei noch einen Fahrradhelm trägt? ;)

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 3. Januar 2016 - 10:12 #

Niemand, warum auch, bietet ja keinen Vorteil der Helm. Hochwertige Mäuse gibt es auch ohne Helme und eine Maus kann kein so grundlegend anderes Spielgefühl bieten. Wenn die Maus die Analogie zur VR-Brille ist, dann ist die helmlose Maus wohl ein Monitor - wenn mir jemand einen neuen Monitor gibt, der supertolle neue Farben und ein super 3D-Erlebnis bietet - nett. Aber immer noch nicht vergleichbar mit VR. Eine VR-Brille beamt dich ohne Umweg in unglaubliche neue Welten. Das Erlebnis sorgt bei so gut wie allen Testern dafür, dass sie ein Grinsen im Gesicht haben, das ich sonst nur von Konsumenten illegaler Drogen kenne. Das Schafft die Maus mit dem Helm sicher nicht.

Rashim of Xanadu 16 Übertalent - 4072 - 3. Januar 2016 - 12:21 #

"Eine VR-Brille beamt dich ohne Umweg in unglaubliche neue Welten."

Also sooo neu ist mir eine Welt voller blauer Flecken und Magenkrämpfe nun auch nicht. Zwei Wochen mit der falschen Frau und du hast dasselbe Ergebnis. :D
Hihi, nur Spaß! Ich will dir den Optimismus gar nicht madig machen. Eigentlich glaube ich selbst, daß sich VR durchsetzen wird. Nur noch nicht in dieser Generation. In 30 Jahren ist das alles wahrscheinlich kein Thema mehr. Nur brauche ich dann auch keinen Helm mehr, sondern schiebe mir einfach in den Klinkenstecker in die Schläfe. Ach was rede ich da? Selbst das wird dann wireless sein. Alles wird wireless!

Lorion 17 Shapeshifter - 7535 - 3. Januar 2016 - 17:47 #

So lange wie man sich dafür solch eine Monströsität um den Kopf schnallen muss, wird das auch nur was für Enthusiasten bleiben. Erreichts bei Tragekomfort, Grösse und Gewicht irgendwann Sonnenbrillenniveau, dann sieht das schon ganz anders aus, da auf jeden Fall auch schon mal all die mit an Bord sind, die sich freiwillig ne Brille aufsetzen, um zu Hause nen 3D-Film zu schauen. Und wenn sies dann noch schaffen die preisliche Einstiegshürde deutlich zu reduzieren, dann kommts evtl. auch im Massenmarkt an.

Vorher bleibts aber ein Nischenprodukt, da es zu unkomfortabel und zu teuer ist, da bin ich mir sicher.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 3. Januar 2016 - 19:53 #

Die Consumer-Version der Rift ist zwar noch nicht mit Sonnenbrillen vergleichbar, wiegt aber kaum noch etwas. Dazu kommt die geschickte Gewichtsverteilung. Hab das Ding so gut wie gar nicht wahrgenommen, unkomfortabel ist da eigentlich nichts. Gerüchteweise setzen Millionen von Menschen täglich eine Brille auf und meistern damit sogar den Alltag. Ist auch kein großartig anderes Tragegefühl.

Lorion 17 Shapeshifter - 7535 - 4. Januar 2016 - 0:02 #

Als ob die überwiegende Mehrheit aller Brillenträger die Brille gerne tragen würde. Ist ja beinahe so, als ob du mir nen Rollstuhl als was erstrebenswertes verkaufen möchtest, nur weil Millionen von Gehbehinderten ihren Alltag damit meistern. ^^

Und beim zocken irgendwas im Gesicht tragen zu müssen, ist nunmal nichts, was die Mehrheit als erstrebenswert erachten wird. Schon gar nicht, wenns dann auch noch teuer ist.

Wie gesagt, für Enthusiasten ist das sicherlich was, die dann bei ihrem Flugsimulator oder Rennspiel einen echten Mehrwert durch haben, aber halt nicht für den "normalen" Zocker.

Passende Spiele sind dann eh das nächste. Die 3rd-Person-Sicht ist extrem beliebt und genau bei solchen Spielen bietet die VR-Brille überhaupt keinen Mehrwert, im Gegenteil sogar, wenn ich mir das bei nem Witcher 3 vorstelle. Da fliegt man dann Geralt in 10 Meter Entfernung hinterher und kann sich dann in der Gegend umgucken? Würde mich jedenfalls total rausreissen, denn eine Identifikation mit dem Protagonisten wäre gar nicht mehr möglich, da einem durch den fehlenden gemeinsamen Blickwinkel zu jeder Zeit bewusst gemacht wird, das man nur Beobachter ist.

In der nächsten Generation vielleicht, wenns chicer, handlicher und günstiger ist und auch genug Spiele ausserhalb der Nischen für gibt, welche die VR-Geschichte auch wirklich ausnutzen.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 4. Januar 2016 - 10:23 #

Man merkt: Du hast noch nie 3rd-Person mit einem VR-Headset gespielt. Zumindest nicht in der letzten Zeit. 10 Meter hinter dem Witcher herfliegen? Rege Fantasie. Es ist eher, als würdest du knapp hinter ihm stehen während du dich, wie ein Begleiter, frei in der Welt umschauen kannst. Trotzdem steuerst du den Hexer, da reißt dich nichts raus, keine Sorge. 3rd-Person funktioniert hervorragend in VR, so hervorragend, dass Oculus der Rift den XBox-One-Controller beilegt und ein Spiel aus dieser Perspektive gratis bundelt.

Zu den Brillen: Ich wollte damit sagen, dass Brillenträger sich nicht jeden Tag beklagen, dass sie Nackenschmerzen haben vom Tragen der Brille. Es stört schlicht so gut wie gar nicht. Hipster tragen inzwischen Brillen mit Fensterglas, hallo? ;) Das Tragen der VR-Brille wird allerdings nicht mit pseudo-coolness belohnt sondern mit dem Absinken in einer faszinierenden neuen Welt. Und noch einer, noch einer, noch einer. Das ist zumindest in meinem Bekanntenkreis, auch unter Frauen übrigens, ein Grund, regelmäßig zu fragen, ob ich nicht die GearVR noch mal rauskramen kann.

Ganon 22 AAA-Gamer - P - 33743 - 4. Januar 2016 - 12:03 #

Ich fand das Video zu dem Jump'n'Run im verlinkten Artikel jedenfalls interessant. Konnte mir vorher nicht vorstellen, was VR bei 3rd Person bringen soll, aber das sieht sinnvoll aus: Endlich keine Probleme mit der Kamera mehr und eine ordentliche Tiefenwahrnehmung beim Springen in den Raum. Damit wären die größten Probleme von 3D Jump'n'Runs gelöst. Sicher kein alleiniger Laufgrund für eine Rift, aber eine nette Anwendung.

Lorion 17 Shapeshifter - 7535 - 4. Januar 2016 - 14:23 #

"wie ein Begleiter"

Das ist ja schon der Atmosphärekiller, denn bei (3rd-Person-)Spielen will "ich" der Held sein und nicht das Gefühl haben das ich ein Begleiter bin, der in der Spielwelt nicht mal existiert.

Und das man eine VR-Brille bei einem Bekannten ausprobiert, hat halt diesen Eventcharakter. Vergleichbar damit, sich im Kino einen 3D-Film anzuschauen. Einen 3D-Fernseher kaufen sich dann allerdings die wenigsten.

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 4. Januar 2016 - 15:14 #

Aber wo ist denn der Unterschied? 3rd person bleibt 3rd person. Du hast dabei IMMER die Begleiterperspektive. In VR nur beeindruckender und mit dem Mehrwert der großen Übersicht.

Arno Nühm 15 Kenner - P - 2752 - 2. Januar 2016 - 13:09 #

Haha, schöne Nachtwache.
Ich bin auch für die Einführung von Bonus-Kalendermonaten ;-)

Moriarty1779 15 Kenner - P - 3008 - 2. Januar 2016 - 17:34 #

Schöne Nachtwache! Heinrich, auch 2016 hast Du es noch so richtig drauf! :-)

Slaytanic 22 AAA-Gamer - P - 32751 - 2. Januar 2016 - 17:35 #

Schönen Dank für die Nachtwache.

Hyperbolic 15 Kenner - P - 3923 - 2. Januar 2016 - 21:36 #

Die Meldung von dem Japaner mit der eingeschalteten SNES Konsole hat man ja schon öfter gelesen. Verstehe nur nicht warum der so eine Angst hat das die Batterie kein Saft mehr hat (seit 20 Jahren).
Die Spielstände auf meinen Zelda 1 & 2 Modulen sind immer noch erhalten und die sind noch etwas älter.

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 1877 - 3. Januar 2016 - 9:08 #

Hab gelesen dass SNES Spielstände ca. 10 Jahre, manchmal deutlich länger halten. Aber vielleicht kennt er jemanden der negative Erfahrungen mit der Batterielebensdauer hatte, und das Risiko irgendwann seine geliebten Spielstände zu verlieren ist ihm zu groß.
Aber vielleicht gehts auch nur um die Challenge, ne Wette unter Nerds oder sowas.

zfpru 15 Kenner - P - 2962 - 3. Januar 2016 - 9:53 #

Bei meinem SuperMetroid.hat die Batterie mittlerWeile abgedankt.
Das Modul.ist Ca. 20 Jahre alt. Und mein SuperCastlevania Spielstand ist auch weg. Da habe ich den Zettel mit den Passwörtern nicht mehr.

FastAllesZocker33 11 Forenversteher - 756 - 2. Januar 2016 - 23:08 #

Wer schon so lange ein Game zockt dürfte darin sehr, sehr gut sein. Ich hätte wohl einfach neu angefangen mit einer Nachbau Konsole mit Speicherfunktion oder einfach software emuliert.

De Vloek 14 Komm-Experte - P - 1877 - 3. Januar 2016 - 9:17 #

Könnte auch umgekehrt sein. Vielleicht ist er zu schlecht und kommt an einer bestimmten Stelle nicht weiter, gibt aber nicht auf und lädt seit 20 Jahren leidenschaftlich immer wieder neu ;)

FastAllesZocker33 11 Forenversteher - 756 - 3. Januar 2016 - 13:59 #

Haha, stimmt...daran hatte ich nicht gedacht. ;)

Benni2206 11 Forenversteher - P - 640 - 4. Januar 2016 - 0:09 #

Ich lese und genieße :)

wooks 15 Kenner - P - 3188 - 4. Januar 2016 - 7:37 #

Schönen Dank für die Nachtwache.

Kirkegard 19 Megatalent - P - 15076 - 4. Januar 2016 - 9:28 #

Zitat:
"Wenn man schon keinen gesunden Menschenverstand hat, dann wenigstens einen Rechtsvertreter."
Tja, damit ist zu dieser Art Themen alles gesagt ^^

Dennis Ziesecke Freier Redakteur - P - 29502 - 8. Januar 2016 - 18:38 #

Lieber Heinrich, die Kommentarspalten sind zu klein für meine Antwort auf deine VR-Skepsis. Daher hier die lange Variante: http://www.gamestar.de/hardware/tft-monitore/oculus-rift/vr_hype,584,3241892.html

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